Michael Jackson - Thriller (Video)


Michael Jackson - Thriller (Video)
Einleitung
Michael Jackson - Thriller (Video) ist ein aiMOOC über eines der einflussreichsten Musikvideos der Popmusik. Das 1983 veröffentlichte Video zu Thriller verbindet Popmusik, Tanz, Horrorfilm, Kurzfilm, Kostüm, Spezialeffekt und Fernsehen zu einem Medienereignis. Es wurde von John Landis inszeniert, von Michael Jackson und John Landis mitgeschrieben und mit Ola Ray sowie der markanten Sprechstimme von Vincent Price bekannt. Der Clip gilt als Meilenstein, weil er das Musikvideo nicht nur als Werbeclip, sondern als eigenständige filmische Kunstform sichtbar machte.
In diesem Kurs untersuchst Du, wie das Video erzählt, warum die Choreografie so berühmt wurde, welche Rolle MTV spielte, wie Popkultur und Vermarktung zusammenhängen und warum das Werk 2009 in das National Film Registry der Library of Congress aufgenommen wurde. Du lernst außerdem, wie man audiovisuelle Medien kritisch, historisch und kreativ analysiert.

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Hinweis für Lernende und Lehrende: Das Video arbeitet mit Horror-Elementen, Verwandlungen, Zombies und Spannung. Prüfe deshalb vor dem Einsatz in der Lerngruppe, ob die Vollversion altersangemessen ist. Für jüngere Lernende können einzelne Standbilder, kurze Ausschnitte oder analytische Beschreibungen besser geeignet sein.
Überblick
Steckbrief
- Titel: Thriller
- Interpret: Michael Jackson
- Song: Thriller
- Albumbezug: Thriller
- Regie: John Landis
- Drehbuch: Michael Jackson und John Landis
- Darstellerinnen und Darsteller: Michael Jackson, Ola Ray und weitere Mitwirkende
- Sprechstimme: Vincent Price
- Choreografie: wesentlich geprägt durch Michael Peters in Zusammenarbeit mit Michael Jackson
- Genre-Mischung: Musikvideo, Kurzfilm, Horrorfilm, Tanzfilm und Popmusik
- Erstausstrahlung: 1983 im Umfeld des Musikfernsehens
- Kulturelle Bedeutung: Aufnahme in das National Film Registry im Jahr 2009
Warum dieses Video ein Lerngegenstand ist
Thriller eignet sich besonders gut für die Medienbildung, weil das Video viele Ebenen in einem Werk bündelt. Du kannst es als Musikvideo untersuchen, als Kurzfilm mit Handlung, als Tanz-Performance, als Beispiel für Star-Inszenierung, als Produkt der Musikindustrie und als Teil der internationalen Popkultur. Das Video zeigt, wie ein Song durch Bilder, Bewegung, Licht, Kostüm, Schnitt und mediale Verbreitung zu einem globalen Symbol werden kann.
Dabei geht es nicht nur um Bewunderung. Eine gute Analyse fragt auch kritisch: Welche Bilder von Angst, Geschlecht, Körper, Ruhm und Konsum werden gezeigt? Wie verändert ein Musikvideo die Wahrnehmung eines Songs? Welche Rolle spielt die Plattform, auf der ein Video ausgestrahlt wird? Wie unterscheiden sich künstlerischer Wert, kommerzielle Strategie und Fankultur?
Historischer Kontext
Die frühe MTV-Ära
MTV startete 1981 und machte das Musikvideo zu einem zentralen Format der Popkultur. In den frühen 1980er-Jahren wurden Musikvideos häufig als Werbemittel für Singles und Alben verstanden. Viele Clips zeigten vor allem die Band oder den Star beim Singen und Spielen. Thriller erweiterte diese Form deutlich: Das Video erzählt eine kleine Horrorgeschichte, nutzt Dialoge, Make-up, Filmlicht, aufwendige Kostüme, eine große Tanzszene und eine klare Dramaturgie.
Für Michael Jackson war diese Zeit entscheidend. Das Album Thriller war bereits ein außergewöhnlicher Erfolg. Die Videos zu Billie Jean und Beat It hatten gezeigt, wie stark Fernsehen, Tanz und Popmusik zusammenwirken können. Thriller steigerte diese Verbindung: Aus dem Musikvideo wurde ein Ereignis, über das man sprach, das man sehen wollte und das durch Wiederholungen im Fernsehen sowie durch Heimvideo-Veröffentlichungen weiter verbreitet wurde.

Vom Werbeclip zum Kurzfilm
John Landis war bereits als Filmregisseur bekannt, unter anderem durch Komödien und Horror-Komödien. Für Thriller übertrug er filmische Erzählweisen auf ein Musikvideo: Es gibt eine Rahmengeschichte, Rollen, Dialoge, Schauplätze, Spannung, Verwandlung, Verfolgung und eine Pointe. Das Video ist deshalb nicht nur Begleitung zum Song, sondern ein eigenständiger Kurzfilm.
Wichtig ist: Das Video macht den Song nicht einfach sichtbar. Es verändert, wie man den Song hört. Die Musik wirkt durch die Bilder stärker erzählerisch. Die Stimme von Vincent Price, die Geräusche, das Licht und die Bewegungen verbinden sich zu einer Atmosphäre zwischen Grusel, Humor und Show.

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Inhalt und Erzählstruktur
Rahmenhandlung
Das Video beginnt wie ein klassischer Horrorfilm: Ein junges Paar ist nachts unterwegs, das Auto bleibt liegen, die Umgebung wirkt unsicher, und die scheinbar romantische Szene kippt in eine Verwandlung. Danach zeigt das Video, dass diese erste Szene ein Film im Film sein könnte. Michael Jacksons Figur und seine Freundin verlassen ein Kino. Auf dem Heimweg verdichtet sich die unheimliche Atmosphäre erneut: Ein Friedhof, Nebel, Dunkelheit und plötzlich auftauchende Untote führen zur berühmten Tanzszene.
Die Handlung arbeitet mit mehreren Ebenen: Traum, Film, Wirklichkeit und Fantasie lassen sich nicht eindeutig trennen. Gerade diese Unsicherheit ist typisch für viele Horrorfilme. Am Ende bleibt offen, ob alles nur ein Traum war oder ob die Bedrohung weiterbesteht. Dadurch bleibt das Video im Gedächtnis.
Dramaturgie
Die Dramaturgie folgt einer klaren Spannungssteigerung. Zuerst wird eine vertraute Situation aufgebaut: ein Paar, ein Spaziergang, ein Kinobesuch. Dann werden Signale des Unheimlichen gesetzt: Nacht, Nebel, Friedhof, Geräusche, Verwandlung. Die Spannung löst sich nicht einfach in Angst auf, sondern in Tanz. Genau darin liegt die Besonderheit: Der Moment, in dem in einem klassischen Horrorfilm die Flucht dominieren würde, wird zu einer choreografierten Gruppenszene. Das Grauen wird rhythmisiert, geordnet und zur Show.
Film im Film
Das Motiv Film im Film bedeutet, dass innerhalb eines Films ein weiterer Film gezeigt wird. In Thriller ist das besonders interessant, weil die Grenze zwischen Leinwand und vermeintlicher Realität verschwimmt. Die Figuren sehen zunächst einen Horrorfilm, verlassen dann das Kino und geraten selbst in eine Horrorhandlung. Dadurch fragt das Video indirekt: Was macht Kino mit unserer Wahrnehmung? Wann glauben wir Bildern? Warum können erfundene Bilder echte Gefühle auslösen?
Filmische Mittel
Licht und Farbe
Das Video nutzt starke Hell-Dunkel-Kontraste. Diese Technik erinnert an Horror, Film noir und klassische Studioproduktionen. Dunkle Straßen, Nebel, Schatten und Gegenlicht erzeugen Unsicherheit. Gleichzeitig hebt sich Michael Jacksons rotes Kostüm deutlich von der Umgebung ab. Die Farbe Rot funktioniert als Signal: Sie zieht den Blick an, macht die Hauptfigur erkennbar und verbindet Gefahr, Energie und Show.

Kamera und Perspektive
Die Kamera führt den Blick der Zuschauenden. In Dialogszenen werden Nähe und Reaktion betont. In der Tanzszene wird der Körper im Raum sichtbar: Gruppierungen, Reihen, symmetrische Bewegungen und Wechsel zwischen Nahaufnahme und Totalen machen die Choreografie lesbar. Die Kamera zeigt nicht nur einzelne Schritte, sondern die Wirkung der Gruppe. Dadurch wird der Tanz zu einem kollektiven Bild.
Schnitt und Rhythmus
Der Filmschnitt verbindet Musik, Bewegung und Erzählung. Schnitte folgen häufig dem Rhythmus der Musik oder markieren wichtige Momente der Handlung. Wenn die Zombies erscheinen, beschleunigt sich die Spannung. Wenn die Tanzgruppe synchron agiert, unterstützt der Schnitt die Präzision. Ein gutes Musikvideo muss dabei zwei Zeiten verbinden: die musikalische Zeit des Songs und die erzählte Zeit der Handlung.
Maske und Spezialeffekte
Maske, Make-up und Spezialeffekte sind für Thriller zentral. Die Verwandlungs- und Zombieelemente machen sichtbar, wie Körper im Film gestaltet werden können. Aus einem Popstar wird für kurze Zeit eine Figur des Horrors. Dadurch entsteht ein spannender Kontrast: Der wiedererkennbare Star bleibt sichtbar, wird aber zugleich verfremdet.
Musik und Sounddesign
Songstruktur und Atmosphäre
Der Song Thriller wurde von Rod Temperton geschrieben und von Quincy Jones produziert. Musikalisch verbindet er Popmusik, Funk, Disco und dramatische Klangeffekte. Der Groove ist tanzbar, während Geräusche und harmonische Farben eine unheimliche Stimmung erzeugen. Das Video verstärkt diese Wirkung, indem es die Musik mit Bildern aus dem Horrorfilm verbindet.
Die Stimme von Vincent Price
Vincent Price war ein bekannter Schauspieler, der besonders mit Horrorrollen verbunden wurde. Seine Sprechstimme im Song trägt wesentlich zur Atmosphäre bei. Sie wirkt erzählerisch, theatralisch und leicht ironisch. In der Medienanalyse kannst Du fragen: Warum verändert eine Stimme die Stimmung eines Songs? Wie kann ein kurzer gesprochener Teil eine ganze Bildwelt öffnen?
Sounddesign im Video
Neben dem Song sind im Video auch Geräusche wichtig: Schritte, Knurren, Türen, Wind, Schreie, Gelächter und Umgebungsgeräusche erweitern die Musik. Dieses Sounddesign macht das Video filmischer. Es entsteht nicht nur ein Lied mit Bildern, sondern eine audiovisuelle Welt.
Tanz und Choreografie
Der Zombie-Tanz
Die berühmteste Szene ist der Zombie-Tanz. Er kombiniert präzise Gruppensynchronität mit Bewegungen, die an Untote erinnern: gebeugte Körper, harte Akzente, isolierte Schultern, abrupte Richtungswechsel und eine kontrollierte Unruhe. Die Szene ist leicht wiedererkennbar, weil sie klare Silhouetten, deutliche Gesten und eine starke Gruppendynamik besitzt.
Michael Peters und Michael Jackson
Michael Peters war ein wichtiger Choreograf der 1980er-Jahre. Bei Thriller entwickelte er gemeinsam mit Michael Jackson eine Choreografie, die nicht nur ästhetisch, sondern erzählerisch funktioniert. Die Tänzerinnen und Tänzer sind nicht bloß Hintergrund. Sie werden zu Figuren der Handlung. Der Tanz verwandelt Bedrohung in Struktur: Aus Chaos wird Rhythmus.
Warum die Choreografie weltweit nachwirkt
Viele Menschen erkennen den Thriller-Tanz auch dann, wenn sie das ganze Video nicht gesehen haben. Das liegt an mehreren Merkmalen: Die Bewegungen sind charakteristisch, die Gruppenformation ist klar, die Musik ist markant, und die Szene eignet sich für Nachahmung. In Fankultur, Halloween-Veranstaltungen, Tanzkursen, Schulprojekten und Internetvideos wurde die Choreografie immer wieder aufgegriffen. Dadurch wurde sie Teil eines globalen kulturellen Gedächtnisses.
Kostüm, Ikonografie und Star-Image
Die rote Jacke
Die rote Jacke aus Thriller wurde zu einem ikonischen Kostüm. Sie hebt die Hauptfigur aus der Gruppe heraus, funktioniert im dunklen Nachtbild als Blickfang und ist eng mit dem Star-Image Michael Jacksons verbunden. Kostüm ist hier nicht nur Kleidung, sondern ein Zeichen. Es hilft, eine Figur wiedererkennbar zu machen und ein Medienbild zu schaffen, das sich leicht verbreiten lässt.
Star und Figur
In einem Musikvideo tritt ein Popstar oft zugleich als reale Person, Kunstfigur und erzählte Figur auf. In Thriller ist das besonders deutlich: Michael Jackson ist Sänger, Tänzer, Schauspieler, Hauptfigur, Monster und Showmaster. Diese Mehrfachrolle macht das Video spannend. Die Zuschauenden sehen den Star und zugleich eine fiktionale Figur. Genau daraus entsteht ein Teil der Faszination.
Ikonografie
Ikonografie fragt danach, welche Bilder zu wiedererkennbaren Symbolen werden. Bei Thriller gehören dazu die rote Jacke, die Zombiegruppe, das Kino, die nächtliche Straße, der Friedhof, die Verwandlung und der Schlussblick. Solche Bilder können unabhängig vom ursprünglichen Video weiterleben, etwa in Parodien, Kostümen, Memes, Tanzveranstaltungen oder Filmzitaten.
Rezeption und Wirkung
Kultureller Durchbruch
Thriller wurde zu einem Medienereignis. Das Video zeigte, dass Musikvideos hohe Produktionswerte, filmische Dramaturgie und internationale Wirkung haben können. Es beeinflusste, wie Plattenfirmen, Fernsehsender, Künstlerinnen und Künstler über Musikvideos nachdachten. Nach Thriller wurden Musikvideos häufiger als Orte verstanden, an denen Erzählung, Mode, Tanz, Filmtechnik und Marketing zusammenkommen.
National Film Registry
2009 wurde Thriller in das National Film Registry aufgenommen. Dort werden in den USA Filme bewahrt, die als kulturell, historisch oder ästhetisch bedeutsam gelten. Die Aufnahme zeigt, dass ein Musikvideo nicht nur Unterhaltung sein kann, sondern auch als wichtiges Dokument der Mediengeschichte betrachtet wird.

Einfluss auf Popkultur und Medien
Der Einfluss von Thriller reicht weit über die 1980er-Jahre hinaus. Das Video wird in Fernsehsendungen, Filmen, Tanzprojekten, Halloween-Kulturen und Online-Videos zitiert. Es ist ein Beispiel dafür, wie ein einzelnes Medienprodukt zu einer gemeinsamen kulturellen Referenz werden kann. Gleichzeitig zeigt es, dass Popkultur nicht nur aus Songs besteht, sondern aus Bildern, Körpern, Plattformen, Erinnerungen und Wiederholungen.
Kritische Medienbildung
Werk, Person und Öffentlichkeit
Bei berühmten Künstlerinnen und Künstlern vermischen sich Werk, Person, Medienbild und öffentliche Debatten oft stark. Eine reflektierte Medienkompetenz trennt diese Ebenen zunächst analytisch: Was zeigt das Video? Wie ist es gemacht? Wie wurde es verbreitet? Welche Wirkung hatte es? Welche Fragen entstehen, wenn ein Werk Teil einer großen Star- und Medienindustrie ist? Diese Trennung bedeutet nicht, Kritik auszublenden. Sie hilft, genauer und fairer zu argumentieren.
Urheberrecht und Remixkultur
Thriller ist urheberrechtlich geschützt. Du darfst den Songtext nicht einfach vollständig übernehmen, das Video nicht neu hochladen und Ausschnitte nur im Rahmen geltender Regeln verwenden. Gleichzeitig kann man im Unterricht über das Werk sprechen, es analysieren, Standbilder beschreiben und eigene kreative Arbeiten gestalten, die nicht kopieren, sondern reflektieren. Wikimedia Commons bietet frei lizenzierte Medien, die für Lernmaterialien besonders geeignet sind. Prüfe dennoch immer die jeweilige Lizenz.
Analyse statt bloßer Konsum
Ein analytischer Blick fragt nicht nur: Gefällt mir das? Er fragt: Wie wird Wirkung erzeugt? Welche Rolle spielen Licht, Schnitt, Körper, Stimme, Kostüm und Plattform? Welche Interessen stehen hinter der Veröffentlichung? Wie verändert sich die Bedeutung eines Videos, wenn es Jahrzehnte später auf YouTube, in sozialen Medien oder in Schulprojekten betrachtet wird?
Unterrichtsideen
Möglicher Ablauf für eine Doppelstunde
- Einstieg: Sammle Vorwissen zu Michael Jackson, Musikvideos, MTV, Horror und Tanz.
- Sichtung: Schaue altersangemessene Ausschnitte oder analysiere Standbilder.
- Analyse: Untersuche eine Szene mit Blick auf Kamera, Licht, Schnitt, Musik und Bewegung.
- Transfer: Vergleiche Thriller mit einem aktuellen Musikvideo.
- Reflexion: Diskutiere, ob Musikvideos Kunst, Werbung, Unterhaltung oder alles zugleich sein können.
- Produktion: Entwickle ein kurzes Storyboard für ein eigenes Musikvideo ohne geschützte Musik zu kopieren.
Kompetenzen
- Medienkompetenz: Du analysierst audiovisuelle Gestaltungsmittel und Plattformwirkung.
- Musikkompetenz: Du beschreibst Rhythmus, Klang, Atmosphäre und Songwirkung.
- Filmbildung: Du erkennst Erzählstruktur, Genrezeichen und filmische Mittel.
- Tanzpädagogik: Du untersuchst Bewegung, Synchronität, Körperausdruck und Raum.
- Kulturelle Bildung: Du erklärst, wie Popkultur entsteht und weiterwirkt.
- Urheberrecht: Du unterscheidest Analyse, Zitat, Kopie, Remix und freie Lizenz.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Wer führte Regie beim Musikvideo Thriller? (John Landis) (!Quincy Jones) (!Steven Spielberg) (!Prince)
Welche Darstellerin spielt im Video die Freundin der Hauptfigur? (Ola Ray) (!Janet Jackson) (!Madonna) (!Diana Ross)
Welche Stimme prägt den gesprochenen Horror-Teil des Songs? (Vincent Price) (!James Brown) (!Elvis Presley) (!David Bowie)
Welches Genre wird im Video besonders deutlich zitiert? (Horrorfilm) (!Western) (!Dokumentarfilm) (!Stummfilmkomödie)
Welche Szene ist besonders berühmt geworden? (Zombie-Tanz) (!Autorennen) (!Boxkampf) (!Weltraumflug)
Was machte Thriller für die Geschichte des Musikvideos besonders wichtig? (Es verband Musikvideo und Kurzfilm) (!Es war ein reiner Konzertmitschnitt) (!Es verzichtete vollständig auf Handlung) (!Es wurde ohne Musik produziert)
In welches US-amerikanische Filmverzeichnis wurde Thriller aufgenommen? (National Film Registry) (!Grammy Hall of Dance) (!Hollywood Song Archive) (!Pop Star Museum List)
Welche Farbe hat die besonders bekannte Jacke im Video? (Rot) (!Blau) (!Grün) (!Weiß)
Welcher Choreograf war maßgeblich an der Tanzgestaltung beteiligt? (Michael Peters) (!Rod Temperton) (!George Lucas) (!Andy Warhol)
Welche Medienplattform war für die frühe Verbreitung des Videos besonders wichtig? (MTV) (!Netflix) (!TikTok) (!Spotify)
Memory
| John Landis | Regie |
| Ola Ray | Freundin im Film |
| Vincent Price | Sprechstimme |
| Michael Peters | Choreografie |
| Rote Jacke | Kostümikone |
| National Film Registry | Kulturerbe |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| John Landis | Regie |
| Ola Ray | Hauptrolle der Freundin |
| Vincent Price | Sprechstimme |
| Michael Peters | Choreografie |
| MTV | Musikfernsehen |
...
Kreuzworträtsel
| Landis | Welcher Regisseur inszenierte das Video? |
| Zombies | Welche Figuren erheben sich im Video aus Gräbern? |
| Price | Welcher Nachname gehört zur markanten Sprechstimme? |
| Jacke | Welches Kleidungsstück wurde durch das Video zur Ikone? |
| Tanz | Welche Kunstform verbindet Musik und Bewegung in der bekannten Szene? |
| Horror | Welches Genre wird im Video zitiert? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Standbildanalyse: Wähle ein frei nutzbares Bild oder ein erlaubtes Standbild aus dem Kontext von Thriller und beschreibe, wie Farbe, Körperhaltung und Blickrichtung wirken.
- Begriffsnetz: Erstelle ein Begriffsnetz mit mindestens zwölf Begriffen zu Musikvideo, Horror, Tanz, Star-Image und Medienwirkung.
- Hörprotokoll: Höre den Song ohne Video und notiere, welche Bilder, Stimmungen und Erwartungen in Deinem Kopf entstehen.
- Kostümskizze: Zeichne eine eigene Kostümidee für eine gruselige Musikvideoszene und erkläre, welche Farben und Formen Du gewählt hast.
Standard
- Szenenanalyse: Analysiere eine Szene aus Thriller nach Kamera, Licht, Schnitt, Musik und Bewegung.
- Vergleichsanalyse: Vergleiche Thriller mit einem aktuellen Musikvideo und untersuche, welche Elemente ähnlich oder anders sind.
- Storyboard: Entwickle ein Storyboard für ein eigenes einminütiges Musikvideo, das eine klare Handlung und eine kurze Tanzsequenz enthält.
- Interviewprojekt: Befrage mindestens drei Personen unterschiedlicher Altersgruppen, was sie mit Thriller verbinden, und werte die Antworten aus.
Schwer
- Mediengeschichte: Recherchiere die Rolle von MTV in den 1980er-Jahren und erkläre, warum Musikfernsehen die Popmusik veränderte.
- Kritische Werkbetrachtung: Schreibe einen Essay darüber, ob Thriller eher Kunstwerk, Werbung, Kurzfilm oder Popereignis ist.
- Choreografieanalyse: Entwickle eine Bewegungsanalyse der Zombie-Szene mit Begriffen wie Synchronität, Isolation, Formation, Akzent und Raumweg.
- Remix ohne Kopie: Erstelle ein eigenes kurzes Video- oder Fotokonzept, das mit Grusel, Tanz und Licht arbeitet, aber keine geschützten Bilder, Musik oder Choreografien kopiert.

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Lernkontrolle
- Musikvideoanalyse: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie Musik, Bild und Schnitt zusammenwirken, um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen.
- Transfer Popkultur: Begründe, warum einzelne Bilder aus Musikvideos zu Symbolen werden können, und vergleiche dies mit einem heutigen Internet-Meme.
- Genreanalyse: Zeige, wie Thriller typische Zeichen des Horrorfilms nutzt und zugleich durch Musik und Tanz verändert.
- Medienökonomie: Erkläre, wie ein Musikvideo den Erfolg eines Songs oder Albums steigern kann, ohne nur Werbung zu sein.
- Urheberrechtliche Reflexion: Entwickle Regeln für ein Schulprojekt, in dem ein berühmtes Musikvideo analysiert wird, ohne geschütztes Material unzulässig zu kopieren.
- Perspektivwechsel: Schreibe aus Sicht einer MTV-Redaktion der 1980er-Jahre eine Begründung, warum das Video besonders häufig gezeigt werden sollte.
- Wirkungsanalyse: Beurteile, weshalb die Kombination aus Star, Kostüm, Choreografie und Horror-Ästhetik über Jahrzehnte anschlussfähig blieb.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu Michael Jackson - Thriller (Video) solltest Du zeigen, dass Du nicht nur Fakten kennst, sondern Zusammenhänge erklären kannst.
- Sachkenntnis: Du nennst zentrale Daten, Personen und Begriffe wie Michael Jackson, John Landis, Ola Ray, Vincent Price, MTV, Musikvideo und National Film Registry.
- Analysekompetenz: Du analysierst mindestens eine Szene mit Fachbegriffen zu Kamera, Licht, Schnitt, Musik, Tanz und Kostüm.
- Mediengeschichte: Du erklärst, warum das Video in der Geschichte des Musikvideos eine besondere Rolle spielt.
- Kritische Reflexion: Du unterscheidest zwischen künstlerischer Gestaltung, Vermarktung, Star-Image und kultureller Wirkung.
- Transferleistung: Du vergleichst Thriller mit einem anderen Musikvideo oder einem heutigen Medienphänomen.
- Kreative Anwendung: Du entwickelst ein eigenes Storyboard, Analyseplakat, Podcastskript, Erklärvideo oder Präsentationskonzept.
- Urheberrecht: Du gehst verantwortungsvoll mit geschützter Musik, Bildern, Texten und Choreografien um.
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