Memes


Memes
Einleitung
Memes sind kurze, leicht weiterverbreitbare Medieninhalte, die sich häufig über das Internet, Soziale Medien, Messenger, Foren oder Videoplattformen verbreiten. Sie können als Bild, Text, GIF, Video, Audio, Geste, Hashtag oder als Kombination mehrerer Ausdrucksformen auftreten. Oft sind Memes witzig, ironisch oder satirisch. Sie können aber auch informieren, kommentieren, protestieren, manipulieren, verletzen oder politische Botschaften transportieren.
In diesem aiMOOC lernst Du, wie Memes entstehen, wie sie funktionieren, warum sie so schnell geteilt werden, welche Rolle Kontext, Humor, Viralität, Netzkultur, Urheberrecht und Medienkompetenz spielen und wie Du Memes verantwortungsvoll analysierst oder selbst gestaltest.

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Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du den Begriff Meme erklären und vom allgemeinen Begriff Internetphänomen abgrenzen. Du kannst typische Bestandteile eines Memes benennen, die Wirkung von Bild, Text und Kontext analysieren, die Chancen und Risiken von Memes einschätzen und eigene schulisch geeignete Memes erstellen. Außerdem lernst Du, rechtliche und ethische Fragen zu berücksichtigen, bevor Du Inhalte veröffentlichst oder weiterleitest.
Was ist ein Meme?
Ein Meme ist ein kulturelles Zeichen, eine Idee oder ein Medieninhalt, der durch Nachahmung, Variation und Weitergabe verbreitet wird. Im heutigen Alltag meint man mit Memes meistens Internet-Memes. Ein Internet-Meme ist nicht nur ein einzelnes lustiges Bild. Entscheidend ist, dass ein Inhalt wiedererkannt, nachgemacht, verändert und in neuen Situationen weiterverwendet werden kann.
Viele Memes funktionieren, weil Menschen eine gemeinsame Erfahrung, ein geteiltes Vorwissen oder einen bestimmten Kontext erkennen. Ein Bild von einer Person, ein Screenshot, ein Tierfoto, ein Filmschnipsel oder ein kurzer Satz kann zur Vorlage werden. Wird diese Vorlage immer wieder neu beschriftet, kombiniert oder umgedeutet, entsteht eine Meme-Kultur.
Merkmale von Memes
Typische Merkmale von Memes sind Wiedererkennbarkeit, Kürze, Teilbarkeit, Variation und Kontextabhängigkeit. Ein Meme wirkt meist schnell, weil Bild und Text zusammen eine verdichtete Aussage bilden. Oft reicht ein kurzer Satz, um eine Pointe auszulösen. Häufig werden Memes in Gruppen geteilt, die denselben Humor, dieselbe Sprache, dieselben Medienerfahrungen oder ähnliche Alltagserlebnisse kennen.
- Wiedererkennbarkeit: Eine bekannte Vorlage hilft, die Aussage schnell zu verstehen.
- Variation: Die Vorlage wird verändert, neu beschriftet oder in einen anderen Zusammenhang gesetzt.
- Kontext: Die Bedeutung entsteht oft erst durch Vorwissen über Ereignisse, Gruppen, Serien, Spiele, Politik oder Trends.
- Teilbarkeit: Memes sind meist so kurz, dass sie schnell gespeichert, weitergeleitet oder neu erstellt werden können.
- Intertextualität: Memes beziehen sich oft auf andere Texte, Bilder, Filme, Musik, Spiele, Nachrichten oder frühere Memes.
Meme oder einfach nur Witzbild?
Nicht jedes lustige Bild ist automatisch ein Meme. Ein einzelnes Witzbild kann zwar komisch sein, wird aber erst dann zum Meme, wenn es als Vorlage oder Bezugspunkt in einer Gemeinschaft weiterlebt. Ein Meme ist also stärker mit Kommunikation, Gemeinschaft, Remix und Netzkultur verbunden als ein einzelner isolierter Witz.
Ein Beispiel ist das sogenannte Image Macro. Dabei wird ein Bild mit einem kurzen Text kombiniert. Klassisch steht der einleitende Text oben und die Pointe unten. In neueren Formaten kann der Text auch neben, unter oder über dem Bild stehen. Wichtig ist nicht die genaue Gestaltung, sondern das Zusammenspiel von Bild, Sprache und Kontext.
Herkunft des Begriffs
Der Begriff Meme geht auf den Evolutionsbiologen Richard Dawkins zurück. In seinem Buch Das egoistische Gen verwendete er den Begriff, um kulturelle Informationen zu beschreiben, die durch Nachahmung weitergegeben werden. Der Begriff hängt mit dem Gedanken der Imitation zusammen. In der digitalen Kultur wurde daraus die heutige Bedeutung: ein Medieninhalt, der sich im Netz verbreitet, wiederholt, verändert und neu gedeutet wird.

Dabei ist wichtig: Der wissenschaftliche Begriff Mem und das heutige Internet-Meme sind verwandt, aber nicht identisch. Internet-Memes entstehen oft bewusst kreativ. Menschen wählen Vorlagen aus, schreiben Texte, spielen mit Erwartungen und reagieren auf aktuelle Ereignisse. Memes sind deshalb nicht nur zufällige Kopien, sondern häufig gezielte Beiträge zu Humor, Satire, Kommentar, Protest oder Selbstdarstellung.
Aufbau und Wirkung
Ein Meme wirkt selten nur durch ein Bild oder nur durch einen Satz. Meist entsteht die Bedeutung durch mehrere Ebenen zugleich. Man spricht deshalb auch von Multimodalität, weil unterschiedliche Zeichenformen zusammenarbeiten: Bild, Schrift, Ton, Bewegung, Layout, Plattform und Situation.
Bild, Text und Kontext
Ein Meme kann sehr einfach aussehen, aber trotzdem viele Informationen enthalten. Ein Gesichtsausdruck kann Enttäuschung, Begeisterung, Unsicherheit oder Überforderung zeigen. Der Text benennt dann eine Situation, die viele Menschen kennen. Der Kontext entscheidet, ob die Aussage harmlos, kritisch, ironisch, beleidigend oder politisch wirkt.
- Bild: Es liefert Stimmung, Gestik, Mimik, Symbolik oder Wiedererkennung.
- Text: Er rahmt die Situation, setzt die Pointe oder verändert die Bedeutung.
- Kontext: Er verbindet das Meme mit Vorwissen, Ereignissen, Gruppen oder Trends.
- Plattform: Ein Meme wirkt auf TikTok, Instagram, Reddit, WhatsApp oder in einer Schulpräsentation unterschiedlich.
- Publikum: Was eine Gruppe lustig findet, kann eine andere Gruppe verletzend, unverständlich oder problematisch finden.

Humor, Ironie und Satire
Viele Memes arbeiten mit Humor, Ironie, Übertreibung, Parodie, Satire oder Absurdität. Humor kann verbinden, weil Menschen gemeinsame Erfahrungen erkennen. Ein Meme über Prüfungsstress kann entlasten, weil es ein Gefühl ausdrückt, das viele kennen. Gleichzeitig kann Humor ausgrenzen, wenn er auf Kosten anderer Menschen, Gruppen oder Minderheiten funktioniert.
Ironie bedeutet, dass etwas anders gemeint ist, als es wörtlich gesagt wird. Das macht Memes spannend, aber auch riskant. Ohne Tonfall, Mimik oder gemeinsames Vorwissen kann Ironie missverstanden werden. Deshalb ist Medienkompetenz besonders wichtig: Du solltest nicht nur fragen, ob ein Meme lustig ist, sondern auch, wer dadurch spricht, wer gemeint ist und welche Wirkung entstehen kann.
Viralität
Viralität beschreibt die schnelle und weite Verbreitung eines Inhalts. Ein Meme verbreitet sich besonders gut, wenn es leicht verständlich, emotional, überraschend, wiedererkennbar und einfach veränderbar ist. Algorithmen in sozialen Netzwerken können die Verbreitung verstärken, wenn viele Menschen auf einen Inhalt reagieren, ihn kommentieren, teilen oder länger ansehen.

Viralität ist jedoch kein Qualitätsbeweis. Ein sehr häufig geteiltes Meme kann trotzdem falsch, unfair, diskriminierend oder manipulativ sein. Deshalb gehört zur Medienkompetenz, populäre Inhalte nicht automatisch für wahr oder harmlos zu halten.
Memes als Sprache der Netzkultur
Memes sind ein wichtiger Teil der Netzkultur. Sie können Gefühle ausdrücken, komplexe Situationen vereinfachen, Gruppenidentität herstellen und aktuelle Ereignisse kommentieren. In vielen digitalen Gemeinschaften dienen Memes wie eine gemeinsame Sprache. Wer eine Vorlage erkennt, zeigt damit Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder einem bestimmten Wissensraum.
Memes können dabei sehr unterschiedlich sein. Manche sind harmlose Alltagswitze, andere sind politische Kommentare. Manche Memes kritisieren Macht, Ungerechtigkeit oder gesellschaftliche Probleme. Andere verbreiten Vorurteile, Desinformation oder Hass. Die Form allein sagt also noch nichts darüber aus, ob ein Meme gut, fair oder wahr ist.
Memes in Politik und Gesellschaft
Politische Memes können komplizierte Themen stark vereinfachen. Das kann helfen, Aufmerksamkeit zu erzeugen und Meinungen sichtbar zu machen. Es kann aber auch problematisch werden, wenn Zusammenhänge verzerrt, Personen lächerlich gemacht oder Feindbilder aufgebaut werden. Gerade weil Memes schnell wirken, können sie politische Diskussionen emotional aufladen.
Ein verantwortungsvoller Umgang bedeutet: Prüfe, ob eine Behauptung stimmt, ob ein Bild aus dem Zusammenhang gerissen wurde und ob das Meme Menschen abwertet. Frage auch, welche Absicht hinter dem Meme stehen könnte. Will es informieren, unterhalten, provozieren, mobilisieren oder manipulieren?
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Memes und Identität
Viele Menschen nutzen Memes, um eigene Erfahrungen auszudrücken: Schulstress, Freundschaft, Familie, Gaming, Musik, Sport, Politik, Studium oder Arbeit. Ein Meme kann sagen: So fühle ich mich auch. Dadurch entsteht soziale Nähe. Memes können aber auch Gruppengrenzen markieren. Wer ein Meme nicht versteht, gehört möglicherweise nicht zur Zielgruppe. Wer darin verspottet wird, kann sich ausgeschlossen oder angegriffen fühlen.
Memes kritisch analysieren
Eine gute Meme-Analyse untersucht nicht nur, worüber man lacht. Sie fragt nach Aufbau, Wirkung, Kontext, Aussage und Verantwortung. Dabei helfen fünf Leitfragen:
- Beschreibung: Was ist auf dem Meme zu sehen und was steht geschrieben?
- Kontextanalyse: Auf welches Ereignis, welche Vorlage oder welche Gruppe bezieht sich das Meme?
- Wirkungsanalyse: Welche Gefühle oder Reaktionen soll das Meme auslösen?
- Perspektive: Wer spricht, wer wird dargestellt und wer könnte betroffen sein?
- Bewertung: Ist das Meme fair, informativ, kreativ, verletzend, manipulativ oder missverständlich?
Analysemodell für den Unterricht
Für eine schulische Analyse kannst Du ein Meme in vier Schritten untersuchen. Erstens beschreibst Du neutral, was zu sehen ist. Zweitens erklärst Du die Beziehung von Bild und Text. Drittens recherchierst Du den Kontext, wenn Du ihn nicht kennst. Viertens bewertest Du Wirkung, Aussage und Verantwortung. Diese Reihenfolge hilft, nicht vorschnell zu urteilen.
Beispiel für eine Analysefrage: Wie verändert der Text die Bedeutung des Bildes? Dieselbe Bildvorlage kann durch unterschiedliche Texte völlig andere Aussagen bekommen. Ein Meme kann trösten, spotten, kritisieren oder manipulieren, obwohl das Bild gleich bleibt.
Rechtliche und ethische Fragen
Memes wirken oft spontan, doch ihre Veröffentlichung kann rechtliche und ethische Fragen auslösen. Viele Memes verwenden fremde Fotos, Filmszenen, Musik, Figuren oder Screenshots. Solche Inhalte können durch Urheberrecht geschützt sein. In Deutschland gibt es zwar Regelungen zu Karikatur, Parodie und Pastiche, aber nicht jedes Meme ist automatisch erlaubt. Ob eine konkrete Nutzung zulässig ist, hängt vom Einzelfall ab. Dieser aiMOOC ersetzt keine Rechtsberatung.
Urheberrecht, Lizenzen und freie Medien
Wenn Du selbst Memes erstellst, ist es besonders sicher, eigene Bilder, frei lizenzierte Materialien oder gemeinfreie Inhalte zu verwenden. Wikimedia Commons, Creative Commons und Public Domain können dabei helfen. Du solltest trotzdem immer prüfen, welche Lizenz gilt, ob eine Namensnennung erforderlich ist und ob die Nutzung zum eigenen Zweck passt.

- Eigene Aufnahme: Du nutzt ein Bild, das Du selbst erstellt hast und für das Du die nötigen Rechte besitzt.
- Freie Lizenz: Du verwendest Material mit einer passenden offenen Lizenz und beachtest die Lizenzbedingungen.
- Gemeinfreiheit: Du nutzt Inhalte, die nicht mehr urheberrechtlich geschützt sind oder bewusst freigegeben wurden.
- Quellenangabe: Du notierst Herkunft, Lizenz und Urheberin oder Urheber, wenn dies verlangt wird.
- Rechteprüfung: Du veröffentlichst nichts, dessen Rechte oder Wirkung Du nicht einschätzen kannst.
Persönlichkeitsrechte und Fairness
Bei Fotos von Menschen ist besondere Vorsicht nötig. Erkennbare Personen haben Persönlichkeitsrechte. Besonders problematisch sind private Fotos, heimliche Aufnahmen, bloßstellende Darstellungen und Inhalte, die Mobbing fördern. Auch wenn ein Meme schnell gemacht ist, kann es für Betroffene lange sichtbar bleiben und großen Schaden verursachen.
Ein fairer Meme-Check lautet: Würde ich dieses Meme auch zeigen, wenn die betroffene Person danebensteht? Ist die Aussage nach oben kritisch oder tritt sie nach unten? Wird eine Gruppe pauschal abgewertet? Kann das Meme ohne den notwendigen Kontext als Hass, Lüge oder Angriff verstanden werden?
Memes im Unterricht
Memes eignen sich für Deutschunterricht, Kunstunterricht, Politische Bildung, Ethik, Informatik und Medienbildung. Sie verbinden Sprache, Bild, Technik, Gesellschaft und Kreativität. Lernende können Memes analysieren, eigene Memes gestalten, politische Kommunikation untersuchen, Lizenzfragen klären oder Strategien gegen Desinformation entwickeln.
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Eigene Memes gestalten
Beim Gestalten eines eigenen Memes sollte die Aussage klar, knapp und verantwortungsvoll sein. Ein gutes schulisches Meme braucht keine Beleidigung und keine bloßstellende Person. Es kann ein Thema zuspitzen, eine Perspektive sichtbar machen oder eine Lernerfahrung humorvoll darstellen.
- Thema wählen: Entscheide Dich für ein schulisch geeignetes Thema, etwa Lernen, Umwelt, Demokratie, Lesen, Datenschutz oder Teamarbeit.
- Vorlage wählen: Nutze eigene oder frei lizenzierte Bilder, Symbole oder Zeichnungen.
- Aussage formulieren: Schreibe kurz, verständlich und pointiert.
- Wirkung testen: Frage Dich, wer das Meme verstehen kann und wer sich verletzt fühlen könnte.
- Quelle sichern: Notiere Lizenz, Urheberin oder Urheber und Fundort, wenn fremdes Material verwendet wird.
Chancen und Risiken
Memes können Teilhabe ermöglichen, weil viele Menschen mit einfachen Mitteln eigene Beiträge erstellen können. Sie können Lerninhalte merkbar machen, Kritik ausdrücken und schwierige Themen zugänglich machen. Gleichzeitig können sie Vorurteile verstärken, Falschinformationen verbreiten oder Menschen bloßstellen. Genau deshalb sind sie ein ideales Thema für kritische Medienbildung.
Ein kompetenter Umgang mit Memes bedeutet nicht, alle Memes zu verbieten. Es bedeutet, genauer hinzusehen, bewusst zu teilen, Quellen zu prüfen, kreative Alternativen zu kennen und Verantwortung für die eigene digitale Kommunikation zu übernehmen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist ein Internet-Meme? (Ein Medieninhalt der sich im Internet verbreitet und verändert) (!Ein gedrucktes Lexikon für soziale Netzwerke) (!Ein Computerprogramm zum Löschen von Bildern) (!Eine private Datei ohne kommunikative Funktion)
Welches Element ist für das Verstehen vieler Memes besonders wichtig? (Der gemeinsame Kontext) (!Die Dateigröße) (!Die Bildschirmhelligkeit) (!Die Anzahl der Farben)
Wer prägte den Begriff Meme im Buch Das egoistische Gen? (Richard Dawkins) (!Albert Einstein) (!Marie Curie) (!Johann Wolfgang von Goethe)
Was bedeutet viral im Zusammenhang mit Memes? (Schnelle Weiterverbreitung) (!Fehlerhafte Speicherung) (!Geheime Verschlüsselung) (!Langsame Bearbeitung)
Was ist ein Image Macro? (Ein Bild mit darübergelegtem Text) (!Ein reines Tonformat) (!Ein Suchfilter für Tabellen) (!Eine gedruckte Fotografie ohne Text)
Wofür können politische Memes genutzt werden? (Meinungen pointiert darstellen) (!Wahlen automatisch auszählen) (!Gesetze direkt verändern) (!Quellen immer ersetzen)
Was sollte vor der Veröffentlichung eines Memes geprüft werden? (Rechte und Wirkung) (!Nur die Lautstärke) (!Nur die Bildschirmgröße) (!Nur die Anzahl der Likes)
Warum können Memes missverstanden werden? (Weil Kontext fehlt) (!Weil alle Bilder gleich bedeuten) (!Weil Humor immer eindeutig ist) (!Weil Text keine Rolle spielt)
Welche Fähigkeit hilft bei der kritischen Bewertung von Memes? (Medienkompetenz) (!Tastaturlayout) (!Ladegeschwindigkeit) (!Dateikompression)
Was ist bei Memes mit Personenfotos besonders wichtig? (Einwilligung und Schutz der Person) (!Möglichst starke Vergrößerung) (!Verzicht auf jede Bildbeschreibung) (!Automatisches Teilen in Gruppen)
Memory
| Image Macro | Bild mit kurzem Text |
| Viralität | schnelle Weiterverbreitung |
| Kontext | geteiltes Vorwissen |
| Pastiche | anlehnende Neugestaltung |
| Remix | neue Kombination |
| Medienkompetenz | kritische Nutzung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Vorlage auswählen | Ausgangsmaterial |
| Kontext prüfen | Bedeutung |
| Aussage formulieren | Botschaft |
| Rechte klären | Veröffentlichung |
| Wirkung reflektieren | Verantwortung |
Kreuzworträtsel
| Dawkins | Wer prägte den Begriff Meme in der modernen Kulturtheorie? |
| Kontext | Was braucht man, um viele Memes richtig zu verstehen? |
| Parodie | Welche humorvolle Form ahmt ein Werk kritisch oder verspottend nach? |
| Pastiche | Welche anlehnende Kulturtechnik ist im deutschen Urheberrecht neben Karikatur und Parodie genannt? |
| Teilen | Welche Handlung sorgt dafür, dass Memes von Person zu Person weiterwandern? |
| Netzkultur | Welcher Bereich beschreibt Humor und Kommunikation im Internet? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Meme-Sammlung: Sammle drei schulisch geeignete Memes zu einem Alltagsthema und beschreibe jeweils Bild, Text und vermutete Aussage.
- Kontextkarte: Erstelle zu einem Meme eine kleine Kontextkarte mit Vorlage, Thema, Zielgruppe und notwendigem Vorwissen.
- Emoji-Vergleich: Vergleiche ein Meme mit einem Emoji und erkläre, welche Ausdrucksmöglichkeiten beide Formen haben.
- Fairer Kommentar: Formuliere zu einem Meme einen respektvollen Kommentar, der die Wirkung beschreibt, ohne Personen abzuwerten.
Standard
- Meme-Analyse: Analysiere ein Meme nach den Kategorien Bild, Text, Kontext, Wirkung und Verantwortung.
- Eigenes Meme: Gestalte ein eigenes Meme zu einem Unterrichtsthema und verwende dafür nur eigene oder frei lizenzierte Materialien.
- Rechte-Checkliste: Entwickle eine Checkliste, mit der Deine Klasse vor dem Veröffentlichen eines Memes Urheberrecht und Persönlichkeitsrechte prüft.
- Meme und Politik: Suche ein politisches Meme, beschreibe seine Aussage und bewerte, ob es informiert, vereinfacht oder manipuliert.
Schwer
- Meme-Forschung: Untersuche über eine Woche, welche Meme-Formate in Deiner Lerngruppe auftauchen, und werte aus, welche Themen und Emotionen häufig vorkommen.
- Gegenrede-Meme: Entwickle ein Meme, das diskriminierenden oder falschen Aussagen kreativ widerspricht, ohne selbst verletzend zu werden.
- Unterrichtsprojekt: Plane eine Unterrichtsstunde, in der Memes genutzt werden, um ein komplexes Thema anschaulich, kritisch und rechtlich sauber zu bearbeiten.
- Meme-Essay: Schreibe einen Essay darüber, ob Memes eher demokratische Teilhabe fördern oder oberflächliche Kommunikation verstärken.


Lernkontrolle
- Transferanalyse: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie ein Meme seine Bedeutung verändert, wenn es in einer anderen Gruppe geteilt wird.
- Perspektivwechsel: Beschreibe ein Meme einmal aus Sicht der Person, die es erstellt hat, und einmal aus Sicht einer Person, die dadurch verletzt werden könnte.
- Rechtsreflexion: Beurteile ein geplantes Meme-Projekt danach, welche Materialien rechtlich unproblematisch sind und welche Risiken bestehen.
- Desinformationscheck: Untersuche ein Meme mit politischer Aussage und entwickle drei Prüffragen, mit denen man mögliche Falschinformationen erkennt.
- Ethikentscheidung: Entscheide in einem Fallbeispiel, ob ein Meme in einer Klassengruppe geteilt werden sollte, und begründe Deine Entscheidung.
- Gestaltungstransfer: Entwickle aus einem schwierigen Unterrichtsthema ein eigenes Meme-Konzept und erkläre, wie Humor das Verständnis unterstützen kann.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zu Memes solltest Du zeigen, dass Du nicht nur Fakten kennst, sondern Memes als Form digitaler Kommunikation reflektiert nutzen kannst.
- Begriffsverständnis: Du erklärst, was ein Meme ist und warum Weitergabe, Variation und Kontext entscheidend sind.
- Analysekompetenz: Du analysierst Bild, Text, Kontext, Zielgruppe, Wirkung und mögliche Missverständnisse.
- Medienkompetenz: Du prüfst Quellen, erkennst Vereinfachung, Ironie, Manipulation und mögliche Desinformation.
- Rechtsbewusstsein: Du beachtest Urheberrecht, Lizenzangaben, Persönlichkeitsrechte und Schutz vor Bloßstellung.
- Ethik: Du bewertest, ob ein Meme fair, respektvoll und verantwortungsvoll ist.
- Gestaltungskompetenz: Du erstellst ein eigenes schulisch geeignetes Meme mit klarer Aussage.
- Reflexion: Du erklärst, welche Wirkung Dein Meme haben soll und welche Risiken Du vermieden hast.
- Präsentation: Du stellst Deine Analyse oder Dein eigenes Meme verständlich vor und beantwortest Rückfragen.
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