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Fotos von sich und anderen schützen - Datenschutz - Grundschule

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Fotos von sich und anderen schützen - Datenschutz - Grundschule




Einleitung

Fotos von sich und anderen schützen - Datenschutz - Grundschule

Hallo! In diesem aiMOOC lernst Du: Fotos sind nicht nur Bilder. Fotos können etwas über Dich erzählen. Sie können Dein Gesicht, Deine Schule, Deinen Wohnort, Deine Freunde oder Deine Familie zeigen. Darum ist Datenschutz wichtig.

Datenschutz heißt: Persönliche Sachen bleiben geschützt. Du bestimmst mit, was andere über Dich sehen dürfen. Andere bestimmen auch mit, was Du von ihnen zeigen darfst.

Merksatz: Erst fragen. Dann fotografieren. Erst fragen. Dann teilen.

Datenschutz schützt persönliche Daten.
Datenschutz schützt persönliche Daten.

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Das lernst Du hier

  1. Foto: Du erkennst, was ein Foto verraten kann.
  2. Datenschutz: Du verstehst, warum Daten geschützt werden.
  3. Privatsphäre: Du weißt, was privat bleiben soll.
  4. Recht am eigenen Bild: Du lernst, dass Menschen gefragt werden müssen.
  5. Respekt: Du übst, freundlich und vorsichtig mit Bildern umzugehen.
  6. Internet: Du lernst, warum Teilen im Netz gut überlegt sein muss.


Was ist ein Foto?

Ein Foto zeigt einen Moment. Das kann schön sein. Ein Foto kann aber auch peinlich sein. Ein Foto kann lange bleiben. Wenn es im Internet ist, kann es kopiert werden.

Ein Foto von Dir ist etwas Persönliches. Ein Foto von anderen ist auch persönlich.

Kinder schauen sich eine Kamera an.
Kinder schauen sich eine Kamera an.


Beispiele aus dem Alltag

  1. Geburtstag: Du machst ein Foto von Deiner Freundin mit Kuchen im Gesicht. Frage: Darf ich das behalten? Darf ich es zeigen?
  2. Schule: Auf einem Foto steht der Name Deiner Schule. Das verrät, wo Du oft bist.
  3. Sportverein: Auf einem Trikot steht ein Name. Das kann eine persönliche Information sein.
  4. Klassenchat: Ein Bild wird schnell weitergeschickt. Vielleicht sieht es dann jemand, der es nicht sehen sollte.
  5. Urlaub: Auf einem Foto ist ein Straßenschild oder eine Hausnummer. Das kann einen Ort verraten.


Was sind persönliche Daten?

Persönliche Daten sind Informationen über Dich. Andere können Dich dadurch erkennen.

Privatsphäre bedeutet: Nicht alles ist für alle.
Privatsphäre bedeutet: Nicht alles ist für alle.
  1. Name: Dein Vorname und Nachname.
  2. Gesicht: Dein Gesicht auf Fotos oder Videos.
  3. Adresse: Wo Du wohnst.
  4. Schule: Welche Schule Du besuchst.
  5. Geburtsdatum: Wann Du Geburtstag hast.
  6. Telefonnummer: Wie man Dich anrufen kann.
  7. Standort: Wo Du gerade bist.
  8. Stimme: Deine Stimme in einem Video oder Audio.
  9. Passwort: Dein geheimes Wort für Geräte und Apps.


Hör genau hin

Das Wort ist wichtig: Datenschutz.

Datei:De-Datenschutz.ogg

Sprich nach: Daten-Schutz. Das bedeutet: Meine Daten sind nicht für alle.


Privatsphäre: Das ist Dein geschützter Raum

Privatsphäre ist wie Dein Zimmer. Nicht alle dürfen einfach hinein. Auch auf dem Handy und im Internet gibt es Privatsphäre.

Privat können sein: Fotos im Schlafanzug, Bilder aus dem Kinderzimmer, Streit, Krankheiten, traurige Momente, peinliche Bilder oder Fotos mit wenig Kleidung.

Wichtig: Wenn Dir ein Foto unangenehm ist, darfst Du Nein sagen.

Auch am Tablet gilt: Daten und Fotos schützen.
Auch am Tablet gilt: Daten und Fotos schützen.


Kleine Übung: Privat oder nicht?

Lies die Sätze. Sage leise: privat oder eher okay.

  1. Kinderzimmer: Ein Bild zeigt Dein ganzes Zimmer und Deinen Namen an der Tür.
  2. Bastelbild: Ein Foto zeigt nur Deine Hände und Dein gemaltes Bild.
  3. Schulhof: Ein Foto zeigt viele Kinder deutlich im Gesicht.
  4. Haustier: Ein Foto zeigt nur Deine Katze auf dem Sofa.
  5. Sport: Ein Foto zeigt Dein Trikot mit Namen und Verein.


Recht am eigenen Bild

Das Recht am eigenen Bild bedeutet: Du darfst mitentscheiden, ob ein Bild von Dir gezeigt oder veröffentlicht wird. Andere Menschen haben dieses Recht auch.

Für Kinder helfen Eltern und Lehrkräfte mit. Aber Deine Meinung zählt. Wenn Du Nein sagst, muss das ernst genommen werden.

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Fotografieren und Veröffentlichen sind nicht gleich

Fotografieren heißt: Ein Bild machen. Veröffentlichen heißt: Ein Bild anderen zeigen, hochladen oder verschicken.

Ein Bild im eigenen Fotoalbum ist etwas anderes als ein Bild auf einer Webseite. Ein Bild im Klassenchat kann schnell weitergeleitet werden. Darum: Frage vorher.


Die Drei-Fragen-Regel

Bevor Du ein Foto machst oder teilst, stelle Dir diese Fragen:

  1. Erlaubnis: Habe ich gefragt?
  2. Gefühl: Fühlt sich die Person damit wohl?
  3. Privat: Sieht man private Dinge wie Namen, Adresse, Schule oder wenig Kleidung?

Wenn eine Antwort unsicher ist, dann: Nicht teilen. Einen Erwachsenen fragen.

Erlaubnis ist wichtig.
Erlaubnis ist wichtig.


Fotos sicher machen

Manchmal kannst Du ein Foto sicherer machen. Das geht so:

  1. Gesicht: Fotografiere lieber von hinten oder nur die Hände, wenn das reicht.
  2. Name: Verdecke Namensschilder, Schulnamen und Adressen.
  3. Ort: Achte auf Schilder, Hausnummern und Karten im Hintergrund.
  4. Kleidung: Teile keine Fotos mit wenig Kleidung.
  5. Chat: Schicke Bilder nur, wenn alle einverstanden sind.
  6. Löschen: Lösche ein Bild, wenn jemand Nein sagt.


Foto-Check vor dem Teilen

Frage Deine Prüfung Sicherer Schritt
Wer ist zu sehen? Ich erkenne Gesichter. Alle fragen.
Was ist im Hintergrund? Ich sehe Schule, Hausnummer oder Namen. Bild nicht teilen oder verdecken.
Wie fühlt sich die Person? Sie lacht nicht oder sagt Nein. Bild löschen.
Wohin geht das Foto? Chat, Internet oder Schulhomepage. Erst Erwachsene fragen.
Kann das Bild peinlich sein? Ja, vielleicht. Nicht teilen.


Was tun, wenn etwas schiefgeht?

Manchmal wird ein Foto verschickt, obwohl das nicht okay ist. Dann bist Du nicht allein.

  1. Stopp: Sage ruhig: Bitte lösche das Foto.
  2. Hilfe: Sprich mit einer erwachsenen Person, der Du vertraust.
  3. Beweis: Lösche nicht alles sofort, wenn Du Hilfe brauchst. Ein Erwachsener kann schauen.
  4. Melden: In Apps kann man Bilder oder Personen melden. Lass Dir helfen.
  5. Mut: Es ist mutig, Hilfe zu holen.


Gute Sätze zum Üben

  1. Nein sagen: Nein, ich möchte nicht fotografiert werden.
  2. Erlaubnis geben: Du darfst das Foto behalten, aber nicht verschicken.
  3. Hilfe holen: Bitte hilf mir. Ein Bild von mir wurde geteilt.
  4. Respekt zeigen: Ich lösche das Bild, weil Du Nein gesagt hast.


Regeln für den Klassenchat

Ein Klassenchat kann praktisch sein. Aber Fotos im Chat sind nicht automatisch privat. Jemand kann einen Screenshot machen. Jemand kann ein Bild weiterleiten.

Teilen soll privat und sicher sein.
Teilen soll privat und sicher sein.


Klassenchat-Regeln in einfacher Sprache

  1. Freundlichkeit: Keine peinlichen Fotos.
  2. Erlaubnis: Erst fragen, dann schicken.
  3. Datenschutz: Keine Namen, Adressen oder Schulwege zeigen.
  4. Hilfe: Bei Streit eine erwachsene Person fragen.
  5. Stopp: Wenn jemand Nein sagt, ist Schluss.


Mini-Projekt: Die Stopp-Hand

Male eine große Hand auf Papier. Schreibe in die Finger diese Wörter:

  1. Fragen: Habe ich gefragt?
  2. Prüfen: Sieht man private Dinge?
  3. Gefühl: Ist es für alle okay?
  4. Teilen: Muss ich es wirklich schicken?
  5. Hilfe: Wen frage ich, wenn ich unsicher bin?

Hänge die Stopp-Hand im Klassenraum auf.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Datenschutz? (Persönliche Daten werden geschützt) (!Alle Fotos werden gelöscht) (!Jeder darf alles wissen) (!Passwörter werden laut vorgelesen)




Was solltest Du tun, bevor Du ein Foto von einem Kind verschickst? (Erst um Erlaubnis fragen) (!Sofort an alle senden) (!Den Namen dazu schreiben) (!Das Bild heimlich posten)




Was ist eine persönliche Information? (Deine Adresse) (!Ein blauer Himmel) (!Ein leerer Tisch) (!Ein Stein im Garten)




Warum kann ein Foto im Internet lange bleiben? (Weil es kopiert werden kann) (!Weil es sofort verschwindet) (!Weil niemand Fotos speichern kann) (!Weil Handys keine Bilder haben)




Was machst Du, wenn jemand Nein zu einem Foto sagt? (Das Foto nicht teilen) (!Das Foto trotzdem senden) (!Über die Person lachen) (!Den Namen darunter schreiben)




Was kann ein Foto im Hintergrund verraten? (Den Wohnort) (!Den Lieblingswitz) (!Die Hausaufgaben von morgen) (!Die Farbe der Luft)




Was ist ein gutes Foto für eine Bastelarbeit im Internet? (Nur die Hände und das Bastelbild) (!Das Gesicht eines Kindes ohne Frage) (!Die Adresse auf einem Brief) (!Das Namensschild an der Jacke)




Wer darf Dir helfen, wenn ein Bild von Dir geteilt wurde? (Eine erwachsene Vertrauensperson) (!Ein fremder Chatkontakt) (!Niemand) (!Nur eine Suchmaschine)




Was bedeutet Recht am eigenen Bild? (Ich darf mitentscheiden, ob ein Bild von mir gezeigt wird) (!Alle dürfen Bilder von mir posten) (!Nur Erwachsene haben Rechte) (!Fotos haben keine Regeln)




Welche Regel passt gut zum Klassenchat? (Keine peinlichen Fotos teilen) (!Bilder ohne Fragen weiterleiten) (!Private Daten sammeln) (!Screenshots von allen machen)





Memory

Datenschutz Persönliche Daten schützen
Erlaubnis Vorher fragen
Privatsphäre Das bleibt privat
Klassenchat Fotos vorsichtig teilen
Gesicht Man kann Dich erkennen
Stopp Nein heißt nein





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Erst fragen Foto von einem Freund machen
Nicht teilen Peinliches Bild im Chat
Verdecken Name auf dem Schulranzen
Hilfe holen Bild wurde heimlich verschickt
Löschen Jemand sagt Nein zum Foto




...


Kreuzworträtsel

Erlaubnis Was brauchst Du, bevor Du ein Foto von jemandem teilst?
Privat Wie nennt man etwas, das nicht alle sehen sollen?
Datenschutz Wie heißt der Schutz persönlicher Informationen?
Passwort Welches geheime Wort schützt ein Gerät oder eine App?
Gesicht Woran kann man eine Person auf einem Foto oft erkennen?
Respekt Was zeigst Du, wenn Du ein Nein ernst nimmst?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Foto zeigt oft ein

. Ein Gesicht ist eine

Information. Bevor Du ein Foto von jemandem verschickst, brauchst Du eine

. Ein Bild im Internet kann lange

. Im Hintergrund kann man manchmal eine

sehen. Wenn jemand Nein sagt, sollst Du das Foto

. Bei Problemen holst Du Dir

. Im Klassenchat teilst Du keine

Fotos.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Stopp-Hand: Male eine Stopp-Hand mit fünf Foto-Regeln.
  2. Bild prüfen: Schaue Dir ein ungefährliches Beispielbild an. Nenne drei Dinge, die privat sein könnten.
  3. Nein sagen: Übe mit einem Partnerkind den Satz: Nein, ich möchte nicht fotografiert werden.
  4. Daten sammeln: Schreibe fünf persönliche Daten auf, die geschützt werden sollen.


Standard

  1. Klassenchat-Regeln: Erfinde fünf Regeln für Fotos im Klassenchat.
  2. Rollenspiel: Spielt eine Szene. Ein Kind will ein Foto schicken. Ein anderes Kind sagt Nein.
  3. Foto ohne Gesicht: Mache oder zeichne ein Bild, das etwas zeigt, ohne eine Person erkennbar zu zeigen.
  4. Plakat: Gestalte ein Plakat mit dem Satz: Erst fragen, dann teilen.


Schwer

  1. Interview: Frage eine Lehrkraft oder einen Elternteil: Welche Foto-Regeln gelten bei Schulveranstaltungen?
  2. Bildergeschichte: Zeichne eine Geschichte mit drei Bildern. Ein Kind schützt ein Foto richtig.
  3. Checkliste: Entwickle eine Foto-Checkliste für die Klasse.
  4. Erklärvideo: Plane ein kurzes Erklärvideo mit Puppen oder Zeichnungen zum Thema Datenschutz.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Alltag übertragen: Erkläre an einem Beispiel aus dem Pausenhof, warum ein Foto erst nach Erlaubnis geteilt werden darf.
  2. Entscheidung begründen: Ein Kind möchte ein peinliches Bild in den Klassenchat stellen. Begründe, warum das keine gute Idee ist.
  3. Bildanalyse: Beschreibe, welche privaten Informationen ein Foto verraten kann, auch wenn niemand etwas dazu schreibt.
  4. Hilfeplan: Erstelle einen Plan mit drei Schritten, wenn ein Bild von Dir ohne Erlaubnis verschickt wurde.
  5. Perspektivwechsel: Stell Dir vor, jemand teilt ein Foto von Dir. Erkläre, wie Du Dich fühlen könntest und was Du Dir wünschst.
  6. Transfer: Vergleiche Dein Zimmer mit Deiner Privatsphäre im Internet. Was ist ähnlich?




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zeigst Du, dass Du sicher und respektvoll mit Fotos umgehen kannst.

  1. Grundwissen: Du kannst erklären, was Datenschutz bedeutet.
  2. Foto-Regeln: Du kennst die Regel: Erst fragen, dann teilen.
  3. Privatsphäre: Du erkennst private Dinge auf Fotos.
  4. Recht am eigenen Bild: Du weißt, dass Menschen bei Bildern mitentscheiden dürfen.
  5. Handeln: Du weißt, was Du tun kannst, wenn ein Foto ohne Erlaubnis geteilt wurde.
  6. Respekt: Du nimmst ein Nein ernst.
  7. Projekt: Du erstellst ein Plakat, eine Checkliste oder eine Bildergeschichte zum Thema.




Für Lehrkräfte und Eltern

Dieser Kurs ist für die Grundschule gedacht. Die Sprache ist einfach. Die Aufgaben können allein, in Partnerarbeit oder im Klassenkreis bearbeitet werden. Wichtig ist: Kinder sollen nicht Angst bekommen. Sie sollen stark werden. Sie sollen wissen: Ich darf Nein sagen. Ich darf Hilfe holen. Ich achte auch auf andere.

Hinweis: Rechtliche Details können schwierig sein. Bei Schulhomepage, Presse, Klassenfoto, Messenger-Gruppe oder Lernplattform sollten Erwachsene die geltenden Regeln der Schule beachten.


OERs zum Thema



Links


Zusammenfassung

  1. Datenschutz: Deine persönlichen Daten sollen geschützt werden.
  2. Foto: Ein Bild kann mehr verraten, als Du denkst.
  3. Erlaubnis: Frage, bevor Du Fotos von anderen teilst.
  4. Privatsphäre: Manche Bilder bleiben besser privat.
  5. Hilfe: Wenn ein Bild ohne Erlaubnis geteilt wird, hole Dir Hilfe.
  6. Respekt: Ein Nein ist wichtig und gilt.


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

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  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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