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Joy Division - Post-Punk und Factory Records

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Joy Division - Post-Punk und Factory Records



Einleitung

Joy Division war eine britische Post-Punk-Band aus Manchester, die zwischen 1976 und 1980 aktiv war. Die Gruppe bestand in ihrer prägenden Besetzung aus Ian Curtis am Gesang, Bernard Sumner an Gitarre und Keyboard, Peter Hook am Bass und Stephen Morris am Schlagzeug. Ihr Werk ist kurz, aber außergewöhnlich einflussreich: Die Studioalben Unknown Pleasures und Closer gelten als zentrale Bezugspunkte des Post-Punk, weil sie die rohe Energie des Punk mit düsterer Atmosphäre, minimalistischen Strukturen, experimenteller Studiotechnik und einer eigenständigen Ästhetik verbanden.

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In diesem aiMOOC lernst Du, wie Joy Division aus der lokalen Musikszene Manchesters hervorging, warum Factory Records für die Band so wichtig war, welche Rolle Produzent Martin Hannett für den Sound spielte, wie das Albumcover von Unknown Pleasures zur Popikone wurde und warum der Tod von Ian Curtis die Rezeption der Band bis heute prägt. Du untersuchst außerdem, wie Musik, Design, Stadtgeschichte, Medienkultur und Jugendkultur zusammenwirken können.

Hinweis zu sensiblen Themen: Im Kurs wird auch angesprochen, dass Ian Curtis 1980 durch Suizid starb. Das Thema wird sachlich, respektvoll und ohne sensationsorientierte Details behandelt. Wenn Dich Gedanken an Selbstverletzung, Suizid oder starke seelische Belastung betreffen, sprich bitte sofort mit einer vertrauten Person, einer Beratungsstelle, dem schulischen Unterstützungsteam oder dem medizinischen Notdienst.


Thema und Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Joy Division für den Post-Punk bedeutsam macht. Du kannst zentrale Merkmale der Alben Unknown Pleasures und Closer beschreiben, die Rollen von Ian Curtis, Peter Hook, Bernard Sumner, Stephen Morris, Martin Hannett, Peter Saville, Tony Wilson und Factory Records einordnen und den kulturellen Kontext von Manchester am Ende der 1970er Jahre analysieren. Außerdem lernst Du, Musik nicht nur als Klang, sondern auch als Zusammenspiel von Text, Aufnahmeverfahren, Bildsprache, Labelpolitik, Live-Auftritten und Erinnerungskultur zu betrachten.


Zentrale Leitfragen

  1. Musikgeschichte: Wie wurde aus der Energie des Punk ein atmosphärischer, experimenteller Post-Punk-Sound?
  2. Bandanalyse: Welche Aufgaben übernahmen Ian Curtis, Peter Hook, Bernard Sumner und Stephen Morris im Klangbild von Joy Division?
  3. Albumanalyse: Warum gelten Unknown Pleasures und Closer als Schlüsselwerke?
  4. Labelkultur: Wie beeinflusste Factory Records die künstlerische Freiheit der Band?
  5. Designgeschichte: Warum wurde die visuelle Gestaltung von Peter Saville so prägend?
  6. Kulturkritik: Wie geht man verantwortungsvoll mit der problematischen Geschichte des Bandnamens und mit der Tragik um Ian Curtis um?


Historischer Kontext: Manchester, Punk und Post-Punk

Joy Division entstand in einer Zeit sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Umbrüche. Manchester war in den 1970er Jahren von industrieller Vergangenheit, Arbeitskämpfen, städtischem Wandel und einer lebendigen Musikszene geprägt. Viele junge Musikerinnen und Musiker suchten nach Ausdrucksformen, die nicht mehr nach klassischem Rock klangen. Der Punk hatte gezeigt, dass man nicht perfekt ausgebildet sein musste, um Musik zu machen. Entscheidend waren Energie, Haltung, Dringlichkeit und der Wunsch, eigene Regeln zu schaffen.

Der Begriff Post-Punk bezeichnet keine einheitliche Stilrichtung, sondern eine offene Experimentierhaltung nach dem Punk. Viele Bands übernahmen die Direktheit des Punk, erweiterten sie aber durch ungewöhnliche Rhythmen, elektronische Klänge, Funk- und Dub-Einflüsse, Kunsthochschulästhetik, literarische Texte oder minimalistische Strukturen. Joy Division entwickelte daraus einen besonders konzentrierten Klang: tiefe Stimme, viel Raum zwischen den Instrumenten, markanter Bass, treibendes Schlagzeug, spärliche Gitarre, kalte Synthesizerflächen und eine Produktion, die Leere und Hall als Gestaltungsmittel nutzte.


Von Stiff Kittens und Warsaw zu Joy Division

Die frühen Anfänge der Band liegen in der Musikszene um Manchester. Bernard Sumner und Peter Hook gründeten nach dem Eindruck eines Konzerts der Sex Pistols eine Band. In der Frühphase tauchten Namen wie Stiff Kittens und Warsaw auf. Der Name Warsaw bezog sich auf den Titel Warszawa von David Bowie, wurde aber wegen möglicher Verwechslung mit der Londoner Band Warsaw Pakt aufgegeben. Ab 1978 trat die Gruppe als Joy Division auf.

Der Bandname ist historisch belastet. Er verweist auf eine Bezeichnung, die im Zusammenhang mit nationalsozialistischer Gewalt und sexualisierter Ausbeutung steht und über den Roman House of Dolls bekannt wurde. Im Unterricht ist es wichtig, diesen Hintergrund kritisch zu benennen: Die musikalische Bedeutung der Band darf nicht dazu führen, problematische Zeichen, Namen oder Provokationsstrategien unreflektiert zu übernehmen. Eine verantwortungsvolle Auseinandersetzung fragt daher immer auch: Welche Wirkung haben Namen, Bilder und kulturelle Codes?


Die Bandmitglieder


Ian Curtis: Stimme, Texte und Bühnenpräsenz

Ian Curtis war Sänger und Texter von Joy Division. Seine tiefe, eindringliche Stimme, seine konzentrierte Bühnenpräsenz und seine Texte prägten das Bild der Band stark. Curtis schrieb über Entfremdung, Kontrolle, Verlust, Isolation, Beziehungen, innere Konflikte und gesellschaftliche Kälte. Viele Texte wirken offen und mehrdeutig: Sie lassen Raum für persönliche Deutungen, ohne einfache Lösungen anzubieten.

Curtis lebte mit Epilepsie, gesundheitlichen Belastungen und persönlichen Krisen. Diese Aspekte dürfen nicht romantisiert werden. Für eine sachliche Analyse ist wichtig: Kunst kann Leid ausdrücken, aber Leid ist kein romantischer Wert an sich. Der respektvolle Blick auf Curtis unterscheidet zwischen künstlerischer Leistung, biografischer Realität und späterer Mythenbildung.


Peter Hook: Der melodische Bass als Leitstimme

Peter Hook entwickelte einen Bassstil, der in vielen Joy-Division-Stücken nicht nur den Grundton stützt, sondern melodisch hervortritt. Sein Bass bewegt sich häufig in höheren Lagen und übernimmt eine Art zweite Hauptstimme. Dadurch entsteht ein Spannungsverhältnis: Die Gitarre spielt oft sparsam, während der Bass Linien zeichnet, die sofort wiedererkennbar sind. Dieser Ansatz beeinflusste viele spätere Alternative-Rock-, Indie-Rock- und Post-Punk-Revival-Bands.


Bernard Sumner: Gitarre, Synthesizer und Klangflächen

Bernard Sumner spielte Gitarre und Keyboard. Seine Gitarrenarbeit war selten virtuos im klassischen Sinn, aber sehr wirksam: kurze Figuren, kantige Akkorde, Lücken, Wiederholungen und atmosphärische Flächen. In späteren Stücken werden Synthesizer wichtiger. Damit öffnete sich die Band bereits in Richtung elektronischer Klangwelten, die nach Joy Division im Nachfolgeprojekt New Order eine zentrale Rolle spielten.


Stephen Morris: Präzision, Rhythmus und maschinelle Energie

Stephen Morris prägte den Sound durch ein sehr kontrolliertes, präzises Schlagzeugspiel. Seine Rhythmen wirken oft mechanisch, aber zugleich körperlich. Sie treiben die Musik voran, ohne sie zu überladen. Gerade diese Verbindung aus menschlicher Energie und fast maschinenhafter Genauigkeit wurde zu einem Kennzeichen vieler Post-Punk-Produktionen.


Factory Records und die Idee künstlerischer Freiheit

Factory Records wurde in Manchester mit Persönlichkeiten wie Tony Wilson, Alan Erasmus, Peter Saville und Martin Hannett verbunden. Das Label war nicht nur eine Plattenfirma, sondern ein kulturelles Netzwerk: Musik, Design, Clubkultur, Fernsehen, Stadtidentität und unabhängige Produktion griffen ineinander. Factory Records gab Joy Division eine Umgebung, in der Experimente möglich waren. Das Label wurde später auch mit dem Club The Haçienda verbunden, der für die Musikgeschichte Manchesters wichtig wurde.

Factory Records war für seinen besonderen Umgang mit Katalognummern, Design und künstlerischem Selbstverständnis bekannt. Veröffentlichungen wurden nicht nur als Tonträger gedacht, sondern als kulturelle Objekte. Das passte zu Joy Division: Die Musik, das Coverdesign, die Typografie, die Auftritte und die mediale Inszenierung bildeten eine Gesamtästhetik.


Unknown Pleasures

Unknown Pleasures erschien am 15. Juni 1979 als Debütalbum von Joy Division bei Factory Records. Das Album wurde in den Strawberry Studios in Stockport aufgenommen und von Martin Hannett produziert. Es enthält zehn Stücke und gilt als eines der wichtigsten Alben des Post-Punk. Viele Songs verbinden treibende Energie mit Distanz, Räumlichkeit und einer düsteren, kontrollierten Atmosphäre.


Klang und Produktion

Der Produzent Martin Hannett veränderte den Klang der Band entscheidend. Während Joy Division live oft lauter, rauer und direkter klang, schuf Hannett im Studio einen Sound mit Hall, Raum, Stille, ungewöhnlichen Geräuschen und klarer Trennung der Instrumente. Dadurch wirkt Unknown Pleasures nicht wie ein bloßes Abbild eines Konzerts, sondern wie ein eigenständiger Klangraum. Die Produktion macht hörbar, dass Leere, Nachhall und Distanz genauso bedeutungsvoll sein können wie Lautstärke.

Typische Merkmale sind:

  1. Basslinie: Der Bass von Peter Hook übernimmt häufig melodische Funktionen.
  2. Schlagzeug: Stephen Morris erzeugt präzise, treibende Strukturen.
  3. Gitarre: Bernard Sumner setzt kurze, schneidende oder flächige Elemente ein.
  4. Gesang: Ian Curtis singt mit tiefer Stimme, oft zwischen Kontrolle und Ausbruch.
  5. Produktion: Hall, Raum und Geräuschästhetik verstärken die emotionale Spannung.


Cover und visuelle Ikone

Das berühmte Cover von Unknown Pleasures wurde von Peter Saville gestaltet. Es zeigt eine grafische Darstellung von Radiopulsen eines Pulsars. Die Vorlage stammt aus einer wissenschaftlichen Abbildung und wurde zu einem der bekanntesten Motive der Pop- und Designgeschichte. Bemerkenswert ist, dass das Cover nicht auf klassische Bandfotografie setzt. Es wirkt abstrakt, wissenschaftlich, geheimnisvoll und offen für Deutungen. Genau dadurch passt es zum Klang des Albums.

Für die Analyse ist wichtig: Das Cover ist nicht nur Dekoration. Es steuert, wie Hörerinnen und Hörer die Musik wahrnehmen. Es verbindet Wissenschaft, Minimalismus, Schwarzweißästhetik, Popkultur und Grafikdesign.


Closer

Closer ist das zweite und letzte Studioalbum von Joy Division. Es wurde 1980 veröffentlicht, nachdem Ian Curtis gestorben war. Das Album wirkt im Vergleich zu Unknown Pleasures noch dichter, ernster und experimenteller. Viele Stücke sind langsamer, räumlicher und stärker von Synthesizerklängen geprägt. Closer wird häufig als künstlerischer Höhepunkt der Band beschrieben, weil es die musikalische Sprache von Joy Division konsequent weiterentwickelt.


Musikalische Entwicklung

Auf Closer ist die Band hörbar gereifter. Die Arrangements wirken kontrollierter, die Rhythmen komplexer, die Klangflächen größer. Der Bass bleibt prägend, aber der Gesamtsound ist noch stärker von Atmosphäre, Wiederholung und Spannung bestimmt. Die Stimme von Ian Curtis erscheint oft distanziert und zugleich eindringlich. Dadurch entsteht eine Musik, die nicht einfach traurig ist, sondern viele Schichten besitzt: Beklemmung, Energie, Schönheit, Kälte, Kontrollverlust und formale Strenge.


Rezeption nach Ian Curtis' Tod

Ian Curtis starb im Mai 1980, kurz bevor die Band zu einer geplanten Nordamerika-Tournee aufbrechen sollte. Nach seinem Tod erschienen Closer und die Single Love Will Tear Us Apart in einem veränderten Licht. Viele Menschen hörten die Musik nun durch die Biografie des Sängers. Das kann einerseits erklären, warum die Band so stark erinnert wird. Andererseits besteht die Gefahr, die Musik nur noch als Vorzeichen einer Tragödie zu deuten. Eine gute Analyse betrachtet beides: die biografischen Umstände und die eigenständige künstlerische Qualität.


Post-Punk: Merkmale am Beispiel Joy Division

Joy Division zeigt besonders deutlich, wie Post-Punk funktioniert. Der Stil löst sich von klassischen Rockmustern, ohne die Energie des Punk völlig aufzugeben. Die Musik wirkt reduziert, aber nicht simpel. Sie lebt von Wiederholung, Spannung und Klangarchitektur.


Klangliche Merkmale

  1. Minimalismus: Viele Stücke verwenden wenige Motive, die konsequent wiederholt und variiert werden.
  2. Raumklang: Hall, Echo und Distanz erzeugen eine Atmosphäre, die fast architektonisch wirkt.
  3. Rhythmus: Schlagzeug und Bass treiben die Musik an und bilden oft das Zentrum.
  4. Melodischer Bass: Peter Hooks Basslinien sind häufig ein Hauptmerkmal der Songs.
  5. Textur: Gitarren und Synthesizer schaffen Oberflächen, Kälte, Reibung und Spannung.
  6. Stimme: Ian Curtis' Gesang wirkt erzählend, beschwörend und zugleich verletzlich.


Textliche und kulturelle Merkmale

Die Texte von Joy Division lassen sich nicht auf einfache Botschaften reduzieren. Sie arbeiten mit Bildern von Kontrolle, Entfernung, Zerbrechlichkeit, Leere, Konflikt und Suche nach Orientierung. Gerade weil die Texte nicht alles erklären, eignen sie sich für verschiedene Lesarten. Im Unterricht kannst Du untersuchen, welche Wirkung entsteht, wenn Musik, Stimme, Text und Produktion in dieselbe Richtung weisen oder sich gegenseitig widersprechen.


Martin Hannett und das Studio als Instrument

Martin Hannett war nicht nur Techniker, sondern ein klanglicher Mitgestalter. Er verstand das Studio als Instrument. Das bedeutet: Aufnahme, Mischung, Raum, Geräusch, Distanz und Nachbearbeitung sind Teil der Komposition. Bei Joy Division wurde dadurch aus einer Live-Band ein Studioereignis mit eigener Ästhetik. Hannett ließ Instrumente einzeln wirken, setzte ungewöhnliche Geräusche ein und öffnete Zwischenräume. Für Lernende ist das ein gutes Beispiel dafür, dass Musikproduktion keine neutrale Verpackung ist, sondern Bedeutung erzeugt.


Peter Saville und die visuelle Sprache

Peter Saville entwickelte für Factory Records und Joy Division eine visuelle Sprache, die bis heute einflussreich ist. Seine Gestaltung verzichtete oft auf plakative Werbung und setzte stattdessen auf Typografie, Abstraktion, Ordnung und Rätselhaftigkeit. Die Cover von Unknown Pleasures und Closer zeigen, dass Musikdesign nicht bloß verkaufen muss, sondern ein Denkraum sein kann. Ein Cover kann Fragen stellen: Was höre ich? Welche Stimmung wird vorbereitet? Welche kulturellen Bezüge werden aktiviert?


Wirkung und Nachleben

Nach Ian Curtis' Tod gründeten Bernard Sumner, Peter Hook und Stephen Morris mit Gillian Gilbert die Band New Order. New Order verband Elemente aus Post-Punk, elektronischer Musik, Dance und Clubkultur. Dadurch setzte sich ein Teil der Joy-Division-Geschichte in neuer Form fort. Factory Records, The Haçienda und New Order machten Manchester in den 1980er und 1990er Jahren zu einem wichtigen Ort der Popgeschichte.

Joy Division beeinflusste zahlreiche spätere Bands und Szenen: Gothic Rock, Alternative Rock, Indie-Rock, Cold Wave, Dark Wave und das Post-Punk-Revival. Der Einfluss zeigt sich nicht nur im Klang, sondern auch in Bühnenhaltung, Covergestaltung, Mode, Fotografie und der Idee, dass populäre Musik existenzielle Themen ernsthaft bearbeiten kann.


Kritische Perspektiven

Ein vollständiger Blick auf Joy Division muss auch kritisch sein. Dazu gehören die problematische Herkunft des Bandnamens, die Gefahr der Verklärung von Ian Curtis' Leid, die Vermarktung des Unknown-Pleasures-Motivs als Modezeichen und die Frage, wie Popkultur mit Erinnerung, Krankheit und Tod umgeht. Kritisch zu sein heißt nicht, die Musik abzuwerten. Es bedeutet, die Bedingungen ihrer Entstehung, Wirkung und Aneignung ernst zu nehmen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Aus welcher Stadt stammte Joy Division? (Manchester) (!Liverpool) (!London) (!Birmingham)




Welches Genre wird besonders eng mit Joy Division verbunden? (Post-Punk) (!Britpop) (!Disco) (!Progressive Metal)




Wie heißt das Debütalbum von Joy Division? (Unknown Pleasures) (!Closer) (!Low) (!Technique)




Welches Label veröffentlichte zentrale Werke von Joy Division? (Factory Records) (!Motown) (!Blue Note) (!Island Records)




Wer war der Sänger und Texter von Joy Division? (Ian Curtis) (!Peter Hook) (!Tony Wilson) (!Peter Saville)




Welches Instrument prägte Peter Hook besonders stark? (Bass) (!Saxophon) (!Violine) (!Klavier)




Wer produzierte Unknown Pleasures und prägte den räumlichen Studio-Sound? (Martin Hannett) (!David Bowie) (!Brian Eno) (!Quincy Jones)




Wer gestaltete wichtige visuelle Arbeiten im Umfeld von Factory Records? (Peter Saville) (!Stephen Morris) (!Iggy Pop) (!Rob Gretton)




Welches Album erschien nach dem Tod von Ian Curtis als zweites Studioalbum der Band? (Closer) (!Substance) (!Power, Corruption and Lies) (!Movement)




Welche Band entstand nach dem Ende von Joy Division aus den verbliebenen Mitgliedern? (New Order) (!The Smiths) (!Oasis) (!The Stone Roses)





Memory

Joy Division Post-Punk-Band aus Manchester
Ian Curtis Sänger und Texter
Peter Hook melodischer Bass
Unknown Pleasures Debütalbum von 1979
Closer zweites Studioalbum
Factory Records unabhängiges Label
Martin Hannett prägender Produzent
Peter Saville visuelle Gestaltung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Warsaw früher Bandname
Unknown Pleasures Debütalbum
Factory Records unabhängiges Label
Closer letztes Studioalbum
New Order Nachfolgeprojekt






Kreuzworträtsel

Curtis Wie lautet der Nachname des Sängers Ian?
Hook Wie lautet der Nachname des Bassisten Peter?
Manchester Aus welcher Stadt kam Joy Division?
Hannett Welcher Produzent prägte den Studio-Sound?
Factory Welches Label veröffentlichte zentrale Joy-Division-Platten?
Closer Wie heißt das zweite Studioalbum?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Joy Division entstand im Umfeld der Musikszene von

. Die Band wird besonders mit dem Genre

verbunden. Ihr Debütalbum heißt

. Das zweite Studioalbum trägt den Titel

. Ian Curtis war vor allem als

und Texter prägend. Peter Hook machte den

zu einer melodischen Leitstimme. Martin Hannett nutzte das Studio als

. Factory Records war ein unabhängiges

. Das berühmte Cover von Unknown Pleasures zeigt eine grafische Darstellung von Radiopulsen eines

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörprotokoll: Höre ein Stück von Joy Division und beschreibe ohne Fachwörter, welche Stimmung, Bilder und Bewegungen Dir in den Sinn kommen.
  2. Coveranalyse: Betrachte die visuelle Gestaltung von Unknown Pleasures und notiere, warum das Bild abstrakt, wissenschaftlich oder geheimnisvoll wirken kann.
  3. Bandsteckbrief: Erstelle einen Steckbrief zu Ian Curtis, Peter Hook, Bernard Sumner oder Stephen Morris und erkläre die Rolle der Person im Bandklang.
  4. Begriffsklärung: Erkläre in eigenen Worten, was Post-Punk von Punk unterscheiden kann.


Standard

  1. Songanalyse: Untersuche ein Joy-Division-Stück nach Bass, Schlagzeug, Gitarre, Stimme und Studiowirkung.
  2. Labelkultur: Recherchiere Factory Records und erkläre, warum ein unabhängiges Label für künstlerische Experimente wichtig sein kann.
  3. Design und Musik: Gestalte ein eigenes alternatives Cover für ein Post-Punk-Album und begründe Deine Bildentscheidungen schriftlich.
  4. Manchester: Erstelle eine kurze Präsentation zur Bedeutung Manchesters für Joy Division, Factory Records und spätere Popmusik.


Schwer

  1. Kulturkritik: Diskutiere, wie man die musikalische Bedeutung von Joy Division würdigen kann, ohne problematische historische Bezüge des Bandnamens zu verharmlosen.
  2. Vergleichsanalyse: Vergleiche Unknown Pleasures und Closer hinsichtlich Klang, Atmosphäre, Songstruktur und Produktion.
  3. Podcastprojekt: Produziere eine kurze Audiofolge über Joy Division, in der Du Musikgeschichte, Design und Labelkultur miteinander verbindest.
  4. Mythenbildung: Analysiere, wie Ian Curtis in Medien, Filmen, Fanartikeln oder Musikjournalismus erinnert wird und welche Chancen und Risiken diese Erinnerungskultur hat.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Erkläre an einem selbst gewählten heutigen Musikbeispiel, ob und wie Einflüsse des Post-Punk hörbar werden.
  2. Klangargumentation: Begründe, warum der Bass bei Joy Division nicht nur Begleitung, sondern ein zentrales Ausdrucksmittel ist.
  3. Medienvergleich: Vergleiche das Cover von Unknown Pleasures mit einem aktuellen Albumcover und analysiere, wie beide Erwartungen an die Musik erzeugen.
  4. Kontextdeutung: Erkläre, warum Manchester, Factory Records und The Haçienda zusammen als kulturelles Netzwerk verstanden werden können.
  5. Ethik der Popkultur: Entwickle Leitlinien dafür, wie Unterrichtsmaterial mit sensiblen Themen wie Krankheit, Suizid und problematischen historischen Symbolen umgehen sollte.
  6. Produktionsanalyse: Beschreibe, wie ein Produzent oder eine Produzentin durch Raum, Hall, Geräusche und Mischung die Bedeutung eines Songs verändern kann.




Lernnachweis

Für einen gelungenen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du Joy Division historisch einordnen, zentrale Merkmale des Post-Punk erklären und die Bedeutung von Unknown Pleasures, Closer, Ian Curtis, Peter Hook, Martin Hannett, Peter Saville und Factory Records miteinander verknüpfen kannst. Wichtig ist außerdem, dass Du Musik nicht isoliert betrachtest, sondern Klang, Text, Covergestaltung, Labelkultur, Stadtgeschichte und Rezeption zusammenführst. Ein überzeugender Lernnachweis enthält eine eigene Analyse, klare Fachbegriffe, begründete Urteile, respektvollen Umgang mit sensiblen Themen und einen kreativen oder transferorientierten Anteil.




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