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Trennen, Schneiden und Scheren - Handwerk

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Trennen, Schneiden und Scheren - Handwerk




Trennen, Schneiden und Scheren - Handwerk


Einleitung

Beim Trennen teilst Du Werkstücke, kürzt Halbzeuge oder stellst Konturen her. In der handwerklichen Ausbildung begegnen Dir dabei Handsägen, Messer, Zangen, Blechscheren, Hebelscheren und kraftbetriebene Maschinen. Entscheidend sind die passende Verfahrenswahl, ein sicher gespanntes Werkstück und eine kontrollierte Schnittqualität.

Blechscheren für unterschiedliche Schnittaufgaben
Blechscheren für unterschiedliche Schnittaufgaben


Lernziele

  1. Trennverfahren: Du unterscheidest spanende, spanlose und thermische Verfahren.
  2. Werkzeugauswahl: Du wählst Werkzeug und Schneide passend zu Werkstoff, Form und Materialdicke.
  3. Arbeitsvorbereitung: Du misst, reißt an, spannst sicher und planst die Schnittfolge.
  4. Arbeitssicherheit: Du erkennst Gefahren durch Schneiden, Quetschen, Funken, Staub und nachlaufende Werkzeuge.
  5. Qualitätsprüfung: Du beurteilst Maß, Winkel, Grat, Verformung und Oberfläche der Schnittkante.


Grundlagen


Trennen in der Fertigungstechnik

Trennen bildet in der Fertigungstechnik die dritte Hauptgruppe nach DIN 8580. Dabei wird der Zusammenhalt eines festen Werkstücks örtlich aufgehoben.[1]

Verfahren Kennzeichen Beispiele im Handwerk
Zerteilen Mechanisches Trennen ohne Späne Scherschneiden, Messerschneiden, Beißschneiden
Spanen Werkstoff wird als Span abgetragen Sägen, Bohren, Fräsen, Schleifen
Abtragen Teilchen werden thermisch, elektrisch oder chemisch entfernt Plasma-, Laser- oder Brennschneiden
Zerlegen Bauteile oder Verbindungen werden getrennt Schraubverbindung lösen, Bauteil demontieren
Prinzip des Beißschneidens
Prinzip des Beißschneidens


Schneiden und Scheren

Im Werkstattalltag wird Schneiden häufig als Sammelbegriff benutzt. Fachlich wird genauer unterschieden:

  1. Messerschneiden: Eine keilförmige Schneide dringt in den Werkstoff ein, zum Beispiel beim Cuttermesser.
  2. Beißschneiden: Zwei Schneiden treffen aufeinander, zum Beispiel beim Seitenschneider oder Bolzenschneider.
  3. Scherschneiden: Zwei Schneiden bewegen sich mit geringem seitlichem Abstand aneinander vorbei. Der Werkstoff wird abgeschert.[2]
  4. Sägen: Viele Zähne tragen nacheinander kleine Späne ab.


Arbeitsvorbereitung


Arbeitsauftrag prüfen

Vor dem ersten Schnitt klärst Du:

  1. Werkstoff: Stahl, Aluminium, Kupfer, Holz, Kunststoff, Kabel oder Verbundmaterial.
  2. Werkstückform: Blech, Rohr, Profil, Platte, Draht oder Folie.
  3. Schnittform: Gerade, Kurve, Ausschnitt, Gehrung oder Trennschnitt.
  4. Genauigkeit: Fertigmaß, Bearbeitungszugabe und zulässiger Grat.
  5. Stückzahl: Einzelteil, Kleinserie oder wiederholter Zuschnitt.
  6. Gefährdung: Scharfe Kanten, Funken, Staub, Lärm, Quetschstellen und Rückschlag.


Messen, Anreißen und Spannen

Die Schnittlinie muss gut sichtbar sein. Plane eine Bearbeitungszugabe ein, wenn die Kante später gefeilt, geschliffen oder entgratet wird. Spanne das Werkstück so, dass es nicht schwingt, kippt oder den Schnitt einklemmt. Die spätere Trennstelle muss frei zugänglich sein.


Manuelle Trennverfahren


Sägen mit der Handbügelsäge

Die Handbügelsäge eignet sich für Rohre, Profile, Stäbe und kleinere Metallquerschnitte. Das Sägeblatt wird straff eingespannt. Die Zähne zeigen in Vorschubrichtung. Beim Anschnitt wird die Säge leicht geneigt und mit beiden Händen geführt. Beim Rückhub wird der Druck verringert. Gegen Schnittende reduzierst Du die Kraft, damit Werkstück und Reststück nicht unkontrolliert ausbrechen.[3]

Handbügelsäge mit austauschbarem Sägeblatt
Handbügelsäge mit austauschbarem Sägeblatt

Praxisregel: Dünnwandige Werkstücke benötigen eine Zahnteilung, bei der mehrere Zähne gleichzeitig im Eingriff sind. Ein zu grobes Blatt kann einhaken; ein zu feines Blatt kann den Spanraum zusetzen.


Schneiden mit dem Cuttermesser

Cuttermesser werden zum Beispiel bei Karton, Folien, Dämmstoffen, Bodenbelägen und Verpackungen eingesetzt. Verwende möglichst ein Sicherheitsmesser mit automatischem oder verdecktem Klingeneinzug. Prüfe Klinge, Arretierung und Griff. Lege das Material auf eine geeignete Schneidunterlage und sichere es gegen Verrutschen.[4]

Sicherheitsmesser und einfaches Cuttermesser
Sicherheitsmesser und einfaches Cuttermesser

Sicher arbeiten: Schneide kontrolliert, halte die freie Hand aus der Schnittlinie und transportiere das Messer nur mit versenkter oder gesicherter Klinge.


Beißschneiden mit Zangen

Seitenschneider, Kabelschneider und Bolzenschneider trennen Werkstoffe zwischen zwei Schneiden. Lange Griffe oder Kniehebel verstärken die Handkraft. Das Werkzeug darf nur für die freigegebene Werkstoffart und den zulässigen Durchmesser verwendet werden.

Hebelwirkung eines Bolzenschneiders
Hebelwirkung eines Bolzenschneiders

Nicht zulässig: Griffe durch Rohre verlängern, auf das Werkzeug schlagen oder gehärtete Werkstoffe schneiden, für die das Werkzeug nicht vorgesehen ist.


Messerschneiden mit Maschinen

Auch Schneideplotter arbeiten mit einer kleinen Messerklinge. Das Beispiel zeigt das Trennen einer Folie mit einem Schleppmesser.

Schneideplotter mit Schleppmesser


Scheren von Blechen


Handblechscheren

Handblechscheren eignen sich für dünne Bleche. Gerade Scheren werden für kurze gerade Schnitte genutzt. Links- und rechtsschneidende Scheren erleichtern Kurven und lange Konturen. Verlasse Dich bei der Auswahl nicht nur auf die Grifffarbe, sondern prüfe Kennzeichnung und Schneidengeometrie.

Klassische Blechschere
Klassische Blechschere
Links- und rechtsschneidende Blechscheren
Links- und rechtsschneidende Blechscheren

Beim Schneiden wird das abgetrennte Blech so geführt, dass es die Hand nicht verletzt und die Schere nicht verkantet. Scharfe Schnittkanten werden anschließend entgratet.


Handhebelscheren

Die Handhebelschere trennt Bleche, Flachmaterial oder Profile mit verstärkter Hebelwirkung. Werkstoff, Härte und Abmessung müssen innerhalb der Maschinenfreigabe liegen. Ein Niederhalter verhindert das Hochkanten des Werkstücks. Die Schere wird nur von einer Person bedient. Hebelverlängerungen sind unzulässig.[5]

Handhebelschere
Handhebelschere


Tafelscheren und hydraulische Scheren

Tafelscheren erzeugen lange gerade Schnitte. Niederhalter fixieren das Blech, bevor Ober- und Untermesser den Werkstoff trennen. Hände dürfen niemals in den Schneid- oder Niederhalterbereich gelangen. Schutz- und Befehlseinrichtungen dürfen nicht überbrückt werden.

Obermesser, Untermesser und Niederhalter einer hydraulischen Tafelschere
Obermesser, Untermesser und Niederhalter einer hydraulischen Tafelschere


Maschinelle und thermische Verfahren


Trennschleifen mit dem Winkelschleifer

Beim Trennschleifen trägt eine dünne Trennscheibe Werkstoff mit hoher Umfangsgeschwindigkeit ab. Scheibe, Maschine, Werkstoff und zulässige Drehzahl müssen zusammenpassen. Die Trennscheibe darf nicht seitlich belastet oder zum Schruppschleifen verwendet werden.

Kennzeichnungen auf einer Trennscheibe
Kennzeichnungen auf einer Trennscheibe

Für Trennarbeiten ist eine geeignete, beidseitig abdeckende Schutzhaube erforderlich. Verwende die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung und beachte Funkenflug, Brandlasten, Staub, Lärm und Nachlauf.[6]

Datei:Angle Grinder cutting a steel chain - Video.webm


Stichsäge, Kreis- und Bandsäge

Kraftbetriebene Sägen ermöglichen schnelle und wiederholbare Schnitte. Sägeblatt, Zahnteilung, Schnittgeschwindigkeit und Vorschub müssen zum Werkstoff passen. Schutzhauben, Führungen, Anschläge und Spannmittel bleiben wirksam. Späne werden mit geeigneten Hilfsmitteln entfernt, nicht mit der Hand.

Stichsäge mit Sägeblättern für Holz und Metall
Stichsäge mit Sägeblättern für Holz und Metall


Plasma- und Laserschneiden

Thermische Verfahren eignen sich besonders für metallische Bleche und Konturen. Sie erzeugen eine Schnittfuge und können eine Wärmeeinflusszone hinterlassen. Maschinenparameter, Absaugung, Brandschutz und Schutz vor Strahlung oder Funken sind Teil der betrieblichen Unterweisung.

CNC-Plasmaschneiden
CNC-Plasmaschneiden


Schnittqualität


Prüfkriterien

Prüfkriterium Leitfrage
Maßhaltigkeit Liegt die Kante innerhalb der Toleranz?
Rechtwinkligkeit Ist der Schnitt zur Bezugsfläche korrekt ausgerichtet?
Grat Sind scharfe oder überstehende Kanten vorhanden?
Verformung Wurde das Blech gebogen, gestaucht oder verdreht?
Oberfläche Ist die Schnittfläche gleichmäßig oder stark ausgebrochen?
Wärmeeinfluss Sind Verfärbungen, Härteänderungen oder Schmelzreste sichtbar?

Nacharbeit: Entgraten, Feilen, Schleifen oder Richten gehört nur dann zum Arbeitsauftrag, wenn dadurch Maß und Funktion nicht beeinträchtigt werden.


Arbeitssicherheit


Sicherer Ablauf

  1. Unterweisung: Arbeite nur mit Maschinen und Werkzeugen, für die Du eingewiesen wurdest.
  2. Sichtprüfung: Prüfe Schneiden, Sägeblätter, Scheiben, Kabel, Griffe, Schutzhauben und Arretierungen.
  3. Werkstückspannung: Sichere das Werkstück gegen Verrutschen, Schwingen, Kippen und Einklemmen.
  4. Gefahrenbereich: Halte Hände, Körper und Leitungen aus Schnittlinie, Funkenflug und Nachlaufbereich.
  5. Persönliche Schutzausrüstung: Nutze die für Tätigkeit und Gefährdungsbeurteilung festgelegte PSA.
  6. Brandschutz: Entferne brennbare Stoffe aus dem Funkenbereich und kontrolliere den Arbeitsplatz nach Heißarbeiten.
  7. Absaugung: Erfasse gesundheitsgefährdende Stäube und Dämpfe mit der vorgesehenen Absaugung.
  8. Stillstand: Lege Maschinen erst ab oder greife erst ein, wenn das Werkzeug vollständig stillsteht.

Achtung bei Handschuhen: Schnittschutzhandschuhe können beim Umgang mit scharfkantigen Werkstücken sinnvoll sein. An offen laufenden oder einziehenden Maschinenteilen können Handschuhe jedoch erfasst werden. Maßgeblich sind Unterweisung, Betriebsanweisung und Gefährdungsbeurteilung.


Typische Fehler und Folgen

Fehler Mögliche Folge Verbesserung
Falsches Werkzeug Verkanten, Bruch oder schlechte Schnittkante Werkzeug nach Werkstoff und Abmessung auswählen
Werkstück nicht gespannt Verrutschen, Schwingung oder Maßfehler Geeignete Spannmittel verwenden
Zu hoher Vorschub Zahnausbruch, Klemmen oder Überhitzung Gleichmäßig und werkstoffgerecht arbeiten
Stumpfe Schneide Hoher Kraftbedarf und starke Verformung Werkzeug wechseln oder fachgerecht instand setzen
Seitendruck auf Trennscheibe Scheibenbruch Nur in vorgesehener Schnittrichtung führen
Grat nicht entfernt Schnittverletzung oder Montageproblem Kante kontrolliert entgraten


Werkstattauftrag: Ein Profil ablängen

  1. Arbeitszeichnung lesen und Fertigmaß bestimmen.
  2. Werkstoff und Profilquerschnitt prüfen.
  3. Trennverfahren und geeignetes Werkzeug auswählen.
  4. Schnittlinie messen, anreißen und kontrollieren.
  5. Werkstück sicher spannen und Schnitt ausführen.
  6. Maß, Winkel, Grat und Oberflächenzustand prüfen und dokumentieren.


Quellen und Vertiefung

  1. BGHM: Arbeiten mit Handbügelsägen
  2. BGHM: Arbeiten mit Handhebelscheren
  3. BGHM: Arbeiten mit dem Cuttermesser
  4. BGHM: Winkelschleifer
  5. Wikipedia: Scherschneiden
  6. Wikipedia: Trennen


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was kennzeichnet das Zerteilen? (Es entstehen keine Späne) (!Es wird nur Holz bearbeitet) (!Es wird immer Wärme eingesetzt) (!Es werden Bauteile verschraubt)




Wie wird das Blatt einer Handbügelsäge eingesetzt? (Die Zähne zeigen in Vorschubrichtung) (!Die Zähne zeigen immer zum Griff) (!Das Blatt bleibt locker gespannt) (!Die Zahnung zeigt nach oben)




Was ist vor einem Handsägeschnitt besonders wichtig? (Das Werkstück schwingungsfrei einzuspannen) (!Das Werkstück frei in der Hand zu halten) (!Das Sägeblatt seitlich zu biegen) (!Den Rückhub stark zu belasten)




Wie arbeitet eine Blechschere? (Zwei Schneiden bewegen sich aneinander vorbei) (!Ein Bohrer erzeugt ein Loch) (!Eine Scheibe schmilzt das Blech) (!Ein Hammer bricht das Werkstück)




Wozu dient ein Niederhalter an einer Hebelschere? (Er sichert das Werkstück gegen Hochkanten) (!Er schärft das Obermesser) (!Er misst die Blechdicke) (!Er verlängert den Handhebel)




Welche Scheibe ist zum Trennschleifen vorgesehen? (Eine geeignete dünne Trennscheibe) (!Eine Holzraspel) (!Eine Drahtbürste) (!Ein Polierteller)




Warum wird der Druck am Ende eines Handsägeschnitts verringert? (Damit Werkstück und Reststück nicht unkontrolliert ausbrechen) (!Damit das Sägeblatt absichtlich verkantet) (!Damit mehr Wärme entsteht) (!Damit der Schnitt breiter wird)




Welches Merkmal gehört zur Schnittqualitätsprüfung? (Die Gratbildung) (!Die Farbe des Werkzeugkastens) (!Die Länge des Verlängerungskabels) (!Die Anzahl der Werkstattfenster)




Wie wird ein Cuttermesser sicher transportiert? (Mit versenkter oder gesicherter Klinge) (!Mit vollständig ausgefahrener Klinge) (!Lose in der Hosentasche) (!Mit abgebrochener Arretierung)




Wann darf eine Maschine nach dem Schnitt abgelegt werden? (Wenn das Werkzeug vollständig stillsteht) (!Während das Werkzeug nachläuft) (!Sobald Funken entstehen) (!Noch vor dem Ausschalten)





Memory

Handbügelsäge Spanendes Trennen
Blechschere Spanloses Scherschneiden
Winkelschleifer Trennschleifen
Cuttermesser Messerschneiden
Bolzenschneider Hebelverstärkung
Niederhalter Schutz gegen Hochkanten
Schnittfuge Vom Werkzeug erzeugter Trennspalt
Grat Scharfe Kante am Schnitt





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Typischer Einsatz
Handbügelsäge Metallprofil ablängen
Blechschere Dünnblech entlang einer Kontur trennen
Cuttermesser Folie oder Karton schneiden
Bolzenschneider Draht oder Bolzen trennen
Winkelschleifer Stahlprofil mit Trennscheibe durchtrennen






Kreuzworträtsel

Schnittfuge Wie heißt der vom Werkzeug erzeugte Trennspalt?
Blechschere Welches Handwerkzeug schneidet dünnes Metall zwischen zwei Schneiden?
Trennscheibe Welches dünne Werkzeug wird am Winkelschleifer zum Ablängen eingesetzt?
Schutzhaube Welche Einrichtung deckt ein rotierendes Werkzeug teilweise ab?
Entgraten Wie heißt das Entfernen scharfer Kanten nach dem Trennen?
Niederhalter Welches Bauteil verhindert das Hochkanten eines Blechs?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Beim

entstehen keine Späne. Beim Sägen wird Werkstoff in Form von

abgetragen. Das Blatt einer Handbügelsäge wird in

verzahnt eingesetzt. Vor dem Trennen muss das Werkstück sicher

werden. Beim Scherschneiden bewegen sich zwei Schneiden aneinander

. Ein

verhindert das Hochkanten eines Blechs. Eine Trennscheibe darf nicht seitlich zum

belastet werden. Scharfe Kanten nach dem Schnitt werden durch

beseitigt. Eine Maschine darf erst nach vollständigem

abgelegt werden. Maß, Winkel und Grat gehören zur Prüfung der

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Werkzeugsteckbrief: Fotografiere ein Trennwerkzeug aus Deiner Werkstatt und beschrifte Schneide, Griff, Schutzteile und Einsatzbereich.
  2. Sicherheitsanalyse: Untersuche ein Werkstattfoto und markiere sichere sowie unsichere Handlungen.
  3. Schnittkantenvergleich: Vergleiche zwei vorbereitete Schnittkanten nach Grat, Maß und Oberfläche.
  4. Ablaufkarte: Erstelle eine kurze Karte mit den Schritten Prüfen, Anreißen, Spannen, Trennen und Kontrollieren.


Standard

  1. Sägeversuch: Trenne zwei unterschiedliche Metallprofile mit geeigneten Sägeblättern und dokumentiere Kraftbedarf und Schnittbild.
  2. Scherenvergleich: Erprobe eine gerade sowie eine links- oder rechtsschneidende Blechschere an einer Übungskontur.
  3. Verfahrensauswahl: Wähle für fünf Werkstücke jeweils ein geeignetes Trennverfahren und begründe Deine Entscheidung.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video über das sichere Einspannen und Ablängen eines Werkstücks.


Schwer

  1. Fertigungsplanung: Plane die Herstellung eines kleinen Blechteils einschließlich Zuschnitt, Bearbeitungszugabe, Entgraten und Qualitätskontrolle.
  2. Gefährdungsbeurteilung: Erstelle für einen Trennschleifarbeitsplatz eine vereinfachte Gefährdungsbeurteilung mit Schutzmaßnahmen.
  3. Verfahrensvergleich: Vergleiche Handsäge, Bandsäge und Winkelschleifer nach Zeit, Qualität, Lärm, Nacharbeit und Sicherheit.
  4. Spannvorrichtung: Entwirf eine einfache Vorrichtung, die ein wiederholgenaues Ablängen mehrerer gleicher Werkstücke ermöglicht.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Verfahrensentscheidung: Ein zwei Millimeter starkes Stahlblech soll über eine Länge von 300 Millimetern gerade getrennt werden. Vergleiche Blechschere, Tafelschere und Winkelschleifer und begründe Deine Wahl.
  2. Fehlerdiagnose: Ein Handsägeschnitt verläuft schräg und das Blatt klemmt. Analysiere mindestens drei mögliche Ursachen und formuliere Verbesserungen.
  3. Arbeitsschutzfall: In der Nähe eines Trennschleifplatzes stehen Kartons und ein Behälter mit Lösemittel. Entwickle einen sicheren Arbeitsablauf.
  4. Qualitätsproblem: Ein geschnittenes Blech ist stark verformt und weist einen hohen Grat auf. Erkläre mögliche Ursachen bei Werkzeug, Einstellung und Bedienung.
  5. Serienfertigung: Zwanzig gleich lange Profile werden benötigt. Plane Anschlag, Spannmittel, Prüfintervall und Dokumentation.
  6. Transferaufgabe: Übertrage die Auswahlkriterien Werkstoff, Geometrie, Qualität und Gefährdung auf das Trennen eines Kunststoffrohres oder eines mehradrigen Kabels.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du:

  1. Trennverfahren fachlich unterscheiden kannst.
  2. Werkzeuge nach Werkstoff, Form und Materialdicke auswählst.
  3. Schnittlinien korrekt misst und anreißt.
  4. Werkstücke sicher spannst und den Gefahrenbereich beachtest.
  5. Handwerkzeuge kontrolliert und ergonomisch führst.
  6. Schutzhauben, Niederhalter und andere Schutzeinrichtungen richtig einordnest.
  7. Schnittkanten nach Maß, Winkel, Grat und Verformung prüfst.
  8. Fehler analysierst und geeignete Verbesserungen vorschlägst.
  9. Arbeitsablauf und Prüfergebnis nachvollziehbar dokumentierst.




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