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KI-Kunst – Kunst und künstliche Intelligenz

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KI-Kunst – Kunst und künstliche Intelligenz



Einleitung

KI-Kunst bezeichnet künstlerische Arbeiten und Prozesse, die mithilfe von künstlicher Intelligenz entstehen, durch sie verändert werden oder sich kritisch mit ihr auseinandersetzen. Dabei kann die KI selbst Bilder, Texte, Musik, Videos oder 3D-Formen erzeugen, sie kann aber auch nur ein Werkzeug im Arbeitsprozess sein: zum Entwerfen, Variieren, Restaurieren, Analysieren, Sortieren, Kombinieren oder Inspirieren. In diesem aiMOOC lernst Du, wie generative Kunst, maschinelles Lernen, Prompting, Trainingsdaten, Urheberrecht, Ethik und Kunstgeschichte zusammenhängen.

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Warum ist das Thema wichtig? KI-Bildgeneratoren können innerhalb kurzer Zeit visuell überzeugende Ergebnisse erzeugen. Dadurch verändern sich Arbeitsweisen in Design, Illustration, Fotografie, Film, Werbung, Museen, Kunstunterricht und Kreativwirtschaft. Zugleich entstehen neue Fragen: Wer ist Autorin oder Autor eines KI-Bildes? Welche Daten wurden für das Training genutzt? Werden Stereotype verstärkt? Muss ein KI-Anteil gekennzeichnet werden? Und kann ein maschinell erzeugtes Bild überhaupt als Kunst gelten?

Dieses Bild ist ein bekanntes Fallbeispiel für KI-Kunst im öffentlichen Kunstbetrieb. Es wurde mit Midjourney erzeugt und steht für die Debatte darüber, wie Wettbewerbe, Museen, Galerien und Urheberrechtsinstitutionen mit KI-generierten Bildern umgehen sollen.


Grundlagen: Was ist KI-Kunst?


Drei Rollen der KI im künstlerischen Prozess

KI-Kunst ist kein einheitlicher Stil. Sie beschreibt vielmehr unterschiedliche Arten, wie Künstliche Intelligenz in der Kunstproduktion eingesetzt wird. Für das Verständnis sind drei Rollen besonders hilfreich.

  1. KI als Generator: Ein Modell erzeugt auf Grundlage einer Eingabe neue Bilder, Texte, Musik, Videos oder andere Medien. Beispiele sind Text-zu-Bild-Generatoren, Text-zu-Video-Generatoren und Bild-zu-Bild-Systeme.
  2. KI als Werkzeug: Menschen nutzen KI, um vorhandene Arbeiten zu bearbeiten, zu vergrößern, zu kolorieren, zu restaurieren, zu analysieren oder in Varianten weiterzuentwickeln.
  3. KI als Inspiration: KI-Ausgaben dienen als Ideensammlung, Skizze, visuelles Experiment oder Reibungsfläche für menschliche Entscheidungen.

Entscheidend ist dabei nicht nur, dass ein Bild technisch erzeugt wurde. Entscheidend ist, wie Künstlerinnen und Künstler mit Auswahl, Absicht, Kontext, Bewertung und Präsentation umgehen. Ein KI-Bild entsteht selten durch einen einzelnen Knopfdruck. Oft gehören Recherche, Prompting, Variantenbildung, Kuration, Nachbearbeitung und kritische Reflexion dazu.


KI-Kunst zwischen Computerkunst und zeitgenössischer Kunst

KI-Kunst steht in einer längeren Geschichte der Computerkunst, Medienkunst und generativen Kunst. Schon lange vor heutigen Bildgeneratoren nutzten Künstlerinnen und Künstler Algorithmen, Zufallsverfahren, Plotter, Code, Sensoren oder interaktive Systeme. Moderne Deep-Learning-Modelle verändern diese Tradition, weil sie aus großen Datensammlungen Muster lernen und daraus neue, oft sehr realistisch wirkende Inhalte erzeugen können.

Für die Zeitgenössische Kunst ist KI deshalb nicht nur ein neues Werkzeug. Sie ist auch ein Thema: KI-Kunst fragt danach, wie Maschinen sehen, wie Daten Gesellschaft abbilden, wie Kreativität entsteht und wie sich das Verhältnis von Mensch, Technik und Bild verändert.


Technischer Hintergrund


Maschinelles Lernen und neuronale Netzwerke

Damit ein KI-System Bilder oder andere Medien erzeugen kann, wird es meist mit sehr großen Mengen an Trainingsdaten trainiert. Diese Daten können aus Bildern, Bildbeschreibungen, Tonaufnahmen, Texten, Videos oder anderen digitalen Informationen bestehen. Ein neuronales Netz lernt dabei nicht wie ein Mensch mit Bewusstsein, sondern berechnet statistische Muster: Welche Formen, Farben, Begriffe, Perspektiven, Texturen oder Stile treten häufig gemeinsam auf?

Ein künstliches neuronales Netz besteht aus vielen miteinander verbundenen Recheneinheiten. Es verarbeitet Eingaben, bildet Zwischenschichten und erzeugt Ausgaben. Bei Bildmodellen können diese Ausgaben neue Pixelanordnungen sein. Bei Sprachmodellen können es Wörter und Sätze sein. Bei multimodalen Systemen werden unterschiedliche Medienarten miteinander verbunden.


Generative Modelle

Generative KI bezeichnet Systeme, die neue Inhalte erzeugen. In der KI-Kunst sind besonders folgende Modelltypen wichtig.

  1. GAN: Ein Generator erzeugt Bilder, ein Diskriminator bewertet sie. Durch diesen Wettbewerb können plausible neue Bilder entstehen.
  2. Diffusionsmodell: Ein Bild entsteht schrittweise aus Rauschen. Das Modell lernt, Bildrauschen zu entfernen und dabei eine gewünschte Bildbeschreibung umzusetzen.
  3. Transformer: Ein Modelltyp, der Beziehungen zwischen Zeichen, Wörtern, Bildbereichen oder anderen Einheiten berechnet und für viele moderne KI-Systeme wichtig ist.
  4. Bild-Text-Modell: Ein System, das Bilder und Sprache miteinander verbindet, sodass Bildgeneratoren Begriffe, Stile und Bildinhalte besser aufeinander beziehen können.
  5. Multimodales Modell: Ein Modell, das mehrere Eingabe- und Ausgabeformen verarbeitet, etwa Text, Bild, Audio und Video.

Diese Technik bedeutet nicht, dass ein Modell die Welt versteht wie ein Mensch. Ein KI-System kann überzeugende Bilder erzeugen und trotzdem Fehler machen: zu viele Finger, unlogische Schatten, falsche Schrift, widersprüchliche Perspektiven oder historisch ungenaue Details. Deshalb ist Medienkritik ein zentraler Bestandteil von KI-Kunst.


Prompting: Sprache als künstlerisches Werkzeug


Was ist ein Prompt?

Ein Prompt ist eine Eingabe, mit der Du einem KI-System eine Aufgabe beschreibst. In der Bildgenerierung kann ein Prompt Bildinhalt, Stil, Komposition, Material, Licht, Perspektive, Farbigkeit, Stimmung und Ausschlüsse enthalten. Prompting ist damit eine neue Form der gestalterischen Anweisung. Es verbindet Sprache, Bildgestaltung, Ästhetik, Informatik und Kunstpädagogik.

Ein einfacher Prompt könnte lauten: „Eine surreale Stadtlandschaft aus Glas bei Sonnenaufgang.“ Ein präziserer Prompt könnte zusätzlich Angaben zu Perspektive, Bildausschnitt, Farbpalette, Licht, Technik und Stimmung enthalten. Dennoch garantiert auch ein präziser Prompt kein perfektes Ergebnis, weil KI-Ausgaben probabilistisch sind. Das bedeutet: Das Modell berechnet wahrscheinliche Ergebnisse, aber es arbeitet nicht wie ein exakter Kopierer menschlicher Absicht.


Vom Prompt zum Kunstwerk

Ein verantwortlicher KI-Kunstprozess besteht meist aus mehreren Schritten.

  1. Idee: Du entwickelst eine künstlerische Fragestellung oder Bildabsicht.
  2. Recherche: Du sammelst Informationen, Bildbezüge, historische Kontexte und rechtliche Hinweise.
  3. Prompting: Du formulierst Eingaben und testest verschiedene Varianten.
  4. Iteration: Du vergleichst Ergebnisse, passt den Prompt an und erzeugst weitere Varianten.
  5. Kuration: Du wählst Ergebnisse aus und begründest Deine Auswahl.
  6. Nachbearbeitung: Du bearbeitest das Ergebnis mit Bildbearbeitung, Collage, Zeichnung, Malerei, Sound, Text oder Installation weiter.
  7. Transparenz: Du dokumentierst, welche KI-Werkzeuge Du genutzt hast und welchen Anteil menschliche Entscheidungen hatten.


Kunst, Kreativität und Autorenschaft


Kann KI kreativ sein?

Ob Künstliche Intelligenz kreativ sein kann, hängt davon ab, wie Du Kreativität definierst. Wenn Kreativität bedeutet, neue Kombinationen zu erzeugen, kann KI kreativ wirken. Wenn Kreativität aber Absicht, Erfahrung, Verantwortung, Körperlichkeit, Biografie, gesellschaftliche Position und Bewusstsein umfasst, bleibt der menschliche Anteil zentral. KI erzeugt keine Bedeutung aus persönlichem Erleben. Bedeutung entsteht durch Menschen, die Werke auswählen, deuten, präsentieren und in soziale Zusammenhänge stellen.


Mensch-Maschine-Kollaboration

Viele KI-Kunstwerke entstehen als Mensch-Maschine-Interaktion. Der Mensch formuliert Ziele, trifft Entscheidungen, bewertet Varianten, verbindet Ergebnisse mit einer Aussage und übernimmt Verantwortung für Veröffentlichung und Kontext. Die KI erweitert den Möglichkeitsraum, ersetzt aber nicht automatisch künstlerisches Denken. Im Unterricht solltest Du deshalb nicht nur das Endbild betrachten, sondern den gesamten Prozess: Warum wurde dieses Bild erzeugt? Welche Alternativen wurden verworfen? Welche Daten, Stile und kulturellen Codes sind sichtbar? Welche Aussage entsteht erst durch die Präsentation?

Werke datenbasierter Kunstinstallationen zeigen, dass KI-Kunst nicht auf Einzelbilder beschränkt ist. Sie kann als Rauminstallation, Projektion, bewegtes Bild, Soundarbeit, interaktives System oder performative Arbeit erscheinen.


Urheberrecht, Lizenzen und Trainingsdaten


Warum ist Urheberrecht bei KI-Kunst kompliziert?

Das Urheberrecht schützt in vielen Rechtsordnungen vor allem persönliche geistige Schöpfungen von Menschen. Bei KI-Kunst stellen sich daher mehrere Fragen: Ist der menschliche Anteil ausreichend schöpferisch? Wurden geschützte Werke in den Trainingsdaten verwendet? Darf ein bestimmter Stil imitiert werden? Was erlauben die Nutzungsbedingungen des verwendeten KI-Dienstes? Darf ein Ergebnis kommerziell genutzt werden? Diese Fragen können je nach Land, Plattform, Lizenz und konkretem Werk unterschiedlich beantwortet werden.

Für die Schule, Ausbildung und Hochschule ist wichtig: KI-Ausgaben sind nicht automatisch frei nutzbar. Prüfe immer Lizenzen, Nutzungsbedingungen, Persönlichkeitsrechte, Markenrechte und Quellen. Besonders vorsichtig musst Du bei Bildern realer Personen, bei erkennbaren lebenden Künstlerinnen und Künstlern, bei Logos, bei geschützten Figuren und bei der Nachahmung aktueller Stile sein.


Trainingsdaten und Transparenz

Trainingsdaten sind für KI-Kunst zentral, weil sie beeinflussen, welche Formen, Gesichter, Körperbilder, kulturellen Muster, Stile und Wertungen ein Modell erzeugen kann. Wenn Datensätze unausgewogen sind, können Ergebnisse verzerrt sein. Wenn Daten ohne Zustimmung genutzt wurden, können rechtliche und ethische Konflikte entstehen. Deshalb ist Transparenz wichtig: Lernende sollten dokumentieren, welches Tool sie genutzt haben, welche Prompts verwendet wurden, ob Bilder nachbearbeitet wurden und wie sie mit Quellen umgehen.

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Kennzeichnung von KI-Inhalten

In vielen Kontexten ist es fair und zunehmend auch rechtlich relevant, KI-generierte oder KI-bearbeitete Inhalte zu kennzeichnen. Das gilt besonders, wenn Bilder dokumentarisch wirken, reale Personen darstellen, Nachrichten ähneln oder politische Aussagen transportieren. Transparente Kennzeichnung schützt Publikum, Urheberinnen und Urheber, Lernende und Institutionen. Sie ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Teil verantwortlicher Medienbildung.

Die Debatte um KI-Kunst ist kontrovers. Einige sehen KI als demokratisierendes Werkzeug, andere als Gefahr für kreative Berufe, Urheberrechte und kulturelle Vielfalt. Ein guter Lernkurs berücksichtigt beide Seiten und prüft Argumente statt nur Begeisterung oder Ablehnung zu wiederholen.


Ethik und Gesellschaft


Bias, Stereotype und Diskriminierung

Ein Bias ist eine systematische Verzerrung. KI-Systeme können gesellschaftliche Vorurteile aus Daten übernehmen und verstärken. Wenn ein Bildgenerator bestimmte Berufe immer mit bestimmten Geschlechtern, Hautfarben oder Körperbildern verbindet, ist das kein neutraler Zufall. Es zeigt, dass Datensätze und Modellentscheidungen kulturell geprägt sind. In der Kunst kann der bewusste Umgang mit Bias kritisch genutzt werden. Problematisch wird es, wenn Verzerrungen unbemerkt bleiben und als „objektive“ Darstellung erscheinen.


Deepfakes und Realitätsverlust

Deepfakes sind künstlich erzeugte oder manipulierte Medien, die reale Personen, Stimmen oder Ereignisse täuschend echt darstellen können. Künstlerisch können Deepfakes Macht, Identität, Erinnerung und Wahrheit befragen. Gesellschaftlich können sie aber auch Desinformation, Rufschädigung und Manipulation fördern. Deshalb musst Du bei realistisch wirkenden KI-Bildern fragen: Wer hat das erzeugt? Zu welchem Zweck? Gibt es Quellen? Ist eine Person einverstanden? Wird das Publikum getäuscht?


Nachhaltigkeit und Ressourcen

KI-Systeme benötigen Rechenleistung, Speicher, Energie und Hardware. Auch dieser Aspekt gehört zur Verantwortung. Nicht jeder kleine Prompt ist ein ökologisches Hauptproblem, aber massenhafte Bildgenerierung, große Trainingsläufe und ständig neue Modellversionen haben Ressourcenfolgen. Nachhaltige KI-Kunst fragt daher auch: Muss ich hundert Varianten erzeugen? Kann ich gezielter arbeiten? Welche Werkzeuge sind nötig? Wie kann ich digitale Arbeit bewusst gestalten?


KI-Kunst im Kunstbetrieb


Museen, Galerien und Wettbewerbe

Museen, Galerien, Festivals und Wettbewerbe diskutieren, wie KI-Kunst eingeordnet werden soll. Manche Ausstellungen zeigen KI als neues Medium, andere thematisieren die gesellschaftlichen Folgen von Automatisierung, Datenkultur und maschinellem Sehen. Im Kunstbetrieb zählt nicht nur, wie ein Bild aussieht, sondern auch, welche Idee dahintersteht, wie es präsentiert wird, welche Geschichte es erzählt und welche Debatte es auslöst.

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Neue Berufsbilder und Kompetenzen

KI verändert kreative Berufe. Für Künstlerinnen und Künstler, Designer, Fotografinnen und Fotografen, Illustratorinnen und Illustratoren, Kuratorinnen und Kuratoren und Lehrkräfte entstehen neue Kompetenzen: Prompting, Datenkompetenz, Lizenzprüfung, kritische Bildanalyse, ethische Bewertung, ästhetische Auswahl und transparente Dokumentation. Gleichzeitig bleibt klassisches Können wichtig: Zeichnung, Komposition, Farbe, Material, Kunstgeschichte, Konzeptentwicklung und Kritikfähigkeit helfen Dir, KI-Ergebnisse nicht nur zu erzeugen, sondern sinnvoll zu beurteilen.


Analyse von KI-Kunstwerken


Leitfragen für die Bildanalyse

Wenn Du KI-Kunst untersuchst, kannst Du klassische Bildanalyse mit technischer und ethischer Analyse verbinden.

  1. Beschreibung: Was ist sichtbar? Welche Motive, Farben, Formen, Perspektiven und Materialien erscheinen?
  2. Gestaltung: Wie wirken Komposition, Licht, Raum, Rhythmus, Kontrast und Stil?
  3. Kontext: Welches Tool, welcher Prompt, welche Datenkultur und welche kunsthistorischen Bezüge sind relevant?
  4. Aussage: Welche Wirkung, Deutung oder Kritik entsteht?
  5. Transparenz: Ist erkennbar, wie KI eingesetzt wurde?
  6. Ethik: Gibt es Probleme mit Stereotypen, Täuschung, Persönlichkeitsrechten oder Urheberrecht?
  7. Reflexion: Welche menschlichen Entscheidungen prägen das Werk?


Kriterien für eigene KI-Kunstprojekte

Ein gutes KI-Kunstprojekt ist nicht nur technisch beeindruckend. Es sollte eine klare Frage, eine bewusste Gestaltung, eine nachvollziehbare Dokumentation und eine reflektierte Haltung enthalten. Wichtig ist auch, dass Du nicht alles veröffentlichst, was ein System erzeugt. Künstlerische Qualität entsteht oft durch Auswahl, Reduktion und Begründung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bezeichnet KI-Kunst? (Kunstwerke und Prozesse die mithilfe von KI entstehen oder von ihr beeinflusst werden) (!Kunstwerke die ausschließlich von Robotern gemalt werden) (!Kunstwerke die nur ohne Computer entstehen) (!Kunstwerke die grundsätzlich kein menschliches Konzept haben)




Welche drei Rollen kann KI in künstlerischen Prozessen besonders häufig übernehmen? (Generator Werkzeug und Inspiration) (!Museum Galerie und Markt) (!Pinsel Farbe und Leinwand) (!Kopie Zitat und Plagiat)




Was ist ein Prompt? (Eine Eingabe die einem KI-System eine Aufgabe beschreibt) (!Ein fertiges Kunstwerk ohne Entstehungsprozess) (!Eine gesetzliche Lizenz für digitale Bilder) (!Ein Museumskatalog über Computerkunst)




Warum sind Trainingsdaten bei KI-Kunst wichtig? (Sie prägen Ergebnisse und können Rechte sowie Vorurteile betreffen) (!Sie ersetzen jede künstlerische Entscheidung) (!Sie verhindern automatisch alle Fehler) (!Sie machen jedes Bild urheberrechtsfrei)




Was ist ein neuronales Netz in diesem Zusammenhang? (Ein Modell das Muster aus Daten lernt) (!Ein traditionelles Druckverfahren) (!Ein Museum für digitale Kunst) (!Ein Urheberrechtsvertrag)




Was bedeutet Iteration im KI-Kunstprozess? (Ein Ergebnis wird schrittweise geprüft verändert und verbessert) (!Ein Bild wird ohne Auswahl sofort veröffentlicht) (!Ein Computer wird vom Internet getrennt) (!Ein Werk wird ausschließlich mit Öl gemalt)




Warum ist die Kennzeichnung von KI-Inhalten wichtig? (Sie macht den KI-Anteil transparent) (!Sie macht jedes Bild automatisch wertvoll) (!Sie verhindert jede Form von Kritik) (!Sie ersetzt die Quellenprüfung vollständig)




Was ist ein Deepfake? (Eine künstlich erzeugte oder manipulierte Darstellung realer Personen oder Ereignisse) (!Ein besonders alter Kunststil) (!Ein analoges Zeichenwerkzeug) (!Ein Museumspreis für Fotografie)




Welches Problem kann Bias in KI-Systemen verursachen? (Verzerrte oder stereotype Darstellungen) (!Perfekte Neutralität in allen Bildern) (!Automatische Urheberrechtsprüfung) (!Vollständig zufällige Kunstgeschichte)




Warum reicht ein guter Prompt allein nicht für verantwortliche KI-Kunst? (Weil Konzept Auswahl Bewertung und Verantwortung dazugehören) (!Weil Prompts in der Kunst verboten sind) (!Weil KI-Bilder nie bearbeitet werden dürfen) (!Weil Kunstwerke keine Bedeutung haben können)





Memory

Prompt Texteingabe
Trainingsdaten Lernmaterial
Bias Verzerrung
Iteration Überarbeitung
Deepfake Täuschungsrisiko
Urheberrecht Schutzrecht
Kuration Auswahl





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Konzept Künstlerische Ausgangsidee
Prompt Sprachliche Bildanweisung
Generation Berechnung von Varianten
Kuration Auswahl und Bewertung
Transparenz Kennzeichnung des KI-Anteils




Ordne die Begriffe so zu, dass ein verantwortlicher Prozess von der künstlerischen Idee bis zur Veröffentlichung sichtbar wird.


Kreuzworträtsel

Prompt Wie nennt man eine Texteingabe an einen Bildgenerator?
Dataset Wie nennt man eine Sammlung von Trainingsdaten in der Informatik?
Bias Wie heißt eine systematische Verzerrung in Daten oder Ergebnissen?
Deepfake Wie nennt man eine täuschend echte KI-Manipulation von Medien?
Kuration Wie nennt man die bewusste Auswahl und Anordnung von Kunstwerken?
Algorithmus Wie heißt eine eindeutige Rechenvorschrift?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

KI-Kunst entsteht, wenn künstlerische Prozesse durch

geprägt werden. Ein

beschreibt dem System, welche Bildidee umgesetzt werden soll. Die Qualität der Ausgabe hängt nicht nur von der Formulierung, sondern auch von den

ab. Beim

werden Begriffe, Stilhinweise und Einschränkungen gezielt kombiniert. Künstlerische Verantwortung bedeutet, Ergebnisse zu prüfen und nicht automatisch als wahr oder neutral zu übernehmen. Eine wichtige Gefahr sind

, weil Datensammlungen gesellschaftliche Muster enthalten können. Bei realistisch wirkenden Medien ist die

besonders wichtig. Das

schützt menschliche schöpferische Leistungen und ist bei KI-Werken sorgfältig zu prüfen. Ein gelungener KI-Kunstprozess verbindet technische Möglichkeiten mit

und kritischer Reflexion.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Bildbeschreibung: Wähle ein KI-Kunstwerk oder ein Beispielbild aus Wikimedia Commons und beschreibe sachlich, was Du siehst, ohne es sofort zu bewerten.
  2. Prompt-Experiment: Formuliere drei unterschiedliche Prompts zu derselben Bildidee und vergleiche, welche Wörter die stärkste Wirkung auf das Ergebnis haben.
  3. Transparenznotiz: Schreibe eine kurze Kennzeichnung für ein fiktives KI-Bild, in der Tool, Prompt-Idee und menschliche Nachbearbeitung genannt werden.
  4. Begriffsplakat: Gestalte ein Lernplakat zu fünf Fachbegriffen wie Prompt, Trainingsdaten, Bias, Deepfake und Urheberrecht.

Standard

  1. Bildanalyse: Analysiere ein KI-Kunstwerk nach Motiv, Komposition, Farbwirkung, Stil, möglichem Prompt und gesellschaftlicher Aussage.
  2. Ethik-Debatte: Führe eine Pro-und-Kontra-Diskussion zur Frage, ob KI-Bilder in Kunstwettbewerben zugelassen werden sollten.
  3. Kunstgeschichte: Vergleiche KI-Kunst mit einem Beispiel aus Computerkunst, Fotografie oder Collage und arbeite Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus.
  4. Dokumentation: Erstelle ein kleines KI-Kunstprojekt und dokumentiere Idee, Prompts, Varianten, Auswahlentscheidungen, Nachbearbeitung und Kennzeichnung.

Schwer

  1. Urheberrecht: Entwickle einen Entscheidungsbaum, mit dem Lernende prüfen können, ob sie ein KI-Bild veröffentlichen dürfen.
  2. Ausstellungskonzept: Kuratiere eine fiktive Ausstellung mit dem Titel Mensch Maschine Bild und begründe Auswahl, Raumfolge, Wandtexte und Vermittlungsprogramm.
  3. Bias-Analyse: Untersuche, wie ein KI-System verschiedene Berufe, Altersgruppen oder Kulturen visualisiert, und formuliere eine kritische Auswertung.
  4. Künstlerisches Statement: Erstelle ein eigenes Werk, das KI nicht nur nutzt, sondern kritisch kommentiert, und schreibe ein Statement zu Absicht, Methode und Verantwortung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum ein KI-Bild technisch beeindruckend sein kann, aber trotzdem künstlerisch oder ethisch problematisch bleibt.
  2. Fallanalyse: Beurteile, ob ein KI-generiertes Bild in einer Schülerzeitung veröffentlicht werden sollte, wenn es wie ein echtes Pressefoto aussieht.
  3. Argumentation: Entwickle eine begründete Position zur Aussage: KI ist kein Künstler, aber ein künstlerisches Medium.
  4. Vergleich: Vergleiche die Rolle der KI mit der Rolle der Kamera in der Geschichte der Fotografie und arbeite Chancen und Widerstände heraus.
  5. Problemlösung: Entwirf Regeln für eine Klasse, die KI-Bildgeneratoren im Kunstunterricht verantwortungsvoll nutzen möchte.
  6. Reflexion: Zeige, wie Prompting, Kuration und Nachbearbeitung zusammenwirken, damit aus einer KI-Ausgabe ein bewusst gestaltetes Kunstprojekt wird.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du KI-Kunst nicht nur bedienen, sondern verstehen, beurteilen und verantwortungsvoll einsetzen kannst.

  1. Fachwissen: Du erklärst zentrale Begriffe wie KI-Kunst, Prompt, Trainingsdaten, Bias, Deepfake, generative KI und Urheberrecht.
  2. Analysekompetenz: Du analysierst ein KI-Kunstwerk formal, technisch, kontextuell und ethisch.
  3. Gestaltungskompetenz: Du entwickelst eine eigene künstlerische Idee und setzt KI bewusst als Werkzeug, Generator oder Inspirationsquelle ein.
  4. Dokumentation: Du hältst Prompts, Toolnutzung, Varianten, Auswahlentscheidungen, Nachbearbeitung und Kennzeichnung nachvollziehbar fest.
  5. Reflexion: Du begründest, welche Verantwortung Du bei Veröffentlichung, Quellenprüfung, Lizenzfragen und möglicher Täuschung übernimmst.
  6. Präsentation: Du präsentierst Dein Ergebnis mit einem kurzen künstlerischen Statement und beantwortest kritische Rückfragen.




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