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The Bullying Audience - Bullying and Cyberbullying (engl.)

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Version vom 20. Juni 2026, 09:53 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
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The Bullying Audience - Bullying and Cyberbullying (engl.)



Einleitung

The Bullying Audience / Bullying and Cyberbullying (engl.) ist ein aiMOOC zum Verstehen, Erkennen und sicheren Unterbrechen von Bullying, Mobbing und Cyberbullying. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Frage, was Täterinnen und Täter tun, sondern besonders die Rolle des Publikums: Wer zusieht, lacht, teilt, schweigt, weggeht, Hilfe holt oder klar widerspricht, beeinflusst, ob Bullying stärker wird oder gestoppt werden kann.

Das Video ist auf Englisch und eignet sich für Englisch, Medienbildung, Ethik, Sozialkompetenz und Gewaltprävention. Du lernst wichtige englische Begriffe, wertest Szenen aus und entwickelst konkrete Handlungsstrategien für Schule, Chatgruppen, soziale Netzwerke und Online-Games.

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Wichtig: Wenn Du selbst betroffen bist oder eine akute Gefahr bemerkst, musst Du das nicht allein lösen. Sichere Beweise, wende Dich an eine vertraute erwachsene Person, an Schulsozialarbeit, Beratungslehrkräfte, Eltern, eine Vertrauensperson oder bei unmittelbarer Gefahr an den Notruf. Schuld am Bullying trägt nie die betroffene Person.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du Bullying, Mobbing und Cyber-Mobbing voneinander abgrenzen, die Rolle von Zuschauenden analysieren und sichere Hilfsstrategien formulieren. Du kannst außerdem englische Schlüsselbegriffe aus dem Video verstehen und in eigenen Sätzen anwenden.


Du kannst danach

  1. Begriffsklärung: Du erklärst die Begriffe bullying, cyberbullying, bystander, upstander, target, power imbalance und reporting.
  2. Analyse: Du erkennst, wie ein Publikum Bullying verstärken, dulden oder unterbrechen kann.
  3. Medienkompetenz: Du beschreibst, warum Teilen, Liken und Kommentieren im Netz reale Folgen haben können.
  4. Handlungskompetenz: Du entwickelst sichere Reaktionsmöglichkeiten für Offline- und Online-Situationen.
  5. Empathie: Du beschreibst Perspektiven der betroffenen Person, der handelnden Person und der beobachtenden Gruppe.
  6. Transfer: Du überträgst die Inhalte des englischen Videos auf Situationen in Klasse, Schule, Chatgruppen und Gaming-Communitys.


Was ist Bullying?

Bullying ist wiederholtes oder wahrscheinlich wiederholtes aggressives Verhalten, bei dem eine Person oder Gruppe einer anderen Person Schaden zufügt oder sie einschüchtert. Ein zentrales Merkmal ist ein tatsächliches oder wahrgenommenes Machtgefälle. Dieses Machtgefälle kann körperlich, sozial, sprachlich, digital, emotional oder organisatorisch sein. Bullying ist daher nicht einfach ein Streit zwischen gleich starken Personen, sondern ein Muster, das eine Person systematisch schwächt.

Im Deutschen wird häufig das Wort Mobbing verwendet. In der Schule meint Mobbing besonders wiederholte Abwertung, Ausgrenzung, Bloßstellung, Bedrohung oder körperliche Gewalt. Nicht jeder Konflikt ist Mobbing. Ein Streit kann einmalig, gegenseitig und auf Augenhöhe sein. Mobbing ist dagegen häufig wiederholt, zielgerichtet und durch eine ungleiche Verteilung von Macht geprägt.


Häufige Formen von Bullying

  1. Verbale Gewalt: Beleidigungen, Drohungen, Spott, abwertende Spitznamen oder demütigende Kommentare.
  2. Soziale Ausgrenzung: Jemand wird absichtlich nicht eingeladen, ignoriert, ausgeschlossen oder aus Gruppen gedrängt.
  3. Rufschädigung: Gerüchte, Lügen, peinliche Geschichten oder private Informationen werden verbreitet.
  4. Körperliche Gewalt: Schubsen, Festhalten, Schlagen, Sachen wegnehmen oder absichtlich beschädigen.
  5. Cyber-Mobbing: Digitale Angriffe über Chats, soziale Netzwerke, E-Mail, Foren, Gaming-Plattformen oder Messenger.


Was ist Cyberbullying?

Cyberbullying oder Cyber-Mobbing ist Bullying mithilfe digitaler Technologien. Es kann über Smartphones, Computer, Tablets, soziale Medien, Messenger, Online-Games, Foren oder Lernplattformen stattfinden. Cyberbullying kann besonders belastend sein, weil Inhalte schnell geteilt werden, rund um die Uhr sichtbar bleiben, große Gruppen erreichen und manchmal anonym erscheinen.

Typische Formen sind beleidigende Nachrichten, Drohungen, Bloßstellungen, das Veröffentlichen peinlicher Bilder, das Teilen privater Informationen, das Erstellen falscher Profile, gezieltes Ausschließen aus digitalen Gruppen oder das Weiterleiten verletzender Inhalte. Auch wer verletzende Inhalte nur weiterleitet, liked oder kommentiert, kann zur Verbreitung beitragen.


Besonderheiten von Cyberbullying

  1. Sichtbarkeit: Ein beleidigender Post kann viele Menschen erreichen und dadurch besonders beschämend wirken.
  2. Dauerhaftigkeit: Inhalte können gespeichert, weitergeleitet oder erneut hochgeladen werden.
  3. Anonymität: Täterinnen und Täter können versuchen, ihre Identität zu verbergen.
  4. Publikum: Digitale Zuschauende können durch Likes, Kommentare, Screenshots oder Weiterleitungen den Schaden vergrößern.
  5. Grenzenlosigkeit: Cyberbullying endet oft nicht automatisch mit dem Schulschluss.


The Bullying Audience: Warum das Publikum wichtig ist

Der Ausdruck The Bullying Audience lenkt den Blick auf alle, die eine Bullying-Situation sehen, hören, lesen oder digital mitbekommen. In einer Klasse, auf dem Schulhof, im Gruppenchat oder in einem Online-Spiel besteht Bullying selten nur aus zwei Personen. Oft gibt es ein Publikum: Menschen lachen, schweigen, beobachten, filmen, liken, teilen, ermutigen, wenden sich ab oder helfen.

Das Publikum ist wichtig, weil Bullying häufig soziale Aufmerksamkeit braucht. Wer lacht, weiterleitet oder zustimmend kommentiert, kann das Verhalten verstärken. Wer sich klar dagegenstellt, Hilfe holt, die betroffene Person unterstützt oder eine Meldung macht, kann das Machtgefälle verschieben. Ein einzelner mutiger Schritt kann anderen zeigen, dass Abwertung nicht akzeptiert wird.


Rollen im Publikum

Englischer Begriff Deutsche Bedeutung Mögliche Wirkung
Bystander Zuschauende Person Beobachtet die Situation und kann durch Schweigen, Wegsehen oder Handeln Einfluss nehmen.
Reinforcer Verstärkende Person Lacht, feuert an, liked, kommentiert oder verbreitet verletzende Inhalte.
Assistant Unterstützende Person der Täterseite Hilft aktiv beim Ausschließen, Drohen, Filmen oder Weiterleiten.
Defender Verteidigende Person Unterstützt die betroffene Person, widerspricht sicher oder holt Hilfe.
Upstander Aktiv helfende Person Bleibt nicht passiv, sondern handelt verantwortungsvoll und sicher.


Bystander oder Upstander?

Ein Bystander ist eine Person, die Bullying mitbekommt. Bystander zu sein ist nicht automatisch falsch, denn Menschen können überrascht, verängstigt oder unsicher sein. Entscheidend ist, ob man in der Situation oder danach etwas tut. Ein Upstander handelt aktiv und sicher: Er oder sie unterstützt die betroffene Person, holt Hilfe, meldet einen Vorfall oder verhindert die weitere Verbreitung verletzender Inhalte.

Upstander zu sein bedeutet nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen. Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Manchmal ist direktes Eingreifen sinnvoll, manchmal ist es sicherer, Erwachsene zu holen, eine Meldung zu machen, Beweise zu sichern oder der betroffenen Person später beizustehen. Gute Hilfe ist immer sicher, respektvoll und abgestimmt auf die Lage.


Sichere Handlungsstrategien

  1. Unterstützung: Frage die betroffene Person ruhig, ob sie Hilfe möchte, und zeige, dass sie nicht allein ist.
  2. Dokumentation: Sichere bei Cyberbullying Screenshots, Links, Uhrzeiten, Nutzernamen und Nachrichten, ohne Inhalte weiterzuverbreiten.
  3. Meldung: Nutze Meldefunktionen auf Plattformen und informiere vertrauenswürdige Erwachsene oder zuständige Stellen.
  4. Nicht weiterleiten: Teile keine beleidigenden Bilder, Gerüchte oder Screenshots, auch nicht „nur zur Info“.
  5. Blockieren: Blockiere beleidigende Accounts, wenn das zur Sicherheit beiträgt.
  6. Zivilcourage: Widersprich klar und kurz, wenn es sicher möglich ist, zum Beispiel: „Das ist verletzend. Hör auf.“
  7. Nachsorge: Bleibe in Kontakt mit der betroffenen Person und achte darauf, dass Hilfe wirklich ankommt.


Vom Einzelvorfall zum Muster

Ein einzelner unfreundlicher Kommentar ist noch nicht automatisch Bullying. Problematisch wird ein Verhalten, wenn es sich wiederholt, wenn eine Person systematisch abgewertet wird oder wenn das Machtgefälle so groß ist, dass die betroffene Person sich kaum wehren kann. Im digitalen Raum kann Wiederholung auch dadurch entstehen, dass ein einmal geposteter Inhalt immer wieder geteilt, kommentiert oder neu hochgeladen wird.

Für die Analyse ist deshalb wichtig, genau hinzuschauen: Wer handelt? Wer ist betroffen? Wer schaut zu? Wie oft geschieht es? Welche Machtmittel werden genutzt? Welche Folgen entstehen? Welche Personen könnten helfen? Diese Fragen machen aus einer unklaren Situation eine bearbeitbare Situation.


Perspektiven verstehen

Empathie bedeutet, die Lage einer anderen Person ernst zu nehmen, ohne sie zu beschuldigen. Betroffene Personen können Angst, Scham, Wut, Hilflosigkeit, Einsamkeit oder Misstrauen erleben. Sie erzählen oft nichts, weil sie befürchten, dass alles schlimmer wird oder ihnen nicht geglaubt wird. Deshalb ist eine ruhige, glaubwürdige und respektvolle Reaktion so wichtig.

Auch Zuschauende haben Gründe für ihr Verhalten: Sie wollen dazugehören, haben Angst, selbst Ziel zu werden, wissen nicht, was sie sagen sollen, oder unterschätzen die Wirkung eines Likes. Diese Gründe erklären Verhalten, entschuldigen es aber nicht. Lernen bedeutet, aus Unsicherheit handlungsfähiger zu werden.


Englisch-Wortschatz zum Video

English Deutsch Beispielsatz
bullying Mobbing, wiederholtes Schikanieren Bullying can harm a person's safety and self-confidence.
cyberbullying Cyber-Mobbing Cyberbullying can happen in chats, games or social media.
audience Publikum, zuschauende Gruppe The audience can make bullying worse or help stop it.
bystander zuschauende Person A bystander sees what happens.
upstander aktiv helfende Person An upstander supports the target and gets help.
target betroffene Person The target is not responsible for the bullying.
power imbalance Machtungleichgewicht A power imbalance makes it hard to defend yourself.
to report melden You can report harmful posts to a trusted adult or platform.
to document dokumentieren Document cyberbullying with screenshots and dates.
to support unterstützen Support can reduce isolation.


Videoarbeit im Unterricht

Das Video kann in drei Durchgängen genutzt werden. Beim ersten Anschauen achtest Du auf die Hauptaussage. Beim zweiten Anschauen notierst Du englische Schlüsselbegriffe. Beim dritten Anschauen analysierst Du, welche Rolle das Publikum spielt und welche Handlungsoptionen genannt oder angedeutet werden.


Beobachtungsauftrag

  1. Vorwissen: Notiere vor dem Video drei Wörter, die Du mit Bullying verbindest.
  2. Hörverstehen: Schreibe fünf englische Schlüsselbegriffe aus dem Video auf und übersetze sie.
  3. Analyse: Beschreibe eine Stelle, an der das Publikum eine Situation verändern könnte.
  4. Transfer: Formuliere eine sichere Reaktion für eine ähnliche Situation in einem Klassenchat.
  5. Reflexion: Erkläre, warum Wegsehen nicht immer neutral wirkt.


Medienethik: Liken, Teilen, Kommentieren

In digitalen Räumen sind kleine Handlungen oft größer, als sie wirken. Ein Like kann Zustimmung signalisieren. Ein Kommentar kann die Sichtbarkeit erhöhen. Ein Screenshot kann ein verletzendes Bild weitertragen. Eine Weiterleitung kann aus einem privaten Angriff eine öffentliche Bloßstellung machen. Deshalb gehört zur Medienkompetenz auch die Frage: Verstärke ich gerade Schaden oder helfe ich, ihn zu stoppen?

Eine hilfreiche Regel lautet: Nicht verbreiten, sondern sichern und melden. Wenn ein Inhalt verletzend, demütigend, privat oder bedrohlich ist, solltest Du ihn nicht weiterleiten. Sichere Beweise für verantwortliche Personen, melde den Inhalt und unterstütze die betroffene Person.


Prävention in Klasse und Schule

Gute Prävention beginnt nicht erst beim Notfall. Eine Klasse kann Regeln für respektvolle Kommunikation entwickeln, Meldewege klären, digitale Gruppenregeln vereinbaren und üben, wie man sicher widerspricht. Wichtig ist, dass alle wissen, an wen sie sich wenden können und dass Meldungen ernst genommen werden.


Bausteine einer Anti-Bullying-Kultur

  1. Klassenregeln: Klare Regeln gegen Beleidigung, Ausgrenzung, Drohung und Bloßstellung.
  2. Meldewege: Vertrauliche und bekannte Möglichkeiten, Hilfe zu holen.
  3. Digitale Netiquette: Regeln für Chats, Klassenkanäle, Lernplattformen und Gaming-Gruppen.
  4. Peer Education: Lernende unterstützen Lernende durch Patenschaften, Projekte und Aufklärung.
  5. Restorative Practice: Gespräche können helfen, Verantwortung, Wiedergutmachung und Schutz zu verbinden, wenn dies sicher und angemessen ist.
  6. Schutzkonzept: Schule braucht feste Verfahren für Dokumentation, Intervention und Nachsorge.


Was Du sagen kannst

Direkte Sätze können helfen, wenn sie sicher und passend sind. Du musst nicht lange diskutieren. Kurze, klare Botschaften sind oft wirksamer.

  1. Direkte Hilfe: „Ich komme mit Dir mit. Wir holen Hilfe.“
  2. Grenze setzen: „Das ist nicht okay. Hör auf.“
  3. Digitale Reaktion: „Bitte leite das nicht weiter. Das verletzt.“
  4. Nachfrage: „Geht es Dir gerade sicher? Wen sollen wir informieren?“
  5. Meldung: „Ich sichere das als Screenshot und melde es einer erwachsenen Vertrauensperson.“


Häufige Irrtümer

  1. Irrtum: „Das ist doch nur Spaß.“ Spaß endet dort, wo jemand wiederholt gedemütigt, bedroht oder ausgeschlossen wird.
  2. Irrtum: „Online ist nicht so schlimm.“ Digitale Angriffe können sehr real belasten und sich schnell verbreiten.
  3. Irrtum: „Wenn ich nichts sage, bin ich neutral.“ Schweigen kann von anderen als Zustimmung verstanden werden.
  4. Irrtum: „Die betroffene Person muss sich einfach wehren.“ Bei einem Machtgefälle ist Hilfe von außen oft entscheidend.
  5. Irrtum: „Melden ist Petzen.“ Hilfe zu holen schützt Menschen und ist verantwortliches Handeln.


Quellen und Orientierung

  1. Gewaltprävention: Die fachliche Einordnung orientiert sich an anerkannten Präventionsmaterialien zu Bullying, Cyberbullying, Bystander-Reaktionen und sicherem Melden.
  2. CDC: Bullying - Youth Violence Prevention
  3. UNICEF: Cyberbullying: What is it and how to stop it
  4. StopBullying.gov: What Is Cyberbullying
  5. Wikimedia Commons: Freie Medien aus den Kategorien Bullying, Cyberbullying und Anti-bullying.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein zentrales Merkmal von Bullying? (Wiederholtes aggressives Verhalten mit Machtungleichgewicht) (!Ein einmaliger Streit auf Augenhöhe) (!Eine zufällige Meinungsverschiedenheit) (!Eine harmlose Gruppenarbeit)




Was bedeutet Bystander im Zusammenhang mit Bullying? (Eine Person, die eine Situation beobachtet) (!Eine Person, die immer die Schulleitung ist) (!Eine technische Sicherheitseinstellung) (!Eine Strafe im Klassenbuch)




Was beschreibt der Begriff Upstander am besten? (Eine Person, die sicher hilft und Verantwortung übernimmt) (!Eine Person, die verletzende Inhalte weiterleitet) (!Eine Person, die absichtlich Gerüchte startet) (!Eine Person, die Mobbing als Spaß bezeichnet)




Was ist Cyberbullying? (Bullying mithilfe digitaler Medien) (!Ein normales Softwareupdate) (!Eine freundliche Nachricht im Chat) (!Eine Unterrichtsmethode ohne Internet)




Warum kann das Weiterleiten eines beleidigenden Posts schaden? (Es vergrößert die Bloßstellung der betroffenen Person) (!Es löscht den ursprünglichen Inhalt automatisch) (!Es verhindert jede weitere Verbreitung) (!Es ist immer eine vertrauliche Handlung)




Welche Handlung ist bei Cyberbullying besonders hilfreich? (Beweise sichern und Hilfe holen) (!Zurückbeleidigen und drohen) (!Den Inhalt in weitere Gruppen schicken) (!Die betroffene Person beschuldigen)




Wessen Schuld ist Bullying? (Die Verantwortung liegt bei den handelnden Personen und dem Umfeld) (!Die betroffene Person ist immer selbst schuld) (!Niemand kann jemals etwas ändern) (!Nur die Zuschauerinnen und Zuschauer sind schuld)




Was ist soziale Ausgrenzung als Form von Bullying? (Jemand wird absichtlich ausgeschlossen oder ignoriert) (!Jemand bekommt eine faire Rückmeldung) (!Jemand arbeitet freiwillig allein) (!Jemand wählt ein anderes Hobby)




Was sollte ein Publikum vermeiden? (Lachen, Anfeuern, Liken oder Weiterleiten) (!Hilfe holen) (!Die betroffene Person unterstützen) (!Einen Vorfall melden)




Warum ist ein gutes Klassenklima wichtig? (Es erleichtert Hilfe und verringert stilles Mitmachen) (!Es macht Regeln überflüssig) (!Es verhindert jede Meinungsverschiedenheit) (!Es ersetzt jede erwachsene Unterstützung)





Memory

Bystander beobachtet eine Situation
Upstander hilft sicher und aktiv
Target betroffene Person
Power imbalance Machtungleichgewicht
Screenshot Beweis sichern
Report Vorfall melden
Audience Publikum





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Beweise sichern Nachweis ermöglichen
Nicht weiterleiten Verbreitung stoppen
Unterstützung holen Sicherheit erhöhen
Blockieren und melden Digitale Grenze setzen
Gemeinsam widersprechen Gruppennorm verändern






Kreuzworträtsel

Bullying Wie heißt das englische Wort für wiederholtes Schikanieren?
Bystander Wie heißt eine Person, die eine Bullying-Situation beobachtet?
Upstander Wie nennt man eine Person, die sicher und aktiv hilft?
Screenshot Was kann bei digitalen Angriffen als Beweis gesichert werden?
Empathie Welche Fähigkeit hilft, die Lage betroffener Personen ernst zu nehmen?
Respekt Welche Haltung schützt vor Abwertung und Demütigung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Bullying ist mehr als ein einzelner Streit, weil es häufig ein

gibt.
Eine Person, die Bullying beobachtet, wird auf Englisch

genannt.
Eine Person, die sicher hilft und nicht nur zusieht, kann als

handeln.
Cyberbullying findet über

statt.
Ein verletzender Post kann durch Likes und Weiterleitungen ein größeres

erreichen.
Bei Cyberbullying solltest Du Beweise sichern, ohne den Inhalt weiter zu

.
Ein Screenshot kann helfen, einen Vorfall nachvollziehbar zu

.
Die betroffene Person trägt nicht die

am Bullying.
Ein gutes Klassenklima erleichtert es, Hilfe zu

.
Respektvolle Kommunikation ist ein wichtiger Teil von

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffsplakat: Gestalte ein Plakat mit fünf englischen Begriffen aus dem Video und ihren deutschen Bedeutungen.
  2. Gefühlsbarometer: Beschreibe in kurzen Sätzen, wie sich eine betroffene Person, eine zuschauende Person und eine helfende Person fühlen könnten.
  3. Chatregel: Formuliere fünf einfache Regeln für einen respektvollen Klassenchat.
  4. Videonotizen: Schau das Video an und notiere drei Aussagen, die Du besonders wichtig findest.


Standard

  1. Rollenkarten: Entwickle Rollenkarten für Bystander, Upstander, Target, Reinforcer und Defender und erkläre ihre Wirkung in einer Szene.
  2. Fallanalyse: Erfinde eine realistische, aber anonyme Cyberbullying-Situation und analysiere, welche Schritte sicher und sinnvoll wären.
  3. Wortschatztraining: Schreibe einen kurzen englischen Dialog, in dem die Begriffe bullying, audience, report, support und screenshot vorkommen.
  4. Präventionskampagne: Entwirf einen Slogan und ein digitales Poster gegen das Weiterleiten verletzender Inhalte.


Schwer

  1. Peer-Projekt: Plane ein Mini-Projekt für Deine Klasse, in dem Schülerinnen und Schüler lernen, vom Bystander zum Upstander zu werden.
  2. Medienanalyse: Untersuche, wie Likes, Kommentare und Algorithmen die Sichtbarkeit verletzender Inhalte erhöhen können.
  3. Schutzkonzept: Entwickle einen Vorschlag für klare Meldewege an Deiner Schule und begründe, warum sie niedrigschwellig sein müssen.
  4. Reflexionsessay: Schreibe einen Essay zur Frage, warum Mut im Publikum oft wichtiger ist als die Reaktion einer einzelnen betroffenen Person.



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Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Du erhältst eine Fallbeschreibung aus einem Klassenchat. Analysiere Rollen, Machtgefälle, Publikum und sichere nächste Schritte.
  2. Perspektivwechsel: Erkläre dieselbe Bullying-Situation aus der Sicht einer betroffenen Person, einer zuschauenden Person und einer helfenden Person.
  3. Handlungsplan: Entwickle einen Fünf-Schritte-Plan für den Fall, dass in einer Lerngruppe ein beleidigendes Bild geteilt wird.
  4. Medienethik: Beurteile, ob das Speichern eines Screenshots und das Weiterleiten eines Screenshots dasselbe sind. Begründe Deine Entscheidung.
  5. Prävention: Entwirf drei Maßnahmen, mit denen eine Klasse das Publikum stärken kann, ohne einzelne Personen bloßzustellen.
  6. Englischtransfer: Erkläre auf Englisch, was ein Upstander tut, und gib ein konkretes Beispiel aus dem Schulalltag.
  7. Urteilskompetenz: Bewerte die Aussage „Wer nur zusieht, hat nichts damit zu tun“ mit Argumenten aus dem aiMOOC.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein Portfolio ohne externe Medien. Es enthält eine Begriffserklärung, eine Fallanalyse, einen persönlichen Handlungsplan und eine kurze Reflexion. Wichtig ist nicht, möglichst viele Fakten auswendig zu lernen, sondern Zusammenhänge zu verstehen und verantwortliche Entscheidungen zu begründen.

  1. Portfolio: Erkläre mindestens sechs Fachbegriffe aus diesem aiMOOC in eigenen Worten.
  2. Fallanalyse: Analysiere eine erfundene Situation nach Rollen, Machtgefälle, Publikum und sicheren Hilfen.
  3. Handlungsplan: Beschreibe, was Du bei einem verletzenden Inhalt im Klassenchat tun würdest.
  4. Reflexion: Erkläre, was sich an Deinem Verständnis von Zuschauenden verändert hat.
  5. Selbsteinschätzung: Bewerte, welche Strategie Dir leichtfällt und welche Du noch üben möchtest.




OERs zum Thema



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Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
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Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Rheinland-Pfalz

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