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Melodieübungen mit Score erstellen

Aus MOOCsWiki Staging

Melodieübungen mit Score erstellen




Einleitung

Melodieübungen mit Score erstellen verbindet Musiklernen, Notenschrift, Gehörbildung und digitale Bildung. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du mit der Score-Extension in einem MediaWiki kurze, gut hörbare und didaktisch sinnvolle Melodieübungen erstellst. Die Score-Extension nutzt vor allem LilyPond und kann außerdem ABC-Notation verarbeiten. Dadurch entstehen direkt im Lernkurs sichtbare Noten, die je nach Einstellung auch als Klangbeispiel abgespielt werden können.

Die zentrale Idee dieses Kurses lautet: Eine Melodie wird nicht nur beschrieben, sondern als Score notiert, gehört, gesungen, analysiert, verändert und selbst erzeugt. Das ist besonders wertvoll für den Musikunterricht, weil Lernende gleichzeitig lesen, hören, singen, spielen und komponieren. Lehrkräfte können mit wenigen Zeilen Wikitext Übungen zu Tonleiter, Rhythmus, Intervall, Taktart, Motiv, Phrase, Vorzeichen, Dynamik und Artikulation erstellen.


Was ist die Score-Extension?

Die Score-Extension ist eine Erweiterung für MediaWiki, mit der musikalische Notation direkt im Wikitext eingefügt werden kann. Der wichtigste Baustein ist das Tag <score>...</score>. Zwischen diese beiden Tags schreibst Du eine musikalische Beschreibung. In der Standardform wird LilyPond verwendet. Für einfache Volkslied-, Tanz- oder Übungsnotationen kann auch ABC-Notation genutzt werden. Mit sound="1" kann ein Audioplayer erzeugt werden, damit Lernende die notierte Melodie hören können.

Für den Unterricht ist das besonders nützlich, weil eine Melodieübung nicht als fertiges Bild hochgeladen werden muss. Du kannst sie verändern, transponieren, vereinfachen, erweitern oder für unterschiedliche Niveaus anpassen. Eine Übung kann erst nur drei Töne enthalten, später rhythmische Varianten, Sprünge, Auftakte, Pausen, Bindungen oder kleine zweite Stimmen.


Grundprinzip im Wikitext

Eine einfache Melodie wird in der Regel so aufgebaut:

<score sound="1">
\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e f | g2 g | a4 g f e | d2 c \bar "|."
}
</score>

Das Ergebnis erscheint als Notensystem und kann bei aktivierter Audiowiedergabe gehört werden:


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e f | g2 g | a4 g f e | d2 c \bar "|."
}

In diesem Beispiel bedeutet \relative c', dass die Tonhöhen relativ zu einem Startton eingegeben werden. \clef treble wählt den Violinschlüssel, \key c \major die Tonart C-Dur, \time 4/4 den Vier-Viertel-Takt und \bar "|." den Schlussstrich.


Didaktischer Nutzen für die Schulbildung

Melodieübungen mit der Score-Extension eignen sich für viele Lernziele im Musikunterricht. Du kannst Aufgaben erstellen, bei denen Lernende eine Melodie nachsingen, auf einem Instrument spielen, rhythmisch klatschen, Fehler finden, Motive variieren oder selbst kleine Fortsetzungen komponieren. Da die Noten im Kurs direkt sichtbar sind, können Aufgaben, Lösungen, Hörbeispiele und Reflexion an einem Ort stehen.

Besonders geeignet ist die Arbeit mit Score für:

  1. Notenlesen: Lernende erkennen Tonhöhen, Notenwerte, Pausen und Taktstriche direkt im Beispiel.
  2. Gehörbildung: Lernende hören die notierte Melodie und vergleichen Klang, Richtung und Rhythmus.
  3. Singen: Kurze Patterns können als Einsingübung, Ruf-Antwort-Spiel oder Kanonvorbereitung genutzt werden.
  4. Instrumentalunterricht: Übungen lassen sich für Blockflöte, Keyboard, Gitarre, Stimme oder Orff-Instrumentarium anpassen.
  5. Komposition: Lernende verändern eine Vorlage und reflektieren, warum ihre Variante ruhig, spannend, offen oder abgeschlossen wirkt.
  6. Inklusion: Eine Übung kann visuell, auditiv und praktisch erfahrbar gemacht werden.
  7. Medienbildung: Lernende verstehen, wie musikalische Information in einem digitalen Textformat gespeichert und wiedergegeben wird.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=dIE6UIgob8Y |500|center}}


LilyPond-Grundlagen für Melodieübungen


Tonhöhen

In LilyPond werden Tonhöhen mit Buchstaben eingegeben: c d e f g a b. Für deutschsprachige Lernende ist wichtig: Das LilyPond-b entspricht dem deutschen H, während das deutsche B als bes geschrieben wird. Erhöhungen werden mit is notiert, zum Beispiel fis. Erniedrigungen werden mit es notiert, zum Beispiel bes oder des.


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e f | g a b c | c b a g | f e d c \bar "|."
}

Diese Tonleiter eignet sich als erste Lese-, Sing- und Spielübung. Du kannst sie in kleinen Schritten einsetzen: erst nur lesen, dann singen, dann spielen, dann auswendig notieren.


Notenwerte und Pausen

Notenwerte stehen direkt hinter der Tonhöhe. c4 ist eine Viertelnote, c2 eine halbe Note, c8 eine Achtelnote. Pausen werden mit r geschrieben. Punktierte Werte entstehen durch einen Punkt nach der Zahl, zum Beispiel c4..


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d8 e f4 r4 | g4. a8 g2 | e8 f g a g4 e | d2 c \bar "|."
}

Mit dieser Übung kannst Du Rhythmus, Pausen, Achtelnoten und punktierte Viertelnoten verbinden. Eine gute Methode ist: erst den Rhythmus sprechen, dann klatschen, dann auf einem Ton singen, dann mit Tonhöhen singen.


Taktarten und Auftakt

Die Taktart wird mit \time gesetzt. Ein Auftakt kann mit \partial beginnen. Gerade im Liedlernen ist das wichtig, weil viele Melodien nicht auf der ersten schweren Zählzeit starten.


\relative c' {
  \clef treble
  \key g \major
  \time 3/4
  \partial 4 d4 | g4 a b | c2 b4 | a4 g fis | g2 \bar "|."
}

Hier hörst Du eine kleine Dreiviertel-Melodie mit Auftakt. Lernende können untersuchen, wie der Auftakt zur ersten betonten Zählzeit hinführt.


Intervalle und melodische Bewegung

Ein Intervall beschreibt den Abstand zwischen zwei Tönen. Für den Anfang sind Sekunde, Terz, Quarte, Quinte und Oktave besonders wichtig. Eine Melodie kann schrittweise, sprunghaft oder gemischt verlaufen.


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e f | c e g c | c a f d | c1 \bar "|."
}

Diese Übung vergleicht Schrittbewegung und Sprungbewegung. Du kannst Lernende markieren lassen, wo Sekunden und Terzen vorkommen, und anschließend eigene Zwei-Takt-Melodien mit denselben Intervallen schreiben lassen.


Motiv, Wiederholung und Variation

Ein Motiv ist ein kleiner musikalischer Baustein. Gute Melodieübungen arbeiten oft mit Wiederholung und Variation. So erkennen Lernende, dass Musik nicht aus zufälligen Einzelnoten besteht, sondern aus wiedererkennbaren Gestalten.


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e d | c4 d e d | e4 f g f | e4 d c2 \bar "|."
}

Die ersten beiden Takte wiederholen ein Motiv. Der dritte Takt verändert die Tonhöhe, der vierte Takt führt zurück zum Grundton. Diese Struktur eignet sich für ein Gespräch über Spannung, Entspannung und musikalische Form.


Score-Beispiele als Unterrichtsbausteine


Baustein 1: Drei-Ton-Melodie für Anfängerinnen und Anfänger


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e d | c2 r2 | d4 e d c | d2 c \bar "|."
}

Aufgabe: Singe die Melodie auf einer Silbe, zum Beispiel „lu“. Spiele sie anschließend auf einem Instrument. Verändere im zweiten Takt nur eine Note und beschreibe, ob die Melodie dadurch ruhiger oder spannender wirkt.


Baustein 2: Frage und Antwort


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e g | e2 d | e4 g a g | e2 c \bar "|."
}

Die ersten zwei Takte klingen wie eine musikalische Frage, die letzten zwei Takte wie eine Antwort. Im Unterricht kannst Du die Klasse teilen: Eine Gruppe singt die Frage, die andere Gruppe antwortet.


Baustein 3: Fehler finden


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e f | g4 a b c | c4 b a g | f4 e d d \bar "|."
}

Aufgabe: Die Melodie soll am Ende auf dem Grundton schließen. Finde die Stelle, die korrigiert werden sollte. Schreibe eine verbesserte Version und erkläre, warum der neue Schluss abgeschlossener wirkt.


Baustein 4: Rhythmische Variation


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e f | g2 e | c8 d e f g4 e | d2 c \bar "|."
}

Hier bleibt das Tonmaterial einfach, aber der Rhythmus wird verändert. Dadurch hörst Du, dass rhythmische Gestaltung eine Melodie stark prägt.


Baustein 5: Melodie mit Artikulation


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4-. d-. e( f) | g2-> e | f4 e d c | d2 c \bar "|."
}

Mit Artikulation kannst Du zeigen, ob Töne kurz, gebunden oder betont gespielt werden. Das Zeichen -. steht hier für Staccato, die Klammer für eine Bindung und -> für einen Akzent.


Baustein 6: ABC-Notation als Alternative

Für einfache Melodien kann ABC-Notation besonders übersichtlich sein. Sie ist textnah und wird häufig für Volkslieder, Tänze und kurze Übungen genutzt.


X:1
T:Kurze C-Dur-Uebung
M:4/4
L:1/4
K:C
C D E F | G A B c | c B A G | F E D C |]

In ABC-Notation geben Zeilen wie M:4/4 die Taktart, L:1/4 die Grundlänge und K:C die Tonart an. Großbuchstaben stehen tiefer, Kleinbuchstaben höher.


Baustein 7: Komplexere LilyPond-Datei mit raw

Für erweiterte Aufgaben kannst Du raw="1" verwenden. Dann wird der Inhalt als vollständige LilyPond-Datei verstanden. Das ist hilfreich für Titel, Tempo, mehrere Variablen, Stimmen oder besondere Layouts.


\version "2.24.0"
\header {
  title = "Ruf und Antwort"
  composer = "Unterrichtsbeispiel"
  tagline = ##f
}
frage = \relative c' { c4 d e g | e2 d | }
antwort = \relative c' { e4 g a g | e2 c | }
\score {
  \new Staff {
    \clef treble
    \key c \major
    \time 4/4
    \frage
    \antwort
    \bar "|."
  }
  \layout { }
  \midi { \tempo 4 = 92 }
}

Diese Schreibweise ist für Lehrkräfte nützlich, wenn ein Material mehrfach verändert werden soll. Die Variablen frage und antwort können getrennt angepasst werden.


Baustein 8: Notennamen sichtbar machen


\version "2.24.0"
melodie = \relative c' { c4 d e f | g2 g | a4 g f e | d2 c \bar "|." }
\score {
  <<
    \new Staff { \melodie }
    \new NoteNames { \melodie }
  >>
  \layout { }
}

Diese Darstellung unterstützt Lernende, die Notennamen noch unsicher lesen. Sie sollte nicht dauerhaft als Krücke dienen, sondern gezielt für Einführung, Differenzierung oder Selbstkontrolle eingesetzt werden.


Methodischer Ablauf einer Melodieübung

Eine wirksame Melodieübung mit Score besteht aus mehreren Phasen. Zuerst wird die Notation betrachtet: Welche Taktart, welche Tonart, welche Notenwerte und welche Bewegungsrichtung erkennst Du? Danach wird die Übung gehört. Anschließend wird sie rhythmisch gesprochen, gesungen oder gespielt. Erst danach folgt die kreative Arbeit: verändern, ergänzen, transponieren oder eine zweite Antwortmelodie schreiben.


Unterrichtssequenz in fünf Schritten

  1. Wahrnehmen: Betrachte die Notenschrift und beschreibe den Verlauf der Melodie mit Worten wie aufwärts, abwärts, Schritt, Sprung, Wiederholung oder Schluss.
  2. Hören: Spiele die Übung mit sound="1" ab und vergleiche Deine Erwartung mit dem tatsächlichen Klang.
  3. Ausführen: Singe, klatsche oder spiele die Übung langsam und achte auf einen gleichmäßigen Puls.
  4. Analysieren: Markiere Motiv, Intervall, Rhythmus und Schlusswirkung.
  5. Gestalten: Verändere einen Baustein und begründe, wie sich der musikalische Ausdruck verändert.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=ibVB7DOBCjk |500|center}}


Differenzierung im Musikunterricht

Die Score-Extension ermöglicht schnelle Differenzierung. Eine leichte Version nutzt wenige Töne, Viertelnoten und klare Wiederholungen. Eine mittlere Version ergänzt Achtelnoten, Pausen, Auftakt und einfache Sprünge. Eine schwere Version arbeitet mit Vorzeichen, Sequenzen, synkopischen Mustern, mehreren Stimmen oder eigener Komposition.


Leichte Version


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e d | c2 c | d4 e d c | d2 c \bar "|."
}


Standard-Version


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d8 e f4 e | d4 r e g | a4 g f e | d2 c \bar "|."
}


Schwere Version


\relative c' {
  \clef treble
  \key d \minor
  \time 6/8
  d8 e f g a g | f4 e8 d4 r8 | a'8 bes a g f e | d4. d \bar "|."
}

Die drei Versionen zeigen, wie dasselbe Lernziel stufenweise aufgebaut werden kann. Lernende können selbst entscheiden, welche Version sie üben, oder gezielt von der Lehrkraft zugeordnet werden.


Eigene Melodieübungen planen

Eine gute Melodieübung beginnt nicht mit möglichst vielen Tönen, sondern mit einem klaren Lernziel. Soll die Übung Sekunden trainieren, den Unterschied zwischen Viertelnoten und Achtelnoten verdeutlichen, eine Tonleiter festigen oder eine Frage-Antwort-Struktur erlebbar machen? Je genauer das Lernziel ist, desto besser lässt sich der Score gestalten.


Planungsvorlage

  1. Lernziel: Formuliere genau, was geübt werden soll.
  2. Tonmaterial: Lege fest, welche Töne vorkommen dürfen.
  3. Rhythmus: Entscheide, welche Notenwerte und Pausen verwendet werden.
  4. Taktart: Wähle eine passende Taktart, zum Beispiel 4/4, 3/4 oder 6/8.
  5. Form: Plane Wiederholung, Variation, Frage und Antwort oder einen klaren Schluss.
  6. Hörkontrolle: Nutze sound="1", damit die Übung auditiv überprüft werden kann.
  7. Aufgabe: Ergänze eine konkrete Aktivität wie singen, spielen, vergleichen, verbessern oder komponieren.


Kopiervorlage für eine eigene Übung

<score sound="1">
\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  \time 4/4
  c4 d e f | g2 g | a4 g f e | d2 c \bar "|."
}
</score>

Tipp: Ändere zuerst nur einen Parameter: die letzte Note, den Rhythmus eines Taktes, die Taktart oder den höchsten Ton. So kannst Du genau hören, welche Wirkung eine einzelne Entscheidung hat.


Typische Fehler und Lösungen

  1. Tonhöhenfehler: Wenn ein Ton unerwartet hoch oder tief erscheint, prüfe den Startton nach \relative und die Apostrophe oder Kommata für Oktaven.
  2. Rhythmusfehler: Wenn ein Takt nicht aufgeht, kontrolliere die Summe der Notenwerte und Pausen.
  3. Vorzeichenfehler: Denke daran, dass fis für Fis und bes für B steht.
  4. Klangproblem: Wenn kein Ton abgespielt wird, prüfe, ob sound="1" gesetzt ist und ob die Installation der Score-Extension Audio unterstützt.
  5. Layoutproblem: Bei komplexeren Beispielen kann raw="1" sinnvoll sein, weil damit vollständige LilyPond-Strukturen genutzt werden.


Mini-Projekt: Eine Melodie-Werkstatt im Wiki

In einer Melodie-Werkstatt erstellt jede Person eine kurze Übung mit Score. Danach werden die Übungen in Partnerarbeit getestet. Die Partnerin oder der Partner beantwortet drei Fragen: Ist die Melodie gut lesbar? Ist das Lernziel erkennbar? Klingt die Melodie musikalisch sinnvoll? Anschließend wird die Übung überarbeitet. So entsteht eine Sammlung von freien Lernmaterialien, die von der Klasse weitergenutzt werden kann.

Eine bekannte Volksliedmelodie wie „Alouette“ kann als Gesprächsanlass dienen: Welche Tonräume, Wiederholungen und rhythmischen Muster machen eine Melodie leicht singbar? Danach entwickeln Lernende eigene kurze Melodien mit ähnlichen Prinzipien, ohne die Vorlage einfach zu kopieren.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welcher Baustein wird in MediaWiki für eine Score-Notation verwendet? (Score-Tag) (!Music-Tag) (!Note-Tag) (!Melody-Tag)




Welche Angabe aktiviert in vielen Score-Beispielen die Audiowiedergabe? (sound="1") (!audio="yes") (!play="true") (!listen="on")




Welche Notensatzsprache wird von der Score-Extension standardmäßig verwendet? (LilyPond) (!HTML) (!CSS) (!Python)




Wofür steht r in einer LilyPond-Melodie? (Pause) (!Wiederholung) (!Ritardando) (!Refrain)




Welche Angabe setzt den Dreivierteltakt? (\time 3/4) (!\key 3/4) (!\tempo 3/4) (!\clef 3/4)




Was beschreibt ein Intervall? (Den Abstand zwischen zwei Tönen) (!Die Lautstärke eines Tons) (!Die Länge eines Musikstücks) (!Die Farbe eines Instruments)




Welche Schreibweise steht in LilyPond für eine Viertelnote c? (c4) (!c1) (!c8) (!c16)




Was ist ein Motiv in einer Melodie? (Ein kleiner wiedererkennbarer musikalischer Baustein) (!Ein technischer Fehler im Notensatz) (!Ein Name für die Tonart) (!Ein anderes Wort für Lautsprecher)




Welche Angabe kann für komplexere vollständige LilyPond-Dateien genutzt werden? (raw="1") (!full="yes") (!complex="true") (!wiki="score")




Warum sind Melodieübungen mit Score für das Musiklernen nützlich? (Sie verbinden Notenbild, Hören, Ausführen und Gestalten) (!Sie ersetzen jedes praktische Musizieren) (!Sie funktionieren nur ohne Rhythmus) (!Sie verhindern kreative Aufgaben)





Memory

Score-Tag Noten im Wikitext darstellen
LilyPond Textbasierte Notensatzsprache
sound="1" Hörbeispiel aktivieren
\time Taktart festlegen
r4 Viertelpause notieren
Motiv Kurzer musikalischer Baustein
Intervall Abstand zwischen zwei Tönen
ABC-Notation Alternative einfache Musiknotation





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
\clef treble Violinschlüssel
\key c \major Tonart C-Dur
\time 4/4 Vier-Viertel-Takt
c4 Viertelnote auf c
." Schlussstrich





Kreuzworträtsel

Lilypond Welche textbasierte Notensatzsprache wird häufig von der Score-Extension genutzt?
Melodie Wie nennt man eine geordnete Folge von Tönen?
Rhythmus Was ordnet die zeitliche Dauer und Betonung von Tönen?
Intervall Wie heißt der Abstand zwischen zwei Tönen?
Taktart Welche Angabe ordnet Zählzeiten in regelmäßige Gruppen?
Tonleiter Wie nennt man eine geordnete Folge von Tönen innerhalb eines Tonsystems?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Die Score-Extension verwendet im Wikitext das

, um musikalische Notation darzustellen. In der Standardform arbeitet sie mit

, einer textbasierten Notensatzsprache. Die Angabe

kann ein Hörbeispiel ergänzen. Eine Viertelnote auf c wird als

geschrieben. Eine Pause wird in LilyPond mit

notiert. Die Taktart wird mit

festgelegt. Für komplexe vollständige LilyPond-Dateien kann

verwendet werden. Im Musikunterricht helfen Score-Übungen, Notenbild, Hören und

miteinander zu verbinden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Drei-Ton-Melodie: Erstelle eine Melodie mit den Tönen c, d und e im Vier-Viertel-Takt und nutze nur Viertelnoten.
  2. Rhythmus sprechen: Wähle ein Score-Beispiel aus diesem Kurs und sprich den Rhythmus auf den Silben ta und ti-ti.
  3. Notennamen markieren: Schreibe unter eine kurze Melodie die passenden Notennamen und überprüfe sie mit der Darstellung der Score-Extension.
  4. Hörvergleich: Höre zwei Melodieübungen an und beschreibe, welche ruhiger, bewegter oder spannender klingt.


Standard

  1. Frage-Antwort-Melodie: Erstelle eine viertaktige Melodie, bei der die ersten zwei Takte wie eine Frage und die letzten zwei Takte wie eine Antwort wirken.
  2. Rhythmische Variation: Nimm eine einfache Tonleiterübung und verändere nur den Rhythmus, ohne die Tonhöhen zu ändern.
  3. Intervall-Training: Schreibe eine Übung, in der mindestens drei Sekunden und zwei Terzen vorkommen, und markiere die Intervalle.
  4. Auftakt gestalten: Erstelle eine Melodie im Dreivierteltakt mit Auftakt und erkläre, wie der Auftakt zur ersten betonten Zählzeit führt.


Schwer

  1. Differenzierte Lernmaterialien: Entwickle drei Schwierigkeitsstufen derselben Melodieübung und begründe die Unterschiede in Tonmaterial, Rhythmus und Form.
  2. Raw-Score-Projekt: Erstelle mit raw="1" eine vollständige LilyPond-Datei mit Titel, Tempo und klarer musikalischer Form.
  3. Peer-Review: Tausche Deine Score-Übung mit einer anderen Person, teste Lesbarkeit und Hörbarkeit und überarbeite die Übung anhand des Feedbacks.
  4. Melodie-Werkstatt: Baue eine kleine Sammlung aus fünf eigenen Übungen für eine Lerngruppe und ordne jeder Übung ein konkretes Lernziel zu.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Melodiegestaltung: Erkläre an einem eigenen Beispiel, wie sich die Wirkung einer Melodie verändert, wenn nur der Rhythmus verändert wird.
  2. Analyse einer Score-Übung: Untersuche eine fremde Score-Melodie nach Tonmaterial, Taktart, Motiv, Wiederholung, Schlusswirkung und Schwierigkeitsgrad.
  3. Didaktische Begründung: Begründe, warum eine dreistufige Differenzierung für eine heterogene Lerngruppe sinnvoller sein kann als eine einzige Übung für alle.
  4. Fehlerdiagnose: Du erhältst eine Melodie, deren Takte rhythmisch nicht aufgehen. Beschreibe eine systematische Vorgehensweise, um den Fehler zu finden.
  5. Medienbildung im Musikunterricht: Erläutere, wie die Arbeit mit textbasierter Notation das Verständnis von digitaler Repräsentation musikalischer Information fördern kann.
  6. Kreativer Transfer: Entwickle aus einer Tonleiter eine kurze musikalische Frage und Antwort und erkläre, welche Töne Spannung und welche Töne Abschluss erzeugen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur fertige Noten abschreibst, sondern eine eigene Melodieübung begründet entwickelst. Dein Lernnachweis sollte einen funktionierenden Score, ein klares Lernziel, eine kurze Analyse und eine Reflexion enthalten.

  1. Score-Datei: Eine eigene Melodieübung im Wikitext mit korrekt gesetztem <score>...</score>.
  2. Hörbarkeit: Eine Version mit sound="1", sofern die Lernumgebung Audiowiedergabe unterstützt.
  3. Musikalische Analyse: Eine Erklärung zu Tonmaterial, Rhythmus, Taktart, Motiv und Schlusswirkung.
  4. Didaktische Einordnung: Eine Begründung, für welche Klassenstufe oder Lerngruppe die Übung geeignet ist.
  5. Überarbeitung: Eine kurze Dokumentation, welche Änderung nach Feedback vorgenommen wurde.
  6. Reflexion: Eine Einschätzung, was durch die Score-Notation leichter oder schwieriger wurde.




OERs zum Thema


Externe Dokumentation

  1. MediaWiki: Extension:Score
  2. Wikipedia: Help:Score
  3. LilyPond: Learning Manual
  4. ABC-Notation: ABC notation



Links


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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

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