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Texte aus dem Internet nicht einfach kopieren - Internetrecherche Grundschule

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Texte aus dem Internet nicht einfach kopieren - Internetrecherche Grundschule




Texte aus dem Internet nicht einfach kopieren

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Worum geht es?

Im Internet findest Du viele Informationen. Du findest Texte, Bilder, Videos und Töne. Das ist praktisch. Aber Du darfst fremde Texte nicht einfach kopieren und als Deinen eigenen Text abgeben.

Merke: Lesen ist gut. Lernen ist gut. Abschreiben und so tun, als wäre es Dein Text, ist nicht fair.

In diesem aiMOOC lernst Du:

  1. Internetrecherche: Du suchst passende Informationen im Netz.
  2. Quelle: Du findest heraus, woher eine Information kommt.
  3. Urheberrecht: Du achtest die Arbeit anderer Menschen.
  4. Eigene Worte: Du schreibst so, dass man merkt: Du hast es verstanden.
  5. Quellenangabe: Du zeigst, wo Du etwas gefunden hast.


Für wen ist dieser Kurs?

Dieser Kurs ist für die Grundschule. Er passt besonders gut für Klasse 3 und Klasse 4. Du kannst viele Aufgaben allein bearbeiten. Bei manchen Aufgaben ist Hilfe durch eine Lehrkraft oder eine erwachsene Person gut.


Ein kurzes Video zum Start

Schau Dir das Video an. Es zeigt, wie Kinder im Netz suchen können.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=IwsnwPk60IQ |500|center}}


Einleitung


Was bedeutet Internetrecherche?

Internetrecherche bedeutet: Du suchst im Internet nach Informationen. Zum Beispiel für ein Plakat, ein Referat, ein Lapbook oder eine Hausaufgabe.

Du hast vielleicht eine Frage:

  1. Igel: Was frisst ein Igel?
  2. Wasser: Warum ist Wasser wichtig?
  3. Ritter: Wie lebten Kinder im Mittelalter?
  4. Planet: Warum leuchtet der Mond?

Dann suchst Du nach passenden Wörtern. Diese Wörter heißen Suchbegriffe.

Datei:Magnifying glass 01.svg

Beispiel: Du suchst nicht den ganzen Satz: Warum schlafen Igel im Winter und was fressen sie vorher? Du suchst besser: Igel Winterschlaf Futter.


Was ist eine Suchmaschine?

Eine Suchmaschine hilft Dir beim Finden. Sie zeigt Dir viele Treffer. Ein Treffer ist eine Seite, die zu Deiner Suche passen könnte.

Für Kinder sind Kindersuchmaschinen oft besser. Sie zeigen Seiten, die leichter zu lesen sind. Beispiele sind fragFINN, Blinde Kuh und Helles Köpfchen.

Datei:Search-engine-diagram-en.svg

Wichtig: Nicht jeder Treffer ist gut. Nicht alles im Internet stimmt. Prüfe eine Information immer.


Video: Suchwörter finden

In diesem Video geht es um gutes Suchen im Internet.

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Was ist eine Quelle?

Eine Quelle sagt Dir: Hierher kommt die Information. Eine Quelle kann eine Webseite sein. Es kann auch ein Buch, ein Heft, ein Video oder ein Interview sein.

Alltagsbeispiel: Du erzählst: Meine Oma sagt, morgen regnet es. Dann ist Deine Oma die Quelle. Wenn Du sagst: Das Wetter steht auf einer Wetterseite, dann ist die Wetterseite die Quelle.

Eine gute Quellenangabe kann so aussehen:

Das schreibst Du auf Beispiel
Titel Der Igel
Webseite Internet-ABC oder fragFINN
Adresse Die Internetadresse der Seite
Datum Der Tag, an dem Du die Seite angeschaut hast
Notiz Was Du dort gelernt hast


Warum darf ich nicht einfach kopieren?

Ein Text gehört einer Person. Diese Person hat ihn geschrieben. Sie ist die Urheberin oder der Urheber.

Auch Bilder, Videos, Musik und Arbeitsblätter gehören jemandem. Das nennt man Urheberrecht. Das Urheberrecht schützt die Arbeit von Menschen.

Einfach gesagt: Wenn Du ein Bild malst, gehört es Dir. Andere Kinder dürfen es anschauen. Aber sie dürfen nicht sagen: Das habe ich gemalt.

So ist es auch mit Texten im Internet.


Was ist ein Plagiat?

Ein Plagiat ist Abschreiben ohne ehrliche Angabe. Jemand übernimmt fremde Arbeit und tut so, als wäre sie von ihm selbst.

Beispiel in der Schule: Ein Kind kopiert einen ganzen Text von einer Webseite. Es schreibt seinen Namen darunter. Die Lehrkraft denkt: Das Kind hat den Text selbst geschrieben. Das ist ein Plagiat.

Besser: Das Kind liest den Text. Dann schreibt es kurze Sätze mit eigenen Worten. Am Ende nennt es die Quelle.


Was sind eigene Worte?

Eigene Worte sind Sätze, die Du selbst schreibst. Sie klingen so, wie Du sprichst und denkst.

Nicht gut: Ich kopiere den Text einer Webseite in mein Heft.

Gut: Ich lese den Text. Ich klappe die Seite zu. Dann schreibe ich, was ich verstanden habe.

Beispiel:

  1. Lesen: Bienen sammeln Nektar.
  2. Denken: Was heißt das?
  3. Eigene Worte: Bienen holen süßen Saft aus Blüten.


Mini-Aufgabe: Sag es anders

Lies den Satz: Der Hund ist ein Haustier.

Schreibe ihn in eigenen Worten:

  1. Ein Hund lebt oft bei Menschen.
  2. Viele Familien haben einen Hund zu Hause.
  3. Hunde können Freunde von Menschen sein.

Jetzt bist Du dran: Schreibe den Satz Der Apfel wächst am Baum in eigenen Worten.


Darf ich überhaupt abschreiben?

Manchmal darfst Du ein sehr kurzes Stück genau übernehmen. Dann ist es ein Zitat. Ein Zitat setzt Du in Anführungszeichen. Du nennst die Quelle.

Für die Grundschule gilt eine einfache Regel: Frage zuerst Deine Lehrkraft.

Gute Schul-Regel: Nur sehr kurze Stellen genau übernehmen. Immer die Quelle nennen. Meistens lieber eigene Worte nutzen.


Die Fünf-Finger-Regel

Stell Dir Deine Hand vor. Jeder Finger erinnert Dich an einen Schritt.

  1. Suchfrage: Was möchte ich wissen?
  2. Suchbegriff: Welche Wörter passen dazu?
  3. Lesen: Was verstehe ich wirklich?
  4. Eigene Worte: Wie sage ich es selbst?
  5. Quelle: Wo habe ich die Information gefunden?

Tipp: Wenn Du diese fünf Schritte nutzt, arbeitest Du fair und klug.


Die Stopp-Regel gegen Kopieren

Wenn Du einen Text im Internet findest, mache drei Stopps:

  1. Stopp und lies: Lies den Abschnitt langsam.
  2. Stopp und denk: Was ist die wichtigste Idee?
  3. Stopp und schreib: Schreibe nur diese Idee in eigenen Worten auf.

So entsteht ein Text, der wirklich von Dir ist.


Bilder und Videos aus dem Internet

Bei Bildern und Videos gilt auch: Nicht einfach nehmen.

Datei:Creative commons license spectrum.svg

Manche Bilder haben eine Lizenz. Eine Lizenz ist eine Erlaubnis. Sie sagt, was Du mit dem Bild machen darfst.

Creative Commons ist eine bekannte Art von Lizenz. Manche Werke darfst Du nutzen, wenn Du den Namen der Urheberin oder des Urhebers nennst. Manchmal darfst Du ein Bild auch verändern. Manchmal nicht.

Einfacher Tipp: Wenn Du unsicher bist, frage eine erwachsene Person. Nutze lieber freie Bilder aus sicheren Sammlungen wie Wikimedia Commons.


Was bedeutet OER?

OER ist eine Abkürzung. Sie bedeutet Open Educational Resources. Das sind freie Lernmaterialien. Viele Menschen dürfen sie nutzen, teilen und manchmal verändern.

Datei:OER Logo.svg

Aber auch bei OER gilt: Schau auf die Lizenz. Nenne die Quelle.


Audio: Ein Wort aus dem Computerraum

Höre Dir die Audiodatei an. Sie zeigt, wie das Wort Computerraum klingt.

Datei:De-Computerraum.ogg


Gute Quellen erkennen

Eine gute Quelle hilft Dir beim Lernen. Sie ist verständlich. Sie passt zu Deiner Frage. Sie will Dich nicht nur zum Kaufen bringen.

Prüfe eine Quelle mit diesen Fragen:

  1. Wer hat die Seite gemacht?
  2. Was steht dort genau?
  3. Wann wurde die Seite erstellt oder geändert?
  4. Warum gibt es die Seite?
  5. Wo finde ich eine zweite Quelle dazu?

Merke: Wenn zwei gute Quellen Ähnliches sagen, ist die Information oft sicherer.


Werbung erkennen

Manche Internetseiten wollen Dir etwas verkaufen. Dann siehst Du Werbung. Werbung kann wie ein normaler Text aussehen.

Achte auf Wörter wie: kaufen, bestellen, Angebot, Anzeige, sponsored, Werbung.

Wenn Du Werbung siehst, frage Dich: Will diese Seite mich informieren oder will sie mir etwas verkaufen?


Falschmeldungen erkennen

Eine Falschmeldung ist eine Nachricht, die nicht stimmt. Manchmal ist sie ein Versehen. Manchmal möchte jemand Menschen täuschen.

So prüfst Du:

  1. Suche eine zweite Quelle.
  2. Lies nicht nur die Überschrift.
  3. Achte auf sehr starke Gefühle.
  4. Frage eine Lehrkraft oder Deine Eltern.
  5. Nutze Kinderseiten für Deine Recherche.


Video: Das Internet verstehen

Dieses Video erklärt das Internet für Kinder.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=i7cYePelQH4 |500|center}}


Beispiel: Ein kurzer eigener Text

Aufgabe: Du sollst drei Sätze über den Igel schreiben.

Nicht fair: Du kopierst drei Sätze von einer Webseite.

Fair: Du liest zwei Kinderseiten. Du machst Notizen. Dann schreibst Du selbst.

So kann Dein Text klingen: Der Igel ist ein kleines Tier mit Stacheln. Er sucht oft am Abend nach Futter. Im Winter schläft er lange, weil er dann wenig Nahrung findet.

Quellenangabe am Ende: Meine Informationen habe ich auf zwei Kinderseiten zum Thema Igel gefunden. Angeschaut am heutigen Datum.


Meine Quellenkarte

Nutze diese kleine Karte bei jeder Recherche:

Frage Meine Antwort
Was ist mein Thema?
Welche Suchwörter nutze ich?
Welche Seite habe ich gefunden?
Wer hat die Seite gemacht?
Was habe ich verstanden?
Wie schreibe ich es in eigenen Worten?
Welche Quelle nenne ich?


Partnerübung: Erkläre es einem Kind

Arbeite mit einem Partnerkind.

  1. Kind A liest einen kurzen Abschnitt auf einer Kinderseite.
  2. Kind A klappt die Seite zu.
  3. Kind A erklärt den Inhalt mit eigenen Worten.
  4. Kind B fragt: Woher weißt Du das?
  5. Kind A nennt die Quelle.
  6. Dann tauscht Ihr die Rollen.


Klassenregel für faire Internetrecherche

Unsere Klassenregel kann so lauten:

Ich suche klug. Ich lese genau. Ich schreibe selbst. Ich nenne meine Quelle.

Schreibt diese Regel auf ein Plakat. Hängt es in der Klasse auf.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist fair, wenn Du einen Text im Internet findest? (Den Text lesen und mit eigenen Worten schreiben) (!Den ganzen Text kopieren) (!Den Namen der Quelle löschen) (!So tun als wäre es mein eigener Text)




Was ist eine Quelle? (Der Ort, von dem eine Information kommt) (!Ein leerer Zettel) (!Ein geheimes Passwort) (!Ein Spiel auf dem Schulhof)




Was schützt das Urheberrecht? (Die Arbeit von Menschen an Texten Bildern Videos und Musik) (!Nur den Pausenhof) (!Nur Haustiere) (!Nur Schulranzen)




Was ist ein Plagiat? (Fremde Arbeit als eigene Arbeit ausgeben) (!Einen eigenen Satz schreiben) (!Eine Quelle nennen) (!Eine Frage stellen)




Was hilft gegen Abschreiben? (Die Seite zuklappen und selbst erklären) (!Den Text schnell kopieren) (!Nur die Überschrift lesen) (!Den Namen der Webseite weglassen)




Was ist ein Suchbegriff? (Ein Wort zum Finden von Informationen) (!Ein Bild auf Papier) (!Ein Sportgerät) (!Ein Pausenspiel)




Warum sind Kindersuchmaschinen hilfreich? (Sie zeigen oft passende Seiten für Kinder) (!Sie machen Hausaufgaben allein fertig) (!Sie verbieten jedes Lesen) (!Sie drucken automatisch ein Plakat)




Was gehört zu einer einfachen Quellenangabe? (Name der Seite und Datum des Anschauens) (!Lieblingsfarbe und Schuhgröße) (!Pausenzeit und Sitzplatz) (!Name des Haustiers und Adresse der Schule)




Was machst Du, wenn Du ein Bild nutzen möchtest? (Prüfen ob ich es nutzen darf und die Quelle nennen) (!Einfach nehmen ohne zu fragen) (!Den Namen des Bildes löschen) (!So tun als hätte ich es selbst gemalt)




Was ist ein guter erster Schritt bei einer Recherche? (Eine klare Frage aufschreiben) (!Irgendeine Seite kopieren) (!Sofort das Plakat füllen) (!Alle Treffer öffnen und nichts lesen)





Memory

Quelle Woher kommt die Information?
Suchbegriff Wort zum Finden
Urheberrecht Schutz für Werke
Eigene Worte Selbst geschriebene Sätze
Plagiat Fremde Arbeit als eigene ausgeben
Zitat Kurzer genauer Satz aus einer Quelle
Lizenz Erlaubnis zur Nutzung
Werbung Text der etwas verkaufen will





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Suchmaschine Hilft beim Finden
Quelle Zeigt den Fundort
Eigene Worte Zeigen Dein Verstehen
Zitat Kurzer genauer Satz
Urheberrecht Schützt Werke
Lizenz Gibt eine Erlaubnis





Reihenfolge: So arbeitest Du fair

Ordne die Arbeitsschritte zu. Faire Internetrecherche
Frage stellen Was möchte ich wissen?
Suchwörter wählen Welche Wörter helfen?
Quelle lesen Was steht dort?
Selbst schreiben Was habe ich verstanden?
Quelle nennen Woher kommt die Information?





Kreuzworträtsel

Quelle Wie nennt man den Ort, von dem eine Information kommt?
Plagiat Wie heißt es, wenn man fremde Arbeit als eigene ausgibt?
Urheber Wie nennt man die Person, die ein Werk gemacht hat?
Zitat Wie nennt man einen kurzen genau übernommenen Satz?
Recherche Wie heißt das gezielte Suchen nach Informationen?
Lizenz Wie heißt eine Erlaubnis zur Nutzung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Im Internet findest Du viele

. Ein Text gehört nicht automatisch

. Wenn Du etwas für die Schule suchst, liest Du zuerst genau und schreibst dann in

Worten. Wenn Du einen kurzen Satz genau übernimmst, nutzt Du

. Am Ende nennst Du die

. So arbeitest Du fair und zeigst, dass Du den Inhalt

hast.




Kleine Selbstprüfung

Lies jeden Satz. Sage laut: fair oder nicht fair.

  1. Ich kopiere einen ganzen Text und schreibe meinen Namen darunter.
  2. Ich lese eine Seite und erkläre den Inhalt mit eigenen Worten.
  3. Ich nutze ein Bild und frage vorher, ob ich es verwenden darf.
  4. Ich nenne die Internetseite, auf der ich etwas gefunden habe.
  5. Ich ändere nur drei Wörter in einem fremden Text und gebe ihn als meinen Text ab.


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Suchwörter sammeln: Wähle ein Tier und schreibe fünf passende Suchwörter auf.
  2. Quellenkarte ausfüllen: Suche mit Hilfe einer erwachsenen Person eine Kinderseite und fülle die Quellenkarte aus.
  3. Eigene Worte üben: Lies drei kurze Sätze über ein Thema und schreibe jeden Satz anders auf.
  4. Plakatregel gestalten: Male ein Plakat mit dem Satz: Ich schreibe selbst und nenne meine Quelle.


Standard

  1. Mini-Steckbrief: Erstelle einen Steckbrief zu einem Tier und nutze mindestens zwei Quellen.
  2. Quellenvergleich: Vergleiche zwei Kinderseiten zu einem Thema und schreibe auf, was auf beiden Seiten gleich ist.
  3. Interview: Frage eine Lehrkraft, warum Quellen wichtig sind, und notiere drei Antworten.
  4. Bildrechte prüfen: Suche ein freies Bild auf Wikimedia Commons und notiere Titel, Urheberin oder Urheber und Lizenz.


Schwer

  1. Erklärvideo planen: Plane ein kurzes Video mit fünf Tipps gegen Abschreiben aus dem Internet.
  2. Recherchetagebuch: Führe eine Woche lang ein Tagebuch über Deine Suchfragen, Suchwörter und Quellen.
  3. Klassen-Ausstellung: Gestalte mit einer Gruppe eine Ausstellung: Faire Recherche in unserer Klasse.
  4. Schreibwerkstatt: Schreibe einen eigenen Sachtext aus Notizen und markiere, welche Quelle zu welcher Information passt.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallbeispiel Plakat: Ein Kind kopiert Text von einer Webseite für ein Plakat. Erkläre, warum das problematisch ist, und schreibe eine faire Lösung auf.
  2. Quellenprüfung: Du findest zwei Webseiten zum gleichen Thema. Beschreibe, wie Du entscheidest, welche Quelle besser ist.
  3. Eigene Worte: Lies einen kurzen Sachtext, klappe ihn zu und schreibe drei eigene Sätze. Erkläre danach, was Du verändert hast.
  4. Bildnutzung: Du möchtest ein Bild für ein Referat nutzen. Beschreibe die Schritte, mit denen Du fair und sicher vorgehst.
  5. Werbung erkennen: Eine Seite hat viele Kaufknöpfe. Erkläre, warum Du bei Informationen auf dieser Seite vorsichtig bist.
  6. Transferaufgabe: Übertrage die Fünf-Finger-Regel auf ein neues Thema Deiner Wahl und plane eine kurze Recherche.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis ist wichtig:

  1. Recherchefrage: Du hast eine klare Frage aufgeschrieben.
  2. Suchbegriffe: Du hast passende Suchwörter genutzt.
  3. Quellen: Du hast mindestens zwei kindgerechte Quellen gefunden.
  4. Notizen: Du hast kurze Notizen gemacht und nicht einfach kopiert.
  5. Eigener Text: Du hast den Text in eigenen Worten geschrieben.
  6. Quellenangabe: Du hast Deine Quellen genannt.
  7. Reflexion: Du kannst erklären, warum Kopieren ohne Quellenangabe nicht fair ist.
  8. Präsentation: Du kannst Dein Ergebnis als Plakat, Heftseite, Vortrag oder Audio vorstellen.




OERs zum Thema

Hier findest Du weitere offene oder hilfreiche Informationen zum Thema.

  1. Internet-ABC: Was ist das Urheberrecht?
  2. Internet-ABC: Raubkopie einfach erklärt
  3. fragFINN: Kindersuchmaschine
  4. Blinde Kuh: Suchmaschine für Kinder
  5. Wikimedia Commons: Freie Medien suchen



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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