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Michael Jackson - Thriller

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Michael Jackson - Thriller




Einleitung

Michael Jackson - Thriller gehört zu den einflussreichsten Werken der Popmusik. Der Ausdruck bezeichnet zugleich das Studioalbum Thriller von Michael Jackson, den gleichnamigen Song und das berühmte Musikvideo, das den Song als rund vierzehnminütigen Kurzfilm inszeniert. Das Album erschien 1982 bei Epic Records und wurde maßgeblich von Quincy Jones produziert. Der Titelsong wurde von Rod Temperton geschrieben. Das Musikvideo wurde 1983 veröffentlicht, von John Landis inszeniert und verbindet Musik, Tanz, Erzählung, Horrorästhetik und Marketing zu einem popkulturellen Ereignis.

In diesem aiMOOC lernst Du, Thriller nicht nur als erfolgreichen Popsong zu verstehen, sondern als Beispiel dafür, wie Ton, Bild, Choreografie, Starkult, Musikindustrie und Mediengeschichte zusammenwirken. Du untersuchst, warum das Werk die Geschichte des Musikvideos veränderte, welche Rolle MTV, VHS, Fernsehen und globale Fankultur spielten und wie sich ein Popsong zu einem kulturellen Symbol entwickeln kann.


Lernziele

  1. Werkverständnis: Du kannst Album, Song und Musikvideo Thriller voneinander unterscheiden und erklären, wie sie zusammenwirken.
  2. Musikanalyse: Du erkennst musikalische Mittel wie Rhythmus, Basslinie, Bläser, Synthesizer, Geräuschkulisse und Sprechstimme.
  3. Filmanalyse: Du analysierst Kamera, Montage, Licht, Maske, Kostüm und Erzählstruktur im Musikvideo.
  4. Medienbildung: Du erklärst, wie Musikvideo, Fernsehen, Tonträger, Starimage und Vermarktung in den 1980er Jahren verbunden waren.
  5. Kritische Reflexion: Du beurteilst die kulturelle Bedeutung eines Popklassikers und unterscheidest zwischen ästhetischer Analyse, historischer Einordnung und ethischen Fragen.


Steckbrief

Bereich Information
Künstler Michael Jackson
Album Thriller, sechstes Studioalbum von Michael Jackson
Veröffentlichung 1982 bei Epic Records
Produktion Maßgeblich produziert von Quincy Jones; Michael Jackson wirkte an eigenen Songs produktiv mit
Titelsong Thriller, geschrieben von Rod Temperton
Musikvideo 1983 veröffentlicht, Regie: John Landis
Mitwirkende Unter anderem Ola Ray, Vincent Price, Michael Peters
Stil Popmusik, R&B, Funk, Rockmusik, Post-Disco, Horrorfilm-Ästhetik
Auszeichnungen 1984 gewann Michael Jackson acht Grammy Awards in einer Nacht, mehrere davon im Zusammenhang mit Thriller
Kulturelle Bedeutung Das Album wurde in die National Recording Registry aufgenommen; das Musikvideo wurde in das National Film Registry aufgenommen


Historischer Hintergrund


Popmusik Anfang der 1980er Jahre

Zu Beginn der 1980er Jahre veränderte sich die Popkultur stark. Schallplatte, Radio, Fernsehen, Musikvideo und später VHS beeinflussten sich gegenseitig. Ein Song war nicht mehr nur ein Tonträger oder ein Radiostück. Er konnte durch ein Bild, eine Erzählung, ein Kostüm, eine Tanzbewegung und eine wiedererkennbare Ikonografie erweitert werden. Genau in dieser Phase erschien Thriller.

Michael Jackson hatte bereits mit The Jackson 5 und dem Soloalbum Off the Wall große Erfolge erzielt. Mit Thriller entstand jedoch ein Werk, das deutlich über die Grenzen eines einzelnen Albums hinausging. Die Songs wurden als Singles veröffentlicht, die Videos liefen im Musikfernsehen, Tänze wurden nachgeahmt, Modeelemente wurden kopiert und der Künstler wurde zu einer global sichtbaren Popfigur.


Zusammenarbeit mit Quincy Jones

Quincy Jones war eine Schlüsselfigur für den Klang des Albums. Er brachte Erfahrungen aus Jazz, Soul, Filmmusik, Arrangement und Studioproduktion mit. Seine Produktion zielte darauf, Songs zu schaffen, die musikalisch anspruchsvoll, radiotauglich und stilistisch offen waren. Thriller verbindet deshalb sehr unterschiedliche musikalische Richtungen: tanzbaren Funk, melodischen Pop, Rock-Elemente, Disco-Nachwirkungen und präzise Studioarbeit.

Diese Mischung war ein zentraler Grund für die breite Wirkung des Albums. Es sprach verschiedene Zielgruppen an und zeigte, dass Popmusik zugleich kommerziell erfolgreich, stilistisch vielfältig und klanglich innovativ sein kann.


Vom Album zum Medienereignis

Thriller wurde nicht allein durch Verkaufszahlen berühmt. Entscheidend war das Zusammenspiel aus Album, Singles, Musikvideos, Fernsehpräsenz, Tanz, Mode und öffentlichem Image. Das Album gilt nach verschiedenen Musikrekord- und Branchenangaben als eines der meistverkauften, häufig sogar als das meistverkaufte Album der Musikgeschichte. Die exakten weltweiten Verkaufszahlen werden je nach Quelle unterschiedlich angegeben. Sicher ist: Thriller wurde zu einem Maßstab für globalen Pop-Erfolg.


Das Album Thriller


Aufbau und Stilvielfalt

Das Album Thriller enthält neun Titel und ist bewusst abwechslungsreich gestaltet. Es umfasst tanzbare Songs, Balladen, Pop-Rock-Elemente und funkige Grooves. Besonders bekannt wurden unter anderem Billie Jean, Beat It, Wanna Be Startin' Somethin und Thriller. Die musikalische Bandbreite war wichtig, weil das Album dadurch nicht nur eine Richtung bediente, sondern unterschiedliche Hörgewohnheiten verband.

  1. Billie Jean: Ein Song mit markanter Bassfigur, dichter Atmosphäre und einem Thema von Verdacht, Öffentlichkeit und persönlicher Bedrängnis.
  2. Beat It: Ein Stück, das Popmusik und Rockmusik zusammenführt und dadurch verschiedene Publikumsgruppen anspricht.
  3. Wanna Be Startin' Somethin': Ein rhythmisch starkes Eröffnungsstück mit hoher Energie.
  4. The Girl Is Mine: Ein Duett mit Paul McCartney, das Popmelodie und Star-Kollaboration verbindet.
  5. Thriller: Der Titelsong, der Musik, Geräusch, Gruselatmosphäre und Sprechstimme kombiniert.


Klang und Produktion

Der Klang des Albums ist präzise produziert. Typisch sind klar strukturierte Grooves, sorgfältig arrangierte Backing Vocals, pointierte Bläser, synthetische Klangflächen und eine Mischung aus elektronischen und akustischen Instrumenten. In vielen Songs ist die Produktion so gestaltet, dass jedes Element eine erkennbare Funktion erfüllt: Der Bass treibt, die Percussion gliedert, die Stimmen setzen Akzente und die Arrangements steigern die Spannung.

Bei Thriller ist diese Studioarbeit besonders hörbar. Der Song nutzt nicht nur Gesang und Instrumente, sondern auch Geräusche, eine theatralische Sprechstimme und eine Atmosphäre, die an Horrorfilme erinnert. So wird Musik zu einer Szene im Kopf der Hörenden.


Themen und Wirkung

Das Album behandelt unterschiedliche Themen: Liebe, Begehren, Unsicherheit, Konflikt, Selbstbehauptung und öffentliche Aufmerksamkeit. Gerade diese Mischung macht Thriller zu einem Werk, das sowohl emotional als auch körperlich wirkt. Man kann es hören, tanzen, analysieren und als Teil der Mediengeschichte betrachten.


Der Song Thriller


Songidee und Gruselästhetik

Der Titelsong Thriller wurde von Rod Temperton geschrieben und von Quincy Jones produziert. Ursprüngliche Arbeitsfassungen des Songs hatten andere Titel, bevor die endgültige Idee einer Grusel- und Spannungserzählung entstand. Die endgültige Fassung verbindet Popmusik mit einer Atmosphäre, die an Nacht, Gefahr, Verwandlung und filmischen Schrecken erinnert.

Auffällig ist, dass der Song keine Horrorgeschichte einfach nacherzählt. Stattdessen erzeugt er eine Stimmung. Die Musik, der Text, die Geräusche und die Stimme von Vincent Price arbeiten zusammen. Besonders die gesprochene Passage verstärkt den Eindruck, dass man sich in einem kleinen Hörfilm befindet. Für die Analyse ist wichtig: Schon der Song selbst enthält filmische Elemente, bevor das Musikvideo hinzukommt.


Musikalische Mittel

Musikalisches Mittel Wirkung
Basslinie Sie stabilisiert den Groove und gibt dem Song körperliche Energie.
Rhythmus Er macht den Song tanzbar und hält die Spannung in Bewegung.
Bläser Sie setzen markante Akzente und geben dem Arrangement Kraft.
Synthesizer Sie erzeugen eine künstliche, nächtliche und leicht unheimliche Klangfarbe.
Geräuschkulisse Sie verbindet Musik mit filmischer Vorstellung.
Sprechstimme Sie verstärkt den theatralischen Charakter und erinnert an Gruselerzählungen.


Das Musikvideo als Kurzfilm


Das offizielle Musikvideo

Das Musikvideo zu Thriller wurde von John Landis inszeniert und von Michael Jackson mitentwickelt. Es ist deutlich länger als ein gewöhnlicher Videoclip und funktioniert wie ein kurzer Horrorfilm. Die Handlung spielt mit mehreren Ebenen: einem Film im Film, einer Straßenszene, einem Friedhof, einer Zombie-Tanzsequenz und einer überraschenden Schlusspointe. Dadurch wird aus einem Song eine erzählte Miniatur, die Spannung, Humor, Tanz und Schockeffekte miteinander verbindet.

Für den Unterricht gilt: Das Video arbeitet bewusst mit Gruselbildern, Verwandlung, Untoten und Angstreaktionen. Prüfe deshalb vor dem Ansehen, ob die Vorführung zur Altersgruppe, zur Unterrichtssituation und zu den Vorgaben Deiner Schule passt. Für jüngere Lerngruppen können ausgewählte Ausschnitte, Standbilder oder Beschreibungen geeigneter sein als die vollständige Vorführung.


Erzählstruktur

Phase Inhalt Wirkung
Exposition Ein Paar befindet sich in einer scheinbar harmlosen Filmsituation. Erwartung und Unsicherheit werden aufgebaut.
Verwandlung Die Grenze zwischen Mensch, Monster und Filmfigur wird unsicher. Das Video spielt mit Angst und Überraschung.
Straßenszene Michael Jackson singt und bewegt sich in einer nächtlichen Umgebung. Musik und Handlung verbinden sich.
Zombie-Sequenz Untote erscheinen und tanzen synchron. Horror wird in eine ikonische Gruppenchoreografie verwandelt.
Finale Die Erzählung endet mit einer doppelten Irritation. Das Publikum fragt sich, was Traum, Film und Wirklichkeit ist.


Filmische Gestaltung

Das Musikvideo nutzt viele Mittel des Films: Kostüme, Maske, Licht, Schnitt, Kameraführung und Spezialeffekte. Die nächtliche Straße, der Friedhof und die zombiehaften Bewegungen schaffen eine Atmosphäre zwischen Grusel und Show. Besonders wichtig ist die Montage: Sie verbindet Erzählmomente, Tanzsequenzen und Reaktionen der Figuren. So entsteht ein Wechsel zwischen Geschichte und Performance.

Das Video zeigt außerdem, dass ein Musikvideo mehr sein kann als eine bloße Aufnahme eines auftretenden Sängers. Es kann eine eigenständige audiovisuelle Form sein, in der Musik, Handlung, Tanz und Bildsprache gleichberechtigt zusammenwirken.


Choreografie und Körperbild

Die berühmte Zombie-Tanzszene wurde durch Michael Peters choreografisch geprägt. Ihre Wirkung entsteht aus dem Kontrast zwischen Horrorbild und präziser Gruppenbewegung. Die Zombies wirken unheimlich, aber gleichzeitig rhythmisch kontrolliert. Dadurch wird Angst in Energie verwandelt. Der Körper wird zum Medium der Musik: Bewegungen zeigen Akzente, Pausen, Richtungswechsel und Gruppendynamik.


Medien, Marketing und Popkultur


Musikvideo und Musikindustrie

Thriller zeigt, wie eng Musikindustrie, Fernsehen, Videokassette, Presse, Konzertkultur und Fankultur in den 1980er Jahren zusammenwirkten. Ein Album konnte durch Videos länger sichtbar bleiben. Ein Video konnte wiederum die Verkäufe eines Albums verstärken. Ein Kostüm, eine Tanzbewegung oder eine bestimmte Bildidee konnte zu einem Wiedererkennungszeichen werden.

Das Musikvideo half dabei, den Status des Musikvideos als wichtige Kunst- und Vermarktungsform zu stärken. Es zeigte, dass ein Clip mit filmischer Qualität, hoher Produktion, erzählerischem Anspruch und starkem Starimage ein weltweites Publikum erreichen kann.


Grammy-Erfolg und kulturelle Anerkennung

Bei den Grammy Awards 1984 gewann Michael Jackson acht Auszeichnungen in einer Nacht. Dieser Erfolg machte sichtbar, wie stark Thriller die Musikindustrie geprägt hatte. Das Album und die dazugehörigen Videos wurden nicht nur als kommerzielle Erfolge wahrgenommen, sondern auch als kulturelle Ereignisse.

Die Aufnahme des Albums in die National Recording Registry und des Musikvideos in das National Film Registry zeigt, dass Thriller über Unterhaltung hinaus als kulturell bedeutsam betrachtet wird. Solche Register bewahren Werke, die für die Geschichte von Musik, Film und Gesellschaft wichtig sind.


Popkulturelle Nachwirkungen

Bis heute wird Thriller zitiert, parodiert, getanzt, analysiert und bei Halloween-Veranstaltungen aufgegriffen. Der rote Jackenstil, die Zombie-Bewegungen und die Verbindung von Popmusik mit Horrorästhetik sind international wiedererkennbar. Viele Flashmobs und Tanzgruppen haben die Choreografie nachgestellt. Damit zeigt Thriller, wie Popkultur durch Wiederholung, Variation und gemeinsames Nachmachen lebendig bleibt.


Kritische Perspektiven


Starkult und Medienmacht

Thriller ist ein Beispiel für Starkult. Michael Jackson wurde nicht nur als Sänger wahrgenommen, sondern als Gesamtfigur aus Stimme, Bewegung, Mode, Videoästhetik und öffentlichem Image. In der Analyse solltest Du deshalb fragen: Welche Rolle spielt die Musik selbst? Welche Rolle spielt das Bild? Welche Rolle spielt die Vermarktung? Und wie verändert ein globales Medienereignis die Wahrnehmung eines Künstlers?


Sichtbarkeit und Musikfernsehen

Die starke Präsenz von Michael Jacksons Videos im Musikfernsehen war auch mediengeschichtlich bedeutsam. Sie zeigte, dass schwarze Künstlerinnen und Künstler im internationalen Popfernsehen eine zentrale Rolle einnehmen konnten. Für die Medienbildung ist wichtig, dabei nicht nur Erfolgsgeschichten zu erzählen, sondern auch nach Zugängen, Ausschlüssen und Machtverhältnissen in Medieninstitutionen zu fragen.


Werk, Person und Verantwortung

Bei Michael Jackson wird in der Öffentlichkeit auch über Biografie, Vorwürfe, Fanperspektiven und Nachwirkung diskutiert. Ein verantwortungsvoller Unterricht trennt daher nicht künstlich alles voneinander, sondern macht transparent, worüber gerade gesprochen wird: über musikalische Gestaltung, über Filmästhetik, über Vermarktung, über Starimage oder über ethische Fragen. Wichtig ist eine quellenbewusste, respektvolle und differenzierte Diskussion.


Urheberrecht und Remixkultur

Thriller wird oft nachgetan, gecovert, parodiert und in sozialen Medien zitiert. Dabei solltest Du Urheberrecht, Zitatrecht, Creative Commons, Sampling und Remixkultur unterscheiden. Für eigene Projekte gilt: Verwende keine vollständigen geschützten Songs oder Videos ohne Erlaubnis. Arbeite mit eigenen Analysen, selbst erstellten Bildern, kurzen beschreibenden Szenenprotokollen und freien Medien.


Analysewerkzeuge

Analysebereich Leitfrage
Musikanalyse Wie erzeugen Rhythmus, Bass, Stimme und Klangfarbe Spannung?
Filmanalyse Wie steuern Kamera, Licht, Maske und Schnitt die Wahrnehmung?
Tanzanalyse Welche Bewegungen wiederholen sich und wie wirkt die Gruppe?
Medienanalyse Wie wird aus einem Song ein globales Medienereignis?
Geschichtsbewusstsein Warum ist das Werk für die Popgeschichte der 1980er Jahre bedeutsam?
Ethik Wie kann man ein berühmtes Werk würdigen und zugleich kritisch reflektieren?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bezeichnet Michael Jackson - Thriller in diesem aiMOOC vor allem? (Album Song und Musikvideo) (!Nur ein Konzert) (!Nur ein Roman) (!Nur ein Instrumentalstück)




In welchem Jahr erschien das Album Thriller? (1982) (!1972) (!1992) (!2002)




Wer produzierte das Album Thriller maßgeblich? (Quincy Jones) (!John Landis) (!Vincent Price) (!Paul McCartney)




Wer schrieb den Titelsong Thriller? (Rod Temperton) (!Michael Peters) (!Ola Ray) (!Epic Records)




Wer führte beim Musikvideo Thriller Regie? (John Landis) (!Quincy Jones) (!Rod Temperton) (!Bruce Swedien)




Welche Stimme prägt den gesprochenen Schlussteil des Songs? (Vincent Price) (!Ola Ray) (!Michael Peters) (!Paul McCartney)




Welches Genre beeinflusst die Bildsprache des Musikvideos besonders stark? (Horrorfilm) (!Western) (!Dokumentarfilm) (!Stummfilmkomödie)




Was machte das Musikvideo Thriller für die Mediengeschichte besonders wichtig? (Es erzählte eine filmische Geschichte) (!Es verzichtete vollständig auf Tanz) (!Es bestand nur aus Konzertaufnahmen) (!Es wurde ohne Musik produziert)




In welches US-amerikanische Filmverzeichnis wurde das Musikvideo aufgenommen? (National Film Registry) (!Billboard Hot List) (!Grammy Songbook) (!Epic Archive)




Warum eignet sich Thriller besonders für eine fächerübergreifende Analyse? (Es verbindet Musik Film Tanz und Mediengeschichte) (!Es enthält keine Bilder) (!Es hat keine kulturelle Wirkung) (!Es besteht nur aus einem Gedicht)





Memory

Quincy Jones Produzent
Rod Temperton Songautor
John Landis Regisseur
Vincent Price Sprechstimme
Michael Peters Choreograf
Zombie-Tanz Gruppenchoreografie
National Film Registry kulturelle Bewahrung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Quincy Jones Produktion des Albums
Rod Temperton Schreiben des Titelsongs
John Landis Regie des Musikvideos
Vincent Price Gesprochene Gruselstimme
Michael Peters Choreografische Gestaltung





Kreuzworträtsel

Temperton Wer schrieb den Titelsong Thriller?
Landis Wer führte beim Musikvideo Regie?
Quincy Wie lautet der Vorname des Produzenten Jones?
Vincent Wie lautet der Vorname des Sprechers Price?
Zombies Welche Figuren prägen die berühmte Tanzszene?
Choreografie Wie nennt man die geplante Gestaltung von Tanzbewegungen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Das Album

erschien 1982 und wurde zu einem Schlüsselwerk der Popgeschichte. Die Produktion wurde wesentlich von

geprägt. Der Titelsong wurde von

geschrieben. Das Musikvideo führte Regie

. Die Bildsprache nutzt viele Elemente des

. Die berühmte Tanzszene zeigt eine Gruppe von

. Eine besondere Wirkung entsteht durch die Sprechstimme von

. Das Video zeigt, dass ein Musikvideo wie ein kurzer

funktionieren kann. Die Aufnahme in das National Film Registry verweist auf seine

Bedeutung. Für eine Analyse sollte man Musik, Bild, Tanz und Vermarktung als verbundenes

betrachten.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Steckbrief: Erstelle einen übersichtlichen Steckbrief zu Album, Song und Musikvideo Thriller mit den wichtigsten Personen und Funktionen.
  2. Hörprotokoll: Höre den Song und notiere, an welchen Stellen Spannung, Tanzbarkeit oder Gruselatmosphäre besonders deutlich werden.
  3. Bildbeschreibung: Wähle ein freies Wikimedia-Commons-Bild aus diesem aiMOOC und beschreibe, was es über Popkultur, Starimage oder Fankultur zeigt.
  4. Begriffsnetz: Gestalte eine Mindmap mit den Begriffen Musikvideo, Horrorfilm, Choreografie, Popstar, Medienereignis und Vermarktung.


Standard

  1. Szenenanalyse: Analysiere eine ausgewählte Szene des Musikvideos hinsichtlich Kamera, Licht, Kostüm, Schnitt und Wirkung.
  2. Choreografieanalyse: Beschreibe die Zombie-Tanzszene und erkläre, wie Synchronität, Wiederholung und Gruppendynamik wirken.
  3. Medienvergleich: Vergleiche Thriller mit einem aktuellen Musikvideo und untersuche, was sich bei Bildsprache, Erzählung und Plattformen verändert hat.
  4. Historische Einordnung: Erkläre, warum Musikfernsehen, Videokassette und Albumveröffentlichung in den 1980er Jahren gemeinsam wichtig waren.


Schwer

  1. Kulturkritik: Schreibe einen reflektierten Essay darüber, wie Thriller Starkult, Kunst, Kommerz und Medienmacht verbindet.
  2. Unterrichtsprojekt: Entwickle eine Unterrichtseinheit zu Thriller für Musik, Englisch, Kunst oder Medienbildung mit Lernzielen und Materialhinweisen.
  3. Remixkonzept: Entwirf ein eigenes kurzes, urheberrechtlich sauberes Videokonzept, das Spannung durch Musik, Licht, Bewegung und Schnitt erzeugt, ohne geschütztes Material zu kopieren.
  4. Debatte: Führt eine moderierte Diskussion darüber, wie man ein kulturell wichtiges Werk analysieren kann, wenn die öffentliche Wahrnehmung der Künstlerperson kontrovers ist.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Erkläre an einem selbst gewählten aktuellen Musikvideo, welche Spuren des von Thriller geprägten Erzähl- und Inszenierungsprinzips noch erkennbar sind.
  2. Zusammenhang: Zeige, wie Album, Single, Musikvideo, Starimage und Medienverbreitung gemeinsam den Erfolg eines Popwerks verstärken können.
  3. Vergleich: Vergleiche die Wirkung von Horrorästhetik in Thriller mit der Wirkung eines Horrorfilms oder eines Trailers und arbeite Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus.
  4. Bewertung: Beurteile, ob Thriller eher als Song, Musikvideo, Kurzfilm, Marketingereignis oder Gesamtkunstwerk verstanden werden sollte, und begründe Deine Position.
  5. Quellenkritik: Untersuche zwei unterschiedliche Quellen zu Verkaufszahlen oder Rekorden von Thriller und erkläre, warum solche Angaben voneinander abweichen können.
  6. Gestaltungsaufgabe: Entwickle ein Storyboard für ein eigenes Musikvideo zu einem selbst komponierten oder frei lizenzierten kurzen Musikstück und begründe Deine Gestaltungsmittel.




Lernnachweis

  1. Sachkenntnis: Du benennst zentrale Personen, Veröffentlichungsdaten, Medienformen und kulturelle Auszeichnungen zu Thriller.
  2. Analysefähigkeit: Du analysierst Musik, Bild, Tanz und Erzählstruktur mit passenden Fachbegriffen.
  3. Medienkompetenz: Du erklärst, wie Musikindustrie, Fernsehen, Videoformate und Fankultur zusammenwirken.
  4. Reflexion: Du diskutierst Chancen und Probleme von Starkult, Vermarktung, Urheberrecht und kontroverser Künstlerwahrnehmung.
  5. Eigenleistung: Du erstellst ein eigenes Analyseprodukt, etwa Essay, Präsentation, Podcast, Storyboard, Plakat, Szenenprotokoll oder Unterrichtsmaterial.
  6. Quellenarbeit: Du nutzt verlässliche Quellen, unterscheidest Fakten von Bewertungen und gibst verwendete Materialien nachvollziehbar an.




OERs zum Thema

kinofenster: Michael Jackson: Thriller

Library of Congress: National Film Registry

GRAMMY.com: Michael Jackson



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