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Begleitakkorde zu einfachen Melodien finden - Akkorde und Harmonie

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Begleitakkorde zu einfachen Melodien finden - Akkorde und Harmonie



Einleitung

Begleitakkorde zu einfachen Melodien finden bedeutet: Du suchst zu einer Melodie passende Akkorde, die den Klang stützen, Spannung erzeugen und am Ende sinnvoll auflösen. Dabei geht es nicht darum, sofort besonders komplizierte Harmonien zu verwenden. Gute Begleitung entsteht oft aus wenigen, klar gewählten Dreiklängen, die zur Tonart, zu wichtigen Melodietönen und zum musikalischen Verlauf passen.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du aus einer einfachen Melodie eine passende Begleitung entwickelst. Du arbeitest mit Tonleitern, Stufen, Tonika, Subdominante, Dominante, Kadenzen, Akkordsymbolen, Umkehrungen und einfachen Begleitmustern. Die Notenbeispiele kannst Du als Ausgangspunkt zum Singen, Spielen, Hören, Variieren und Arrangieren nutzen.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du einfache Melodien harmonisch untersuchen und passende Begleitakkorde auswählen. Du erkennst die Tonart einer Melodie, findest wichtige Melodietöne auf betonten Zählzeiten, ordnest sie möglichen Dreiklängen zu und entwickelst daraus eine einfache Akkordfolge. Außerdem kannst Du erklären, warum ein Akkord gut oder weniger gut passt.

  1. Tonart erkennen: Du bestimmst Grundton, Vorzeichen und Zielton einer einfachen Melodie.
  2. Dreiklänge bilden: Du baust Dur- und Mollakkorde aus Terzen.
  3. Stufen anwenden: Du ordnest Akkorde einer Tonart mit römischen Stufen zu.
  4. Harmonisieren: Du wählst Akkorde, die wichtige Melodietöne stützen.
  5. Kadenzen nutzen: Du gestaltest musikalische Spannung und Schlusswirkung.
  6. Begleitmuster entwickeln: Du spielst einfache Begleitungen für Klavier, Gitarre, Keyboard oder digitale Musikproduktion.


Grundidee: Melodie und Akkord

Ein Akkord passt besonders häufig zu einer Melodie, wenn ein wichtiger Melodieton im Akkord enthalten ist. Wichtig sind vor allem Töne auf betonten Zählzeiten, lange Töne, Anfangstöne und Schlusspreizungen einer Phrase. Ein kurzer Durchgangston muss dagegen nicht immer im Begleitakkord vorkommen.

Das folgende Beispiel zeigt eine sehr einfache Melodie in C-Dur mit vier Begleitakkorden. Die Akkordsymbole stehen über der Melodie. Höre zuerst die Melodie, dann spiele oder singe sie mit den Akkorden.


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In diesem Beispiel wirken die Akkorde einfach und klar: C-Dur stabilisiert den Anfang, F-Dur bringt eine neue Farbe, G-Dur erzeugt Spannung, und C-Dur führt zurück zum musikalischen Zuhause. Diese Bewegung ist ein Grundprinzip vieler Lieder.


Tonart erkennen

Die Tonart ist der Klangraum, in dem sich die Melodie überwiegend bewegt. Bei einfachen Melodien helfen Dir mehrere Hinweise: Welche Vorzeichen stehen am Anfang? Mit welchem Ton endet die Melodie? Welche Töne kommen häufig vor? Welcher Ton klingt wie ein Ruhepunkt?

In C-Dur gibt es keine Vorzeichen. Die Töne heißen c, d, e, f, g, a, h und c. Aus diesen Tönen lassen sich die leitereigenen Dreiklänge bilden. In vielen Akkordsymbolen wird international B statt H geschrieben; im deutschsprachigen Musikunterricht kann H üblich sein.


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  >>
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Leitereigene Akkorde in C-Dur

Stufe Akkord Töne Funktion im einfachen Begleitsatz
I C-Dur c e g Tonika, Ruhepunkt und musikalisches Zuhause
ii d-Moll d f a vorbereitende Nebenstufe
iii e-Moll e g h weiche Nebenfarbe
IV F-Dur f a c Subdominante, Öffnung und Weiterführung
V G-Dur g h d Dominante, Spannung vor der Rückkehr
vi a-Moll a c e Mollfarbe, oft Ersatz oder Erweiterung der Tonika
vii° h vermindert h d f starke Spannung, für einfache Begleitungen seltener


Dreiklänge verstehen

Ein Dreiklang besteht aus drei Tönen, die in Terzen übereinandergeschichtet werden. In einem Durakkord klingt der Grundcharakter eher hell und stabil, in einem Mollakkord eher dunkler oder weicher. Für einfache Liedbegleitung reichen meistens Dur- und Molldreiklänge.

Der C-Dur-Dreiklang besteht aus c, e und g. Wenn eine Melodie an einer wichtigen Stelle c, e oder g enthält, kann C-Dur ein möglicher Begleitakkord sein. Das heißt aber nicht, dass C-Dur immer die beste Wahl ist. Entscheidend ist, wohin die Musik führt.

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Hauptdreiklänge: Tonika, Subdominante, Dominante

Die drei wichtigsten Akkorde in einer Durtonart sind die Tonika auf Stufe I, die Subdominante auf Stufe IV und die Dominante auf Stufe V. In C-Dur sind das C-Dur, F-Dur und G-Dur. Mit diesen drei Akkorden lassen sich viele einfache Kinderlieder, Volkslieder, Popsongs und Übungsstücke begleiten.


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  >>
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Funktion Stufe Beispiel in C-Dur Wirkung
Tonika I C-Dur Ruhe, Anfang, Ziel, Zuhause
Subdominante IV F-Dur Öffnung, Bewegung, neue Richtung
Dominante V G-Dur Spannung, Erwartung, Rückkehr zur Tonika


Methode: In fünf Schritten passende Akkorde finden


Schritt 1: Tonart und Grundton bestimmen

Prüfe zuerst, welche Töne die Melodie verwendet. Wenn die Melodie oft auf c endet und hauptsächlich die Töne c, d, e, f, g, a und h nutzt, liegt C-Dur nahe. Wenn sie oft auf a endet und dieselben Töne verwendet, kann a-Moll möglich sein. Höre auf den Schluss: Der letzte Ton klingt häufig wie ein Ruhepunkt.


Schritt 2: Wichtige Melodietöne markieren

Nicht jeder Ton ist gleich wichtig. Markiere besonders lange Töne, Töne auf der ersten Zählzeit und Töne am Ende einer musikalischen Phrase. Diese Töne sollten häufig im Begleitakkord vorkommen. Durchgangstöne dürfen auch einmal reiben, solange sie sich sinnvoll weiterbewegen.


Schritt 3: Mögliche Akkorde suchen

Suche zu einem wichtigen Melodieton alle Akkorde, in denen dieser Ton vorkommt. In C-Dur kann der Ton e zum Beispiel in C-Dur, a-Moll oder e-Moll liegen. Dann entscheidest Du nach Klang, Funktion und musikalischem Verlauf.

Melodieton in C-Dur Mögliche leitereigene Akkorde Einfache Entscheidungshilfe
c C-Dur, F-Dur, a-Moll C-Dur klingt stabil, F-Dur öffnet den Klang, a-Moll färbt weicher.
d d-Moll, G-Dur, h vermindert G-Dur führt oft stark zurück zur Tonika.
e C-Dur, e-Moll, a-Moll C-Dur wirkt klar, a-Moll bringt Mollfarbe.
f d-Moll, F-Dur, h vermindert F-Dur ist für einfache Begleitung meist die naheliegende Wahl.
g C-Dur, e-Moll, G-Dur G-Dur erzeugt Spannung, C-Dur stabilisiert.
a d-Moll, F-Dur, a-Moll F-Dur oder a-Moll passen häufig zu öffnenden Stellen.
h e-Moll, G-Dur, h vermindert G-Dur ist in einfachen Kadenzen oft gut geeignet.


Schritt 4: Eine einfache Akkordfolge bauen

Beginne mit wenigen Akkorden. Für den Anfang reicht oft ein Akkord pro Takt. Wenn die Melodie in einem Takt mehrere Töne enthält, wähle den Akkord, der die wichtigsten Töne trägt und zur Richtung der Phrase passt.


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    }
  >>
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Schritt 5: Hören, prüfen, verbessern

Die Theorie hilft beim Finden möglicher Akkorde. Die endgültige Entscheidung triffst Du mit dem Ohr. Spiele die Melodie mit Deinen Akkorden und achte auf drei Fragen: Klingt der Akkord stabil oder spannend? Unterstützt er den Melodieton? Führt er sinnvoll zum nächsten Akkord?


Kadenzen als Orientierung

Eine Kadenz ist eine typische Akkordfolge mit Schlusswirkung. In einfachen Liedern ist die Folge I-IV-V-I besonders hilfreich. Sie erzeugt eine klare Bewegung: Zuhause, Weggehen, Spannung, Rückkehr.


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    }
  >>
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  \midi { \tempo 4 = 78 }
}

Der Quintenzirkel zeigt Beziehungen zwischen Tonarten und hilft beim Verstehen von Vorzeichen, Dominanten und verwandten Akkorden. Für einfache Begleitungen musst Du nicht den ganzen Quintenzirkel auswendig können. Es reicht zunächst, die drei Hauptfunktionen einer Tonart sicher zu hören und anzuwenden.


Begleitmuster entwickeln

Ein Akkordsymbol sagt Dir, welche Töne zum Akkord gehören. Es sagt aber noch nicht, wie Du sie rhythmisch spielst. Für eine Begleitung kannst Du Akkorde blockweise spielen, als Arpeggio auflösen, einen einfachen Bass verwenden oder Rhythmusmuster einsetzen.


Blockakkorde

Bei Blockakkorden erklingen mehrere Töne gleichzeitig. Das ist gut, um die Harmonie deutlich zu hören.


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      <c f a>4 <c f a> <c f a> <c f a> |
      <b d g>4 <b d g> <b d g> <b d g> |
      <c e g>1 \bar "|."
    }
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 92 }
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Gebrochene Akkorde

Bei gebrochenen Akkorden werden die Akkordtöne nacheinander gespielt. Dadurch entsteht Bewegung, ohne dass die Harmonie komplizierter wird.


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        f8 a c a f a c a |
        g8 b d b g b d b |
        c,8 e g e c2 \bar "|."
      }
    >>
  >>
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Bass und Akkord im Wechsel

Ein sehr einfaches Begleitmuster ist: zuerst der Grundton im Bass, danach der Akkord. Dieses Muster eignet sich für Keyboard, Klavier, Gitarre oder digitale Musikproduktion.


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        \clef bass
        \key c \major
        c4 <e g c> <e g c> <e g c> |
        f,4 <f' a c> <f a c> <f a c> |
        g,4 <g' b d> <g b d> <g b d> |
        c,4 <e g c> <e g c>2 \bar "|."
      }
    >>
  >>
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 84 }
}


Alternative Harmonisierung

Eine Melodie kann oft mit verschiedenen Akkorden begleitet werden. Dadurch verändert sich ihr Charakter. Die folgende Melodie bleibt gleich, aber die Akkorde unterscheiden sich. Vergleiche den Klang und beschreibe, welche Version ruhiger, spannender, heller oder weicher wirkt.


Version A: sehr klar mit Hauptdreiklängen


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      \time 4/4
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    }
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  \midi { \tempo 4 = 88 }
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Version B: weicher mit Nebenstufen


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      e4 g e c | f4 a g f | d4 f e d | c1 \bar "|."
    }
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  \midi { \tempo 4 = 88 }
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Praktische Entscheidungsregeln

  1. Beginne einfach: Starte mit den Hauptdreiklängen I, IV und V.
  2. Achte auf betonte Töne: Ein Akkord soll vor allem wichtige Melodietöne stützen.
  3. Denke in Funktionen: Tonika wirkt stabil, Subdominante öffnet, Dominante spannt.
  4. Nutze Wiederholung: Wiederkehrende Melodieabschnitte dürfen ähnliche Akkorde erhalten.
  5. Prüfe den Schluss: Am Ende passt häufig eine Dominante zur Tonika.
  6. Höre bewusst: Wenn ein Akkord stört, ersetze ihn durch einen verwandten Akkord.
  7. Verwende Umkehrungen: Umkehrungen können den Bass ruhiger und singbarer machen.
  8. Variiere den Rhythmus: Dieselben Akkorde können durch ein neues Begleitmuster anders wirken.


Typische Fehler und Lösungen

Schwierigkeit Woran Du sie erkennst Lösung
Zu viele Akkorde Die Begleitung wirkt unruhig und überfüllt. Nutze zunächst einen Akkord pro Takt.
Jeder Melodieton soll Akkordton sein Die Akkorde wechseln ständig und verlieren Richtung. Beachte vor allem betonte und lange Töne.
Kein Zielgefühl Die Musik endet offen oder beliebig. Verwende am Schluss häufig V-I oder IV-V-I.
Bass springt stark Die Begleitung wirkt schwer spielbar. Probiere Umkehrungen und gemeinsame Töne.
Akkorde klingen theoretisch richtig, aber musikalisch schwach Die Folge unterstützt die Phrase nicht. Singe die Melodie und höre, wo Spannung und Entspannung gebraucht werden.


Beispielanalyse: Eine Melodie harmonisieren

Stell Dir folgende Melodie vor. Sie endet auf c, nutzt keine Vorzeichen und bewegt sich überwiegend in C-Dur. Der Anfang enthält die Töne c, d, e und g. C-Dur ist daher als Startakkord naheliegend. Im zweiten Takt kommen a, g, f und e vor; F-Dur stützt a und f gut. Im dritten Takt führen d und f zur Spannung; G-Dur passt als Dominante. Der Schluss auf c wird durch C-Dur stabilisiert.


X:1
T:Einfache Melodie mit Akkorden
M:4/4
L:1/4
K:C
"C"C D E G | "F"A G F E | "G"D E F D | "C"C4 |]

Die gleiche Denkweise kannst Du auf andere Tonarten übertragen. Wenn Du die Akkorde nicht als feste Namen, sondern als Stufen verstehst, kannst Du eine Begleitung leichter transponieren. Aus I-IV-V-I wird in G-Dur zum Beispiel G-Dur, C-Dur, D-Dur, G-Dur.


Instrumente und Umsetzung


Klavier und Keyboard

Auf Klavier und Keyboard kannst Du die Melodie mit der rechten Hand und die Akkorde mit der linken Hand spielen. Für den Anfang reicht ein Grundton im Bass und danach der vollständige Akkord. Später kannst Du Umkehrungen verwenden, damit die Handwege kleiner werden.


Gitarre und Ukulele

Auf Gitarre oder Ukulele verwendest Du häufig Akkordgriffe. Wichtig ist, dass Du den Akkordwechsel passend zur Melodie setzt. Ein Akkord pro Takt ist für den Anfang sehr hilfreich. Danach kannst Du Schlagmuster, Zupfmuster und Pausen einsetzen.


Stimme und Ensemble

Beim Singen kann eine Gruppe die Melodie übernehmen, während andere einfache Borduntöne, Grundtöne oder Akkordtöne singen. So wird Harmonie körperlich erfahrbar: Du hörst, wie einzelne Töne zusammen einen Akkord ergeben.


Digitale Musikproduktion

In einer Digital Audio Workstation kannst Du Melodie und Akkorde als MIDI-Spuren eingeben. Beginne mit einfachen Akkorden, höre die Wirkung und verändere anschließend Rhythmus, Instrumentierung oder Lage. Auch hier gilt: Eine gute Akkordfolge muss nicht kompliziert sein, sondern die Melodie sinnvoll tragen.


Checkliste für Deine eigene Harmonisierung

  1. Tonart: Welche Tonart ist wahrscheinlich?
  2. Grundton: Welcher Ton klingt wie ein Zuhause?
  3. Melodietöne: Welche Töne sind lang, betont oder am Phrasenende?
  4. Akkordtöne: Welche Akkorde enthalten diese wichtigen Töne?
  5. Funktion: Braucht die Stelle Ruhe, Öffnung oder Spannung?
  6. Kadenz: Gibt es am Ende eine klare Rückkehr?
  7. Begleitmuster: Spielst Du Blockakkorde, gebrochene Akkorde oder Bass-Akkord-Wechsel?
  8. Hören: Klingt die Begleitung natürlich und unterstützt sie die Melodie?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Begleitakkord? (Ein Akkord, der eine Melodie harmonisch unterstützt) (!Ein einzelner Melodieton ohne weitere Töne) (!Ein Taktstrich am Ende einer Notenzeile) (!Eine Pause zwischen zwei Phrasen)




Welche drei Akkorde sind in C-Dur die wichtigsten Hauptdreiklänge? (C-Dur F-Dur G-Dur) (!C-Dur d-Moll e-Moll) (!a-Moll h vermindert C-Dur) (!F-Dur a-Moll h vermindert)




Was beschreibt die Tonika in einer einfachen Begleitung am besten? (Den harmonischen Ruhepunkt) (!Den höchsten Ton einer Melodie) (!Ein schnelles Begleitmuster) (!Eine zufällige Akkordfolge)




Welcher Hinweis hilft besonders beim Finden passender Akkorde? (Wichtige Melodietöne auf betonten Zählzeiten beachten) (!Jeden Ton der Melodie mit einem neuen Akkord begleiten) (!Nur den letzten Ton des Stückes betrachten) (!Akkorde unabhängig von der Tonart wählen)




Welche Funktion erzeugt häufig Spannung vor der Rückkehr zur Tonika? (Dominante) (!Tonika) (!Wiederholungszeichen) (!Taktart)




Welcher Akkord besteht aus den Tönen c e g? (C-Dur) (!F-Dur) (!G-Dur) (!d-Moll)




Was ist eine Kadenz? (Eine Akkordfolge mit typischer Schlusswirkung) (!Ein einzelner kurzer Durchgangston) (!Ein anderes Wort für Lautstärke) (!Eine Spieltechnik nur für Schlagzeug)




Warum solltest Du Deine Akkordwahl immer anhören? (Weil das Ohr prüft, ob Klang und musikalische Richtung passen) (!Weil Notennamen dadurch unwichtig werden) (!Weil Akkorde ohne Tonart entstehen) (!Weil die Melodie dann automatisch verschwindet)




Wie hilft die Stufentheorie beim Transponieren? (Sie beschreibt Akkorde als Funktionen innerhalb einer Tonart) (!Sie ersetzt das Hören vollständig) (!Sie verbietet Nebenstufen) (!Sie zeigt nur die Lautstärke eines Akkords)




Was können Umkehrungen in einer Begleitung bewirken? (Sie machen Stimmführung und Bassbewegung oft ruhiger) (!Sie machen jeden Akkord automatisch falsch) (!Sie entfernen den Grundton aus der Tonart) (!Sie verändern jede Durtonleiter in eine Molltonleiter)





Memory

Tonika musikalisches Zuhause
Dominante Spannung vor der Rückkehr
Subdominante Öffnung des Klangraums
Dreiklang drei geschichtete Akkordtöne
Kadenz Akkordfolge mit Schlusswirkung
Umkehrung andere Lage desselben Akkords
Akkordsymbol Kurzzeichen für Harmonie





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Tonika Ruhepunkt
Subdominante Öffnung
Dominante Spannung
Kadenz Schlusswirkung
Umkehrung Lagewechsel
Arpeggio gebrochener Akkord




...


Kreuzworträtsel

Tonika Wie heißt die harmonische Funktion des musikalischen Zuhauses?
Dominante Welche Funktion erzeugt häufig Spannung vor der Rückkehr?
Dreiklang Wie heißt ein Akkord aus drei übereinandergeschichteten Tönen?
Kadenz Wie heißt eine Akkordfolge mit Schlusswirkung?
Grundton Wie heißt der Ton, nach dem ein Akkord meistens benannt ist?
Harmonie Wie nennt man das Zusammenklingen mehrerer Töne?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Melodie lässt sich leichter begleiten, wenn Du zuerst ihre

erkennst. Ein Akkord passt besonders gut, wenn ein wichtiger Melodieton ein

ist. Die Tonika wirkt wie ein musikalisches

. Die Dominante erzeugt vor der Rückkehr häufig

. Eine typische Akkordfolge mit Schlusswirkung heißt

. Gebrochene Akkorde werden auch

genannt. Mit der Stufentheorie kannst Du eine Akkordfolge leichter in eine andere

übertragen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörvergleich: Höre Dir ein einfaches Lied an und notiere, an welchen Stellen der Klang ruhig, offen oder spannend wirkt.
  2. Dreiklang: Bilde auf einem Instrument oder in einer Musik-App die Akkorde C-Dur, F-Dur und G-Dur und beschreibe ihren Klang.
  3. Melodie untersuchen: Schreibe eine kurze Melodie mit vier Takten in C-Dur und markiere lange oder betonte Töne.
  4. Akkordsymbole: Setze über eine bekannte einfache Melodie zunächst nur die Akkorde C, F und G und prüfe den Klang.


Standard

  1. Harmonisieren: Begleite eine eigene viertaktige Melodie mit einem Akkord pro Takt und begründe jede Akkordwahl mit Melodietönen.
  2. Kadenz gestalten: Schreibe zwei verschiedene Schlusswendungen für dieselbe Melodie, einmal mit IV-V-I und einmal mit ii-V-I.
  3. Begleitmuster: Entwickle zu einer Akkordfolge ein Blockakkordmuster und ein Arpeggiomuster und vergleiche die Wirkung.
  4. Stufentheorie: Übertrage die Akkordfolge C-F-G-C nach G-Dur und erkläre, warum die Funktionen gleich bleiben.


Schwer

  1. Arrangement: Erstelle ein vollständiges Arrangement aus Melodie, Bass und Akkorden für Klavier, Gitarre oder digitale Musikproduktion.
  2. Umkehrungen: Harmonisiere eine Melodie so, dass sich die oberste oder unterste Begleitstimme möglichst schrittweise bewegt.
  3. Nebenstufen: Ersetze in einer einfachen Begleitung mindestens zwei Hauptdreiklänge durch passende Nebenstufen und beschreibe die neue Klangfarbe.
  4. Musikanalyse: Analysiere einen Popsong oder ein Volkslied, bestimme die Stufen der Akkorde und erkläre, wie die Akkorde die Melodie unterstützen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer auf eine neue Tonart: Eine Melodie in G-Dur verwendet am Ende die Töne a, h und g. Entwickle zwei mögliche Schlussbegleitungen und begründe, welche stärker nach Ende klingt.
  2. Begründete Akkordwahl: Wähle zu einer viertaktigen Melodie drei verschiedene Akkordfolgen und erkläre, wie sich die Wirkung verändert.
  3. Fehleranalyse: Eine Begleitung wechselt bei jedem Melodieton den Akkord. Erkläre, warum das unruhig wirken kann, und entwickle eine bessere Fassung.
  4. Hörurteil: Vergleiche eine Begleitung mit Blockakkorden und eine mit gebrochenen Akkorden. Beschreibe, welche besser zu einer ruhigen Melodie passt.
  5. Stimmführung: Verbessere eine Begleitung mit großen Sprüngen im Bass durch Umkehrungen und begründe Deine Entscheidungen.
  6. Komposition: Komponiere eine kurze Melodie und harmonisiere sie zweimal, einmal sehr einfach und einmal mit Nebenstufen.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis ist wichtig, dass Du nicht nur Akkorde benennst, sondern Deine Entscheidungen musikalisch begründen kannst. Zeige, dass Du Tonart, wichtige Melodietöne, Akkordtöne, Funktionen und Schlusswirkungen zusammenhängend verstehst.

  1. Melodieanalyse: Du bestimmst Tonart, Grundton, wichtige Melodietöne und Phrasen.
  2. Akkordwahl: Du wählst passende Akkorde und erklärst, welche Melodietöne sie stützen.
  3. Harmonische Funktion: Du verwendest Tonika, Subdominante und Dominante sinnvoll.
  4. Kadenz: Du gestaltest Anfang, Spannung und Schlusswirkung bewusst.
  5. Begleitmuster: Du setzt mindestens zwei verschiedene Begleitarten ein.
  6. Reflexion: Du beschreibst, was an Deiner Begleitung gut funktioniert und was Du verbessern würdest.
  7. Präsentation: Du präsentierst Deine Melodie mit Begleitakkorden als Notation, Aufnahme, Live-Vorspiel oder digitales Arrangement.




OERs zum Thema



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Schulfach+

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Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
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  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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