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Comics lesen und gestalten - aiMOOC

Aus MOOCsWiki Staging
Version vom 11. Juni 2026, 20:18 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (aiMOOC über GPT aiMOOC Action erstellt)
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Comics lesen und gestalten - aiMOOC




Einleitung

Comics lesen und gestalten bedeutet, Bilder, Texte und Zeichen als zusammenhängende Erzählung zu verstehen und selbst eine eigene Bildgeschichte zu entwickeln. Ein Comic erzählt einen Vorgang oder eine Geschichte in einer Folge von Bildern. Häufig werden diese Bilder mit kurzen Texten, Sprechblasen, Denkblasen, Geräuschwörtern und grafischen Zeichen verbunden. Comics sind deshalb besonders spannend: Du liest nicht nur Wörter, sondern auch Bildsprache, Mimik, Gestik, Perspektive, Farbe, Layout und die Abfolge der Bilder.

In diesem aiMOOC lernst Du, Comics bewusst zu lesen, ihre Gestaltungsmittel zu erkennen und selbst einen Comic zu planen, zu zeichnen, zu überarbeiten und zu präsentieren. Dabei geht es nicht darum, perfekt zeichnen zu können. Viel wichtiger sind eine klare Idee, verständliche Figuren, ein sinnvoller Bildaufbau und eine gute Verbindung von Text und Bild.

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Was ist ein Comic?

Ein Comic ist eine eigenständige Kunst- und Erzählform. Er verbindet Elemente der Literatur, der bildenden Kunst, des Films und der Mediengestaltung. Die Besonderheit liegt darin, dass die Handlung meist in mehreren Einzelbildern erzählt wird. Diese Einzelbilder nennt man Panels. Erst durch die Reihenfolge der Panels entsteht eine Sequenz, also ein erzählerischer Ablauf.

Ein einzelnes Bild kann eine Szene zeigen. Ein Comic entsteht jedoch erst, wenn mehrere Bilder so angeordnet werden, dass Du als Leserin oder Leser Beziehungen erkennst: Was geschieht zuerst? Was geschieht danach? Wer spricht? Was denkt eine Figur? Welche Handlung findet zwischen zwei Bildern statt? Comics arbeiten daher stark mit Deiner Vorstellungskraft. Du ergänzt beim Lesen das, was nicht direkt gezeigt wird.


Zentrale Merkmale von Comics

  1. Panel: Ein Panel ist ein einzelnes Bild innerhalb eines Comics. Es zeigt einen Moment der Handlung.
  2. Sequenz: Eine Sequenz ist eine Folge mehrerer Panels. Durch sie entsteht Bewegung, Zeit und Handlung.
  3. Gutter: Der Gutter ist der Zwischenraum zwischen Panels. In diesem Leerraum ergänzt Du gedanklich, was zwischen zwei Bildern passiert.
  4. Sprechblase: Eine Sprechblase zeigt gesprochene Sprache. Ihre Form kann Lautstärke, Stimmung oder Kommunikationsart andeuten.
  5. Denkblase: Eine Denkblase zeigt Gedanken einer Figur. Sie hilft, innere Vorgänge sichtbar zu machen.
  6. Onomatopoesie: Lautmalerische Wörter wie „Bumm“, „Zisch“ oder „Knack“ machen Geräusche sichtbar.
  7. Caption: Ein Erzählkasten kann Ort, Zeit, Hintergrundinformationen oder eine Erzählerstimme vermitteln.
  8. Lettering: Lettering bezeichnet die Gestaltung der Schrift im Comic. Größe, Form und Platzierung beeinflussen die Wirkung.
  9. Bildsprache: Bildsprache umfasst Zeichen, Farben, Perspektiven, Körperhaltungen, Symbole und Bildausschnitte.
  10. Layout: Das Layout ist die Anordnung der Panels, Texte und Bildelemente auf einer Seite.


Comics lesen

Beim Lesen eines Comics verbindest Du viele Informationen gleichzeitig. Du liest die Wörter, betrachtest die Bilder und ordnest beides in eine Handlung ein. Dabei helfen Dir Leserichtung, Bildaufbau, Sprechblasen, Figurenbewegung und wiederkehrende Symbole. In deutschsprachigen Comics liest Du meistens von links nach rechts und von oben nach unten. Bei vielen Mangas ist die Leserichtung dagegen von rechts nach links. Deshalb ist es wichtig, zuerst zu prüfen, wie die Seite aufgebaut ist.


Der Lesefluss

Der Lesefluss entsteht durch die Anordnung der Panels, die Blickrichtung der Figuren, Bewegungsrichtungen, Sprechblasen und Kontraste. Gute Comics führen Dein Auge fast automatisch durch die Seite. Dabei können große Panels besonders wichtige Momente hervorheben. Kleine Panels können schnelle Handlungen zeigen. Schräge, offene oder ungewöhnliche Panelrahmen können Spannung, Chaos oder Bewegung ausdrücken.

Wenn Du einen Comic liest, kannst Du Dir folgende Fragen stellen: Wo beginnt die Seite? Welche Sprechblase lese ich zuerst? Welche Figur lenkt meinen Blick? Welche Bilder sind besonders groß oder auffällig? Welche Lücken muss ich selbst ergänzen?


Panels und Zeit

Panels zeigen Ausschnitte aus einer Handlung. Zwischen zwei Panels kann sehr wenig Zeit vergehen, zum Beispiel ein Augenblick. Es kann aber auch ein ganzer Tag, ein Ortswechsel oder eine wichtige ausgelassene Handlung dazwischenliegen. Die Kunst des Comic-Erzählens besteht darin, genau die richtigen Momente auszuwählen. Wenn zu viele Panels verwendet werden, wird die Geschichte möglicherweise langsam. Wenn zu wenige Panels verwendet werden, kann die Handlung unverständlich werden.

Der Gutter ist dabei besonders wichtig. Im Zwischenraum zwischen den Panels passiert etwas in Deiner Vorstellung. Du ergänzt Bewegungen, Geräusche, Gedanken oder Folgen einer Handlung. Dadurch bist Du beim Lesen aktiv beteiligt.


Text und Bild gemeinsam verstehen

In einem Comic sagt das Bild oft etwas anderes oder mehr als der Text. Eine Figur kann zum Beispiel sagen: „Alles in Ordnung“, während ihr Gesicht ängstlich wirkt. Dann entsteht eine Spannung zwischen Text und Bild. Genau diese Verbindung macht Comics interessant. Du solltest deshalb nie nur die Sprechblasen lesen. Achte immer auch auf Mimik, Gestik, Farben, Hintergrund, Perspektive und Zeichen.


Sprache im Comic

Die Sprache im Comic ist meistens knapp, verdichtet und wirkungsvoll. Da der Platz begrenzt ist, müssen Dialoge genau passen. Gute Comictexte zeigen Charakter, Konflikt und Handlung, ohne zu viel zu erklären. Besonders wichtig sind:

  1. Dialog: Figuren sprechen miteinander. Dialoge zeigen Beziehungen, Konflikte und Gefühle.
  2. Innerer Monolog: Gedanken einer Figur werden sichtbar gemacht.
  3. Erzählertext: Ein Erzählkasten liefert zusätzliche Informationen.
  4. Soundword: Lautwörter machen Geräusche sichtbar und erzeugen Dynamik.
  5. Typografie: Große, fette, zittrige oder verzerrte Schrift kann Lautstärke, Angst, Wut oder Bewegung darstellen.


Bildsprache im Comic

Bildsprache ist die Sprache der Bilder. Sie besteht aus Formen, Linien, Farben, Symbolen, Größenverhältnissen, Bildausschnitten und Perspektiven. Beim Lesen eines Comics entschlüsselst Du diese Zeichen oft unbewusst. Beim Gestalten kannst Du sie bewusst einsetzen.


Mimik, Gestik und Körperhaltung

Mimik zeigt Gefühle im Gesicht. Gestik zeigt Gefühle oder Absichten durch Hände und Arme. Die Körperhaltung verrät, ob eine Figur selbstbewusst, müde, angespannt, traurig oder überrascht ist. Eine Figur mit hochgezogenen Schultern wirkt anders als eine Figur mit aufrechter Haltung. Schon kleine Veränderungen an Augenbrauen, Mundwinkeln oder Blickrichtung können die Bedeutung einer Szene verändern.


Perspektive und Bildausschnitt

Die Perspektive beeinflusst, wie Du eine Figur oder Situation wahrnimmst. Eine Figur von unten kann mächtig, bedrohlich oder heldenhaft wirken. Eine Figur von oben kann schwach, klein oder hilflos erscheinen. Der Bildausschnitt entscheidet, wie nah Du am Geschehen bist. Eine Nahaufnahme zeigt Gefühle. Eine Totale zeigt Ort und Situation. Ein Detailbild lenkt die Aufmerksamkeit auf einen wichtigen Gegenstand.


Linien, Bewegung und Zeichen

Comics verwenden viele grafische Zeichen. Bewegungslinien zeigen Geschwindigkeit. Zittrige Linien können Angst, Kälte oder Unsicherheit ausdrücken. Kleine Sterne, Tropfen, Herzen oder Fragezeichen können Gefühle und Reaktionen verdeutlichen. Solche Zeichen nennt man oft Comiczeichen oder Symbole. Sie sind nicht in jedem Comic gleich, werden aber von vielen Leserinnen und Lesern schnell verstanden.


Farbe und Stimmung

Farbe kann eine Szene realistisch, fröhlich, bedrohlich, traurig oder fantastisch wirken lassen. Warme Farben wie Rot, Orange und Gelb können Nähe, Energie oder Gefahr ausdrücken. Kühle Farben wie Blau, Grün und Violett können Ruhe, Nacht, Distanz oder Melancholie erzeugen. Schwarz-Weiß-Comics arbeiten stärker mit Hell-Dunkel-Kontrasten, Schraffuren und Linien.


Comics analysieren

Eine Comic-Analyse untersucht, wie ein Comic gemacht ist und welche Wirkung er erzeugt. Du beschreibst nicht nur, was passiert, sondern erklärst, wie Text und Bild zusammenarbeiten. Eine gute Analyse verbindet Inhalt, Gestaltung und Wirkung.


Schritte der Comic-Analyse

  1. Erster Eindruck: Beschreibe kurz, worum es geht und welche Stimmung entsteht.
  2. Handlung: Fasse die wichtigsten Ereignisse in eigenen Worten zusammen.
  3. Figurenanalyse: Untersuche Aussehen, Verhalten, Sprache, Ziele und Beziehungen der Figuren.
  4. Panelanalyse: Beschreibe Anordnung, Größe und Reihenfolge der Panels.
  5. Text-Bild-Verhältnis: Erkläre, wie Sprechblasen, Erzähltexte und Bilder zusammenwirken.
  6. Bildgestaltung: Achte auf Perspektive, Bildausschnitt, Farbe, Linien und Symbole.
  7. Wirkung: Erkläre, wie Spannung, Humor, Kritik, Tempo oder Gefühle entstehen.
  8. Deutung: Formuliere, welche Aussage oder Botschaft der Comic haben könnte.


Leitfragen zum Lesen

Beim Lesen und Analysieren kannst Du Dich an diesen Fragen orientieren: Welche Figur steht im Mittelpunkt? Welche Konflikte gibt es? Welche Informationen stehen im Text, welche nur im Bild? Welche Handlung musst Du zwischen den Panels ergänzen? Welche Farben und Formen fallen auf? Wo entsteht Spannung? Wo entsteht Humor? Welche Werte, Rollenbilder oder gesellschaftlichen Themen werden sichtbar?


Comics gestalten

Einen Comic zu gestalten ist ein kreativer Prozess. Er beginnt mit einer Idee und endet mit einer überarbeiteten Seite oder Bildgeschichte. Du kannst analog mit Papier und Stift arbeiten oder digital mit Zeichenprogrammen, Tablets und Comic-Apps. Entscheidend ist nicht das Werkzeug, sondern die Klarheit Deiner Erzählung.

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Von der Idee zur Geschichte

Am Anfang steht eine Idee. Sie kann aus einer Alltagssituation, einem Traum, einem Witz, einem Konflikt, einem Sachthema oder einer Beobachtung entstehen. Gute Comicideen lassen sich oft in einem Satz zusammenfassen. Beispiel: Eine Schülerin entdeckt, dass ihr Schulranzen nachts ein geheimes Eigenleben führt. Aus dieser Grundidee entwickelst Du Figuren, Ort, Ziel, Hindernis und Schluss.

Eine einfache Comicgeschichte hat häufig diese Struktur: Eine Figur hat ein Ziel. Ein Problem erschwert dieses Ziel. Die Figur handelt. Die Situation verändert sich. Am Ende gibt es eine Lösung, eine überraschende Wendung oder eine offene Frage.


Figuren entwickeln

Eine gute Comicfigur muss nicht realistisch gezeichnet sein. Sie sollte aber wiedererkennbar sein. Achte auf klare Merkmale: Frisur, Kleidung, Körperform, Haltung, Gesichtsausdruck, besondere Gegenstände oder typische Sprache. Überlege außerdem, was Deine Figur will, wovor sie Angst hat und wie sie sich verändert.


Skript und Storyboard

Ein Skript beschreibt Handlung, Dialoge und wichtige Bildideen. Ein Storyboard ist eine grobe Vorzeichnung der Panels. Darin planst Du, welches Bild in welches Panel kommt. Das Storyboard darf einfach aussehen. Es ist ein Arbeitsplan, kein fertiges Kunstwerk. Du prüfst damit, ob die Geschichte verständlich ist, ob die Reihenfolge stimmt und ob Text und Bild gut zusammenpassen.


Panelplanung und Seitenlayout

Beim Seitenlayout entscheidest Du, wie viele Panels auf eine Seite kommen und wie groß sie sind. Eine ruhige Szene kann wenige große Panels haben. Eine schnelle Verfolgung kann aus vielen kleinen Panels bestehen. Ein besonders wichtiger Moment kann ein großes Panel bekommen. Achte darauf, dass die Leserichtung eindeutig bleibt und Sprechblasen genug Platz haben.


Zeichnen, Tuschen, Kolorieren, Lettern

Beim Zeichnen entsteht zuerst eine Skizze. Danach kannst Du klare Linien setzen. Dieser Schritt heißt oft Inking oder Tuschen. Anschließend kannst Du Farben, Schraffuren oder Graustufen hinzufügen. Beim Lettering fügst Du Texte, Sprechblasen und Geräuschwörter ein. Achte darauf, dass die Schrift gut lesbar ist und nicht zu nah am Rand steht.


Überarbeiten

Überarbeiten ist ein wichtiger Teil des Gestaltens. Prüfe Deinen Comic mit Abstand oder zeige ihn einer anderen Person. Frage: Versteht man die Handlung ohne Erklärung? Sind die Sprechblasen in der richtigen Reihenfolge? Sind die Figuren wiedererkennbar? Gibt es zu viel Text? Fehlt ein wichtiges Panel? Eine gute Überarbeitung verbessert nicht nur Zeichnungen, sondern auch Lesefluss, Dialoge und Verständlichkeit.


Urheberrecht, Fairness und Medienkompetenz

Beim Gestalten von Comics solltest Du Urheberrecht und Persönlichkeitsrecht beachten. Verwende keine fremden Figuren, Logos, Bilder oder Texte, wenn Du keine Erlaubnis hast. Wenn Du mit freien Materialien arbeitest, prüfe die Lizenz. Bei OER und Creative Commons musst Du oft Urheberin oder Urheber, Lizenz und Quelle nennen.

Auch die Darstellung von Menschen ist wichtig. Comics können Vorurteile verstärken oder hinterfragen. Achte auf respektvolle Figuren, vielfältige Perspektiven und faire Darstellung. Humor darf pointiert sein, sollte aber nicht auf Diskriminierung beruhen.


Arbeitsplan für Deinen eigenen Comic

  1. Thema finden: Wähle ein Thema, das Dich interessiert und sich in Bildern erzählen lässt.
  2. Botschaft klären: Überlege, was Deine Leserinnen und Leser verstehen, fühlen oder hinterfragen sollen.
  3. Figuren entwerfen: Zeichne einfache Figuren mit klaren Merkmalen.
  4. Handlung planen: Schreibe Anfang, Konflikt, Höhepunkt und Ende in wenigen Sätzen.
  5. Storyboard erstellen: Skizziere die Panels grob und plane den Lesefluss.
  6. Dialoge kürzen: Formuliere Sprechblasen knapp und passend zur Figur.
  7. Seite gestalten: Zeichne Panels, Figuren, Hintergründe und wichtige Details.
  8. Lettering einfügen: Setze Sprechblasen, Denkblasen, Erzählertexte und Geräuschwörter.
  9. Überarbeiten: Prüfe Verständlichkeit, Leserichtung und Wirkung.
  10. Präsentieren: Stelle Deinen Comic vor und erkläre eine wichtige Gestaltungsentscheidung.


Beispielprojekt: Ein Comic zum Schulalltag

Ein mögliches Projekt ist ein kurzer Comic zum Thema Schulalltag. Die Geschichte könnte eine Situation zeigen, die viele kennen: Stress vor einer Klassenarbeit, ein Missverständnis auf dem Pausenhof, ein verlorenes Handy, ein Streit im Gruppenprojekt oder eine überraschende Hilfe. Wichtig ist, dass die Handlung nicht nur erzählt, sondern sichtbar gemacht wird.

Ein guter Mini-Comic kann aus sechs Panels bestehen: Im ersten Panel wird die Situation eingeführt. Im zweiten Panel entsteht ein Problem. Im dritten und vierten Panel versucht die Figur, es zu lösen. Im fünften Panel kommt die Wendung. Im sechsten Panel wird die Wirkung gezeigt. So lernst Du, eine Geschichte knapp, klar und bildhaft zu erzählen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Panel im Comic? (Ein einzelnes Bild innerhalb einer Comicsequenz) (!Ein vollständiges Comicbuch mit mehreren Kapiteln) (!Ein Geräuschwort in großer Schrift) (!Ein kurzer Text ohne Bild)




Welche Aufgabe hat der Gutter im Comic? (Er trennt Panels und lässt Leserinnen und Leser Zwischenhandlungen ergänzen) (!Er ersetzt alle Sprechblasen durch Bilder) (!Er bezeichnet die Titelseite eines Comics) (!Er ist immer ein farbiger Hintergrund)




Was zeigt eine Sprechblase meistens? (Gesprochene Sprache einer Figur) (!Den Namen des Verlags) (!Die Seitenzahl eines Comics) (!Die Zusammenfassung der gesamten Handlung)




Warum ist das Zusammenspiel von Text und Bild im Comic wichtig? (Weil Bedeutung oft erst durch beide Ebenen gemeinsam entsteht) (!Weil Bilder im Comic immer unwichtig sind) (!Weil Texte nie gelesen werden müssen) (!Weil Comics nur aus Geräuschwörtern bestehen)




Was ist Onomatopoesie im Comic? (Lautmalerei durch Wörter wie Bumm oder Zisch) (!Eine Methode zum Binden von Comicseiten) (!Eine besondere Art der Seitenzahl) (!Ein Fachwort für den Buchrücken)




Welche Frage hilft bei einer Comic-Analyse besonders? (Wie erzeugen Bildgestaltung und Text gemeinsam eine Wirkung) (!Wie viele Bleistifte besitzt die Zeichnerin) (!Welche Druckerei hat das Papier geschnitten) (!Wie schwer ist das fertige Heft)




Was ist ein Storyboard? (Eine grobe Planung der Panels und der Bildfolge) (!Ein fertiger Buchvertrag) (!Ein Wörterbuch für Comicfiguren) (!Eine Liste aller Farben im Malkasten)




Welche Wirkung kann eine starke Untersicht haben? (Eine Figur kann mächtig oder bedrohlich wirken) (!Eine Figur verschwindet automatisch aus der Handlung) (!Alle Sprechblasen werden unlesbar) (!Der Comic wird immer lustig)




Warum sollten Dialoge im Comic knapp formuliert sein? (Weil der Platz begrenzt ist und Bild und Text zusammenarbeiten) (!Weil Figuren in Comics grundsätzlich nicht sprechen dürfen) (!Weil lange Texte immer verboten sind) (!Weil Bilder dadurch keine Bedeutung mehr haben)




Was solltest Du beim Verwenden fremder Bilder oder Figuren beachten? (Urheberrecht und Lizenzbedingungen) (!Nur die Lieblingsfarbe der Figur) (!Die Anzahl der Panels auf der letzten Seite) (!Ob das Papier kariert ist)





Memory

Panel Einzelbild
Gutter Zwischenraum
Sprechblase Dialog
Denkblase Gedanke
Onomatopoesie Lautmalerei
Storyboard Bildplanung
Lettering Schriftgestaltung
Layout Seitenaufbau





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Idee Ausgangspunkt der Geschichte
Skript Planung von Handlung und Dialog
Storyboard Grobe Bildfolge
Panelzeichnung Ausgestaltung der einzelnen Bilder
Lettering Einfügen und Gestalten der Schrift
Überarbeitung Prüfung von Lesefluss und Verständlichkeit






Kreuzworträtsel

Panel Wie nennt man ein einzelnes Bild im Comic?
Gutter Wie heißt der Zwischenraum zwischen Comicbildern?
Lettering Wie nennt man die Gestaltung der Schrift im Comic?
Storyboard Wie heißt die grobe Bildplanung vor dem Zeichnen?
Perspektive Was beeinflusst, ob eine Figur mächtig oder schwach wirkt?
Onomatopoesie Wie nennt man Lautmalerei im Comic?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Comic erzählt eine Handlung in einer Folge von

. Ein einzelnes Bild in dieser Folge heißt

. Der Zwischenraum zwischen zwei Panels wird

genannt. In diesem Zwischenraum ergänzt die Leserin oder der Leser oft eine fehlende

. Gesprochene Sprache steht meistens in einer

. Gedanken können in einer

dargestellt werden. Geräusche werden im Comic häufig durch

sichtbar gemacht. Die Gestaltung der Schrift nennt man

. Vor dem fertigen Comic hilft ein

bei der Planung. Beim Überarbeiten prüfst Du vor allem Lesefluss und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Comic-Lesetagebuch: Wähle einen kurzen Comic oder Comicstrip aus und notiere, welche Figur im Mittelpunkt steht, welches Problem entsteht und wie Bild und Text zusammenwirken.
  2. Sprechblasen-Werkstatt: Zeichne fünf unterschiedliche Sprechblasenformen und erkläre, welche Stimmung oder Lautstärke sie ausdrücken könnten.
  3. Geräuschwörter sammeln: Sammle zehn passende Lautwörter für Alltagssituationen und gestalte sie typografisch als Comic-Schrift.
  4. Figuren-Steckbrief: Entwickle eine einfache Comicfigur mit Name, Ziel, Stärke, Schwäche, typischer Körperhaltung und einem wiedererkennbaren Merkmal.


Standard

  1. Sechs-Panel-Comic: Gestalte einen Comic mit sechs Panels zu einer Alltagssituation. Achte auf klaren Anfang, Konflikt, Wendung und Schluss.
  2. Comic-Analyse: Analysiere eine Comicseite. Beschreibe Panels, Leserichtung, Sprechblasen, Bildausschnitte und Wirkung.
  3. Storyboard-Projekt: Erstelle ein Storyboard für eine zweiseitige Comicgeschichte, bevor Du die endgültige Version zeichnest.
  4. Text-Bild-Experiment: Zeichne zweimal dieselbe Szene, aber verändere jeweils nur den Text. Vergleiche, wie sich die Bedeutung verändert.


Schwer

  1. Graphic-Novel-Szene: Entwickle eine ernste Szene zu einem gesellschaftlichen Thema und gestalte sie mit bewusster Farb- und Perspektivwahl.
  2. Stil-Vergleich: Vergleiche zwei unterschiedliche Comicstile, zum Beispiel Manga und frankobelgischen Comic, und gestalte eine eigene Figur in beiden Stilen.
  3. Barrierearmer Comic: Erstelle zu Deinem Comic eine Textbeschreibung für Menschen, die die Bilder nicht sehen können. Prüfe, welche Informationen dafür wichtig sind.
  4. OER-Comic: Gestalte einen kurzen Lerncomic zu einem Schulthema und veröffentliche ihn mit eigener Lizenzangabe als offene Bildungsressource.



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Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Erkläre anhand einer unbekannten Comicseite, wie Panelgröße, Perspektive und Sprechblasen die Wirkung der Szene beeinflussen.
  2. Gestaltungsentscheidung: Begründe, warum Du für eine dramatische Szene wenige große oder viele kleine Panels verwenden würdest.
  3. Text-Bild-Deutung: Untersuche eine Szene, in der Text und Bild unterschiedliche Informationen geben, und erkläre die entstehende Wirkung.
  4. Storyboard-Revision: Überarbeite ein vorgegebenes Storyboard so, dass der Lesefluss klarer wird. Begründe jede Änderung.
  5. Medienkritik: Beurteile, ob ein Comic stereotype Darstellungen verwendet oder vielfältige Perspektiven ermöglicht. Begründe mit Beispielen.
  6. Eigenes Comic-Konzept: Entwickle ein Konzept für einen Comic zu einem Sachthema und erkläre, warum Comicform dafür geeignet ist.


Lernnachweis

  1. Projektmappe: Reiche eine Projektmappe mit Ideenskizze, Figurenentwurf, Skript, Storyboard, fertigem Comic und kurzer Reflexion ein.
  2. Präsentation: Stelle Deinen Comic vor und erkläre mindestens drei bewusste Gestaltungsentscheidungen.
  3. Reflexion: Beschreibe, was beim Lesen Deines Comics gut funktioniert und was Du nach Rückmeldungen verändert hast.
  4. Feedback: Gib einer Mitschülerin oder einem Mitschüler konstruktives Feedback zu Lesefluss, Verständlichkeit und Bildsprache.
  5. Selbsteinschätzung: Bewerte Deine Arbeit anhand der Kriterien Idee, Panelaufbau, Text-Bild-Verhältnis, Lettering, Überarbeitung und Wirkung.




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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
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  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

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Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

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  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
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© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

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Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE



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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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