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Erklärvideos erstellen

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Version vom 19. Juni 2026, 09:23 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
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Erklärvideos erstellen



Einleitung

Erklärvideos erstellen bedeutet: Du machst ein kurzes, verständliches Video, das eine Frage beantwortet, einen Vorgang zeigt oder einen Zusammenhang erklärt. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du im Deutschunterricht, im Kunstunterricht und in der Medienbildung ein eigenes Erklärvideo planst, gestaltest, aufnimmst, schneidest und kritisch auswertest. Der Kurs ist für Klasse 5-6 angelegt und verbindet Schreiben, Sprechen, Bildgestaltung, Film, Medienkompetenz, Urheberrecht und Teamarbeit.

Ein gutes Erklärvideo ist nicht einfach ein Film über ein Thema. Es ist eine durchdachte Erklärung. Du brauchst eine klare Leitfrage, gut ausgewählte Informationen, passende Bilder, verständliche Sprache und eine Gestaltung, die zu Deiner Zielgruppe passt. Besonders wichtig ist: Das Video soll anderen beim Lernen helfen.

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Dieses Video dient als Einstieg in das Thema Erklärvideos erstellen / Deutsch, Kunst & Medienbildung Klasse 5–6. Beobachte beim Anschauen nicht nur den Inhalt, sondern auch die Gestaltung: Wie wird erklärt? Welche Bilder helfen beim Verstehen? Wie wird gesprochen? Wo erkennst Du Elemente aus Deutsch, Kunst und Medienbildung?


Was ist ein Erklärvideo?

Ein Erklärvideo ist ein kurzer Film, in dem etwas so erklärt wird, dass eine bestimmte Zielgruppe es besser versteht. Es kann zeigen, wie etwas funktioniert, wie man etwas macht oder warum ein Zusammenhang wichtig ist. Im schulischen Bereich können Erklärvideos zum Beispiel grammatische Themen, literarische Begriffe, Kunsttechniken, historische Zusammenhänge, naturwissenschaftliche Vorgänge oder Regeln für Mediennutzung erklären.

Wichtige Merkmale eines guten Erklärvideos sind eine klare Fragestellung, eine einfache und genaue Sprache, passende Beispiele, eine sinnvolle Reihenfolge, unterstützende Bilder und ein Ende, das die wichtigsten Punkte noch einmal zusammenfasst. Für Klasse 5–6 ist besonders wichtig, dass die Erklärung nicht zu lang ist und nicht zu viele Informationen auf einmal enthält.


Warum Erklärvideos im Unterricht sinnvoll sind

Beim Erstellen eines Erklärvideos lernst Du nicht nur ein Thema. Du musst es so gut verstehen, dass Du es anderen erklären kannst. Dadurch übst Du Textplanung, Recherche, Lesestrategien, Sprechgestaltung, Visualisierung, Kooperation und Medienkritik. Du lernst außerdem, dass Medien nicht einfach nur konsumiert werden, sondern gestaltet, geprüft und verantwortungsvoll veröffentlicht werden können.

  1. Deutsch: Du formulierst eine Leitfrage, schreibst ein Skript, überarbeitest Sätze, erklärst Fachbegriffe und sprichst verständlich.
  2. Kunst: Du entwirfst Bilder, Symbole, Figuren, Farben, Perspektiven und eine stimmige Bildfolge.
  3. Medienbildung: Du arbeitest mit Kamera, Mikrofon, Schnittprogramm, Quellen, Lizenzen, Datenschutz und Feedback.


Beispiel: Vom Thema zur Erklärung

Ein Thema wie Wortarten ist noch kein fertiges Erklärvideo. Zuerst brauchst Du eine genaue Frage. Aus dem Thema kann zum Beispiel die Leitfrage werden: Wie erkenne ich ein Adjektiv? Danach sammelst Du Beispiele, ordnest die Informationen und überlegst, welche Bilder die Erklärung unterstützen. Ein Video über Adjektive könnte mit einer langweiligen Figur beginnen, die durch beschreibende Wörter lebendig wird: klein, mutig, gelb, schnell, freundlich. So verbindet sich Grammatik mit Bildgestaltung.

Ein Thema aus Kunst könnte lauten: Wie entsteht ein Farbkreis? Ein Thema aus Medienbildung könnte lauten: Warum darf ich nicht jedes Bild aus dem Internet benutzen? In jedem Fall gilt: Je genauer Deine Frage ist, desto klarer wird Dein Video.


Medien und Gestaltung

Ein Storyboard ist ein gezeichneter Plan für ein Video. Es zeigt in einzelnen Feldern, was in welcher Reihenfolge zu sehen ist. Daneben kannst Du notieren, welcher Text gesprochen wird, welche Geräusche vorkommen und wie lange eine Szene ungefähr dauert. Ein Storyboard hilft Dir, vor dem Filmen Fehler zu erkennen und die Arbeit im Team besser aufzuteilen.

Für Klasse 5–6 reicht oft ein einfaches Storyboard mit sechs bis acht Bildern. Jedes Bild sollte eine wichtige Station der Erklärung zeigen. Du musst dafür nicht perfekt zeichnen können. Skizzen, Pfeile, Symbole und kurze Notizen reichen aus, wenn Dein Team dadurch versteht, was später gefilmt oder gestaltet werden soll.

Beim Videoschnitt werden Szenen geordnet, gekürzt und mit Ton, Text oder Übergängen verbunden. Wichtig ist nicht, möglichst viele Effekte zu verwenden. Gute Gestaltung bedeutet, dass alles dem Verstehen dient. Ein ruhiger Schnitt, lesbare Schrift und verständlicher Ton sind wichtiger als viele Animationen.


Produktionsprozess eines Erklärvideos


Phase 1: Thema, Zielgruppe und Leitfrage

Am Anfang steht eine klare Entscheidung: Was möchtest Du erklären und für wen? Ein Video für Kinder aus Klasse 5 braucht andere Beispiele als ein Video für Erwachsene. Die Zielgruppe bestimmt, welche Wörter Du verwendest, wie schnell Du erklärst und welche Bilder hilfreich sind. Die Leitfrage sollte so genau sein, dass sie in einem kurzen Video beantwortet werden kann.

Gute Leitfragen beginnen oft mit Wie, Warum oder Woran erkenne ich. Beispiele sind: Wie schreibe ich eine spannende Einleitung?, Warum wirken Farben unterschiedlich? oder Woran erkenne ich seriöse Quellen?


Phase 2: Recherche und Quellenprüfung

Bevor Du erklärst, musst Du Informationen sammeln. Nutze Schulbücher, Lexika, kindgerechte Sachtexte, verlässliche Internetseiten und Hinweise Deiner Lehrkraft. Prüfe, ob eine Quelle aktuell, verständlich und glaubwürdig ist. Schreibe nicht einfach Sätze ab, sondern formuliere mit eigenen Worten. Wenn Du Bilder, Musik oder Geräusche verwendest, musst Du auf Urheberrecht und Lizenzen achten.

Für ein schulisches Erklärvideo ist es sinnvoll, eine kleine Quellenliste zu führen. Notiere Titel, Internetadresse, Autorin oder Autor, Abrufdatum und Lizenz. So kannst Du später zeigen, woher Deine Informationen und Medien stammen.


Phase 3: Skript schreiben

Das Skript ist der Textplan Deines Videos. Es enthält den Sprechertext, wichtige Fachbegriffe, Beispiele und Hinweise zu Bildern oder Szenen. Schreibe für das Hören, nicht für das stille Lesen. Kurze Sätze sind besser als lange Schachtelsätze. Erkläre schwierige Begriffe direkt, wenn sie zum ersten Mal vorkommen.

Ein gutes Skript hat einen Anfang, einen Hauptteil und einen Schluss. Am Anfang weckst Du Interesse und stellst die Leitfrage. Im Hauptteil erklärst Du Schritt für Schritt. Am Schluss fasst Du zusammen und gibst vielleicht eine kleine Denkaufgabe.


Phase 4: Storyboard entwickeln

Im Storyboard verbindest Du Sprache und Bild. Zu jedem Abschnitt des Skripts überlegst Du: Was sieht man? Welche Zeichnung, welches Foto, welche Bewegung oder welches Symbol unterstützt die Erklärung? Ein Bild sollte nicht einfach nur schön sein, sondern eine Aufgabe erfüllen. Es kann etwas zeigen, ordnen, vergleichen, hervorheben oder veranschaulichen.

Wenn Du zum Beispiel erklärst, was ein Subjekt ist, kann eine Figur im Bild die handelnde Person darstellen. Wenn Du erklärst, wie Komplementärfarben wirken, können zwei Farbflächen gegenübergestellt werden. Wenn Du Datenschutz erklärst, kann ein Schloss-Symbol für Schutz stehen.


Phase 5: Bildgestaltung im Fach Kunst

Im Fach Kunst geht es nicht nur darum, hübsche Bilder zu machen. Du lernst, wie Bilder wirken. Für Erklärvideos sind Farbe, Form, Kontrast, Komposition, Perspektive, Symbole und Typografie wichtig. Schrift muss groß genug und gut lesbar sein. Farben sollten zum Thema passen und nicht vom Inhalt ablenken. Pfeile, Rahmen und Hervorhebungen können den Blick lenken.

Bei einem Legetrickfilm werden gezeichnete oder ausgeschnittene Elemente auf einer Fläche bewegt und von oben gefilmt. Bei Stop-Motion entstehen Bewegungen aus vielen Einzelbildern. Bei einem Realfilm erklärst Du mit echten Gegenständen oder Personen. Bei einem digitalen Erklärvideo kannst Du Zeichnungen, Fotos, Textfelder und Bildschirmaufnahmen kombinieren.


Phase 6: Ton, Stimme und Sprache

Der Ton entscheidet stark darüber, ob ein Erklärvideo verständlich ist. Sprich langsam, deutlich und freundlich. Übe den Sprechertext mehrmals, bevor Du aufnimmst. Vermeide laute Hintergrundgeräusche. Halte das Mikrofon nicht zu weit weg und mache eine Probeaufnahme. Deine Stimme darf lebendig klingen, aber sie sollte nicht übertreiben.

In Deutsch achtest Du auf genaue Wörter, passende Satzanfänge und sinnvolle Verknüpfungen. Wörter wie zuerst, danach, deshalb, zum Beispiel und zusammenfassend helfen beim Verstehen. Wenn Du Fachbegriffe nutzt, erkläre sie mit einfachen Beispielen.


Phase 7: Aufnahme und Materialsammlung

Bei der Aufnahme solltest Du auf Licht, Bildausschnitt und Ruhe achten. Filmt nicht gegen ein helles Fenster. Achtet darauf, dass keine privaten Informationen, Namen, Gesichter ohne Erlaubnis oder unpassende Gegenstände im Bild erscheinen. Wenn Personen vorkommen, braucht ihr klare Absprachen und gegebenenfalls Einverständnisse.

Sammelt alle Dateien geordnet in einem Projektordner. Sinnvolle Unterordner heißen zum Beispiel Bilder, Ton, Video, Musik, Skript und Export. Gute Ordnung spart später viel Zeit beim Schnitt.


Phase 8: Schnitt und Nachbearbeitung

Beim Schnitt wählst Du die besten Aufnahmen aus, bringst sie in die richtige Reihenfolge und kürzt überflüssige Stellen. Achte darauf, dass Bild und Ton zusammenpassen. Setze Text nur dort ein, wo er hilft. Übergänge sollten schlicht sein. Musik darf nicht zu laut sein und muss rechtlich erlaubt sein.

Nach dem ersten Schnitt lohnt sich eine Testvorführung. Andere Lernende können prüfen, ob die Erklärung klar ist. Frage gezielt: Was hast Du verstanden? Wo war es zu schnell? Welche Stelle braucht ein besseres Bild? Welche Wörter waren unklar?


Phase 9: Veröffentlichung und Reflexion

Nicht jedes Video muss öffentlich ins Internet gestellt werden. Oft reicht eine Präsentation in der Klasse oder auf einer geschützten Lernplattform. Wenn ein Video veröffentlicht wird, müssen Datenschutz, Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht und schulische Regeln beachtet werden. Verwende keine Musik, Bilder oder Videos, deren Rechte Du nicht geklärt hast.

Zur Reflexion gehört, dass Du über Deine eigene Arbeit nachdenkst. Was hat gut funktioniert? Was würdest Du beim nächsten Mal anders machen? Wie hat das Team zusammengearbeitet? Wurde die Leitfrage wirklich beantwortet? Diese Fragen machen aus einem Medienprodukt einen Lernprozess.


Formate für Erklärvideos


Legetrick

Beim Legetrick werden Papierfiguren, Wortkarten, Pfeile oder Symbole auf einen Tisch gelegt und bewegt. Eine Kamera filmt von oben. Dieses Format eignet sich besonders gut für Klasse 5–6, weil es wenig Technik braucht und stark mit Kunst verbunden ist. Wichtig sind klare Formen, gute Beleuchtung und eine ruhige Kameraposition.


Stop-Motion

Bei Stop-Motion machst Du viele einzelne Fotos. Zwischen den Fotos bewegst Du Figuren oder Gegenstände ein kleines Stück. Hintereinander abgespielt wirken die Bilder wie eine Bewegung. Dieses Format eignet sich für kreative Erklärungen, braucht aber Geduld und genaue Planung.


Realfilm

Beim Realfilm werden echte Personen, Gegenstände oder Experimente gefilmt. Dieses Format eignet sich, wenn ein Vorgang gezeigt werden soll. In der Schule musst Du besonders auf Einverständnis, Bildausschnitt, Hintergrund und Datenschutz achten.


Screencast und digitale Präsentation

Ein Screencast zeigt den Bildschirm, während etwas erklärt wird. Das kann nützlich sein, wenn Du eine digitale Anwendung, eine Internetrecherche oder eine Präsentation erklärst. Achte darauf, keine privaten Daten, Konten, Nachrichten oder Namen zu zeigen.


Gestaltungskriterien

Ein gutes Erklärvideo ist fachlich richtig, verständlich, anschaulich und fair gestaltet. Es verwendet Bilder nicht zufällig, sondern passend zur Erklärung. Es achtet auf eine klare Reihenfolge und vermeidet unnötige Ablenkungen. Es respektiert Rechte anderer Menschen und nennt verwendete Quellen.

  1. Verständlichkeit: Die Leitfrage wird klar beantwortet und die Erklärung ist altersgerecht.
  2. Fachlichkeit: Informationen stimmen und wichtige Begriffe werden richtig verwendet.
  3. Sprache: Der Sprechertext ist klar, kurz und gut gegliedert.
  4. Bildgestaltung: Bilder, Farben, Symbole und Schrift unterstützen den Inhalt.
  5. Ton: Stimme, Geräusche und Musik sind verständlich und nicht störend.
  6. Medienrecht: Quellen, Lizenzen, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte werden beachtet.
  7. Teamarbeit: Aufgaben sind fair verteilt und Entscheidungen werden gemeinsam getroffen.


Checkliste für Dein eigenes Erklärvideo

  1. Leitfrage: Ist klar, welche Frage Dein Video beantwortet?
  2. Zielgruppe: Passt die Erklärung zu Lernenden aus Klasse 5–6?
  3. Skript: Sind die Sätze kurz, verständlich und sinnvoll geordnet?
  4. Storyboard: Passt zu jeder wichtigen Aussage ein hilfreiches Bild?
  5. Bildgestaltung: Sind Schrift, Farben und Symbole gut erkennbar?
  6. Tonaufnahme: Ist die Stimme deutlich und frei von störenden Geräuschen?
  7. Quellen: Sind Informationen, Bilder und Musik erlaubt und notiert?
  8. Datenschutz: Werden keine privaten Daten oder Personen ohne Erlaubnis gezeigt?
  9. Feedback: Hat jemand das Video getestet und Rückmeldung gegeben?
  10. Reflexion: Kannst Du erklären, was Du gelernt hast?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das Hauptziel eines Erklärvideos? (Einen Zusammenhang verständlich erklären) (!Möglichst viele Spezialeffekte zeigen) (!Ein Thema ohne Planung filmen) (!Eine lange Geschichte ohne Erklärung erzählen)




Was ist eine Leitfrage? (Eine genaue Frage die das Video beantworten soll) (!Der Dateiname des fertigen Videos) (!Ein zufälliger Satz aus dem Internet) (!Ein Hintergrundgeräusch bei der Aufnahme)




Wozu dient ein Storyboard? (Es plant die Bildfolge vor der Aufnahme) (!Es ersetzt die Quellenprüfung) (!Es macht den Ton automatisch besser) (!Es löscht Fehler im fertigen Video)




Was gehört in ein Skript für ein Erklärvideo? (Sprechertext und Ablauf der Erklärung) (!Nur die Namen der Gruppenmitglieder) (!Nur die Musik des Videos) (!Nur die Bewertung der Lehrkraft)




Warum sind kurze Sätze in einem Erklärvideo hilfreich? (Sie sind beim Zuhören leichter zu verstehen) (!Sie machen jedes Video automatisch lustig) (!Sie verhindern jede Quellenangabe) (!Sie ersetzen alle Bilder)




Was solltest Du bei Bildern aus dem Internet beachten? (Die Nutzungsrechte müssen geklärt sein) (!Alle Bilder dürfen immer frei genutzt werden) (!Der Dateiname genügt als Erlaubnis) (!Bilder brauchen nie eine Quelle)




Was ist beim Ton besonders wichtig? (Die Stimme ist deutlich und gut hörbar) (!Die Musik ist immer lauter als die Stimme) (!Hintergrundgeräusche machen die Erklärung besser) (!Das Mikrofon ist möglichst weit entfernt)




Welche Aufgabe hat Feedback nach dem ersten Schnitt? (Es hilft unklare Stellen zu verbessern) (!Es ersetzt die Arbeit am Skript) (!Es verbietet jede Änderung) (!Es macht Quellen unnötig)




Welche Aussage passt zur Bildgestaltung? (Bilder sollen den Inhalt unterstützen) (!Bilder sollen möglichst verwirren) (!Schrift darf immer sehr klein sein) (!Farben haben keine Wirkung)




Warum ist Datenschutz bei Schulvideos wichtig? (Persönliche Informationen müssen geschützt werden) (!Damit das Video länger wird) (!Damit niemand ein Storyboard braucht) (!Damit alle Quellen gelöscht werden)





Memory

Leitfrage Startpunkt der Erklärung
Storyboard Bildplan vor dem Filmen
Skript Sprechertext und Ablauf
Bildeinstellung Nähe oder Abstand der Kamera
Tonspur Aufnahme von Stimme und Geräuschen
Schnitt Zusammensetzen der Szenen
Feedback Rückmeldung zur Verbesserung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Idee finden Problem klären
Skript schreiben Text planen
Storyboard zeichnen Bilder planen
Material aufnehmen Szenen produzieren
Video schneiden Szenen ordnen
Video prüfen Verständlichkeit verbessern




...


Kreuzworträtsel

Storyboard Wie heißt der Bildplan für ein Video?
Skript Wie heißt der geschriebene Sprechertext mit Ablaufplan?
Schnitt Wie nennt man das Ordnen und Kürzen von Videomaterial?
Tonspur Wo befinden sich Stimme Musik und Geräusche im Schnittprogramm?
Perspektive Wie heißt der Blickwinkel bei der Bildgestaltung?
Urheberrecht Welches Recht schützt Werke wie Bilder Texte Musik und Filme?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein gutes Erklärvideo beginnt mit einer

. Die Zielgruppe bestimmt, wie einfach oder ausführlich Du erklärst und welche

sinnvoll sind. Im Skript planst Du den gesprochenen

. Im Storyboard verbindest Du Sprache mit passenden

. Beim Aufnehmen achtest Du auf Licht, Ruhe und einen klaren

. Im Schnitt ordnest Du die Szenen und verbesserst den

. Vor einer Veröffentlichung prüfst Du Datenschutz und

. Am Ende reflektierst Du, ob Deine Erklärung wirklich beim

hilft.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Leitfrage: Formuliere zu drei Unterrichtsthemen jeweils eine genaue Leitfrage für ein Erklärvideo und erkläre kurz, warum sie für Klasse 5–6 geeignet ist.
  2. Erklärsprache: Schreibe einen schwierigen Sachtextabschnitt in einfache gesprochene Sprache um und markiere Wörter, die Du zusätzlich erklären müsstest.
  3. Bildidee: Zeichne fünf einfache Symbole, mit denen Du abstrakte Begriffe wie Regel, Idee, Schutz, Gefahr oder Lösung darstellen kannst.
  4. Videobeobachtung: Schau Dir ein kurzes Erklärvideo an und notiere drei Dinge, die Dir beim Verstehen geholfen haben.


Standard

  1. Skript: Schreibe ein Skript für ein Erklärvideo von ungefähr einer Minute zu einem Thema aus Deutsch, Kunst oder Medienbildung.
  2. Storyboard: Entwickle zu Deinem Skript ein Storyboard mit mindestens sechs Bildern, Sprechertext und Hinweisen zu Ton oder Bewegung.
  3. Legetrickfilm: Produziere in einer Kleingruppe ein kurzes Legetrickvideo, in dem ein Begriff aus dem Unterricht erklärt wird.
  4. Feedbackrunde: Führe eine Testvorführung durch, sammle Rückmeldungen und überarbeite Dein Video an mindestens zwei Stellen.


Schwer

  1. Medienrecht: Erstelle eine Quellen- und Lizenzliste für alle verwendeten Bilder, Geräusche und Musikstücke und erkläre, warum Du sie verwenden darfst.
  2. Barrierefreiheit: Ergänze Dein Erklärvideo um Untertitel oder eine schriftliche Zusammenfassung und prüfe, ob Schrift, Ton und Tempo gut zugänglich sind.
  3. Vergleichsanalyse: Vergleiche zwei verschiedene Erklärvideo-Formate und bewerte, welches Format für ein Deutschthema, ein Kunstthema und ein Medienbildungsthema besser geeignet ist.
  4. Projektpräsentation: Präsentiere Dein fertiges Video, erkläre Deine Gestaltungsentscheidungen und reflektiere, was Du beim nächsten Projekt verbessern würdest.



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Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer: Entwickle für ein neues Thema aus einem anderen Fach eine passende Leitfrage, ein kurzes Erklärungskonzept und zwei Bildideen.
  2. Analyse: Beurteile ein Erklärvideo danach, ob Sprache, Bild, Ton und Aufbau gut zusammenarbeiten. Begründe Deine Einschätzung mit konkreten Beispielen.
  3. Überarbeitung: Du bekommst ein zu langes und unübersichtliches Skript. Kürze es, ordne es neu und erkläre, warum Deine Version verständlicher ist.
  4. Medienkritik: Entscheide, ob ein Video mit Bildern, Musik und Personen veröffentlicht werden dürfte. Begründe Deine Entscheidung mit Datenschutz und Urheberrecht.
  5. Gestaltungsentscheidung: Wähle für ein Thema das passende Format aus Legetrick, Stop-Motion, Realfilm oder Screencast und erkläre die Vor- und Nachteile.
  6. Reflexion: Beschreibe, wie sich Deine Sicht auf Videos verändert hat, seit Du selbst ein Erklärvideo geplant oder erstellt hast.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du allein oder in einer Gruppe ein eigenes Erklärvideo zu einem Unterrichtsthema. Das Video soll ungefähr eine bis drei Minuten lang sein und eine klare Leitfrage beantworten. Zusätzlich gibst Du ein kurzes Begleitdokument ab, in dem Du Leitfrage, Zielgruppe, Quellen, Rollen im Team und eine Reflexion festhältst.

Bereich Erwartung
Inhalt Die Erklärung ist fachlich richtig, klar geordnet und auf die Leitfrage bezogen.
Sprache Der Sprechertext ist verständlich, altersgerecht und gut gesprochen.
Gestaltung Bilder, Symbole, Farben, Schrift und Schnitt unterstützen das Verstehen.
Medienrecht Quellen, Lizenzen, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte werden beachtet.
Reflexion Du erklärst, was gelungen ist und was Du beim nächsten Mal verbessern würdest.


OERs zum Thema



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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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