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Fair@school

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Fair@school


fair@school

  1. Cornelsen Verlag – Hintergrund zum Verlag und Bildungsmedien. :contentReference[oaicite:19]{index=19}
  2. Antidiskriminierungsstelle des Bundes – Aufgaben, gesetzliche Grundlagen (AGG). :contentReference[oaicite:20]{index=20}
  3. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage – Netzwerkpartner für Projekttage.
  4. Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz – Rechtlicher Rahmen gegen Diskriminierung.
  5. Zivilcourage – Handlungsorientierte Ansätze im Schulalltag.
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Einleitung

fair@school – Schulen gegen Diskriminierung ist ein bundesweiter Schulwettbewerb des Cornelsen Verlags unter Mitwirkung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS). Seit 2017 zeichnet der Wettbewerb jährlich vorbildliche Schulprojekte aus, die Respekt, Vielfalt und Chancengleichheit stärken und aktiv gegen Diskriminierung wirken. Ausgezeichnet werden regelmäßig drei gleichwertige Hauptpreise – zuletzt jeweils mit 3.000 Euro dotiert – sowie die engagierten Teams hinter den Projekten. (Quelle: Wettbewerbssite, ADS und Cornelsen-Presse) :contentReference[oaicite:0]{index=0}




Überblick: Ziele, Akteure, Ablauf



Ziele von fair@school

  1. Respekt fördern: Ein wertschätzendes, sicheres Schulklima stärken.
  2. Vielfalt sichtbar machen: Unterschiedliche Identitäten, Sprachen, Kulturen und Lebensweisen positiv repräsentieren.
  3. Chancengleichheit verbessern: Barrieren in Unterricht, Schulorganisation und Kommunikation abbauen.
  4. Antidiskriminierung verankern: Prävention und Intervention gegen Diskriminierung auf individueller, institutioneller und struktureller Ebene.
  5. Transfer ermöglichen: Gute Praxis dokumentieren und für andere Schulen aufbereiten.

(Grundlage: offizielle Wettbewerbsausschreibung) :contentReference[oaicite:5]{index=5}



Wer steht dahinter?

  1. Cornelsen Verlag: Pädagogischer Partner und Mitinitiator. :contentReference[oaicite:6]{index=6}
  2. Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Unabhängige Bundesstelle, setzt den rechtlichen Rahmen des AGG in Beratung und Öffentlichkeitsarbeit um. :contentReference[oaicite:7]{index=7}
  3. Schulen: Allgemein- und berufsbildende Schulen bundesweit – Teams aus Schüler*innen, Lehrkräften, Schulsozialarbeit und Schulleitung.
  4. Jury und Partner: Fachjury bewertet die Einreichungen; die Preisverleihungen machen erfolgreiche Beispiele sichtbar. :contentReference[oaicite:8]{index=8}



Teilnahme & Ablauf

  1. Bewerbung: Einreichen eines laufenden oder abgeschlossenen Projekts gegen Diskriminierung und für Vielfalt/Chancengleichheit.
  2. Kriterien (Auswahl): Wirkung im Schulalltag, Beteiligung der Schulgemeinschaft, Nachhaltigkeit/Verankerung, Transfer/Übertragbarkeit, Qualität der Reflexion.
  3. Auszeichnungen: Drei gleichwertige Hauptpreise; feierliche Preisverleihung (zuletzt in Berlin). :contentReference[oaicite:9]{index=9}
  4. Sichtbarkeit: Porträts der Preisträgerprojekte (u. a. Videos).



Hintergrundwissen: Diskriminierung, Schule & Vielfalt



Was bedeutet Diskriminierung in der Schule?

  1. Diskriminierung ist eine ungerechtfertigte Benachteiligung aufgrund z. B. ethnischer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Geschlecht/Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Alter, Behinderung oder anderer Merkmale – so im Sinne des AGG. :contentReference[oaicite:12]{index=12}
  2. Ebenen: individuell (z. B. Beleidigungen), institutionell (z. B. unfaire Regeln) und strukturell (z. B. systemische Barrieren).
  3. Formen: Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Ableismus, Homofeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Klassismus und Sprachdiskriminierung.



Erfolgsfaktoren wirksamer Schulprojekte

  1. Partizipation: Schüler*innen entwickeln, leiten und evaluieren Workshops (Peer-Education).
  2. Verankerung: Leitbild, Schulprogramm, Fortbildungen, feste Ansprechstellen.
  3. Multiperspektivität: Kooperation mit Communities, Beratungsstellen, Museen, Initiativen (z. B. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage).
  4. Evaluation: Ziele, Indikatoren, Feedback-Schleifen, Dokumentation und Transfermaterial.






So setzt Du ein starkes Projekt auf



1) Analyse & Zielsetzung

  1. Schulklima analysieren (anonyme Umfragen, Fokusgruppen, Beschwerdekanäle, Hausordnungsscan).
  2. SMARTe Ziele definieren: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert.
  3. Risiken identifizieren (z. B. Tokenismus, Überlastung einzelner Gruppen) und Gegenmaßnahmen planen.



2) Team & Rollen

  1. Projektkernteam: Schüler*innen-AG, Lehrkraft-Pat*innen, Schulsozialarbeit, Vertrauenslehrkraft.
  2. Externe Partner: Antidiskriminierungsberatung, Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, lokale Migrant*innenselbstorganisationen, Gedenk- und Lernorte.
  3. Rollen klären: Koordination, Kommunikation, Dokumentation, Evaluation, Öffentlichkeitsarbeit.



3) Maßnahmenmix

  1. Unterricht: Curriculum-Module zu Menschenrechten, Sprache und Macht, Medienanalyse.
  2. Schulentwicklung: Leitbild und Beschwerdeverfahren, Fortbildungen, barrierearme Kommunikation (Leichte Sprache, Mehrsprachigkeit).
  3. Events: Thementage, Ausstellungen, Theater, Podcasts, Videos – mit Peer-Education und Elternarbeit.
  4. Kommunikation: Plakat-/Social-Media-Kampagnen, Klassenrat, Projektdokumentation als OER.



4) Wirkung & Nachhaltigkeit

  1. Indikatoren: Beteiligungsquote, Klima-Index, Meldungen über Diskriminierung, qualitative Interviews.
  2. Verstetigung: Jahresplanung, AG-Verankerung, Materialordner, Übergabe an Folgejahrgänge.
  3. Transfer: Leitfaden und Workshop-Kit für andere Klassen/Schulen erstellen.




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Interaktive Aufgaben



Quiz: Teste Dein Wissen

Seit wann zeichnet fair@school vorbildliche Schulprojekte aus? (2017) (!2006) (!2010) (!2022)

Wer richtet fair@school gemeinsam aus? (Cornelsen Verlag und Antidiskriminierungsstelle des Bundes) (!Kultusministerkonferenz und UNESCO) (!Bundesbank und Bundesrat) (!Deutscher Städtetag und GEW)

Wofür stehen die Projekte bei fair@school im Kern? (Für Respekt, Vielfalt und Chancengleichheit und gegen Diskriminierung) (!Für Spitzenleistungen im Sport) (!Für Digitalisierung ohne Wertebezug) (!Für Wettbewerbe in Naturwissenschaften)

Wie viele gleichwertige Hauptpreise werden aktuell vergeben? (Drei) (!Einer) (!Fünf) (!Zehn)

Welches Kriterium gehört typischerweise zur Jurybewertung? (Nachhaltige Verankerung im Schulalltag) (!Anzahl neu gebauter Räume) (!Höhe des Schuletats) (!Anzahl Social-Media-Follower)

Was meint institutionelle Diskriminierung? (Benachteiligende Regeln oder Praktiken innerhalb von Institutionen) (!Ein einmaliger Streit auf dem Pausenhof) (!Ein kreatives Theaterstück) (!Eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft)

Was ist ein gutes Beispiel für Partizipation? (Schüler*innen führen Peer-Workshops durch) (!Nur Anweisungen durch die Schulleitung) (!Ein Plakat ohne Rückmeldung) (!Ausschließlich externe Trainer*innen)

Welche Rolle spielt Evaluation? (Sie prüft Zielerreichung und Wirkung und ermöglicht Anpassungen) (!Sie ersetzt das Projektteam) (!Sie verbietet Kooperationen) (!Sie dient nur der Notengebung)

Was unterstützt den Transfer erfolgreicher Projekte? (Ein frei nutzbarer Leitfaden mit Materialien) (!Nur eine interne E-Mail) (!Mündliche Überlieferung) (!Ein nicht dokumentierter Projekttag)

Was ist ein Beispiel eines 2025 prämierten Projekts? (Hörbar. Stimmen zu Nahost – ein Schüler*innenpodcast) (!Ein Mathewettbewerb ohne Diversity-Bezug) (!Ein Sportturnier ohne Fairnessregeln) (!Eine reine Technik-AG zur PC-Aufrüstung)






Memory

Respekt Wertschätzung im Schulalltag
Vielfalt Sichtbarkeit unterschiedlicher Identitäten
Chancengleichheit Abbau von Barrieren
Partizipation Mitgestaltung durch Schüler*innen
Evaluation Wirkung messen und reflektieren
Verankerung Aufnahme ins Schulprogramm
Beschwerdeverfahren Niedrigschwellige Meldemöglichkeit
Multiperspektivität Kooperation mit externen Partnern
Peer-Education Gleichaltrige leiten Workshops
Transfer Gute Praxis weitergeben






Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Multiperspektivität Kooperation mit Communities und Initiativen
Partizipation Aktive Mitgestaltung durch Schüler*innen
Evaluation Wirkung und Zielerreichung prüfen
Verankerung Aufnahme in Leitbild und Schulprogramm
Beschwerdeverfahren Klarer, vertraulicher Meldeweg




...



Kreuzworträtsel

Respekt Zentrales Ziel des Wettbewerbs
Vielfalt Positive Sichtbarkeit unterschiedlicher Identitäten
Gleichheit Kernbegriff neben Chancengerechtigkeit
Diskriminierung Dagegen richtet sich fair@school
Partizipation Mitgestaltung durch Schüler*innen
Nachhaltigkeit Dauerhafte Verankerung im Alltag






LearningApps



Lückentext

Vervollständige den Text.
fair@school ist ein Schulwettbewerb des

unter Mitwirkung der

.
Seit

werden vorbildliche Projekte für Respekt, Vielfalt und Chancengleichheit ausgezeichnet.
Typische Kriterien sind Beteiligung, Nachhaltigkeit und

.
Zur Verstetigung gehört die Aufnahme in das

.
Aktuell werden drei gleichwertige Hauptpreise in Höhe von je

vergeben.





Offene Aufgaben

Leicht

  1. Schulklima-Check: Entwickle 8–10 Fragen für eine anonyme Klassenumfrage zu Zugehörigkeit und Respekt.
  2. Begriffe erklären: Erstelle ein One-Pager-Glossar zu Vielfalt, Diskriminierung, Chancengleichheit mit je einem Schulbeispiel.
  3. Plakataktion: Gestalte ein Plakat „Unsere Klasse gegen Diskriminierung“ – mit konkreten Verhaltensregeln.
  4. Rollenbilder reflektieren: Sammle drei Alltagssituationen mit Rollenklischees und schlage Alternativen vor.

Standard

  1. Peer-Workshop planen: Entwirf einen 45-Minuten-Workshop zu Zivilcourage (Ablauf, Methoden, Materialliste, Reflexion).
  2. Beschwerdewege sichtbar machen: Skizziere ein niedrigschwelliges, vertrauliches Verfahren inkl. Info-Grafik.
  3. Medienprojekt: Produziere einen 3-min Podcast oder ein Video mit Stimmen aus eurer Schule zum Thema Zugehörigkeit.
  4. Kooperation knüpfen: Recherchiere eine lokale Initiative (z. B. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage) und formuliere eine Kooperationsanfrage.

Schwer

  1. Curriculum-Baustein: Entwickle eine 4-Stunden-Reihe zu Rassismuskritik fächerübergreifend (Ziele, Inputs, Aufgaben, Evaluation).
  2. Wirkungsplan: Lege Indikatoren, Erhebungsmethoden und Zeitplan zur Evaluation eures Projekts fest.
  3. Schulprogramm-Verankerung: Entwirf einen verbindlichen Abschnitt (Leitbild, Maßnahmen, Zuständigkeiten, Monitoring).
  4. Transfer & Skalierung: Erstelle ein OER-Paket (Leitfaden, Checklisten, Folien), mit dem andere Klassen euer Projekt übernehmen können.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen




Lernkontrolle

  1. Analyse Kompetenz: Überprüfe an einem Beispielprojekt, inwiefern Partizipation, Verankerung und Evaluation erfüllt sind – begründe Verbesserungen.
  2. Transfer Kompetenz: Skizziere die Übertragung eines prämierten Projekts auf eure Schulform inkl. Risiken und Gegenmaßnahmen.
  3. Systemblick: Erkläre anhand je eines Beispiels den Unterschied von individueller, institutioneller und struktureller Diskriminierung.
  4. Datenethik: Entwirf einen Plan, wie Feedback- und Beschwerdedaten datenschutzkonform erhoben, ausgewertet und rückgekoppelt werden.
  5. Stakeholder-Map: Erstelle eine Map der Akteur*innen (Schülerschaft, Kollegium, Schulleitung, Eltern, Externe) und plane ihre Einbindung je Projektphase.



OERs zum Thema

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Links

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  1. Cornelsen Verlag – Hintergrund zum Verlag und Bildungsmedien. :contentReference[oaicite:19]{index=19}
  2. Antidiskriminierungsstelle des Bundes – Aufgaben, gesetzliche Grundlagen (AGG). :contentReference[oaicite:20]{index=20}
  3. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage – Netzwerkpartner für Projekttage.
  4. Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz – Rechtlicher Rahmen gegen Diskriminierung.
  5. Zivilcourage – Handlungsorientierte Ansätze im Schulalltag.

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