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Präsentationen untersuchen - Präsentieren Deutsch

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Präsentationen untersuchen - Präsentieren Deutsch




Präsentationen untersuchen - Präsentieren Deutsch


Einleitung

Eine Präsentation zeigt Informationen für ein Publikum. Dabei wirken Inhalt, Folien und Vortrag zusammen.

In diesem aiMOOC lernst Du:

  1. Präsentationen untersuchen: Du erkennst Stärken und Schwächen.
  2. Vorträge beobachten: Du achtest auf Stimme, Sprache und Körper.
  3. Feedback geben: Du formulierst freundlich und genau.
  4. Besser präsentieren: Du nutzt Deine Beobachtungen für eigene Vorträge.


Was wird untersucht?

Eine Präsentation hat drei Bereiche:

  1. Inhalt: Sind die Informationen richtig, wichtig und verständlich?
  2. Aufbau: Gibt es Anfang, Hauptteil und Schluss?
  3. Vortrag: Spricht die Person klar und schaut sie das Publikum an?


Inhalt prüfen

Achte auf diese Fragen:

  1. Ist das Thema klar?
  2. Werden wichtige Fachbegriffe erklärt?
  3. Gibt es passende Beispiele?
  4. Werden Quellen genannt?
  5. Bleibt die Präsentation beim Thema?

Merksatz: Gute Inhalte sind richtig, passend und leicht zu verstehen.


Aufbau prüfen

Ein klarer Aufbau hilft beim Zuhören:

  1. Einleitung: Thema und Ziel werden genannt.
  2. Hauptteil: Die wichtigsten Punkte werden erklärt.
  3. Schluss: Ergebnisse werden kurz zusammengefasst.

Der rote Faden verbindet alle Teile. Man weiß immer, worum es gerade geht.


Folien und Medien prüfen

Folien sollen helfen. Sie sollen den Vortrag nicht ersetzen.

Gute Folien haben:

  1. wenig Text,
  2. große Schrift,
  3. passende Bilder,
  4. gut erkennbare Farben,
  5. eine klare Ordnung.

Zu viel Text lenkt ab. Ein Bild braucht einen klaren Bezug zum Thema.


Sprache und Stimme prüfen

Achte auf:

  1. verständliche Wörter,
  2. kurze Sätze,
  3. passende Lautstärke,
  4. ruhiges Sprechtempo,
  5. deutliche Aussprache,
  6. sinnvolle Pausen.

Eine gute Stimme klingt lebendig. Wichtiges darf betont werden.


Körpersprache prüfen

Zur Körpersprache gehören:

  1. Blickkontakt,
  2. Mimik,
  3. Gestik,
  4. Haltung,
  5. Bewegung im Raum.

Die Körpersprache soll zum Inhalt passen. Sie soll ruhig und offen wirken.


Publikum und Wirkung prüfen

Eine Präsentation ist für Zuhörende gemacht. Beobachte deshalb auch das Publikum:

  1. Hören die Personen zu?
  2. Können sie den Gedanken folgen?
  3. Reagieren sie auf Fragen oder Beispiele?
  4. Wirkt der Vortrag interessant?


Mit einem Beobachtungsbogen arbeiten

Ein Beobachtungsbogen macht Deine Untersuchung genauer.

Bereich Beobachtungsfrage Zeichen
Inhalt Sind die Aussagen verständlich? + / o / -
Aufbau Ist ein roter Faden erkennbar? + / o / -
Folien Sind Text und Bilder gut lesbar? + / o / -
Vortrag Sind Stimme und Körpersprache passend? + / o / -
Wirkung Bleibt das Publikum aufmerksam? + / o / -

Wichtig: Notiere kurze Beispiele. Schreibe nicht nur „gut“ oder „schlecht“.


Gutes Feedback geben

Feedback soll helfen. Nutze drei Schritte:

  1. Beobachtung: „Du hast oft frei gesprochen.“
  2. Wirkung: „Dadurch konnte ich gut zuhören.“
  3. Tipp: „Zeige die Grafik etwas länger.“

Sprich in Ich-Botschaften. Bleibe freundlich und genau.


Häufige Stärken und Probleme

Stärke Mögliches Problem Hilfreicher Tipp
klare Gliederung Themenwechsel ohne Übergang Übergangssatz nutzen
passende Bilder zu viel Text Stichwörter kürzen
freies Sprechen Ablesen mit Stichwortkarten üben
deutliche Stimme zu leise sprechen Lautstärke vorher testen
Blickkontakt nur auf die Folie schauen Blick im Raum verteilen


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was gehört zur Untersuchung einer Präsentation? (Inhalt, Aufbau und Vortrag) (!Nur die Kleidung) (!Nur die Zahl der Folien) (!Nur die Länge des Titels)




Woran erkennt man einen roten Faden? (Die Teile passen sinnvoll zusammen) (!Alle Folien haben dieselbe Farbe) (!Die Präsentation ist besonders lang) (!Jeder Satz wird abgelesen)




Was ist für eine gute Folie wichtig? (Wenig Text und große Schrift) (!Sehr kleine Schrift) (!Lange Absätze) (!Viele verschiedene Schriftarten)




Was gehört zur Körpersprache? (Blickkontakt und Gestik) (!Quellenangabe und Titel) (!Rechtschreibung und Zeichensetzung) (!Dateiname und Speicherort)




Was hilft beim verständlichen Sprechen? (Ruhiges Tempo und deutliche Aussprache) (!Sehr schnelles Sprechen) (!Flüstern) (!Sprechen ohne Pausen)




Wie beginnt hilfreiches Feedback? (Mit einer genauen Beobachtung) (!Mit einer Beleidigung) (!Mit einem unklaren Urteil) (!Mit einem Themenwechsel)




Was ist eine Ich-Botschaft? (Eine Aussage über die eigene Wahrnehmung) (!Ein Befehl an das Publikum) (!Eine geheime Nachricht) (!Eine Überschrift auf der Titelfolie)




Wozu dient ein Beobachtungsbogen? (Er ordnet Beobachtungen nach Kriterien) (!Er ersetzt den ganzen Vortrag) (!Er spielt automatisch Videos ab) (!Er bewertet nur die Kleidung)




Was ist ein guter Schluss? (Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse) (!Ein neues großes Thema) (!Eine lange Liste ohne Erklärung) (!Ein stilles Verlassen des Raums)




Wann ist ein Bild auf einer Folie sinnvoll? (Wenn es den Inhalt erklärt oder zeigt) (!Wenn es keinen Bezug zum Thema hat) (!Wenn es den ganzen Text verdeckt) (!Wenn es nur die Folie füllt)





Memory

Einleitung Thema und Ziel
Hauptteil wichtige Informationen
Schluss kurze Zusammenfassung
Blickkontakt Verbindung zum Publikum
Gestik Bewegung der Hände
Sprechtempo Geschwindigkeit der Sprache
Quelle Herkunft einer Information
Feedback hilfreiche Rückmeldung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einleitung Thema vorstellen
Hauptteil wichtige Punkte erklären
Schluss Ergebnisse zusammenfassen
Blickkontakt Publikum ansehen
Stichwortkarte frei sprechen
Quellenangabe Herkunft nennen





Kreuzworträtsel

Gliederung Wie heißt die klare Ordnung eines Vortrags?
Blickkontakt Wie heißt das bewusste Ansehen des Publikums?
Stichwort Wie heißt ein kurzes Wort als Sprechhilfe?
Publikum Wer hört einer Präsentation zu?
Gestik Wie heißen Bewegungen der Hände und Arme?
Feedback Wie heißt eine hilfreiche Rückmeldung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Präsentation richtet sich an ein

. Ein klarer

hilft beim Verstehen. Die Einleitung nennt das

. Der Hauptteil erklärt die wichtigsten

. Der Schluss fasst die Ergebnisse

. Gute Folien haben wenig

. Beim Vortrag hilft deutlicher

. Eine passende Lautstärke verbessert die

. Ein Beobachtungsbogen enthält feste

. Hilfreiches Feedback nennt zuerst eine genaue

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Beobachtung: Sieh Dir eine kurze Präsentation an und notiere drei Stärken.
  2. Folie untersuchen: Wähle eine Folie und prüfe Schrift, Textmenge und Bild.
  3. Stimme: Lies denselben Satz leise, laut, schnell und langsam. Beschreibe die Wirkung.
  4. Feedbacksatz: Formuliere zwei freundliche Rückmeldungen mit Beobachtung und Tipp.


Standard

  1. Beobachtungsbogen: Erstelle einen eigenen Bogen mit fünf Kriterien und teste ihn.
  2. Folienvergleich: Gestalte eine überladene und eine klare Folie zum selben Thema. Vergleiche beide.
  3. Körpersprache: Nimm einen kurzen Vortrag als Video auf. Untersuche Blickkontakt, Haltung und Gestik.
  4. Interview: Frage drei Personen, was ihnen bei Präsentationen hilft. Fasse die Antworten zusammen.


Schwer

  1. Präsentationsanalyse: Untersuche einen zehnminütigen Vortrag und belege jedes Urteil mit einem Beispiel.
  2. Medienwirkung: Vergleiche einen Vortrag mit Folien und einen Vortrag ohne Folien. Erkläre die Unterschiede.
  3. Feedbackgespräch: Leite ein Gespräch nach einer Gruppenpräsentation und achte auf klare Ich-Botschaften.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video mit fünf Regeln für gute Präsentationen und begründe jede Regel.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Kriterien anwenden: Untersuche eine unbekannte Präsentation mit den Bereichen Inhalt, Aufbau, Medien und Vortrag. Begründe Deine Bewertung.
  2. Wirkung erklären: Erkläre, wie Stimme und Körpersprache zusammen die Wirkung einer Aussage verändern können.
  3. Folie verbessern: Überarbeite eine Folie mit zu viel Text. Begründe jede Änderung.
  4. Feedback übertragen: Formuliere aus dem Urteil „Das war langweilig“ ein genaues, freundliches und hilfreiches Feedback.
  5. Zielgruppe beachten: Erkläre, wie dieselbe Präsentation für eine fünfte Klasse und für Erwachsene verändert werden müsste.
  6. Problemlösung: Eine Person liest nur ab und schaut nie ins Publikum. Entwickle einen Übungsplan mit drei Schritten.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zeigst Du:

  1. Du kannst passende Kriterien auswählen.
  2. Du kannst Beobachtungen mit Beispielen belegen.
  3. Du kannst Inhalt, Aufbau, Medien und Vortrag unterscheiden.
  4. Du kannst die Wirkung auf das Publikum erklären.
  5. Du kannst hilfreiches Feedback formulieren.
  6. Du kannst Verbesserungen planen und begründen.




OERs zum Thema



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

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Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

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Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

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