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Direkte und indirekte Rede mit Spielerinterviews üben - aiMOOC

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Direkte und indirekte Rede mit Spielerinterviews üben - aiMOOC




Einleitung

Direkte und indirekte Rede mit Spielerinterviews üben verbindet Grammatik, Journalismus, Sportberichterstattung und Mündliche Kommunikation. Du lernst, wie Du Aussagen aus einem Spielerinterview wörtlich wiedergeben kannst und wie Du sie sachlich in die Indirekte Rede umformst. Das ist besonders nützlich, wenn Du einen Spielbericht, einen Zeitungsartikel, einen Podcast, ein Interviewprotokoll oder einen Kommentar über ein Spiel verfassen möchtest.

In der direkten Rede gibst Du eine Aussage so wieder, wie sie gesprochen wurde. Dabei verwendest Du im Deutschen normalerweise Anführungszeichen, einen Begleitsatz und passende Satzzeichen. Beispiel: Die Kapitänin sagte: „Wir haben bis zur letzten Minute gekämpft.“ In der indirekten Rede berichtest Du über die Aussage, ohne sie wörtlich zu zitieren. Beispiel: Die Kapitänin sagte, sie habe bis zur letzten Minute gekämpft.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Direkte Rede: Aussagen aus einem Spielerinterview mit Anführungszeichen, Begleitsatz und korrekter Zeichensetzung aufschreiben.
  2. Indirekte Rede: Interviewaussagen sachlich wiedergeben und dabei Konjunktiv I, Konjunktiv II oder eine passende Ersatzform verwenden.
  3. Pronomen: Wörter wie ich, wir, mein, unser, hier, heute und morgen passend zur Berichtsperspektive verändern.
  4. Sportjournalismus: Aussagen aus Spielerinterviews in einen neutralen Spielbericht übertragen.
  5. Sprachbewusstsein: Den Unterschied zwischen wörtlicher Nähe, sachlicher Distanz und eigener Bewertung erkennen.


Direkte Rede im Spielerinterview

Die Direkte Rede heißt auch wörtliche Rede. Sie wird verwendet, wenn Du genau zeigen möchtest, was eine Person gesagt hat. In einem Spielerinterview wirkt direkte Rede lebendig, emotional und nah an der Spielsituation. Sie eignet sich besonders für spannende Aussagen nach einem Spiel, zum Beispiel nach einem Finale, einer Niederlage, einem Derby oder einem entscheidenden Tor.


Aufbau der direkten Rede

Eine typische direkte Rede besteht aus drei Teilen:

  1. Redeeinleitung: Sie zeigt, wer spricht und wie gesprochen wird.
  2. Zitat: Es steht in Anführungszeichen.
  3. Satzzeichen: Sie zeigen, ob es sich um eine Aussage, Frage oder einen Ausruf handelt.

Beispiele aus einem fiktiven Spielerinterview:

  1. Aussage: Der Torwart sagte: „Ich habe den Elfmeter früh geahnt.“
  2. Frage: Die Reporterin fragte: „Wie hast Du den Druck vor dem letzten Schuss erlebt?“
  3. Ausruf: Der Stürmer rief: „Dieses Tor werde ich nie vergessen!“
  4. Begleitsatz hinten: „Wir waren als Team sehr geschlossen“, erklärte die Kapitänin.
  5. Begleitsatz eingeschoben: „Nach dem Rückstand“, sagte der Trainer, „haben wir mutiger gespielt.“


Zeichensetzung bei direkter Rede

Die Zeichensetzung ist bei der direkten Rede besonders wichtig. Sie hilft den Lesenden, Sprecherinnen und Sprecher, Zitat und Begleitsatz zu unterscheiden.

  1. Begleitsatz vorne: Der Mittelfeldspieler sagte: „Ich bin stolz auf die Mannschaft.“
  2. Begleitsatz hinten: „Ich bin stolz auf die Mannschaft“, sagte der Mittelfeldspieler.
  3. Fragesatz: Die Reporterin fragte: „Warum wart Ihr in der zweiten Halbzeit stärker?“
  4. Ausrufesatz: Der Fan rief: „Was für ein Spiel!“
  5. Eingeschobener Begleitsatz: „In der Pause“, erklärte die Trainerin, „haben wir den Plan geändert.“

Wichtig ist: In der direkten Rede stehen die gesprochenen Worte in Anführungszeichen. Der Begleitsatz kann vorne, hinten oder in der Mitte stehen. Nach einem vorangestellten Begleitsatz steht ein Doppelpunkt. Wenn der Begleitsatz nach dem Zitat folgt, steht vor dem schließenden Anführungszeichen oft ein Komma, sofern das Zitat als Aussagesatz weitergeführt wird.


Indirekte Rede im Spielerinterview

Die Indirekte Rede wird verwendet, wenn Du die Aussage einer anderen Person berichtend wiedergibst. Sie ist besonders wichtig im Journalismus, weil Berichte sachlich bleiben sollen. In einem Spielbericht muss deutlich werden, ob eine Aussage von Dir stammt oder ob Du die Meinung einer Spielerin, eines Trainers oder einer Reporterin wiedergibst.

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Beispiel: Direkte Rede: Der Stürmer sagte: „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden.“ Indirekte Rede: Der Stürmer sagte, er sei mit seiner Leistung zufrieden.

Hier verändert sich:

  1. Pronomen: Ich wird zu er.
  2. Verbmodus: bin wird zu sei.
  3. Anführungszeichen: Sie fallen weg.
  4. Berichtsperspektive: Die Aussage wird aus Sicht der berichtenden Person formuliert.


Konjunktiv I als Form der indirekten Rede

In der schriftlichen Standardsprache wird die indirekte Rede häufig mit dem Konjunktiv I gebildet. Dadurch zeigst Du, dass Du die Aussage nur wiedergibst und nicht automatisch als eigene Meinung übernimmst.

Beispiele:

  1. Direkte Rede: Die Spielerin sagt: „Ich bin fit.“
  2. Indirekte Rede: Die Spielerin sagt, sie sei fit.
  3. Direkte Rede: Der Trainer erklärt: „Wir haben gut verteidigt.“
  4. Indirekte Rede: Der Trainer erklärt, man habe gut verteidigt.
  5. Direkte Rede: Der Kapitän betont: „Wir werden weiter kämpfen.“
  6. Indirekte Rede: Der Kapitän betont, man werde weiter kämpfen.


Häufige Formen des Konjunktiv I

Infinitiv Indikativ Präsens Konjunktiv I Beispiel im Spielerinterview
sein ich bin ich sei Die Spielerin sagt, sie sei bereit.
haben wir haben wir haben Der Trainer sagt, sie haben konzentriert trainiert.
werden wir werden wir werden Der Kapitän sagt, sie werden weiter angreifen.
können ich kann ich könne Der Torwart sagt, er könne den Ball noch sehen.
müssen wir müssen wir müssen Die Trainerin sagt, sie müssen schneller umschalten.
gehen ich gehe ich gehe Der Spieler sagt, er gehe motiviert ins nächste Spiel.

Ein Problem entsteht, wenn die Form des Konjunktiv I genauso aussieht wie der Indikativ. Dann ist nicht klar erkennbar, ob eine Aussage berichtet oder als Tatsache dargestellt wird. In solchen Fällen kann der Konjunktiv II oder die würde-Form helfen.


Konjunktiv II und würde-Form als Ersatz

Wenn der Konjunktiv I nicht eindeutig ist, verwendest Du oft den Konjunktiv II. Das ist besonders bei der 1. Person Plural und 3. Person Plural wichtig, weil Formen wie wir haben oder sie haben im Indikativ und Konjunktiv I gleich aussehen können.

Beispiele:

  1. Direkte Rede: Die Spieler sagen: „Wir haben gut trainiert.“
  2. Indirekte Rede eindeutig: Die Spieler sagten, sie hätten gut trainiert.
  3. Direkte Rede: Die Fans sagen: „Wir kommen zum nächsten Spiel.“
  4. Indirekte Rede eindeutig: Die Fans sagten, sie kämen zum nächsten Spiel.
  5. Direkte Rede: Der Trainer sagt: „Wir spielen mutiger.“
  6. Indirekte Rede mit Ersatzform: Der Trainer sagte, sie würden mutiger spielen.

Die würde-Form ist verständlich, sollte in formellen Texten aber nicht zu häufig verwendet werden. In einem guten Spielbericht wechselst Du sinnvoll zwischen Konjunktiv I, Konjunktiv II und klaren Formulierungen.


Pronomen, Ortsangaben und Zeitangaben verändern

Beim Umformen von direkter in indirekte Rede musst Du nicht nur das Verb anpassen. Auch Pronomen, Possessivpronomen, Ortsangaben und Zeitangaben können sich verändern.

Direkte Rede Indirekte Rede Erklärung
Ich bin stolz auf mein Team. Er sagte, er sei stolz auf sein Team. ich wird zu er, mein wird zu sein.
Wir haben heute hier gewonnen. Die Kapitänin sagte, sie hätten an diesem Tag dort gewonnen. wir, heute und hier werden angepasst.
Morgen trainieren wir wieder. Der Trainer sagte, am nächsten Tag trainierten sie wieder. morgen wird zu am nächsten Tag.
Meine Mitspieler haben mir geholfen. Die Spielerin sagte, ihre Mitspieler hätten ihr geholfen. meine wird zu ihre, mir wird zu ihr.
Dieses Stadion gibt mir Energie. Der Torwart sagte, dieses Stadion gebe ihm Energie. mir wird zu ihm.


Direkte und indirekte Fragen

In Spielerinterviews werden viele Fragen gestellt. Auch Fragen können direkt oder indirekt wiedergegeben werden.

Direkte Frage: Die Reporterin fragte: „Warum habt Ihr nach der Pause besser gespielt?“

Indirekte Frage: Die Reporterin fragte, warum sie nach der Pause besser gespielt hätten.

Direkte Entscheidungsfrage: Der Reporter fragte: „War der Elfmeter der Wendepunkt?“

Indirekte Entscheidungsfrage: Der Reporter fragte, ob der Elfmeter der Wendepunkt gewesen sei.

Wichtig: In der indirekten Frage steht normalerweise kein Fragezeichen, weil der Satz als Berichtssatz formuliert wird.


Spielerinterviews als Schreibanlass

Spielerinterviews eignen sich gut zum Üben, weil sie lebendige, kurze und verständliche Aussagen enthalten. Gleichzeitig fordern sie Genauigkeit: Du musst entscheiden, welche Aussage wörtlich zitiert werden soll und welche besser indirekt wiedergegeben wird.


Beispielinterview: Nach dem Spiel

Reporterin: „Wie bewertest Du das Spiel?“ Spielerin: „Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Bälle verloren. Nach der Pause waren wir mutiger.“ Reporterin: „Was hat die Trainerin in der Kabine gesagt?“ Spielerin: „Sie hat uns ermutigt und gesagt: Ihr könnt das Spiel noch drehen.“ Reporterin: „Wie wichtig war das Publikum?“ Spielerin: „Die Fans haben uns getragen. Ohne sie wäre es schwerer gewesen.“ Reporterin: „Was nimmst Du aus dem Spiel mit?“ Spielerin: „Wir müssen früher konzentriert sein, aber wir haben gezeigt, dass wir nie aufgeben.“


Umformung in einen Bericht

In einem sachlichen Bericht könntest Du die Aussagen so wiedergeben:

Die Spielerin erklärte, ihre Mannschaft habe in der ersten Halbzeit zu viele Bälle verloren. Nach der Pause seien sie mutiger gewesen. Die Trainerin habe das Team in der Kabine ermutigt und gesagt, sie könnten das Spiel noch drehen. Besonders hob die Spielerin die Unterstützung der Fans hervor. Diese hätten die Mannschaft getragen. Zugleich räumte sie ein, das Team müsse früher konzentriert sein. Dennoch habe man gezeigt, dass man nie aufgebe.


Stil: Zitat oder indirekte Rede?

Nicht jede Interviewaussage muss wörtlich zitiert werden. In einem guten Text entscheidest Du bewusst.

Situation Geeignete Form Begründung
Eine besonders emotionale Aussage Direkte Rede Sie wirkt lebendig und authentisch.
Eine sachliche Erklärung Indirekte Rede Sie passt gut in einen Bericht.
Eine lange Antwort Zusammenfassung in indirekter Rede Der Text bleibt übersichtlich.
Ein überraschender Satz Kurzes direktes Zitat Die Aussage bleibt stark.
Mehrere ähnliche Aussagen Indirekte Rede Wiederholungen werden vermieden.

Beispiel: Direktes Zitat: „Dieses Tor widme ich meiner Schwester“, sagte der Stürmer. Indirekte Rede: Der Stürmer sagte, er widme dieses Tor seiner Schwester.

Das direkte Zitat wirkt persönlicher. Die indirekte Rede wirkt sachlicher. Beide Formen sind richtig, wenn sie passend eingesetzt werden.


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest

Fehler Problem Bessere Lösung
Der Spieler sagte, „er sei glücklich.“ In der indirekten Rede stehen normalerweise keine Anführungszeichen. Der Spieler sagte, er sei glücklich.
Die Spielerin sagte, ich bin müde. Das Pronomen und der Modus wurden nicht angepasst. Die Spielerin sagte, sie sei müde.
Der Trainer sagte, wir haben gut gespielt. Die Perspektive bleibt unklar. Der Trainer sagte, seine Mannschaft habe gut gespielt.
Der Reporter fragte, ob war das Foul entscheidend. Die Wortstellung ist falsch. Der Reporter fragte, ob das Foul entscheidend gewesen sei.
Die Kapitänin sagte, dass sie habe gekämpft. Die Verbform passt nicht zum dass-Satz. Die Kapitänin sagte, dass sie gekämpft habe.


Schritt-für-Schritt-Methode

Mit dieser Methode kannst Du direkte Rede sicher in indirekte Rede umformen:

  1. Sprecher bestimmen: Wer hat die Aussage gemacht?
  2. Redeverb wählen: sagte, erklärte, betonte, meinte, fragte, räumte ein, ergänzte, kritisierte.
  3. Pronomen anpassen: ich wird zu er oder sie, wir wird zu sie oder die Mannschaft.
  4. Zeitangabe und Ortsangabe prüfen: heute, morgen, hier, dieses Spiel.
  5. Verbmodus verändern: möglichst Konjunktiv I, bei Uneindeutigkeit Konjunktiv II.
  6. Anführungszeichen entfernen: In der indirekten Rede werden keine wörtlichen Anführungszeichen verwendet.
  7. Satzbau kontrollieren: Besonders bei dass-Sätzen und indirekten Fragen auf die Verbposition achten.
  8. Neutralität prüfen: Eigene Meinung und fremde Aussage müssen klar getrennt bleiben.


Wortschatz für Sportberichte

Ein abwechslungsreicher Bericht verwendet nicht immer nur das Verb sagte. Nutze passende Redeverben:

Redeverb Bedeutung im Sportbericht Beispielsatz
erklären sachlich begründen Die Trainerin erklärte, ihr Team habe besser verschoben.
betonen etwas besonders hervorheben Der Kapitän betonte, die Moral sei entscheidend gewesen.
einräumen einen Fehler zugeben Der Torwart räumte ein, er hätte den Ball früher klären müssen.
kritisieren etwas negativ bewerten Die Spielerin kritisierte, man habe zu viele Chancen vergeben.
loben etwas positiv bewerten Der Trainer lobte, die Abwehr habe konzentriert gearbeitet.
ergänzen eine Zusatzinformation geben Die Kapitänin ergänzte, die Fans hätten dem Team geholfen.
vermuten eine unsichere Einschätzung geben Der Reporter vermutete, die Verletzung sei nicht schwer.
ankündigen etwas für die Zukunft sagen Der Verein kündigte an, man werde am Montag weiter informieren.


Mini-Schreibwerkstatt

Stell Dir vor, Du bist Sportreporterin oder Sportreporter. Du hast nach einem Spiel folgende Aussagen gesammelt:

  1. „Ich bin enttäuscht, aber wir werden zurückkommen.“
  2. „Unser Pressing war in der zweiten Halbzeit besser.“
  3. „Der Schiedsrichter hat eine schwere Aufgabe.“
  4. „Ich habe beim Elfmeter nur auf den Ball geschaut.“
  5. „Morgen beginnt die Vorbereitung auf das nächste Spiel.“

Eine sachliche Zusammenfassung könnte so beginnen:

Nach dem Spiel erklärte die Kapitänin, sie sei enttäuscht, ihre Mannschaft werde jedoch zurückkommen. Der Trainer betonte, das Pressing sei in der zweiten Halbzeit besser gewesen. Zum Schiedsrichter sagte er, dieser habe eine schwere Aufgabe. Der Torwart berichtete, er habe beim Elfmeter nur auf den Ball geschaut. Außerdem kündigte die Mannschaft an, am nächsten Tag beginne die Vorbereitung auf das nächste Spiel.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist direkte Rede? (Eine wörtliche Wiedergabe einer Aussage) (!Eine Zusammenfassung ohne Sprecher) (!Eine grammatische Ersatzform für das Präteritum) (!Eine Frage ohne Fragezeichen)




Was ist indirekte Rede? (Eine berichtende Wiedergabe einer Aussage) (!Eine Aussage in Anführungszeichen) (!Ein Satz ohne Verb) (!Ein Ausruf im Stadion)




Welche Form ist ein korrektes Beispiel für indirekte Rede? (Der Spieler sagte, er sei zufrieden.) (!Der Spieler sagte: „er sei zufrieden.“) (!Der Spieler sagte, ich bin zufrieden.) (!Der Spieler sagte er zufrieden sei.)




Was fällt in der indirekten Rede normalerweise weg? (Die Anführungszeichen) (!Das finite Verb) (!Der Sprecher) (!Der Sinn der Aussage)




Welche Verbform wird in schriftlicher indirekter Rede häufig verwendet? (Konjunktiv I) (!Imperativ) (!Futur II als Pflichtform) (!Plusquamperfekt ohne Hilfsverb)




Wie lautet die indirekte Rede zu Ich bin fit, wenn eine Spielerin spricht? (Sie sagte, sie sei fit.) (!Sie sagte, ich bin fit.) (!Sie sagte: sie sei fit.) (!Sie sagte, sie war fit sein.)




Welches Redeverb passt besonders gut zu einer sachlichen Erklärung? (erklären) (!jubeln) (!rennen) (!dribbeln)




Welche indirekte Frage ist korrekt? (Der Reporter fragte, ob der Elfmeter entscheidend gewesen sei.) (!Der Reporter fragte, ob war der Elfmeter entscheidend.) (!Der Reporter fragte: ob der Elfmeter entscheidend gewesen sei?) (!Der Reporter fragte, der Elfmeter ob entscheidend sei.)




Was muss beim Umformen von direkter in indirekte Rede oft angepasst werden? (Pronomen) (!Silbenzahl) (!Schriftgröße) (!Trikotfarbe)




Warum nutzt man in Sportberichten häufig indirekte Rede? (Um fremde Aussagen sachlich wiederzugeben) (!Um jedes Zitat emotionaler zu machen) (!Um Satzzeichen zu vermeiden) (!Um die Spielzeit zu verlängern)





Memory

Direkte Rede Wörtliches Zitat
Indirekte Rede Berichtete Aussage
Konjunktiv I sei
Redeverb erklärte
Indirekte Frage ob
Begleitsatz sagte die Spielerin





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Wörtliche Wiedergabe Direkte Rede
Berichtende Wiedergabe Indirekte Rede
sei Konjunktiv I
hätte Konjunktiv II
erklärte Redeverb
ob Indirekte Entscheidungsfrage




...


Kreuzworträtsel

Konjunktiv Welcher Modus wird häufig in der indirekten Rede genutzt?
Zitat Wie nennt man eine wörtlich übernommene Aussage?
Interview Wie heißt ein Gespräch mit Fragen und Antworten?
Pronomen Welche Wortart muss beim Umformen oft angepasst werden?
Reporter Wer stellt im Sport häufig Fragen nach dem Spiel?
Komma Welches Satzzeichen steht oft zwischen Begleitsatz und Zitat?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

In der

werden Aussagen wörtlich wiedergegeben. Dabei stehen die gesprochenen Worte meistens in

. In der

berichtest Du, was jemand gesagt hat, ohne den genauen Wortlaut zu übernehmen. Besonders in schriftlichen Berichten wird dafür häufig der

verwendet. Wenn die Form nicht eindeutig ist, kann der

helfen. Beim Umformen musst Du oft auch

verändern. Aus ich kann zum Beispiel

oder sie werden. Eine direkte Frage wie War der Elfmeter entscheidend wird indirekt mit

eingeleitet. In einem Sportbericht helfen passende

, die Aussagen genauer einzuordnen. So kann eine Spielerin etwas erklären, betonen, einräumen oder

. Ein guter Bericht trennt fremde Aussagen von der eigenen

.




Übungsteil: Spielerinterviews umformen


Aufgabe 1: Direkte Rede erkennen

Lies die folgenden Sätze und entscheide, ob direkte oder indirekte Rede vorliegt.

Satz Lösung
Der Spieler sagte: „Wir haben alles gegeben.“ Direkte Rede
Die Trainerin erklärte, die Mannschaft habe gut reagiert. Indirekte Rede
„Ich bin überglücklich“, rief der Torschütze. Direkte Rede
Der Torwart meinte, er habe den Ball spät gesehen. Indirekte Rede
Die Kapitänin sagte: „Wir müssen ruhiger bleiben.“ Direkte Rede


Aufgabe 2: In indirekte Rede umformen

Forme die Aussagen in indirekte Rede um.

Direkte Rede Mögliche indirekte Rede
Der Stürmer sagt: „Ich bin sehr erleichtert.“ Der Stürmer sagt, er sei sehr erleichtert.
Die Kapitänin sagt: „Wir haben mutig gespielt.“ Die Kapitänin sagt, sie hätten mutig gespielt.
Der Trainer erklärt: „Die Mannschaft arbeitet konzentriert.“ Der Trainer erklärt, die Mannschaft arbeite konzentriert.
Die Torhüterin sagt: „Ich kann den Ball noch abwehren.“ Die Torhüterin sagt, sie könne den Ball noch abwehren.
Der Reporter fragt: „War die rote Karte entscheidend?“ Der Reporter fragt, ob die rote Karte entscheidend gewesen sei.


Aufgabe 3: Einen Kurzbericht schreiben

Nutze die folgenden Interviewaussagen und schreibe daraus einen kurzen Bericht in indirekter Rede.

Interviewaussagen

  1. „Wir sind schlecht gestartet.“
  2. „Nach dem Ausgleich hatten wir mehr Selbstvertrauen.“
  3. „Die Fans haben uns geholfen.“
  4. „Im nächsten Spiel müssen wir früher Druck machen.“

Musterlösung Die Kapitänin erklärte, ihre Mannschaft sei schlecht gestartet. Nach dem Ausgleich habe das Team mehr Selbstvertrauen gehabt. Außerdem hätten die Fans geholfen. Für das nächste Spiel kündigte sie an, man müsse früher Druck machen.


Offene Aufgaben

Leicht

  1. Interviewkarten: Schreibe fünf kurze Fragen, die Du einer Spielerin oder einem Spieler nach einem Spiel stellen würdest.
  2. Zitat-Sammlung: Erfinde sechs kurze direkte Aussagen aus einem Spielerinterview und setze die Anführungszeichen korrekt.
  3. Redeverben: Sammle zehn Verben, mit denen Du sagte in einem Sportbericht ersetzen kannst.
  4. Pronomen-Training: Forme fünf Ich-Aussagen aus Spielerinterviews in Er- oder Sie-Aussagen um.

Standard

  1. Interviewprotokoll: Führe mit einer Mitschülerin oder einem Mitschüler ein fiktives Spielerinterview und schreibe es zuerst in direkter Rede auf.
  2. Bericht schreiben: Verwandle Dein Interviewprotokoll in einen sachlichen Spielbericht mit indirekter Rede.
  3. Fehleranalyse: Suche in einem selbst geschriebenen Text fünf Fehler bei direkter oder indirekter Rede und verbessere sie.
  4. Sportnachricht: Schreibe eine kurze Nachricht für eine Schulhomepage, in der Du mindestens drei Interviewaussagen indirekt wiedergibst.

Schwer

  1. Journalistischer Vergleich: Vergleiche einen emotionalen Bericht mit vielen Zitaten und einen sachlichen Bericht mit indirekter Rede. Erkläre die unterschiedliche Wirkung.
  2. Podcast-Skript: Erstelle ein Skript für einen zweiminütigen Sportpodcast, in dem direkte Zitate und indirekte Rede bewusst kombiniert werden.
  3. Konjunktiv-Werkstatt: Erstelle eine Tabelle mit zehn Interviewaussagen und bilde jeweils Konjunktiv I, Konjunktiv II und eine würde-Form.
  4. Medienkritik: Untersuche, wie ein Sportmedium mit Zitaten arbeitet. Markiere direkte Rede, indirekte Rede und eigene Bewertung.



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Lernkontrolle

  1. Perspektivwechsel: Erkläre an einem selbst gewählten Interviewbeispiel, warum sich Pronomen beim Wechsel von direkter zu indirekter Rede verändern müssen.
  2. Bericht und Meinung: Schreibe einen kurzen Spielbericht und markiere anschließend, welche Sätze eigene Beobachtungen und welche Sätze wiedergegebene Aussagen enthalten.
  3. Sprachwirkung: Vergleiche zwei Versionen derselben Aussage, einmal als direktes Zitat und einmal in indirekter Rede. Beschreibe, welche Version emotionaler und welche sachlicher wirkt.
  4. Konjunktiv-Entscheidung: Begründe an drei Beispielen, wann der Konjunktiv I eindeutig ist und wann Du besser den Konjunktiv II verwendest.
  5. Interviewauswertung: Erstelle aus einem fiktiven Interview mit fünf Antworten eine neutrale Pressemitteilung für eine Schulmannschaft.


Lernnachweis

Bearbeite die folgenden Aufgaben schriftlich. Der Lernnachweis prüft nicht nur Grammatik, sondern auch Textverständnis, Stilbewusstsein und die Fähigkeit, Aussagen sachlich einzuordnen.

  1. Umformung: Forme zehn direkte Interviewaussagen in indirekte Rede um und erkläre bei drei Sätzen Deine Wahl des Konjunktivs.
  2. Kurzbericht: Schreibe aus einem fiktiven Spielerinterview einen Bericht von 150 bis 200 Wörtern.
  3. Zitatentscheidung: Wähle aus fünf Aussagen zwei direkte Zitate aus und begründe, warum gerade diese wörtlich erhalten bleiben sollen.
  4. Neutralität: Überarbeite einen emotionalen Fanbericht so, dass er sachlicher und journalistischer wirkt.
  5. Reflexion: Beschreibe, warum indirekte Rede in Medien wichtig ist, wenn Aussagen anderer Personen wiedergegeben werden.




OERs zum Thema



Links


Weiterführende Übungen

Übungsbereich Trainingsidee
Direkte Rede Schreibe Interviewantworten mit verschiedenen Positionen des Begleitsatzes.
Indirekte Rede Forme Aussagen aus einem fiktiven Interview in einen Bericht um.
Konjunktiv Prüfe, ob Konjunktiv I eindeutig ist oder Konjunktiv II sinnvoller wäre.
Sportjournalismus Verfasse eine Spielmeldung mit mindestens drei indirekten Aussagen.
Medienkompetenz Untersuche, ob ein Bericht sachlich informiert oder stark bewertet.


Zusammenfassung

Die Direkte Rede gibt eine Aussage wörtlich wieder und nutzt Anführungszeichen. Sie wirkt lebendig und eignet sich für starke oder emotionale Interviewaussagen. Die Indirekte Rede berichtet über Aussagen anderer Personen. Sie wird in sachlichen Texten wie Spielberichten, Protokollen und Zeitungsartikeln häufig verwendet. Dabei brauchst Du passende Redeverben, angepasste Pronomen und oft den Konjunktiv I. Wenn der Konjunktiv I nicht eindeutig ist, kannst Du den Konjunktiv II oder die würde-Form nutzen. Besonders wichtig ist, dass Du eigene Beobachtungen, fremde Aussagen und persönliche Bewertungen klar unterscheidest.


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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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