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Quellen richtig angeben - Medienrecht - Informatik und Medienbildung

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Quellen richtig angeben - Medienrecht - Informatik und Medienbildung




Quellen richtig angeben - Medienrecht - Informatik und Medienbildung

Bildquelle und Lizenz: Klick auf das Bild und öffne die Dateiseite auf Wikimedia Commons.


Einleitung

Woher kommt ein Bild, ein Satz oder eine Zahl? Die Antwort heißt Quelle. Eine Quellenangabe zeigt diese Herkunft. So können andere Deine Arbeit prüfen.

Das Zeichen © erinnert an das Urheberrecht. Bildquelle und Lizenz: Dateiseite auf Wikimedia Commons.

Das Urheberrecht schützt viele Texte, Fotos, Zeichnungen, Musikstücke und Videos. Du darfst fremde Inhalte nicht einfach als Deine eigenen ausgeben. Eine Quellenangabe ist wichtig. Sie ist aber nicht automatisch eine Erlaubnis zum Kopieren.


Die drei Grundregeln

  1. Eigene Worte: Schreibe Informationen meist in Deinen eigenen Worten.
  2. Zitat: Übernimmst Du einen Satz genau, setzt Du ihn in Anführungszeichen und nennst die Quelle.
  3. Lizenz: Prüfe bei Bildern, Musik und Videos, was Du damit machen darfst.

Merksatz: Finden – Prüfen – Nennen.


So sieht eine einfache Quellenangabe aus

Webseite: Name der Person oder Webseite – Titel – Internetadresse – Abrufdatum

Buch: Autorin oder Autor – Buchtitel – Verlag – Jahr – Seite

Bild: Titel – Urheberin oder Urheber – Lizenz – Link zur Lizenz – Fundort

Die Quellenangabe steht am besten direkt unter dem Bild, neben dem Zitat oder auf derselben Folie.


TULLU hilft bei freien Bildern

Bildquelle und Lizenz: Dateiseite „Creative commons license spectrum.svg“ auf Wikimedia Commons.

Die TULLU-Regel ist eine Eselsbrücke:

  1. T = Titel
  2. U = Urheberin oder Urheber
  3. L = Lizenz
  4. L = Link zur Lizenz
  5. U = Ursprungsort

Hast Du ein Bild verändert, schreibst Du das dazu.


Was bedeuten freie Lizenzen?

Bildquelle und Lizenz: Dateiseite „CC BY-SA icon.svg“ auf Wikimedia Commons.

Creative-Commons-Lizenzen zeigen, was erlaubt ist. Bei CC BY musst Du die Urheberin oder den Urheber nennen. Bei CC BY-SA musst Du zusätzlich eine Bearbeitung unter gleichen Bedingungen teilen. Lies immer die genaue Lizenz.


Gemeinfrei und selbst gemacht

Das Zeichen steht für Gemeinfreiheit. Bildquelle und Lizenz: Dateiseite auf Wikimedia Commons.

Gemeinfreie Werke dürfen meist ohne Erlaubnis genutzt werden. Auch dann ist eine Quellenangabe fair und hilfreich. Bei eigenen Fotos schreibst Du: Eigenes Foto.


Achtung beim Veröffentlichen

Bildquelle und Lizenz: Dateiseite „Question copyright.svg“ auf Wikimedia Commons.

Im Klassenraum gelten zum Teil andere Regeln als auf einer öffentlichen Webseite. Auch das Recht am eigenen Bild kann wichtig sein. Frage bei Unsicherheit Deine Lehrkraft. Nutze lieber eigene oder klar frei lizenzierte Medien.


Mini-Check vor der Abgabe

  1. Ist klar, welche Teile von mir sind?
  2. Stehen genaue Zitate in Anführungszeichen?
  3. Hat jedes fremde Bild eine Quellen- und Lizenzangabe?
  4. Funktionieren die Links?
  5. Habe ich Veränderungen genannt?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was zeigt eine Quellenangabe? (Woher eine Information oder ein Medium stammt) (!Wie lang ein Text ist) (!Welche Schriftart benutzt wurde) (!Wie viele Personen die Arbeit gelesen haben)




Warum nennt man Quellen? (Damit andere die Herkunft prüfen können) (!Damit ein Bild größer wird) (!Damit ein Referat länger dauert) (!Damit eine Webseite schneller lädt)




Was gehört zu einer Bildquelle? (Name der Urheberin oder des Urhebers) (!Lieblingsfarbe der Klasse) (!Passwort der Webseite) (!Note der Aufgabe)




Wofür steht das erste U in TULLU? (Urheberin oder Urheber) (!Unterricht) (!Upload) (!Überschrift)




Was erklärt eine Lizenz? (Was Du mit einem Werk machen darfst) (!Wie teuer Dein Computer war) (!Wie schnell das Internet ist) (!Wie alt eine Webseite aussieht)




Was machst Du bei einem wörtlichen Zitat? (Anführungszeichen setzen und die Quelle nennen) (!Den Satz ohne Hinweis kopieren) (!Nur die Schriftfarbe ändern) (!Den Namen der Quelle löschen)




Reicht eine Quellenangabe immer als Erlaubnis zum Kopieren? (Nein, auch Rechte und Lizenz müssen beachtet werden) (!Ja, jede Nutzung ist dann erlaubt) (!Ja, aber nur bei Musik) (!Ja, aber nur am Wochenende)




Wo steht die Quelle eines Bildes am besten? (Direkt unter oder neben dem Bild) (!Versteckt in einer fremden Datei) (!Nur im Dateinamen) (!Gar nicht)




Was musst Du bei einem veränderten freien Bild angeben? (Dass Du das Bild verändert hast) (!Deine Schuhgröße) (!Die Uhrzeit der Pause) (!Die Farbe des Computers)




Was ist bei Unsicherheit sinnvoll? (Die Lehrkraft fragen oder eigenes freies Material nutzen) (!Die Quelle erfinden) (!Den Namen des Urhebers löschen) (!Alles ungeprüft veröffentlichen)





Memory

Quelle Herkunft einer Information
Urheber Person, die ein Werk geschaffen hat
Lizenz Regeln für die Nutzung
Zitat Genau übernommener Wortlaut
Ursprungsort Fundstelle eines Mediums
Plagiat Fremdes wird als eigenes ausgegeben





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bedeutung
Titel Name des Werkes
Urheber Person, die das Werk geschaffen hat
Lizenz Regeln für die Nutzung
Lizenzlink Internetseite mit den Lizenzregeln
Ursprungsort Ort, an dem das Werk gefunden wurde




...


Kreuzworträtsel

Quelle Woher stammt eine Information?
Urheber Wer hat ein Werk geschaffen?
Lizenz Was regelt die erlaubte Nutzung?
Zitat Wie heißt ein genau übernommener Textteil?
Plagiat Wie heißt eine ungekennzeichnete fremde Übernahme?
Internet Wo findest Du viele digitale Quellen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine

zeigt die Herkunft einer Information. Das

schützt viele kreative Werke. Ein genau übernommener Satz heißt

. Dabei setzt Du

. Eine

erklärt die erlaubte Nutzung. Die TULLU-Regel beginnt mit dem

. Bei einem freien Bild nennst Du auch den

. Veränderungen an einem Bild musst Du

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Quellen-Detektiv: Suche in einem Schulbuch drei Quellenangaben und markiere ihre Teile.
  2. Eigenes Bild: Zeichne ein Symbol für eine Quelle und schreibe darunter „Eigenes Bild“.
  3. Zitat-Karte: Schreibe einen kurzen Satz aus einem Buch als Zitat mit Titel und Seitenzahl auf.
  4. Medien-Suche: Finde auf Wikimedia Commons ein Bild und öffne seine Dateiseite.


Standard

  1. TULLU-Steckbrief: Erstelle zu einem freien Bild eine vollständige TULLU-Angabe.
  2. Vortragsfolie: Gestalte eine Folie mit einem Bild, einer kurzen Information und passenden Quellen.
  3. Quellenvergleich: Vergleiche eine Buchquelle und eine Internetquelle. Erkläre die Unterschiede.
  4. Erklärplakat: Gestalte ein Plakat mit dem Merksatz „Finden – Prüfen – Nennen“.


Schwer

  1. Lizenz-Prüfung: Prüfe drei Bilder mit verschiedenen Lizenzen und entscheide, wie Du sie nutzen darfst.
  2. Fehlerwerkstatt: Erfinde eine schlechte Quellenangabe und verbessere sie Schritt für Schritt.
  3. Mini-Tutorial: Produziere ein kurzes Erklärvideo zur TULLU-Regel. Nutze nur eigene oder freie Medien.
  4. Klassen-Regeln: Entwickle mit Deiner Gruppe fünf Regeln für Quellen in Präsentationen und veröffentlicht sie als Poster.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Quellenentscheidung: Du findest ein schönes Bild ohne Namen und Lizenz. Erkläre, warum Du es nicht einfach veröffentlichst und welche Alternative Du wählst.
  2. Zitat oder eigene Worte: Formuliere einen kurzen Text einmal als Zitat und einmal in eigenen Worten. Setze jeweils die passende Quelle.
  3. Lizenzfall: Ein Bild steht unter CC BY-SA. Erkläre, was Du bei einer bearbeiteten Version beachten musst.
  4. Fehlersuche: Prüfe eine Präsentationsfolie mit fremdem Bild und kopiertem Text. Nenne die Fehler und verbessere die Folie.
  5. Medienvergleich: Entscheide, ob ein eigenes Foto, ein gemeinfreies Bild oder ein Bild ohne Lizenz für eine Schulwebseite am besten geeignet ist. Begründe Deine Wahl.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zeigst Du:

  1. Du kannst die Herkunft einer Information finden.
  2. Du kannst ein Zitat und eigene Worte unterscheiden.
  3. Du kannst eine einfache Quellenangabe schreiben.
  4. Du kannst bei Bildern Urheber, Lizenz und Fundort prüfen.
  5. Du kannst eine TULLU-Angabe erstellen.
  6. Du kannst erklären, warum eine Quelle allein nicht jede Nutzung erlaubt.




OERs zum Thema

  1. Internet-ABC: Was ist das Urheberrecht?
  2. OERinfo: TULLU-Regel
  3. Creative Commons: Quellen und Lizenz richtig nennen
  4. Urheberrechtsgesetz: Zitate



Links


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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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