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Quellen richtig angeben

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Quellen richtig angeben



Einleitung

Ob Text, Bild, Video, Podcast oder KI-Ausgabe: Eine Quellenangabe zeigt, woher eine Information stammt. So können andere sie prüfen und Du respektierst die Arbeit der Urheberinnen und Urheber.

Merksatz: Übernimm den Titel exakt, wie er in der Quelle steht. Erfinde keinen kürzeren oder schöneren Titel.


Warum Quellen wichtig sind

Eine gute Quellenangabe macht Deinen Beitrag transparent, überprüfbar und fair. Sie hilft außerdem, ein Plagiat zu vermeiden. Eine Quellenangabe beweist aber noch nicht, dass eine Aussage stimmt: Prüfe auch die Qualität der Quelle.


Quelle prüfen

  1. Urheber oder Institution: Wer hat den Inhalt veröffentlicht?
  2. Titel: Wie lautet der Titel exakt?
  3. Datum: Wann wurde der Inhalt veröffentlicht oder aktualisiert?
  4. Originalquelle: Ist es die ursprüngliche Veröffentlichung oder nur ein Repost?
  5. Beleg: Passt die Quelle wirklich zur Aussage?
  6. Lizenz: Darfst Du das Medium verwenden und unter welchen Bedingungen?


Quellenangaben erstellen

Nutze den Zitierstil, den Deine Schule oder Hochschule vorgibt, und bleibe im ganzen Werk einheitlich.


Buch

Nachname, Vorname: Titel. Ort: Verlag, Jahr, Seite.

Beispiel: Müller, Lea: Medien verstehen. Berlin: Beispielverlag, 2025, S. 18.


Webseite

Autor oder Institution: Exakter Titel der Seite. URL, abgerufen am Datum.

Beispiel: Institution: Quellen richtig angeben. https://beispiel.de/quellen, abgerufen am 12. Juli 2026.


Bild, Grafik oder Video

Urheber: Exakter Titel. Plattform oder Sammlung, Datum, URL, Lizenz.

Bei freien Medien hilft die TULLU-Regel: Titel – Urheber – Lizenz – Link – Ursprungsort.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Datei:Cc-public domain mark.svg


Social-Media-Beitrag

Account oder Urheber: Exakter Beitragstitel oder erste Worte. Plattform, Datum, URL, abgerufen am Datum.

Speichere bei wichtigen Belegen zusätzlich einen Screenshot und notiere das Abrufdatum, weil Beiträge geändert oder gelöscht werden können.


KI-Ausgabe

Nenne das verwendete KI-System, den Anbieter, das Datum und die Aufgabe oder den Prompt. Prüfe jede genannte Quelle selbst: KI-Ausgaben können Fehler oder erfundene Quellen enthalten.


Richtig zitieren

Ein direktes Zitat übernimmt Wörter genau und steht in Anführungszeichen. Ein indirektes Zitat gibt einen Gedanken mit eigenen Worten wieder. Beide brauchen einen Beleg mit genauer Fundstelle.


Kurzcheck vor der Abgabe

  1. Titel exakt übernommen?
  2. Urheber oder Institution genannt?
  3. Datum, URL und Abrufdatum vorhanden?
  4. Bei Büchern die Seitenzahl angegeben?
  5. Bei Medien die Lizenz genannt?
  6. Jede fremde Idee und jedes Zitat belegt?
  7. Originalquelle statt Repost verwendet?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Warum gibst Du Quellen an? (Damit andere die Herkunft prüfen können) (!Damit der Text länger wirkt) (!Damit jede Aussage automatisch wahr wird) (!Damit keine eigene Arbeit nötig ist)




Wie soll der Titel einer Quelle übernommen werden? (Genau wie in der Quelle) (!Möglichst stark gekürzt) (!In eigenen Worten) (!Nur mit Großbuchstaben)




Welche Angabe gehört zu einer Webseite? (Abrufdatum) (!Schuhgröße des Autors) (!Farbe des Browsers) (!Passwort der Seite)




Was braucht ein direktes Zitat? (Anführungszeichen und Quellenangabe) (!Nur eine andere Schriftart) (!Nur einen Link zur Startseite) (!Keine Kennzeichnung)




Was ist ein indirektes Zitat? (Ein fremder Gedanke in eigenen Worten) (!Ein erfundener Buchtitel) (!Eine Quelle ohne Autor) (!Ein Bild ohne Lizenz)




Was beschreibt die TULLU-Regel? (Titel Urheber Lizenz Link Ursprungsort) (!Text Uhrzeit Layout Länge Untertitel) (!Thema Urteil Liste Logo Upload) (!Ton Urkunde Land Leser URL)




Warum sollte möglichst die Originalquelle verwendet werden? (Sie zeigt Inhalt und Kontext am zuverlässigsten) (!Sie hat immer die kürzeste URL) (!Sie enthält nie Werbung) (!Sie ist immer kostenlos)




Was ist bei einem Bild zusätzlich wichtig? (Die Lizenz) (!Die Lautstärke) (!Die Seitenzahl des Browsers) (!Die Bildschirmhelligkeit)




Was gilt für Quellen aus einer KI-Ausgabe? (Sie müssen selbst überprüft werden) (!Sie sind immer korrekt) (!Sie brauchen nie einen Titel) (!Sie dürfen nicht geöffnet werden)




Was kann durch fehlende Kennzeichnung fremder Inhalte entstehen? (Ein Plagiat) (!Ein Passwort) (!Ein Dateiformat) (!Ein Suchfilter)





Memory

Titel Name des Werkes
Urheber Schöpfer des Inhalts
Lizenz Regeln der Nutzung
URL Fundort im Internet
Abrufdatum Zeitpunkt des Zugriffs
Seitenzahl Genaue Fundstelle im Buch





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Quellenangabe
Buch Autor Titel Ort Verlag Jahr Seite
Webseite Institution Titel URL Abrufdatum
Bild Urheber Titel Quelle Lizenz
Video Kanal Titel Plattform Datum URL
KI-Ausgabe System Anbieter Prompt Datum






Kreuzworträtsel

Urheber Wer hat ein Werk geschaffen?
Titel Was muss exakt übernommen werden?
Fundstelle Wie heißt der genaue Ort eines Belegs?
Plagiat Wie heißt eine nicht gekennzeichnete fremde Übernahme?
Lizenz Was regelt die erlaubte Nutzung eines Mediums?
Abrufdatum Welches Datum notierst Du bei einer Webseite?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Quellenangabe zeigt die

einer Information. Der

wird exakt übernommen. Bei einem Buch nennt man die genaue

. Bei einer Webseite ist das

wichtig. Ein direktes Zitat steht in

. Auch ein indirektes Zitat braucht einen

. Bei Bildern muss die

geprüft werden. Die TULLU-Regel beginnt mit dem

. Nicht gekennzeichnete Übernahmen können ein

sein. Quellen aus KI-Ausgaben müssen selbst

werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Titelsuche: Öffne drei Webseiten und schreibe die Seitentitel exakt ab. Vergleiche anschließend Großschreibung, Satzzeichen und Untertitel.
  2. Quellenkarte: Erstelle eine Karte mit den Feldern Urheber, Titel, Datum, URL und Abrufdatum.
  3. Bildnachweis: Suche auf Wikimedia Commons ein Bild und notiere Titel, Urheber, Link und Lizenz.
  4. Fehlersuche: Markiere in einer vorbereiteten Quellenangabe alle fehlenden Angaben und verbessere sie.


Standard

  1. Medienvergleich: Belege dieselbe Information mit einer Webseite, einem Buch und einem Video. Erkläre die Unterschiede der Quellenangaben.
  2. Originalquelle: Finde bei einem geteilten Social-Media-Bild die ursprüngliche Veröffentlichung und dokumentiere Deinen Suchweg.
  3. Zitatwerkstatt: Formuliere zu einem kurzen Text ein direktes und ein indirektes Zitat mit genauer Fundstelle.
  4. Quellencheck: Prüfe einen Onlineartikel nach Urheber, Datum, Belegen, Kontext und möglicher Absicht.


Schwer

  1. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video zur TULLU-Regel und gib für jedes verwendete Medium einen vollständigen Nachweis an.
  2. KI-Quellenprüfung: Lass ein KI-System fünf Quellen zu einem Thema nennen, überprüfe jede Angabe und dokumentiere Fehler.
  3. Quellenleitfaden: Entwickle für Deine Klasse einen einheitlichen Leitfaden für Bücher, Webseiten, Bilder, Videos und KI-Ausgaben.
  4. Medienprojekt: Erstelle einen multimedialen Beitrag mit mindestens fünf fremden Quellen, korrekten Nachweisen und einem vollständigen Quellenverzeichnis.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Quellenentscheidung: Wähle für eine Behauptung zwei geeignete Quellen aus und begründe, warum sie glaubwürdiger sind als zwei ungeeignete Treffer.
  2. Repost oder Original: Analysiere einen weitergeleiteten Beitrag und erkläre, wie sich fehlender Kontext auf die Aussage auswirkt.
  3. Zitiervergleich: Übertrage dieselbe Quelle in zwei vorgegebene Zitierstile und erkläre, welche Informationen gleich bleiben.
  4. Lizenzfall: Entscheide bei drei Bildern, ob und wie sie in einer Präsentation genutzt werden dürfen. Begründe mit den Lizenzangaben.
  5. KI-Transfer: Prüfe eine KI-generierte Quellenliste, korrigiere fehlerhafte Titel und entwickle Regeln für den sicheren Einsatz im Unterricht.




Lernnachweis

Für den Lernnachweis ist wichtig:

  1. Du kannst Titel exakt übernehmen und Quellen eindeutig zuordnen.
  2. Du kannst Bücher, Webseiten, Bilder, Videos, Social-Media-Beiträge und KI-Ausgaben passend angeben.
  3. Du kannst direkte und indirekte Zitate unterscheiden und belegen.
  4. Du kannst Originalquellen finden und ihre Qualität beurteilen.
  5. Du kannst Lizenzen lesen und Medien korrekt nachweisen.
  6. Du kannst ein vollständiges, einheitliches Quellenverzeichnis erstellen.




Quellen und Mediennachweise

Informationsquellen

  1. Quellenangabe – Wikipedia, abgerufen am 12. Juli 2026.
  2. Zitat – Wikipedia, abgerufen am 12. Juli 2026.
  3. Plagiat – Wikipedia, abgerufen am 12. Juli 2026.
  4. § 63 UrhG - Einzelnorm – Bundesministerium der Justiz und Bundesamt für Justiz, abgerufen am 12. Juli 2026.
  5. Recommended practices for attribution – Creative Commons Wiki, abgerufen am 12. Juli 2026.

Bildquellen

  1. Citing sources.png – ikaxer, 23. August 2008, CC BY-SA 3.0.
  2. Citation needed emoji.svg – AntiCompositeNumber, 12. November 2019, CC0 1.0.
  3. Magnifying glass icon.svg – Derferman, 7. Januar 2008, gemeinfrei.
  4. Text document with page number icon.svg – Benjamin D. Esham, 10. August 2007, gemeinfrei.
  5. CC-logo.svg – Creative Commons, circa 2008, gemeinfrei.
  6. Cc-public domain mark.svg – Creative Commons, 16. April 2012, gemeinfrei.

Videos

  1. Warum Zitieren? - Darum gibt man Quellen an – YouTube, abgerufen am 12. Juli 2026.
  2. Richtig zitieren in der Schule - direkt und indirekt – YouTube, abgerufen am 12. Juli 2026.
  3. Zitieren & Belegen | Deutsch | Methoden – YouTube, abgerufen am 12. Juli 2026.


OERs zum Thema



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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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