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KI als Sparringspartner im Deutschunterricht

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Version vom 18. Juni 2026, 07:50 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
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KI als Sparringspartner im Deutschunterricht



Einleitung

KI als Sparringspartner im Deutschunterricht bedeutet: Du nutzt Künstliche Intelligenz nicht als Ersatz für eigenes Denken, Lesen, Schreiben oder Diskutieren, sondern als Gegenüber, das Dir Fragen stellt, Ideen anbietet, Texte prüft, Gegenargumente formuliert und Dich beim Überarbeiten unterstützt. Besonders im Deutschunterricht der Klassen 5 bis 10 kann KI helfen, Lesekompetenz, Schreibkompetenz, Argumentation, Sprachbewusstsein und Medienbildung zu trainieren. Entscheidend ist, dass Du die Vorschläge der KI prüfst, begründest, überarbeitest und transparent machst, was von Dir und was von der KI stammt.

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In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du generative KI, Chatbots und große Sprachmodelle sinnvoll, kritisch und kreativ im Deutschunterricht nutzt. Du erfährst, wie ein guter Prompt aufgebaut ist, wie Du KI-Antworten mit Quellenkritik überprüfst, wie Du eigene Texte mit KI-Feedback verbesserst und warum Datenschutz, Urheberrecht, Transparenz und Verantwortung beim Lernen mit KI wichtig sind.


Was bedeutet KI als Sparringspartner?

Ein Sparringspartner ist im Sport eine Person, die beim Üben Widerstand bietet, aber nicht das eigentliche Ziel ersetzt. Übertragen auf den Deutschunterricht bedeutet das: Die KI soll Dich nicht zum Abschreiben verleiten, sondern Deinen Lernprozess herausfordern. Sie kann Dir zum Beispiel Rückfragen stellen, eine Textstruktur vorschlagen, Schwächen in einer Argumentation sichtbar machen oder verschiedene Formulierungen vergleichen. Lernen entsteht aber erst dann, wenn Du selbst entscheidest, prüfst, begründest und überarbeitest.


Die Rolle der KI

Künstliche Intelligenz ist ein Forschungs- und Anwendungsbereich der Informatik, bei dem Systeme Aufgaben bearbeiten, die Mustererkennung, Sprache, Planung oder Problemlösen betreffen. Im Unterricht begegnet Dir KI häufig als Chatbot, der auf Eingaben in natürlicher Sprache reagiert. Solche Systeme können Texte erzeugen, zusammenfassen, umformulieren oder Fragen beantworten. Sie verstehen Sprache jedoch nicht wie ein Mensch, sondern berechnen wahrscheinliche Fortsetzungen auf Grundlage von Trainingsdaten, Modellarchitektur und Nutzereingabe.


Chancen im Deutschunterricht

Im Deutschunterricht kann KI besonders hilfreich sein, wenn sie gezielt für Lernhandlungen eingesetzt wird. Beim Lesen kann sie Verständnisfragen erzeugen, schwierige Abschnitte erklären oder Figurenbeziehungen in einem literarischen Text strukturieren. Beim Schreiben kann sie eine Gliederung vorschlagen, Feedback zu Verständlichkeit geben oder Alternativen für Satzanfänge anbieten. Beim Sprechen und Zuhören kann sie Gesprächsrollen, Interviewfragen oder Diskussionsimpulse liefern. Bei Sprachreflexion kann sie grammatische Muster sichtbar machen, unterschiedliche Stile vergleichen und Formulierungen untersuchen.


Grenzen und Risiken

KI-Antworten können falsch, ungenau, einseitig oder erfunden sein. Solche Fehler nennt man häufig KI-Halluzinationen. Außerdem können KI-Systeme Vorurteile aus Trainingsdaten übernehmen, sensible Daten verarbeiten oder Quellen unklar darstellen. Deshalb gilt im Unterricht: KI-Ergebnisse sind Entwürfe, keine Beweise. Du musst sie mit eigenem Wissen, zuverlässigen Quellen, Aufgabenstellung und Kriterien abgleichen. Besonders wichtig sind Datenschutz, Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Transparenz und eine faire Leistungsbewertung.


Grundprinzipien für den verantwortlichen Einsatz


Erst denken, dann prompten

Der wichtigste Schritt geschieht vor der KI-Nutzung: Du klärst Dein Ziel. Möchtest Du eine Inhaltsangabe verbessern, ein Gedicht untersuchen, eine Erörterung planen oder ein Feedback zu Deinem Text erhalten? Wer ohne Ziel fragt, bekommt oft allgemeine Antworten. Wer sein Ziel, die Textsorte, die Zielgruppe, das Niveau und die Kriterien nennt, erhält brauchbarere Unterstützung.


Eigene Leistung sichtbar machen

Im Unterricht ist entscheidend, dass Deine eigene Leistung erkennbar bleibt. Sinnvoll ist eine Reihenfolge, bei der Du zuerst selbst liest, markierst, formulierst oder planst. Danach kann die KI helfen, Rückfragen zu stellen oder eine Überarbeitung anzuregen. Am Ende erklärst Du, welche Hinweise Du übernommen hast, welche nicht und warum. So wird die KI zum Lernwerkzeug und nicht zur Abkürzung.


Prüfen statt glauben

Eine KI-Antwort ist kein sicherer Beleg. Besonders bei Sachtextanalyse, Literaturgeschichte, Autorinnen und Autoren, Epochen, Grammatik oder Zitaten musst Du prüfen, ob die Informationen stimmen. Nutze Schulbuch, Lexikon, seriöse Webseiten, Primärtext und Aufgabenstellung. Wenn die KI Quellen nennt, überprüfe, ob diese tatsächlich existieren und ob sie die Aussage wirklich stützen.


Transparent arbeiten

Wenn Du KI genutzt hast, solltest Du dies offen angeben. Eine einfache Dokumentation kann enthalten: verwendetes Tool, Datum, Zweck, wichtiger Prompt, übernommene Ideen und eigene Änderungen. Transparenz schützt Dich vor dem Vorwurf des Täuschens und zeigt, dass Du reflektiert mit digitalen Werkzeugen umgehen kannst.


KI im Kompetenzbereich Lesen


Texte erschließen

Beim Leseverstehen kann KI als Fragestellerin genutzt werden. Du kannst sie bitten, zu einem Textabschnitt Verständnisfragen auf unterschiedlichen Niveaus zu formulieren. Danach beantwortest Du die Fragen selbst und prüfst, ob sie wirklich zum Text passen. Besonders nützlich ist dies bei schwierigen Sachtexten, älteren literarischen Texten oder komplexen Aufgabenstellungen.


Literarische Texte untersuchen

Bei Literatur kann KI helfen, Deutungshypothesen zu entwickeln. Sie kann Dich fragen: Welche Figur verändert sich? Welche Konflikte sind erkennbar? Welche sprachlichen Mittel wirken besonders stark? Wichtig ist: Eine Deutung muss immer am Text belegt werden. Die KI darf keine Belege erfinden. Du musst passende Zitate selbst im Text suchen und erklären.


Perspektiven vergleichen

KI kann verschiedene Perspektiven simulieren, etwa die Sicht einer Figur, einer Erzählinstanz oder einer Leserin. Das kann helfen, einen literarischen Konflikt besser zu verstehen. Dennoch bleibt jede simulierte Perspektive eine Konstruktion. Du musst prüfen, ob sie zum Text passt und ob sie mit Textstellen begründet werden kann.


KI im Kompetenzbereich Schreiben


Schreibplanung

Vor dem Schreiben kann KI beim Sammeln und Ordnen von Ideen helfen. Für eine Erörterung kann sie mögliche Pro- und Contra-Argumente liefern. Für eine Charakterisierung kann sie Kategorien wie äußere Merkmale, Verhalten, Sprache, Beziehungen und Entwicklung vorschlagen. Für eine Inhaltsangabe kann sie an die Merkmale erinnern: sachlich, knapp, Präsens, keine eigene Meinung.


Textüberarbeitung

Besonders wertvoll ist KI als Feedback-Werkzeug. Du kannst einen selbst geschriebenen Textabschnitt eingeben und um Rückmeldung zu Verständlichkeit, Aufbau, Satzbau oder Wortwahl bitten. Gute Prompts fordern nicht einfach eine fertige Verbesserung, sondern Hinweise: Was ist gelungen? Was ist unklar? Welche Stelle sollte ich selbst überarbeiten? So bleibt der Lernprozess bei Dir.


Stil und Sprache reflektieren

KI kann unterschiedliche Stilvarianten erzeugen: sachlich, spannend, jugendsprachlich, wissenschaftsnah oder journalistisch. Im Deutschunterricht solltest Du diese Varianten nicht nur übernehmen, sondern vergleichen. Welche Wörter verändern die Wirkung? Welche Sätze klingen präziser? Welche Formulierung passt zur Textsorte? Dadurch trainierst Du Stilistik, Wortschatz und Sprachbewusstsein.


KI im Kompetenzbereich Sprechen und Zuhören


Diskussionen vorbereiten

Für eine Diskussion, Debatte oder Fishbowl kann KI Gegenargumente, Rückfragen oder Rollenprofile erstellen. Du kannst sie bitten, besonders starke Einwände gegen Deine Position zu formulieren. Dadurch trainierst Du, nicht nur Deine eigene Meinung zu wiederholen, sondern auf andere Sichtweisen einzugehen.


Präsentationen verbessern

Bei einer Präsentation kann KI helfen, einen roten Faden zu prüfen, Übergänge zu formulieren oder mögliche Publikumsfragen zu sammeln. Wichtig ist, dass Du Fakten überprüfst und die Sprache an Deine eigene Ausdrucksweise anpasst. Eine Präsentation wirkt überzeugend, wenn Du sie verstehst und frei erklären kannst.


Gesprächsverhalten reflektieren

KI kann Gesprächsregeln, Beobachtungsbögen oder Feedbackkriterien vorschlagen. Du kannst damit untersuchen, ob Beiträge klar, respektvoll, begründet und aufeinander bezogen sind. So wird KI zu einem Werkzeug für Kommunikation, Feedbackkultur und Kooperation.


Gute Prompts im Deutschunterricht


Aufbau eines hilfreichen Prompts

Ein guter Prompt enthält mehrere Bausteine. Du beschreibst die Rolle der KI, Dein Ziel, den Kontext, das Material, das Niveau, die Kriterien und das gewünschte Ausgabeformat. Statt „Verbessere meinen Text“ ist ein genauer Prompt hilfreicher: „Gib mir zu meinem Einleitungssatz einer Erörterung drei Rückmeldungen: Verständlichkeit, Hinführung zum Thema, klare Streitfrage. Schreibe keine fertige Lösung, sondern stelle mir Rückfragen.“


Prompt-Bausteine

  1. Rolle: Lege fest, ob die KI als Feedbackgeberin, Gegenargument, Lektorin, Fragestellerin oder Lerncoach reagieren soll.
  2. Aufgabe: Beschreibe genau, woran gearbeitet werden soll, zum Beispiel Inhaltsangabe, Gedichtanalyse, Erörterung oder Figurenbeschreibung.
  3. Kontext: Nenne Klasse, Textsorte, Thema, Vorwissen und Zielgruppe.
  4. Kriterien: Gib an, worauf die KI achten soll, etwa Aufbau, Belege, Sprache, Verständlichkeit oder Argumentationslogik.
  5. Format: Bestimme, ob Du Stichpunkte, Tabelle, Fragen, Checkliste oder kurze Rückmeldung möchtest.
  6. Grenze: Formuliere, was die KI nicht tun soll, etwa keine fertige Lösung schreiben oder keine Quellen erfinden.


Beispielprompt für Schreibfeedback

Prompt: Du bist mein kritischer Schreibcoach im Deutschunterricht Klasse 8. Ich habe eine Einleitung für eine materialgestützte Erörterung geschrieben. Prüfe nur, ob das Thema klar eingeführt wird, ob die Streitfrage erkennbar ist und ob der letzte Satz zur Argumentation überleitet. Schreibe keine fertige Einleitung. Gib mir drei konkrete Hinweise und zwei Rückfragen, damit ich selbst überarbeiten kann.


Beispielprompt für literarisches Lesen

Prompt: Stelle mir fünf Fragen zu einer Figur in einer Kurzgeschichte. Die Fragen sollen mir helfen, Verhalten, Sprache, Beziehungen, innere Konflikte und Entwicklung zu untersuchen. Gib keine fertige Deutung. Fordere mich auf, jede Antwort mit einer Textstelle zu belegen.


Unterrichtsszenarien Klasse 5 bis 10


Klasse 5 und 6

In den Klassen 5 und 6 kann KI vor allem beim Fragenstellen, Sortieren und Überarbeiten kurzer Texte helfen. Du kannst Märchenmerkmale überprüfen, eine Bildergeschichte planen, Wortfelder erweitern oder eine Nacherzählung auf Verständlichkeit prüfen. Wichtig ist eine klare Begleitung durch die Lehrkraft, damit die KI nicht als fertige Antwortmaschine genutzt wird.


Klasse 7 und 8

In den Klassen 7 und 8 eignet sich KI für Inhaltsangabe, Bericht, Beschreibung, Ballade, Kurzgeschichte und einfache Argumentation. Du kannst KI als Gegenüber nutzen, um Argumente zu ordnen, Belege zu finden, sprachliche Mittel zu benennen oder Rückmeldungen zu Deinem Schreibplan zu erhalten. Dabei solltest Du lernen, Vorschläge kritisch auszuwählen.


Klasse 9 und 10

In den Klassen 9 und 10 kann KI anspruchsvollere Aufgaben unterstützen: Sachtextanalyse, Erörterung, Interpretation, Bewerbungsschreiben, Redeanalyse, Medienkritik und Prüfungsvorbereitung. Besonders wichtig werden Quellenprüfung, Eigenständigkeit, Zitierregeln und Reflexion über die Wirkung von Sprache.


Bewertungsfragen und Fairness


Was darf KI leisten?

Ob und wie KI genutzt werden darf, hängt von Aufgabenstellung, Schule und Lehrkraft ab. Grundsätzlich sollte KI nicht die eigene Leistung ersetzen. Sinnvoll ist ein transparenter Rahmen: KI darf zum Beispiel Fragen stellen, Feedback geben oder Alternativen vorschlagen. Nicht sinnvoll ist es, fertige Texte abzugeben, die Du nicht selbst verstanden, geprüft und überarbeitet hast.


Wie kann KI-Nutzung dokumentiert werden?

Eine einfache Dokumentation könnte so aussehen: Tool, Datum, Ziel, Prompt, Ergebnis, eigene Entscheidung. Du kannst zum Beispiel notieren: „Ich habe KI genutzt, um Gegenargumente zu meiner Erörterung zu sammeln. Übernommen habe ich ein Argument, weil es zur Aufgabenstellung passt. Verworfen habe ich zwei Vorschläge, weil sie nicht belegbar waren.“


Was zählt als Lernleistung?

Im Deutschunterricht zählt nicht nur das Endprodukt, sondern auch der Weg: Verstehen, Planen, Formulieren, Überarbeiten, Begründen und Reflektieren. Wenn KI eingesetzt wird, sollte sichtbar werden, wie Du mit den Vorschlägen arbeitest. Eine gute Leistung zeigt, dass Du Sprache bewusst einsetzt, Quellen prüfst und Entscheidungen begründen kannst.


Medienbildung und Zukunftskompetenz


KI-Kompetenz als Teil der Medienbildung

Medienbildung bedeutet, Medien nicht nur zu benutzen, sondern sie zu verstehen, kritisch zu bewerten und verantwortungsvoll zu gestalten. KI-Kompetenz umfasst daher mehrere Fähigkeiten: geeignete Fragen stellen, Ergebnisse prüfen, Grenzen erkennen, Datenschutz beachten, Urheberrecht respektieren, Manipulation erkennen und eigene Urteilsfähigkeit bewahren.


Sprache als Schlüsselkompetenz

Wer gut mit KI arbeiten will, braucht starke Sprachkompetenz. Ein präziser Prompt, eine kluge Rückfrage, eine kritische Bewertung oder eine verständliche Überarbeitung sind sprachliche Leistungen. Deshalb ist der Deutschunterricht ein besonders wichtiger Ort, um KI-Kompetenz zu lernen. KI macht Sprache nicht unwichtiger, sondern zeigt, wie wichtig klare, genaue und verantwortliche Sprache ist.


Vom Konsumieren zum Gestalten

Du sollst KI nicht nur konsumieren, sondern aktiv gestalten. Das bedeutet: Du formulierst Ziele, steuerst den Dialog, prüfst die Antwort, verbesserst den Text und reflektierst den Prozess. So lernst Du nicht nur etwas über KI, sondern auch über Dich selbst als Leserin, Schreiber, Sprecherin, Denker und Mediennutzer.


Merksätze

  1. KI als Sparringspartner: KI hilft beim Denken, ersetzt es aber nicht.
  2. Prompt: Je genauer die Aufgabe formuliert ist, desto brauchbarer wird die Antwort.
  3. Textarbeit: Jede Deutung braucht Belege aus dem Text.
  4. Schreibprozess: KI-Feedback ist besonders wertvoll beim Überarbeiten.
  5. Quellenkritik: KI-Aussagen müssen geprüft werden.
  6. Transparenz: KI-Nutzung sollte offen dokumentiert werden.
  7. Datenschutz: Persönliche Daten gehören nicht ungeprüft in KI-Systeme.
  8. Medienbildung: KI-Kompetenz verbindet Technikverständnis, Sprachkompetenz und Verantwortung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet KI als Sparringspartner im Deutschunterricht? (KI unterstützt Deinen Lernprozess durch Fragen, Feedback und Gegenargumente) (!KI schreibt alle Texte vollständig für Dich) (!KI ersetzt das Lesen literarischer Texte) (!KI entscheidet allein über Deine Note)




Warum solltest Du KI-Antworten überprüfen? (Weil KI falsche oder erfundene Informationen liefern kann) (!Weil KI grundsätzlich keine Sprache verarbeiten kann) (!Weil jede KI-Antwort automatisch verboten ist) (!Weil KI nur Bilder und keine Texte erzeugt)




Was gehört zu einem guten Prompt? (Ein klares Ziel, Kontext, Kriterien und ein gewünschtes Format) (!Nur ein einzelnes ungenaues Stichwort) (!Möglichst viele private Daten) (!Eine Aufforderung zum Erfinden von Quellen)




Welche Nutzung passt besonders gut zur Textüberarbeitung? (KI gibt Hinweise zu Verständlichkeit, Aufbau und Sprache) (!KI ersetzt alle eigenen Formulierungen ohne Prüfung) (!KI löscht die Aufgabenstellung) (!KI bewertet Dich ohne Kriterien)




Was ist bei literarischen Deutungen besonders wichtig? (Deutungen müssen am Text belegt werden) (!Deutungen dürfen keine Textstellen enthalten) (!Die KI entscheidet allein über die richtige Interpretation) (!Jede erfundene Figur gilt als Beleg)




Was bedeutet Transparenz bei der KI-Nutzung? (Du gibst an, wann, wofür und wie Du KI genutzt hast) (!Du verschweigst jede Unterstützung) (!Du gibst fremde Texte als eigene aus) (!Du löschst alle Zwischenschritte)




Welche Daten solltest Du nicht ungeprüft in KI-Systeme eingeben? (Persönliche und sensible Daten) (!Allgemeine Übungsaufgaben) (!Selbst erfundene Beispielsätze) (!Anonyme Schreibübungen)




Wie kann KI beim Argumentieren helfen? (Sie kann Gegenargumente und Rückfragen formulieren) (!Sie kann jede Diskussion endgültig beenden) (!Sie kann Begründungen überflüssig machen) (!Sie kann alle Meinungen automatisch beweisen)




Was ist eine KI-Halluzination? (Eine falsche oder erfundene Ausgabe einer KI) (!Eine besonders sichere Quelle) (!Ein Rechtschreibfehler im Schulheft) (!Eine mündliche Gruppenarbeit)




Warum ist der Deutschunterricht für KI-Kompetenz wichtig? (Weil präzise Sprache, kritisches Lesen und reflektiertes Schreiben zentral sind) (!Weil Sprache bei KI keine Rolle spielt) (!Weil KI nur im Mathematikunterricht genutzt werden darf) (!Weil Deutschunterricht keine Medienbildung enthält)





Memory

Sparringspartner Herausfordernde Rückfragen
Prompt Genaue Arbeitsanweisung
Halluzination Erfundene KI-Aussage
Quellenkritik Überprüfung von Informationen
Transparenz Offenlegung der KI-Nutzung
Datenschutz Schutz persönlicher Informationen
Schreibfeedback Hinweise zur Überarbeitung
Argumentation Begründete Position





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Ziel klären Vor dem KI-Einsatz
Eigene Fassung schreiben Erster Lernschritt
Feedback einholen KI als Sparringspartner
Aussagen prüfen Quellenkritik
Überarbeitung begründen Reflexion des Lernprozesses






Kreuzworträtsel

Prompt Wie nennt man eine gezielte Eingabe an eine KI?
Feedback Wie nennt man eine Rückmeldung zu einem Text?
Datenschutz Welches Prinzip schützt persönliche Informationen?
Revision Wie heißt die überarbeitende Prüfung eines Textes?
Argumentation Wie nennt man eine begründete Darlegung einer Position?
Halluzination Wie nennt man eine erfundene oder falsche KI-Ausgabe?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Im Deutschunterricht sollte KI als

genutzt werden. Eine gute KI-Nutzung beginnt mit einem klaren

. Die Eingabe an eine KI nennt man

. KI-Antworten müssen durch

überprüft werden. Beim Schreiben ist KI besonders hilfreich als Werkzeug für

. Eine literarische Deutung braucht immer einen

. Persönliche Informationen schützt man durch

. Wer KI nutzt, sollte dies durch

offenlegen. Eine erfundene KI-Aussage nennt man

. Am Ende bleibt die Verantwortung beim

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Prompt-Tagebuch: Schreibe drei einfache Prompts zu einer Deutschaufgabe und notiere, welcher Prompt die hilfreichste Antwort erzeugt hat.
  2. Lesefragen: Lass Dir von einer KI fünf Fragen zu einem kurzen Text erstellen und prüfe, welche Fragen wirklich zum Text passen.
  3. Wortschatz: Sammle mit KI zehn Wörter zu einem Thema und ordne sie nach sachlich, spannend, wertend und unpassend.
  4. Feedback: Gib einem eigenen kurzen Absatz an eine KI und bitte nur um drei Hinweise, nicht um eine fertige Verbesserung.


Standard

  1. Inhaltsangabe: Schreibe zuerst selbst eine Inhaltsangabe und nutze KI danach, um Verständlichkeit, Sachlichkeit und Zeitform prüfen zu lassen.
  2. Argumentation: Entwickle eine These zu einem Medienthema und lass Dir von KI starke Gegenargumente formulieren, auf die Du schriftlich antwortest.
  3. Figurenanalyse: Erstelle zu einer literarischen Figur ein Profil und nutze KI, um Rückfragen zu Verhalten, Sprache und Entwicklung zu erhalten.
  4. Transparenzbericht: Dokumentiere eine KI-Nutzung mit Tool, Datum, Prompt, Ergebnis, eigener Entscheidung und verworfenen Vorschlägen.


Schwer

  1. KI-Kritik: Vergleiche zwei KI-Antworten zur gleichen Interpretationsfrage und bewerte, welche Antwort näher am Text bleibt.
  2. Schreibwerkstatt: Plane, schreibe und überarbeite eine Erörterung mit KI-Feedback, aber markiere alle eigenen Entscheidungen und Änderungen.
  3. Medienethik: Entwickle Klassenregeln für faire KI-Nutzung im Deutschunterricht und begründe jede Regel mit einem konkreten Risiko.
  4. Unterrichtsprojekt: Gestalte ein kurzes Erklärvideo oder Poster zum Thema KI als Sparringspartner und zeige ein gutes sowie ein schlechtes Prompt-Beispiel.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Schreibprozess: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum KI beim Überarbeiten hilfreicher sein kann als beim Schreiben einer fertigen Lösung.
  2. Fallanalyse Datenschutz: Eine Schülerin gibt einen privaten Chatverlauf in ein KI-System ein, um eine Dialoganalyse zu üben. Beurteile das Vorgehen und entwickle eine sichere Alternative.
  3. Beurteilung von KI-Feedback: Du erhältst von einer KI drei Verbesserungsvorschläge zu einer Erörterung. Entscheide begründet, welche Du übernimmst, veränderst oder ablehnst.
  4. Literarische Deutung: Eine KI behauptet etwas über eine Figur, nennt aber keine Textstelle. Beschreibe, wie Du diese Aussage überprüfen würdest.
  5. Regelentwicklung: Formuliere fünf Regeln für KI-Nutzung in einer Klassenarbeit vorbereitenden Schreibwerkstatt und begründe, wie sie Fairness sichern.
  6. Prompt-Optimierung: Vergleiche einen ungenauen und einen präzisen Prompt zu einer Gedichtanalyse und erkläre, warum der präzise Prompt bessere Lernchancen bietet.


Lernnachweis

  1. Portfolio: Sammle mindestens drei eigene Arbeitsprodukte, bei denen KI nur als Sparringspartner genutzt wurde.
  2. Reflexion: Schreibe zu jedem Arbeitsprodukt, welche KI-Hinweise hilfreich waren und welche Du begründet verworfen hast.
  3. Quellenprüfung: Weise bei mindestens einer Aufgabe nach, wie Du KI-Aussagen mit verlässlichen Quellen oder Textbelegen überprüft hast.
  4. Überarbeitung: Zeige durch Vorher-Nachher-Vergleich, wie sich Dein Text durch eigenes Überarbeiten verbessert hat.
  5. Selbsteinschätzung: Beurteile, wie sich Deine Schreib-, Lese- oder Argumentationskompetenz durch den reflektierten KI-Einsatz entwickelt hat.




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  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

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