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Lernzeiten und Bildschirmzeiten planen 1

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Lernzeiten und Bildschirmzeiten planen 1



Einleitung

Willkommen! In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Deine Lernzeit und Deine Bildschirmzeit gut planen kannst.

Das ist wichtig für die Grundschule. Es hilft Dir auch beim Wechsel auf die Weiterführende Schule.

Du lernst in kleinen Schritten.

Du brauchst:

  1. Stift: Zum Ankreuzen und Aufschreiben.
  2. Papier: Für Deinen Tagesplan.
  3. Uhr oder Wecker: Damit Du Anfang und Ende siehst.
  4. Eine erwachsene Person: Für Absprachen zur Bildschirmzeit.

Wichtig: Jede Familie ist anders. Sprich Deine Bildschirmzeit immer mit Deinen Erwachsenen ab.


Lernziele

Nach diesem Kurs kannst Du:

  1. Lernzeit erklären: Du weißt, wann Du lernen, lesen oder Hausaufgaben machen willst.
  2. Bildschirmzeit erklären: Du weißt, wann Du Tablet, Computer, Fernseher, Spielkonsole oder Smartphone nutzt.
  3. Einen einfachen Tagesplan machen: Du planst Lernen, Pause, Bewegung und Medienzeit.
  4. Eine Pause richtig nutzen: Du bewegst Dich, trinkst Wasser oder ruhst Dich kurz aus.
  5. Gute Medienregeln vereinbaren: Du sprichst mit Erwachsenen über Dauer, Inhalt und Ende.
  6. Dich auf die Weiterführende Schule vorbereiten: Du übst selbstständigeres Planen.


Wichtige Wörter

Wort Einfache Erklärung Beispiel
Lernzeit Zeit zum Lernen. Du übst Lesen oder Mathe.
Hausaufgabe Eine Aufgabe für zu Hause. Du löst Rechenaufgaben.
Bildschirmzeit Zeit an einem Bildschirm. Du schaust ein Video oder spielst am Tablet.
Pause Kurze Erholung. Du trinkst Wasser und bewegst Dich.
Plan Eine Reihenfolge für Deinen Tag. Erst essen, dann lernen, dann spielen.
Wecker Ein Helfer für die Zeit. Der Wecker klingelt nach 20 Minuten.
Medienkompetenz Du nutzt Medien klug und sicher. Du fragst, bevor Du etwas herunterlädst.


Warum Planen hilft

Ein Plan ist wie eine kleine Landkarte für Deinen Tag.

Ohne Plan denkst Du vielleicht: Ich mache alles später.

Mit Plan weißt Du:

  1. Wann fange ich an?
  2. Was mache ich zuerst?
  3. Wann mache ich Pause?
  4. Wann ist Bildschirmzeit?
  5. Wann höre ich auf?

Ein Plan macht Deinen Kopf freier. Du musst nicht immer neu entscheiden.


Alltagsbeispiel: Linas Nachmittag

Lina kommt nach der Schule nach Hause.

Sie ist müde. Sie möchte am liebsten sofort ein Video schauen.

Ihre Mutter fragt: Was steht heute an?

Lina schaut in ihr Hausaufgabenheft.

Sie schreibt einen kleinen Plan:

  1. Ankommen und etwas trinken.
  2. 20 Minuten Hausaufgaben.
  3. 5 Minuten Pause.
  4. 15 Minuten lesen.
  5. Ranzen packen.
  6. Draußen spielen.
  7. Bildschirmzeit nach Absprache.

Lina ist stolz. Sie hat nicht alles auf einmal gemacht. Sie hat Schritt für Schritt gearbeitet.


Lernzeit planen

Lernzeit ist nicht nur Hausaufgabenzeit.

Lernzeit kann auch sein:

  1. Lesen üben.
  2. Kopfrechnen üben.
  3. Vokabeln ansehen.
  4. Den Schulranzen packen.
  5. Einen Test vorbereiten.
  6. Ein Thema wiederholen.
  7. Ein Referat vorbereiten.

Tipp: Kurze Lernzeiten sind oft besser als sehr lange Lernzeiten.


Die 3-Fragen-Regel für Lernzeit

Frage Dich vor dem Lernen:

  1. Was will ich schaffen?
  2. Wie lange will ich arbeiten?
  3. Womit fange ich an?

Beispiel:

Frage Antwort von Mira
Was will ich schaffen? Ich mache Mathe und lese 10 Minuten.
Wie lange will ich arbeiten? Ich arbeite 20 Minuten.
Womit fange ich an? Ich beginne mit Mathe.


Kleine Lernhäppchen

Ein großes Lernpaket kann schwer wirken.

Besser sind kleine Lernhäppchen.

Statt: Ich muss heute alles lernen.

Sage: Ich lerne jetzt 15 Minuten Einmaleins.

Danach machst Du eine kleine Pause.

Eine bekannte Lernidee heißt Pomodoro-Technik. Dabei arbeitet man eine feste Zeit und macht dann Pause. Für Grundschulkinder kann die Lernzeit kürzer sein. Zum Beispiel 15 oder 20 Minuten.


Dein Lernplatz

Ein guter Lernplatz hilft Dir.

Er muss nicht perfekt sein.

Er soll ruhig und übersichtlich sein.

Gute Dinge am Lernplatz:

  1. Ein gespitzter Stift.
  2. Ein Radiergummi.
  3. Das richtige Heft.
  4. Ein Glas Wasser.
  5. Wenig Spielzeug auf dem Tisch.
  6. Kein laufender Fernseher.
  7. Kein Handy neben dem Heft.


Mini-Aufgabe: Lernplatz-Check

Prüfe Deinen Lernplatz.

Kreuze im Kopf an:

  1. Liegt mein Heft bereit?
  2. Habe ich einen Stift?
  3. Ist der Bildschirm aus?
  4. Weiß ich meine erste Aufgabe?
  5. Kann ich gut sitzen?

Wenn Du 4 Mal Ja sagen kannst, bist Du startklar.


Pausen planen

Pausen sind wichtig.

In einer Pause erholt sich Dein Kopf.

Eine gute Pause ist kurz.

Eine gute Pause hilft Dir, danach weiterzumachen.

Gute Pausen sind:

  1. Wasser trinken.
  2. Fenster öffnen.
  3. 10 Kniebeugen machen.
  4. Einmal um den Tisch gehen.
  5. Kurz strecken.
  6. Einen Apfel essen.
  7. Kurz Musik hören.
  8. In die Ferne schauen.

Nicht so gut als kurze Lernpause:

  1. Ein langes Video starten.
  2. Ein neues Spiel beginnen.
  3. In Chats schreiben.
  4. Nebenbei weiter auf den Bildschirm schauen.


Audio: Ein Wecker kann helfen

Höre Dir den Klang an. So kann ein Start oder ein Ende klingen.

Datei:Alarm clock - 01.ogg

Du kannst einen Wecker stellen.

Der Wecker entscheidet nicht alles. Du entscheidest mit Deinen Erwachsenen.

Aber der Wecker erinnert Dich freundlich: Jetzt ist Wechselzeit.


Bildschirmzeit verstehen

Bildschirmzeit ist Zeit mit einem Bildschirm.

Dazu gehören:

  1. Tablet.
  2. Computer.
  3. Smartphone.
  4. Fernsehen.
  5. Spielkonsole.
  6. Videos.
  7. Spiele.
  8. Lernapps.

Bildschirmzeit ist nicht immer gleich.

Es gibt:

  1. Lernzeit am Bildschirm: Du übst Mathe mit einer Lernapp.
  2. Freizeit am Bildschirm: Du schaust ein Video oder spielst.
  3. Familienzeit am Bildschirm: Ihr schaut zusammen einen Film.
  4. Schulzeit am Bildschirm: Deine Lehrkraft gibt eine Aufgabe am Computer.

Sprich mit Erwachsenen darüber. Dann weißt Du, was zählt.


Video: Mediennutzung einfach erklärt

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=KzyPlgwwV_M |500|center}}

Schau das Video. Danach überlege:

  1. Wofür nutzt Du Medien?
  2. Was macht Dir Spaß?
  3. Was ist manchmal zu viel?
  4. Wer hilft Dir bei Fragen?


Gute Bildschirmzeit

Gute Bildschirmzeit passt zu Dir.

Sie ist:

  1. Abgesprochen.
  2. Nicht zu lang.
  3. Altersgerecht.
  4. Sicher.
  5. Nicht direkt vor dem Schlafen.
  6. Nicht beim Essen.
  7. Nicht heimlich.
  8. Nicht als Ersatz für Schlaf, Bewegung oder Freunde.

Merksatz: Erst planen. Dann nutzen. Dann aufhören.


Schlechte Bildschirmzeit erkennen

Manchmal ist Bildschirmzeit zu viel.

Das merkst Du vielleicht so:

  1. Du wirst wütend, wenn Du aufhören sollst.
  2. Du vergisst die Hausaufgaben.
  3. Du schläfst schlecht.
  4. Du bewegst Dich kaum.
  5. Du willst nicht mehr draußen spielen.
  6. Du schaust weiter, obwohl Du müde bist.
  7. Du versteckst die Nutzung.

Dann ist es gut, Hilfe zu holen.

Sprich mit Eltern, Lehrkräften oder einer anderen vertrauten Person.


Medienregeln vereinbaren

Medienregeln helfen gegen Streit.

Eine gute Regel ist klar.

Zum Beispiel:

  1. Ich frage vor der Bildschirmzeit.
  2. Ich nutze nur vereinbarte Apps.
  3. Ich höre auf, wenn die Zeit vorbei ist.
  4. Ich lege das Gerät abends weg.
  5. Ich sage Bescheid, wenn mir etwas komisch vorkommt.
  6. Ich gebe keine persönlichen Daten weiter.
  7. Ich mache nach der Bildschirmzeit etwas ohne Bildschirm.


Video: Streit um Medienzeit vermeiden

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=pnIgVSriS_c |500|center}}

Nach dem Video kannst Du mit Deiner Familie sprechen.

Frage:

  1. Welche Medien nutze ich?
  2. Wann darf ich sie nutzen?
  3. Wie lange darf ich sie nutzen?
  4. Was mache ich, wenn die Zeit vorbei ist?
  5. Was mache ich, wenn ich nicht aufhören will?


Der Medienvertrag für Kinder

Ein Mediennutzungsvertrag ist eine Abmachung.

Darin steht zum Beispiel:

  1. Welche Geräte Du nutzen darfst.
  2. Welche Apps erlaubt sind.
  3. Wie lange Du sie nutzen darfst.
  4. Wann die Geräte Pause haben.
  5. Was Du bei Problemen machst.

Du kannst den Vertrag malen.

Du kannst auch Symbole nutzen:

  1. Sonne für Nachmittagszeit.
  2. Mond für Gerätepause am Abend.
  3. Uhr für Dauer.
  4. Herz für Lieblingsmedien.
  5. Stopp-Schild für Ende.


Einen Tagesplan machen

Ein Tagesplan zeigt Deinen Tag.

Er muss einfach sein.

Du kannst ihn malen.

Du kannst ihn schreiben.

Du kannst ihn mit Klebezetteln legen.


Beispiel: Ein guter Nachmittag

Zeit Aufgabe Tipp
Nach der Schule Ankommen Trinken, essen, kurz erzählen.
Danach Lernzeit 1 Eine Aufgabe starten.
Danach Pause Bewegen oder Wasser trinken.
Danach Lernzeit 2 Lesen oder üben.
Danach Ranzen packen Hefte und Bücher prüfen.
Danach Freizeit ohne Bildschirm Draußen spielen oder basteln.
Nach Absprache Bildschirmzeit Wecker stellen und Ende beachten.


Vorlage: Mein Plan für heute

Frage Meine Antwort
Wann komme ich nach Hause?
Was esse oder trinke ich zuerst?
Welche Hausaufgabe mache ich zuerst?
Wann mache ich Pause?
Wann packe ich meinen Ranzen?
Wann ist Freizeit ohne Bildschirm?
Wann ist Bildschirmzeit?
Wann ist Schluss mit Bildschirm?


Mini-Aufgabe: Plane 30 Minuten

Nimm ein Blatt.

Male 3 Kästchen.

Schreibe hinein:

  1. 10 Minuten: Aufgabe 1.
  2. 5 Minuten: Pause.
  3. 15 Minuten: Aufgabe 2.

Stelle einen Wecker.

Beginne mit der ersten Aufgabe.


Einen Wochenplan machen

Ein Wochenplan hilft Dir, wenn Du mehrere Tage im Blick behalten willst.

Das ist wichtig für die weiterführende Schule.

Dort gibt es oft:

  1. Mehr Fächer.
  2. Mehr Hefte.
  3. Mehr Lehrkräfte.
  4. Mehr Termine.
  5. Mehr Tests.
  6. Mehr Material.

Ein Wochenplan hilft Dir, nichts zu vergessen.


Beispiel: Einfacher Wochenplan

Tag Lernen Bewegung Bildschirmzeit Ranzen
Montag Lesen und Mathe Draußen spielen Nach Absprache Für Dienstag packen
Dienstag Sachunterricht wiederholen Rad fahren Nach Absprache Für Mittwoch packen
Mittwoch Vokabeln ansehen Sport Nach Absprache Für Donnerstag packen
Donnerstag Test üben Spaziergang Nach Absprache Für Freitag packen
Freitag Wochencheck Spielen Nach Absprache Für Montag prüfen


Der Wochencheck

Am Freitag oder Sonntag kannst Du kurz prüfen:

  1. Welche Hausaufgaben sind fertig?
  2. Gibt es einen Test?
  3. Brauche ich Sportsachen?
  4. Brauche ich Geld, Unterschrift oder Material?
  5. Ist mein Mäppchen vollständig?
  6. Ist mein Bildschirmplan klar?


Fit für die weiterführende Schule

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=i7cYePelQH4 |500|center}}

Die Weiterführende Schule bringt Neues.

Du bist größer.

Du darfst mehr selbst planen.

Das heißt nicht: Du musst alles alleine können.

Es heißt: Du übst es Schritt für Schritt.


5 Dinge, die Dir helfen

  1. Hausaufgabenheft: Schreibe Aufgaben sofort auf.
  2. Ordnung: Packe Deinen Ranzen am Abend.
  3. Zeitplanung: Teile große Aufgaben in kleine Teile.
  4. Pausen: Mache kurze Pausen.
  5. Medienkompetenz: Nutze Bildschirmzeit bewusst.


Beispiel: Klassenarbeit vorbereiten

Du hast in einer Woche einen Test.

Nicht alles am letzten Abend lernen.

Besser:

  1. Montag: Thema anschauen.
  2. Dienstag: leichte Aufgaben üben.
  3. Mittwoch: schwierige Aufgaben üben.
  4. Donnerstag: Fragen aufschreiben.
  5. Freitag: kurz wiederholen.
  6. Wochenende: Pause und kurz prüfen.

So fühlt sich Lernen leichter an.


Wenn der Plan nicht klappt

Manchmal klappt ein Plan nicht.

Das ist normal.

Vielleicht bist Du krank.

Vielleicht dauert eine Aufgabe länger.

Vielleicht ist Besuch da.

Dann machst Du einen neuen kleinen Plan.

Sage nicht: Alles ist kaputt.

Sage: Ich passe meinen Plan an.


Hilfe-Sätze für Dich

Diese Sätze kannst Du nutzen:

  1. Ich brauche Hilfe beim Planen.
  2. Ich weiß nicht, womit ich anfangen soll.
  3. Kannst Du mir einen Wecker stellen?
  4. Ich möchte noch weiter schauen. Hilf mir bitte beim Aufhören.
  5. Ich mache erst eine Pause und dann weiter.


Stopp-Trick bei Bildschirmzeit

Wenn Du nicht aufhören willst, hilft der Stopp-Trick:

  1. Wecker hören.
  2. Tief einatmen.
  3. Bildschirm ausmachen.
  4. Gerät weglegen.
  5. Etwas anderes beginnen.
  6. Stolz sein.

Das ist Übung.

Mit Übung wird es leichter.


Kleine Selbstlern-Aufgaben im Kurs

Diese Aufgaben kannst Du alleine machen.


Aufgabe 1: Mein Zeitbild

Male einen Kreis.

Der Kreis ist Dein Nachmittag.

Male hinein:

  1. Lernzeit.
  2. Pause.
  3. Bewegung.
  4. Essen.
  5. Bildschirmzeit.
  6. Schlafvorbereitung.

Welche Fläche ist am größten?

Welche Fläche ist sehr klein?


Aufgabe 2: Bildschirm-Detektiv

Beobachte einen Tag.

Schreibe oder male:

  1. Wann war ich am Bildschirm?
  2. Was habe ich gemacht?
  3. War es Lernen oder Freizeit?
  4. Wie fühlte ich mich danach?
  5. Habe ich gut aufgehört?


Aufgabe 3: Pausen-Test

Teste drei Pausen:

  1. Bewegungspause.
  2. Trinkpause.
  3. Ruhepause.

Welche Pause hilft Dir am meisten?


Aufgabe 4: Ranzen-Check

Packe Deinen Ranzen mit dieser Reihenfolge:

  1. Stundenplan ansehen.
  2. Hefte einpacken.
  3. Bücher einpacken.
  4. Mäppchen prüfen.
  5. Sportbeutel prüfen.
  6. Brotdose und Flasche planen.
  7. Unterschriften prüfen.


Tipps für Erwachsene

Dieser Abschnitt ist für Eltern, Lehrkräfte und Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter.

Kinder lernen Planen durch Übung, Vorbild und klare Absprachen.

Hilfreich sind:

  1. Kurze, wiederholte Planungszeiten.
  2. Sichtbare Pläne mit Symbolen.
  3. Gemeinsame Medienregeln.
  4. Altersgerechte Inhalte.
  5. Bildschirmfreie Zeiten beim Essen und vor dem Schlafen.
  6. Bewegung und Schlaf als feste Teile des Tages.
  7. Freundliches Erinnern statt ständiges Schimpfen.
  8. Lob für gutes Aufhören.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist Lernzeit? (Zeit zum Lernen oder Üben) (!Zeit zum Schlafen) (!Zeit zum Streiten) (!Zeit zum Verstecken)




Was hilft Dir beim Starten einer Aufgabe? (Ein kleiner Plan) (!Ein lauter Fernseher) (!Viele offene Spiele) (!Ein unaufgeräumter Tisch)




Was ist eine gute kurze Pause? (Wasser trinken und sich strecken) (!Ein sehr langes Video starten) (!Ein neues Spiel beginnen) (!Die Hausaufgabe wegwerfen)




Was gehört zur Bildschirmzeit? (Zeit am Tablet oder Computer) (!Zeit beim Zähneputzen) (!Zeit beim Schuhe binden) (!Zeit beim Tischdecken)




Warum ist ein Wecker nützlich? (Er erinnert an Start und Ende) (!Er macht die Hausaufgaben alleine) (!Er schreibt ins Heft) (!Er packt den Ranzen)




Was ist eine gute Medienregel? (Ich frage vor der Nutzung) (!Ich nutze heimlich das Gerät) (!Ich schaue bis tief in die Nacht) (!Ich verrate meine Adresse)




Was hilft beim Wechsel auf die weiterführende Schule? (Ranzen am Abend packen) (!Aufgaben nie aufschreiben) (!Material zu Hause lassen) (!Tests vergessen)




Was machst Du, wenn der Plan nicht klappt? (Ich passe den Plan an) (!Ich gebe sofort alles auf) (!Ich verstecke mein Heft) (!Ich mache gar nichts mehr)




Was ist vor dem Schlafen besser als Bildschirmzeit? (Lesen oder zur Ruhe kommen) (!Ein spannendes Spiel starten) (!Viele Videos schauen) (!Laut chatten)




Was ist Medienkompetenz? (Medien klug und sicher nutzen) (!Medien immer heimlich nutzen) (!Nie Fragen stellen) (!Alles anklicken)





Memory

Lernzeit Üben und Arbeiten
Bildschirmzeit Zeit am Gerät
Pause Kopf erholt sich
Wecker Erinnerung an Ende
Tagesplan Reihenfolge für heute
Wochenplan Überblick über Tage
Medienregel Abmachung in der Familie





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Ankommen Nach der Schule trinken und kurz ausruhen
Planen Aufgaben ansehen und Reihenfolge wählen
Lernen Eine Aufgabe konzentriert bearbeiten
Pause Bewegen, trinken oder kurz ruhen
Bildschirmzeit Gerät nach Absprache nutzen






Kreuzworträtsel

Lernen Was machst Du, wenn Du übst und etwas besser verstehen willst?
Pause Wie heißt eine kurze Erholung zwischen zwei Aufgaben?
Wecker Was kann klingeln, wenn die Zeit vorbei ist?
Ranzen Was packst Du für den nächsten Schultag?
Regeln Was hilft, damit es weniger Streit um Medien gibt?
Schlaf Was brauchst Du nachts, damit Dein Körper sich erholt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein guter Tag beginnt oft mit einem einfachen

. Nach der Schule hilft es, zuerst kurz

. Danach kannst Du mit einer kleinen

starten. Wenn Dein Kopf müde wird, machst Du eine kurze

. Bildschirmzeit sprichst Du mit Deinen

ab. Ein

kann Dich an das Ende erinnern. Vor dem Schlafen ist Ruhe besser als ein

. Für die weiterführende Schule ist ein gepackter

sehr hilfreich.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Mein Tagesplan: Male Deinen Nachmittag mit vier Bildern: Ankommen, Lernen, Pause, Freizeit.
  2. Pausenidee: Erfinde eine Bewegungspause, die nur 2 Minuten dauert. Zeige sie einer anderen Person.
  3. Lernplatz: Räume Deinen Lernplatz auf. Mache vorher und nachher eine Zeichnung.
  4. Weckerübung: Stelle mit Hilfe einen Wecker für 10 Minuten. Arbeite in dieser Zeit an einer kleinen Aufgabe.


Standard

  1. Bildschirmtagebuch: Führe 3 Tage lang ein einfaches Tagebuch. Schreibe auf, wann Du Bildschirmzeit hattest und wie Du Dich danach gefühlt hast.
  2. Familienregel: Erfinde mit Deiner Familie 3 Medienregeln. Schreibe sie groß auf ein Blatt.
  3. Wochenplan: Erstelle einen Wochenplan mit Lernen, Bewegung, Pause und Bildschirmzeit.
  4. Ranzenmeister: Entwickle eine Checkliste für Deinen Schulranzen. Teste sie eine Woche lang.


Schwer

  1. Interview: Befrage ein älteres Kind aus der weiterführenden Schule. Frage, wie es Hausaufgaben und Handyzeit plant.
  2. Erklärplakat: Gestalte ein Plakat mit dem Titel: Erst planen, dann Bildschirmzeit.
  3. Erklärvideo: Drehe mit Erlaubnis ein kurzes Video. Erkläre darin 5 Tipps für einen guten Nachmittag.
  4. Klassenprojekt: Sammelt in der Klasse gute Pausenideen. Macht daraus eine Pausenkartei.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Tagesplan prüfen: Du bekommst einen Beispieltag. Er enthält zu viel Bildschirmzeit und keine Pause. Erkläre, was Du ändern würdest.
  2. Problem lösen: Ein Kind will nach der Schule sofort spielen und vergisst die Hausaufgaben. Entwickle einen freundlichen Plan für dieses Kind.
  3. Medienregel begründen: Wähle eine Medienregel aus. Erkläre, warum sie Streit vermeiden kann.
  4. Weiterführende Schule: Erkläre, warum ein Wochenplan in der neuen Schule helfen kann.
  5. Pause vergleichen: Vergleiche eine Bildschirm-Pause mit einer Bewegungspause. Welche Pause hilft besser beim Weiterlernen? Begründe Deine Meinung.
  6. Transferaufgabe: Plane einen Nachmittag vor einer Klassenarbeit. Denke an Lernen, Pause, Bewegung, Essen und Schlaf.
  7. Selbsteinschätzung: Beschreibe, was Dir beim Aufhören am Bildschirm leicht fällt und was noch schwer ist.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis kannst Du zeigen:

  1. Einen eigenen Tagesplan.
  2. Einen eigenen Wochenplan.
  3. Eine Liste mit 3 guten Pausenideen.
  4. Eine Familienregel zur Bildschirmzeit.
  5. Eine kurze Erklärung: So hilft mir ein Plan.
  6. Eine Checkliste für Deinen Schulranzen.
  7. Eine Reflexion: Das klappt schon gut. Das möchte ich noch üben.




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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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