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Online-Shopping sicher nutzen (AES) - aiMOOC

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Online-Shopping sicher nutzen (AES) - aiMOOC



Einleitung

Online-Shopping sicher nutzen bedeutet, Waren und Dienstleistungen im Internet bewusst, kritisch und datensparsam einzukaufen. Im Fach AES gehört das Thema zur Verbraucherbildung, weil Du im Alltag immer wieder Kaufentscheidungen triffst: Du vergleichst Preise, bewertest Werbung, prüfst Anbieter, wählst Zahlungsarten aus und schützt persönliche Daten. Dieser aiMOOC hilft Dir, sichere Entscheidungen beim Online-Shopping zu treffen, Fake-Shops zu erkennen, Deine Rechte zu kennen und nachhaltiger zu konsumieren.

Beim Onlinehandel ist vieles bequem: Du kannst rund um die Uhr bestellen, Preise vergleichen und Produkte aus vielen Ländern kaufen. Gleichzeitig entstehen Risiken. Dazu gehören betrügerische Shops, manipulierte Bewertungen, unsichere Passwörter, Datenmissbrauch, Kostenfallen, problematische Verkaufstricks und unnötige Retouren. Sicheres Online-Shopping verbindet deshalb technisches Wissen, rechtliches Grundwissen, Medienkompetenz, Datenschutz und verantwortungsvolle Konsumentscheidung.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, woran man einen vertrauenswürdigen Online-Shop erkennt. Du kannst Warnsignale für Fake-Shops benennen, sichere Zahlungsarten auswählen, persönliche Daten sparsamer angeben, wichtige Verbraucherrechte wie das Widerrufsrecht einordnen und eine begründete Kaufentscheidung treffen. Außerdem lernst Du, wie Du bei Problemen Beweise sicherst und passende Hilfe suchst.


AES-Bezug: Verbraucherbildung im Alltag

Das Fach AES beschäftigt sich mit Entscheidungen, die Deinen Alltag prägen. Beim Online-Shopping geht es nicht nur darum, ein Produkt möglichst billig zu bekommen. Du prüfst auch Qualität, Sicherheit, Nachhaltigkeit, soziale Folgen, Datenschutz und Deine eigenen Bedürfnisse. Damit passt das Thema besonders zu den Bereichen Konsum, Verbraucherschutz, Medienbildung, Lebensgestaltung und Nachhaltigkeit.

Im Unterricht kannst Du das Thema handlungsorientiert bearbeiten: Du vergleichst echte Shopseiten, erstellst Prüflisten, analysierst Werbung, simulierst eine Kaufentscheidung, bewertest Zahlungsarten oder gestaltest eine Aufklärungskampagne für jüngere Lernende. Wichtig ist, dass Du nicht nur Fakten auswendig lernst, sondern sichere Routinen entwickelst.


Grundlagen des Online-Shoppings

Elektronischer Handel bezeichnet Kauf- und Verkaufsvorgänge über digitale Netze. Beim Online-Shopping suchst Du ein Produkt, legst es in den virtuellen Warenkorb, gibst persönliche Daten ein, wählst eine Zahlungsart und schließt einen Vertrag ab. Ein Kaufvertrag entsteht in der Regel, wenn Bestellung und Annahme zusammenkommen. In Deutschland muss ein Bestellbutton bei kostenpflichtigen Online-Bestellungen klar erkennen lassen, dass eine Zahlungspflicht entsteht, zum Beispiel durch eine Formulierung wie zahlungspflichtig bestellen.

Ein sicherer Einkauf beginnt vor dem Klick auf den Bestellbutton. Prüfe zuerst, ob Du das Produkt wirklich brauchst, ob der Preis realistisch ist und ob der Anbieter seriös wirkt. Lies nicht nur die Produktbeschreibung, sondern auch Angaben zu Versand, Rücksendung, Lieferzeit, Zahlungsmethoden, Kontakt, Impressum und Datenschutzerklärung.


Typische Risiken beim Online-Shopping

Beim Online-Shopping können Risiken an verschiedenen Stellen entstehen. Ein Fake-Shop wirkt auf den ersten Blick oft professionell, liefert aber keine oder minderwertige Ware. Betrügerische Seiten nutzen kopierte Bilder, gefälschte Bewertungen, erfundene Gütesiegel und attraktive Preise. Auch echte Marktplätze können riskante Angebote enthalten, wenn einzelne Verkäufer unzuverlässig sind.

Ein weiteres Risiko ist Phishing. Dabei versuchen Kriminelle, Dich über gefälschte E-Mails, SMS, Messenger-Nachrichten oder Webseiten zur Eingabe von Passwörtern, Zahlungsdaten oder TANs zu bringen. Auch unsichere Passwörter gefährden Dein Kundenkonto. Wenn Du dasselbe Passwort mehrfach verwendest, kann ein Datenleck bei einem Dienst dazu führen, dass auch andere Konten übernommen werden.

Manipulative Gestaltung ist ebenfalls ein Problem. Manche Webseiten setzen auf Dark Patterns. Das sind Gestaltungstricks, die Dich zu schnellen oder ungewollten Entscheidungen drängen. Beispiele sind künstliche Knappheit, schwer auffindbare Ablehnbuttons, vorangekreuzte Zusatzleistungen oder Countdown-Anzeigen ohne echten Grund.


Die 7-S-Regel für sicheres Online-Shopping

  1. Shop prüfen: Suche nach vollständigem Impressum, Kontaktmöglichkeiten, nachvollziehbarer Adresse, klaren Geschäftsbedingungen und einer verständlichen Widerrufsbelehrung.
  2. Schnäppchen hinterfragen: Extrem niedrige Preise, dauerhaft hohe Rabatte oder Druck durch angebliche Restbestände sind Warnzeichen.
  3. Sichere Verbindung: Achte auf HTTPS in der Adresszeile. HTTPS schützt die Übertragung, beweist aber allein noch nicht, dass ein Shop seriös ist.
  4. Sichere Zahlung: Nutze bei unbekannten Shops möglichst Rechnung, Lastschrift oder Zahlungsdienste mit Käuferschutz. Vermeide Vorkasse per Überweisung, wenn Du Zweifel hast.
  5. Sparsame Daten: Gib nur Daten an, die für Bestellung und Lieferung nötig sind. Pflichtfelder verdienen besondere Aufmerksamkeit.
  6. Starke Konten: Verwende ein langes, einzigartiges Passwort und aktiviere Zwei-Faktor-Authentisierung, wenn sie angeboten wird.
  7. Screenshots sichern: Speichere Bestellübersicht, Produktbeschreibung, Preis, Lieferzeit, Widerrufsbelehrung, E-Mails und Zahlungsbelege.


Shopprüfung: Woran erkennst Du Seriosität?

Ein seriöser Online-Shop macht deutlich, wer hinter dem Angebot steht. Das Impressum sollte den Namen des Unternehmens, eine ladungsfähige Anschrift, Kontaktmöglichkeiten und je nach Unternehmensform weitere Angaben enthalten. Wenn nur ein Kontaktformular vorhanden ist oder Adresse und Unternehmensname nicht zusammenpassen, solltest Du misstrauisch werden.

Achte auf die Internetadresse. Verdächtig sind Tippfehler in bekannten Namen, ungewohnte Domainendungen, plötzlich wechselnde Shopnamen oder eine Adresse, die nicht zum Sortiment passt. Suche den Shopnamen zusammen mit Begriffen wie Erfahrung, Bewertung, Fake-Shop oder Problem. Verlasse Dich dabei nicht auf Bewertungen im Shop selbst, denn diese können gefälscht sein.

Auch Gütesiegel solltest Du prüfen. Ein Siegel ist nur aussagekräftig, wenn es anklickbar ist und auf eine echte Zertifikatsseite führt. Ein bloßes Bild eines Siegels kann leicht kopiert werden. Hilfreich sind außerdem Prüfangebote wie der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen.


Sichere Zahlungsarten

Die Wahl der Zahlungsart entscheidet darüber, wie gut Du im Problemfall reagieren kannst. Besonders sicher ist häufig der Kauf auf Rechnung, weil Du erst zahlst, wenn Du die Ware erhalten und geprüft hast. Auch Lastschrift kann vorteilhaft sein, weil Zahlungen unter bestimmten Bedingungen zurückgegeben werden können. Zahlungsdienste mit Käuferschutz können helfen, wenn Ware nicht ankommt oder deutlich von der Beschreibung abweicht.

Kritisch ist Vorkasse per Überweisung, besonders bei unbekannten Shops. Wenn das Geld direkt überwiesen wurde und der Shop betrügerisch ist, ist eine Rückholung oft schwierig. Auch bei Kreditkartenzahlungen solltest Du nur vertrauenswürdige Seiten nutzen und Abrechnungen regelmäßig prüfen. Bei Problemen ist es wichtig, schnell Bank, Kartenanbieter oder Zahlungsdienstleister zu kontaktieren.

Öffentliches WLAN ist für Zahlungsvorgänge ungünstig, weil Du die Sicherheit des Netzwerks nicht kontrollierst. Nutze für Einkäufe und Zahlungen besser ein vertrauenswürdiges Netzwerk und halte Betriebssystem, Browser und Sicherheitsfunktionen aktuell.


Datenschutz und Accountschutz

Beim Online-Shopping gibst Du persönliche Daten weiter: Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Zahlungsinformationen. Je mehr Daten Du unnötig angibst, desto größer ist das Risiko bei Datenpannen oder Missbrauch. Datensparsamkeit bedeutet: Nur angeben, was für Kauf, Lieferung und Zahlung notwendig ist.

Für Kundenkonten brauchst Du starke Passwörter. Ein gutes Passwort ist lang, einzigartig und nicht leicht zu erraten. Ein Passwortmanager kann helfen, unterschiedliche Passwörter sicher zu verwalten. Aktiviere zusätzlich Zwei-Faktor-Authentisierung, wenn der Shop oder Zahlungsdienst sie anbietet. Dann reicht ein gestohlenes Passwort allein nicht aus, um Dein Konto zu übernehmen.

Achte auch auf Phishing. Seriöse Anbieter fordern Dich nicht per E-Mail auf, dringend über einen Link Passwort, TAN oder komplette Zahlungsdaten einzugeben. Öffne Shopseiten besser direkt über die selbst eingegebene Adresse oder über ein gespeichertes Lesezeichen.


Verbraucherrechte beim Online-Kauf

Beim Online-Kauf haben Verbraucherinnen und Verbraucher in vielen Fällen ein Widerrufsrecht. In der Regel kannst Du einen Online-Kauf innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware widerrufen. Es gibt jedoch Ausnahmen, zum Beispiel bei individuell angefertigten Produkten, schnell verderblichen Waren, versiegelten Hygieneartikeln nach Entfernung des Siegels oder bestimmten digitalen Inhalten, wenn die Leistung mit Deiner Zustimmung sofort begonnen hat.

Das Widerrufsrecht ist nicht dasselbe wie Gewährleistung. Widerruf bedeutet: Du willst den Vertrag ohne Angabe von Gründen rückgängig machen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Gewährleistung bedeutet: Die Ware ist mangelhaft, defekt oder entspricht nicht der vereinbarten Beschaffenheit. Dann kannst Du Nacherfüllung verlangen, also Reparatur oder Ersatzlieferung. Je nach Fall kommen weitere Rechte hinzu.

Bewahre Bestellbestätigung, Rechnung, Zahlungsnachweis und Kommunikation auf. Bei Problemen solltest Du sachlich schreiben, Fristen setzen und Belege sichern. Wenn ein Shop nicht reagiert oder Betrug wahrscheinlich ist, können Verbraucherzentrale, Bank, Zahlungsdienstleister oder Polizei wichtige Anlaufstellen sein.


Nachhaltigkeit und bewusster Konsum

Sicheres Online-Shopping ist mehr als Betrugsschutz. Es geht auch um Nachhaltigkeit. Häufige Einzelbestellungen, Retouren, Expressversand und sehr billige Produkte können Umwelt und Arbeitsbedingungen belasten. Ein niedriger Preis sagt nichts darüber aus, ob ein Produkt langlebig, reparierbar, fair hergestellt oder ressourcenschonend verpackt ist.

Vor einer Bestellung helfen drei Fragen: Brauche ich das wirklich? Gibt es eine langlebigere, reparierbare oder gebrauchte Alternative? Kann ich Versand und Rücksendung vermeiden? Eine gute Kaufentscheidung berücksichtigt Preis, Qualität, Sicherheit, Nutzungsdauer, Umweltwirkung und soziale Verantwortung.


Notfallplan: Was tun bei Problemen?

Wenn Du glaubst, auf einen Fake-Shop hereingefallen zu sein, solltest Du schnell handeln. Sichere Beweise: Screenshots der Shopseite, Produktseite, Bestellübersicht, E-Mails, Zahlungsbelege und die Internetadresse. Kontaktiere sofort Bank, Kreditkartenanbieter oder Zahlungsdienstleister und frage nach Möglichkeiten der Rückbuchung oder nach Käuferschutz. Ändere Passwörter, wenn Du ein Kundenkonto erstellt hast oder dasselbe Passwort anderswo nutzt.

Erstatte bei Betrugsverdacht Anzeige bei der Polizei und melde den Shop bei geeigneten Stellen, zum Beispiel bei Verbraucherzentralen oder Plattformbetreibern. Informiere auch Erziehungsberechtigte oder eine Lehrkraft, wenn Du unsicher bist. Wichtig ist: Nicht schämen. Fake-Shops sind oft professionell gemacht, und auch Erwachsene fallen darauf herein.


Checkliste vor dem Bestellen

  1. Bedarf: Ich habe geprüft, ob ich das Produkt wirklich brauche.
  2. Preisvergleich: Ich habe den Preis mit mehreren seriösen Quellen verglichen.
  3. Anbieterprüfung: Ich habe Impressum, Kontakt, Adresse und Bewertungen geprüft.
  4. Zahlung: Ich nutze eine Zahlungsart mit möglichst geringem Risiko.
  5. Datenschutz: Ich gebe nur notwendige Daten ein.
  6. Accountschutz: Ich verwende ein einzigartiges Passwort und möglichst Zwei-Faktor-Authentisierung.
  7. Rechte: Ich kenne Lieferbedingungen, Widerrufsrecht und Rücksendekosten.
  8. Dokumentation: Ich speichere Bestellbestätigung, Preis, Lieferzeit und Zahlungsbeleg.


Glossar

  1. Online-Shopping: Einkauf von Waren oder Dienstleistungen über das Internet.
  2. Fake-Shop: Betrügerischer Online-Shop, der seriös wirkt, aber nicht oder nur mangelhaft liefert.
  3. Phishing: Betrugsversuch, bei dem Zugangsdaten oder Zahlungsdaten erschlichen werden.
  4. HTTPS: Verschlüsselte Verbindung zwischen Browser und Webseite.
  5. Impressum: Anbieterkennzeichnung mit rechtlich wichtigen Informationen zum Betreiber einer Webseite.
  6. Widerrufsrecht: Recht, bestimmte Online-Verträge innerhalb einer Frist rückgängig zu machen.
  7. Gewährleistung: Rechte bei mangelhafter Ware.
  8. Käuferschutz: Schutzprogramm bestimmter Zahlungsdienste oder Plattformen bei Problemen.
  9. Datensparsamkeit: Grundsatz, nur notwendige personenbezogene Daten anzugeben.
  10. Dark Pattern: Manipulative Gestaltung, die Nutzerinnen und Nutzer zu ungewollten Entscheidungen drängt.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein wichtiges Warnzeichen für einen Fake-Shop? (Es wird am Ende nur noch Vorkasse per Überweisung angeboten) (!Der Shop bietet eine verständliche Widerrufsbelehrung) (!Der Shop nennt eine vollständige Anschrift) (!Der Preis liegt im üblichen Marktbereich)




Warum reicht HTTPS allein nicht aus, um einem Online-Shop zu vertrauen? (HTTPS schützt vor allem die Datenübertragung, beweist aber nicht die Seriosität des Shops) (!HTTPS garantiert automatisch ein echtes Impressum) (!HTTPS ersetzt den Käuferschutz) (!HTTPS verhindert jede Form von Betrug)




Welche Zahlungsart ist bei unbekannten Shops besonders riskant? (Vorkasse per Überweisung) (!Kauf auf Rechnung) (!Zahlungsdienst mit Käuferschutz) (!Lastschrift bei vertrauenswürdigem Anbieter)




Was bedeutet Datensparsamkeit beim Online-Shopping? (Nur notwendige persönliche Daten angeben) (!Möglichst viele Kundenkonten erstellen) (!Alle freiwilligen Felder ausfüllen) (!Passwörter im Browser öffentlich teilen)




Welche Maßnahme schützt ein Kundenkonto besonders gut? (Ein einzigartiges starkes Passwort mit Zwei-Faktor-Authentisierung) (!Dasselbe Passwort für alle Shops verwenden) (!Das Passwort an Freunde weitergeben) (!Ein kurzes Passwort aus dem Vornamen nutzen)




Was solltest Du vor dem Kauf in einem unbekannten Online-Shop prüfen? (Impressum, Bewertungen, Zahlungsarten und Widerrufsbedingungen) (!Nur die Farbe des Logos) (!Nur die Anzahl der Produktbilder) (!Nur die Länge des Shopnamens)




Was ist Phishing? (Ein Versuch, Zugangsdaten oder Zahlungsdaten durch Täuschung zu erschleichen) (!Ein gesetzliches Rückgaberecht) (!Eine sichere Zahlungsart) (!Ein Preisvergleich für nachhaltige Produkte)




Wie lange beträgt das Widerrufsrecht bei vielen Online-Käufen in der Regel? (14 Tage nach Erhalt der Ware) (!2 Tage nach Bestellung) (!30 Minuten nach Bezahlung) (!Immer 6 Monate ohne Ausnahmen)




Was solltest Du bei Betrugsverdacht zuerst sichern? (Screenshots, Bestellbestätigung, E-Mails und Zahlungsbelege) (!Nur den Produktnamen auswendig lernen) (!Die Verpackung sofort wegwerfen) (!Alle Nachrichten ungeöffnet löschen)




Welche Aussage zu Bewertungen ist richtig? (Bewertungen können hilfreich sein, sollten aber kritisch geprüft werden) (!Alle Bewertungen in einem Shop sind immer echt) (!Fünf Sterne beweisen automatisch Seriosität) (!Bewertungen ersetzen Impressum und Zahlungsprüfung)





Memory

Impressum Anbieter erkennen
Vorkasse erhöhtes Risiko
Passwortmanager sichere Verwaltung
Widerruf Vertrag lösen
Fakeshop-Finder Shopadresse prüfen
Käuferschutz Hilfe bei Problemen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Impressum prüfen Anbieterbewertung
Preis vergleichen Schnäppchenkontrolle
Rechnung wählen sichere Zahlung
Daten begrenzen Datenschutz
Belege speichern Problemlösung






Kreuzworträtsel

Impressum Welche Anbieterangabe sollte ein seriöser Online-Shop gut auffindbar bereitstellen?
Vorkasse Welche Zahlungsweise ist bei unbekannten Shops besonders riskant?
Widerruf Wie heißt die Erklärung, mit der ein Online-Kauf oft rückgängig gemacht werden kann?
Phishing Wie nennt man das Erschleichen von Zugangsdaten durch Täuschung?
Datenschutz Welcher Schutzbereich betrifft persönliche Informationen?
Passwortmanager Welches Werkzeug hilft beim Verwalten starker Zugangsdaten?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Sicheres Online-Shopping beginnt vor dem Kauf mit der Prüfung des

und einer realistischen Einschätzung des Preises. Eine verschlüsselte Verbindung erkennst Du an

, sie beweist aber nicht automatisch, dass ein Shop seriös ist. Bei unbekannten Anbietern ist

besonders riskant, weil Geld oft schwer zurückgeholt werden kann. Für Kundenkonten solltest Du ein einzigartiges

verwenden und nach Möglichkeit eine Zwei-Faktor-Authentisierung aktivieren. Wer nur notwendige Daten angibt, handelt nach dem Prinzip der

. Bei vielen Online-Käufen kannst Du den Vertrag innerhalb von

Tagen nach Erhalt der Ware widerrufen. Bei Betrugsverdacht solltest Du

sichern und schnell Bank, Zahlungsdienstleister oder Polizei kontaktieren.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Shop-Check: Wähle einen bekannten Online-Shop aus und prüfe Impressum, Kontakt, Versandinformationen und Widerrufsbelehrung. Notiere, was leicht zu finden ist und was unklar bleibt.
  2. Passwort-Regel: Formuliere fünf Regeln für sichere Passwörter und gestalte daraus ein Lernplakat für Deine Klasse.
  3. Schnäppchen-Test: Suche ein Produkt in drei verschiedenen Shops und vergleiche Preis, Lieferkosten und Rücksendebedingungen.
  4. Datenschutz-Tagebuch: Beobachte bei einer Beispielbestellung, welche Daten abgefragt werden, und markiere Pflichtfelder und freiwillige Felder.


Standard

  1. Fake-Shop-Analyse: Untersuche eine von der Lehrkraft bereitgestellte Beispielseite oder eine simulierte Shopseite. Erstelle eine Tabelle mit Warnsignalen und Entwarnungsmerkmalen.
  2. Zahlungsarten-Vergleich: Vergleiche Rechnung, Lastschrift, Kreditkarte, Zahlungsdienst und Vorkasse nach Risiko, Komfort und Handlungsmöglichkeiten bei Problemen.
  3. Bewertungen prüfen: Analysiere Produktbewertungen. Achte auf auffällig ähnliche Formulierungen, extreme Häufungen, fehlende Details und zeitliche Muster.
  4. Kaufentscheidung: Erstelle eine Entscheidungsmatrix für ein Produkt Deiner Wahl mit Kriterien wie Preis, Qualität, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Rücksendung und Datenschutz.


Schwer

  1. Aufklärungskampagne: Entwickle eine kurze Kampagne für jüngere Schülerinnen und Schüler zum Thema Fake-Shops. Nutze Plakat, Audio, Video oder Präsentation.
  2. Rollenspiel Verbraucherberatung: Simuliere ein Beratungsgespräch. Eine Person ist auf einen Fake-Shop hereingefallen, eine andere berät zu Beweissicherung, Bankkontakt und Anzeige.
  3. Dark-Pattern-Untersuchung: Sammle Beispiele für manipulative Gestaltung in Online-Shops und erkläre, welche Entscheidung dadurch beeinflusst werden soll.
  4. Nachhaltiger Warenkorb: Plane einen Online-Einkauf möglichst nachhaltig. Begründe, wie Du Retouren, Verpackung, Expressversand und Fehlkäufe vermeidest.



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Lernkontrolle

  1. Fallanalyse Fake-Shop: Du findest ein Markenprodukt für die Hälfte des üblichen Preises in einem unbekannten Shop. Entwickle einen Prüfplan und entscheide begründet, ob Du bestellen würdest.
  2. Transfer Zahlungsart: Eine Freundin möchte per Vorkasse bezahlen, weil der Shop dann fünf Prozent Rabatt gibt. Erkläre Chancen, Risiken und eine sicherere Alternative.
  3. Datenschutz-Entscheidung: Ein Shop fragt Geburtsdatum, Telefonnummer und Newsletter-Zustimmung ab. Beurteile, welche Angaben notwendig sein könnten und welche Du vermeiden würdest.
  4. Verbraucherrecht anwenden: Ein online bestellter Rucksack kommt beschädigt an. Unterscheide Widerruf und Gewährleistung und formuliere ein sinnvolles Vorgehen.
  5. Medienkritik: Ein Influencer bewirbt einen Shop mit Countdown und Rabattcode. Analysiere, welche psychologischen Kaufanreize genutzt werden und wie Du Dich davor schützt.
  6. Nachhaltigkeit bewerten: Vergleiche zwei Kaufoptionen: sehr billig mit langer Rücksendung ins Ausland oder teurer bei einem transparenten Anbieter. Entwickle eine begründete Entscheidung.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein Sicher-online-kaufen-Portfolio. Es enthält eine persönliche Checkliste, eine analysierte Beispielbestellung, einen Vergleich von mindestens drei Zahlungsarten, eine kurze Erklärung zum Widerrufsrecht, eine Reflexion zu Datenschutz und eine begründete nachhaltige Kaufentscheidung. Bewertet werden Fachsprache, Begründungstiefe, sichere Anwendung der Prüfkriterien, Verständlichkeit und Reflexion des eigenen Konsumverhaltens.




OERs zum Thema



Quellen und Vertiefung

  1. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Informationen zu Accountschutz, sicheren Passwörtern, Zwei-Faktor-Authentisierung und sicherem Online-Shopping.
  2. Verbraucherzentrale: Informationen zu Fake-Shops, Fakeshop-Finder, Widerruf und Verbraucherrechten.
  3. Deutschland sicher im Netz: Hinweise zu sicheren Online-Zahlungen und digitalen Schutzmaßnahmen.
  4. Bildungsplan Baden-Württemberg: Kompetenzbezug zu AES, Konsum und Verbraucherschutz.
  5. Wikipedia: Überblick zum elektronischen Handel.


Links


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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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