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Lösungen präsentieren - EKM

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Version vom 4. Juli 2026, 07:12 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
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Lösungen präsentieren - EKM




Einleitung

Lösungen präsentieren - EKM ist ein aiMOOC zum professionellen, kundenorientierten Präsentieren von Lösungen in einem EKM-Lernkontext. Der Schwerpunkt liegt auf Situationen, in denen Du ein Kundenbedürfnis erkennst, passende Produkte oder Dienstleistungen auswählst und Deinen Vorschlag so erklärst, dass Kundinnen und Kunden den Kundennutzen verstehen. Der Kurs eignet sich besonders für Berufsbildung, Detailhandel, Verkaufsgespräch, Kommunikation, Präsentation und Kundenorientierung.

Eine gute Lösung ist nicht einfach ein Produkt, das Du nennen kannst. Eine gute Lösung passt zu einer konkreten Person, zu einer konkreten Situation, zu einem konkreten Budget und zu einem konkreten Ziel. Deshalb beginnt professionelles Präsentieren nicht mit dem Reden, sondern mit aktivem Zuhören, gezielten Fragen und genauer Analyse. Erst danach folgt die eigentliche Lösungspräsentation.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du vom ersten Kundenkontakt über die Bedarfsanalyse zur überzeugenden Nutzenargumentation kommst. Du übst, Einwände respektvoll aufzunehmen, Preise nachvollziehbar zu begründen, Storytelling einzusetzen und mit Feedback Deine eigene Beratung zu verbessern.

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Was bedeutet Lösungen präsentieren?

Lösungen präsentieren bedeutet, dass Du eine Empfehlung nicht zufällig, sondern begründet, verständlich und kundengerecht vorstellst. Du erklärst, welches Problem oder welches Bedürfnis Du erkannt hast, welche Lösung dazu passt und warum diese Lösung für die Kundin oder den Kunden sinnvoll ist. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel zu reden. Entscheidend ist, dass Deine Erklärung den Kundennutzen sichtbar macht.

Eine professionelle Präsentation beantwortet aus Kundensicht drei Fragen: Was bekomme ich? Warum passt das zu mir? Was bringt mir diese Lösung konkret? Wenn Du diese drei Fragen klar beantwortest, wird aus einer bloßen Produktbeschreibung eine überzeugende Beratung.


Der Unterschied zwischen Produktmerkmal und Kundennutzen

Ein Produktmerkmal beschreibt eine Eigenschaft. Ein Kundennutzen beschreibt, was diese Eigenschaft für die Kundin oder den Kunden bedeutet. Wer nur Merkmale nennt, bleibt oft abstrakt. Wer den Nutzen erklärt, macht die Lösung greifbar.

  1. Produktmerkmal: Eine Jacke ist wasserabweisend.
  2. Kundennutzen: Du bleibst bei Regen länger trocken und kannst die Jacke auch auf dem Arbeitsweg tragen.
  3. Produktmerkmal: Ein Gerät hat eine lange Akkulaufzeit.
  4. Kundennutzen: Du kannst es den ganzen Tag nutzen, ohne ständig eine Steckdose suchen zu müssen.
  5. Produktmerkmal: Ein Schuh hat eine rutschfeste Sohle.
  6. Kundennutzen: Du gehst sicherer, besonders auf glatten Böden oder bei nassem Wetter.


Warum Bedürfnisanalyse vor Präsentation kommt

Wenn Du zu früh eine Lösung präsentierst, riskierst Du, am eigentlichen Anliegen vorbeizuberaten. Darum steht vor jeder Empfehlung die Bedürfnisanalyse. Dabei findest Du heraus, was die Kundin oder der Kunde wirklich braucht. Manchmal ist der erste Wunsch noch nicht das eigentliche Bedürfnis. Eine Person fragt vielleicht nach einem günstigen Produkt, meint aber eigentlich: „Ich brauche eine zuverlässige Lösung und möchte kein Risiko eingehen.“ Eine andere Person fragt nach einem bestimmten Modell, ist aber offen für Alternativen, wenn diese besser passen.

Aktives Zuhören hilft Dir, Aussagen richtig einzuordnen. Du hörst nicht nur auf einzelne Wörter, sondern auch auf Tonfall, Körpersprache, Unsicherheit, Dringlichkeit und unausgesprochene Erwartungen. Dadurch kannst Du die Lösung genauer begründen.


Der EKM-Prozess: Von der Situation zur Lösung

Der folgende Prozess hilft Dir, eine Lösung strukturiert zu entwickeln und überzeugend zu präsentieren. Er eignet sich für Rollenspiele, Prüfungsgespräche, reale Kundengespräche und schriftliche Lerndokumentationen.


Schritt 1: Vertrauensvolle Atmosphäre schaffen

Am Anfang steht der Erstkontakt. Eine freundliche Begrüßung, Blickkontakt, eine offene Körperhaltung und eine klare Sprache erleichtern den Einstieg. Vertrauen entsteht, wenn Kundinnen und Kunden spüren, dass Du nicht nur verkaufen, sondern wirklich verstehen willst.

Eine passende Formulierung kann sein: „Gerne schaue ich mit Ihnen gemeinsam, welche Lösung am besten passt.“ Diese Formulierung zeigt Hilfsbereitschaft, Kompetenz und Kooperation.


Schritt 2: Kundenbedürfnis klären

In der Bedarfsanalyse verwendest Du gezielte Fragetechniken. Offene Fragen helfen, mehr Informationen zu erhalten. Geschlossene Fragen helfen, eine Entscheidung einzugrenzen. Alternativfragen helfen, zwischen passenden Optionen zu wählen.

  1. Offene Frage: Wofür möchten Sie das Produkt hauptsächlich nutzen?
  2. Konkretisierungsfrage: Welche Eigenschaften sind Ihnen besonders wichtig?
  3. Alternativfrage: Soll die Lösung eher preisgünstig oder besonders langlebig sein?
  4. Kontrollfrage: Habe ich Sie richtig verstanden, dass Ihnen vor allem Komfort und einfache Bedienung wichtig sind?


Schritt 3: Passende Lösung auswählen

Erst wenn Du das Anliegen verstanden hast, wählst Du eine passende Lösung aus. Dabei vergleichst Du Kundenwunsch, Sortiment, Qualität, Preis, Verfügbarkeit, Service und mögliche Alternativen. Du solltest nicht automatisch das teuerste Produkt empfehlen, sondern die Lösung, die zum Bedarf passt. Kundenorientierung bedeutet, aus Kundensicht sinnvoll zu beraten.


Schritt 4: Kundennutzen überzeugend erklären

Die Präsentation wird stark, wenn Du die Lösung in eine klare Nutzenstruktur bringst: Eigenschaft, Vorteil, Nutzen. So entsteht eine nachvollziehbare Argumentation.

  1. Eigenschaft: Dieses Modell hat eine einfache Bedienoberfläche.
  2. Vorteil: Du findest die wichtigsten Funktionen schnell.
  3. Kundennutzen: Du sparst Zeit und kannst das Produkt ohne lange Einarbeitung nutzen.

Diese Struktur verhindert, dass Du nur technische Details aufzählst. Sie zeigt, warum die Lösung zur Person passt.


Schritt 5: Lösung sichtbar machen

Eine Lösung wirkt überzeugender, wenn sie erlebbar wird. Je nach Situation kannst Du ein Produkt zeigen, eine Funktion demonstrieren, einen Vergleich erklären, ein Bild nutzen oder eine kurze Alltagsszene beschreiben. Im Detailhandel sind Produktemonstration, Visualisierung und Storytelling besonders hilfreich.

Das Kommunikationsmodell zeigt: Eine Botschaft kommt nicht automatisch so an, wie sie gemeint ist. Darum brauchst Du klare Sprache, passende Beispiele und Rückfragen. Gute Präsentation bedeutet immer auch, zu prüfen, ob die Kundin oder der Kunde Dich verstanden hat.


Schritt 6: Einwände aufnehmen und Entscheidung erleichtern

Ein Einwand ist kein Angriff, sondern ein Hinweis auf ein noch offenes Bedürfnis. Wenn eine Kundin sagt: „Das ist mir zu teuer“, kann dahinter Unsicherheit, ein begrenztes Budget oder fehlender Nutzenbezug stehen. Reagiere respektvoll, frage nach und verbinde Deine Antwort wieder mit dem Nutzen.

Eine gute Reaktion kann sein: „Ich verstehe, dass der Preis wichtig ist. Darf ich Ihnen kurz zeigen, wodurch sich der Preis erklärt und welche Vorteile Sie langfristig davon haben?“ So bleibst Du freundlich, sachlich und lösungsorientiert.


Zentrale Kompetenzen


Fachkompetenz

Fachkompetenz bedeutet, dass Du Dein Sortiment, Deine Dienstleistungen, Materialien, Qualitätsunterschiede, Preise, Garantien und Serviceleistungen kennst. Ohne Fachkompetenz wirkt eine Präsentation unsicher. Mit Fachkompetenz kannst Du erklären, vergleichen und begründen.


Methodenkompetenz

Methodenkompetenz bedeutet, dass Du eine klare Vorgehensweise nutzt. Du strukturierst das Gespräch, wählst passende Fragen, ordnest Informationen und präsentierst die Lösung nachvollziehbar. Methodenkompetenz zeigt sich besonders daran, dass Du auch in ungeplanten Situationen ruhig und geordnet bleibst.


Sozialkompetenz

Sozialkompetenz bedeutet, dass Du respektvoll, aufmerksam und angemessen mit Menschen umgehst. Dazu gehören Empathie, Höflichkeit, Geduld, Konfliktfähigkeit und ein professioneller Umgang mit unterschiedlichen Kundentypen.


Selbstkompetenz

Selbstkompetenz bedeutet, dass Du Dein eigenes Verhalten reflektierst. Du erkennst, was Dir im Gespräch gelungen ist und was Du verbessern kannst. Dazu gehören Selbstreflexion, Stressmanagement, Lernbereitschaft und die Fähigkeit, Feedback anzunehmen.


Sprache bei der Lösungspräsentation

Sprache entscheidet darüber, ob eine Lösung verständlich, glaubwürdig und wertschätzend wirkt. Verwende kurze Sätze, konkrete Beispiele und kundennahe Formulierungen. Vermeide Fachwörter, wenn sie nicht erklärt werden. Sprich nicht über die Kundin oder den Kunden hinweg, sondern mit ihr oder ihm.


Gute Formulierungen

  1. Bedürfnisorientierung: Sie haben gesagt, dass Ihnen einfache Bedienung wichtig ist. Deshalb empfehle ich diese Lösung.
  2. Nutzenargumentation: Der Vorteil für Sie ist, dass Sie Zeit sparen und weniger Aufwand haben.
  3. Transparenz: Ich zeige Ihnen kurz den Unterschied zwischen den beiden Möglichkeiten.
  4. Einwandbehandlung: Ich verstehe Ihren Punkt. Lassen Sie uns prüfen, ob es eine passendere Alternative gibt.
  5. Abschlussorientierung: Passt diese Lösung zu dem, was Sie gesucht haben?


Ungünstige Formulierungen

Ungünstig sind Formulierungen, die Druck erzeugen, Kundinnen und Kunden abwerten oder Unsicherheit zeigen. Dazu gehören Sätze wie: „Das kaufen alle“, „Das müssen Sie nehmen“, „Da kann ich nichts machen“ oder „Das ist halt teuer“. Professioneller ist es, den Nutzen, die Alternativen und die Entscheidungsmöglichkeiten klar darzustellen.


Storytelling in der Präsentation

Storytelling bedeutet, eine Lösung in eine kurze, passende Geschichte einzubetten. Im Verkauf kann das eine Alltagsszene sein, in der die Kundin oder der Kunde erkennt, wie die Lösung praktisch hilft. Storytelling darf nicht übertrieben oder manipulativ sein. Es soll verständlich machen, nicht überreden.

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Ein Beispiel: Statt nur zu sagen, dass ein Rucksack viele Fächer hat, kannst Du sagen: „Wenn Sie morgens zur Arbeit fahren, haben Sie Laptop, Ladegerät, Flasche und Schlüssel getrennt verstaut. Dadurch finden Sie alles schneller und der Laptop ist besser geschützt.“ So wird aus einem Merkmal ein konkreter Nutzen.


Umgang mit schwierigen Situationen


Kundin oder Kunde ist unsicher

Unsicherheit zeigt sich durch zögerliche Antworten, viele Rückfragen oder widersprüchliche Aussagen. Hilfreich sind Zusammenfassungen: „Ich fasse kurz zusammen: Sie suchen eine langlebige Lösung, möchten aber im Budget bleiben. Dann vergleichen wir am besten diese zwei Möglichkeiten.“ Dadurch entsteht Orientierung.


Kundin oder Kunde ist kritisch

Kritik kann wertvolle Information enthalten. Bleibe ruhig, höre zu und vermeide Verteidigung. Frage nach: „Was genau ist Ihnen daran wichtig?“ oder „Welche Erfahrung haben Sie bisher damit gemacht?“ So kommst Du vom Widerstand zurück zur Sachebene.


Kundin oder Kunde hat ein begrenztes Budget

Ein begrenztes Budget ist kein Problem, sondern ein Beratungsrahmen. Präsentiere passende Alternativen, erkläre Unterschiede transparent und achte darauf, die Kundin oder den Kunden nicht zu beschämen. Kundenorientierung zeigt sich besonders darin, innerhalb eines Budgets eine sinnvolle Lösung zu finden.


Beispiel: Kurze Lösungspräsentation

Situation: Eine Kundin sucht einen Rucksack für den Arbeitsweg und gelegentliche kurze Reisen. Sie möchte nicht zu viel ausgeben, aber der Rucksack soll stabil sein.

Bedürfnisanalyse: Du fragst nach Nutzung, Laptopgröße, Tragekomfort, Wetter, Budget und gewünschtem Stauraum. Du erkennst: Wichtig sind Schutz, Ordnung, Komfort und ein fairer Preis.

Präsentation: „Ich empfehle Ihnen dieses Modell, weil es zu Ihren Anforderungen passt. Es hat ein gepolstertes Laptopfach, wasserabweisendes Material und breite Träger. Der Nutzen für Sie ist, dass Ihr Laptop geschützt ist, Sie auch bei Regen sicher unterwegs sind und der Rucksack auf längeren Wegen bequem bleibt. Im Vergleich zum günstigeren Modell ist er stabiler verarbeitet. Wenn Ihnen der Preis wichtig ist, kann ich Ihnen aber auch eine preisgünstigere Alternative zeigen.“

Warum ist das überzeugend? Die Präsentation nennt nicht nur Eigenschaften, sondern verbindet sie mit dem Bedarf der Kundin. Außerdem bleibt sie transparent und bietet eine Alternative.


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest

  1. Zu frühe Empfehlung: Stelle zuerst Fragen, bevor Du eine Lösung präsentierst.
  2. Merkmalsliste: Erkläre immer den Nutzen aus Kundensicht.
  3. Fachsprache: Übersetze Fachbegriffe in Alltagssprache.
  4. Druck: Lasse Kundinnen und Kunden selbst entscheiden.
  5. Einwandabwehr: Nimm Bedenken ernst und frage nach.
  6. Unklare Struktur: Führe vom Bedarf zur Lösung und dann zum Nutzen.
  7. Fehlende Reflexion: Bitte um Feedback und verbessere Dein Vorgehen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was steht bei einer guten Lösungspräsentation im Mittelpunkt? (Der Kundennutzen) (!Die längste Produktbeschreibung) (!Der höchste Preis) (!Die schnellste Abschlussfrage)




Welche Frage eignet sich besonders für die Bedürfnisanalyse? (Wofür möchten Sie das Produkt hauptsächlich nutzen) (!Möchten Sie sofort bezahlen) (!Das ist doch genau richtig für Sie) (!Warum nehmen Sie nicht einfach dieses Modell)




Was ist ein Produktmerkmal? (Eine Eigenschaft eines Produkts) (!Der persönliche Vorteil des Kunden) (!Eine Beschwerde nach dem Kauf) (!Eine Abschlussfrage)




Was ist ein Einwand im Verkaufsgespräch? (Ein Hinweis auf ein noch offenes Bedenken) (!Ein sicherer Kaufabschluss) (!Eine Garantieverlängerung) (!Eine Produktkategorie)




Warum ist aktives Zuhören wichtig? (Es hilft, das tatsächliche Kundenbedürfnis zu verstehen) (!Es ersetzt jede Produktkenntnis) (!Es macht Fragen überflüssig) (!Es dient nur dazu, Gesprächspausen zu vermeiden)




Welche Struktur macht Nutzenargumentation klar? (Eigenschaft Vorteil Nutzen) (!Preis Rabatt Werbung) (!Lager Kasse Ausgang) (!Meinung Gefühl Zufall)




Was bedeutet Kundenorientierung in der Beratung? (Die Lösung am Bedarf des Kunden auszurichten) (!Immer das teuerste Produkt zu empfehlen) (!Nur die eigenen Lieblingsprodukte zu zeigen) (!Einwände möglichst schnell zu übergehen)




Wozu dient Storytelling in der Lösungspräsentation? (Es macht den Nutzen in einer Alltagssituation verständlich) (!Es ersetzt die Bedürfnisanalyse vollständig) (!Es soll Kundinnen und Kunden verwirren) (!Es ist nur für Werbung im Fernsehen geeignet)




Welche Reaktion auf den Einwand Das ist mir zu teuer ist professionell? (Ich verstehe den Punkt und zeige Ihnen gern den Nutzen und Alternativen) (!Dann ist das Produkt eben nichts für Sie) (!Das sagen alle und kaufen es trotzdem) (!Der Preis ist egal)




Was gehört zu einer guten Selbstreflexion nach dem Gespräch? (Das eigene Vorgehen anhand von Feedback und Beobachtungen verbessern) (!Nur den Kaufabschluss zählen) (!Kritische Rückmeldungen ignorieren) (!Die Verantwortung immer beim Kunden suchen)





Memory

Kundenbedürfnis Was die Kundin wirklich erreichen will
Offene Frage Regt zu ausführlichen Antworten an
Aktives Zuhören Verstehen sichern und Beziehung stärken
Kundennutzen Vorteil aus Sicht des Kunden
Storytelling Lösung als kurze Alltagsszene erklären
Einwand Bedenken respektvoll aufnehmen
Produktemonstration Funktion sichtbar und erlebbar machen
Abschlussfrage Entscheidung höflich vorbereiten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Vertrauen aufbauen Gesprächseinstieg
Bedarf klären Analysephase
Lösung auswählen Beratungsphase
Nutzen begründen Präsentationsphase
Einwand aufnehmen Klärungsphase
Entscheidung sichern Abschlussphase






Kreuzworträtsel

Vertrauen Was entsteht, wenn Auftreten, Sprache und Verhalten glaubwürdig sind?
Bedarf Wie nennt man den fachlich geklärten Wunsch des Kunden?
Nutzen Was soll eine gute Lösung aus Kundensicht stiften?
Einwand Wie nennt man ein Bedenken gegen eine vorgeschlagene Lösung?
Feedback Welche Rückmeldung hilft, die Präsentation zu verbessern?
Sortiment Wie nennt man die Gesamtheit der angebotenen Waren?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Beim Präsentieren einer Lösung steht nicht das Produkt allein, sondern der

im Mittelpunkt. Bevor Du eine Lösung empfiehlst, klärst Du mit gezielten Fragen das

. Durch

zeigst Du, dass Du die Kundin oder den Kunden ernst nimmst. Eine überzeugende Empfehlung verbindet ein Produktmerkmal mit einem konkreten

. Wenn ein Einwand auftaucht, reagierst Du respektvoll und suchst eine passende

. Nach dem Gespräch hilft Dir

, Deine Beratung weiterzuentwickeln.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Beobachtungsaufgabe: Beobachte in einem Geschäft oder in einem Rollenspiel, wie eine Verkäuferin oder ein Verkäufer eine Lösung erklärt, und notiere drei gelungene Formulierungen.
  2. Fragen sammeln: Erstelle zehn offene Fragen, mit denen Du Kundenbedürfnisse in Deinem Ausbildungsbereich klären kannst.
  3. Nutzen formulieren: Wähle drei Produkte aus Deinem Alltag und formuliere zu jedem Produkt jeweils ein Merkmal, einen Vorteil und einen Kundennutzen.
  4. Einwand erkennen: Sammle fünf typische Einwände von Kundinnen und Kunden und schreibe dazu jeweils eine respektvolle Antwort.


Standard

  1. Rollenspiel: Führe mit einer Partnerin oder einem Partner ein Verkaufsgespräch, in dem Du zuerst den Bedarf klärst und dann eine passende Lösung präsentierst.
  2. Produktvergleich: Vergleiche zwei ähnliche Produkte und erkläre, für welche Kundensituation welches Produkt besser passt.
  3. Storytelling: Entwickle eine kurze Alltagsszene, mit der Du den Nutzen einer Lösung anschaulich präsentierst.
  4. Feedbackbogen: Erstelle einen Beobachtungsbogen mit Kriterien für eine gute Lösungspräsentation und teste ihn in einem Rollenspiel.


Schwer

  1. Praxisprojekt: Analysiere eine reale Beratungssituation aus Deinem Ausbildungsbetrieb und entwickle eine verbesserte Lösungspräsentation.
  2. Einwandbehandlung: Simuliere ein Gespräch mit einer kritischen Kundin oder einem kritischen Kunden und dokumentiere, wie Du Einwände aufnimmst und bearbeitest.
  3. Videoreflexion: Nimm eine eigene Lösungspräsentation als Video auf, analysiere Sprache, Struktur und Körpersprache und leite drei Verbesserungsziele ab.
  4. Transferaufgabe: Übertrage die Methode der Nutzenargumentation auf einen anderen Bereich, zum Beispiel Schule, Projektarbeit, Bewerbung oder Kundenservice.



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Lernkontrolle

  1. Fallanalyse: Eine Kundin möchte ein günstiges Produkt, braucht aber eine langlebige Lösung. Analysiere den Konflikt zwischen Preiswunsch und Qualitätsbedarf und entwickle eine faire Empfehlung.
  2. Beratungskonzept: Entwirf für eine vorgegebene Kundensituation einen vollständigen Gesprächsablauf vom Erstkontakt bis zur Abschlussfrage.
  3. Argumentationsvergleich: Vergleiche zwei Lösungspräsentationen und beurteile, welche den Kundennutzen besser sichtbar macht.
  4. Einwandtransfer: Wähle einen schwierigen Einwand und zeige, wie Du ihn ohne Druck, aber mit klarer Nutzenargumentation bearbeitest.
  5. Reflexionsaufgabe: Beschreibe eine Situation, in der eine Präsentation nicht überzeugt hat, und erkläre, welche Veränderung die Beratung verbessert hätte.




Lernnachweis

Für einen gelungenen Lernnachweis zu Lösungen präsentieren - EKM ist wichtig, dass Du nicht nur Fachwissen wiedergibst, sondern eine Beratungssituation nachvollziehbar gestalten kannst.

  1. Bedürfnisanalyse: Du zeigst, dass Du mit geeigneten Fragen den Bedarf klären kannst.
  2. Lösungsauswahl: Du begründest, warum eine Lösung zur Kundensituation passt.
  3. Nutzenargumentation: Du erklärst Eigenschaften, Vorteile und Kundennutzen verständlich.
  4. Kommunikation: Du verwendest wertschätzende Sprache, hörst aktiv zu und reagierst angemessen auf Rückfragen.
  5. Einwandbehandlung: Du nimmst Bedenken ernst und entwickelst passende Alternativen.
  6. Präsentation: Du strukturierst Deine Erklärung klar und setzt bei Bedarf Medien, Beispiele oder Demonstrationen ein.
  7. Reflexion: Du wertest Dein Gespräch aus und leitest konkrete Verbesserungen ab.
  8. Praxisbezug: Du zeigst, dass Deine Lösung in einer realistischen Kundensituation anwendbar ist.




Bewertungsraster für Präsentationen

Kriterium Stark erfüllt Teilweise erfüllt Noch zu verbessern
Bedürfnisanalyse Bedarf wird durch passende Fragen klar ermittelt Bedarf wird teilweise erfasst Empfehlung erfolgt ohne ausreichende Klärung
Kundennutzen Nutzen wird konkret aus Kundensicht erklärt Nutzen wird nur allgemein beschrieben Es werden fast nur Merkmale genannt
Struktur Gespräch ist logisch vom Anliegen zur Lösung aufgebaut Struktur ist erkennbar, aber nicht durchgehend klar Gespräch wirkt ungeordnet
Sprache Formulierungen sind verständlich, höflich und sicher Sprache ist meist verständlich Sprache ist unklar, zu fachlich oder unsicher
Einwandbehandlung Einwände werden respektvoll aufgenommen und gelöst Einwände werden beantwortet, aber wenig vertieft Einwände werden übergangen oder abgewehrt
Reflexion Stärken und Verbesserungen werden konkret benannt Reflexion bleibt allgemein Reflexion fehlt oder bleibt oberflächlich


OERs zum Thema





Quellen und Orientierung

  1. Bildung Detailhandel Schweiz: Der Kurs orientiert sich am handlungskompetenzorientierten Lernbereich Kundenbedürfnis im Detailhandel analysieren und Lösungen präsentieren.
  2. Wikipedia: Zur Vertiefung eignen sich die Artikel Verkaufsgespräch, Aktives Zuhören, Kundenorientierung und Kundennutzen.
  3. Wikimedia Commons: Die eingebundenen Bilder unterstützen das Verstehen von Kundengespräch, Zuhören und Kommunikation.


Links


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Schulfach+

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Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

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  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

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Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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