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M6 M - Mathematische Modelle auswählen

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M6 M - Mathematische Modelle auswählen




M6 M - Mathematische Modelle auswählen

Zielgruppe: Klasse 6, M-Niveau

Leitfrage: Welche mathematische Darstellung passt am besten zu einer Realsituation – Rechnung, Tabelle, Figur, Diagramm oder proportionaler Zusammenhang – und wie kannst Du Deine Wahl begründen?


Einleitung

Mathematik hilft Dir, Situationen aus dem Alltag zu vereinfachen und übersichtlich darzustellen. Eine solche vereinfachte mathematische Beschreibung nennt man ein mathematisches Modell. Ein Modell zeigt nicht jedes Detail der Wirklichkeit, sondern genau die Informationen, die Du für eine Frage brauchst.

Realsituation → passendes Modell → mathematische Lösung → Prüfung an der Realität

In diesem aiMOOC lernst Du, nicht einfach irgendeine Darstellung zu verwenden. Du entscheidest, welches Modell eine Situation besonders gut beschreibt, und begründest Deine Entscheidung.

Modell Besonders geeignet, wenn ... Typische Frage Mathematisches Signal
Rechnung Du ein einzelnes genaues Ergebnis suchst. Was kostet der Einkauf insgesamt? 41,80=7,20
Tabelle mehrere zusammengehörige Werte übersichtlich verglichen werden. Wie ändern sich Kosten bei verschiedenen Stückzahlen? Wertepaare (x;y)
Figur Form, Lage, Länge, Fläche oder räumliche Vorstellung wichtig sind. Passt ein Schrank an diese Wand? Skizze mit Maßen
Diagramm Unterschiede, Entwicklungen oder Häufigkeiten schnell sichtbar werden sollen. Welcher Schulweg wird am häufigsten genutzt? Säulen, Balken, Punkte oder Linien
Proportionaler Zusammenhang zwei Größen immer mit demselben Faktor wachsen oder schrumpfen. Was kosten beliebig viele gleich teure Hefte? y=kx

Merke: Ein proportionaler Zusammenhang ist eine mathematische Struktur. Du kannst ihn zusätzlich als Rechnung, Tabelle oder Diagramm darstellen. Wenn aber gerade das gleichmäßige Mitwachsen der beiden Größen das Wichtigste an der Realsituation ist, ist „proportionaler Zusammenhang“ die treffendste Modellwahl.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Modelle auswählen: Du entscheidest zwischen Rechnung, Tabelle, Figur, Diagramm und proportionalem Zusammenhang.
  2. Auswahlen begründen: Du erklärst Deine Entscheidung mit Merkmalen der Realsituation.
  3. Proportionalität erkennen: Du prüfst, ob der Quotient zusammengehöriger Werte konstant ist.
  4. Tabellen nutzen: Du ordnest Wertepaare übersichtlich.
  5. Diagramme deuten: Du erkennst Unterschiede und Entwicklungen.
  6. Figuren nutzen: Du stellst räumliche oder geometrische Situationen passend dar.
  7. Ergebnisse prüfen: Du kontrollierst, ob ein mathematisches Ergebnis zur Wirklichkeit passt.


Vom Alltag zum mathematischen Modell


Der Modellierungskreislauf

Schritt Frage an Dich Beispiel „Schulfest“
1. Verstehen Was ist bekannt? Was wird gesucht? 6 Kisten Wasser, je 12 Flaschen
2. Vereinfachen Welche Informationen sind wichtig? Farbe der Flaschen ist unwichtig.
3. Modell wählen Rechnung, Tabelle, Figur, Diagramm oder proportional? Für die Gesamtzahl reicht eine Rechnung.
4. Mathematisch arbeiten Welche Rechnung oder Darstellung passt? 612=72
5. Ergebnis deuten Was bedeutet die Zahl? Es sind 72 Flaschen.
6. Prüfen Ist das Ergebnis realistisch und beantwortet es die Frage? Ja: 6 Gruppen mit je 12 ergeben 72.

612=72 ist hier besser als ein großes Diagramm, weil nur ein einziges genaues Ergebnis gesucht wird.


Ein Modell ist eine Vereinfachung

Eine Realsituation kann viele Informationen enthalten:

Realsituation Wichtig für die Aufgabe Unwichtig für die Aufgabe
Vier Hefte kosten je 1,80. Stückzahl und Preis pro Heft Farbe der Hefte
Ein Zimmer ist 5m lang und 4m breit. Maße und Form Farbe der Wand
Eine Klasse zählt ihre Schulwege. Verkehrsmittel und Häufigkeiten Reihenfolge der Namen in der Klassenliste

Ein gutes Modell lässt Unwichtiges weg und zeigt das Wichtige möglichst klar.


Modell 1: Rechnung

Eine Rechnung passt besonders gut, wenn Du aus bekannten Zahlen ein bestimmtes Ergebnis berechnen möchtest.

Beispiel: Für ein Klassenfrühstück werden 7 Packungen Saft zu je 2,40 gekauft.

72,40=16,80

Begründung der Modellwahl: Gesucht ist nur der Gesamtpreis dieses einen Einkaufs. Deshalb liefert eine Rechnung die gesuchte Information direkt.


Visueller Rechenweg

Schritt Darstellung Bedeutung
1 2,40 Preis einer Packung
2 72,40 sieben gleich teure Packungen
3 16,80 Gesamtpreis

Klicke für eine zweite Strategie.

72,40=7(2+0,40)=14+2,80=16,80


Dynamischer Rechenweg auf der Zahlengeraden

Mit einer Zahlengeraden kannst Du Rechenschritte als Bewegungen darstellen.

Auftrag: Verändere im Applet die Summanden. Beschreibe anschließend, wann eine Zahlengerade hilfreicher ist als eine reine Rechnung.


Modell 2: Tabelle

Eine Tabelle eignet sich, wenn mehrere zusammengehörige Werte geordnet dargestellt werden sollen.

Beispiel: Ein Heft kostet 1,50.

Anzahl Hefte x 1 2 3 4 5
Preis y in € 1,50 3,00 4,50 6,00 7,50

Die Tabelle zeigt mehrere Wertepaare:

(1;1,50), (2;3,00), (3;4,50), (4;6,00), (5;7,50)

Begründung der Modellwahl: Wenn Du mehrere Stückzahlen und Preise vergleichen oder schnell nachschlagen möchtest, ist eine Tabelle übersichtlicher als fünf einzelne Textaufgaben.


Tabelle als Entscheidungshilfe

Wenn Du ... dann spricht das für ...
mehrere Wertepaare vergleichen willst Tabelle
eine fehlende Tabellenzelle ergänzen willst Tabelle
ein Muster in den Werten suchst Tabelle
nur ein einziges Endergebnis brauchst eher Rechnung
einen Trend auf einen Blick erkennen willst eher Diagramm


Modell 3: Figur

Eine Figur ist besonders hilfreich, wenn Form, Lage, Abstände, Flächen oder räumliche Beziehungen wichtig sind.

Beispiel: Ein rechteckiger Teppich soll in einen Bereich von 4m Länge und 3m Breite passen.

Skizze des rechteckigen Bereichs
 4m 
 3m 

Für den Flächeninhalt gilt:

A=ab=4m3m=12m2

Begründung der Modellwahl: Die Figur zeigt sofort, welche Maße zusammengehören und welche Form der Bereich hat. Eine reine Zahlentabelle würde die räumliche Anordnung schlechter zeigen.


Dynamische Geometrie

Entscheidungsfrage: Verändere die Seitenlängen eines Rechtecks. Welche Informationen erkennst Du an der Figur schneller als an der Formel U=2a+2b?


Faltbare und rotierbare 3D-Körper

Eine Figur kann auch räumliche Zusammenhänge zeigen. Ein Würfelnetz besteht aus sechs Quadraten, die zu einem Würfel gefaltet werden können.

Auftrag: Bewege den Schieberegler. Begründe, warum eine bewegliche Figur für die Frage „Lässt sich dieses Netz zu einem Würfel falten?“ geeigneter ist als eine Rechnung.


Modell 4: Diagramm

Ein Diagramm ist besonders geeignet, wenn Du Unterschiede, Häufigkeiten oder Veränderungen schnell erkennen möchtest.

Beispiel: So kommen 24 Lernende zur Schule.

Schulweg Anzahl Visuelle Säule
zu Fuß 6 ██████
Fahrrad 8 ████████
Bus 7 ███████
Auto 3 ███

Aus dem Diagramm erkennst Du sofort: Fahrrad ist am häufigsten, Auto am seltensten.

Begründung der Modellwahl: Wenn der Vergleich der Häufigkeiten im Mittelpunkt steht, macht ein Diagramm Größenunterschiede schneller sichtbar als eine Rechnung.


Dynamisches Säulendiagramm

Auftrag: Verändere die Häufigkeiten. Beobachte, wie sich die Säulen bewegen. Formuliere zwei Aussagen, die Du direkt aus dem Diagramm ablesen kannst.


Tabelle oder Diagramm?

Frage Besseres Modell Begründung
Wie viele Kinder fahren genau mit dem Bus? Tabelle Der genaue Zahlenwert ist direkt ablesbar.
Welches Verkehrsmittel wird am häufigsten genutzt? Diagramm Die höchste Säule fällt sofort auf.
Welche zwei Gruppen unterscheiden sich nur um 1? Tabelle Exakte Werte lassen sich leicht vergleichen.
Wie stark unterscheiden sich alle Gruppen auf einen Blick? Diagramm Größenunterschiede werden visuell sichtbar.


Modell 5: Proportionaler Zusammenhang

Zwei Größen sind proportional, wenn sie sich immer mit demselben Faktor verändern.

y=kx

Dabei ist k der Proportionalitätsfaktor.

Beispiel: Ein Kilogramm Äpfel kostet 2,50.

y=2,50x

Masse x in kg 1 2 3 4
Preis y in € 2,50 5,00 7,50 10,00
Quotient yx 2,50 2,50 2,50 2,50

Der Quotient bleibt gleich:

2,501=5,002=7,503=10,004=2,50

Deshalb ist der Zusammenhang proportional.


Drei Tests auf Proportionalität

Test Frage Mathematisches Kriterium
Faktor-Test Wird der zweite Wert mit demselben Faktor verändert? xaya
Quotienten-Test Ist das Verhältnis immer gleich? yx=k
Graph-Test Liegen die Punkte auf einer Geraden durch den Ursprung? y=kx


Dynamischer proportionaler Zusammenhang

Auftrag: Verändere die Werte. Beobachte Tabelle und Graph. Erkläre, was mit dem Graphen passiert, wenn der Proportionalitätsfaktor k größer wird.


Nicht alles, was wächst, ist proportional

Beispiel Bowling: Der Eintritt kostet 3, jede Runde zusätzlich 2.

K=3+2r

Runden r 0 1 2 3
Kosten K in € 3 5 7 9

Der Quotient ist nicht konstant:

51=5,72=3,5,93=3

Außerdem gilt bei r=0 bereits K=3. Deshalb liegt kein proportionaler Zusammenhang vor. Eine Tabelle oder ein Diagramm kann die Situation trotzdem gut darstellen.


Modellwahl: Der Entscheidungsweg

Frage Wenn JA Wenn NEIN
Brauche ich nur ein einzelnes Ergebnis? Rechnung prüfen weiter
Sind mehrere Wertepaare wichtig? Tabelle prüfen weiter
Geht es vor allem um Form, Lage, Fläche oder Körper? Figur wählen weiter
Sollen Unterschiede oder Veränderungen schnell sichtbar werden? Diagramm wählen weiter
Verändern sich zwei Größen mit demselben Faktor? Proportionaler Zusammenhang Tabelle, Diagramm oder Rechnung ohne Proportionalität prüfen

Wichtig: Mehrere Modelle können möglich sein. Entscheidend ist, welches Modell die aktuelle Frage am klarsten beantwortet.


Interaktive Entscheidungssituationen


Situation 1: Kinokarten

Sechs Kinokarten kosten je 8. Gesucht ist nur der Gesamtpreis.

Deine Entscheidung und Begründung anzeigen

Rechnung ist am passendsten, weil ein einzelnes Ergebnis gesucht wird. 68=48


Situation 2: Getränkepreise

Du willst zeigen, was 1, 2, 3, 4 und 5 Flaschen zu je 1,20 kosten.

Deine Entscheidung und Begründung anzeigen

Eine Tabelle zeigt die fünf Wertepaare übersichtlich. Zusätzlich liegt ein proportionaler Zusammenhang vor, weil yx=1,20 konstant bleibt.


Situation 3: Klassenzimmer planen

Ein neuer Schrank soll an eine Wand zwischen Tür und Fenster gestellt werden.

Deine Entscheidung und Begründung anzeigen

Eine Figur mit eingezeichneten Längen ist am besten, weil Lage, Abstände und Breiten entscheidend sind.


Situation 4: Lieblingssportarten

Eine Klasse hat Häufigkeiten zu Fußball, Schwimmen, Turnen und Basketball gesammelt. Du willst auf einen Blick zeigen, welche Sportart am häufigsten genannt wurde.

Deine Entscheidung und Begründung anzeigen

Ein Diagramm ist besonders geeignet, weil die größte Häufigkeit visuell sofort auffällt.


Situation 5: Rezept verdoppeln

Für 4 Personen brauchst Du 300g Nudeln. Du möchtest Mengen für 2, 4, 6, 8 und 10 Personen bestimmen.

Deine Entscheidung und Begründung anzeigen

Der Kern ist ein proportionaler Zusammenhang: Die Nudelmenge wächst mit der Personenzahl im gleichen Verhältnis. Für eine Person sind es 75g, also m=75p. Eine Tabelle kann die Werte zusätzlich ordnen.


Situation 6: Temperatur im Tagesverlauf

Du hast Messwerte von 8 Uhr bis 18 Uhr und möchtest zeigen, wann die Temperatur steigt oder fällt.

Deine Entscheidung und Begründung anzeigen

Ein Liniendiagramm eignet sich, weil die zeitliche Entwicklung im Mittelpunkt steht.


Situation 7: Eintritt plus Nutzung

Im Kletterpark kostet der Eintritt 5 und jede zusätzliche Runde 3.

Deine Entscheidung und Begründung anzeigen

Für mehrere Rundenzahlen sind Tabelle oder Diagramm sinnvoll. Der Zusammenhang ist nicht proportional, weil bereits bei null Runden 5 anfallen.


Situation 8: Paket packen

Du willst prüfen, ob vier quaderförmige Schachteln in einen Karton passen.

Deine Entscheidung und Begründung anzeigen

Eine Figur oder ein räumliches Modell ist wichtig, weil Längen, Breiten, Höhen und Anordnung entscheidend sind.


Digitale Modell-Werkzeuge

Diese interaktiven Darstellungen helfen Dir zu erkennen, welche mathematische Repräsentation welchen Zweck erfüllt.


Dynamische Zahlengerade

Beobachte: Eine Zahlengerade eignet sich besonders zum Ordnen, Vergleichen und Visualisieren von Zahlen.


Interaktives Stellenwertmodell

Beobachte: Ein Stellenwertmodell zeigt die Struktur einer Zahl besser als ein langer Erklärungstext.


Bewegliche Bruchdarstellung

Beobachte: Verändere Zähler und Nenner. Vergleiche die symbolische Darstellung ab mit der sichtbaren Fläche.


Diagramm-Animation und Daten

Beobachte: Entscheide bei jeder Darstellung, ob exakte Werte oder schnelle Vergleiche im Mittelpunkt stehen.


Schritt-für-Schritt: Vom Text zur Modellwahl

Realsituation: Auf einem Ausflug kaufen 8 Kinder jeweils eine Fahrkarte zu 2,70. Die Lehrkraft möchte außerdem wissen, wie viel Fahrkarten für 5, 10, 15 oder 20 Kinder kosten würden.

Schritt Überlegung Ergebnis
1 Welche Größen ändern sich? Kinderzahl x und Kosten y
2 Was kostet eine Fahrkarte? 2,70
3 Gilt ein fester Faktor? y=2,70x
4 Werden mehrere Werte gebraucht? Ja
5 Beste Kernwahl Proportionaler Zusammenhang
6 Zusätzliche Darstellung Tabelle
Kinder x 5 8 10 15 20
Kosten y in € 13,50 21,60 27,00 40,50 54,00

Begründung: Der Preis pro Kind bleibt gleich. Deshalb gilt yx=2,70. Weil mehrere Werte benötigt werden, ergänzt eine Tabelle das proportionale Modell sinnvoll.


Typische Fehler und Gegenstrategien

Typischer Fehler Warum problematisch? Bessere Strategie
Immer sofort rechnen Eine Rechnung zeigt nicht immer Beziehungen oder Entwicklungen. Erst die Frage der Realsituation klären.
Jede Werteliste proportional nennen Gleiche Zunahme bedeutet nicht automatisch gleicher Faktor. Quotient yx prüfen.
Diagramm ohne passende Achsen Werte können falsch oder unklar wirken. Achsen beschriften und sinnvolle Skalierung wählen.
Figur ohne Maße Die Skizze ist dann nicht ausreichend nutzbar. Wichtige Längen eintragen.
Tabelle für nur ein Ergebnis Die Darstellung ist unnötig aufwendig. Eine Rechnung genügt häufig.
Modell nicht an Realität prüfen Ein rechnerisch korrektes Ergebnis kann sachlich unsinnig sein. Einheit, Größenordnung und Bedeutung kontrollieren.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welches Modell passt am besten, wenn nur der Gesamtpreis von 6 gleich teuren Heften gesucht wird? (Rechnung) (!Tabelle) (!Figur) (!Diagramm)




Welches Modell zeigt mehrere zusammengehörige Wertepaare besonders übersichtlich? (Tabelle) (!Figur) (!Einzelrechnung) (!Würfelnetz)




Welches Modell ist besonders geeignet, wenn Lage und Maße eines Zimmers wichtig sind? (Figur) (!Rechnung) (!Häufigkeitstabelle) (!Proportionalitätsfaktor)




Welche Darstellung macht Häufigkeitsunterschiede meist auf einen Blick sichtbar? (Diagramm) (!Rechenzeile) (!Term ohne Werte) (!Textabschnitt)




Woran erkennst Du einen proportionalen Zusammenhang sicher? (Der Quotient der zusammengehörigen Werte bleibt gleich) (!Die beiden Werte sind immer ganze Zahlen) (!Die Werte werden immer um eins größer) (!Die Tabelle hat mindestens vier Spalten)




Wie lautet der Zusammenhang bei einem Stückpreis von 3 Euro? (y gleich 3 mal x) (!y gleich x plus 3) (!y gleich 3 geteilt durch x) (!y gleich x minus 3)




Warum ist ein Eintrittspreis plus Preis pro Runde meist nicht proportional? (Bei null Runden können bereits Kosten entstehen) (!Weil Geld nie proportional sein kann) (!Weil Tabellen keine Preise enthalten dürfen) (!Weil Diagramme nur natürliche Zahlen zeigen)




Welche Modellwahl passt besonders gut zum Vergleich von Lieblingssportarten einer Klasse? (Diagramm) (!Würfelnetz) (!Einzelrechnung) (!Stellenwerttafel)




Was gehört zur Prüfung eines mathematischen Modells? (Kontrollieren ob das Ergebnis zur Realsituation passt) (!Jede Zahl grundsätzlich verdoppeln) (!Immer ein Kreisdiagramm zeichnen) (!Alle Angaben aus dem Text verwenden)




Welche Aussage zur Modellwahl ist richtig? (Mehrere Modelle können möglich sein aber eines kann zur Frage besonders gut passen) (!Zu jeder Realsituation gibt es genau eine erlaubte Darstellung) (!Ein Diagramm ist immer besser als eine Tabelle) (!Eine Rechnung ist immer das beste Modell)





Memory

Rechnung einzelnes genaues Ergebnis
Tabelle mehrere geordnete Wertepaare
Figur Form und räumliche Lage
Diagramm Unterschiede schnell erkennen
Proportionalität konstanter Quotient
Proportionalitätsfaktor gleichbleibender Multiplikationsfaktor
Plausibilitätsprüfung Ergebnis mit Realität vergleichen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Rechnung Einzelnes Ergebnis
Tabelle Wertepaare ordnen
Figur Lage und Form
Diagramm Häufigkeiten vergleichen
Proportionalität Gleichbleibender Faktor





Kreuzworträtsel

Rechnung Welches Modell eignet sich oft für ein einzelnes genaues Ergebnis?
Tabelle Welche Darstellung ordnet mehrere Wertepaare in Zeilen und Spalten?
Diagramm Welche Darstellung macht Unterschiede und Entwicklungen schnell sichtbar?
Figur Welches Modell zeigt besonders gut Form und räumliche Lage?
Quotient Welche Rechenart hilft beim Prüfen eines proportionalen Zusammenhangs?
Modell Wie nennt man eine vereinfachte mathematische Beschreibung einer Realsituation?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Ein mathematisches

beschreibt eine Realsituation vereinfacht.
Wenn nur ein bestimmtes Ergebnis gesucht wird, genügt oft eine

.
Mehrere zusammengehörige Werte lassen sich übersichtlich in einer

darstellen.
Form und räumliche Lage werden besonders gut durch eine

sichtbar.
Häufigkeiten und Entwicklungen lassen sich oft schnell in einem

vergleichen.
Bei einem proportionalen Zusammenhang bleibt der

zusammengehöriger Werte gleich.
Für proportionale Größen gilt die Gleichung

.
Der feste Faktor k heißt

.
Nach dem Rechnen solltest Du das Ergebnis mit der

vergleichen.
Ein Modell ist dann besonders geeignet, wenn es die gestellte

klar beantwortet.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Modell-Safari: Suche zu Hause oder in der Schule je ein Beispiel, das Du mit Rechnung, Tabelle, Figur oder Diagramm beschreiben würdest. Begründe jede Wahl in einem Satz.
  2. Mini-Tabelle: Wähle einen Gegenstand mit festem Stückpreis und erstelle eine Tabelle für 1 bis 5 Stück.
  3. Skizze mit Maßen: Zeichne eine einfache Figur eines Tisches, Zimmers oder Spielfelds und trage wichtige Maße ein.
  4. Diagramm aus Daten: Befrage mindestens zehn Personen zu einer harmlosen Alltagseigenschaft, zum Beispiel bevorzugtes Obst, und stelle die Häufigkeiten als Säulendiagramm dar.


Standard

  1. Zwei Modelle vergleichen: Stelle dieselbe Realsituation einmal als Tabelle und einmal als Diagramm dar. Erkläre, welche Information in welcher Darstellung leichter erkennbar ist.
  2. Proportional oder nicht: Erfinde je eine proportionale und eine nicht proportionale Alltagssituation. Begründe mit Zahlen, warum Deine Zuordnung proportional beziehungsweise nicht proportional ist.
  3. Rezept-Modell: Skaliere ein Rezept auf verschiedene Personenzahlen. Nutze y=kx, eine Tabelle und mindestens eine Kontrollrechnung.
  4. Klassenraum-Modell: Erstelle eine maßstäblich vereinfachte Skizze eines Raumes und erkläre, welche Details Du bewusst weggelassen hast.


Schwer

  1. Modellwechsel: Beginne mit einer Tabelle, entwickle daraus ein Diagramm und formuliere anschließend einen passenden Term. Beschreibe, was bei jedem Modellwechsel deutlicher oder weniger deutlich wird.
  2. Fehlermodell untersuchen: Erfinde eine Situation, in der jemand fälschlich Proportionalität annimmt. Zeige mit mindestens drei Wertepaaren, warum die Annahme falsch ist.
  3. Entscheidungsstationen: Gestalte fünf kurze Realsituationen für Mitschüler:innen. Bei jeder Station sollen sie das beste Modell auswählen und ihre Entscheidung begründen.
  4. Modellierungsprojekt: Untersuche eine selbst gewählte Alltagssituation, sammle Daten, wähle ein mathematisches Modell, löse eine Frage damit und prüfe anschließend, wo das Modell die Wirklichkeit vereinfacht.




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Lernkontrolle

  1. Modell begründen: Eine Bäckerei verkauft Brezeln zu einem festen Stückpreis. Erkläre, wann eine Rechnung genügt und wann ein proportionaler Zusammenhang mit Tabelle sinnvoller ist.
  2. Darstellungen vergleichen: Du erhältst dieselben Daten einmal als Tabelle und einmal als Diagramm. Beschreibe, welche Aussagen Du aus welcher Darstellung leichter gewinnst und warum.
  3. Proportionalität prüfen: Gegeben sind die Wertepaare (1;4), (2;8), (3;12) und (5;20). Begründe mit mindestens zwei verschiedenen Tests, ob ein proportionaler Zusammenhang vorliegt.
  4. Modell kritisieren: Jemand stellt die Sitzordnung eines Klassenzimmers nur als Zahlenliste dar. Erkläre, welche Information dadurch verloren geht und welches Modell Du stattdessen verwenden würdest.
  5. Fehler erkennen: Bei einer Freizeitaktion fallen 10 Grundgebühr und 4 pro Person an. Begründe, warum die Gesamtkosten nicht proportional zur Personenzahl sind.
  6. Transferaufgabe: Erfinde eine Realsituation, die sinnvoll mit zwei verschiedenen Modellen beschrieben werden kann. Erkläre, welches Modell Du für welche Frage verwenden würdest.
  7. Plausibilität: Eine Rechnung ergibt, dass 3 Schulbusse zusammen 0,6 Personen transportieren. Beschreibe, wie Du erkennst, dass das mathematische Ergebnis nicht sinnvoll zur Realsituation passt, und nenne mögliche Ursachen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Ergebnisse berechnest, sondern Deine Modellwahl begründest.

  1. Du kannst aus einer Realsituation die wichtigen Informationen herausfiltern.
  2. Du kannst erklären, wann eine Rechnung passend ist.
  3. Du kannst mehrere Wertepaare sinnvoll in einer Tabelle darstellen.
  4. Du kannst Figuren oder Skizzen nutzen, wenn Form und Lage wichtig sind.
  5. Du kannst passende Diagramme für Vergleiche oder Entwicklungen einsetzen.
  6. Du kannst proportionale Zusammenhänge mit y=kx beschreiben.
  7. Du kannst den Proportionalitätsfaktor mit k=yx bestimmen.
  8. Du kannst proportionale und nicht proportionale Situationen unterscheiden.
  9. Du kannst zwei mögliche Modelle vergleichen und ihre Vor- und Nachteile zur jeweiligen Frage erklären.
  10. Du kannst ein Ergebnis auf Einheit, Größenordnung und Bedeutung in der Realsituation prüfen.




OERs zum Thema

Weitere interaktive OER-Lernwege:

  1. Zahlengerade: Zahlen ordnen, vergleichen und Rechenwege visualisieren.
  2. Stellenwertsystem: Zahlen strukturiert darstellen.
  3. Bruchrechnung: Brüche als bewegliche Anteile verstehen.
  4. Proportionalität: Zuordnungen mit Tabellen, Graphen und Termen untersuchen.
  5. Diagramm: Daten darstellen und interpretieren.
  6. Würfelnetz: Flächen eines Körpers falten und räumlich denken.


Verknüpfte Lernbereiche


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