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Wortarten Deutschunterricht Klasse 5 und 6

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Wortarten Deutschunterricht Klasse 5 und 6




Einleitung

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Wortarten sind Gruppen von Wörtern, die ähnliche Merkmale haben. Im Deutschunterricht der Klasse 5 und Klasse 6 lernst Du, Wörter nicht nur nach ihrer Bedeutung, sondern auch nach ihrer Form und ihrer Aufgabe im Satz zu untersuchen. Das hilft Dir beim richtigen Schreiben, beim Verstehen von Texten, beim Erkennen von Satzgliedern und beim Überarbeiten eigener Texte.

Eine Wortart beschreibt, was ein Wort grundsätzlich ist. Ein Satzglied beschreibt dagegen, welche Aufgabe ein Wort oder eine Wortgruppe in einem bestimmten Satz übernimmt. Das Wort heute ist zum Beispiel seiner Wortart nach ein Adverb. Im Satz Heute schreiben wir eine Geschichte. übernimmt es die Aufgabe einer adverbialen Bestimmung der Zeit. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil ein Wort seine Wortart meist behält, aber im Satz unterschiedliche Funktionen übernehmen kann.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du wichtige Wortarten erkennen, typische Proben anwenden und erklären, warum ein Wort zu einer bestimmten Wortart gehört. Du lernst außerdem, wie Nomen, Verben, Adjektive, Artikel, Pronomen, Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen, Numerale und Interjektionen in Sätzen funktionieren.

  1. Wortarten erkennen: Du unterscheidest zentrale Wortarten des Deutschen anhand von Bedeutung, Form und Satzgebrauch.
  2. Wortarten bestimmen: Du nutzt Proben wie Artikelprobe, Konjugationsprobe, Steigerungsprobe und Ersatzprobe.
  3. Grammatik anwenden: Du verbesserst eigene Texte, indem Du passende Wortarten gezielt einsetzt.
  4. Sprache untersuchen: Du erklärst, warum ein Wort in einem Satz zu einer bestimmten Wortart gehört.


Grundidee der Wortarten

Unter einer Wortart versteht man eine Klasse von Wörtern, die nach gemeinsamen Merkmalen zusammengehören. Diese Merkmale können sich auf die Bedeutung, die Veränderbarkeit oder den Gebrauch im Satz beziehen. Ein Nomen bezeichnet oft Lebewesen, Dinge, Gefühle oder Begriffe. Ein Verb beschreibt häufig eine Handlung, einen Vorgang oder einen Zustand. Ein Adjektiv beschreibt meist eine Eigenschaft. Solche Bedeutungsmerkmale helfen beim ersten Erkennen, reichen aber allein nicht immer aus.

Darum benutzt man im Deutschunterricht mehrere Kriterien. Man fragt: Kann man das Wort verändern? Kann man es steigern? Kann man einen Artikel davor setzen? Kann es ein Prädikat bilden? Verlangt es einen bestimmten Fall? Verbindet es Wörter oder Sätze? Erst die Kombination aus solchen Fragen führt zu einer sicheren Bestimmung.


Wortart und Satzglied unterscheiden

Die Wortart gehört zum einzelnen Wort. Das Satzglied gehört zur Struktur des Satzes. Ein Satzglied kann aus einem Wort oder aus mehreren Wörtern bestehen. Im Satz Der kleine Hund schläft im Garten. ist Hund ein Nomen, kleine ein Adjektiv, schläft ein Verb, im eine Verbindung aus Präposition und Artikel und Garten ein Nomen. Das Satzglied Der kleine Hund ist aber zusammen das Subjekt. Das Satzglied im Garten ist eine Adverbiale Bestimmung des Ortes.

Diese Unterscheidung vermeidet typische Fehler. Ein Wort kann nicht gleichzeitig ein Satzglied und eine Wortart im selben Sinn sein. Man kann sagen: Hund ist ein Nomen. Man kann außerdem sagen: Der kleine Hund ist das Subjekt. Beides beschreibt unterschiedliche Ebenen der Grammatik.


Flektierbare und unflektierbare Wortarten

Viele deutsche Wörter können ihre Form verändern. Diese Veränderung nennt man Flexion. Nomen, Artikel, Pronomen und Adjektive können zum Beispiel nach Kasus, Numerus und teilweise Genus verändert werden. Verben werden nach Person, Numerus, Tempus und weiteren grammatischen Merkmalen verändert. Andere Wortarten bleiben unverändert. Dazu gehören viele Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen, Interjektionen und Partikeln.


Flektierbare Wortarten

Flektierbar bedeutet: Ein Wort kann verschiedene Formen bilden. Das ist besonders wichtig, wenn Du Sätze richtig schreiben und untersuchen möchtest.

  1. Nomen: der Hund, des Hundes, die Hunde
  2. Verb: ich gehe, du gehst, wir gingen
  3. Adjektiv: hell, heller, am hellsten, ein heller Tag
  4. Artikel: der, die, das, dem, den
  5. Pronomen: ich, mich, mir, mein, meine


Unflektierbare Wortarten

Unflektierbar bedeutet: Ein Wort bleibt in seiner Form gleich. Es kann trotzdem eine sehr wichtige Aufgabe im Satz haben.

  1. Adverb: heute, dort, gern, darum
  2. Präposition: in, auf, unter, wegen
  3. Konjunktion: und, oder, weil, obwohl
  4. Interjektion: ach, oh, aua, hurra
  5. Partikel: sehr, doch, nur, ja


Die wichtigsten Wortarten in Klasse 5 und 6

Im Unterricht der Klassen 5 und 6 stehen vor allem die Wortarten im Mittelpunkt, die Du häufig in Texten bestimmen und selbst verwenden musst. Dazu gehören Nomen, Verben, Adjektive, Artikel, Pronomen, Adverbien, Präpositionen und Konjunktionen. Je nach Lehrwerk kommen außerdem Numerale, Interjektionen und Partikeln hinzu.


Nomen

Nomen heißen auch Namenwörter oder Substantive. Sie bezeichnen Lebewesen, Dinge, Pflanzen, Gefühle, Gedanken, Vorgänge oder Begriffe. Nomen schreibt man im Deutschen groß. Sie haben ein grammatisches Genus: Maskulinum, Femininum oder Neutrum. Außerdem können sie im Singular oder Plural stehen und in verschiedenen Fällen vorkommen.

Typische Beispiele sind Mädchen, Baum, Freundschaft, Angst, Idee und Bewegung. Du erkennst Nomen oft daran, dass ein Artikel davorstehen kann: der Baum, die Idee, das Spiel. Auch Adjektive können Nomen begleiten: ein hoher Baum, eine kluge Idee, das spannende Spiel.


Verben

Verben heißen auch Tunwörter oder Zeitwörter. Sie beschreiben, was geschieht, was jemand tut oder in welchem Zustand jemand oder etwas ist. Verben können konjugiert werden. Das bedeutet: Sie verändern ihre Form nach Person und Zahl. Aus dem Infinitiv gehen werden zum Beispiel ich gehe, du gehst, er geht und wir gehen.

Verben sind besonders wichtig, weil sie das Prädikat eines Satzes bilden. Ohne finites Verb ist ein vollständiger Aussagesatz im Deutschen meist nicht möglich. In Klasse 5 und 6 lernst Du außerdem wichtige Zeitformen kennen, zum Beispiel Präsens, Präteritum, Perfekt und Futur I.


Adjektive

Adjektive heißen auch Eigenschaftswörter. Sie beschreiben, wie jemand oder etwas ist. Beispiele sind freundlich, schnell, laut, mutig, blau und schwierig. Viele Adjektive kann man steigern: schnell, schneller, am schnellsten. Diese Steigerung hilft Dir beim Erkennen.

Adjektive können vor einem Nomen stehen: der schnelle Läufer. Dann nennt man sie attributiv. Sie können auch nach Verben wie sein, werden oder bleiben stehen: Der Läufer ist schnell. Außerdem können sie eine Handlung genauer beschreiben: Sie läuft schnell. Wichtig ist: Die Verwendung im Satz kann sich ändern, die Wortart bleibt aber Adjektiv.


Artikel

Artikel begleiten Nomen. Es gibt bestimmte Artikel wie der, die und das sowie unbestimmte Artikel wie ein und eine. Artikel zeigen oft an, welches Genus, welcher Numerus und welcher Kasus beim Nomen vorliegt. Im Satz Der Hund sieht den Ball zeigt der den Nominativ und den den Akkusativ an.

Artikel sind für das richtige Schreiben und Verstehen wichtig, weil sie eng mit dem Nomen zusammenarbeiten. Besonders bei den Fällen helfen sie Dir, Satzglieder zu erkennen. In dem Kind erkennst Du zum Beispiel häufig den Dativ.


Pronomen

Pronomen heißen auch Fürwörter. Sie können Nomen ersetzen oder begleiten. Dadurch vermeidest Du Wiederholungen und machst Texte abwechslungsreicher. In dem Satz Mia liest ein Buch. Sie findet es spannend. ersetzt sie den Namen Mia und es das Nomen Buch.

Wichtige Pronomen sind Personalpronomen wie ich, du, er, sie, wir und ihr, Possessivpronomen wie mein, dein und unser sowie Demonstrativpronomen wie dieser oder jener. Manche Pronomen stehen allein, andere begleiten ein Nomen.


Adverbien

Adverbien geben nähere Umstände an. Sie beantworten häufig Fragen wie wo?, wann?, warum? oder wie?. Beispiele sind dort, heute, deshalb, gern und oft. Adverbien werden normalerweise nicht dekliniert und nicht konjugiert.

Man unterscheidet häufig Lokaladverbien, Temporaladverbien, Kausaladverbien und Modaladverbien. Dort gibt einen Ort an, morgen eine Zeit, deshalb einen Grund und gern eine Art und Weise. Adverbien helfen Dir, Sätze genauer und lebendiger zu machen.


Präpositionen

Präpositionen heißen auch Verhältniswörter. Sie zeigen ein Verhältnis an, zum Beispiel einen Ort, eine Richtung, eine Zeit oder einen Grund. Beispiele sind in, auf, unter, neben, wegen, seit und für. Präpositionen stehen meist vor einer Wortgruppe: auf dem Tisch, wegen des Regens, für meine Freundin.

Viele Präpositionen verlangen einen bestimmten Fall. Nach mit steht zum Beispiel der Dativ: mit dem Fahrrad. Nach für steht der Akkusativ: für den Freund. Wechselpräpositionen wie in, auf und unter können je nach Bedeutung Dativ oder Akkusativ verlangen.


Konjunktionen

Konjunktionen heißen auch Bindewörter. Sie verbinden Wörter, Satzteile oder ganze Sätze. Beispiele sind und, oder, aber, denn, weil, dass und obwohl. Nebenordnende Konjunktionen wie und oder aber verbinden gleichrangige Teile. Unterordnende Konjunktionen wie weil oder obwohl leiten Nebensätze ein.

Konjunktionen sind wichtig für den Satzbau. In Ich bleibe zu Hause, weil ich krank bin verbindet weil den Hauptsatz mit einem Nebensatz. Das finite Verb steht im Nebensatz am Ende: krank bin.


Numerale, Interjektionen und Partikeln

Numerale sind Zahlwörter. Sie drücken Mengen oder Reihenfolgen aus, zum Beispiel zwei, drei, erste und zweimal. Interjektionen sind Ausrufewörter wie ach, oh, aua oder hurra. Sie stehen oft außerhalb des Satzes und drücken Gefühle oder Reaktionen aus. Partikeln sind kleine, unveränderliche Wörter wie doch, nur, ja oder sehr. Sie verändern die Aussage oft fein, ohne selbst ein Satzglied zu sein.


Proben zum Bestimmen von Wortarten

Beim Bestimmen von Wortarten hilft Dir eine gute Strategie. Verlasse Dich nicht nur auf Dein Gefühl, sondern benutze passende Proben. Eine Probe ist ein Test, mit dem Du eine Vermutung überprüfst.

  1. Artikelprobe: Kann ein Artikel davorstehen? Dann kann das Wort ein Nomen sein: das Lachen, der Mut.
  2. Großschreibung: Wird das Wort als Nomen gebraucht, schreibt man es groß: das schnelle Laufen.
  3. Konjugationsprobe: Kann man das Wort in Personalformen setzen? Dann ist es ein Verb: ich lese, du liest.
  4. Steigerungsprobe: Kann man das Wort steigern? Dann ist es häufig ein Adjektiv: hell, heller, am hellsten.
  5. Ersatzprobe: Kann ein Pronomen ein Nomen ersetzen? Dann erkennst Du Zusammenhänge im Text: Lina wird zu sie.
  6. Frageprobe: Beantwortet das Wort Fragen wie wo?, wann?, warum? oder wie?? Dann kann es ein Adverb sein.
  7. Kasusprobe: Verlangt ein kleines Verhältniswort einen Fall? Dann handelt es sich oft um eine Präposition.
  8. Verbindungsprobe: Verbindet ein Wort Satzteile oder Sätze? Dann kann es eine Konjunktion sein.


Beispielanalyse

Untersuche den Satz: Die mutige Schülerin schreibt heute einen spannenden Bericht, weil sie gut vorbereitet ist.

  1. Artikel: Die und einen begleiten Nomen.
  2. Adjektiv: mutige, spannenden und gut beschreiben Eigenschaften oder Umstände.
  3. Nomen: Schülerin und Bericht bezeichnen Personen oder Dinge und werden großgeschrieben.
  4. Verb: schreibt und ist sind finite Verbformen.
  5. Adverb: heute gibt eine Zeit an.
  6. Konjunktion: weil verbindet Hauptsatz und Nebensatz.
  7. Pronomen: sie ersetzt das Nomen Schülerin.

Diese Analyse zeigt: In einem Satz arbeiten mehrere Wortarten zusammen. Je besser Du ihre Aufgaben kennst, desto leichter verstehst Du Satzbau, Zeichensetzung und Textwirkung.


Typische Stolperstellen

Manche Wörter sind schwierig, weil sie in unterschiedlichen Zusammenhängen verschieden verwendet werden können. Außerdem kann eine Wortform ähnlich aussehen, obwohl sie grammatisch anders funktioniert. Genau deshalb sind Proben wichtig.

  1. Substantivierung: Aus einem Verb oder Adjektiv kann ein Nomen werden: laufen wird zu das Laufen, schön wird zu das Schöne.
  2. Adjektiv und Adverbial: In Sie läuft schnell beschreibt schnell die Handlung. Im Schulunterricht wird es oft weiterhin als Adjektiv bestimmt, das adverbial gebraucht wird.
  3. Artikel und Pronomen: Das kann Artikel sein: das Buch. Es kann auch Pronomen sein: Das gefällt mir.
  4. Konjunktion und Adverb: dann ist ein Adverb, weil ist eine Konjunktion. Beide können Sätze verbinden helfen, aber sie funktionieren grammatisch verschieden.
  5. Präposition und Artikel: In im Garten steckt in dem. in ist eine Präposition, dem ist ein Artikel.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Wortart wird im Deutschen normalerweise großgeschrieben? (Nomen) (!Verb) (!Adverb) (!Konjunktion)




Welche Probe hilft besonders beim Erkennen von Verben? (Konjugationsprobe) (!Artikelprobe) (!Steigerungsprobe) (!Kasusprobe)




Welche Wortart beschreibt meist Eigenschaften? (Adjektiv) (!Artikel) (!Präposition) (!Interjektion)




Welche Wortart ist der im Ausdruck der Baum? (Artikel) (!Verb) (!Adverb) (!Konjunktion)




Welche Wortart kann ein Nomen ersetzen? (Pronomen) (!Numerale) (!Präposition) (!Interjektion)




Welche Wortart verbindet Wörter, Satzteile oder Sätze? (Konjunktion) (!Nomen) (!Adjektiv) (!Artikel)




Welche Wortart verlangt häufig einen bestimmten Fall? (Präposition) (!Verb) (!Adverb) (!Interjektion)




Welche Wortart gibt oft nähere Umstände wie Ort oder Zeit an? (Adverb) (!Artikel) (!Nomen) (!Pronomen)




Was bedeutet flektierbar? (Die Form eines Wortes kann verändert werden) (!Ein Wort steht immer am Satzanfang) (!Ein Wort muss immer großgeschrieben werden) (!Ein Wort verbindet zwei Hauptsätze)




Welche Aussage ist richtig? (Wortart und Satzglied beschreiben verschiedene Ebenen) (!Wortart und Satzglied bedeuten genau dasselbe) (!Ein Nomen kann nie Teil eines Subjekts sein) (!Ein Verb kann keinen Satz bilden helfen)





Memory

Nomen Namenwort
Verb Tunwort
Adjektiv Eigenschaftswort
Artikel Begleiter
Pronomen Fürwort
Adverb Umstandswort
Präposition Verhältniswort
Konjunktion Bindewort





Drag and Drop

Ordne die richtigen Beispiele zu. Wortart
Nomen Schule
Verb lernen
Adjektiv freundlich
Artikel eine
Pronomen wir
Adverb gestern
Präposition unter
Konjunktion weil




Ordne jede Wortart dem passenden Beispiel zu. Achte darauf, ob das Wort verändert werden kann, ob es ein Nomen begleitet, ob es verbindet oder ob es nähere Umstände angibt.


Kreuzworträtsel

Nomen Welche Wortart bezeichnet Lebewesen, Dinge, Gefühle oder Begriffe?
Verb Welche Wortart kann in Personalformen gesetzt werden?
Adjektiv Welche Wortart beschreibt Eigenschaften?
Artikel Welche Wortart begleitet ein Nomen?
Pronomen Welche Wortart kann ein Nomen ersetzen?
Adverb Welche Wortart beantwortet häufig Fragen wie wo, wann, warum oder wie?
Flexion Wie nennt man die Veränderung von Wörtern nach grammatischen Merkmalen?
Konjunktion Welche Wortart verbindet Wörter, Satzteile oder Sätze?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Wortarten ordnen Wörter nach gemeinsamen

. Ein Nomen erkennst Du häufig an der

. Ein Verb kann man

. Ein Adjektiv beschreibt eine

. Artikel begleiten meistens ein

. Pronomen können Nomen

. Präpositionen stehen oft vor einer Wortgruppe und verlangen einen

. Konjunktionen verbinden Wörter oder

. Adverbien geben nähere Umstände wie Ort oder

an. Beim Bestimmen hilft Dir die

, weil Du damit Vermutungen überprüfst.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wortarten-Sammlung: Sammle zehn Wörter aus Deinem Klassenzimmer und ordne sie den Wortarten Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel oder Präposition zu.
  2. Artikelprobe anwenden: Suche in einem kurzen Text fünf Nomen und schreibe jeweils einen passenden bestimmten und unbestimmten Artikel dazu.
  3. Verben entdecken: Schreibe fünf Tätigkeiten auf, die Du an einem Schultag ausführst, und konjugiere jedes Verb in ich, du und wir.
  4. Adjektiv-Steigerung: Wähle fünf Adjektive und bilde Grundform, Komparativ und Superlativ.


Standard

  1. Wortarten im Text markieren: Markiere in einem Abschnitt aus einem Jugendbuch fünf verschiedene Wortarten mit unterschiedlichen Zeichen und begründe Deine Auswahl.
  2. Pronomen verbessern Texte: Schreibe einen kurzen Text mit vielen Wiederholungen von Namen und überarbeite ihn anschließend mit passenden Pronomen.
  3. Präpositionen und Fälle: Erstelle eine Tabelle mit zehn Präpositionen, Beispielsätzen und dem jeweils verlangten Fall.
  4. Konjunktionen verbinden Ideen: Schreibe aus fünf kurzen Hauptsätzen einen zusammenhängenden Text, indem Du passende Konjunktionen verwendest.


Schwer

  1. Wortart und Satzglied vergleichen: Analysiere drei Sätze und erkläre jeweils den Unterschied zwischen Wortart und Satzglied an konkreten Beispielen.
  2. Substantivierung untersuchen: Suche fünf substantivierte Verben oder Adjektive in Texten, erkläre die Großschreibung und bilde eigene Beispielsätze.
  3. Grammatik-Erklärvideo: Plane ein kurzes Lernvideo zu zwei schwierigen Wortarten und nutze Beispiele, Gegenbeispiele und mindestens eine Probe.
  4. Fehlerdiagnose Wortarten: Erstelle einen fehlerhaften Übungstext, in dem Wortarten falsch bestimmt wurden, und schreibe eine Lösung mit Begründungen.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Wortarten im Sachtext: Wähle einen kurzen Sachtext und erkläre, wie Nomen, Verben und Adjektive zusammenwirken, damit Informationen genau und verständlich werden.
  2. Erzähltext überarbeiten: Überarbeite einen eigenen erzählenden Text so, dass mehr treffende Adjektive, abwechslungsreiche Verben und passende Konjunktionen vorkommen.
  3. Grammatische Begründung: Begründe bei zehn Wörtern aus einem unbekannten Text die Wortart nicht nur mit der Bedeutung, sondern auch mit mindestens einer Probe.
  4. Satzbau erklären: Zeige an drei Beispielsätzen, wie Konjunktionen die Stellung des finiten Verbs beeinflussen können.
  5. Sprachvergleich: Vergleiche einen deutschen Satz mit einem Satz in einer anderen Sprache, die Du kennst, und beschreibe Gemeinsamkeiten oder Unterschiede bei Wortarten.
  6. Fehlerkorrektur: Erkläre, warum die Aussage Das Wort Subjekt ist eine Wortart ungenau ist, und formuliere eine korrekte Erklärung.


Lernnachweis

Für einen vollständigen Lernnachweis erstellst Du ein kleines Portfolio, in dem Du Deine Arbeitsergebnisse sammelst. Dein Portfolio soll zeigen, dass Du Wortarten nicht nur auswendig kennst, sondern in Texten anwenden und begründen kannst.

  1. Portfolio-Aufgabe 1: Eine Übersicht mit mindestens acht Wortarten, eigenen Beispielen und passenden Erkennungsproben.
  2. Portfolio-Aufgabe 2: Eine Analyse eines selbst gewählten Textausschnitts mit markierten Wortarten.
  3. Portfolio-Aufgabe 3: Eine kurze Erklärung zum Unterschied zwischen Wortart und Satzglied.
  4. Portfolio-Aufgabe 4: Eine Überarbeitung eines eigenen Textes mit Kommentar, welche Wortarten Du bewusst verbessert hast.
  5. Portfolio-Aufgabe 5: Eine Reflexion darüber, welche Wortarten Dir leichtfallen und welche Du weiter üben möchtest.




OERs zum Thema



Links


Zusammenfassung

Wortarten helfen Dir, Wörter nach gemeinsamen Merkmalen zu ordnen. Im Deutschunterricht der Klassen 5 und 6 lernst Du vor allem, Nomen, Verben, Adjektive, Artikel, Pronomen, Adverbien, Präpositionen und Konjunktionen sicher zu erkennen. Wichtig ist dabei, nicht nur die Bedeutung eines Wortes zu betrachten, sondern auch seine Form und seine Verwendung im Satz. Mit Proben wie Artikelprobe, Konjugationsprobe, Steigerungsprobe, Ersatzprobe und Kasusprobe kannst Du Deine Entscheidung überprüfen. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Wortart und Satzglied, weil beide Begriffe unterschiedliche Ebenen der Grammatik beschreiben.


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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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