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Markt und Preis - Gemeinschaftskunde

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Markt und Preis - Gemeinschaftskunde




Einleitung

Märkte begegnen Dir jeden Tag: im Supermarkt, beim Onlinekauf, auf dem Wochenmarkt oder bei der Suche nach einer Wohnung. Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Der Preis zeigt, zu welchen Bedingungen ein Gut oder eine Dienstleistung getauscht wird.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Preise entstehen, warum sie sich verändern und weshalb der Staat Märkte manchmal regelt. Du untersuchst außerdem, welche Bedeutung Wettbewerb, Verbraucherschutz und die Soziale Marktwirtschaft haben.

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Märkte als Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage erklären.
  2. Veränderungen von Angebot, Nachfrage und Preis beschreiben.
  3. den Gleichgewichtspreis in einem einfachen Marktmodell bestimmen.
  4. Marktformen vergleichen und die Bedeutung von Wettbewerb beurteilen.
  5. Gründe für staatliche Regeln und Verbraucherschutz erklären.


Was ist ein Markt?

Ein Markt ist nicht nur ein bestimmter Ort. In der Wirtschaft bezeichnet er jede Situation, in der Anbieter und Nachfrager miteinander in Kontakt treten und Güter, Dienstleistungen oder Rechte austauschen.

Märkte können sehr unterschiedlich aussehen:

  1. Wochenmarkt: Käufer und Verkäufer treffen sich an einem Ort.
  2. Supermarkt: Ein Unternehmen bietet viele Waren zu ausgezeichneten Preisen an.
  3. Onlinehandel: Angebot, Vergleich und Kauf finden digital statt.
  4. Arbeitsmarkt: Arbeitskräfte bieten ihre Arbeit an, Unternehmen fragen Arbeit nach.
  5. Wohnungsmarkt: Wohnungen werden angeboten und von Haushalten nachgefragt.
  6. Auktion: Interessierte geben Gebote ab; der Preis kann sich während der Auktion verändern.

Auf einem Markt handeln verschiedene Akteure. Haushalte kaufen häufig Güter und Dienstleistungen. Unternehmen bieten Produkte an und fragen zugleich Arbeit, Rohstoffe oder Maschinen nach. Der Staat setzt Regeln, kauft selbst Güter und stellt öffentliche Leistungen bereit.


Güter und Bedürfnisse

Menschen haben Bedürfnisse, zum Beispiel nach Nahrung, Wohnen, Mobilität oder Freizeit. Werden Bedürfnisse mit Kaufkraft und Kaufbereitschaft verbunden, entsteht wirtschaftliche Nachfrage.

Ein Gut kann eine Sache, eine Dienstleistung oder ein Nutzungsrecht sein. Viele Güter sind knapp. Deshalb müssen Menschen entscheiden, wofür sie Zeit und Geld einsetzen.


Angebot, Nachfrage und Preis

Angebot bezeichnet die Menge eines Gutes, die Anbieter zu einem bestimmten Preis verkaufen möchten.

Nachfrage bezeichnet die Menge eines Gutes, die Nachfrager zu einem bestimmten Preis kaufen möchten.

Der Preis ist die in Geld ausgedrückte Gegenleistung für ein Gut oder eine Dienstleistung. In einem einfachen Wettbewerbsmodell entsteht er durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage.


Die Nachfrage

Bei sonst gleichen Bedingungen gilt häufig: Je niedriger der Preis eines Gutes ist, desto größer ist die nachgefragte Menge. Je höher der Preis ist, desto kleiner ist meist die nachgefragte Menge.

Die Nachfrage hängt aber nicht nur vom Preis ab. Sie kann sich verändern durch:

  1. Einkommen: Mit höherem Einkommen können Haushalte oft mehr kaufen.
  2. Bedürfnisse und Vorlieben: Trends oder Werbung können Kaufwünsche beeinflussen.
  3. Ersatzgüter: Wird Butter teuer, kann die Nachfrage nach Margarine steigen.
  4. Ergänzungsgüter: Autos und Kraftstoff werden häufig gemeinsam genutzt.
  5. Erwartung: Erwartete Preissteigerungen können Käufe vorziehen.
  6. Bevölkerung: Mehr Nachfrager können die Gesamtnachfrage erhöhen.

Die fallende Nachfragekurve zeigt: Bei einem höheren Preis wird in der Regel eine kleinere Menge nachgefragt. Das Modell gilt unter der Annahme, dass andere Einflussfaktoren gleich bleiben.


Das Angebot

Bei sonst gleichen Bedingungen gilt häufig: Je höher der erzielbare Preis ist, desto größer ist die angebotene Menge. Ein höherer Preis kann zusätzliche Produktion lohnend machen.

Das Angebot kann sich verändern durch:

  1. Produktionskosten: Steigende Energie- oder Rohstoffkosten können das Angebot verringern.
  2. Technischer Fortschritt: Neue Technik kann die Produktion erleichtern und das Angebot erhöhen.
  3. Anbieter: Mehr Unternehmen können das Gesamtangebot vergrößern.
  4. Steuer und Abgabe: Zusätzliche Kosten können das Angebot beeinflussen.
  5. Erwartung: Erwartete Preisänderungen können Produktion und Lagerhaltung verändern.
  6. Naturereignis: Dürre, Frost oder Überschwemmungen können Ernten und Liefermengen verringern.


Veränderungen von Angebot und Nachfrage

Eine Bewegung auf einer Kurve wird durch eine Preisänderung ausgelöst. Eine Verschiebung der gesamten Kurve entsteht, wenn sich ein anderer Einflussfaktor verändert.

Beispiel: Ein heißer Sommer erhöht die Nachfrage nach Speiseeis. Bei unverändertem Angebot verschiebt sich die Nachfragekurve nach rechts. Im einfachen Modell steigen Gleichgewichtspreis und Gleichgewichtsmenge.


Marktgleichgewicht

Das Marktgleichgewicht liegt dort, wo angebotene und nachgefragte Menge übereinstimmen. Der dazugehörige Preis heißt Gleichgewichtspreis. Die gehandelte Menge heißt Gleichgewichtsmenge.

Das Diagramm ist ein Modell. Es vereinfacht die Wirklichkeit, damit Zusammenhänge leichter erkennbar werden.


Angebotsüberhang

Ein Angebotsüberhang entsteht, wenn bei einem bestimmten Preis mehr angeboten als nachgefragt wird. Waren bleiben unverkauft. Anbieter können darauf mit niedrigeren Preisen, geringerer Produktion oder stärkerer Werbung reagieren.

Ein Beispiel sind verderbliche Lebensmittel kurz vor Ladenschluss. Wenn noch viel Ware vorhanden ist, werden Preise teilweise gesenkt.


Nachfrageüberhang

Ein Nachfrageüberhang entsteht, wenn bei einem bestimmten Preis mehr nachgefragt als angeboten wird. Güter werden knapp. Anbieter können den Preis erhöhen, die Produktion ausweiten oder Käufer müssen warten.

Beispiele sind stark nachgefragte Konzertkarten, knapper Wohnraum oder eine schlechte Ernte. In der Wirklichkeit können Verträge, Gesetze, Lieferzeiten und soziale Ziele verhindern, dass sich Preise sofort anpassen.


Einfaches Rechenbeispiel

Auf einem Schulfest werden belegte Brötchen verkauft.

Preis pro Brötchen Angebotene Menge Nachgefragte Menge Marktsituation
1 Euro 40 100 Nachfrageüberhang
2 Euro 70 70 Marktgleichgewicht
3 Euro 100 40 Angebotsüberhang

Bei 2 Euro stimmen Angebot und Nachfrage überein. Dieser Preis ist im Beispiel der Gleichgewichtspreis.


Funktionen des Preises

Preise erfüllen in einer Marktwirtschaft mehrere Aufgaben.

Preisfunktion Bedeutung Beispiel
Informationsfunktion Der Preis informiert über Knappheit und Zahlungsbereitschaft. Ein steigender Preis kann auf ein knappes Gut hinweisen.
Lenkungsfunktion Preise beeinflussen, wofür Arbeit, Kapital und Rohstoffe eingesetzt werden. Hohe Preise können zusätzliche Anbieter anziehen.
Ausgleichsfunktion Preisänderungen können Angebot und Nachfrage einander annähern. Ein Preisnachlass kann unverkaufte Ware attraktiver machen.
Anreizfunktion Aussicht auf Erlös und Gewinn kann Innovation und Produktion fördern. Ein Unternehmen entwickelt ein energiesparendes Produkt.
Verteilungsfunktion Der Preis entscheidet mit darüber, wer ein Gut kaufen kann. Eine teure Wohnung ist nicht für jeden Haushalt bezahlbar.

Preise sind deshalb wirtschaftlich wichtig. Sie zeigen jedoch nicht automatisch, ob ein Ergebnis sozial gerecht oder ökologisch sinnvoll ist.


Preisbildung bei einer Auktion

Bei einer Auktion geben Interessierte Gebote ab. Der Preis kann steigen, solange weitere Personen bereit sind, mehr zu zahlen. Auktionen zeigen besonders deutlich, dass Zahlungsbereitschaft und Knappheit die Preisbildung beeinflussen.


Wettbewerb und Marktformen

Wettbewerb entsteht, wenn mehrere Anbieter um Kunden oder mehrere Nachfrager um ein Angebot konkurrieren. Wettbewerb kann Preise begrenzen, Auswahl schaffen und Unternehmen zu Verbesserungen anregen.

Die Wirkung des Wettbewerbs hängt von der Marktform ab.

Marktform Zahl der Anbieter Typisches Merkmal Vereinfachtes Beispiel
Polypol viele starker Wettbewerb viele Marktstände mit ähnlichen Waren
Oligopol wenige Entscheidungen eines Anbieters beeinflussen die anderen stark wenige große Mobilfunkanbieter
Monopol ein Anbieter kaum oder kein direkter Wettbewerb einziges örtliches Leitungsnetz

Ein reales Unternehmen kann in einem Teilmarkt viel Marktmacht besitzen, obwohl es insgesamt Konkurrenz gibt. Deshalb müssen Märkte immer genau abgegrenzt werden.


Chancen des Wettbewerbs

Wettbewerb kann:

  1. Preise senken oder Preissteigerungen begrenzen.
  2. Qualität und Auswahl verbessern.
  3. Innovationen fördern.
  4. Unternehmen zu sparsamem Umgang mit Ressourcen anregen.
  5. Verbrauchern mehr Entscheidungsmöglichkeiten geben.

Wettbewerb funktioniert besser, wenn Marktteilnehmer Preise und Qualität vergleichen können und wenn neue Anbieter Zugang zum Markt haben.


Probleme durch Marktmacht

Ein mächtiger Anbieter kann Preise, Mengen oder Vertragsbedingungen stärker beeinflussen. Unternehmen könnten außerdem versuchen, den Wettbewerb durch Absprachen einzuschränken.

In der Sozialen Marktwirtschaft soll die Wettbewerbspolitik verhindern, dass Marktmacht missbraucht wird. Kartellbehörden beobachten Zusammenschlüsse und verfolgen verbotene Absprachen.


Grenzen des Marktes

Märkte lösen viele Koordinationsprobleme, aber nicht jedes gesellschaftliche Problem. Von Marktversagen spricht man, wenn Marktprozesse zu Ergebnissen führen, die gesamtgesellschaftlich problematisch sind.


Externe Effekte

Ein externer Effekt liegt vor, wenn Handlungen Kosten oder Nutzen für andere verursachen, ohne dass diese vollständig im Preis enthalten sind.

Beispiel: Eine Fabrik produziert Waren und erzielt Erlöse. Verursacht sie Luftverschmutzung, tragen auch Anwohner und Umwelt Kosten. Ohne Regeln kann der Produktpreis einen Teil dieser Kosten nicht abbilden.

Der Staat kann reagieren, zum Beispiel durch Grenzwerte, Abgaben, Emissionshandel oder Förderung umweltfreundlicher Technik.


Öffentliche Güter

Öffentliche Güter können von vielen Menschen genutzt werden, ohne dass Einzelne leicht ausgeschlossen werden. Beispiele sind Straßenbeleuchtung oder Teile des Katastrophenschutzes.

Private Anbieter können Schwierigkeiten haben, dafür freiwillige Zahlungen zu erhalten. Deshalb werden öffentliche Güter häufig durch den Staat organisiert und über Steuern finanziert.


Informationsprobleme

Käufer und Verkäufer verfügen nicht immer über dieselben Informationen. Ein Anbieter kennt möglicherweise die Qualität eines gebrauchten Produkts besser als der Käufer.

Kennzeichnungspflichten, Beratung, unabhängige Tests und Gewährleistungsregeln können Informationsunterschiede verringern.


Soziale Fragen

Der Markt verteilt Güter nach Kaufkraft und Zahlungsbereitschaft. Menschen mit niedrigem Einkommen können wichtige Güter möglicherweise nicht ausreichend bezahlen.

Die Soziale Marktwirtschaft verbindet marktwirtschaftlichen Wettbewerb mit sozialer Sicherung und staatlichen Regeln. Politische Entscheidungen betreffen deshalb unter anderem Steuern, Sozialleistungen, Mindeststandards, Bildung und Daseinsvorsorge.


Die Rolle des Staates

Der Staat gestaltet die Rahmenbedingungen für Märkte. Dabei muss er wirtschaftliche Freiheit, soziale Sicherheit, Umweltschutz und Verbraucherinteressen abwägen.

Wichtige Aufgaben sind:

  1. Wettbewerbspolitik: Monopole und Kartelle begrenzen.
  2. Verbraucherschutz: Sicherheit, Information und faire Verträge fördern.
  3. Umweltpolitik: Umweltkosten berücksichtigen und Schäden begrenzen.
  4. Sozialpolitik: Menschen gegen zentrale Lebensrisiken absichern.
  5. Infrastruktur: Verkehrswege, Schulen und digitale Netze bereitstellen oder fördern.
  6. Steuerpolitik: Öffentliche Aufgaben finanzieren und wirtschaftliches Verhalten beeinflussen.

Staatliche Eingriffe können ebenfalls unerwünschte Folgen haben. Deshalb müssen politische Maßnahmen begründet, überprüft und demokratisch diskutiert werden.


Höchstpreis und Mindestpreis

Ein Höchstpreis legt fest, dass ein Preis eine bestimmte Grenze nicht überschreiten darf. Liegt er unter dem Marktgleichgewicht, kann ein Nachfrageüberhang entstehen.

Ein Mindestpreis legt fest, dass ein Preis eine bestimmte Grenze nicht unterschreiten darf. Liegt er über dem Marktgleichgewicht, kann ein Angebotsüberhang entstehen.

Ob solche Regeln sinnvoll sind, hängt vom Ziel, von der konkreten Ausgestaltung und von möglichen Nebenwirkungen ab.


Preise im Alltag

Verbraucher sollten nicht nur auf den Endpreis achten. Wichtig sind auch Menge, Qualität, Haltbarkeit, Folgekosten und Produktionsbedingungen.

Der Grundpreis zeigt den Preis je Mengeneinheit, zum Beispiel je Kilogramm oder Liter. Dadurch lassen sich unterschiedlich große Verpackungen besser vergleichen.


Rabatte und dynamische Preise

Rabatte senken einen ausgezeichneten Preis. Sie können echte Ersparnisse bieten, aber auch zu schnellen Kaufentscheidungen verleiten.

Bei dynamischen Preisen verändert ein Anbieter Preise abhängig von Zeitpunkt, Nachfrage, Auslastung oder anderen Daten. Das ist etwa bei Reisen, Veranstaltungen oder Onlineangeboten möglich.

Ein kritischer Preisvergleich fragt:

  1. Ist der Vergleichspreis realistisch?
  2. Welche Menge und Qualität erhalte ich?
  3. Entstehen Versand-, Anschluss- oder Folgekosten?
  4. Werden persönliche Daten für die Preisgestaltung genutzt?
  5. Gibt es günstigere oder nachhaltigere Alternativen?


Einzelpreis und Inflation

Wird nur ein bestimmtes Produkt teurer, ist das noch keine Inflation. Inflation bedeutet, dass das allgemeine Preisniveau über längere Zeit steigt und Geld dadurch an Kaufkraft verliert.

Einzelne Preise können gleichzeitig steigen, fallen oder gleich bleiben. Deshalb werden für die Messung der Inflation viele Güter und Dienstleistungen betrachtet.


Fallbeispiel: Erdbeeren auf dem Wochenmarkt

Nach einem kalten Frühjahr fällt die Erdbeerernte kleiner aus. Das Angebot sinkt. Gleichzeitig beginnt die Feriensaison, und viele Menschen möchten Erdbeeren kaufen.

Im einfachen Marktmodell verschiebt sich die Angebotskurve nach links, während die Nachfrage hoch bleibt. Der Preis steigt und die gehandelte Menge kann sinken.

Mögliche Reaktionen:

  1. Käufer weichen auf andere Früchte aus.
  2. Händler suchen zusätzliche Lieferanten.
  3. Erzeuger investieren langfristig in Schutzmaßnahmen.
  4. Verbraucher diskutieren, ob regionale oder importierte Ware bevorzugt werden soll.
  5. Politik und Landwirtschaft beraten über Hilfen oder Anpassungsmaßnahmen.

Das Beispiel zeigt: Preisänderungen haben wirtschaftliche, soziale und ökologische Ursachen und Folgen.


Zusammenfassung

Ein Markt bringt Angebot und Nachfrage zusammen. Im einfachen Modell entsteht am Schnittpunkt der Kurven ein Gleichgewichtspreis. Preise informieren, lenken und koordinieren wirtschaftliche Entscheidungen.

Reale Märkte sind jedoch komplex. Wettbewerb, Marktmacht, Informationen, staatliche Regeln, soziale Ziele und Umweltfolgen beeinflussen die Preisbildung. In der Gemeinschaftskunde ist deshalb nicht nur wichtig, wie ein Preis entsteht, sondern auch, welche Folgen Marktentscheidungen haben und wie Politik Märkte gestalten soll.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Markt im wirtschaftlichen Sinn? (Ein Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage) (!Ein Gebäude mit vielen Geschäften) (!Eine staatliche Behörde) (!Ein Lager für Waren)




Wie verändert sich die nachgefragte Menge häufig, wenn der Preis sinkt und sonst alles gleich bleibt? (Sie steigt) (!Sie verschwindet) (!Sie bleibt immer gleich) (!Sie wird zum Angebot)




Was kann das Angebot eines Gutes verringern? (Steigende Produktionskosten) (!Sinkende Produktionskosten) (!Eine bessere Produktionstechnik) (!Mehr Anbieter auf dem Markt)




Wann liegt ein Marktgleichgewicht vor? (Wenn angebotene und nachgefragte Menge übereinstimmen) (!Wenn alle Anbieter denselben Gewinn erzielen) (!Wenn der Staat jeden Preis festlegt) (!Wenn keine Güter verkauft werden)




Was kennzeichnet einen Angebotsüberhang? (Das Angebot ist größer als die Nachfrage) (!Die Nachfrage ist größer als das Angebot) (!Angebot und Nachfrage sind gleich groß) (!Es gibt nur einen Anbieter)




Was geschieht im einfachen Modell bei steigender Nachfrage und unverändertem Angebot? (Der Gleichgewichtspreis steigt) (!Der Gleichgewichtspreis fällt immer auf null) (!Das Angebot verschwindet) (!Die Nachfragekurve wird zur Angebotskurve)




Welche Aufgabe erfüllt die Informationsfunktion des Preises? (Sie zeigt Knappheit und Zahlungsbereitschaft an) (!Sie verbietet den Wettbewerb) (!Sie ersetzt alle politischen Entscheidungen) (!Sie garantiert soziale Gerechtigkeit)




Welche Marktform hat nur einen Anbieter? (Monopol) (!Polypol) (!Oligopol) (!Wochenmarkt)




Welches Beispiel kann auf Marktversagen hinweisen? (Umweltschäden sind nicht vollständig im Preis enthalten) (!Viele Anbieter konkurrieren um Kunden) (!Käufer vergleichen Grundpreise) (!Ein Händler senkt freiwillig einen Preis)




Was bedeutet Inflation? (Das allgemeine Preisniveau steigt über längere Zeit) (!Ein einzelnes Produkt wird einmal teurer) (!Alle Preise werden staatlich festgelegt) (!Die angebotene Menge ist größer als die Nachfrage)





Memory

Angebot Verkaufsbereite Menge
Nachfrage Kaufbereite Menge
Gleichgewichtspreis Angebot und Nachfrage stimmen überein
Angebotsüberhang Zu viele Waren werden angeboten
Nachfrageüberhang Zu viele Käufer treffen auf zu wenig Ware
Polypol Viele Anbieter
Monopol Ein Anbieter
Externer Effekt Folgen für unbeteiligte Dritte





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bedeutung
Angebot Menge, die Verkäufer bereitstellen möchten
Nachfrage Menge, die Käufer erwerben möchten
Gleichgewichtspreis Preis bei übereinstimmender Angebots- und Nachfragemenge
Angebotsüberhang Mehr Angebot als Nachfrage
Nachfrageüberhang Mehr Nachfrage als Angebot





Kreuzworträtsel

Markt Wo treffen Angebot und Nachfrage aufeinander?
Angebot Wie heißt die verkaufsbereite Menge?
Nachfrage Wie heißt die kaufbereite Menge?
Preis Welche Gegenleistung wird meist in Geld angegeben?
Monopol Welche Marktform besitzt nur einen Anbieter?
Wettbewerb Wie heißt die Konkurrenz zwischen Marktteilnehmern?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Auf einem

treffen Angebot und Nachfrage zusammen.
Das

beschreibt die Menge, die Verkäufer zu einem bestimmten Preis verkaufen möchten.
Die

beschreibt die Menge, die Käufer zu einem bestimmten Preis erwerben möchten.
Der Schnittpunkt der beiden Kurven zeigt das

.
Bei einem Angebotsüberhang ist das Angebot

als die Nachfrage.
Bei einem Nachfrageüberhang ist die Nachfrage

als das Angebot.
Ein Markt mit nur einem Anbieter heißt

.
Mehrere konkurrierende Unternehmen schaffen

.
Nicht im Preis enthaltene Folgen für Dritte heißen externe

.
Der Staat kann Märkte durch Gesetze und

gestalten.
Ein Preis je Kilogramm oder Liter wird als

bezeichnet.
Ein allgemeiner Anstieg des Preisniveaus heißt

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Preisvergleich: Vergleiche bei drei ähnlichen Produkten Endpreis, Packungsgröße und Grundpreis. Halte fest, welches Angebot tatsächlich am günstigsten ist.
  2. Marktbeobachtung: Fotografiere oder zeichne fünf verschiedene Formen von Preisen aus Deinem Alltag und erkläre ihre Funktion.
  3. Angebot und Nachfrage: Erfinde ein Beispiel, bei dem die Nachfrage plötzlich steigt, und beschreibe die mögliche Preisentwicklung.
  4. Wochenmarkt: Beobachte einen Marktstand oder ein Geschäft und notiere, wie Anbieter auf geringe Nachfrage reagieren.


Standard

  1. Preiskurve: Erstelle für ein erfundenes Produkt eine Angebots- und eine Nachfragetabelle und übertrage sie in ein Diagramm.
  2. Interview: Befrage eine Person aus Handel oder Handwerk dazu, wie Preise festgelegt werden und welche Kosten berücksichtigt werden.
  3. Werbung: Untersuche drei Rabattangebote und bewerte, ob sie einen sachlichen Preisvergleich erleichtern oder erschweren.
  4. Marktformen: Wähle einen realen Markt und begründe, ob er eher einem Polypol, Oligopol oder Monopol ähnelt.


Schwer

  1. Marktversagen: Analysiere ein Umweltproblem und zeige, welche Kosten nicht vollständig im Marktpreis enthalten sind.
  2. Höchstpreis: Entwickle ein Planspiel zu einem staatlichen Höchstpreis. Verteile Rollen an Mieter, Vermieter, Politik und Wohnungssuchende.
  3. Wettbewerbspolitik: Recherchiere einen bekannten Fall von Kartellbildung und erkläre Folgen für Verbraucher und Wettbewerb.
  4. Soziale Marktwirtschaft: Produziere einen Podcast oder ein Video zur Frage, wie viel Freiheit und wie viele Regeln ein Markt benötigt.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Marktanalyse: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie eine Veränderung der Nachfrage Preis und Menge beeinflusst.
  2. Modellkritik: Beurteile, welche Teile des Angebots-Nachfrage-Modells für einen realen Wohnungsmarkt hilfreich sind und welche Aspekte fehlen.
  3. Staatseingriff: Entwickle Kriterien, mit denen geprüft werden kann, ob ein staatlicher Eingriff in einen Markt gerechtfertigt ist.
  4. Verbraucherentscheidung: Vergleiche zwei Produkte unter Einbezug von Preis, Qualität, Umweltwirkung und sozialen Produktionsbedingungen.
  5. Wettbewerb: Analysiere, wie sich ein Wechsel vom Polypol zum Oligopol auf Preise, Auswahl und Innovation auswirken könnte.
  6. Transfer: Erkläre, warum ein hoher Preis gleichzeitig ein Knappheitssignal, ein Produktionsanreiz und ein soziales Problem sein kann.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du:

  1. die Begriffe Markt, Angebot, Nachfrage, Preis und Gleichgewicht sicher verwendest.
  2. Angebotsüberhang und Nachfrageüberhang an Beispielen erklärst.
  3. einfache Angebots- und Nachfragediagramme liest und auswertest.
  4. Ursachen von Kurvenverschiebungen beschreibst.
  5. Preisfunktionen auf Alltagssituationen überträgst.
  6. Polypol, Oligopol und Monopol vergleichst.
  7. Chancen und Grenzen des Wettbewerbs beurteilst.
  8. Marktversagen und staatliche Handlungsmöglichkeiten erklärst.
  9. wirtschaftliche, soziale und ökologische Folgen einer Preisentscheidung abwägst.




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