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Die Mobbing-Maschine - Mobbing und Cybermobbing

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Die Mobbing-Maschine - Mobbing und Cybermobbing



Einleitung

Die Mobbing-Maschine / Mobbing und Cybermobbing ist ein aiMOOC über Mobbing, Cyber-Mobbing, Gruppendynamik, Medienkompetenz und Zivilcourage. Du lernst, wie Mobbing entsteht, warum es sich manchmal wie eine Maschine immer weiterdreht und wie diese Dynamik gestoppt werden kann. Das Thema ist wichtig für Schule, Ausbildung, Studium, Familie, Verein und alle digitalen Räume, in denen Menschen miteinander kommunizieren.

Der Begriff Mobbing-Maschine ist eine Metapher: Gemeint ist kein technisches Gerät, sondern ein wiederholbarer Ablauf aus Rollen, Handlungen, Zuschauenden, digitalen Verstärkern und Schweigen. Wenn beleidigende Nachrichten, Gerüchte, Ausschluss, Drohungen oder peinliche Bilder immer wieder weitergegeben werden, entsteht Druck. Dieser Druck kann Betroffene isolieren, verunsichern und krank machen. Die gute Nachricht lautet: Jede Maschine hat Stopptasten. Bei Mobbing heißen diese Stopptasten Hilfe, Dokumentation, Melden, Solidarität, Regeln, Empathie und Intervention.

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Das Video Die Mobbing-Maschine / Mobbing und Cybermobbing erklärt Mobbing und Cybermobbing sachlich, verständlich und wissenschaftlich eingeordnet. Dieser aiMOOC vertieft die Inhalte, macht sie für den Unterricht nutzbar und verbindet sie mit interaktiven Aufgaben.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du Mobbing von einem normalen Konflikt unterscheiden. Du kannst Merkmale von Cyber-Mobbing erklären, typische Rollen in einer Mobbingdynamik erkennen und sinnvolle Handlungsschritte für Betroffene, Beobachtende und Verantwortliche entwickeln. Außerdem reflektierst Du, wie Soziale Medien, Messenger, Online-Spiele und Plattformen Mobbing verstärken oder sichtbar machen können.

  1. Begriffsklärung: Du erklärst die Merkmale von Mobbing, Cybermobbing und Konflikten.
  2. Analyse: Du beschreibst, wie aus einzelnen Angriffen eine Mobbingdynamik entstehen kann.
  3. Medienkompetenz: Du beurteilst Risiken von Posts, Chats, Screenshots, Kommentaren und Weiterleitungen.
  4. Zivilcourage: Du entwickelst sichere Möglichkeiten, Betroffene zu unterstützen.
  5. Prävention: Du entwirfst Regeln und Maßnahmen für eine respektvolle Gemeinschaft.


Grundbegriffe


Was ist Mobbing?

Mobbing bezeichnet wiederholte, gezielte und verletzende Handlungen gegen eine Person, die sich nur schwer allein wehren kann. Typisch sind ein Machtungleichgewicht, eine gewisse Dauer, wiederkehrende Angriffe und eine soziale Dynamik, in der andere zuschauen, mitmachen oder schweigen. Mobbing kann körperlich, verbal, sozial oder digital stattfinden. Nicht jede Gemeinheit ist automatisch Mobbing. Ein einmaliger Streit, eine missglückte Bemerkung oder ein fair ausgetragener Konflikt sind ernst zu nehmen, aber sie unterscheiden sich von einer systematischen Ausgrenzung.

Typische Mobbinghandlungen sind Beleidigungen, Spott, Gerüchte, Drohungen, Ausgrenzung, absichtliches Bloßstellen, Beschädigen von Eigentum, Nachäffen, ständiges Kritisieren, Erpressen oder das bewusste Ausschließen aus Gruppen. Mobbing verletzt die Menschenwürde, das Selbstwertgefühl und das Recht auf einen sicheren Lern- und Lebensraum.


Was ist Cybermobbing?

Cyber-Mobbing ist Mobbing mit Hilfe digitaler Kommunikationsmittel. Es kann über Soziale Medien, Messenger, E-Mail, Chat, Forum, Videoplattform, Online-Spiel oder geteilte Dateien stattfinden. Cybermobbing kann öffentliche Kommentare, private Nachrichten, geteilte Bilder, manipulierte Screenshots, Fake-Profile, Ausschluss aus Gruppen, Drohungen oder das Verbreiten von Gerüchten umfassen.

Cybermobbing ist besonders belastend, weil digitale Inhalte schnell verbreitet werden können, weil sie manchmal lange sichtbar bleiben, weil ein großes Publikum erreicht werden kann und weil Täterinnen und Täter sich anonym fühlen können. Gleichzeitig hinterlassen digitale Angriffe Spuren. Das kann helfen, Beweise zu sichern und Unterstützung zu organisieren.


Mobbing, Konflikt oder Cyberattacke?

Ein Konflikt entsteht, wenn Menschen unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse oder Meinungen haben. Konflikte können fair, offen und lösungsorientiert bearbeitet werden. Mobbing liegt eher dann vor, wenn Angriffe wiederholt auftreten, eine Person gezielt abgewertet wird, ein Machtgefälle besteht und die betroffene Person kaum aus eigener Kraft herauskommt. Eine einzelne digitale Beleidigung ist noch nicht immer Cybermobbing, kann aber trotzdem verletzend, regelwidrig oder rechtlich relevant sein. Wenn einzelne Angriffe wiederholt werden, ein Publikum finden und systematisch Druck erzeugen, kann daraus Cybermobbing werden.


Die Mobbing-Maschine als Modell


Der Antrieb: Wiederholung und Machtgefälle

Die Mobbing-Maschine beginnt oft unscheinbar: ein Kommentar, ein Spitzname, ein Bild, ein Ausschluss, ein Gerücht. Entscheidend ist, ob daraus ein Muster entsteht. Wiederholung macht Angriffe vorhersehbar und erzeugt Angst. Das Machtungleichgewicht kann körperlich, sozial, sprachlich, digital, altersbezogen oder gruppenbezogen sein. Es kann auch durch Bekanntheit, Reichweite, technische Fähigkeiten oder Zugang zu privaten Informationen entstehen.


Das Getriebe: Rollen in der Gruppe

Mobbing ist meist ein Gruppenphänomen. Neben der direkt handelnden Person gibt es Mitläuferinnen und Mitläufer, Verstärkende, Zuschauende, Wegschauende, Verteidigende und Vertrauenspersonen. Wer lacht, teilt, liked oder schweigt, kann die Dynamik ungewollt verstärken. Wer Unterstützung anbietet, Hilfe holt, Beweise sichert oder klare Grenzen setzt, kann die Mobbing-Maschine bremsen.

  1. Betroffene: Personen, die angegriffen, bloßgestellt oder ausgeschlossen werden.
  2. Täterrolle: Personen, die Angriffe beginnen, planen oder ausführen.
  3. Mitläufer: Personen, die mitmachen, weil sie dazugehören möchten oder Angst haben.
  4. Zuschauer: Personen, die etwas bemerken, aber zunächst nicht handeln.
  5. Verteidiger: Personen, die Betroffene unterstützen und Hilfe organisieren.


Der Verstärker: Öffentlichkeit und digitale Reichweite

In digitalen Räumen kann ein Angriff schneller, sichtbarer und dauerhafter werden. Ein verletzender Kommentar kann kopiert, geteilt, gespeichert oder aus dem Zusammenhang gerissen werden. Ein Screenshot kann als Beweis helfen, aber auch zum Werkzeug der Bloßstellung werden. Die Mobbing-Maschine wird besonders stark, wenn Menschen Inhalte weiterleiten, ohne die Folgen zu bedenken.


Die Bremse: Hinsehen, Handeln, Unterstützen

Die Mobbing-Maschine stoppt nicht allein durch Appelle. Sie braucht klare Handlungen. Betroffene brauchen Schutz, Glaubwürdigkeit und Unterstützung. Beobachtende brauchen sichere Handlungsmöglichkeiten. Klassen, Gruppen und Schulen brauchen Regeln, Ansprechpersonen und konsequentes Vorgehen. Wer Mobbing beobachtet, muss nicht heldenhaft in eine gefährliche Situation springen. Sicheres Handeln bedeutet: nicht mitmachen, nicht weiterleiten, Betroffene ansprechen, Beweise sichern, Hilfe holen und Verantwortung an die richtigen Stellen geben.


Formen von Mobbing und Cybermobbing


Verbales Mobbing

Verbale Gewalt besteht aus Beleidigungen, Beschimpfungen, Drohungen, abwertenden Spitznamen, Spott oder ständiger Kritik. Auch scheinbar harmlose Witze können verletzend sein, wenn sie wiederholt gegen eine Person gerichtet sind und andere die Person dadurch abwerten.


Soziales Mobbing

Soziale Ausgrenzung bedeutet, jemanden absichtlich nicht einzuladen, aus Gruppen auszuschließen, Freundschaften zu sabotieren, Gerüchte zu verbreiten oder eine Person unsichtbar zu machen. Diese Form wird manchmal unterschätzt, weil sie nicht immer laut oder sichtbar ist. Für Betroffene kann sie sehr belastend sein, weil Zugehörigkeit ein wichtiges menschliches Bedürfnis ist.


Körperliches Mobbing

Körperliche Gewalt umfasst Schubsen, Festhalten, Schlagen, Treten, Bedrängen, Wegnehmen oder Beschädigen von Eigentum. Körperliche Angriffe sind sofort ernst zu nehmen. Sie brauchen klare Grenzen, Schutzmaßnahmen und verantwortliche Erwachsene.


Digitales Mobbing

Digitales Mobbing umfasst verletzende Nachrichten, Hasskommentare, Bloßstellungen, peinliche Bilder, manipulierte Inhalte, Fake-Profile, Ausschluss aus Gruppen, absichtliches Melden ohne Grund, Doxing, unerlaubtes Weiterleiten privater Inhalte und öffentliche Abstimmungen gegen Personen. Besonders gefährlich ist, wenn private Informationen oder intime Bilder verbreitet werden. Dann ist sofortige Hilfe wichtig.


Folgen für Betroffene und Gemeinschaften

Mobbing kann das Selbstvertrauen, die Konzentration, die Motivation, das Sozialverhalten und das Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Manche Betroffene ziehen sich zurück, meiden Schule oder Gruppen, schlafen schlechter, reagieren gereizt oder verlieren Vertrauen in andere Menschen. Auch für die Gruppe ist Mobbing schädlich: Es entsteht Angst, Misstrauen und ein Klima, in dem viele nicht mehr offen sprechen.

Wichtig ist: Die Verantwortung liegt nicht bei den Betroffenen. Niemand ist schuld daran, gemobbt zu werden. Kleidung, Herkunft, Körper, Leistung, Sprache, Religion, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderung, Interessen oder Fehler rechtfertigen keine Angriffe. Eine starke Gemeinschaft schützt Vielfalt und achtet auf Grenzen.


Handeln bei Mobbing und Cybermobbing


Für Betroffene

Wenn Du betroffen bist, bist Du nicht allein. Sprich mit einer vertrauenswürdigen Person, zum Beispiel mit Eltern, Lehrkräften, Schulsozialarbeit, Vertrauenslehrkräften, Ausbilderinnen und Ausbildern oder Freundinnen und Freunden. Sich Hilfe zu holen ist kein Petzen, sondern ein Schritt zum Schutz. Antworte nicht mit Gegenbeleidigungen. Sichere Beweise, zum Beispiel durch Screenshots, Chatverläufe, Links, Zeitpunkte und Namen. Blockiere oder melde Personen auf Plattformen, wenn das sicher möglich ist. Bei akuter Gefahr solltest Du sofort eine erwachsene Person, die Schule oder im Notfall zuständige Stellen einschalten.


Für Beobachtende

Wenn Du Mobbing beobachtest, hast Du Einfluss. Du musst Dich nicht selbst gefährden. Du kannst Betroffene nach der Situation ansprechen, Unterstützung anbieten, nicht lachen, nichts weiterleiten, Angriffe melden, Beweise sichern und Hilfe holen. Digitale Zivilcourage bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, ohne die Situation durch öffentliche Gegenangriffe weiter anzuheizen.


Für Gruppen und Klassen

Eine Klasse oder Gruppe kann Mobbing verhindern, wenn sie klare Regeln entwickelt und ernst nimmt. Dazu gehören respektvolle Sprache, Datenschutz, Einverständnis vor dem Teilen von Bildern, sichere Meldewege, Schutz für Betroffene und eine Kultur, in der Wegsehen nicht normal ist. Regeln sind nur wirksam, wenn sie gemeinsam verstanden, regelmäßig überprüft und konsequent angewendet werden.


Für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte

Pädagogische Fachkräfte sollten Mobbing nicht als normalen Streit verharmlosen. Wichtig sind Schutz, Dokumentation, Gespräche mit klaren Rollen, abgestimmtes Vorgehen im Kollegium und gegebenenfalls die Einbindung von Schulsozialarbeit, Beratungsstellen oder Schulleitung. Bei Cybermobbing müssen digitale Beweise gesichert und Plattformmechanismen verstanden werden. Der Fokus liegt auf Sicherheit, Verantwortung und Wiederherstellung einer lernförderlichen Gemeinschaft.


Prävention: Wie entsteht eine Kultur des Respekts?

Prävention beginnt, bevor etwas passiert. Sie besteht aus Beziehungen, Regeln, Wissen und Übung. Eine respektvolle Kultur entsteht nicht durch ein einzelnes Plakat, sondern durch tägliches Handeln. Dazu gehören eine klare Netiquette, Übungen zu Empathie, Gespräche über Gruppendruck, Medienkompetenz, Schutz der Privatsphäre, faire Konfliktlösung und verlässliche Ansprechpersonen.

  1. Netiquette: Vereinbart klare Regeln für Chats, Gruppen, Kommentare und Bildnutzung.
  2. Datenschutz: Teilt keine privaten Informationen oder Bilder ohne Zustimmung.
  3. Empathie: Fragt Euch, wie eine Nachricht bei der anderen Person ankommen kann.
  4. Zivilcourage: Unterstützt Betroffene sichtbar oder im geschützten Rahmen.
  5. Meldewege: Klärt, an wen man sich wenden kann, wenn etwas passiert.


Recht, Verantwortung und digitale Spuren

Mobbing und Cybermobbing können schulische, arbeitsrechtliche, zivilrechtliche oder strafrechtliche Folgen haben. Entscheidend sind unter anderem Inhalt, Wiederholung, Öffentlichkeit, Alter der Beteiligten, Art der Drohung, Verletzung von Persönlichkeitsrechten und Umgang mit Bildern oder Daten. Dieser aiMOOC ersetzt keine Rechtsberatung. Für den Unterricht ist wichtig: Digitale Handlungen sind echte Handlungen. Ein Kommentar, ein Bild, ein Like oder eine Weiterleitung kann reale Folgen haben.

Besonders wichtig ist das Recht am eigenen Bild. Fotos, Videos und Audios anderer Personen dürfen nicht einfach veröffentlicht oder weitergeleitet werden. Auch scheinbar lustige Inhalte können verletzen, wenn sie jemanden bloßstellen. Digitale Spuren können gelöscht, aber auch kopiert, gespeichert oder weiterverbreitet werden. Darum gilt: Erst denken, dann posten.


Medienkompetenz: Die Mobbing-Maschine digital stoppen

Medienkompetenz bedeutet nicht nur, Geräte bedienen zu können. Sie bedeutet, digitale Räume verantwortungsvoll zu nutzen. Prüfe vor dem Posten: Ist es wahr? Ist es fair? Ist es nötig? Habe ich die Zustimmung der betroffenen Person? Könnte der Inhalt jemanden bloßstellen? Würde ich wollen, dass so etwas über mich verbreitet wird? Wer diese Fragen ernst nimmt, schützt sich und andere.


Praktischer Notfallplan

  1. Ruhe bewahren: Reagiere nicht impulsiv mit Gegenangriffen.
  2. Beweise sichern: Speichere Screenshots, Links, Nutzernamen, Datum und Uhrzeit.
  3. Unterstützung holen: Sprich mit einer vertrauten Person oder einer offiziellen Ansprechstelle.
  4. Melden und blockieren: Nutze Meldefunktionen und schütze Deine Privatsphäre.
  5. Nachsorge: Prüfe gemeinsam, ob weitere Schutzmaßnahmen, Gespräche oder Beratungen nötig sind.


Videoimpuls und Auswertung

Schau Dir das Video zur Mobbing-Maschine aufmerksam an. Achte darauf, welche Rollen, Verstärker und Stopptasten beschrieben werden. Notiere drei Aussagen, die Du besonders wichtig findest. Vergleiche danach mit einer Partnerin oder einem Partner, welche Handlungsmöglichkeiten für Betroffene, Beobachtende und die Schule entstehen.

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Dieses zusätzliche Video eröffnet einen internationalen Blick auf Cyberbullying und zeigt, dass digitale Gewalt weltweit als Herausforderung für Kinder, Jugendliche und Gemeinschaften verstanden wird.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was unterscheidet Mobbing besonders deutlich von einem einmaligen Streit? (Wiederholte gezielte Herabsetzung bei Machtungleichgewicht) (!Eine einzelne Meinungsverschiedenheit) (!Ein faires Gespräch mit unterschiedlichen Sichtweisen) (!Eine gemeinsame Suche nach einer Lösung)




Was bedeutet Cybermobbing? (Mobbing mit digitalen Kommunikationsmitteln) (!Ein normales Computerspiel im Internet) (!Eine freundliche Nachricht in einem Gruppenchat) (!Ein technisches Problem mit einem Smartphone)




Warum kann Cybermobbing besonders belastend sein? (Weil Inhalte schnell verbreitet und schwer löschbar sein können) (!Weil es immer nur anonym geschieht) (!Weil digitale Angriffe nie echte Folgen haben) (!Weil Betroffene es grundsätzlich allein lösen müssen)




Welche Rolle können Zuschauerinnen und Zuschauer in einer Mobbingdynamik haben? (Sie können Mobbing verstärken oder stoppen helfen) (!Sie haben nie Einfluss auf die Situation) (!Sie sind immer automatisch Täterinnen und Täter) (!Sie dürfen nur zuschauen und nichts sagen)




Was ist eine sinnvolle erste Reaktion bei Cybermobbing? (Beweise sichern und Hilfe holen) (!Alle Nachrichten sofort ohne Dokumentation löschen) (!Mit Beleidigungen zurückschlagen) (!Die Angriffe möglichst vielen Personen weiterleiten)




Welche Handlung sollte man bei Mobbing vermeiden? (Mit Gegenbeleidigungen eskalieren) (!Eine Vertrauensperson ansprechen) (!Screenshots als Beweise sichern) (!Betroffene unterstützen)




Was bedeutet Empathie? (Sich in Gefühle anderer hineinversetzen) (!Andere absichtlich bloßstellen) (!Gerüchte möglichst schnell verbreiten) (!Nur die eigene Meinung gelten lassen)




Was beschreibt Netiquette? (Regeln für respektvolles Verhalten im Netz) (!Eine Liste geheimer Passwörter) (!Eine Methode zum Verstecken von Beweisen) (!Ein Programm zum Erstellen von Fake-Profilen)




Welche Handlung verletzt die Privatsphäre einer Person? (Private Fotos ohne Zustimmung weiterleiten) (!Vor dem Teilen um Erlaubnis fragen) (!Eine Nachricht freundlich formulieren) (!Einen verletzenden Kommentar melden)




Was ist ein wichtiger Baustein der Prävention? (Klare Gruppenregeln und eine Kultur des Hinsehens) (!Schweigen aus Angst vor Konflikten) (!Gemeine Spitznamen als Spaß bezeichnen) (!Betroffene für Angriffe verantwortlich machen)





Memory

Mobbing wiederholte Herabsetzung
Cybermobbing digitale Angriffe
Screenshot Beweis sichern
Netiquette respektvolle Online-Regeln
Zivilcourage mutige Unterstützung
Bystander beobachtende Person
Machtgefälle ungleiche Handlungsmöglichkeiten
Meldesystem Plattform informieren





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Wahrnehmen Warnsignale erkennen
Dokumentieren Beweise sichern
Unterstützen Betroffene stärken
Melden Erwachsene und Plattform informieren
Nachsorgen Schutz und Gemeinschaft stabilisieren






Kreuzworträtsel

Empathie Fähigkeit Gefühle anderer wahrzunehmen und ernst zu nehmen
Screenshot Bildschirmsicherung als Beweis bei digitalen Angriffen
Netiquette Regeln für respektvolles Verhalten im Internet
Zivilcourage Mutiges Handeln zum Schutz anderer Menschen
Gruppendruck Einfluss einer Gruppe auf das Verhalten Einzelner
Prävention Vorbeugung gegen Gewalt und Ausgrenzung





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Mobbing ist mehr als ein einzelner

. Ein wichtiges Merkmal ist die

. Ein weiteres Merkmal ist ein

. Cybermobbing nutzt

. Inhalte können sich online sehr schnell

. Beweise können durch einen

gesichert werden. Zuschauende helfen, wenn sie

organisieren. Respektvolle Regeln im Netz nennt man

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffe klären: Erstelle ein Mini-Glossar mit fünf Begriffen aus diesem aiMOOC und formuliere zu jedem Begriff ein eigenes Beispiel ohne echte Namen zu verwenden.
  2. Warnsignale erkennen: Beschreibe drei mögliche Warnsignale dafür, dass jemand in einer Gruppe ausgegrenzt wird, und erkläre, warum man vorsichtig und respektvoll nachfragen sollte.
  3. Netiquette gestalten: Formuliere zehn Regeln für einen fairen Klassenchat und begründe drei Regeln besonders ausführlich.
  4. Hilfekarte erstellen: Gestalte eine kleine Hilfekarte mit sicheren Handlungsschritten für Betroffene und Beobachtende von Cybermobbing.


Standard

  1. Fallanalyse: Analysiere einen erfundenen Fall von Cybermobbing und ordne die Rollen Betroffene, Mitläufer, Zuschauer, Verteidiger und Verantwortliche zu.
  2. Interviewprojekt: Befrage anonym oder allgemein eine pädagogische Fachkraft dazu, welche Unterstützungsmöglichkeiten es an Eurer Schule oder Einrichtung gibt.
  3. Klassenvereinbarung: Entwickle mit einer Gruppe eine Vereinbarung für respektvolle digitale Kommunikation und beschreibe, wie sie überprüft werden kann.
  4. Medientagebuch: Beobachte eine Woche lang Dein eigenes Weiterleitungs- und Kommentarverhalten und reflektiere, wann digitale Zivilcourage nötig sein könnte.


Schwer

  1. Präventionskampagne: Plane eine Anti-Mobbing-Kampagne für Deine Schule mit Plakat, kurzem Videoimpuls, Klassenaktion und sicherem Meldeweg.
  2. Rollenkonzept: Entwickle ein Schaubild zur Mobbing-Maschine, das Rollen, Verstärker, Stopptasten und Folgen miteinander verbindet.
  3. Digitale Zivilcourage: Produziere ein kurzes Erklärvideo oder Audioformat, das zeigt, wie Beobachtende helfen können, ohne die Situation zu verschlimmern.
  4. Schulkonzept: Entwirf ein Präventions- und Interventionskonzept für eine Schule, das Unterricht, Beratung, Elternarbeit und digitale Meldewege verbindet.



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Lernkontrolle

  1. Konfliktanalyse: Vergleiche einen normalen Streit mit einem Mobbingfall und erkläre anhand von Wiederholung, Machtgefälle und Handlungsmöglichkeiten, warum die Unterscheidung wichtig ist.
  2. Handlungsplan: Entwickle für einen erfundenen Cybermobbingfall einen Schritt-für-Schritt-Plan, der Schutz, Beweissicherung, Meldung und Nachsorge berücksichtigt.
  3. Medienethik: Beurteile, warum das Weiterleiten eines verletzenden Screenshots auch dann problematisch sein kann, wenn man den ursprünglichen Angriff nicht selbst verfasst hat.
  4. Gruppendynamik: Erkläre, wie Zuschauerinnen und Zuschauer eine Mobbing-Maschine verstärken oder stoppen können, und nenne sichere Alternativen zum Wegsehen.
  5. Prävention: Entwirf drei Maßnahmen, mit denen eine Klasse eine Kultur des Hinsehens entwickeln kann, und begründe, welche Maßnahme langfristig am wirksamsten sein könnte.
  6. Transfer: Übertrage die Erkenntnisse aus dem Thema Schule auf einen Verein, einen Ausbildungsbetrieb oder eine Online-Community und beschreibe Gemeinsamkeiten und Unterschiede.


Lernnachweis

Für einen vollständigen Lernnachweis erstellst Du ein Portfolio ohne private Daten und ohne echte Mobbingfälle aus Deinem Umfeld. Dein Portfolio enthält ein Glossar, eine Fallanalyse, eine Hilfekarte, eine Reflexion zur Rolle von Zuschauenden und einen Vorschlag für eine Klassen- oder Gruppenregel. Zeige darin nicht nur Faktenwissen, sondern auch, dass Du Zusammenhänge erkennst und verantwortliche Handlungsmöglichkeiten entwickeln kannst.

  1. Portfolio: Sammle Deine Ergebnisse aus Glossar, Fallanalyse, Hilfekarte und Reflexion in einer übersichtlichen Mappe oder digitalen Datei.
  2. Reflexion: Schreibe eine persönliche, aber nicht private Reflexion darüber, welche Rolle Du in digitalen Gruppen übernehmen möchtest.
  3. Präsentation: Stelle eine Präventionsidee vor und erkläre, wie sie Betroffene schützt und Zuschauende handlungsfähig macht.
  4. Feedback: Gib einer anderen Gruppe wertschätzendes Feedback zu Klarheit, Umsetzbarkeit und Schutzwirkung ihrer Idee.
  5. Überarbeitung: Verbessere Dein Produkt nach dem Feedback und dokumentiere, was Du geändert hast.




OERs zum Thema

Weitere offene und frei zugängliche Materialien findest Du bei klicksafe, der Bundeszentrale für politische Bildung, Wikimedia Commons und in den verlinkten Wikipedia-Artikeln. Nutze diese Materialien kritisch: Prüfe Aktualität, Urheberschaft, Zielgruppe und ob die Informationen für Deine konkrete Lernsituation passen.



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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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