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Wiederholungszeichen in der Musiknotation

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Wiederholungszeichen in der Musiknotation




Einleitung

Wiederholungszeichen gehören zu den wichtigsten Orientierungshilfen in der Notenschrift. Sie zeigen Dir, welche Takte, Motive, Phrasen oder Formteile erneut gespielt werden. Dadurch bleibt ein Notenblatt übersichtlich, obwohl die Musik länger klingt, als sie auf dem Papier aussieht. In diesem aiMOOC lernst Du, einfache Wiederholungen, Voltenklammern, Da capo, Dal Segno, Fine, Coda und Faulenzer sicher zu lesen, praktisch umzusetzen und in eigenen Notenbeispielen anzuwenden.

Die folgenden Notenbeispiele kannst Du zuerst betrachten, dann rhythmisch sprechen, anschließend klatschen und zuletzt auf einem Instrument spielen oder singen. Achte dabei immer darauf, ob Du am Ende eines Abschnitts zurückspringen, eine alternative Endung wählen oder an eine bestimmte Zielstelle gehen sollst.


\relative c' {
  \clef treble
  \time 4/4
  \repeat volta 2 { c4 d e f | g4 f e d | }
  c1 \bar "|."
}


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du Wiederholungszeichen in einer Partitur oder Einzelstimme erkennen, die richtige Spielreihenfolge bestimmen und einfache Wiederholungen selbst notieren. Du lernst außerdem, wie Wiederholungen musikalische Form, Spannung, Gedächtnis und Übestrategien unterstützen.

  1. Notenlesen: Du erkennst links- und rechtsgerichtete Wiederholungszeichen sowie ihre Richtung.
  2. Musikalische Form: Du verstehst, warum Wiederholungen Abschnitte ordnen und wiedererkennbar machen.
  3. Volte: Du kannst erste und zweite Endungen sicher unterscheiden.
  4. Da capo und Dal Segno: Du kannst Sprunganweisungen in einen Spielablauf übersetzen.
  5. Coda und Fine: Du erkennst Zielstellen und Schlussmarken.
  6. Musikpraxis: Du kannst einen Ablaufplan für ein Stück erstellen und beim Musizieren umsetzen.


Grundidee der Wiederholung in der Musik

Musik lebt von Wiederholung und Veränderung. Wenn ein Rhythmus, eine Melodie oder ein Motiv wiederkehrt, kann Dein Ohr es wiedererkennen. In vielen Liedern entsteht dadurch eine klare Form, zum Beispiel Strophe, Refrain, Zwischenspiel und Schluss. Wiederholungszeichen sparen Platz und machen sichtbar, welche Teile erneut erklingen sollen.

Ein Wiederholungszeichen ähnelt einem Doppelstrich mit zwei Punkten. Die Punkte zeigen zur Seite des Abschnitts, der wiederholt werden soll. Steht am Ende eines Abschnitts ein rückwärts gerichtetes Zeichen, gehst Du zum vorherigen Wiederholungsanfang zurück. Gibt es keinen Wiederholungsanfang, wird meist vom Anfang des Stücks wiederholt.


X:1
T:Einfache Wiederholung
M:4/4
L:1/4
K:C
|: C D E F | G F E D :| C4 |]


Das einfache Wiederholungszeichen


Wiederholung vom Anfang

Steht nur am Ende eines Stückabschnitts ein Wiederholungszeichen, wird der Abschnitt in der Regel vom Beginn an erneut gespielt. Beim ersten Durchlauf spielst Du bis zum Zeichen. Beim zweiten Durchlauf gehst Du danach weiter oder beendest das Stück, wenn kein weiterer Abschnitt folgt.


\relative c' {
  \clef treble
  \time 3/4
  c4 d e | f2 g4 | a2. \bar ":|."
}

Beim Üben hilft eine einfache Regel: erst lesen, dann zählen, dann springen. Lies zuerst die Takte, zähle den Durchlauf mit und entscheide erst am Wiederholungszeichen, wohin Du zurückgehst.


Wiederholung eines bestimmten Abschnitts

Wenn nur ein mittlerer Abschnitt wiederholt werden soll, stehen zwei Wiederholungszeichen: ein nach rechts gerichtetes Zeichen am Anfang und ein nach links gerichtetes Zeichen am Ende. Der Bereich dazwischen wird wiederholt.


\relative c' {
  \clef treble
  \time 4/4
  c4 c g g |
  \repeat volta 2 { a4 a g2 | f4 f e e | }
  d1 \bar "|."
}

Für einen Ablaufplan kannst Du die Takte mit Buchstaben markieren. Ein Stück mit Einleitung, Wiederholungsteil und Schluss könnte so gelesen werden: A, B, B, C. Dadurch erkennst Du, dass der Abschnitt B zweimal erklingt.


Voltenklammern


Erste und zweite Endung

Voltenklammern werden verwendet, wenn ein Abschnitt wiederholt wird, aber beim zweiten Durchlauf anders endet. Die erste Klammer wird beim ersten Durchlauf gespielt. Nach der Wiederholung überspringst Du sie und spielst die zweite Klammer.


\relative c' {
  \clef treble
  \time 4/4
  \repeat volta 2 {
    c4 d e f |
    g2 g |
  }
  \alternative {
    { a4 g f e | }
    { c1 | }
  }
  \bar "|."
}

In Worten bedeutet das: Du spielst den Hauptteil, dann die erste Endung, springst zurück zum Wiederholungsanfang, spielst den Hauptteil erneut und nimmst beim zweiten Mal die zweite Endung. So entsteht ein klarer musikalischer Verlauf mit vertrautem Anfang und verändertem Schluss.


Übestrategie für Volten

Bei Volten lohnt es sich, die Durchläufe sichtbar zu planen. Schreibe über die erste Endung „nur beim ersten Mal“ und über die zweite Endung „nur beim zweiten Mal“. Spiele anschließend langsam und sprich den Ablauf laut mit: „Hauptteil, erste Endung, zurück, Hauptteil, zweite Endung.“ Erst wenn der Ablauf sicher ist, erhöhst Du das Tempo.


Sprunganweisungen in Noten


Da capo und Fine

Da capo bedeutet „vom Anfang“. Die Abkürzung D.C. fordert Dich auf, an den Anfang zurückzugehen. Steht zusätzlich Fine im Notentext, endet das Stück beim erneuten Erreichen dieser Stelle.


\relative c' {
  \clef treble
  \time 4/4
  c4 d e f |
  g1^\markup { "Fine" } \bar "||"
  a4 g f e |
  d1^\markup { "D.C. al Fine" } \bar "|."
}

Der Ablauf lautet: Spiele vom Anfang bis zur Anweisung, springe zurück zum Anfang und beende die Musik bei Fine. Wichtig ist, dass Fine erst beim Rückweg wirklich die Schlussstelle ist.


Dal Segno, Segno und Coda

Dal Segno bedeutet „vom Zeichen“. Das Segno markiert die Stelle, zu der Du zurückspringst. Eine Coda ist ein besonderer Schlussabschnitt. Bei D.S. al Coda springst Du zum Segno zurück, spielst bis zum Coda-Hinweis und wechselst dann zur Coda.


\relative c' {
  \clef treble
  \time 4/4
  c4^\markup { \musicglyph "scripts.segno" } d e f |
  g1^\markup { "To Coda" } \bar "||"
  a4 g f e |
  d1^\markup { "D.S. al Coda" } \bar "||"
  c1^\markup { \musicglyph "scripts.coda" "Coda" } \bar "|."
}

Um solche Sprünge zu verstehen, hilft ein Ablaufpfeil: Start, Segno, weiter bis „To Coda“, Sprung zur Coda, Schluss. Beim gemeinsamen Musizieren sollten alle Mitspielenden denselben Ablaufplan kennen, damit niemand an der falschen Stelle weiterspielt.


Kurze Wiederholungen und Faulenzer


Taktwiederholung

Ein Faulenzer zeigt an, dass ein vorheriger Takt oder ein kurzer Abschnitt wiederholt wird, ohne alle Noten noch einmal auszuschreiben. Solche Zeichen findest Du häufig in Begleitstimmen, Percussion, Gitarre, Bläserensemble oder Big-Band-Noten. Sie sparen Platz, verlangen aber genaues Zählen.


\relative c' {
  \clef treble
  \time 4/4
  c4 d e f |
  \repeat percent 2 { c4 d e f | }
  g1 \bar "|."
}

Beim Spielen von Faulenzern ist der musikalische Inhalt derselbe wie zuvor, aber Deine Aufmerksamkeit liegt auf der Anzahl der Wiederholungen. Zähle deshalb die Takte innerlich mit und markiere längere Wiederholungsfolgen mit kleinen Zählhilfen.


Wiederholungen hören, sprechen und spielen

Wiederholungszeichen werden besonders sicher, wenn Du mehrere Zugänge kombinierst. Zuerst erkennst Du das Zeichen im Notenbild. Dann sprichst Du den Ablauf. Danach klatschst Du den Rhythmus. Zum Schluss spielst oder singst Du das Beispiel. So verbindest Du Sehen, Hören, Motorik und Musiktheorie.


\relative c' {
  \clef treble
  \time 4/4
  \repeat volta 2 { c4 c g g | a4 a g2 | }
  f4 f e e | d1 \bar "|."
}
\addlyrics { Wie -- der -- ho -- len macht die Form ganz klar. }

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=K4NK95-RD6A |500|center}}

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=qBV_3rXzrpc |500|center}}


Ablaufpläne lesen


Vom Zeichen zum Ablauf

Viele Fehler beim Spielen entstehen nicht durch falsche Töne, sondern durch falsche Wege im Notentext. Deshalb solltest Du bei Wiederholungen immer zwischen Zeichen und Ablauf unterscheiden. Das Zeichen steht im Notenbild. Der Ablauf beschreibt, in welcher Reihenfolge die Takte tatsächlich erklingen.

Zeichen oder Angabe Bedeutung Praktische Lesestrategie
Wiederholungszeichen am Ende Abschnitt erneut spielen Zum Anfang oder zum Wiederholungsanfang zurückgehen
Wiederholungsanfang und Wiederholungsende Nur der eingeschlossene Abschnitt wird wiederholt Anfangszeichen suchen und beide Durchläufe zählen
Erste und zweite Volte Beim zweiten Durchlauf andere Endung spielen Erste Endung nach dem Rücksprung überspringen
D.C. al Fine Vom Anfang bis Fine Rückweg planen und bei Fine beenden
D.S. al Coda Vom Segno bis zur Coda-Stelle und dann in die Coda Segno und Coda-Ziel deutlich markieren


Beispiel für einen Ablaufplan

Ein Stück hat vier Abschnitte: A ist die Einleitung, B ist ein wiederholter Hauptteil, C ist eine erste Endung und D ist eine zweite Endung. Mit Volten ergibt sich häufig der Ablauf A, B, C, B, D. Wenn danach noch eine Coda folgt, könnte der Schluss als E ergänzt werden. Solche Buchstabenpläne helfen besonders in Ensembles, weil alle Beteiligten dieselbe Struktur sehen.


X:2
T:Ablauf mit zwei Endungen
M:4/4
L:1/4
K:G
G A B c |: d c B A | G A B c |1 d4 :|2 G4 |]


Typische Fehler und Lösungen


Fehler beim Zurückspringen

Ein häufiger Fehler ist, bei einem Wiederholungszeichen automatisch zum Anfang zu springen, obwohl ein eigener Wiederholungsanfang vorhanden ist. Suche deshalb immer zuerst das zugehörige Startzeichen. Wenn es vorhanden ist, beginnt die Wiederholung dort. Nur wenn kein Startzeichen vorhanden ist, gehst Du meistens zum Anfang.


Fehler bei Volten

Bei Volten wird oft die erste Endung versehentlich ein zweites Mal gespielt. Markiere deshalb die erste Endung als „nur einmal“ und die zweite Endung als „danach“. Besonders beim Singen kann ein kurzer Blick auf die Klammer vor dem Ende helfen.


Fehler bei Da capo und Dal Segno

Bei Da capo springst Du an den Anfang. Bei Dal Segno springst Du zum Zeichen. Diese Unterscheidung ist entscheidend. Wenn Du beide Begriffe sicher auseinanderhältst, kannst Du komplexe Stücke zuverlässiger aufführen.


Unterrichtsideen für Musiklernen

Wiederholungszeichen eignen sich sehr gut für handlungsorientierten Musikunterricht. Du kannst ein kurzes Stück zuerst ohne Wiederholungen ausschreiben und dann mit Zeichen verkürzen. Danach kann die Klasse vergleichen, welche Fassung übersichtlicher ist. Ebenso sinnvoll ist das umgekehrte Verfahren: Ein notiertes Beispiel mit Wiederholungen wird vollständig als klingender Ablauf ausgeschrieben. Dadurch werden Abstraktion, Lesekompetenz und musikalische Strukturierung verbunden.


\relative c' {
  \clef treble
  \time 2/4
  \repeat volta 2 { c8 d e f | g4 g | }
  \alternative {
    { a8 g f e | }
    { c2 | }
  }
  \bar "|."
}


Merksätze

  1. Wiederholungszeichen: Die Punkte zeigen zu dem Abschnitt, der wiederholt wird.
  2. Volte: Die erste Endung gehört zum ersten Durchlauf, die zweite Endung zum zweiten Durchlauf.
  3. Da capo: Springe zum Anfang.
  4. Dal Segno: Springe zum Zeichen.
  5. Fine: Beende das Stück an dieser Stelle, wenn Du sie nach der Sprunganweisung erreichst.
  6. Coda: Springe in den markierten Schlussabschnitt.
  7. Faulenzer: Wiederhole den vorherigen Takt oder Abschnitt und zähle genau mit.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was zeigt ein Wiederholungszeichen in der Notenschrift an? (Ein Abschnitt soll erneut gespielt werden) (!Ein Abschnitt soll schneller gespielt werden) (!Ein Abschnitt soll leiser gespielt werden) (!Ein Abschnitt soll ausgelassen werden)




Was bedeutet ein Wiederholungszeichen am Ende, wenn kein eigener Wiederholungsanfang notiert ist? (Die Wiederholung beginnt meistens am Anfang) (!Die Wiederholung beginnt immer in der Mitte) (!Die Musik endet sofort) (!Nur die letzte Note wird wiederholt)




Wozu dienen Voltenklammern? (Sie zeigen unterschiedliche Endungen bei Durchläufen) (!Sie zeigen die Lautstärke eines Tons) (!Sie zeigen die Tonart eines Stückes) (!Sie zeigen die Instrumentengruppe)




Was spielst Du beim zweiten Durchlauf einer Wiederholung mit erster und zweiter Volte? (Die zweite Endung) (!Die erste Endung noch einmal) (!Den Anfang gar nicht mehr) (!Nur die Pausen)




Was bedeutet Da capo? (Vom Anfang) (!Vom Zeichen) (!Zum Schlussabschnitt) (!Ohne Wiederholung)




Was bedeutet Dal Segno? (Vom Zeichen) (!Vom Anfang) (!Bis zur Pause) (!Mit doppeltem Tempo)




Welche Funktion hat Fine in einem wiederholten Ablauf? (Es markiert die Schlussstelle) (!Es markiert einen Taktwechsel) (!Es markiert eine neue Tonart) (!Es markiert eine Begleitstimme)




Wozu dient eine Coda? (Sie markiert einen Schlussabschnitt nach einem Sprung) (!Sie erhöht automatisch das Tempo) (!Sie ersetzt den Taktstrich) (!Sie zeigt eine Wiederholung der Tonart)




Was ist ein Faulenzer in der Musiknotation? (Ein Zeichen für die Wiederholung eines vorherigen Taktes oder Abschnitts) (!Ein Zeichen für einen sehr langen Ton) (!Ein Zeichen für einen Tonartwechsel) (!Ein Zeichen für eine Gesangspause)




Was hilft besonders beim Lesen komplexer Wiederholungen? (Einen Ablauf markieren und die Durchläufe zählen) (!Alle Wiederholungszeichen ignorieren) (!Nur die erste Zeile lesen) (!Jeden Takt zufällig auswählen)





Memory

Wiederholungszeichen Abschnitt erneut spielen
Voltenklammer unterschiedliche Endungen
Da capo vom Anfang
Dal Segno vom Zeichen
Fine Schlussstelle
Coda Schlussabschnitt
Faulenzer Takt wiederholen
Ablaufplan Spielreihenfolge klären





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bedeutung im Ablauf
Wiederholungsende Zurück zum passenden Wiederholungsanfang
Erste Volte Endung beim ersten Durchlauf
Zweite Volte Endung beim zweiten Durchlauf
Da capo Zurück an den Anfang
Dal Segno Zurück zum Zeichen





Kreuzworträtsel

Wiederholung Wie heißt das erneute Spielen eines Abschnitts?
Volte Wie heißt eine Klammer für unterschiedliche Endungen?
Segno Wie heißt das Zeichen als Ziel bei Dal Segno?
Coda Wie heißt ein besonderer Schlussabschnitt?
Fine Welches Wort markiert oft das Ende nach einem Rücksprung?
Faulenzer Wie heißt ein Zeichen für die Wiederholung eines vorherigen Taktes?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Wiederholungszeichen weist darauf hin, dass ein musikalischer Abschnitt

gespielt wird. Wenn kein eigener Wiederholungsanfang notiert ist, beginnt die Wiederholung meist

. Voltenklammern zeigen, dass ein Abschnitt bei verschiedenen Durchläufen eine andere

hat. Da capo bedeutet, dass Du zum

zurückgehst. Dal Segno führt Dich zum notierten

. Fine markiert eine mögliche

. Eine Coda ist ein besonderer

. Ein Faulenzer zeigt an, dass ein vorheriger Takt oder Abschnitt

wird.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Notenlesen: Suche in einem Liederbuch oder in einem Arbeitsblatt drei Beispiele für Wiederholungszeichen und markiere den wiederholten Abschnitt farbig.
  2. Rhythmus: Klatsche ein viertaktiges Rhythmusmuster und wiederhole die mittleren zwei Takte mit einem deutlich gesprochenen Ablaufplan.
  3. Hören: Höre ein kurzes Lied und notiere, welche Teile wiederkehren, ohne zunächst auf Noten zu schauen.
  4. Musiksprache: Erkläre einer Mitschülerin oder einem Mitschüler den Unterschied zwischen Da capo und Dal Segno in eigenen Worten.


Standard

  1. Notation: Schreibe ein achttaktiges Beispiel mit Wiederholungsanfang, Wiederholungsende und Schlussakkord.
  2. Volte: Erfinde ein kurzes Stück mit erster und zweiter Endung und beschreibe den genauen Ablauf als Buchstabenfolge.
  3. Ensemble: Übt in einer Kleingruppe ein Stück mit Wiederholungen ein und erstellt vorher einen gemeinsamen Ablaufplan.
  4. Analyse: Nimm ein Lied mit Strophe und Refrain und übertrage seine Form in eine Notationsskizze mit Wiederholungszeichen.


Schwer

  1. Komposition: Komponiere ein kurzes Stück mit Da capo al Fine oder Dal Segno al Coda und achte darauf, dass der Ablauf musikalisch sinnvoll klingt.
  2. Arrangement: Schreibe eine Begleitstimme, in der Faulenzer sinnvoll eingesetzt werden, und erkläre, warum sie die Notation übersichtlicher machen.
  3. Partiturlesen: Analysiere eine mehrstimmige Partitur und prüfe, ob alle Stimmen an denselben Wiederholungsstellen weiterlaufen.
  4. Unterrichtsprojekt: Erstelle ein eigenes Lernvideo oder Plakat, das Wiederholungszeichen mit Notenbeispielen, Ablaufpfeilen und Hörübungen erklärt.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Ablaufanalyse: Erkläre an einem Beispiel mit erster und zweiter Volte, warum der klingende Ablauf länger ist als der geschriebene Notentext.
  2. Transfer: Übertrage ein ausgeschriebenes achttaktiges Stück in eine kürzere Fassung mit Wiederholungszeichen und begründe Deine Notationsentscheidung.
  3. Fehlerdiagnose: Beschreibe, welche musikalischen Folgen es hätte, wenn eine Gruppe bei Dal Segno versehentlich zum Anfang springt.
  4. Musikalische Form: Vergleiche Wiederholungen in einem Volkslied, einem Popsong und einem klassischen Menuett. Zeige, wie Wiederholung jeweils Struktur erzeugt.
  5. Aufführungspraxis: Entwickle eine Probe-Anleitung für ein Ensemble, das ein Stück mit D.C. al Fine, Volten und Coda sicher aufführen soll.
  6. Notation und Klang: Beschreibe, wie Du aus einem Notenbild mit Wiederholungen eine vollständig ausgeschriebene Klangfolge erstellen würdest.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du Wiederholungszeichen nicht nur benennen, sondern musikalisch anwenden kannst. Wichtig sind ein beschriftetes Notenbeispiel, ein korrekter Ablaufplan und eine kurze Erklärung, wie die Musik tatsächlich erklingt.

  1. Notenbeispiel: Ein eigenes oder ausgewähltes Beispiel mit Wiederholungszeichen, Volten oder Sprunganweisung.
  2. Ablaufplan: Eine Buchstabenfolge oder Pfeildarstellung, die die tatsächliche Spielreihenfolge zeigt.
  3. Musikalische Erklärung: Eine verständliche Beschreibung, warum die Zeichen Platz sparen und Form erzeugen.
  4. Praktische Umsetzung: Eine Aufnahme, Vorführung oder Klassenpräsentation des Beispiels.
  5. Reflexion: Eine kurze Auswertung, welche Stelle beim Lesen schwierig war und welche Strategie geholfen hat.




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