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Smartphone Risiken erkennen - Smartphone Start - Grundschule

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Smartphone Risiken erkennen - Smartphone Start - Grundschule



Einleitung

Smartphone Risiken erkennen bedeutet: Du lernst, worauf Du beim Smartphone achten musst.

Ein Smartphone kann helfen. Du kannst telefonieren. Du kannst Fotos machen. Du kannst etwas lernen. Du kannst mit Deiner Familie schreiben.

Aber ein Smartphone kann auch schwierig sein. Manche Sachen sind nicht gut für Kinder. Manche Nachrichten machen Angst. Manche Spiele wollen Geld. Manche Fremde sind nicht freundlich.

In diesem aiMOOC lernst Du einfache Regeln. Du lernst: Stopp. Erst denken. Dann klicken. Du brauchst für manche Aufgaben eine erwachsene Person.

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Das lernst Du

Nach dem Kurs kannst Du einfache Risiken erkennen. Du weißt, was private Daten sind. Du erkennst gemeine Nachrichten. Du weißt, wann Du Hilfe holen sollst. Du kannst mit Deiner Klasse gute Regeln für das Smartphone finden.


Smartphone-Start: Was ist ein Smartphone?

Ein Smartphone ist ein kleiner Computer. Er passt in die Hand. Mit einem Smartphone kannst Du viele Dinge tun.

  1. Telefonieren: Du kannst jemanden anrufen.
  2. Nachricht: Du kannst kurze Texte schicken.
  3. Foto: Du kannst Bilder machen.
  4. App: Du kannst Programme benutzen.
  5. Internet: Du kannst Seiten öffnen.

Wichtig: Nicht alles auf dem Smartphone ist für Kinder.


Mini-Aufgabe: Schau genau

Nimm ein ausgeschaltetes Smartphone. Oder schau auf ein Bild. Zeige mit dem Finger:

  1. Bildschirm: Wo siehst Du Bilder und Texte?
  2. Kamera: Wo macht das Gerät Fotos?
  3. Lautsprecher: Wo kommt Ton heraus?
  4. Taste: Wo kann man das Gerät leiser machen?
  5. Akku: Wo sieht man, ob noch Strom da ist?


Risiko 1: Zu viel Zeit am Bildschirm

Ein Smartphone kann sehr spannend sein. Ein Spiel ruft: „Nur noch eine Runde!“ Ein Video ruft: „Nur noch ein Video!“

Dann vergisst man leicht die Zeit. Der Kopf wird müde. Die Augen werden müde. Manchmal wird man unruhig.

Beispiel: Du willst nur kurz spielen. Dann ist plötzlich eine Stunde vorbei. Dein Fahrrad wartet. Deine Hausaufgaben warten. Deine Augen sind müde.

Gute Regel: Mache Pausen. Lege das Smartphone weg. Bewege Dich. Trinke Wasser. Schau aus dem Fenster.

Datei:Do-Re-Tone.ogg
Audio: Ein Klingelton kann locken. Du musst nicht sofort schauen.

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Mini-Aufgabe: Pausen-Zeichen

Male ein großes Pausen-Zeichen. Es kann eine Hand sein. Es kann ein Wecker sein. Es kann ein Bett sein. Hänge das Zeichen dort auf, wo Du das Smartphone benutzt.


Risiko 2: Fremde im Chat

Im Chat schreibt man Nachrichten. Das kann schön sein. Freunde schreiben: „Kommst Du zum Spielen?“

Aber manchmal schreibt eine fremde Person. Du weißt nicht, wer wirklich dahinter ist. Ein Bild und ein Name können falsch sein.

Beispiel: Jemand schreibt: „Ich bin auch 9 Jahre alt.“ Du kennst die Person nicht. Dann fragt sie: „Schick mir ein Foto.“ Das ist ein Warnzeichen.

Gute Regel: Schreibe nicht mit fremden Personen allein. Schicke keine Fotos an fremde Personen. Sag sofort einer erwachsenen Person Bescheid.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:


Stopp-Regel

Merke Dir drei Wörter:

Stopp. Weglegen. Hilfe holen.

Das gilt bei komischen Nachrichten. Das gilt bei Angst. Das gilt bei Druck. Das gilt, wenn jemand ein Geheimnis verlangt.


Risiko 3: Private Daten

Datenschutz heißt: Deine wichtigen Sachen bleiben geschützt. Private Daten gehören zu Dir.

Private Daten sind zum Beispiel:

  1. Name: Dein voller Name.
  2. Adresse: Wo Du wohnst.
  3. Telefonnummer: Wie man Dich anrufen kann.
  4. Passwort: Dein geheimer Schlüssel.
  5. Foto: Bilder von Dir oder anderen.
  6. Schule: Welche Schule Du besuchst.

Beispiel: Ein Spiel fragt nach Deinem Namen und Deiner Adresse. Du musst das nicht allein eingeben. Frage immer eine erwachsene Person.

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Mini-Aufgabe: Privat oder okay?

Lies die Wörter. Sage: privat oder okay.

  1. Dein Vorname
  2. Deine Straße
  3. Dein Lieblingsessen
  4. Dein Passwort
  5. Der Name Deiner Schule
  6. Dein Lieblingsspiel

Sprich danach mit einem Partnerkind. Was war leicht? Was war schwer?


Risiko 4: Passwort vergessen oder verraten

Ein Passwort ist wie ein Schlüssel. Es schützt ein Konto. Es schützt Nachrichten. Es schützt Bilder.

Ein gutes Passwort ist geheim. Du sagst es nicht in der Klasse. Du schreibst es nicht auf einen Zettel am Tisch. Du schickst es nicht im Chat.

Beispiel: Ein Kind fragt: „Sag mir Dein Passwort. Ich helfe Dir.“ Das ist nicht sicher. Ein Passwort bleibt bei Dir und Deinen Eltern.

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Passwort-Satz

Ein Passwort kann aus einem Satz entstehen. Zum Beispiel: Mein Hund läuft 3 Runden! Daraus kann ein geheimes Passwort werden. Das genaue Passwort sollst Du hier nicht aufschreiben.

Wichtig: Benutze in der Schule nur Übungswörter. Schreibe nie Dein echtes Passwort in den Kurs.


Risiko 5: Gemeine Nachrichten und Cybermobbing

Cybermobbing bedeutet: Jemand wird im Internet oder mit dem Smartphone immer wieder geärgert. Das kann in einem Chat passieren. Das kann mit peinlichen Bildern passieren. Das kann in einem Spiel passieren.

Gemein ist nicht lustig. Ein Bild ohne Erlaubnis zu teilen, ist nicht okay. Jemanden aus einer Gruppe auszuschließen, kann weh tun.

Beispiel: Ein Kind schickt ein peinliches Foto weiter. Viele lachen. Das Kind auf dem Foto ist traurig. Dann musst Du helfen.

Gute Regel: Nicht mitlachen. Nicht weiterleiten. Beweise sichern. Hilfe holen.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:

Datei:De-Mobbing.ogg

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Hilfe-Satz

Du kannst sagen:

Ich finde das nicht okay. Bitte hör auf. Ich hole Hilfe.

Du musst das nicht allein lösen. Eine erwachsene Person kann helfen.


Risiko 6: Kosten und Werbung

Manche Apps kosten Geld. Manche Spiele haben Käufe im Spiel. Manche Werbung sieht aus wie ein Spiel. Ein Klick kann Geld kosten.

Beispiel: In einem Spiel steht: „Kaufe 100 Sterne.“ Das sieht schön aus. Aber es kann echtes Geld kosten.

Gute Regel: Nichts kaufen. Nichts abonnieren. Erst fragen. Dann klicken.


Risiko 7: Fotos und Rechte

Mit dem Smartphone kann man schnell Fotos machen. Aber nicht jedes Foto darf man teilen. Andere Kinder haben Rechte.

Beispiel: Du machst ein Foto von einem Kind auf dem Schulhof. Das Kind möchte das nicht. Dann darfst Du das Foto nicht teilen.

Gute Regel: Erst fragen. Ein Nein ist ein Nein. Peinliche Fotos löscht man. Fotos von anderen teilt man nicht ohne Erlaubnis.


Die 5-Finger-Regel

Nutze Deine Hand als Hilfe.

  1. Daumen: Ist die App gut für Kinder?
  2. Zeigefinger: Habe ich gefragt, bevor ich klicke?
  3. Mittelfinger: Ist die Nachricht freundlich?
  4. Ringfinger: Sind meine privaten Daten sicher?
  5. Kleiner Finger: Brauche ich Hilfe?

Wenn ein Finger „Nein“ sagt, dann stoppst Du.

Datei:Stop hand icon.svg


Ampel für Smartphone-Situationen

Grün bedeutet: Das ist meistens okay. Beispiel: Du rufst Deine Eltern an.

Gelb bedeutet: Erst nachdenken. Beispiel: Eine App fragt nach Deinem Namen.

Rot bedeutet: Stopp. Beispiel: Ein Fremder will ein Foto von Dir.


Mini-Aufgabe: Ampel spielen

Die Lehrkraft liest Situationen vor. Du hebst eine Karte hoch. Grün heißt: okay. Gelb heißt: fragen. Rot heißt: Stopp und Hilfe holen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist eine gute Regel, bevor Du etwas anklickst? (Erst denken und dann klicken) (!Sofort alles anklicken) (!Passwort weiterschicken) (!Fremden ein Foto senden)




Was ist ein Passwort? (Ein geheimer Schlüssel für ein Konto) (!Ein Spielzeug) (!Ein Pausenbrot) (!Ein öffentlicher Name)




Was machst Du bei einer komischen Nachricht von einer fremden Person? (Einer erwachsenen Person Bescheid sagen) (!Allein antworten) (!Ein Foto schicken) (!Das Passwort verraten)




Welche Information ist privat? (Deine Adresse) (!Deine Lieblingsfarbe) (!Dein Lieblingstier) (!Dein Lieblingsobst)




Was ist bei einem peinlichen Foto von einem anderen Kind richtig? (Nicht weiterleiten und Hilfe holen) (!An alle schicken) (!Darüber lachen) (!Als Profilbild benutzen)




Warum sind Pausen beim Smartphone wichtig? (Die Augen und der Kopf brauchen Ruhe) (!Damit der Bildschirm größer wird) (!Damit Werbung verschwindet) (!Damit Fremde schneller schreiben)




Was kann bei Spielen Geld kosten? (Käufe im Spiel) (!Ein gemaltes Bild) (!Ein Spaziergang) (!Eine Pause)




Was bedeutet Stopp in der Smartphone-Ampel? (Nicht weitermachen und Hilfe holen) (!Schneller klicken) (!Mehr Nachrichten schreiben) (!Das Handy verstecken)




Wann darfst Du ein Foto von einem anderen Kind teilen? (Wenn das Kind und eine erwachsene Person es erlaubt haben) (!Immer) (!Wenn es lustig aussieht) (!Wenn die Klasse lacht)




Was hilft gegen Cybermobbing? (Nicht mitmachen und Hilfe holen) (!Gemeine Nachrichten weiterleiten) (!Andere auslachen) (!Allein traurig bleiben)





Memory

Passwort Geheimer Schlüssel
Pause Augen ausruhen
Chat Nachrichten schreiben
Datenschutz Private Daten schützen
Stopp Hilfe holen
Werbung Erst fragen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Passwort Geheim halten
Fremde Nachricht Hilfe holen
Peinliches Foto Nicht weiterleiten
Kauf im Spiel Erst fragen
Müde Augen Pause machen






Kreuzworträtsel

Passwort Wie heißt der geheime Schlüssel für ein Konto?
Pause Was hilft Deinen Augen nach langer Bildschirmzeit?
Stopp Was sagst Du bei einer komischen Nachricht?
Chat Wo schreibt man kurze Nachrichten?
Werbung Was will Dich manchmal zum Kaufen locken?
Hilfe Was holst Du, wenn Du Angst bekommst?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Smartphone ist ein kleiner

in Deiner Hand.
Ein Passwort ist ein

Schlüssel.
Deine Adresse ist eine

Information.
Bei einer fremden Nachricht sollst Du

holen.
Peinliche Fotos darfst Du nicht

.
Wenn Deine Augen müde sind, brauchst Du eine

.
Vor einem Kauf im Spiel sollst Du

.
Cybermobbing ist nie

.




Wahr oder falsch?

Satz Deine Entscheidung
Mein Passwort gehört nur mir und meinen Eltern. wahr
Ich darf jedes Foto von anderen Kindern teilen. falsch
Bei Angst hole ich Hilfe. wahr
Werbung will mich manchmal zum Klicken locken. wahr
Fremde im Chat können sich verstellen. wahr





Sortier-Aufgabe: Was tust Du zuerst?

Ordne die Schritte. Situation
Stopp sagen Etwas fühlt sich komisch an
Smartphone weglegen Nicht weiter klicken
Erwachsene Person holen Hilfe bekommen
Gemeinsam schauen Nachricht prüfen
Regel merken Beim nächsten Mal sicherer sein






Offene Aufgaben


Leicht

  1. Smartphone-Bild: Male ein Smartphone. Zeichne daneben drei Dinge, die sicher sind.
  2. Pausenzeichen: Gestalte ein Zeichen für Smartphone-Pausen.
  3. Hilfe-Person: Schreibe oder male drei Personen, die Dir helfen können.
  4. Ampelkarte: Bastle eine grüne, gelbe und rote Karte für Smartphone-Situationen.


Standard

  1. Regelplakat: Erstellt zu zweit ein Plakat mit fünf einfachen Smartphone-Regeln.
  2. Privat-Check: Sortiere Bildkarten in privat und nicht privat.
  3. Freundlicher Chat: Schreibe drei freundliche Chat-Sätze für die Klasse.
  4. Foto-Regel: Spiele mit einem Partnerkind eine Szene: Erst fragen, dann fotografieren.


Schwer

  1. Interview: Frage eine erwachsene Person: Welche Smartphone-Regel findest Du wichtig?
  2. Klassenvertrag: Entwerft einen kurzen Smartphone-Vertrag für die Klasse.
  3. Erklärvideo: Plant ein kurzes Video: Was tun bei einer komischen Nachricht?
  4. Risiko-Detektiv: Suche in einer Beispielgeschichte drei Risiken und erkläre eine Lösung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Ampel erklären: Erkläre an drei eigenen Beispielen, wann eine Smartphone-Situation grün, gelb oder rot ist.
  2. Hilfe planen: Beschreibe, was Du tust, wenn Dich eine Nachricht traurig macht.
  3. Datenschutz anwenden: Erfinde eine App-Frage und entscheide, ob Du antworten darfst oder Hilfe brauchst.
  4. Chat beurteilen: Lies einen Beispiel-Chat und markiere freundliche und unfreundliche Sätze.
  5. Foto-Rechte übertragen: Erkläre, warum man vor dem Teilen eines Fotos fragen muss.
  6. Pausenregel entwickeln: Plane eine einfache Smartphone-Pausenregel für einen Nachmittag.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis kannst Du zeigen, dass Du sicher mit dem Smartphone starten kannst.

  1. Regelwissen: Du kennst mindestens fünf Smartphone-Regeln.
  2. Datenschutz: Du kannst private Daten nennen.
  3. Hilfe holen: Du weißt, wann Du eine erwachsene Person brauchst.
  4. Cybermobbing: Du machst bei gemeinen Nachrichten nicht mit.
  5. Bildschirmzeit: Du kannst Pausen planen.
  6. Transfer: Du kannst eine neue Smartphone-Situation mit der Ampel einschätzen.




OERs zum Thema



Hilfe-Seiten für Kinder und Erwachsene

  1. Internet-ABC: Kinder können das Internet spielerisch kennenlernen.
  2. Klicksafe: Erwachsene finden Tipps für Sicherheit im Netz.
  3. SCHAU HIN!: Familien finden Regeln für Medien im Alltag.
  4. BSI: Familien finden Hinweise zu sicheren Geräten und Apps.



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aiMOOC-Projekte





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