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Porsche 911 GT3 RS

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Porsche 911 GT3 RS




Einleitung

Porsche 911 GT3 RS bezeichnet die besonders rennstreckenorientierte Ausführung des Porsche 911 GT3 innerhalb der 911-Baureihe. Das Kürzel RS steht im Porsche-Kontext für Rennsport und verweist auf eine Tradition, die bis zum Porsche 911 Carrera RS 2.7 der frühen 1970er-Jahre zurückreicht. Der Porsche 911 GT3 RS ist kein reiner Rennwagen, sondern ein straßenzugelassener Sportwagen, dessen Konstruktion konsequent auf schnelle Rundenzeiten, hohe Kurvengeschwindigkeit, präzise Fahrdynamik und maximale Aerodynamik ausgelegt ist.

Der aktuelle Porsche 911 GT3 RS der 992-Generation nutzt einen 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor als hochdrehenden Saugmotor, ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Hinterradantrieb. Besonders auffällig sind der große zweigeteilte Heckflügel, die aktive Aerodynamik, das vom Motorsport inspirierte DRS, der zentrale Frontkühler mit S-Duct und der intensive Einsatz von CFK. In diesem aiMOOC lernst Du nicht nur technische Daten auswendig, sondern verstehst, warum Abtrieb, Leichtbau, Reifen, Bremsanlage, Fahrwerk und Sicherheit zusammenwirken.

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Dieser Lernkurs ist ausdrücklich keine Anleitung zum schnellen Fahren im öffentlichen Raum. Hochleistungsfahrzeuge gehören an ihre Leistungsgrenzen nur auf abgesperrte Rennstrecken und unter professionellen Sicherheitsbedingungen. Für den Alltag gelten Straßenverkehrsordnung, Verantwortung, Rücksichtnahme und die Grenzen von Umwelt und Ressourcen.


Lernziele

  1. Technik verstehen: Du erklärst, weshalb der Porsche 911 GT3 RS als straßenzugelassener, aber rennstreckenorientierter Sportwagen gilt.
  2. Aerodynamik anwenden: Du beschreibst, wie Abtrieb, Luftwiderstand, Diffusor, Heckflügel und DRS die Fahrdynamik beeinflussen.
  3. Motorentechnik einordnen: Du unterscheidest Saugmotor, Boxermotor, Doppelkupplungsgetriebe und Hinterradantrieb.
  4. Leichtbau bewerten: Du analysierst, warum CFK, leichte Verglasung und reduzierte Masse für Beschleunigung, Bremsweg und Kurvengeschwindigkeit wichtig sind.
  5. Technikethik reflektieren: Du diskutierst Sicherheit, CO2, Ressourcenverbrauch und gesellschaftliche Verantwortung im Umgang mit Hochleistungsfahrzeugen.


Was macht den Porsche 911 GT3 RS besonders?

Der Porsche 911 GT3 RS ist ein Beispiel dafür, wie Serienfahrzeuge von Motorsport-Technologien profitieren können. Anders als viele Hochleistungsautos steigert er seine Rundenleistung nicht nur über mehr Motorleistung. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Aerodynamik, Fahrwerk, Reifen, Bremsanlage, Lenkung, Gewicht und Kühlung. Der Wagen zeigt, dass Performance auf der Rundstrecke ein System ist: Eine Verbesserung an einer Stelle wirkt sich fast immer auf andere Bereiche aus.


Technische Kerndaten der 992-Generation

Bereich Einordnung
Fahrzeugkonzept Straßenzugelassener, rennstreckenorientierter Porsche 911 GT3 RS
Motor 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor als hochdrehender Saugmotor
Leistung 386 kW beziehungsweise 525 PS
Drehmoment 465 Nm
Drehzahl Bis zu 9.000 Umdrehungen pro Minute
Antrieb Hinterradantrieb mit Siebengang-PDK
Beschleunigung 0 bis 100 km/h in etwa 3,2 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit 296 km/h
Leergewicht etwa 1.450 kg nach DIN
Aerodynamik Aktive PAA, großer Heckflügel, DRS, Diffusor, S-Duct
Abtrieb Bis zu etwa 409 kg bei 200 km/h und bis zu etwa 860 kg bei 285 km/h

Diese Daten zeigen eine zentrale Idee: Der Porsche 911 GT3 RS ist nicht primär für maximale Höchstgeschwindigkeit optimiert, sondern für hohe Kurvengeschwindigkeit und stabile Bremsphasen. Viel Abtrieb kann die Höchstgeschwindigkeit begrenzen, weil aerodynamische Bauteile zugleich Luftwiderstand erzeugen. Auf einer Rennstrecke kann dieser Nachteil aber durch späteres Bremsen, höhere Kurventempi und bessere Traktion überkompensiert werden.


GT3, RS und Rennsport-Tradition

Die Bezeichnung GT3 verweist auf die Nähe zum GT-Rennsport. Die Zusatzbezeichnung RS steht für besonders konsequente Fahrdynamik, reduziertes Gewicht und technische Nähe zur Rennstrecke. Bereits der Porsche 911 Carrera RS 2.7 wurde als Homologationsmodell entwickelt und prägte mit Leichtbau, breiteren Kotflügeln und dem sogenannten Entenbürzel-Spoiler eine Formensprache, die spätere RS-Modelle beeinflusste.

Beim modernen Porsche 911 GT3 RS wird diese Tradition nicht nostalgisch kopiert, sondern technisch weiterentwickelt. Statt nur Gewicht zu reduzieren, steuert das Fahrzeug aktiv Luftströme, passt Dämpfer- und Regelsysteme an und nutzt Materialien, die früher vor allem im Rennwagenbau zu finden waren.


Aerodynamik und Abtrieb


Warum Abtrieb so wichtig ist

Abtrieb ist eine nach unten wirkende aerodynamische Kraft. Sie presst die Reifen stärker auf die Straße. Dadurch kann ein Fahrzeug höhere Seitenführungskräfte aufbauen, bevor die Reifen rutschen. Für schnelle Rundenzeiten ist das entscheidend, weil die meiste Zeit auf einer Rundstrecke nicht auf der Geraden, sondern in Bremszonen und Kurven gewonnen oder verloren wird.

Eine vereinfachte physikalische Idee lautet: Je schneller sich ein Fahrzeug bewegt, desto stärker wachsen aerodynamische Kräfte. Der Zusammenhang enthält die Geschwindigkeit im Quadrat. Deshalb wird Aerodynamik bei sehr hohen Geschwindigkeiten besonders bedeutsam. Mehr Geschwindigkeit bedeutet aber auch mehr Luftwiderstand. Der GT3 RS löst diesen Zielkonflikt durch aktive Systeme.


Porsche Active Aerodynamics und DRS

Beim Porsche Active Aerodynamics-System werden Elemente an Vorderachse und Heck an Fahrsituation und Geschwindigkeit angepasst. Das DRS kann auf Geraden den Luftwiderstand verringern, indem Flügelelemente flacher gestellt werden. In Kurven oder beim Bremsen wird dagegen mehr Abtrieb erzeugt. Dieses Prinzip ist aus dem Formel-1-Umfeld bekannt, wird im straßenzugelassenen Sportwagen jedoch anders geregelt und auf Alltagstauglichkeit abgestimmt.

Der große Heckflügel fällt sofort ins Auge, doch die Wirkung entsteht nicht allein am Heck. Auch der Frontdiffusor, die Luftführung durch den Vorderwagen, die Radhausentlüftung, Aero-Querlenker, Unterbodenbereiche und der Diffusor am Heck tragen zur Balance bei. Ein Fahrzeug mit sehr viel Heckabtrieb, aber zu wenig Vorderachsabtrieb würde in schnellen Kurven zum Untersteuern neigen. Deshalb ist aerodynamische Balance mindestens so wichtig wie die absolute Abtriebszahl.


S-Duct und zentraler Kühler

Eine Besonderheit der 992-Generation ist der große zentrale Frontkühler. Bei vielen 911-Modellen befindet sich vorne ein kleiner Gepäckraum. Beim Porsche 911 GT3 RS wird dieser Bereich für Kühlung und Luftführung genutzt. Der S-Duct leitet Luft so durch den Vorderwagen, dass Kühlung und Abtrieb zusammenwirken. Damit zeigt das Fahrzeug ein wichtiges Konstruktionsprinzip: Wenn ein Bauteil mehrere Funktionen erfüllt, kann es die Gesamtleistung stärker verbessern als eine isolierte Einzelmaßnahme.


Motor, Antrieb und Getriebe


Hochdrehender Saugmotor

Der 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor ist ein Saugmotor. Das bedeutet, dass er ohne Turbolader arbeitet. Er saugt die Luft durch den Unterdruck des Ansaugtaktes an. Hochdrehende Saugmotoren gelten als besonders direkt, weil Drehzahl, Gaspedalstellung und Leistungsentfaltung sehr unmittelbar zusammenhängen. Im GT3 RS erreicht der Motor bis zu 9.000 Umdrehungen pro Minute. Das ist für einen straßenzugelassenen Serienmotor außergewöhnlich hoch.

Der Boxermotor hat gegenüberliegende Zylinder. Dadurch liegen die bewegten Massen relativ flach im Fahrzeug, was den Schwerpunkt günstig beeinflussen kann. Beim Porsche 911 sitzt der Motor traditionell im Heck. Das bringt besondere Vorteile bei Traktion, stellt aber hohe Anforderungen an Fahrwerk, Reifen, Aerodynamik und Fahrzeugabstimmung.


PDK und Hinterradantrieb

Der aktuelle Porsche 911 GT3 RS nutzt ein Siebengang-PDK. Ein Doppelkupplungsgetriebe kann Gangwechsel sehr schnell durchführen, weil der nächste Gang bereits vorbereitet ist. Auf der Rundstrecke spart das Zeit und hält das Fahrzeug beim Beschleunigen stabil. Der Hinterradantrieb verlangt ein präzises Zusammenspiel von Traktionskontrolle, Sperrdifferential, Reifen und Fahrweise.


Leichtbau und Materialien


Warum Gewicht zählt

Leichtbau verbessert nicht nur die Beschleunigung. Weniger Masse hilft auch beim Bremsen, beim Richtungswechsel und beim Reifenverschleiß. Der GT3 RS nutzt unter anderem CFK an Karosserieteilen wie Türen, vorderen Kotflügeln, Dach, Fronthaube und Heckdeckel. Leichtere Bauteile senken die Masse, müssen aber zugleich hohe Festigkeit, Steifigkeit und Sicherheit gewährleisten.

Der Zielkonflikt ist deutlich: Ein Fahrzeug soll leichter werden, aber weiterhin sicher, haltbar, alltagstauglich und zulassungsfähig bleiben. Genau darin liegt die technische Leistung. Leichtbau ist nicht einfach Weglassen, sondern ein präzises Abwägen von Materialwissenschaft, Fertigungstechnik, Kosten, Sicherheit und Nachhaltigkeit.


Fahrwerk, Reifen und Bremsen


Fahrdynamisches Gesamtsystem

Das Fahrwerk eines GT3 RS ist auf hohe Präzision ausgelegt. Die Vorderachse nutzt eine Doppelquerlenkerachse, die eine genaue Radführung ermöglicht. Kugelgelenke, einstellbare Dämpfer und eine rennstreckennahe Abstimmung verbessern die Rückmeldung. Beim schnellen Fahren ist nicht nur maximale Haftung wichtig, sondern auch die Vorhersehbarkeit am Grenzbereich.

Bauteil Bedeutung für die Fahrdynamik
Reifen Stellen den einzigen direkten Kontakt zur Fahrbahn her und bestimmen Haftung, Bremsweg und Kurventempo
Bremsanlage Muss wiederholtes starkes Bremsen ohne starkes Nachlassen der Wirkung ermöglichen
Fahrwerk Hält die Reifen möglichst günstig zur Fahrbahn und kontrolliert Karosseriebewegungen
Lenkung Vermittelt Präzision und Rückmeldung für Einlenken, Korrektur und Kurvenausgang
Aerodynamik Erhöht Anpressdruck und Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten

Die Bremsanlage des GT3 RS ist sehr groß dimensioniert. Die vorderen Bremsscheiben messen in der Serienausführung 408 mm, die hinteren 380 mm. Solche Dimensionen sind nicht nur für eine einzelne Vollbremsung wichtig, sondern für wiederholte harte Bremszonen auf einer Rundstrecke. Durch hohe Temperaturen können Bremsen an Wirkung verlieren; daher sind Kühlung, Materialwahl und Dosierbarkeit entscheidend.


Rennstrecke, Straße und Verantwortung

Der Porsche 911 GT3 RS ist straßenzugelassen, aber sein Leistungspotenzial kann legal und verantwortungsvoll nur auf einer geeigneten Rennstrecke erfahren werden. Auf öffentlichen Straßen zählen nicht Rundenzeiten, sondern Sicherheit, Rücksicht und die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung. Ein Fahrzeug mit hoher Beschleunigung und hohem Kurvenpotenzial verkürzt nicht die Reaktionszeit des Menschen und hebt physikalische Grenzen nicht auf.


Umwelt und gesellschaftliche Perspektive

Hochleistungsfahrzeuge werfen Fragen nach Nachhaltigkeit, Ressourcenverbrauch, Lärm, CO2 und sozialer Verantwortung auf. Der GT3 RS ist ein faszinierendes Beispiel für Ingenieurwissenschaft, aber auch ein Anlass für kritische Diskussionen: Welche Technologien entstehen im Motorsport und gelangen später in Serienfahrzeuge? Welche Kosten entstehen durch Materialeinsatz und Energieverbrauch? Wie kann technische Begeisterung mit Verantwortung gegenüber Menschen und Umwelt verbunden werden?

Eine ausgewogene Bewertung erkennt beides: die beeindruckende technische Entwicklungsleistung und die Grenzen eines ressourcenintensiven Hochleistungsprodukts. Genau deshalb eignet sich der GT3 RS als Lerngegenstand für Technikunterricht, Physik, Ethik, Wirtschaft und Mobilitätsbildung.


Historische Entwicklung


Von Carrera RS bis 992 GT3 RS

Die RS-Idee beginnt nicht erst mit dem GT3 RS. Der Porsche 911 Carrera RS 2.7 war ein früher Meilenstein: Er verband Straßenzulassung, Homologation, Gewichtseinsparung und Motorsportnähe. Die moderne GT3-RS-Linie entstand auf Basis des Porsche 911 GT3 und entwickelte sich über mehrere Generationen weiter.

Modell Zeitraum Lernpunkt
Porsche 911 Carrera RS 2.7 1972 beziehungsweise Modelljahr 1973 Homologation, Leichtbau, Entenbürzel, RS-Tradition
996 GT3 RS ab 2003 Moderne GT3-RS-Linie, Gewichtsreduzierung, Clubsport-Nähe
997 GT3 RS ab 2006 Weiterentwicklung von Fahrwerk, Aerodynamik und Saugmotor-Konzept
991 GT3 RS ab 2015 und weiterentwickelt 2018 4,0-Liter-Konzept, PDK, Weissach-Paket, deutlicher Aero-Fokus
992 GT3 RS vorgestellt 2022 Aktive Aerodynamik, DRS, zentraler Kühler, maximaler Abtrieb


Abgrenzung zu GT3 Cup und GT3 R

Der Porsche 911 GT3 RS ist ein straßenzugelassenes Fahrzeug. Der Porsche 911 GT3 Cup ist ein Rennfahrzeug für Markenpokale. Der Porsche 911 GT3 R ist ein Kundensport-Rennwagen für internationale GT3-Rennserien. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil Straßenfahrzeuge andere Anforderungen erfüllen müssen: Beleuchtung, Zulassung, Abgasregeln, Geräuschvorschriften, Alltagssicherheit und Bedienbarkeit spielen eine größere Rolle. Rennwagen dürfen kompromissloser sein, sind dafür aber nicht für den öffentlichen Straßenverkehr vorgesehen.

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Berufs- und Studienbezug

Der Porsche 911 GT3 RS verbindet viele Lernbereiche. In der Physik geht es um Kräfte, Reibung, Energie, Strömung und Wärme. In der Technik geht es um Konstruktion, Werkstoffe, Fertigung und Systemintegration. In der Informatik spielen Sensoren, Steuergeräte und Regelalgorithmen eine Rolle. In Wirtschaft und Marketing geht es um Markenimage, Zielgruppen, Preisbildung und Innovationskommunikation. In Ethik und politischer Bildung werden Sicherheit, Umweltfolgen und soziale Wirkung diskutiert.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet RS im Namen Porsche 911 GT3 RS? (Rennsport) (!Rallye Sport) (!Reise Sport) (!Rekord Sprint)




Welcher Motortyp prägt den aktuellen Porsche 911 GT3 RS? (Sechszylinder Boxermotor) (!Vierzylinder Reihenmotor) (!Achtzylinder Dieselmotor) (!Elektromotor mit Batterie)




Wozu dient das DRS beim Porsche 911 GT3 RS vor allem? (Verringerung des Luftwiderstands auf Geraden) (!Erhöhung der Sitzheizung) (!Automatische Parkplatzsuche) (!Vergrößerung des Tankvolumens)




Was bewirkt aerodynamischer Abtrieb? (Mehr Anpressdruck auf die Reifen) (!Weniger Kontakt zur Fahrbahn) (!Automatische Gewichtsvermehrung) (!Leiseres Motorgeräusch)




Welche Eigenschaft ist für einen GT3 RS besonders typisch? (Konsequenter Leichtbau) (!Hohe Anhängelast) (!Großer Kofferraum) (!Weiche Geländefederung)




Wo entfaltet der Porsche 911 GT3 RS sein technisches Potenzial am sinnvollsten? (Auf der Rennstrecke) (!In der Fußgängerzone) (!Auf unbefestigten Waldwegen) (!Im dichten Stadtverkehr)




Welche Getriebeart nutzt der aktuelle GT3 RS? (Siebengang PDK) (!Dreigang Automatik) (!Stufenloses Fahrradgetriebe) (!Direktantrieb ohne Getriebe)




Was ist ein Saugmotor? (Motor ohne Turboaufladung) (!Motor nur für Elektroautos) (!Motor mit Dampfantrieb) (!Motor ohne Zylinder)




Warum ist der zentrale Frontkühler beim GT3 RS wichtig? (Für bessere Luftführung und Kühlung) (!Für mehr Gepäckraum) (!Für eine höhere Sitzposition) (!Für weniger Reifenhaftung)




Was ist im öffentlichen Straßenverkehr mit einem Hochleistungsfahrzeug entscheidend? (Verantwortungsvolles Fahren) (!Testen der Höchstgeschwindigkeit) (!Spätes Bremsen vor Schulen) (!Rennen gegen andere Fahrzeuge)





Memory

Rennsport RS
Abtrieb Anpressdruck
Saugmotor Keine Turboaufladung
CFK Leichtbauwerkstoff
DRS Weniger Luftwiderstand
Boxermotor Gegenüberliegende Zylinder
PDK Doppelkupplungsgetriebe





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Boxermotor Antrieb
Heckflügel Aerodynamik
CFK Leichtbau
Bremsscheibe Verzögerung
Reifen Fahrbahnkontakt




...


Kreuzworträtsel

Abtrieb Wie heißt die nach unten wirkende aerodynamische Kraft?
Rennsport Wofür steht die Abkürzung RS?
Boxermotor Welcher Motortyp hat gegenüberliegende Zylinder?
Diffusor Welches Bauteil beschleunigt Luft unter oder hinter dem Auto?
Weissach Wie heißt ein Porsche Entwicklungsstandort und ein Leichtbaupaket?
Sauger Wie nennt man umgangssprachlich einen Motor ohne Turbo?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der Porsche 911 GT3 RS ist eine besonders rennstreckenorientierte Version des

. Die Buchstaben RS stehen im Markenkontext für

. Der aktuelle GT3 RS nutzt einen vier Liter großen

. Aerodynamischer Abtrieb presst die Reifen stärker auf die

. Das DRS verringert auf Geraden den

. Viele Karosserieteile aus

helfen beim Leichtbau. Der zentrale Kühler verändert die Luftführung im

. Auf öffentlichen Straßen zählt nicht Rundenzeit, sondern

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Steckbrief erstellen: Gestalte einen übersichtlichen Steckbrief zum Porsche 911 GT3 RS mit den Bereichen Motor, Aerodynamik, Leichtbau, Fahrwerk und Sicherheit.
  2. Bildanalyse: Wähle ein Foto des GT3 RS und markiere darauf Bauteile, die mit Aerodynamik zu tun haben.
  3. Begriffsklärung: Erkläre die Begriffe Abtrieb, Saugmotor, CFK, PDK und DRS in eigenen Worten.
  4. Sicherheitsregel: Formuliere fünf Regeln für verantwortungsvolles Verhalten mit leistungsstarken Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr.


Standard

  1. Technikplakat: Erstelle ein Plakat zur Frage, warum viel Abtrieb schnelle Kurven ermöglicht, aber den Luftwiderstand erhöhen kann.
  2. Vergleichsanalyse: Vergleiche den Porsche 911 GT3, den Porsche 911 GT3 RS und einen Rennwagen wie den Porsche 911 GT3 Cup.
  3. Dateninterpretation: Erkläre anhand der technischen Daten, warum ein GT3 RS trotz hoher Leistung nicht nur über Motorstärke definiert wird.
  4. Podcastfolge: Produziere eine kurze Audiofolge zum Thema Motorsporttechnik im Straßenfahrzeug und gehe auch auf Verantwortung ein.


Schwer

  1. Physikmodell: Entwickle ein vereinfachtes Modell, das zeigt, wie Geschwindigkeit, Abtrieb und Luftwiderstand zusammenhängen.
  2. Ethikdebatte: Führe eine strukturierte Debatte zur Frage, ob Hochleistungsfahrzeuge im Zeitalter von Klimawandel und Verkehrssicherheit noch zeitgemäß sind.
  3. Konstruktionsprojekt: Entwirf ein eigenes Fahrzeugkonzept für eine sichere, effiziente und rennstreckentaugliche Zukunftsmobilität.
  4. Experteninterview: Bereite ein Interview mit einer Person aus Ingenieurwesen, Motorsport, Fahrsicherheit oder Mobilitätsforschung vor und werte die Antworten aus.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Aerodynamik übertragen: Erkläre, warum ein großer Heckflügel allein kein gutes Fahrzeugkonzept ergibt und weshalb Vorderachsabtrieb wichtig ist.
  2. Zielkonflikt analysieren: Beschreibe den Zielkonflikt zwischen Abtrieb und Höchstgeschwindigkeit und übertrage ihn auf eine beliebige Rennstrecke.
  3. Materialentscheidung begründen: Beurteile, wann der Einsatz von CFK sinnvoll ist und wann Kosten, Reparaturfähigkeit oder Umweltaspekte dagegen sprechen können.
  4. Systemdenken anwenden: Zeige an einem Beispiel, wie Reifen, Fahrwerk, Bremsanlage und Aerodynamik voneinander abhängen.
  5. Verantwortung bewerten: Entwickle ein Argumentationsschema, mit dem Du technische Begeisterung und Verkehrssicherheit gemeinsam betrachten kannst.
  6. Innovation beurteilen: Diskutiere, welche Technologien aus einem GT3 RS langfristig auch für normale Serienfahrzeuge nützlich sein könnten.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zum Thema Porsche 911 GT3 RS ist wichtig, dass Du nicht nur Daten wiedergeben kannst, sondern technische Zusammenhänge erklärst und bewertest.

  1. Fachbegriffe: Du verwendest zentrale Begriffe wie Abtrieb, Luftwiderstand, Saugmotor, Leichtbau, Fahrwerk und Doppelkupplungsgetriebe korrekt.
  2. Technischer Zusammenhang: Du erklärst, wie Motor, Aerodynamik, Fahrwerk, Reifen und Bremsen gemeinsam zur Rundenzeit beitragen.
  3. Physikalische Begründung: Du beschreibst, warum Geschwindigkeit aerodynamische Kräfte stark beeinflusst.
  4. Historische Einordnung: Du ordnest den GT3 RS in die RS-Tradition vom Porsche 911 Carrera RS 2.7 bis zur 992-Generation ein.
  5. Medienprodukt: Du erstellst ein Lernprodukt wie Plakat, Präsentation, Erklärvideo, Podcast, Modell oder Fachtext.
  6. Reflexion: Du bewertest Sicherheits-, Umwelt- und Verantwortungsfragen nachvollziehbar.




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