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Plakat oder Folien für eine Präsentation gestalten 2

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Plakat oder Folien für eine Präsentation gestalten 2




Einleitung

Ein Plakat oder Folien für eine Präsentation zu gestalten bedeutet, Informationen so auszuwählen, zu ordnen und sichtbar zu machen, dass ein Publikum sie schnell verstehen kann. Gute Gestaltung ist nicht nur „schön“, sondern unterstützt die Kommunikation: Sie lenkt den Blick, macht Zusammenhänge klar, reduziert Überforderung und hilft Dir, Deine Botschaft überzeugend zu präsentieren.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du ein Thema analysierst, eine klare Kernaussage formulierst, passende Bilder, Diagramme, Farben und Schriftarten auswählst und daraus ein wirkungsvolles Plakat oder eine professionelle Folienpräsentation gestaltest. Du übst außerdem, wie Du Deine Gestaltung überprüfst, Feedback nutzt und Deine Präsentation adressatengerecht vorträgst.


Ziel des aiMOOCs

Nach diesem aiMOOC kannst Du ein Plakat oder Präsentationsfolien planen, gestalten, überarbeiten und begründen. Du entwickelst ein Bewusstsein für Layout, Typografie, Farbgestaltung, Bildauswahl, Barrierefreiheit, Urheberrecht und Präsentationstechnik. Außerdem lernst Du, Inhalte so zu reduzieren, dass Deine Aussage klarer wird, ohne fachlich wichtige Informationen zu verlieren.


Plakat und Folien im Vergleich

Ein Plakat ist meist ein einzelnes großes Medium, das auf einen Blick wirken muss. Es wird häufig im Raum betrachtet, zum Beispiel im Klassenzimmer, bei einer Ausstellung, auf einem Schulflur oder bei einer Projektmesse. Eine Präsentationsfolie ist dagegen Teil einer Abfolge. Sie unterstützt einen mündlichen Vortrag und sollte nicht alles enthalten, was Du sagen möchtest. Während ein Plakat oft stärker für sich allein stehen muss, sind Folien vor allem eine visuelle Begleitung Deiner gesprochenen Erklärung.


Gemeinsamkeiten

Ein Plakat und eine Folienpräsentation brauchen eine klare Botschaft, eine erkennbare Struktur, gut lesbare Schrift, sinnvolle Bilder und eine Gestaltung, die zur Zielgruppe passt. Beide Medien sollten nicht überladen sein. Entscheidend ist, dass Dein Publikum schnell erkennt: Worum geht es? Was ist wichtig? Welche Schlussfolgerung soll gezogen werden?


Unterschiede

Beim Plakat ist die gesamte Information gleichzeitig sichtbar. Deshalb sind Blickführung, Größenunterschiede und räumliche Ordnung besonders wichtig. Bei Folien entsteht die Wirkung durch Reihenfolge, Rhythmus und Übergänge zwischen den einzelnen Folien. Eine Folie sollte jeweils nur einen wichtigen Gedanken tragen. Mehrere Ideen gehören auf mehrere Folien.


Die Planungsphase

Bevor Du gestaltest, solltest Du nicht sofort Farben, Schriftarten oder Vorlagen auswählen. Professionelle Gestaltung beginnt mit einer inhaltlichen Klärung. Stelle Dir zuerst die Frage: Was soll mein Publikum nach dem Betrachten verstanden, gefühlt oder getan haben?


Thema, Ziel und Zielgruppe klären

Die Zielgruppe bestimmt, wie Du formulierst und gestaltest. Für jüngere Lernende brauchst Du oft einfachere Sprache, größere Schrift und anschauliche Bilder. Für Fachpublikum kannst Du mehr Fachbegriffe, Daten und Diagramme verwenden. Bei einer Prüfungssituation ist wichtig, dass Deine Gestaltung Deine fachliche Kompetenz sichtbar macht.

  1. Thema: Formuliere Dein Thema genau und begrenze es.
  2. Ziel: Entscheide, ob Du informieren, erklären, überzeugen oder zum Handeln motivieren willst.
  3. Zielgruppe: Überlege, was Dein Publikum bereits weiß und was es braucht.
  4. Kontext: Beachte Präsentationsdauer, Raumgröße, technische Ausstattung und Abgabeformat.


Kernaussage formulieren

Die Kernaussage ist der wichtigste Satz Deiner Präsentation. Sie hilft Dir, Inhalte auszuwählen. Alles, was diese Kernaussage nicht unterstützt, kann gekürzt, ausgelagert oder weggelassen werden. Eine gute Kernaussage ist konkret, verständlich und überprüfbar.

Beispiel: Statt „Klimawandel“ lautet eine bessere Kernaussage: „Der menschengemachte Klimawandel verändert bereits heute Wetterextreme, Lebensräume und politische Entscheidungen.“


Inhalte sammeln, prüfen und auswählen

Sammle zuerst mehr Material, als Du später verwenden wirst. Danach sortierst Du aus. Gute Präsentationsmedien zeigen nicht alles, sondern das Wesentliche. Verwende nur Informationen, die Du verstehst und erklären kannst. Achte besonders auf die Qualität Deiner Quellen.

  1. Hauptinformation: Was muss unbedingt sichtbar sein?
  2. Nebeninformation: Was kann mündlich erklärt werden?
  3. Beleg: Welche Daten, Beispiele oder Quellen stützen Deine Aussage?
  4. Visualisierung: Welche Information lässt sich besser als Bild, Grafik oder Diagramm zeigen?
  5. Quellenkritik: Sind Herkunft, Aktualität und Glaubwürdigkeit Deiner Materialien nachvollziehbar?


Gestaltung: Die wichtigsten Prinzipien

Gute Gestaltung folgt einigen Grundprinzipien. Sie helfen Dir, Ordnung zu schaffen und den Blick des Publikums zu führen. Diese Prinzipien gelten für analoge Plakate ebenso wie für digitale Präsentationen.


Visuelle Hierarchie

Die Visuelle Hierarchie legt fest, was zuerst, danach und zuletzt wahrgenommen wird. Du erreichst sie durch Größe, Farbe, Kontrast, Position und Abstand. Die Überschrift ist meist am größten. Wichtige Begriffe können fett hervorgehoben werden. Weniger wichtige Informationen stehen kleiner oder weiter unten.

Merksatz: Was wichtig ist, muss sichtbar wichtiger aussehen.


Kontrast

Kontrast entsteht durch Unterschiede. Dunkle Schrift auf hellem Hintergrund ist meistens besser lesbar als helle Schrift auf unruhigem Bildhintergrund. Auch Größenkontrast, Farbkontrast und Formkontrast helfen bei der Orientierung. Kontrast sollte bewusst eingesetzt werden, nicht zufällig.


Nähe und Gruppierung

Elemente, die zusammengehören, sollten räumlich nah beieinanderstehen. Elemente, die nicht zusammengehören, brauchen Abstand. Dieses Prinzip gehört zu den Gestaltgesetzen der Wahrnehmung. Es macht Layouts übersichtlich, weil das Publikum Beziehungen erkennt, ohne lange suchen zu müssen.


Ähnlichkeit und Wiederholung

Wenn Formen, Farben oder Schriftstile ähnlich aussehen, werden sie als zusammengehörig wahrgenommen. Deshalb sollten Überschriften, Infokästen, Bildunterschriften und Symbole einheitlich gestaltet sein. Wiederholung schafft Orientierung und wirkt professionell.


Ausrichtung und Raster

Ein Gestaltungsraster hilft, Texte, Bilder und Diagramme sauber anzuordnen. Wenn Kanten und Abstände zueinander passen, wirkt ein Plakat oder eine Folienreihe ruhiger und professioneller. Zufällige Platzierungen erzeugen Unruhe. Ein einfaches Raster mit zwei oder drei Spalten reicht oft aus.


Weißraum

Weißraum ist freie Fläche im Layout. Er ist kein leerer Fehler, sondern ein wichtiges Gestaltungsmittel. Weißraum trennt Inhalte, schafft Ruhe und erhöht die Lesbarkeit. Ein gutes Plakat oder eine gute Folie braucht Luft zwischen den Elementen.


Typografie: Schrift verständlich einsetzen

Typografie bezeichnet die Gestaltung mit Schrift. Sie beeinflusst Lesbarkeit, Wirkung und Professionalität. Verwende für Präsentationen meist wenige Schriftarten. Zwei gut kombinierte Schriften reichen aus: eine für Überschriften und eine für Fließtext. Noch sicherer ist eine einzige gut lesbare Schriftfamilie mit verschiedenen Schriftschnitten.


Schriftgröße

Schrift muss aus der Betrachtungsentfernung lesbar sein. Bei Plakaten sollte die Überschrift aus größerer Entfernung sichtbar sein. Bei Folien gilt: Wenn eine Folie nur lesbar ist, wenn das Publikum sehr nah an der Leinwand sitzt, ist die Schrift zu klein oder der Text zu lang.


Schriftmenge

Zu viel Text ist einer der häufigsten Fehler. Ein Plakat darf mehr Text enthalten als eine Folie, muss aber dennoch gegliedert sein. Eine Folie sollte keine ausformulierte Textseite ersetzen. Stichworte, Schlüsselbegriffe, Grafiken und kurze Aussagen sind meistens wirksamer.


Hervorhebungen

Hervorhebungen helfen nur, wenn sie sparsam eingesetzt werden. Zu viele Markierungen machen alles gleich wichtig. Nutze fette Schrift für Schlüsselbegriffe. Vermeide Unterstreichungen, wenn sie wie Links wirken könnten. Kursivschrift ist bei Projektionen oft schlechter lesbar.


Farbe bewusst nutzen

Farbe erzeugt Aufmerksamkeit, Stimmung und Orientierung. Sie kann Themenbereiche unterscheiden, Warnungen markieren oder Zusammenhänge zeigen. Gleichzeitig kann zu viel Farbe verwirren. Eine gute Farbpalette enthält meist eine Grundfarbe, eine Akzentfarbe und neutrale Farben.


Farbkontrast und Lesbarkeit

Achte auf ausreichenden Farbkontrast. Rot auf Grün, Gelb auf Weiß oder Blau auf Schwarz sind oft schwer lesbar. Besonders wichtig ist das für Menschen mit Sehschwächen oder Farbfehlsichtigkeit. Gute Gestaltung ist deshalb auch ein Teil von Barrierefreiheit.


Farbwirkung

Farben können Bedeutungen tragen. Rot wirkt oft warnend oder aktivierend. Blau wirkt häufig sachlich und ruhig. Grün wird oft mit Natur, Nachhaltigkeit oder Zustimmung verbunden. Diese Wirkungen sind kulturell geprägt und nicht immer eindeutig. Wichtiger als eine starre Farbsymbolik ist, dass Du Farben konsequent und passend verwendest.


Bilder, Symbole und Diagramme

Bilder können Aufmerksamkeit erzeugen, Beispiele zeigen und komplexe Informationen vereinfachen. Sie sollten aber nicht nur Dekoration sein. Ein gutes Bild beantwortet eine Frage, zeigt einen Zusammenhang oder unterstützt Deine Kernaussage.


Bildauswahl

Wähle Bilder, die zum Inhalt passen, eine ausreichende Qualität haben und rechtlich genutzt werden dürfen. Achte auf Urheberrecht, Lizenz und Quellenangaben. Für freie Bildungsmedien eignen sich Bilder aus Wikimedia Commons, wenn die jeweilige Lizenz korrekt beachtet wird.


Diagramme und Datenvisualisierung

Ein Diagramm ist sinnvoll, wenn es Daten verständlicher macht als eine Tabelle. Wähle die Diagrammform passend zur Aussage. Ein Säulendiagramm eignet sich gut zum Vergleichen. Ein Liniendiagramm zeigt Entwicklungen. Ein Kreisdiagramm sollte nur verwendet werden, wenn Anteile an einem Ganzen gezeigt werden und die Anzahl der Kategorien gering ist.


Symbole und Icons

Icons können Orientierung geben, wenn sie leicht verständlich sind. Sie sollten einheitlich gestaltet sein. Mische nicht viele unterschiedliche Stile. Ein Icon ist nur hilfreich, wenn das Publikum seine Bedeutung sofort versteht.


Aufbau eines Plakats

Ein gutes Plakat braucht eine klare Blickführung. Es sollte nicht wie eine Wand aus Text wirken. Eine mögliche Struktur besteht aus Titel, kurzer Einleitung, Hauptteil mit Bildern oder Diagrammen, Ergebnissen und Quellen.


Beispielstruktur für ein Lernplakat

  1. Titel: Formuliere kurz, groß und aussagekräftig.
  2. Untertitel: Ergänze eine präzisierende Aussage oder Leitfrage.
  3. Hauptbereich: Zeige die wichtigsten Informationen in Abschnitten.
  4. Visualisierung: Nutze Bild, Diagramm, Karte oder Skizze.
  5. Fazit: Formuliere die wichtigste Erkenntnis.
  6. Quellenangabe: Nenne verwendete Quellen und Bildnachweise.


Abstände auf dem Plakat

Plane Ränder, Zwischenräume und klare Abschnitte. Wenn alles dicht gedrängt ist, wirkt das Plakat unruhig. Ordne die Inhalte so, dass das Auge natürlich von der Überschrift über die Hauptinformationen zum Fazit geführt wird.

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Aufbau einer Folienpräsentation

Eine Präsentation besteht aus einer Dramaturgie. Sie braucht einen Anfang, einen klaren Verlauf und ein Ende. Die Folien unterstützen Deinen Vortrag, ersetzen ihn aber nicht.


Mögliche Folienstruktur

  1. Titelfolie: Thema, Name, Anlass und eventuell ein starkes Bild.
  2. Einstieg: Frage, Problem, Beispiel oder überraschende Beobachtung.
  3. Gliederung: Kurzer Überblick über den Aufbau.
  4. Hauptteil: Je Folie eine zentrale Aussage.
  5. Zusammenfassung: Die wichtigsten Ergebnisse.
  6. Schlussfolie: Fazit, Ausblick oder Diskussionsfrage.
  7. Quellenfolie: Quellen, Bildnachweise und verwendete Materialien.


Eine Folie, eine Idee

Eine häufige Regel lautet: Eine Folie sollte eine zentrale Idee tragen. Das bedeutet nicht, dass jede Folie leer sein muss. Es bedeutet, dass das Publikum sofort versteht, was die Folie leisten soll. Wenn mehrere Ideen konkurrieren, teile sie besser auf.


Übergänge und Animationen

Animationen und Folienübergänge können helfen, wenn sie Inhalte schrittweise sichtbar machen. Sie stören aber, wenn sie nur Effekte sind. Verwende Animationen sparsam, einheitlich und inhaltlich begründet.

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Präsentationsprogramme und Werkzeuge

Für Folien kannst Du Programme wie Microsoft PowerPoint, LibreOffice Impress, Google Slides, Keynote oder andere Präsentationswerkzeuge verwenden. Für Plakate eignen sich außerdem Zeichenprogramme, Layoutprogramme oder kollaborative Online-Tools. Das Werkzeug ist weniger wichtig als Deine Gestaltungsentscheidungen.

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Verständlich präsentieren

Ein gutes Medium allein reicht nicht. Beim Präsentieren erklärst Du, ergänzt und betonst. Deine Folien oder Dein Plakat sind visuelle Hilfen. Sprich frei, schaue Dein Publikum an und nutze das Medium gezielt.


Sprache und Vortrag

Verwende klare Sätze. Erkläre Fachbegriffe. Vermeide es, Folien komplett abzulesen. Bei einem Plakat kannst Du die Blickrichtung des Publikums steuern, indem Du mit der Hand auf Bereiche zeigst oder die Struktur kurz erklärst.


Umgang mit Fragen

Bereite Dich auf Fragen vor. Überlege, welche Punkte unklar sein könnten. Gute Antworten zeigen, dass Du Dein Thema verstanden hast. Wenn Du eine Antwort nicht weißt, kannst Du ehrlich sagen, dass Du sie recherchieren wirst.


Feedback und Überarbeitung

Professionelle Gestaltung entsteht selten im ersten Versuch. Plane Zeit für Rückmeldungen ein. Lass eine andere Person Dein Plakat oder Deine Folien betrachten und frage: Was ist die Hauptaussage? Was fällt zuerst auf? Was ist unklar? Was wirkt überladen?


Checkliste für die Überarbeitung

  1. Kernaussage: Ist sofort erkennbar, worum es geht?
  2. Lesbarkeit: Ist die Schrift aus der Entfernung gut lesbar?
  3. Struktur: Sind Abschnitte logisch angeordnet?
  4. Kontrast: Sind Text und Hintergrund klar unterscheidbar?
  5. Bildauswahl: Unterstützen Bilder und Grafiken wirklich den Inhalt?
  6. Quellen: Sind Informationen und Medien korrekt nachgewiesen?
  7. Zielgruppe: Passt Sprache und Gestaltung zum Publikum?
  8. Probelauf: Wurde die Präsentation laut geübt?


Häufige Fehler und bessere Lösungen

Viele Präsentationsmedien scheitern nicht am Thema, sondern an Überladung. Zu kleine Schrift, zu viele Farben, unruhige Hintergründe, fehlende Struktur und schlechte Bildqualität erschweren das Verständnis. Besser ist eine reduzierte, klare Gestaltung mit bewusst gesetzten Schwerpunkten.

  1. Zu viel Text: Kürze auf Schlüsselbegriffe und erkläre mündlich.
  2. Unruhiger Hintergrund: Verwende ruhige Flächen oder halbtransparente Textbereiche.
  3. Beliebige Bilder: Nutze nur Bilder mit inhaltlicher Funktion.
  4. Fehlende Reihenfolge: Baue eine erkennbare Dramaturgie auf.
  5. Uneinheitliches Design: Wiederhole Farben, Schriften und Abstände.
  6. Unklare Quellen: Dokumentiere verwendete Texte, Bilder und Daten.


Qualitätskriterien für Dein Plakat oder Deine Folien

Ein gutes Ergebnis erkennst Du daran, dass Inhalt, Gestaltung und Vortrag zusammenpassen. Die Gestaltung dient der Aussage. Sie lenkt nicht ab, sondern macht Wichtiges sichtbar. Dabei zählt nicht, möglichst viele Effekte zu verwenden, sondern die richtigen Entscheidungen zu treffen.


Bewertungsraster

Kriterium Gelungen, wenn ...
Inhalt die Kernaussage klar, fachlich richtig und sinnvoll ausgewählt ist.
Struktur das Publikum dem Aufbau ohne Mühe folgen kann.
Gestaltung Schrift, Farbe, Bild und Layout die Aussage unterstützen.
Medienkompetenz Quellen, Lizenzen und Bildnachweise korrekt berücksichtigt werden.
Vortrag das Medium verständlich erklärt und nicht nur vorgelesen wird.
Reflexion Du Deine Gestaltungsentscheidungen begründen und verbessern kannst.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist die wichtigste Funktion eines Plakats oder einer Präsentationsfolie? (Eine Botschaft verständlich sichtbar machen) (!Möglichst viele Effekte zeigen) (!Den gesamten Vortrag als Text ersetzen) (!Alle verfügbaren Informationen unterbringen)




Was bedeutet visuelle Hierarchie in der Gestaltung? (Wichtige Inhalte werden auffälliger gestaltet als weniger wichtige) (!Alle Elemente werden gleich groß dargestellt) (!Bilder werden grundsätzlich vor Text gesetzt) (!Farben werden zufällig verteilt)




Warum ist die Zielgruppe bei der Gestaltung wichtig? (Sprache und Darstellung müssen zum Vorwissen des Publikums passen) (!Die Zielgruppe entscheidet automatisch über die Note) (!Für jede Zielgruppe ist dieselbe Gestaltung ideal) (!Die Zielgruppe ersetzt die Quellenangabe)




Welche Aussage passt am besten zu einer guten Präsentationsfolie? (Eine Folie sollte eine zentrale Idee unterstützen) (!Eine Folie sollte möglichst viele vollständige Sätze enthalten) (!Eine Folie muss immer animiert sein) (!Eine Folie darf keine Bilder enthalten)




Was verbessert die Lesbarkeit von Text auf Plakaten und Folien? (Ausreichender Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund) (!Sehr kleine Schrift für mehr Inhalt) (!Viele verschiedene Schriftarten) (!Ein stark gemusteter Hintergrund)




Was ist mit Weißraum in der Gestaltung gemeint? (Freiraum, der Ordnung und Übersicht schafft) (!Ein Fehler, der unbedingt gefüllt werden muss) (!Nur die Farbe Weiß im Hintergrund) (!Eine unsichtbare Quellenangabe)




Wann ist ein Diagramm besonders sinnvoll? (Wenn Daten dadurch schneller verstanden werden) (!Wenn keine Quellen vorhanden sind) (!Wenn das Thema keinen Inhalt hat) (!Wenn jede Folie gleich aussehen soll)




Welche Rolle spielen Quellen bei Bildern und Informationen? (Sie zeigen Herkunft und Nutzungsrechte der Materialien) (!Sie sind nur bei gedruckten Büchern nötig) (!Sie ersetzen die eigene Erklärung) (!Sie machen schlechte Bildqualität unwichtig)




Was ist ein häufiger Gestaltungsfehler bei Präsentationsmedien? (Zu viel Text auf engem Raum) (!Eine klare Überschrift) (!Ein ruhiges Layout) (!Eine erkennbare Kernaussage)




Warum solltest Du einen Probelauf durchführen? (Du prüfst Verständlichkeit, Zeit und Zusammenspiel von Medium und Vortrag) (!Du vermeidest dadurch jede Nachfrage) (!Du musst dann keine Quellen nennen) (!Du kannst danach beliebig viele Effekte einbauen)





Memory

Kernaussage Wichtigste Botschaft
Zielgruppe Publikum
Kontrast Unterschied für Lesbarkeit
Raster Ordnungssystem im Layout
Weißraum Freie Fläche zur Orientierung
Typografie Gestaltung mit Schrift
Quellenangabe Nachweis der Herkunft
Probelauf Übung vor der Präsentation





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Kernaussage wichtigste Botschaft
Layout Anordnung von Text und Bild
Typografie Gestaltung der Schrift
Farbkontrast Lesbarkeit verbessern
Quellenangabe Herkunft nachweisen






Kreuzworträtsel

Zielgruppe Für wen wird ein Plakat oder eine Präsentation gestaltet?
Kontrast Welches Gestaltungsprinzip macht Unterschiede sichtbar?
Raster Welches Ordnungssystem hilft beim Ausrichten von Elementen?
Schrift Welches Gestaltungsmittel muss besonders gut lesbar sein?
Diagramm Welche Darstellungsform macht Daten anschaulich?
Probelauf Wie nennt man das Üben der Präsentation vor dem eigentlichen Vortrag?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein gutes Plakat oder eine gute Folie macht eine klare

sichtbar. Die Gestaltung muss zur

passen. Durch ausreichend

wird Text besser lesbar. Ein

hilft, Texte und Bilder geordnet zu platzieren. Freie Fläche im Layout nennt man

. Die Gestaltung mit Schrift heißt

. Bilder und Informationen brauchen eine korrekte

. Vor dem Vortrag hilft ein

, Zeit und Verständlichkeit zu prüfen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kernaussage: Wähle ein Thema aus dem Unterricht und formuliere dazu eine einzige klare Kernaussage in einem Satz.
  2. Zielgruppe: Beschreibe, für wen Dein Plakat oder Deine Folien gedacht sind, und nenne drei Folgen für Sprache, Bilder und Schriftgröße.
  3. Plakatentwurf: Skizziere auf Papier ein Plakat mit Titel, Bildbereich, Hauptinformation und Fazit.
  4. Folienidee: Entwerfe drei Folientitel, die zusammen eine kurze Präsentationsstruktur ergeben.


Standard

  1. Layoutanalyse: Untersuche ein vorhandenes Plakat oder eine Folie und bewerte Lesbarkeit, Blickführung, Kontrast und Quellenangaben.
  2. Farbgestaltung: Entwickle eine Farbpalette mit Grundfarbe, Akzentfarbe und neutraler Farbe und begründe Deine Auswahl.
  3. Bildauswahl: Suche ein frei nutzbares Bild auf Wikimedia Commons und erkläre, wie es Deine Aussage unterstützt.
  4. Folienreihe: Gestalte fünf Folien zu einem Unterrichtsthema und achte darauf, dass jede Folie nur eine zentrale Idee trägt.


Schwer

  1. Präsentationsprojekt: Erstelle ein vollständiges Plakat oder eine Folienpräsentation zu einem komplexen Thema und dokumentiere Deine Gestaltungsentscheidungen.
  2. Feedbackrunde: Führe mit drei Personen einen Verständlichkeitstest durch und verbessere Dein Medium auf Grundlage der Rückmeldungen.
  3. Datenvisualisierung: Erstelle ein passendes Diagramm aus echten Daten und erkläre, warum Du diese Diagrammform gewählt hast.
  4. Barrierefreiheit: Überarbeite Dein Plakat oder Deine Folien so, dass Schriftgröße, Kontrast, Bildbeschreibung und klare Sprache möglichst vielen Menschen zugänglich sind.



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Lernkontrolle

  1. Gestaltungsentscheidung: Erkläre an einem eigenen Beispiel, warum eine bestimmte Farbe, Schrift oder Bildauswahl Deine Kernaussage unterstützt.
  2. Transfer: Du sollst dasselbe Thema einmal für Kinder und einmal für Erwachsene präsentieren. Beschreibe, wie sich Plakat oder Folien unterscheiden würden.
  3. Problemlösung: Eine Folie enthält zu viel Text. Entwickle zwei alternative Lösungen, die den Inhalt verständlicher machen.
  4. Begründung: Vergleiche ein Plakat und eine Folienpräsentation zum selben Thema und begründe, welches Medium für welche Situation besser geeignet ist.
  5. Analyse: Bewerte ein Präsentationsmedium nach den Kriterien Inhalt, Struktur, Gestaltung, Quellen und Vortrag.
  6. Reflexion: Beschreibe, wie Feedback Deine Gestaltung verbessern kann, und nenne konkrete Fragen, die Du Testpersonen stellen würdest.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du nicht nur ein Plakat oder Folien gestalten kannst, sondern Deine Entscheidungen auch begründen kannst. Wichtig sind eine klare Kernaussage, eine passende Zielgruppenorientierung, ein übersichtliches Layout, gut lesbare Typografie, bewusste Farbgestaltung, sinnvolle Bildauswahl, korrekte Quellenangaben und eine reflektierte Überarbeitung nach Feedback. Zum Lernnachweis kann ein fertiges Plakat, eine Folienpräsentation, eine kurze schriftliche Gestaltungsbegründung und ein Protokoll des Probelaufs gehören.




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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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