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Präsentationen nach Kriterien bewerten

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Präsentationen nach Kriterien bewerten



Einleitung

Eine Präsentation ist mehr als das Vorlesen von Folien: Du erklärst ein Thema so, dass ein Publikum es verstehen, einordnen und beurteilen kann. Wenn eine Präsentation bewertet wird, sollte diese Bewertung nicht vom ersten Eindruck, von Sympathie oder von Einzelheiten abhängen. Eine faire Bewertung braucht deshalb klare Bewertungskriterien, ein nachvollziehbares Kriterienraster und ein begründetes Feedback.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du eine Präsentation nach Kriterien bewertest. Du erfährst, welche Kriterien wichtig sind, wie Du Beobachtungen von Urteilen trennst, wie Du eine Rückmeldung formulierst und wie Du selbst ein einfaches Bewertungsraster anwendest. Das ist nützlich für Schule, Ausbildung, Studium, Projektarbeit, Referat, Mündliche Prüfung und Medienbildung.

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Grundidee: Was bedeutet kriteriengeleitet bewerten?

Eine Präsentation nach Kriterien zu bewerten bedeutet, dass Du vorher festlegst, worauf Du achtest. Ein Kriterium ist ein Bewertungsmerkmal, zum Beispiel Fachliche Richtigkeit, Struktur, Sprache, Körpersprache, Medieneinsatz oder Quellenarbeit. Kriterien machen sichtbar, welche Erwartungen an eine Präsentation gestellt werden.

Ohne Kriterien entsteht leicht eine unfaire Bewertung. Eine Person findet vielleicht die Folien schön, eine andere achtet vor allem auf freies Sprechen, eine dritte bewertet hauptsächlich den Inhalt. Ein Kriterienraster hilft, diese Unterschiede zu ordnen. Es macht die Bewertung transparent, vergleichbar und begründbar.


Beobachtung, Bewertung und Feedback

Beim Bewerten solltest Du drei Ebenen unterscheiden. Eine Beobachtung beschreibt, was tatsächlich zu sehen oder zu hören war. Eine Bewertung ordnet diese Beobachtung einem Kriterium zu. Ein Feedback erklärt, was gelungen ist und was verbessert werden kann.

Ebene Beispiel Bedeutung
Beobachtung Die Einleitung nannte das Thema, aber keine Leitfrage. Du beschreibst sachlich, was passiert ist.
Bewertung Der Einstieg war teilweise verständlich, aber noch nicht zielklar. Du ordnest die Beobachtung einem Kriterium zu.
Feedback Formuliere am Anfang eine Leitfrage, damit das Publikum weiß, worauf es achten soll. Du gibst eine konkrete Hilfe zur Verbesserung.

Diese Unterscheidung ist wichtig, weil gutes Feedback nicht nur sagt: „Das war gut“ oder „Das war schlecht“. Gutes Feedback zeigt, warum etwas gelungen ist und wie es verbessert werden kann.


Zentrale Bewertungskriterien

Eine Präsentation kann je nach Fach, Alter, Aufgabe und Ziel unterschiedlich bewertet werden. Trotzdem gibt es Kriterien, die fast immer eine Rolle spielen. Sie betreffen den Inhalt, den Aufbau, die Darstellung, die Vortragsweise und den Umgang mit dem Publikum.


Inhaltliche Qualität

Die inhaltliche Qualität ist ein Kernbereich jeder Präsentation. Hier geht es darum, ob die Aussagen korrekt, relevant und gut erklärt sind. Eine starke Präsentation zeigt, dass die präsentierende Person ihr Thema verstanden hat.

Wichtige Fragen sind: Sind die Informationen sachlich richtig? Werden zentrale Begriffe erklärt? Werden Beispiele sinnvoll eingesetzt? Werden Behauptungen durch Quellen gestützt? Wird zwischen Fakten, Meinungen und Vermutungen unterschieden?

Teilkriterium Woran Du es erkennst Beispiel für gutes Feedback
Fachliche Richtigkeit Die Aussagen passen zum Thema und enthalten keine groben Fehler. Deine Erklärung war fachlich stimmig, besonders die Unterscheidung der zentralen Begriffe war klar.
Relevanz Die Inhalte passen zur Aufgabenstellung und schweifen nicht ab. Du hast wichtige Punkte ausgewählt, solltest aber Nebenaspekte kürzen.
Tiefe Zusammenhänge werden erklärt, nicht nur genannt. Du hast Beispiele verwendet, könntest aber noch stärker erklären, warum sie zum Thema passen.
Quellenarbeit Informationen werden belegt und Quellen werden kritisch genutzt. Deine Quellen waren sichtbar, die Bewertung ihrer Zuverlässigkeit sollte noch deutlicher werden.


Aufbau und roter Faden

Ein klarer Aufbau hilft dem Publikum, der Präsentation zu folgen. Eine gute Präsentation hat eine erkennbare Einleitung, einen geordneten Hauptteil und einen abschließenden Schluss. Besonders wichtig ist der rote Faden: Das Publikum soll verstehen, wie die einzelnen Teile zusammenhängen.

Eine gute Einleitung weckt Interesse, nennt das Thema und macht deutlich, welches Ziel die Präsentation hat. Der Hauptteil ordnet Informationen sinnvoll. Der Schluss fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und kann eine offene Frage, einen Ausblick oder eine Diskussion einleiten.

Bereich Leitfrage für die Bewertung Typischer Fehler
Einleitung Wird Thema, Ziel oder Leitfrage klar? Die Präsentation beginnt sofort mit Details, ohne Orientierung zu geben.
Gliederung Ist die Reihenfolge sinnvoll und nachvollziehbar? Die Punkte wirken zufällig aneinandergereiht.
Übergang Werden Abschnitte miteinander verbunden? Es fehlen Hinweise, warum ein neuer Abschnitt beginnt.
Schluss Werden zentrale Ergebnisse zusammengefasst? Die Präsentation endet abrupt nach der letzten Folie.


Sprache und Verständlichkeit

Die Sprache entscheidet stark darüber, ob eine Präsentation verstanden wird. Eine gute Präsentation verwendet passende Fachbegriffe, erklärt sie aber verständlich. Sie vermeidet unnötig komplizierte Sätze und spricht das Publikum direkt an.

Zur Verständlichkeit gehören auch Sprechtempo, Lautstärke, Artikulation und Pausen. Wer zu schnell spricht, nimmt dem Publikum Zeit zum Denken. Wer zu leise spricht, erschwert das Zuhören. Wer wichtige Begriffe nicht erklärt, lässt das Publikum zurück.


Vortragsweise und Körpersprache

Die Vortragsweise umfasst alles, was beim Sprechen sichtbar und hörbar wird: Blickkontakt, Haltung, Gestik, Mimik, Stimme und Sicherheit. Eine gute Vortragsweise unterstützt den Inhalt. Sie soll nicht künstlich wirken, sondern helfen, Informationen klar zu vermitteln.

Beim Bewerten ist wichtig, nicht nur Selbstsicherheit zu belohnen. Manche Menschen sind nervös, erklären aber fachlich sehr gut. Deshalb sollte Körpersprache immer zusammen mit Inhalt und Verständlichkeit betrachtet werden. Fair ist eine Bewertung, wenn sie konkrete beobachtbare Aspekte beschreibt: Blickkontakt, freie Rede, ruhiges Sprechen, passende Gestik oder Umgang mit Notizen.


Medien und Visualisierung

Präsentationsmedien wie Folien, Plakat, Tafelbild, Handout, Video, Bild, Diagramm oder Infografik sollen Inhalte unterstützen. Sie sind kein Selbstzweck. Eine Folie ist gut, wenn sie eine Aussage verdeutlicht, Orientierung gibt oder komplexe Informationen übersichtlich macht.

Ein häufiger Fehler ist die überladene Folie. Zu viel Text führt dazu, dass das Publikum liest, statt zuzuhören. Gute Folien verwenden klare Überschriften, lesbare Schriftgrößen, passende Bilder und reduzierte Informationen. Bilder sollten nicht nur schmücken, sondern einen inhaltlichen Zweck erfüllen.


Umgang mit Fragen und Publikum

Eine Präsentation ist eine Kommunikationssituation. Das Publikum ist nicht nur anwesend, sondern Teil des Vortrags. Deshalb gehört der Umgang mit Fragen, Reaktionen und Unklarheiten zur Bewertung.

Eine gute präsentierende Person hört Fragen aufmerksam an, antwortet sachlich und gibt zu, wenn etwas nicht sicher beantwortet werden kann. Auch eine kurze Rückfrage ist sinnvoll: „Meinst Du damit ...?“ So wird verhindert, dass an der Frage vorbeigeantwortet wird.


Bewertungsraster entwickeln

Ein Bewertungsraster ordnet Kriterien in Bewertungsstufen. Es kann mit Punkten, Noten, Symbolen oder Beschreibungen arbeiten. Besonders hilfreich sind beschreibende Raster, weil sie zeigen, was eine Leistung auf einer bestimmten Stufe ausmacht.


Beispiel für ein einfaches Kriterienraster

Kriterium Stark erfüllt Teilweise erfüllt Noch zu verbessern
Inhalt Aussagen sind richtig, relevant und gut erklärt. Die meisten Aussagen sind richtig, einige Erklärungen bleiben knapp. Es gibt fachliche Lücken, unklare Aussagen oder wenig Bezug zur Aufgabe.
Struktur Einleitung, Hauptteil und Schluss sind klar verbunden. Der Aufbau ist grundsätzlich erkennbar, Übergänge fehlen teilweise. Die Reihenfolge wirkt ungeordnet oder schwer nachvollziehbar.
Sprache Fachbegriffe werden passend verwendet und verständlich erklärt. Die Sprache ist meist verständlich, einzelne Begriffe bleiben unklar. Die Sprache erschwert das Verständnis.
Medien Medien unterstützen die Aussagen und sind übersichtlich gestaltet. Medien sind vorhanden, aber nicht immer klar mit dem Inhalt verbunden. Medien lenken ab, sind überladen oder fehlen trotz Bedarf.
Vortrag Stimme, Blickkontakt und Körperhaltung unterstützen die Präsentation. Der Vortrag ist verständlich, aber teilweise unsicher oder abgelesen. Der Vortrag ist schwer verständlich oder kaum adressatenbezogen.
Quellen Quellen sind nachvollziehbar, passend und kritisch ausgewählt. Quellen werden genannt, aber wenig eingeordnet. Quellen fehlen oder sind nicht nachvollziehbar.


Gewichtung von Kriterien

Nicht jedes Kriterium muss gleich wichtig sein. In einem Fachreferat kann der Inhalt stärker gewichtet werden als die Gestaltung. In einer Medienpräsentation kann die Visualisierung mehr Gewicht erhalten. In einer Fremdsprache kann die sprachliche Gestaltung besonders wichtig sein.

Eine mögliche Gewichtung könnte so aussehen:

Bereich Gewichtung Begründung
Inhalt 40 Prozent Fachliche Qualität ist die Grundlage der Präsentation.
Struktur 20 Prozent Ein klarer Aufbau macht den Inhalt verständlich.
Vortragsweise 20 Prozent Stimme, Blickkontakt und Sprechen beeinflussen die Wirkung.
Medien 10 Prozent Medien unterstützen den Vortrag, ersetzen ihn aber nicht.
Quellenarbeit 10 Prozent Belege machen Aussagen überprüfbar.

Die Gewichtung sollte vor der Präsentation bekannt sein. So wissen alle, worauf sie achten müssen. Das ist ein wichtiger Teil von Transparenz und Fairness.


Feedback geben

Gutes Feedback hilft beim Lernen. Es sollte konkret, respektvoll und handlungsorientiert sein. Ein hilfreiches Modell ist: Beobachtung nennen, Wirkung erklären, Verbesserung vorschlagen.


Hilfreiche Feedback-Sätze

Ziel Satzanfang Beispiel
Stärken benennen Besonders gelungen war ... Besonders gelungen war Deine klare Erklärung des zentralen Begriffs.
Beobachtung beschreiben Mir ist aufgefallen, dass ... Mir ist aufgefallen, dass Du bei schwierigen Stellen langsamer gesprochen hast.
Wirkung erklären Dadurch konnte das Publikum ... Dadurch konnte das Publikum dem Beispiel gut folgen.
Verbesserung vorschlagen Beim nächsten Mal könntest Du ... Beim nächsten Mal könntest Du die Quellen auf der letzten Folie übersichtlicher darstellen.
Frage stellen Welche Entscheidung hat Dich dazu geführt, ... Welche Entscheidung hat Dich dazu geführt, dieses Bild auszuwählen?


Feedbackregeln

  1. Konkret: Beziehe Dich auf beobachtbare Stellen der Präsentation.
  2. Respektvoll: Kritisiere die Leistung, nicht die Person.
  3. Ausgewogen: Nenne Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten.
  4. Begründet: Erkläre, warum Du etwas so bewertest.
  5. Hilfreich: Gib Vorschläge, die umsetzbar sind.


Selbstbewertung und Peer-Feedback

Beim Peer-Feedback bewerten Lernende einander. Das kann sehr wirksam sein, wenn die Kriterien klar sind. Du lernst dabei nicht nur, anderen Rückmeldung zu geben, sondern auch Deine eigene Präsentation besser einzuschätzen.

Bei der Selbstbewertung prüfst Du Deine eigene Leistung. Du kannst nach der Präsentation fragen: Habe ich mein Ziel erreicht? Welche Stelle war besonders stark? Wo war ich unsicher? Was würde ich beim nächsten Mal anders vorbereiten?


Vorteile der kriteriengeleiteten Selbstbewertung

  1. Lernbewusstsein: Du erkennst, was eine gute Präsentation ausmacht.
  2. Eigenverantwortung: Du steuerst Deine Verbesserung selbst.
  3. Vergleichbarkeit: Du kannst Deine Einschätzung mit Feedback anderer vergleichen.
  4. Reflexion: Du denkst über Vorbereitung, Durchführung und Wirkung nach.


Häufige Bewertungsfehler vermeiden

Auch mit Kriterien können Bewertungen fehlerhaft sein. Deshalb solltest Du typische Bewertungsfehler kennen.

Bewertungsfehler Beschreibung Gegenmittel
Halo-Effekt Ein auffälliger Eindruck beeinflusst die gesamte Bewertung. Jedes Kriterium einzeln prüfen.
Sympathiefehler Die Person wird statt der Leistung bewertet. Nur beobachtbare Leistungen berücksichtigen.
Strengefehler Alle Leistungen werden zu hart bewertet. Bewertungsstufen vorher mit Beispielen klären.
Mildefehler Schwächen werden kaum berücksichtigt. Kriterien konsequent anwenden.
Reihenfolgeeffekt Eine Präsentation wirkt besser oder schlechter, weil sie nach einer sehr starken oder schwachen Präsentation kommt. Nach jedem Vortrag direkt anhand des Rasters bewerten.


Schritt-für-Schritt-Anleitung: Eine Präsentation bewerten

  1. Aufgabenstellung klären: Lies zuerst, welches Ziel die Präsentation hat und welche Anforderungen gelten.
  2. Kriterien prüfen: Schau Dir das Bewertungsraster vor der Präsentation genau an.
  3. Beobachten: Notiere konkrete Beobachtungen zu Inhalt, Struktur, Sprache, Medien und Vortrag.
  4. Zuordnen: Ordne Deine Beobachtungen den Kriterien zu.
  5. Bewerten: Entscheide, welche Stufe im Raster am besten passt.
  6. Begründen: Schreibe eine kurze Begründung mit Beispielen.
  7. Feedback geben: Formuliere mindestens eine Stärke und einen konkreten Verbesserungsvorschlag.
  8. Reflektieren: Prüfe, ob Deine Bewertung fair, nachvollziehbar und kriterienstützend ist.

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Beispiel: Bewertung einer Kurzpräsentation

Stell Dir vor, eine Mitschülerin hält eine fünfminütige Präsentation über Erneuerbare Energien. Sie erklärt Solarenergie, Windenergie und Wasserkraft, zeigt drei Folien und beantwortet am Ende zwei Fragen.

Eine kriteriengeleitete Rückmeldung könnte so aussehen:

Kriterium Beobachtung Bewertung Feedback
Inhalt Die drei Energieformen wurden korrekt erklärt, aber Vor- und Nachteile blieben knapp. Teilweise erfüllt Erkläre beim nächsten Mal zu jeder Energieform einen Vorteil und eine Grenze.
Struktur Einleitung, Hauptteil und Schluss waren erkennbar. Stark erfüllt Die klare Gliederung hat geholfen, dem Vortrag zu folgen.
Medien Die Folien enthielten passende Bilder, aber teilweise zu viel Text. Teilweise erfüllt Kürze die Stichpunkte und nutze größere Überschriften.
Vortrag Die Stimme war gut hörbar, aber Blickkontakt gab es nur selten. Teilweise erfüllt Übe den Vortrag mit Stichwortkarten, damit Du öfter ins Publikum schauen kannst.
Quellen Am Ende wurden zwei Internetquellen genannt. Teilweise erfüllt Ergänze Autor, Datum und prüfe, ob die Quellen zuverlässig sind.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Warum sind Bewertungskriterien bei einer Präsentation wichtig? (Sie machen die Bewertung nachvollziehbar und fair) (!Sie ersetzen die Vorbereitung der Präsentation) (!Sie sorgen dafür, dass alle Präsentationen gleich lang sind) (!Sie verhindern jede Form von Feedback)




Was gehört zur inhaltlichen Qualität einer Präsentation? (Fachliche Richtigkeit und relevante Informationen) (!Möglichst viele Animationen auf jeder Folie) (!Eine besonders laute Hintergrundmusik) (!Die Anzahl der verwendeten Farben)




Was beschreibt der rote Faden einer Präsentation? (Die nachvollziehbare Verbindung der einzelnen Teile) (!Die Farbe der Überschriften auf den Folien) (!Die Länge der Präsentation in Minuten) (!Die Anzahl der Bilder im Handout)




Welche Aussage ist ein Beispiel für eine Beobachtung? (Die Einleitung nannte das Thema, aber keine Leitfrage) (!Die Präsentation war insgesamt schlecht) (!Du bist nicht gut im Präsentieren) (!Das Thema war langweilig)




Woran erkennt man eine gute Visualisierung? (Sie unterstützt den Inhalt und ist übersichtlich) (!Sie enthält möglichst viel Text auf jeder Folie) (!Sie ist wichtiger als der Vortrag selbst) (!Sie verwendet immer alle verfügbaren Effekte)




Was ist beim Feedback besonders hilfreich? (Eine konkrete Beobachtung mit Verbesserungsvorschlag) (!Eine ungenaue Bemerkung ohne Beispiel) (!Eine Bewertung der Persönlichkeit) (!Nur eine Note ohne Begründung)




Was bedeutet Quellenarbeit in einer Präsentation? (Informationen werden nachvollziehbar belegt und geprüft) (!Alle Informationen werden auswendig gelernt) (!Bilder werden ohne Herkunft übernommen) (!Quellen werden nur genannt, wenn Zeit übrig ist)




Was ist ein typischer Bewertungsfehler? (Ein einzelner Eindruck beeinflusst alle Kriterien) (!Alle Kriterien werden einzeln geprüft) (!Feedback wird begründet formuliert) (!Beobachtungen werden notiert)




Welche Frage passt zum Kriterium Sprache und Verständlichkeit? (Sind Fachbegriffe verständlich erklärt) (!Wie teuer war die Präsentationssoftware) (!Wer hat die meisten Folien erstellt) (!Welche Farbe hat der Beamer)




Warum ist eine Gewichtung der Kriterien sinnvoll? (Sie zeigt, welche Bereiche für die Aufgabe besonders wichtig sind) (!Sie macht Feedback überflüssig) (!Sie verhindert, dass Inhalte bewertet werden) (!Sie ersetzt die Quellenangabe)





Memory

Fachliche Richtigkeit Aussagen stimmen sachlich
Roter Faden Aufbau ist nachvollziehbar
Visualisierung Medien unterstützen den Inhalt
Blickkontakt Publikum wird angesprochen
Quellenarbeit Informationen sind belegbar
Feedback Rückmeldung hilft beim Verbessern





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Fachliche Richtigkeit Inhalt
Gliederung Struktur
Sprechtempo Sprache
Foliengestaltung Medien
Blickkontakt Vortragsweise
Quellenangabe Nachvollziehbarkeit






Kreuzworträtsel

Feedback Rückmeldung, die Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten benennt
Struktur Geordneter Aufbau einer Präsentation
Quellen Belege für verwendete Informationen
Publikum Menschen, an die sich die Präsentation richtet
Sprache Mittel, mit dem Inhalte verständlich formuliert werden
Medien Hilfsmittel wie Folien, Bilder oder Handouts





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine faire Bewertung einer Präsentation braucht klare

. Ein Kriterienraster macht Erwartungen vor dem Vortrag

. Fachliche Richtigkeit prüft, ob Aussagen durch passende

gestützt werden. Die Struktur hilft dem Publikum, dem roten Faden zu

. Visualisierungen sollen Inhalte verdeutlichen und nicht vom Vortrag

. Gutes Feedback beschreibt Beobachtungen konkret und enthält begründete

. Beim Peer-Feedback bewerten Lernende einander mithilfe eines gemeinsamen

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kriterien sammeln: Notiere fünf Merkmale, an denen Du eine gute Präsentation erkennen kannst, und erkläre jedes Merkmal in einem Satz.
  2. Feedback formulieren: Schreibe zu einer kurzen Präsentation zwei Stärken und einen Verbesserungsvorschlag.
  3. Folie prüfen: Untersuche eine Beispielfolie und entscheide, ob sie übersichtlich ist.
  4. Beobachtung trainieren: Schaue eine Präsentation an und schreibe drei reine Beobachtungen auf, ohne sie sofort zu bewerten.


Standard

  1. Bewertungsraster erstellen: Entwickle ein Kriterienraster mit mindestens fünf Kriterien und drei Bewertungsstufen.
  2. Peer-Feedback durchführen: Bewerte eine Präsentation einer Mitschülerin oder eines Mitschülers mit Deinem Raster und formuliere ein respektvolles Feedback.
  3. Medienanalyse: Vergleiche zwei Präsentationsfolien und begründe, welche Folie den Inhalt besser unterstützt.
  4. Quellen prüfen: Untersuche die Quellen einer Präsentation und bewerte, ob sie zuverlässig, aktuell und passend sind.


Schwer

  1. Bewertungsfehler erkennen: Analysiere eine fiktive Bewertung und erkläre, welche Bewertungsfehler darin vorkommen.
  2. Gewichtung begründen: Entwickle für ein Fachreferat eine Gewichtung der Kriterien und begründe Deine Entscheidungen.
  3. Präsentation überarbeiten: Nimm eine eigene Präsentation und verbessere sie anhand eines Kriterienrasters.
  4. Feedbackkultur gestalten: Entwickle Regeln für eine faire Feedbackrunde in Deiner Klasse oder Lerngruppe.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Kriterien anwenden: Bewerte eine kurze Beispielpräsentation anhand eines vorgegebenen Rasters und begründe jede Entscheidung mit einer Beobachtung.
  2. Feedback verbessern: Formuliere aus drei ungenauen Rückmeldungen hilfreiche Feedbacksätze mit Beobachtung, Wirkung und Vorschlag.
  3. Bewertungsraster prüfen: Untersuche ein Raster und entscheide, ob die Kriterien klar, fair und zur Aufgabenstellung passend sind.
  4. Transfer auf ein Fach: Passe ein allgemeines Präsentationsraster an ein Fach Deiner Wahl an und erkläre, welche Kriterien Du stärker gewichtest.
  5. Selbstbewertung reflektieren: Vergleiche Deine eigene Einschätzung einer Präsentation mit dem Feedback anderer und leite zwei konkrete Lernziele ab.
  6. Medieneinsatz beurteilen: Erkläre an einem Beispiel, wann Medien eine Präsentation unterstützen und wann sie vom Inhalt ablenken.
  7. Bewertungsfehler vermeiden: Beschreibe eine Situation, in der der Halo-Effekt auftreten könnte, und entwickle eine Strategie dagegen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zum Thema Eine Präsentation nach Kriterien bewerten ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern ein Kriterienraster praktisch anwenden kannst.

  1. Kriterienverständnis: Du erklärst zentrale Kriterien wie Inhalt, Struktur, Sprache, Medien, Quellen und Vortragsweise.
  2. Anwendung: Du bewertest eine Präsentation mit einem passenden Raster.
  3. Begründung: Du belegst Deine Bewertung mit konkreten Beobachtungen.
  4. Feedbackkompetenz: Du formulierst respektvolle und hilfreiche Rückmeldungen.
  5. Reflexion: Du erkennst mögliche Bewertungsfehler und zeigst, wie sie vermieden werden können.
  6. Transfer: Du passt Kriterien an unterschiedliche Präsentationsformen, Fächer oder Zielgruppen an.




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