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Mülltrennung richtig anwenden (AES) - aiMOOC

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Mülltrennung richtig anwenden (AES) - aiMOOC




Einleitung

Mülltrennung richtig anwenden bedeutet, Abfälle so zu sortieren, dass möglichst viele Rohstoffe wiederverwendet, recycelt oder umweltgerecht entsorgt werden können. Im Fachbereich AES ist das Thema besonders wichtig, weil Du im Alltag ständig Entscheidungen triffst: beim Einkaufen, Kochen, Essen, Aufräumen, Putzen, Wohnen, Feiern und Arbeiten in der Schule. Gute Abfalltrennung beginnt nicht erst an der Tonne, sondern schon vorher: durch Abfallvermeidung, bewusste Kaufentscheidungen, Mehrwegsysteme, Reparatur, Weitergabe und die richtige Nutzung von Sammelstellen.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Restmüll, Bioabfall, Altpapier, Altglas, Verpackungen, Elektroschrott, Batterien, Schadstoffe, Altkleider und besondere Abfälle richtig einordnest. Du übst außerdem, typische Fehler zu erkennen und eigene Lösungen für Schule, Haushalt und Freizeit zu entwickeln. Ziel ist nicht nur, Fakten auswendig zu lernen, sondern im Alltag sicher zu handeln.

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Warum Mülltrennung wichtig ist

Mülltrennung ist ein Baustein der Kreislaufwirtschaft. Wenn Abfälle sortenrein gesammelt werden, können Materialien wie Papier, Glas, Metall, Kunststoff oder Bioabfall besser weiterverarbeitet werden. Aus sauberem Altpapier kann neues Papier entstehen, aus Altglas neues Verpackungsglas, aus Bioabfall Kompost oder Biogas. Werden Abfälle falsch einsortiert, stören sie die Verarbeitung. Fremdstoffe im Bioabfall können zum Beispiel dazu führen, dass später Kunststoffreste in Kompost gelangen. Restmüll in der Gelben Tonne erschwert die Sortierung von Verpackungen. Scherben von Trinkgläsern im Altglascontainer können die Glasverwertung stören, weil sie andere Schmelzpunkte haben als Verpackungsglas.


Abfallhierarchie: Erst vermeiden, dann trennen

Die beste Mülltrennung ersetzt nicht die Abfallvermeidung. In AES arbeitest Du deshalb mit einer Rangfolge des Handelns. Zuerst prüfst Du, ob ein Produkt überhaupt gebraucht wird. Danach überlegst Du, ob es mehrfach genutzt, repariert, geteilt oder weitergegeben werden kann. Erst wenn ein Gegenstand wirklich Abfall geworden ist, kommt die Frage der richtigen Trennung.

  1. Vermeiden: Kaufe nur, was Du wirklich brauchst, nutze eigene Flaschen, Dosen und Taschen.
  2. Wiederverwenden: Nutze Mehrweg, repariere, verschenke oder verkaufe Dinge weiter.
  3. Recyceln: Trenne Wertstoffe so, dass sie verwertet werden können.
  4. Verwerten: Nicht recycelbarer Abfall kann teilweise zur Energiegewinnung verbrannt werden.
  5. Beseitigen: Nur nicht verwertbare Reste werden endgültig beseitigt.


Mülltrennung als Alltagskompetenz in AES

Im Fach AES geht es darum, begründet zu handeln. Du sollst nicht nur wissen, dass ein Joghurtbecher in die Gelbe Tonne gehört, sondern auch verstehen, warum Deckel und Becher getrennt werden sollten, weshalb verschmutztes Papier nicht ins Altpapier gehört und warum Batterien niemals im Restmüll landen dürfen. Mülltrennung verbindet Verbraucherbildung, Ernährungsbildung, Nachhaltigkeit, Gesundheit, Haushaltsführung, Ökologie und Verantwortung.


Die wichtigsten Abfallarten


Gelbe Tonne, Gelber Sack und Wertstofftonne

In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören in vielen Kommunen restentleerte Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen. Dazu zählen zum Beispiel Joghurtbecher, Kunststofffolien, Konservendosen, Getränkekartons und leere Verpackungen von Käse, Nudeln, Süßigkeiten oder Tiefkühlprodukten, wenn sie nicht aus reinem Papier oder Glas bestehen. Verpackungen müssen nicht ausgespült werden. Sie sollten aber leer sein. Ein guter Merksatz lautet: löffelrein genügt.

Wichtig ist: Nicht jeder Gegenstand aus Kunststoff gehört automatisch in die Gelbe Tonne. Eine kaputte Zahnbürste, ein Plastikspielzeug oder eine alte Schüssel gehören nur dann hinein, wenn Deine Kommune eine Wertstofftonne nutzt. Sonst gehören solche Gegenstände meist in den Restmüll oder, je nach Größe und Material, zum Wertstoffhof. Papierverpackungen gehören ins Altpapier, Glasverpackungen in den Glascontainer.


Altpapier und Papiertonne

In die Papiertonne gehören sauberes Papier, Pappe und Karton. Typische Beispiele sind Zeitungen, Hefte, Briefumschläge, Eierkartons, Kartons und unbeschichtete Papierverpackungen. Wichtig ist, dass das Papier nicht stark verschmutzt, fettig, nass oder beschichtet ist. Ein stark fettiger Pizzakarton gehört nicht komplett ins Altpapier. Saubere Teile kannst Du abreißen und in die Papiertonne geben; stark verschmutzte Teile gehören in den Restmüll.

Nicht in die Papiertonne gehören viele Thermopapiere wie manche Kassenbons, Hygienepapier, verschmutzte Taschentücher, Küchenpapier, Tapetenreste, beschichtete To-go-Becher und stark verschmutzte Lebensmittelverpackungen. Wenn Du unsicher bist, prüfe: Ist es wirklich Papier? Ist es sauber? Ist es unbeschichtet? Gibt es einen Entsorgungshinweis auf der Verpackung?


Bioabfall und Biotonne

In die Biotonne gehören organische Küchen- und Gartenabfälle, zum Beispiel Obst- und Gemüseschalen, Kaffeesatz, Teebeutel ohne Kunststoffanteile, verwelkte Blumen, kleine Mengen Laub und Gartenabfälle. Aus Bioabfall können Kompost und Biogas entstehen. Damit das gut funktioniert, muss die Biotonne möglichst frei von Störstoffen bleiben.

Nicht in die Biotonne gehören Kunststoff, Glas, Metall, Staubsaugerbeutel, Windeln, Asche, Katzenstreu, Zigarettenkippen und Verpackungen. Besonders problematisch sind Plastiktüten und sogenannte kompostierbare Kunststoffbeutel, weil sie sich in vielen Anlagen nicht schnell genug abbauen. Beachte außerdem immer die Regeln Deiner Kommune, denn bei gekochten Speiseresten, Fleisch, Knochen oder großen Gartenabfällen gibt es regionale Unterschiede.


Altglascontainer

In den Altglascontainer gehören leere Glasverpackungen ohne Pfand, zum Beispiel Marmeladengläser, Konservengläser, Parfümflakons aus Glas und Einweg-Glasflaschen. Verpackungsglas wird nach Farben getrennt: Weißglas, Braunglas und Grünglas. Andersfarbiges Glas, zum Beispiel blaues oder rotes Glas, kommt in der Regel zum Grünglas, weil diese Fraktion Farbabweichungen am besten verträgt.

Nicht in den Altglascontainer gehören Trinkgläser, Fensterglas, Spiegel, Porzellan, Keramik, Glühbirnen, Energiesparlampen und hitzebeständiges Glas. Diese Materialien können andere Schmelzpunkte haben und die Glasverwertung stören. Deckel dürfen in vielen Anlagen zwar aussortiert werden, besser ist es aber, sie vorher abzuschrauben und passend zu entsorgen, zum Beispiel Metall- oder Kunststoffdeckel in die Gelbe Tonne.


Restmüll

Restmüll ist der Abfall, der nicht sinnvoll recycelt, kompostiert oder getrennt gesammelt werden kann. Dazu gehören zum Beispiel verschmutzte Hygieneartikel, Windeln, Staubsaugerbeutel, kaputte Keramik, kalte Asche in kleinen Mengen, stark verschmutztes Papier, zerbrochene Trinkgläser und viele kleine nicht verwertbare Gegenstände. Restmüll wird in Deutschland meist verbrannt und dabei energetisch verwertet. Trotzdem ist Restmüll nicht die beste Lösung, weil dabei Wertstoffe verloren gehen können.


Problemabfälle, Elektrogeräte und Batterien

Einige Abfälle dürfen auf keinen Fall in den Restmüll oder in die Wertstofftonnen. Dazu gehören Batterien, Akkus, Elektroschrott, Lacke, Lösungsmittel, Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Energiesparlampen und manche Reinigungsmittelreste. Batterien und Akkus können Brände verursachen und enthalten wertvolle, aber auch gefährliche Stoffe. Deshalb gehören sie in Sammelboxen im Handel oder zum Wertstoffhof. Kleine Elektrogeräte können häufig im Handel oder beim Wertstoffhof zurückgegeben werden. Medikamente dürfen niemals in Toilette oder Waschbecken entsorgt werden; die örtlichen Regeln entscheiden, ob Restmüll, Apotheke, Schadstoffsammlung oder Recyclinghof richtig ist.


Pfand, Mehrweg und Rückgabe

Pfandflaschen und Pfanddosen gehören nicht in die üblichen Mülltonnen. Sie werden zurückgegeben, damit sie gereinigt, wiederbefüllt oder hochwertig recycelt werden können. Besonders Mehrwegflaschen vermeiden Abfall, weil sie viele Male genutzt werden. In AES kannst Du beim Einkaufen prüfen, ob ein Produkt Einweg, Mehrweg, unverpackt oder nachfüllbar angeboten wird.


Der Mülltrenn-Check: So entscheidest Du richtig

Eine gute Entscheidung gelingt, wenn Du Schritt für Schritt vorgehst. Stelle Dir bei jedem Abfallteil folgende Fragen:

  1. Ist es gefährlich: Batterien, Akkus, Chemikalien, Lacke, Lampen und Elektrogeräte gehören zu speziellen Sammelstellen.
  2. Hat es Pfand: Pfandflaschen und Pfanddosen gibst Du zurück.
  3. Ist es eine leere Verpackung: Kunststoff, Metall und Verbundstoffe kommen meist in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.
  4. Ist es sauberes Papier, Pappe oder Karton: Dann gehört es in die Papiertonne.
  5. Ist es Verpackungsglas ohne Pfand: Dann gehört es farblich sortiert in den Altglascontainer.
  6. Ist es organischer Küchen- oder Gartenabfall: Dann gehört es, wenn lokal erlaubt und ohne Störstoffe, in die Biotonne.
  7. Bleibt ein nicht verwertbarer Rest: Dann ist die Restmülltonne richtig.


Typische Fehler und bessere Lösungen

  1. Fettiger Pizzakarton: Saubere Teile ins Altpapier, fettige Teile in den Restmüll.
  2. Joghurtbecher mit Aludeckel: Becher und Deckel trennen, beide leer in die Gelbe Tonne.
  3. Kassenbon: Viele Kassenbons gehören nicht ins Altpapier, sondern in den Restmüll.
  4. Zerbrochenes Trinkglas: Nicht in den Glascontainer, sondern in den Restmüll.
  5. Leere Batterie: Nicht in den Restmüll, sondern zur Batteriesammelstelle.
  6. Kaputtes Ladekabel: Nicht in die Gelbe Tonne, sondern zum Elektroschrott.
  7. Teebeutel: Nur ohne Kunststoffanteile in den Bioabfall; Etikett, Klammer oder Kunststoff prüfen.
  8. Verschachtelte Verpackungen: Nicht ineinander stecken, sondern locker einwerfen, damit Sortieranlagen sie erkennen.


Mülltrennung in Schule, Küche und Haushalt

Gerade in Schulküche, Mensa, Klassenraum und Haushalt entstehen viele unterschiedliche Abfälle gleichzeitig. Beim Kochen entstehen Bioabfälle, Verpackungen, Papier, Glas, Restmüll und manchmal Pfand. Ein gutes Sammelsystem ist übersichtlich, gut beschriftet und leicht erreichbar. Farben, Symbole und Beispiele helfen. In der Schule sollten außerdem Zuständigkeiten geklärt sein: Wer leert welche Behälter? Wer kontrolliert Fehlwürfe? Wer informiert neue Lernende?

Ein wirksames System besteht nicht nur aus Tonnen. Es braucht auch Routinen: Verpackungen direkt leeren, Deckel trennen, Papier sauber halten, Bioabfall ohne Plastik sammeln, Pfand zurückbringen, Batterien in eine sichere Sammelbox legen und den kommunalen Abfallkalender nutzen.


Nachhaltig handeln: Vom Trennen zum Vermeiden

Richtige Mülltrennung ist wichtig, aber sie löst nicht alle Umweltprobleme. Viele Ressourcen werden schon bei Herstellung, Transport, Lagerung und Verkauf verbraucht. Deshalb ist es nachhaltiger, Abfälle gar nicht erst entstehen zu lassen. In AES kannst Du zum Beispiel Mahlzeiten planen, Reste verwerten, Einkaufslisten schreiben, Mehrwegbehälter nutzen, Leitungswasser trinken, lose Ware kaufen, Reparaturmöglichkeiten prüfen und Produkte teilen.


Lebensmittelabfälle vermeiden

Lebensmittelverschwendung ist ein zentrales Thema in AES. Lebensmittel gehören nicht gedankenlos in den Müll. Prüfe zuerst Aussehen, Geruch und Geschmack, beachte aber Sicherheitsregeln bei leicht verderblichen Lebensmitteln. Das Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet nicht automatisch, dass ein Lebensmittel verdorben ist. Das Verbrauchsdatum bei empfindlichen Lebensmitteln muss dagegen ernst genommen werden. Gute Lagerung, kreative Resteküche und realistische Mengenplanung vermeiden Abfall und sparen Geld.


Verpackungen kritisch prüfen

Nicht jede Verpackung ist gleich problematisch, aber jede Verpackung verbraucht Material. Prüfe beim Einkauf: Gibt es Mehrweg? Ist die Verpackung unnötig groß? Besteht sie aus mehreren schwer trennbaren Materialien? Gibt es Nachfüllpackungen oder unverpackte Alternativen? Besonders Verbundverpackungen können Recycling erschweren, wenn verschiedene Materialien fest miteinander verbunden sind.


Fachbegriffe

Fachbegriff Bedeutung im Alltag
Abfalltrennung Getrenntes Sammeln verschiedener Abfallarten, damit sie besser verwertet oder entsorgt werden können.
Kreislaufwirtschaft Wirtschaftsweise, bei der Rohstoffe möglichst lange genutzt und wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden.
Recycling Aufbereitung von Abfällen zu neuen Rohstoffen oder Produkten.
Restmüll Nicht getrennt verwertbarer Abfall, der übrig bleibt.
Bioabfall Organische Abfälle aus Küche und Garten, die kompostiert oder vergoren werden können.
Wertstoff Material, das wiederverwendet oder recycelt werden kann.
Fremdstoff Stoff, der in einer Abfallfraktion nicht hineingehört und die Verwertung stört.
Verbundstoff Materialmix aus mehreren verbundenen Stoffen, zum Beispiel bei Getränkekartons.
Sondermüll Problematische Abfälle, die wegen gefährlicher Inhaltsstoffe besonders entsorgt werden müssen.
Mehrweg Verpackung oder Produkt, das mehrfach benutzt werden kann.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Mülltrennung im Alltag? (Abfälle nach Material und Entsorgungsweg getrennt sammeln) (!Alle Abfälle gemeinsam in eine Tonne werfen) (!Nur Glasflaschen vor dem Wegwerfen zerbrechen) (!Abfälle grundsätzlich vor dem Entsorgen verbrennen)




Was gehört normalerweise in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack? (Leere Verpackungen aus Kunststoff Metall oder Verbundstoff) (!Verschmutzte Taschentücher und Windeln) (!Zeitungen Hefte und Kartons) (!Zerbrochene Trinkgläser und Porzellan)




Was ist bei einem Joghurtbecher mit Aludeckel sinnvoll? (Deckel abziehen und Becher sowie Deckel leer entsorgen) (!Den Becher gefüllt in die Gelbe Tonne werfen) (!Den Aludeckel in die Biotonne geben) (!Den Becher ausspülen und dann ins Altpapier werfen)




Welche Abfälle gehören in die Papiertonne? (Sauberes Papier Pappe und Karton) (!Fettige Pizzakartons mit Essensresten) (!Benutzte Taschentücher und Küchenpapier) (!Glasflaschen und Konservengläser)




Warum darf Plastik nicht in die Biotonne? (Es kann die Kompostierung stören und als Fremdstoff zurückbleiben) (!Es verwandelt Bioabfall automatisch in Restmüll) (!Es löst sich in jeder Anlage sofort vollständig auf) (!Es verbessert die Qualität von Komposterde)




Was gehört in den Altglascontainer? (Leere Glasverpackungen ohne Pfand) (!Trinkgläser und Fensterglas) (!Porzellanteller und Keramik) (!Glühbirnen und Energiesparlampen)




Wohin gehören Batterien und Akkus? (In Sammelboxen oder zum Wertstoffhof) (!In die Restmülltonne) (!In die Biotonne) (!In den Altglascontainer)




Was ist die beste Lösung für Abfall? (Abfall möglichst vermeiden) (!Alles in den Restmüll werfen) (!Verpackungen vor dem Entsorgen immer ausspülen) (!Bioabfall in Plastiktüten sammeln)




Was bedeutet löffelrein bei Verpackungen? (Die Verpackung ist leer und grob ausgeschabt) (!Die Verpackung wurde mit Spülmittel gereinigt) (!Die Verpackung ist neu und unbenutzt) (!Die Verpackung besteht ausschließlich aus Papier)




Welche Aussage zu Pfandflaschen ist richtig? (Pfandflaschen werden zurückgegeben) (!Pfandflaschen gehören immer in den Glascontainer) (!Pfandflaschen gehören immer in die Gelbe Tonne) (!Pfandflaschen werden in der Biotonne kompostiert)





Memory

Gelbe Tonne Leere Verpackungen aus Kunststoff Metall und Verbundstoff
Papiertonne Sauberes Papier Pappe und Karton
Biotonne Organische Küchen- und Gartenabfälle
Altglascontainer Leere Glasverpackungen nach Farben sortiert
Restmülltonne Nicht verwertbare verschmutzte oder hygienische Reste
Wertstoffhof Elektrogeräte Schadstoffe Sperrmüll und besondere Abfälle





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Joghurtbecher Gelbe Tonne
Zeitung Papiertonne
Apfelschale Biotonne
Marmeladenglas Altglascontainer
Staubsaugerbeutel Restmüll
Leere Batterie Sammelstelle




...


Kreuzworträtsel

Recycling Wie nennt man die Wiederverwertung von Abfällen zu neuen Rohstoffen?
Biotonne In welche Tonne gehören viele organische Küchenabfälle?
Altpapier Wie heißt die Sammlung für sauberes Papier Pappe und Karton?
Restmuell Welche Abfallart bleibt übrig wenn nichts sinnvoll verwertet werden kann?
Pfand Welches Rückgabesystem hilft Flaschen und Dosen erneut zu nutzen?
Schadstoff Wie nennt man einen gefährlichen Stoff der besonders entsorgt werden muss?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Mülltrennung hilft, wertvolle

zu erhalten und Abfälle besser zu verwerten. In die Gelbe Tonne gehören leere Verpackungen aus Kunststoff, Metall und

. Sauberes Papier, Pappe und Karton kommen in die

. Organische Küchen- und Gartenabfälle gehören nur dann in die

, wenn sie keine Fremdstoffe enthalten. Glasverpackungen ohne Pfand werden nach

getrennt gesammelt. Batterien und Akkus dürfen nicht in den

, weil sie gefährliche Stoffe enthalten und Brände verursachen können. Ein fettiger Pizzakarton gehört nicht vollständig ins

, weil Fett und Essensreste das Recycling stören. Die nachhaltigste Lösung ist, Abfall schon vor dem Wegwerfen zu

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Mülltagebuch: Sammle drei Tage lang Beobachtungen, welche Abfälle bei Dir zu Hause oder in der Schule entstehen, und ordne sie den passenden Abfallarten zu.
  2. Tonnencheck: Fotografiere oder skizziere ein vorhandenes Sammelsystem und bewerte, ob die Beschriftung verständlich ist.
  3. Verpackungsdetektiv: Suche fünf Verpackungen und notiere, aus welchem Material sie bestehen und wohin sie entsorgt werden.
  4. Merkspruch: Entwickle einen kurzen Merkspruch oder ein kleines Plakat zur richtigen Mülltrennung in der Schulküche.


Standard

  1. Schulküchen-Analyse: Untersuche nach einer Kochstunde, welche Abfälle entstanden sind, und entwickle Vorschläge, wie sie vermieden oder besser getrennt werden können.
  2. Abfallkalender: Recherchiere die Regeln Deiner Kommune und erstelle eine verständliche Übersicht für Deine Klasse.
  3. Fehlwurf-Check: Erstelle eine Liste typischer Fehlwürfe in Gelber Tonne, Biotonne, Papier und Restmüll und erkläre die Folgen.
  4. Mehrwegprojekt: Plane eine Aktion, mit der in Deiner Klasse Einwegverpackungen durch Mehrwegbehälter ersetzt werden.


Schwer

  1. Müllanalyse: Führe mit Erlaubnis und Hygieneschutz eine Sichtanalyse eines schulischen Sammelsystems durch und werte aus, welche Fehlwürfe besonders häufig sind.
  2. Informationskampagne: Entwickle eine Kampagne für die Schule mit Plakat, Kurzvideo oder Durchsage, die ein konkretes Mülltrennproblem löst.
  3. Produktvergleich: Vergleiche zwei ähnliche Produkte nach Verpackung, Mehrwegmöglichkeit, Recyclingfähigkeit und Preis und begründe eine nachhaltige Kaufentscheidung.
  4. Expertinnen-Interview: Befrage eine Person aus Abfallberatung, Hausmeisterei, Mensa oder Wertstoffhof und fasse zusammen, welche Mülltrennregeln in der Praxis besonders wichtig sind.



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Lernkontrolle

  1. Fallanalyse Schulfest: Plane für ein Schulfest ein Mülltrennsystem. Begründe, welche Behälter gebraucht werden, wo sie stehen sollten und wie Fehlwürfe vermieden werden können.
  2. Entscheidungsbaum: Entwickle einen Entscheidungsbaum, mit dem jüngere Lernende einen Abfallgegenstand sicher der richtigen Entsorgung zuordnen können.
  3. Konfliktlösung: Eine Klasse behauptet, Mülltrennung lohne sich nicht. Formuliere eine sachliche Antwort, die ökologische und praktische Gründe berücksichtigt.
  4. Küchenpraxis: Analysiere ein Rezept mit Verpackungen und Lebensmittelresten. Zeige, wie Abfall vermieden, getrennt oder weiterverwendet werden kann.
  5. Kommunalvergleich: Vergleiche die Mülltrennregeln zweier Kommunen und erkläre, warum regionale Unterschiede entstehen können.
  6. Transferaufgabe Einkauf: Entwirf einen Einkaufsplan für ein Klassenfrühstück, der Müll vermeidet, Mehrweg nutzt und unvermeidbare Abfälle richtig trennt.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein Mülltrenn-Konzept für einen realen Ort, zum Beispiel Klassenraum, Schulküche, Werkraum, Mensa, Jugendhaus oder Haushalt. Dein Konzept soll zeigen, dass Du Wissen anwenden, begründen und auf eine konkrete Situation übertragen kannst.

  1. Bestandsaufnahme: Beschreibe den Ort, die dort entstehenden Abfälle und vorhandene Sammelbehälter.
  2. Problemstellung: Erkläre mindestens drei typische Probleme, zum Beispiel Fehlwürfe, fehlende Beschriftung, Geruch, Platzmangel oder unklare Zuständigkeiten.
  3. Lösungsvorschlag: Entwickle ein übersichtliches Sammelsystem mit passenden Behältern, Symbolen, Farben und Beispielen.
  4. Begründung: Begründe Deine Entscheidungen mit Fachbegriffen wie Wertstoff, Fremdstoff, Recycling, Bioabfall, Restmüll und Abfallvermeidung.
  5. Evaluation: Lege fest, woran Du nach zwei Wochen erkennst, ob Dein Konzept erfolgreich ist.




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