Zum Inhalt springen

Evangelium nach Matthäus Kapitel 11 - Übersetzung nach Habermas

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 21. Juni 2026, 00:51 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)



Evangelium nach Matthäus Kapitel 11 - Übersetzung nach Habermas



Einleitung

Evangelium nach Matthäus, Kapitel 11 / Übersetzung nach Habermas behandelt eine zentrale Szene des Neuen Testaments: Johannes der Täufer sitzt im Gefängnis und lässt Jesus fragen, ob er wirklich der erwartete Messias sei. Jesus antwortet nicht mit einer bloßen Selbstbehauptung, sondern verweist auf sichtbare Zeichen: Kranke werden geheilt, Ausgeschlossene werden wieder einbezogen und Armen wird eine befreiende Botschaft zugesprochen. In Matthäus 11 verdichtet sich damit die Frage, woran Wahrheit, Hoffnung und göttliches Handeln erkennbar werden.

Der Schwerpunkt dieses aiMOOCs liegt auf Matthäus 11,2-24. Der Lernkurs betrachtet den Text theologisch, literarisch und diskursiv. Die Formulierung Übersetzung nach Habermas wird hier als didaktische Perspektive verstanden: Der biblische Text wird so erschlossen, dass seine Kommunikation, seine Geltungsansprüche, seine Wirkung in der Lebenswelt und seine Bedeutung für begründetes Urteilen sichtbar werden. Damit ist nicht gemeint, dass Jürgen Habermas eine kirchlich anerkannte Bibelübersetzung vorgelegt hätte. Gemeint ist vielmehr eine an Diskurs, Verständigung und kritisches Denken orientierte Annäherung an den Text.

{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=LkhoZS2Lbac%7C500%7Ccenter}}


Lernziele

In diesem aiMOOC lernst Du, Matthäus 11 als theologischen, historischen und kommunikativen Text zu verstehen. Du untersuchst, warum Johannes fragt, wie Jesus antwortet, welche Rolle die Zeichenhandlungen spielen und weshalb die Städte Chorazin, Betsaida und Kafarnaum im Text scharf kritisiert werden. Außerdem übst Du, einen religiösen Text nicht nur nach Fakten abzufragen, sondern nach seinen Deutungen, Spannungen und Herausforderungen für heutiges Denken.

  1. Textverständnis: Du kannst die Handlung von Matthäus 11,2-24 in eigenen Worten wiedergeben.
  2. Theologische Deutung: Du kannst erklären, wie Jesus seine Sendung durch Zeichen statt durch bloße Titel deutet.
  3. Diskursanalyse: Du kannst die Frage des Johannes und die Antwort Jesu als kommunikative Situation untersuchen.
  4. Transfer: Du kannst die Aussagen des Textes auf heutige Fragen nach Wahrheit, Hoffnung, Anerkennung und Verantwortung beziehen.
  5. Medienkompetenz: Du kannst ein Erklärvideo, biblische Bilder und digitale Quellen kritisch in Deine Deutung einbeziehen.


Der biblische Zusammenhang

Das Evangelium nach Matthäus gehört zu den vier Evangelien des Neuen Testaments. Es erzählt das Wirken Jesu im Horizont jüdischer Schriften, messianischer Erwartungen und frühchristlicher Glaubensdeutung. Matthäus stellt Jesus als Lehrer, Heiler, Ausleger der Tora und Verkünder des Reiches Gottes dar.

Matthäus 11 folgt auf die Aussendungsrede in Matthäus 10. Dort sendet Jesus seine Jünger aus und spricht über Auftrag, Widerstand und Vertrauen. In Kapitel 11 wird deutlich, dass Jesu Wirken nicht nur Zustimmung auslöst, sondern auch Fragen, Zweifel und Ablehnung. Gerade deshalb ist dieses Kapitel für den Unterricht besonders geeignet: Es zeigt Glauben nicht als blindes Fürwahrhalten, sondern als Auseinandersetzung mit Zeichen, Erfahrung, Erwartung und Deutung.


Aufbau von Matthäus 11

Matthäus 11 lässt sich in mehrere Abschnitte gliedern. Der Schwerpunkt des Videos und dieses Lernkurses liegt auf den ersten vier Abschnitten.

  1. Matthäus 11,1: Jesus zieht weiter, um zu lehren und zu predigen.
  2. Matthäus 11,2-6: Johannes lässt aus dem Gefängnis fragen, ob Jesus der Erwartete ist.
  3. Matthäus 11,7-15: Jesus würdigt Johannes als mehr als einen Propheten.
  4. Matthäus 11,16-19: Jesus kritisiert eine Generation, die weder Johannes noch ihn selbst verstehen will.
  5. Matthäus 11,20-24: Jesus spricht Weherufe über Städte aus, die trotz vieler Zeichen nicht umdenken.
  6. Matthäus 11,25-30: Jesus preist den Vater und lädt die Mühseligen und Belasteten ein.


Matthäus 11,2-6: Die Frage des Johannes

Johannes der Täufer hatte Jesus zuvor angekündigt und zur Umkehr aufgerufen. Nun sitzt Johannes im Gefängnis. Aus dieser Situation heraus lässt er Jesus fragen: Ist Jesus der Kommende, oder soll man auf einen anderen warten? Diese Frage ist nicht bloß Unsicherheit. Sie ist eine theologische Prüfungsfrage: Entspricht Jesu Wirken wirklich den Erwartungen an Gottes rettendes Handeln?

Jesus antwortet nicht mit einer abstrakten Definition. Er verweist auf das, was geschieht: Blinde sehen, Gelähmte gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote werden auferweckt und Armen wird das Evangelium verkündet. Diese Aufzählung erinnert an Hoffnungsbilder aus dem Buch Jesaja. Der Text deutet Jesus also nicht nur durch Titel, sondern durch erfahrbare Zeichen der Heilung und Befreiung.

In einer diskursiven Perspektive ist das wichtig: Jesus fordert Johannes nicht auf, unkritisch zu glauben. Er verweist auf prüfbare Erfahrungen und eröffnet damit einen Weg der Deutung. Die Zeichen ersetzen nicht das Denken, sondern geben ihm einen Inhalt. Die Frage wird nicht unterdrückt, sondern aufgenommen und beantwortet.


Matthäus 11,7-15: Die Bedeutung Johannes des Täufers

Nachdem die Boten des Johannes gegangen sind, spricht Jesus zur Menge über Johannes. Er fragt sinngemäß: Was habt ihr in der Wüste sehen wollen? Kein schwankendes Rohr, keinen Menschen in luxuriöser Kleidung, sondern einen Propheten. Mehr noch: Johannes ist der Bote, der den Weg bereitet.

Damit wird Johannes als Grenzfigur beschrieben. Er gehört zur prophetischen Tradition Israels und weist zugleich über sich hinaus. Er ist nicht selbst der Messias, aber er macht auf ihn aufmerksam. In Matthäus 11 ist Johannes daher ein Zeuge, ein Fragender und ein Wegbereiter.

Die Aussage, dass unter den von Frauen Geborenen keiner größer sei als Johannes, während der Kleinste im Reich der Himmel größer sei als er, ist theologisch anspruchsvoll. Sie bedeutet nicht, dass Johannes abgewertet wird. Vielmehr zeigt sie eine heilsgeschichtliche Spannung: Johannes steht an der Schwelle. Er verkündet das Kommende, aber die neue Wirklichkeit des Reiches Gottes eröffnet noch einmal eine andere Perspektive.


Matthäus 11,16-19: Die Kritik an der Generation

Jesus vergleicht seine Zeitgenossen mit Kindern, die auf dem Markt sitzen und sich gegenseitig vorwerfen, nicht passend zu reagieren. Johannes kam asketisch, und manche sagten, er sei besessen. Jesus kam in Gemeinschaft mit Menschen, aß und trank, und manche nannten ihn einen Fresser, Weinsäufer und Freund von Zöllnern und Sündern.

Der Abschnitt zeigt ein kommunikatives Problem: Wer nicht hören will, findet gegen jede Botschaft einen Einwand. Strenge Askese wird ebenso abgelehnt wie offene Gemeinschaft. Der Text kritisiert also nicht Nachfragen an sich, sondern eine Haltung, die sich jeder möglichen Antwort entzieht.

Für eine habermas-orientierte Deutung ist dieser Abschnitt besonders interessant. Verständigung setzt voraus, dass Beteiligte bereit sind, Argumente und Erfahrungen ernst zu nehmen. Wo Menschen ihre Urteile schon vorab festgelegt haben, wird der Diskurs blockiert. Matthäus 11 fragt daher auch heute: Welche Vorurteile hindern uns daran, gute Gründe wirklich zu prüfen?


Matthäus 11,20-24: Weherufe über Chorazin, Betsaida und Kafarnaum

In Matthäus 11,20-24 spricht Jesus scharfe Weherufe über Chorazin, Betsaida und Kafarnaum. Diese Orte stehen für Städte, in denen viele Taten Jesu geschehen sein sollen, ohne dass daraus eine erkennbare Umkehr folgte. Jesus vergleicht sie mit Tyrus, Sidon und Sodom, also mit Städten, die in biblischer Tradition als Beispiele für Gericht, Verfehlung oder Umkehrchance gelten.

Diese Worte sind hart. Sie sollen aber nicht als bloße Drohbotschaft gelesen werden. Im Zusammenhang geht es um Verantwortung. Wer Zeichen sieht, wer Einsicht gewinnen kann, wer von Befreiung und Heilung berührt wird, trägt Verantwortung für seine Reaktion. Erkenntnis verpflichtet.

Diskursiv gelesen geht es um die Frage, wie Menschen mit guten Gründen umgehen. Wenn eine Gemeinschaft trotz deutlicher Zeichen keine Konsequenzen zieht, dann scheitert nicht nur religiöse Frömmigkeit, sondern auch praktische Vernunft. Der Text fordert dazu heraus, Wahrnehmung, Urteil und Handeln miteinander zu verbinden.


Matthäus 11,25-30 als Ausblick

Obwohl das Video vor allem Matthäus 11,2-24 behandelt, gehört der Abschluss des Kapitels zum Gesamtverständnis. Nach den Konflikttexten spricht Jesus vom Vater, von Offenbarung und von einer Einladung an die Mühseligen und Beladenen. Damit endet das Kapitel nicht in Verurteilung, sondern in einer Einladung.

Die berühmte Einladung Jesu, zu ihm zu kommen, wird oft seelsorgerlich gelesen. Im Zusammenhang von Kapitel 11 bekommt sie eine besondere Tiefe: Wer durch Zweifel, Erwartungsdruck, religiöse Konflikte oder gesellschaftliche Lasten beschwert ist, soll nicht in Sprachlosigkeit bleiben. Der Text öffnet einen Raum für Vertrauen, Lernen und neue Orientierung.


Theologische Schlüsselbegriffe

Messias bezeichnet im jüdisch-christlichen Kontext den von Gott erwarteten Gesalbten. In Matthäus 11 wird diese Erwartung nicht durch politische Macht beantwortet, sondern durch Heilung, Verkündigung und Zuwendung zu den Armen.

Reich Gottes meint nicht einfach ein Gebiet, sondern Gottes wirksame Herrschaft. In Matthäus wird häufig vom Reich der Himmel gesprochen. Die Zeichen Jesu verweisen darauf, dass Gottes Wirklichkeit bereits erfahrbar wird, aber noch nicht vollendet ist.

Umkehr bedeutet mehr als Reue. Gemeint ist ein Richtungswechsel im Denken, Wahrnehmen und Handeln. Die Weherufe über die Städte zeigen, dass fehlende Umkehr trotz erkannter Zeichen als ernstes Problem gilt.

Prophetie meint im biblischen Sinn nicht nur Zukunftsvorhersage, sondern das Deuten der Gegenwart aus Gottes Perspektive. Johannes steht in dieser Tradition, weil er zur Umkehr ruft und den Weg für Jesus bereitet.

Diskurs bedeutet eine geordnete Form der Verständigung. Eine habermas-orientierte Bibelauslegung fragt, welche Ansprüche auf Wahrheit, Richtigkeit und Wahrhaftigkeit in einem Text erhoben werden und wie Menschen darauf antworten.


Übersetzung nach Habermas als Lernperspektive

Eine diskursnahe Arbeitsübersetzung von Matthäus 11,2-24 kann die kommunikative Struktur des Textes sichtbar machen:

Johannes fragt aus der Gefangenschaft heraus nach der Verlässlichkeit seiner Hoffnung. Jesus antwortet, indem er auf wahrnehmbare Veränderungen verweist. Die Menge soll Johannes nicht nach äußerem Erfolg beurteilen, sondern nach seiner prophetischen Funktion. Die Generation wird kritisiert, weil sie widersprüchliche Maßstäbe anlegt. Die Städte werden zur Verantwortung gerufen, weil sie Zeichen gesehen haben, ohne daraus Konsequenzen zu ziehen.

Diese Perspektive hilft, den Text nicht vorschnell zu moralisch oder dogmatisch zu verkürzen. Sie fragt: Wer spricht? Wer fragt? Wer antwortet? Welche Erfahrungen gelten als Argument? Welche Reaktion wäre angemessen? Welche Form von Wahrheit wird verhandelt?


Bedeutung für Gegenwart und Unterricht

Matthäus 11 eignet sich besonders für Religionsunterricht, Ethikunterricht, Philosophieunterricht und Bibelarbeit, weil der Text Zweifel, Hoffnung, öffentliche Begründung und soziale Verantwortung verbindet. Johannes steht für Menschen, die trotz früherer Überzeugungen neu fragen müssen. Jesus steht für eine Antwort, die sich nicht in Machtworten erschöpft. Die kritisierten Städte stehen für Gemeinschaften, die Zeichen wahrnehmen, aber nicht handeln.

Für heutige Lernende kann der Text folgende Fragen öffnen: Woran erkenne ich glaubwürdige Hoffnung? Wie gehe ich mit Zweifel um? Welche Zeichen von Heilung, Gerechtigkeit und Befreiung nehme ich wahr? Welche Verantwortung entsteht aus Erkenntnis? Und wie kann ein Gespräch über Religion so geführt werden, dass es kritisch, respektvoll und verstehend bleibt?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Aus welcher Situation heraus lässt Johannes der Täufer Jesus in Matthäus 11 fragen? (Aus dem Gefängnis) (!Aus dem Tempel) (!Aus einem Palast) (!Aus einer Synagoge in Rom)




Wonach fragt Johannes Jesus im Kern? (Ob Jesus der erwartete Kommende ist) (!Ob Jesus nach Ägypten reisen will) (!Ob Jesus den Tempel bauen wird) (!Ob Jesus die Römer sofort vertreibt)




Wie antwortet Jesus auf die Frage des Johannes? (Er verweist auf sichtbare Zeichen von Heilung und Verkündigung) (!Er nennt nur seinen Stammbaum) (!Er verweigert jede Antwort) (!Er schreibt einen politischen Vertrag)




Welche Gruppe wird in der Antwort Jesu ausdrücklich erwähnt? (Arme) (!Kaiser) (!Soldaten aus Rom) (!Händler aus Athen)




Als was würdigt Jesus Johannes den Täufer? (Als mehr als einen Propheten) (!Als König von Galiläa) (!Als römischen Statthalter) (!Als Tempelpriester in Jerusalem)




Was bedeutet Umkehr im Zusammenhang von Matthäus 11 besonders? (Ein verändertes Denken und Handeln) (!Eine Reise in ein anderes Land) (!Ein Wechsel der Kleidung) (!Eine militärische Ausbildung)




Welche Städte werden in Matthäus 11 besonders kritisiert? (Chorazin, Betsaida und Kafarnaum) (!Nazareth, Bethlehem und Emmaus) (!Athen, Korinth und Ephesus) (!Rom, Pompeji und Ravenna)




Warum kritisiert Jesus diese Städte? (Weil sie trotz vieler Zeichen nicht umkehren) (!Weil sie zu viele Bücher lesen) (!Weil sie keine Mauern besitzen) (!Weil sie am Meer liegen)




Was zeigt der Vergleich mit den Kindern auf dem Markt? (Eine verweigerte Bereitschaft zum angemessenen Hören) (!Eine Anleitung zum Singen) (!Eine Beschreibung eines Sportwettbewerbs) (!Eine Erklärung der römischen Steuerordnung)




Was fragt eine habermas-orientierte Deutung besonders? (Wie Verständigung, Gründe und Geltungsansprüche im Text wirken) (!Wie man den Text möglichst schnell auswendig lernt) (!Wie viele Buchstaben jeder Vers besitzt) (!Welche Farbe die Kleidung aller Personen hatte)





Memory

Johannesfrage Suche nach dem Kommenden
Heilungszeichen Hinweis auf Gottes Reich
Wegbereiter Johannes der Täufer
Weherufe Verantwortung der Städte
Diskurs Verständigung über Gründe
Umkehr Verändertes Denken und Handeln
Arme Adressaten der guten Nachricht





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bedeutung im Kapitel
Johannesfrage Messiasprüfung
Jesu Antwort Zeichenverweis
Johannesrede Prophetenwürdigung
Marktszene Kommunikationskritik
Städteruf Umkehrforderung
Einladung Trostperspektive






Kreuzworträtsel

Johannes Wer lässt Jesus aus dem Gefängnis fragen?
Messias Welcher erwartete Retter steht im Zentrum der Frage?
Prophet Als was wird Johannes besonders gewürdigt?
Chorazin Welche Stadt wird neben Betsaida und Kafarnaum kritisiert?
Umkehr Welcher Richtungswechsel wird von den Städten erwartet?
Diskurs Wie nennt man eine begründete Form der Verständigung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

In Matthäus 11 fragt

aus dem Gefängnis, ob Jesus der erwartete Kommende ist. Jesus antwortet, indem er auf

verweist, die Heilung und Befreiung sichtbar machen. Die Heilungen erinnern an prophetische Hoffnungen und deuten das kommende

Gottes an. Johannes wird von Jesus nicht abgewertet, sondern als

und Wegbereiter gewürdigt. Die Generation wird kritisiert, weil sie weder auf strenge Askese noch auf offene Gemeinschaft angemessen

. Die Städte Chorazin, Betsaida und Kafarnaum werden zur

gerufen, weil sie trotz vieler Erfahrungen keine Konsequenzen ziehen. Eine diskursive Deutung fragt nach Gründen, Verständigung und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zusammenfassung: Fasse Matthäus 11,2-6 in fünf eigenen Sätzen zusammen und markiere die Frage sowie die Antwort.
  2. Standbild: Stelle mit einer kleinen Gruppe die Szene zwischen den Boten des Johannes und Jesus als Standbild dar und erkläre anschließend die Körpersprache.
  3. Begriffskarte: Erstelle eine Begriffskarte zu Johannes der Täufer, Messias, Zeichen, Umkehr und Reich Gottes.
  4. Bildbeschreibung: Beschreibe eines der Bilder im aiMOOC und erkläre, welche Aussage aus Matthäus 11 dadurch sichtbar wird.


Standard

  1. Dialoganalyse: Analysiere die Frage des Johannes und die Antwort Jesu als Gesprächssituation mit Sender, Empfänger, Botschaft und Wirkung.
  2. Vergleich: Vergleiche Johannes und Jesus im Text: Welche Lebensweise wird jeweils beschrieben und wie reagieren die Menschen darauf?
  3. Zeitungsartikel: Schreibe einen fiktiven Bericht aus Kafarnaum über die Zeichen Jesu und die Frage, warum die Stadt trotzdem nicht umkehrt.
  4. Erklärvideo: Plane ein zweiminütiges Erklärvideo zu Matthäus 11,2-24 mit Einleitung, drei Kernaussagen und einer Schlussfrage.


Schwer

  1. Diskursethik: Erkläre, wie eine habermas-orientierte Deutung den Text als Auseinandersetzung über Gründe, Erfahrungen und Geltungsansprüche liest.
  2. Theologische Argumentation: Diskutiere, warum Jesus seine Messianität nicht direkt beweist, sondern auf Zeichen der Heilung und Verkündigung verweist.
  3. Gegenwartsbezug: Entwickle ein Beispiel aus der Gegenwart, in dem Menschen deutliche Zeichen sozialer Not wahrnehmen, aber nicht handeln.
  4. Predigtkritik: Schreibe eine kurze Predigt oder Rede zu Matthäus 11,20-24 und achte darauf, Gerichtsworte nicht menschenverachtend, sondern verantwortungsethisch auszulegen.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Deutungskompetenz: Erkläre, warum die Frage des Johannes nicht als Schwäche, sondern als ernsthafte theologische Suche verstanden werden kann.
  2. Transferleistung: Übertrage Jesu Antwortstrategie auf eine heutige Situation, in der jemand nicht Behauptungen, sondern glaubwürdige Zeichen verlangt.
  3. Urteilskompetenz: Beurteile, ob die Weherufe über die Städte eher als Drohung, Warnung oder Verantwortungsethik gelesen werden sollten, und begründe Dein Urteil.
  4. Vergleichskompetenz: Vergleiche die Reaktionen auf Johannes und Jesus mit heutigen Formen vorschneller Kritik in sozialen Medien.
  5. Diskurskompetenz: Entwickle Regeln für ein respektvolles Gespräch über religiöse Texte, in dem Zweifel erlaubt sind und Gründe geprüft werden.
  6. Gestaltungskompetenz: Entwirf ein Lernplakat, das die Verbindung von Zweifel, Zeichen, Umkehr und Hoffnung in Matthäus 11 sichtbar macht.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du den Text nicht nur nacherzählst, sondern deutest. Du solltest zeigen, dass Du die Situation des Johannes, die Antwort Jesu, die Rolle der Zeichen, die Kritik an der Generation und die Weherufe über die Städte im Zusammenhang verstehst.

  1. Textkenntnis: Du kannst die zentralen Abschnitte von Matthäus 11,2-24 sicher benennen.
  2. Begriffsverständnis: Du kannst Messias, Prophet, Umkehr, Reich Gottes, Diskurs und Geltungsanspruch erklären.
  3. Argumentation: Du kannst begründen, warum Jesus auf Zeichen verweist und welche Bedeutung diese Antwort hat.
  4. Kritische Reflexion: Du kannst zwischen berechtigtem Zweifel und verweigerter Verständigung unterscheiden.
  5. Gegenwartsbezug: Du kannst den Text auf heutige Fragen nach Wahrheit, Verantwortung und sozialer Wahrnehmung übertragen.
  6. Medienbezug: Du kannst Video, Bild und Textquelle sinnvoll miteinander verbinden, ohne Medien nur dekorativ zu verwenden.




OERs zum Thema




Links

aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>