Private Daten im Internet schützen


Private Daten im Internet schützen
Einleitung
Private Daten im Internet schützen bedeutet, bewusst zu entscheiden, welche Informationen Du online preisgibst, wie Du Deine Accounts absicherst und wie Du mit den Daten anderer Menschen verantwortungsvoll umgehst. Im Internet entstehen ständig Datenspuren: beim Suchen, Chatten, Einkaufen, Spielen, Streamen, Teilen von Fotos oder Verwenden von Apps. Manche Daten gibst Du absichtlich ein, andere entstehen automatisch, zum Beispiel durch IP-Adressen, Cookies, Geräteinformationen, Standortdaten oder Klickverhalten.
Dieser aiMOOC hilft Dir, private Informationen zu erkennen, Risiken einzuschätzen und konkrete Schutzmaßnahmen anzuwenden. Du lernst den Unterschied zwischen Datenschutz und Datensicherheit, erkennst typische Gefahren wie Phishing, Identitätsdiebstahl und Tracking und entwickelst eigene Regeln für einen sicheren digitalen Alltag. Das Ziel ist nicht, Angst vor dem Internet zu haben. Ziel ist, kompetent, selbstbestimmt und fair mit Daten umzugehen.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was personenbezogene Daten sind und warum sie geschützt werden müssen. Du kannst typische Risiken im Netz erkennen, sichere Passwörter und Zwei-Faktor-Authentisierung sinnvoll einsetzen, Privatsphäre-Einstellungen prüfen, Phishing-Hinweise erkennen und Deine wichtigsten Rechte nach der Datenschutz-Grundverordnung benennen. Außerdem kannst Du eine einfache Schutzstrategie für Deinen eigenen digitalen Alltag entwickeln und begründen.
Was sind private Daten?
Private Daten sind Informationen, die etwas über Dich oder andere Personen verraten. Dazu gehören offensichtliche Angaben wie Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Schule, Arbeitsplatz, Fotos, Videos, E-Mail-Adresse und Benutzernamen. Auch weniger offensichtliche Angaben können privat sein: Standortdaten, Gesundheitsinformationen, Suchanfragen, Kaufverhalten, Kontakte, Hobbys, Gerätekennungen, IP-Adressen, Sprachaufnahmen oder biometrische Daten wie Fingerabdruck und Gesichtserkennung.
Besonders wichtig ist: Einzelne Informationen wirken manchmal harmlos. Wenn viele kleine Daten zusammengesetzt werden, kann daraus ein genaues Profil entstehen. Aus einem Profil können Rückschlüsse auf Interessen, Gewohnheiten, Beziehungen, Aufenthaltsorte oder finanzielle Situationen gezogen werden. Deshalb schützt Du nicht nur einzelne Geheimnisse, sondern auch Zusammenhänge zwischen Daten.
Personenbezogene Daten und sensible Daten
Personenbezogene Daten sind Informationen, die sich auf eine bestimmte oder bestimmbare Person beziehen. Bestimmbar bedeutet: Auch wenn Dein Name nicht direkt genannt wird, kann man Dich möglicherweise über Kombinationen von Merkmalen erkennen. Ein Foto mit Schulshirt, ein Standort, ein Nutzername und ein Kommentar können zusammen ausreichen, um eine Person zuzuordnen.
Sensible Daten benötigen besonderen Schutz. Dazu zählen zum Beispiel Gesundheitsdaten, politische Meinungen, religiöse Überzeugungen, biometrische Daten, sexuelle Orientierung oder Informationen über Minderjährige. Solche Daten können bei Missbrauch besonders schwere Folgen haben, etwa Diskriminierung, Bloßstellung, Erpressung oder Identitätsdiebstahl.
Datenschutz und Datensicherheit
Datenschutz fragt: Wer darf welche Daten zu welchem Zweck verarbeiten? Datenschutz schützt Deine Rechte und Deine Privatsphäre. Dabei geht es um Einwilligung, Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung und Kontrolle.
Datensicherheit fragt: Wie werden Daten technisch und organisatorisch geschützt? Dazu gehören sichere Passwörter, Verschlüsselung, Updates, Backups, Zugriffsbeschränkungen und Schutz vor Schadsoftware.
Beides gehört zusammen. Ein Dienst kann technisch gut abgesichert sein, aber trotzdem zu viele Daten sammeln. Umgekehrt kann ein Dienst datensparsam sein, aber bei schwacher Sicherheit gehackt werden. Guter Schutz entsteht erst, wenn Datenschutz und Datensicherheit gemeinsam gedacht werden.
Warum private Daten im Internet gefährdet sind
Das Internet ist auf Austausch ausgelegt. Daten werden gespeichert, kopiert, ausgewertet, weitergeleitet und manchmal dauerhaft auffindbar gemacht. Plattformen, Apps und Webseiten nutzen Daten oft, um Dienste bereitzustellen, Werbung zu personalisieren, Sicherheit zu verbessern oder Nutzerverhalten zu analysieren. Gleichzeitig können Daten durch Fehler, Datenlecks, Betrug oder unbedachte Veröffentlichungen in falsche Hände geraten.
Digitale Spuren und digitale Identität
Deine digitale Identität besteht aus vielen Teilen: Profilen, Fotos, Kommentaren, Bewertungen, Spielergebnissen, Suchverläufen, E-Mails, Cloud-Dateien und Messenger-Chats. Diese Teile können Deine Online-Reputation beeinflussen. Was heute lustig wirkt, kann später peinlich, missverständlich oder schädlich sein. Deshalb gilt: Überlege vor dem Veröffentlichen, ob Du mit der Information auch morgen, in einem Jahr oder vor unbekannten Personen einverstanden wärst.
Typische Risiken
- Phishing: Betrügerische Nachrichten versuchen, Dich zur Eingabe von Passwörtern, Zahlungsdaten oder Sicherheitscodes zu bringen.
- Identitätsdiebstahl: Fremde nutzen Deine Daten, um sich als Dich auszugeben, Accounts zu übernehmen oder Verträge abzuschließen.
- Doxing: Private Informationen werden gesammelt und veröffentlicht, um jemanden bloßzustellen oder unter Druck zu setzen.
- Tracking: Webseiten, Apps oder Werbenetzwerke verfolgen Verhalten, um Profile zu erstellen.
- Datenleck: Daten werden durch Sicherheitsfehler oder Angriffe öffentlich oder kriminell nutzbar.
- Social Engineering: Menschen werden psychologisch manipuliert, etwa durch Druck, Neugier, Angst oder falsche Autorität.
- Schadsoftware: Programme können Daten ausspähen, Geräte sperren oder heimlich Aktionen ausführen.
- Oversharing: Zu viele private Informationen werden freiwillig veröffentlicht, oft ohne die Folgen abzuschätzen.
Schutzprinzipien
Datenminimierung
Datenminimierung bedeutet: Gib nur die Daten an, die wirklich nötig sind. Wenn ein Online-Spiel Dein Geburtsdatum, Deinen Standort und Deine Telefonnummer verlangt, solltest Du prüfen, ob diese Angaben für die Nutzung tatsächlich erforderlich sind. Nutze, wo möglich, neutrale Benutzernamen statt vollständiger Namen. Verzichte auf unnötige Profilangaben und prüfe regelmäßig, welche Informationen öffentlich sichtbar sind.
Zweckbindung und Transparenz
Zweckbindung bedeutet, dass Daten für klare, vorher festgelegte Zwecke verwendet werden sollen. Transparenz bedeutet, dass Anbieter verständlich erklären müssen, welche Daten sie verarbeiten. Datenschutztexte sind oft lang, aber Du kannst auf zentrale Punkte achten: Welche Daten werden erhoben? Wofür werden sie genutzt? Werden sie weitergegeben? Wie lange werden sie gespeichert? Welche Einstellungen kannst Du ändern?
Einwilligung und Verantwortung
Eine Einwilligung sollte freiwillig, informiert und widerrufbar sein. Besonders wichtig ist Verantwortung gegenüber anderen: Veröffentliche keine Fotos, Chatverläufe, Adressen oder privaten Informationen anderer Personen ohne Erlaubnis. Auch ein scheinbar harmloses Gruppenfoto kann für einzelne Personen problematisch sein, wenn Ort, Zeit oder Begleitinformationen sichtbar sind.
Sichere Accounts
Ein Account ist oft der Schlüssel zu vielen privaten Daten. Wird ein Account übernommen, können Angreifende Nachrichten lesen, Kontakte täuschen, Bestellungen auslösen, Fotos kopieren oder weitere Konten angreifen. Deshalb gehören starke Anmeldemethoden zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen.
Starke Passwörter
Ein gutes Passwort ist lang, einzigartig und schwer zu erraten. Verwende für jeden Dienst ein anderes Passwort. Wenn ein Dienst gehackt wird und Du dasselbe Passwort überall nutzt, sind auch Deine anderen Konten gefährdet. Gute Passwörter können zufällig erzeugt werden oder aus einer langen Passphrase bestehen. Vermeide persönliche Begriffe wie Namen, Haustiere, Geburtsdaten oder Lieblingsvereine.
Passwortmanager
Ein Passwortmanager speichert viele unterschiedliche Passwörter verschlüsselt. Du musst Dir dann vor allem ein sehr starkes Masterpasswort merken. Das ist sicherer, als kurze Passwörter mehrfach zu verwenden oder Passwörter in unsicheren Notizen zu speichern. Wichtig ist, dass Du den Passwortmanager regelmäßig aktualisierst und das Masterpasswort besonders sorgfältig schützt.
Zwei-Faktor-Authentisierung
Zwei-Faktor-Authentisierung bedeutet, dass Du Dich mit zwei unterschiedlichen Faktoren anmeldest. Ein Faktor ist oft Wissen, zum Beispiel ein Passwort. Ein zweiter Faktor kann Besitz sein, etwa ein Smartphone, ein Sicherheitsschlüssel oder eine Authenticator-App. Selbst wenn ein Passwort gestohlen wird, ist der Account dann deutlich besser geschützt.
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Passkeys als moderne Anmeldemethode
Passkeys können Passwörter teilweise ersetzen. Sie beruhen auf kryptografischen Schlüsseln und sind gegen viele Phishing-Angriffe besser geschützt als klassische Passwörter. Trotzdem gilt auch hier: Geräte müssen geschützt, Wiederherstellungswege sorgfältig eingerichtet und Zugriffe regelmäßig überprüft werden.
Sicher kommunizieren
E-Mail und Messenger
Bei E-Mails und Messengern solltest Du prüfen, wer schreibt, was verlangt wird und ob Links oder Anhänge plausibel sind. Öffne keine verdächtigen Anhänge. Gib keine Sicherheitscodes weiter. Seriöse Anbieter fragen normalerweise nicht per Nachricht nach Passwörtern. Achte bei Messengern auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, aber vergiss nicht: Empfängerinnen und Empfänger können Inhalte trotzdem weiterleiten, fotografieren oder per Screenshot speichern.
Phishing erkennen
Phishing-Nachrichten arbeiten oft mit Druck, Angst oder Belohnung. Typische Hinweise sind ungewöhnliche Absender, Rechtschreibfehler, kurze Fristen, Drohungen, unerwartete Anhänge, gefälschte Login-Seiten oder Links, deren Adresse nicht zur angeblichen Organisation passt. Gehe bei Unsicherheit direkt über die offizielle Webseite oder App, statt auf den Link in der Nachricht zu klicken.
Privatsphäre in sozialen Netzwerken
In sozialen Netzwerken entscheidest Du nicht nur, was Du postest, sondern auch, wer es sehen, kommentieren, teilen oder speichern kann. Prüfe regelmäßig die Sichtbarkeit Deiner Beiträge, Markierungen, Freundesliste, Storys, Standortinformationen und alten Posts. Achte darauf, ob Suchmaschinen Dein Profil finden können. Stelle ein, wer Dich markieren darf und wer Deine Inhalte weiterverbreiten kann.
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Fotos, Standort und Metadaten
Digitale Fotos können Metadaten enthalten, zum Beispiel Aufnahmezeit, Gerätemodell oder Standort. Viele Plattformen entfernen Teile dieser Daten, aber nicht immer vollständig und nicht in jedem Kontext. Überlege deshalb, ob ein Bild Rückschlüsse auf Wohnort, Schule, Tagesablauf oder private Situationen zulässt. Besonders bei Kindern, Jugendlichen, Familienfotos und fremden Personen ist Zurückhaltung wichtig.
Öffentliche und private Räume unterscheiden
Ein Klassenchat wirkt privat, kann aber durch Screenshots öffentlich werden. Ein privates Profil kann durch neue Einstellungen, geteilte Inhalte oder gehackte Accounts sichtbar werden. Behandle digitale Räume deshalb nie als vollständig kontrollierbar. Teile nur, was Du auch in einem größeren Kreis vertreten könntest.
Geräte und Apps schützen
Updates und Berechtigungen
Updates schließen Sicherheitslücken und verbessern den Schutz. Installiere Updates für Betriebssystem, Browser, Apps und Sicherheitssoftware zeitnah. Prüfe außerdem App-Berechtigungen: Eine Taschenlampen-App braucht normalerweise keinen Zugriff auf Kontakte, Standort oder Mikrofon. Entziehe Berechtigungen, die nicht zum Zweck der App passen.
Browser, Cookies und Tracking
Browser speichern Verlauf, Cookies, Passwörter und Webseiteninformationen. Cookies können praktisch sein, weil sie Logins oder Warenkörbe ermöglichen. Sie können aber auch für Tracking genutzt werden. Prüfe Cookie-Einstellungen, blockiere unnötiges Tracking und lösche gespeicherte Daten, wenn Du ein gemeinsames Gerät nutzt. Verwende sichere Verbindungen und achte auf HTTPS, besonders bei Logins, Formularen und Zahlungen.
Öffentliche WLANs und fremde Geräte
In öffentlichen WLANs solltest Du besonders vorsichtig sein. Melde Dich nicht leichtfertig bei sensiblen Diensten an, prüfe die Verbindung und nutze sichere Webseiten. Auf fremden Geräten solltest Du keine Passwörter speichern und Dich am Ende vollständig abmelden. Wenn möglich, verwende eigene Geräte und sichere mobile Verbindungen für besonders vertrauliche Vorgänge.
Backups und Gerätesperre
Ein Backup schützt nicht direkt vor Datensammlung, aber vor Datenverlust. Wenn ein Gerät verloren geht, gestohlen wird oder durch Schadsoftware blockiert wird, kannst Du wichtige Daten wiederherstellen. Zusätzlich solltest Du Geräte mit PIN, Passwort, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung sperren. Die automatische Bildschirmsperre sollte nach kurzer Zeit aktiv werden.
Deine Rechte
Die Datenschutz-Grundverordnung gibt Menschen in der Europäischen Union wichtige Rechte im Umgang mit ihren personenbezogenen Daten. Dazu gehören unter anderem das Recht auf Information, Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch und Datenübertragbarkeit. Diese Rechte bedeuten nicht, dass jede Information immer sofort gelöscht werden muss. Sie geben Dir aber Möglichkeiten, Fragen zu stellen, Fehler korrigieren zu lassen und unrechtmäßige oder unnötige Verarbeitung anzufechten.
Recht auf Auskunft
Mit dem Auskunftsrecht kannst Du erfahren, ob und welche personenbezogenen Daten über Dich verarbeitet werden. Das ist hilfreich, wenn Du wissen möchtest, welche Informationen ein Dienst über Dich gespeichert hat oder ob Daten an andere weitergegeben wurden.
Recht auf Berichtigung und Löschung
Wenn Daten falsch sind, kannst Du unter bestimmten Voraussetzungen eine Berichtigung verlangen. Wenn Daten nicht mehr nötig sind oder unrechtmäßig verarbeitet werden, kann ein Recht auf Löschung bestehen. In der Praxis gibt es Ausnahmen, zum Beispiel gesetzliche Aufbewahrungspflichten oder berechtigte Interessen. Deshalb muss jeder Fall geprüft werden.
Recht am eigenen Bild
Das Recht am eigenen Bild bedeutet, dass Fotos von Personen nicht beliebig veröffentlicht werden dürfen. Bei privaten Bildern, Klassenfotos, Videos aus dem Alltag oder Aufnahmen von Veranstaltungen solltest Du immer überlegen, ob eine Veröffentlichung erlaubt und fair ist. Besonders bei Minderjährigen ist besondere Vorsicht erforderlich.
Was tun bei einem Datenvorfall?
Wenn Du glaubst, dass Daten missbraucht wurden, solltest Du schnell und ruhig handeln. Ändere betroffene Passwörter, aktiviere Zwei-Faktor-Authentisierung, melde verdächtige Aktivitäten beim Anbieter und informiere Vertrauenspersonen. Prüfe, ob dasselbe Passwort an anderer Stelle verwendet wurde. Sichere Beweise wie Nachrichten, Zeitpunkte und Screenshots, ohne weitere Daten unnötig zu verbreiten. Bei schweren Fällen können Schule, Eltern, Datenschutzbeauftragte, Verbraucherberatung oder Polizei wichtige Anlaufstellen sein.
Merksatz
Denke vor dem Teilen, sichere Deine Zugänge, prüfe Nachrichten kritisch und respektiere die Daten anderer. Datenschutz ist keine einmalige Einstellung, sondern eine Haltung im digitalen Alltag.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was sind personenbezogene Daten? (Informationen, die sich auf eine bestimmte oder bestimmbare Person beziehen) (!Nur Daten, die auf Papier stehen) (!Nur erfundene Namen in Computerspielen) (!Nur technische Fehlermeldungen ohne Personenbezug)
Warum ist Datenminimierung wichtig? (Sie verringert die Menge unnötig preisgegebener Informationen) (!Sie sorgt dafür, dass alle Daten automatisch öffentlich werden) (!Sie ersetzt jedes Passwort) (!Sie verhindert jede Internetnutzung)
Was ist ein starkes Passwort besonders? (Lang und einzigartig für jeden Dienst) (!Kurz und leicht zu merken) (!Der Name des Haustiers) (!Dasselbe Passwort für alle Konten)
Was bedeutet Zwei-Faktor-Authentisierung? (Anmeldung mit zwei unterschiedlichen Schutzfaktoren) (!Anmeldung ohne Passwort) (!Zwei Personen teilen sich ein Konto) (!Ein Passwort wird zweimal eingegeben)
Woran erkennst Du häufig Phishing? (An Druck, verdächtigen Links und der Aufforderung zur Dateneingabe) (!An einer immer fehlerfreien Sprache) (!An einer automatisch sicheren Nachricht) (!An einer Garantie, dass nichts passieren kann)
Was ist ein Passwortmanager? (Ein Programm zur verschlüsselten Verwaltung vieler Passwörter) (!Ein öffentlicher Chat für Passwörter) (!Eine Webseite zum Teilen von Zugangsdaten) (!Ein Ersatz für jedes Update)
Warum sind App-Berechtigungen wichtig? (Sie bestimmen, auf welche Funktionen und Daten eine App zugreifen darf) (!Sie löschen automatisch alle Fotos) (!Sie machen jedes Gerät schneller) (!Sie verhindern, dass Apps installiert werden können)
Was solltest Du vor dem Posten eines Gruppenfotos tun? (Die abgebildeten Personen um Erlaubnis fragen) (!Alle Gesichter automatisch markieren) (!Den Standort immer sichtbar lassen) (!Das Bild ohne Nachdenken veröffentlichen)
Was schützt ein Backup? (Es hilft, Daten nach Verlust oder Schaden wiederherzustellen) (!Es verhindert jede Datensammlung durch Webseiten) (!Es macht Passwörter unnötig) (!Es veröffentlicht Daten schneller)
Welches Recht kann helfen, gespeicherte Daten über Dich zu erfahren? (Das Recht auf Auskunft) (!Das Recht auf ständige Werbung) (!Das Recht auf Passwortwiederholung) (!Das Recht auf Datenverkauf)
Memory
| Datenminimierung | Nur nötige Angaben machen |
| Phishing | Betrügerische Datennachricht |
| Passwortmanager | Verschlüsselte Passwortsammlung |
| Zwei-Faktor-Authentisierung | Zweiter Schutz beim Anmelden |
| Metadaten | Zusatzinformationen in Dateien |
| Backup | Sicherungskopie wichtiger Daten |
| Privatsphäre-Einstellung | Sichtbarkeit von Inhalten begrenzen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Passwortmanager | Viele Konten sicher verwalten |
| Privatsphäre-Einstellung | Sichtbarkeit von Beiträgen begrenzen |
| Update | Sicherheitslücken schließen |
| Backup | Daten nach Verlust wiederherstellen |
| Phishing-Prüfung | Verdächtige Nachrichten erkennen |
...
Kreuzworträtsel
| Phishing | Wie nennt man Betrugsversuche, bei denen Angreifende vertrauliche Daten erschleichen wollen? |
| Passwort | Was schützt einen Account als geheime Zeichenfolge? |
| Cookies | Welche kleinen Dateien können beim Wiedererkennen von Nutzenden im Web helfen? |
| Backup | Wie heißt eine Sicherungskopie wichtiger Daten? |
| Updates | Was sollte regelmäßig installiert werden, um Sicherheitslücken zu schließen? |
| Einwilligung | Was brauchst Du häufig, bevor Du Daten anderer Personen veröffentlichst? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Daten-Tagebuch: Notiere einen Tag lang, bei welchen Apps, Webseiten oder Geräten Daten über Dich entstehen könnten, ohne echte Passwörter oder vertrauliche Inhalte aufzuschreiben.
- Privatsphäre-Check: Prüfe bei einem sozialen Netzwerk oder einer Lernplattform die Sichtbarkeit Deines Profils und beschreibe, welche Einstellung Du verbessern würdest.
- Passwort-Regel: Formuliere fünf Regeln für starke Passwörter und erkläre sie so, dass jüngere Lernende sie verstehen.
- Phishing-Plakat: Gestalte ein Warnplakat mit typischen Merkmalen einer Phishing-Nachricht.
Standard
- App-Berechtigungen: Untersuche die Berechtigungen von drei Apps und bewerte, welche Berechtigungen sinnvoll, fragwürdig oder unnötig erscheinen.
- Digitaler Fußabdruck: Erstelle eine Mindmap zu Deinem digitalen Fußabdruck und markiere, welche Spuren Du aktiv beeinflussen kannst.
- Interview Datenschutz: Befrage eine Person aus Familie, Schule oder Betrieb dazu, wie sie private Daten schützt, und fasse drei hilfreiche Tipps zusammen.
- Sicherheitskonzept: Entwickle eine Checkliste für sichere Accounts mit Passwortmanager, Zwei-Faktor-Authentisierung, Updates und Backup.
Schwer
- Fallanalyse Datenleck: Analysiere ein fiktives Datenleck in einer Schul-App und beschreibe technische, rechtliche und persönliche Folgen.
- Datenschutz-Kampagne: Plane eine kleine Aufklärungskampagne für Deine Klasse oder Lerngruppe mit Poster, Kurzvortrag und praktischer Übung.
- Datenschutz-Folgenabschätzung: Entwirf für eine neue Klassenchat-Regelung eine einfache Risikoanalyse zu Sichtbarkeit, Speicherung, Screenshots und Moderation.
- Medienethik-Projekt: Entwickle einen Leitfaden zum fairen Umgang mit Fotos anderer Personen und begründe ihn mit Datenschutz, Respekt und Recht am eigenen Bild.


Lernkontrolle
- Transferaufgabe Accountschutz: Du richtest für eine fiktive Person drei neue Online-Konten ein. Begründe, welche Anmeldemethoden, Passwörter und Wiederherstellungswege Du wählst.
- Fallbeispiel Phishing: Eine Nachricht behauptet, Dein Konto werde in einer Stunde gelöscht. Erkläre Schritt für Schritt, wie Du die Nachricht prüfst, ohne unnötige Risiken einzugehen.
- Abwägung Privatsphäre: Eine Sportgruppe möchte Fotos öffentlich posten. Beurteile, welche Interessen dafür und dagegen sprechen und welche faire Lösung möglich wäre.
- Risikoanalyse App: Eine kostenlose App verlangt Standort, Kontakte, Kamera und Mikrofon. Erkläre, welche Fragen Du vor der Installation stellst und welche Entscheidung Du treffen würdest.
- Rechte anwenden: Ein Dienst speichert falsche Daten über Dich. Beschreibe, welche Rechte Du nutzen kannst und wie Du sachlich vorgehen würdest.
- Schutzplan: Entwickle einen persönlichen Sieben-Tage-Plan, mit dem Du Deine wichtigsten Geräte, Accounts und Profile überprüfst.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zum Thema Private Daten im Internet schützen ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe auswendig kannst, sondern begründet handelst. Ein guter Lernnachweis enthält eine verständliche Erklärung von personenbezogenen Daten, eine Analyse typischer Risiken, eine selbst entwickelte Schutzstrategie, konkrete Beispiele aus dem digitalen Alltag und eine Reflexion über Verantwortung gegenüber anderen Menschen. Geeignet sind ein Portfolio, eine Präsentation, ein Erklärvideo, ein Datenschutz-Audit eines fiktiven Profils oder eine dokumentierte Projektarbeit. Verwende keine echten Passwörter, keine geheimen Zugangsdaten und keine privaten Informationen anderer Personen.
OERs zum Thema
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Zwei-Faktor-Authentisierung
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Tipps zum sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken
- Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit: Betroffenenrechte der DSGVO
- Wikipedia: Datenschutz
- Wikipedia: Datenschutz-Grundverordnung
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