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Erst denken dann klicken - Digitale Verantwortung Grundschule

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Erst denken dann klicken - Digitale Verantwortung Grundschule



Erst denken, dann klicken – Digitale Verantwortung in der Grundschule


Willkommen

Du nutzt vielleicht ein Tablet, einen Computer oder ein Smartphone.
Damit kannst Du lernen, spielen, suchen und schreiben.
Das ist toll.
Aber: Vor jedem Klick ist ein kurzer Denk-Moment wichtig.
Dieser Kurs hilft Dir dabei.

Unser Merksatz:
Erst denken, dann klicken.

Das heißt:
Ich klicke nicht sofort.
Ich schaue genau hin.
Ich frage nach, wenn etwas komisch ist.
Ich bin freundlich.
Ich schütze mich und andere.


So bearbeitest Du diesen Kurs

Schritt Das machst Du
Lesen Lies die kurzen Texte.
Schauen Schau Dir Bilder und Videos an.
Hören Höre wichtige Wörter.
Üben Löse Quiz, Memory, Lückentext und Aufgaben.
Nachdenken Sprich mit einer Lehrkraft oder einer erwachsenen Person.


Lernziele

Nach diesem Kurs kannst Du erklären:

  1. Digitale Verantwortung: Du nutzt digitale Geräte freundlich, klug und sicher.
  2. Denkpause: Du überlegst kurz, bevor Du klickst.
  3. Datenschutz: Du gibst private Dinge nicht einfach weiter.
  4. Passwort: Du hältst Passwörter geheim.
  5. Chat: Du schreibst freundlich.
  6. Werbung: Du erkennst Lock-Angebote besser.
  7. Hilfe: Du weißt, wann Du Erwachsene fragen sollst.


Was bedeutet digitale Verantwortung?

Digitale Verantwortung bedeutet:
Du bist im Internet nicht allein.
Andere Menschen sehen, lesen oder hören manchmal, was Du machst.
Darum ist es wichtig, fair zu sein.
Es ist auch wichtig, auf Dich selbst aufzupassen.

Beispiel aus dem Alltag:
Du findest im Klassenchat ein lustiges Bild von einem Kind.
Du möchtest es weiterschicken.
Dann stoppst Du kurz.
Du fragst Dich: Darf ich das?
Ist das nett?
Würde ich wollen, dass andere ein Bild von mir so teilen?
Wenn Du unsicher bist: Nicht schicken. Frage erst.


Die Denkpause

Die Denkpause ist kurz.
Sie dauert vielleicht nur drei Atemzüge.
Aber sie kann viel helfen.

Denkfrage Beispiel
Kenne ich die Seite? Eine Kinderseite ist besser als eine unbekannte Seite.
Verstehe ich, was passiert? Ein großer Knopf mit Geschenk klingt vielleicht zu schön.
Wird etwas von mir verlangt? Name, Adresse, Foto oder Passwort sind privat.
Ist es freundlich? Gemeine Wörter verletzen auch im Internet.
Brauche ich Hilfe? Bei komischen Nachrichten frage ich Erwachsene.

Mini-Übung:
Lege eine Hand auf den Tisch.
Atme dreimal ruhig ein und aus.
Sage leise: Stopp. Schau. Denk. Frag. Klick.


Hör die Wörter

Höre Dir die Wörter an.
Sprich sie langsam nach.
Überlege: Was bedeuten sie?

Datei:De-Internet.ogg Datei:De-Datenschutz.ogg Datei:De-Passwort.ogg


Die 5-Klick-Regel

Merke Dir diese einfache Regel:

Schritt Satz für Dich
1. Stopp Ich klicke nicht sofort.
2. Schau Ich lese genau.
3. Denk Ich frage mich: Ist das sicher?
4. Frag Ich hole Hilfe, wenn ich unsicher bin.
5. Klick Erst dann klicke ich.

Alltagsbeispiel:
Du siehst: „Du hast ein Handy gewonnen!“
Du sollst Deine Adresse eintippen.
Das ist ein Stopp-Zeichen.
Du klickst nicht weiter.
Du fragst eine erwachsene Person.


Ampel für gute Klicks

Ampel Bedeutung Beispiel
Grün Das wirkt sicher. Eine bekannte Kinderseite aus dem Unterricht.
Gelb Ich bin unsicher. Eine Nachricht von jemandem, den ich nicht kenne.
Rot Ich stoppe. Jemand fragt nach meinem Passwort.

Merksatz:
Bei Rot klicke ich nicht.
Bei Gelb frage ich.
Bei Grün denke ich trotzdem kurz nach.


Private Dinge bleiben privat

Private Dinge heißen auch persönliche Daten.
Das sind Informationen über Dich.
Nicht alle Menschen sollen diese Dinge wissen.

Privat Warum?
Voller Name Fremde müssen ihn nicht kennen.
Adresse Sie zeigt, wo Du wohnst.
Telefonnummer Fremde sollen Dich nicht anrufen.
Schule und Klasse Fremde sollen nicht wissen, wo Du bist.
Fotos von Dir Bilder können weitergeschickt werden.
Passwort Es schützt Dein Konto.

Beispiel:
Ein Spiel fragt: „Wie heißt Deine Schule?“
Du bist unsicher.
Dann gibst Du nichts ein.
Du fragst eine erwachsene Person.


Video: Digitale Spuren

Schau das Video möglichst in der Schule oder mit einer erwachsenen Person.
Achte auf die Frage: Was bleibt im Netz zurück?

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=jTlpeZESIgk |500|center}}

Nach dem Video:
Male eine Fußspur auf ein Blatt.
Schreibe hinein: Welche Spuren können wir im Internet hinterlassen?


Deine Daten-Schatzkiste

Stell Dir vor:
Deine privaten Daten liegen in einer Schatzkiste.
Du gibst den Schlüssel nicht einfach weg.

Sache In die Schatzkiste?
Lieblingsfarbe Manchmal okay.
Adresse Ja. Privat.
Passwort Ja. Sehr privat.
Haustiername Manchmal privat, wenn er in Deinem Passwort vorkommt.
Foto von Dir Ja. Erst fragen.


Passwörter schützen Dich

Ein Passwort ist wie ein Schlüssel.
Es öffnet ein Konto.
Darum ist es geheim.

Ein gutes Passwort ist:
lang,
schwer zu erraten,
geheim,
nicht Dein Name,
nicht Dein Geburtstag,
nicht der Name Deines Haustiers allein.

Tipp:
Denke Dir mit einer erwachsenen Person einen langen Satz aus.
Aus dem Satz kann ein starkes Passwort werden.
Schreibe Passwörter nicht offen herum.


Video: Sichere Passwörter

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=c7EKGddzZ-g |500|center}}

Mini-Aufgabe:
Erfinde kein echtes Passwort.
Erfinde nur ein Beispiel-Passwort.
Zeige: Es soll lang sein und verschiedene Zeichen haben.
Nutze es nicht wirklich.


Passwort-Regeln für Kinder

Gut Nicht gut
Ich halte mein Passwort geheim. Ich sage es im Chat.
Ich frage Erwachsene, wenn ich Hilfe brauche. Ich tippe es auf einer unbekannten Seite ein.
Ich nutze für wichtige Dinge ein starkes Passwort. Ich nehme nur meinen Namen.
Ich melde mich ab, wenn ich fertig bin. Ich lasse alles offen.


Freundlich schreiben

Im Chat sieht man das Gesicht der anderen Person oft nicht.
Trotzdem sind dort echte Menschen.
Wörter können Freude machen.
Wörter können auch wehtun.

Vor dem Senden frage ich mich:
Ist mein Satz freundlich?
Ist mein Satz wahr?
Muss ich das wirklich schreiben?
Würde ich das auch ins Gesicht sagen?


Netiquette: Regeln für gutes Schreiben

Netiquette bedeutet: gute Regeln für das Miteinander im Netz.

Regel Beispiel
Sei freundlich. „Bitte“ und „Danke“ helfen.
Schreibe nichts Gemeines. Beleidigungen verletzen.
Schreibe klar. Kurze Sätze sind gut.
Schicke keine peinlichen Bilder. Erst fragen.
Hilf anderen. Sag Stopp, wenn jemand gemein ist.


Video: Der Chat

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=440Jper22SA |500|center}}

Nach dem Video:
Schreibe drei freundliche Chat-Sätze auf.
Zum Beispiel: „Danke für Deine Hilfe.“
Oder: „Bitte schick das Bild nicht weiter.“


Wenn etwas komisch ist

Manchmal passiert im Internet etwas, das sich falsch anfühlt.
Dann bist Du nicht allein.
Du darfst immer Hilfe holen.

Komisch kann sein:
Eine fremde Person schreibt Dir.
Eine Nachricht macht Dir Angst.
Jemand will ein Foto von Dir.
Jemand fragt nach Deinem Passwort.
Jemand schickt gemeine Wörter.
Ein Link verspricht ein Geschenk.

Dann gilt:
Nicht antworten.
Nicht weiterklicken.
Nicht allein bleiben.
Screenshot machen, wenn eine erwachsene Person es erlaubt.
Eine Lehrkraft oder eine erwachsene Vertrauensperson fragen.


Hilfe-Haus

Person Wann frage ich?
Lehrkraft Wenn etwas in der Schule oder im Klassenchat passiert.
Eltern oder Erziehungsberechtigte Wenn ich zu Hause unsicher bin.
Schulsozialarbeit Wenn mich etwas traurig macht.
Freundliches Kind Wenn ich Mut brauche, um Hilfe zu holen.
Polizei oder Beratung Das entscheiden Erwachsene bei ernsten Dingen.

Wichtig:
Wenn Dich jemand im Internet ärgert, bist Du nicht schuld.
Hilfe holen ist mutig.


Cybermobbing ist nicht okay

Cybermobbing bedeutet:
Jemand wird mit dem Handy oder im Internet immer wieder geärgert, beleidigt oder bloßgestellt.
Das kann sehr wehtun.

Beispiele:
Ein peinliches Foto wird weitergeschickt.
Ein Kind wird im Chat ausgelacht.
Jemand schreibt Lügen über ein Kind.
Jemand wird aus einer Gruppe ausgeschlossen.

Was Du tun kannst:
Mach nicht mit.
Leite Gemeines nicht weiter.
Schreibe etwas Freundliches.
Sag Stopp.
Hole Hilfe.


Stopp-Sätze

Diese Sätze kannst Du üben:

Situation Stopp-Satz
Jemand teilt ein peinliches Foto. Bitte nicht weiterschicken.
Jemand beleidigt ein Kind. Das ist nicht nett. Hör bitte auf.
Du bist unsicher. Ich frage erst eine erwachsene Person.
Du bekommst Angst. Ich antworte nicht und hole Hilfe.


Werbung erkennen

Werbung will Aufmerksamkeit.
Werbung möchte oft, dass Du etwas kaufst, spielst, abonnierst oder anklickst.
Manchmal sieht Werbung wie ein Spiel aus.
Manchmal sieht sie wie ein Gewinn aus.

Frage Dich:
Will mir jemand etwas verkaufen?
Klingt es zu toll?
Soll ich schnell klicken?
Soll ich Daten eingeben?
Dann mache eine Denkpause.


Video: Werbung im Internet

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=jTlpeZESIgk |500|center}}

Hinweis: Dieses Video passt besonders zu Spuren und Daten.
Sprich danach auch über Werbung: Warum wollen manche Seiten viel über Dich wissen?


Werbe-Detektiv

Detektivfrage Was bedeutet das?
Steht dort „Anzeige“? Dann ist es Werbung.
Verspricht es einen Gewinn? Dann besonders vorsichtig sein.
Soll ich Daten eingeben? Erst Erwachsene fragen.
Ist ein Knopf sehr groß und bunt? Genau lesen.
Läuft ein Video vor einem Video? Das kann Werbung sein.

Mini-Aufgabe: Schau auf einer Kinderseite nach.
Findest Du ein Wort wie „Anzeige“?
Sprich darüber in der Klasse.


Fotos und Bilder

Ein Foto kann viel zeigen.
Zum Beispiel Dein Gesicht, Deine Schule oder Dein Zimmer.
Darum fragst Du vorher.

Bevor Du ein Foto teilst: Ist das Foto freundlich?
Sind andere Kinder darauf?
Haben alle zugestimmt?
Sieht man private Dinge?
Würde ich das Foto auch an der Klassentür aufhängen?


Foto-Regel

Vor dem Teilen Frage
Ich bin allein auf dem Foto. Möchte ich wirklich, dass andere es sehen?
Andere Kinder sind auf dem Foto. Habe ich sie gefragt?
Ein Ort ist zu erkennen. Ist das privat?
Das Foto ist peinlich. Nicht teilen.
Ich bin unsicher. Erwachsene fragen.


Video: Datenschutz für Kinder

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=L0eFzz-R_nw |500|center}}

Nach dem Video: Male eine Schatzkiste.
Lege gemalte Zettel hinein: Name, Foto, Adresse, Passwort.


Kettenbriefe und falsche Nachrichten

Ein Kettenbrief ist eine Nachricht, die Du weiterschicken sollst.
Oft steht darin: „Schicke das an 10 Leute.“
Manchmal macht die Nachricht Angst.
Manchmal verspricht sie Glück.

So reagierst Du: Nicht weiterschicken.
Ruhig bleiben.
Erwachsene fragen.
Gemeine oder gruselige Nachrichten nicht teilen.

Falsche Nachrichten können im Internet echt aussehen.
Bilder können alt sein.
Texte können falsch sein.
Darum prüfst Du.


Drei Prüf-Fragen

Frage Beispiel
Wer sagt das? Kenne ich die Seite?
Gibt es die Nachricht auch woanders? Eine Kinder-Suchmaschine kann helfen.
Macht die Nachricht Angst oder Druck? Dann besonders stoppen.


Kinderseiten und sichere Suche

Nicht jede Seite ist gut für Kinder.
Kinderseiten erklären oft einfacher.
Sie sind für Kinder gemacht.

Gute Kinderseiten können helfen:

  1. Kindersuchmaschine: Suche für Kinder.
  2. Internet-ABC: Lernen über Internet und Medien.
  3. fragFINN: Suche und Videos für Kinder.
  4. Blinde Kuh: Kindersuchmaschine.
  5. Klicksafe: Tipps für mehr Sicherheit im Netz.


Such-Aufgabe

Suche mit einer Kinderseite nach dem Wort Passwort.
Schreibe drei Dinge auf:

  1. Was ist ein Passwort?
  2. Warum ist es geheim?
  3. Wen fragst Du, wenn Du Hilfe brauchst?


Bildschirmzeit und Pausen

Digitale Geräte können Spaß machen.
Aber Dein Körper braucht Pausen.
Deine Augen brauchen Pausen.
Dein Kopf braucht Pausen.
Freundinnen, Freunde, Bewegung und Schlaf sind wichtig.

Pausen-Ideen:

  1. Bewegung: Strecke Dich.
  2. Augenpause: Schau aus dem Fenster.
  3. Trinken: Trinke Wasser.
  4. Gespräch: Erzähle jemandem, was Du gelernt hast.
  5. Aufräumen: Lege das Gerät sicher weg.


Medienzeit-Uhr

Vor der Medienzeit Nach der Medienzeit
Was möchte ich tun? Habe ich mein Ziel geschafft?
Wie lange darf ich? Wie fühle ich mich?
Wen frage ich bei Problemen? Was mache ich jetzt ohne Bildschirm?


Kleine Stationen zum Selbstlernen


Station 1: Klick oder Stopp?

Lies jede Situation.
Entscheide: Klick oder Stopp?

Situation Deine Entscheidung
Deine Lehrkraft gibt Dir einen Link zu einer Kinderseite. Meist Klick, aber erst lesen.
Ein Pop-up sagt: „Du hast gewonnen!“ Stopp.
Ein Freund fragt nach Deinem Passwort. Stopp.
Du willst ein Foto von zwei Kindern posten. Stopp und erst fragen.
Du möchtest ein Lernvideo aus dem Unterricht ansehen. Klick mit Denkpause.


Station 2: Freundliche Wörter sammeln

Schreibe freundliche Wörter auf Karten.
Lege sie in die Mitte.
Zum Beispiel:
Danke.
Bitte.
Entschuldigung.
Ich helfe Dir.
Das war nett von Dir.


Station 3: Mein Schutzschild

Male ein großes Schild.
Schreibe hinein:

  1. Mein Passwort bleibt geheim.
  2. Ich teile keine Adresse.
  3. Ich frage bei komischen Nachrichten.
  4. Ich bin freundlich.
  5. Ich mache Pausen.


Station 4: Rollenspiel

Spielt zu zweit.
Kind A bekommt eine komische Nachricht.
Kind B ist die hilfreiche Person.
Übt diesen Satz:
Ich weiß nicht, ob das sicher ist. Bitte hilf mir.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet der Satz Erst denken, dann klicken? (Ich überlege kurz, bevor ich klicke) (!Ich klicke immer sofort) (!Ich gebe mein Passwort schnell ein) (!Ich teile alles weiter)




Was ist ein Passwort? (Ein geheimes Wort für ein Konto) (!Ein Spielzeug) (!Ein öffentlicher Name) (!Eine Werbung)




Was sind private Daten? (Infos über dich, die nicht alle wissen sollen) (!Ein lustiges Tierbild) (!Ein Schulheft ohne Namen) (!Ein Wetterbericht)




Was tust Du bei einer komischen Nachricht? (Ich frage eine erwachsene Person) (!Ich klicke sofort auf den Link) (!Ich schicke mein Passwort) (!Ich antworte mit meiner Adresse)




Was ist freundlich im Chat? (Ich schreibe höflich und respektvoll) (!Ich beleidige andere) (!Ich lache jemanden aus) (!Ich schicke peinliche Bilder weiter)




Was ist Werbung? (Eine Nachricht, die mich zu etwas locken will) (!Ein sicheres Passwort) (!Eine Pause für die Augen) (!Ein geheimer Schlüssel)




Was machst Du vor dem Teilen eines Fotos von einem Kind? (Ich frage erst, ob Teilen okay ist) (!Ich teile es sofort) (!Ich schreibe den Namen dazu) (!Ich schicke es an fremde Personen)




Was ist eine digitale Spur? (Ein Hinweis, den ich im Internet hinterlasse) (!Ein Fußabdruck im Sand) (!Ein Bleistiftstrich im Heft) (!Ein Geräusch im Flur)




Was hilft gegen Cybermobbing? (Hilfe holen und nicht mitmachen) (!Gemeine Bilder weiterleiten) (!Andere auslachen) (!Allein schweigen)




Was ist ein guter Klick? (Ein Klick nach dem Prüfen) (!Ein Klick aus Angst) (!Ein Klick ohne Lesen) (!Ein Klick auf jedes Geschenk)





Memory

Passwort geheim
Denkpause erst überlegen
Daten Infos über mich
Werbung will mich locken
Respekt freundlich bleiben
Hilfe Erwachsene fragen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Denkpause Vor dem Klick kurz überlegen
Passwort Geheim halten
Privatdaten Nicht einfach verraten
Werbung Will Aufmerksamkeit
Hilfe Erwachsene fragen






Kreuzworträtsel

Passwort Geheimes Wort für dein Konto.
Respekt Freundlich und fair zu anderen sein.
Werbung Sie will, dass du etwas anklickst oder kaufst.
Daten Infos über dich.
Hilfe Das holst du bei Erwachsenen, wenn etwas komisch ist.
Pause Das machst du kurz vor einem Klick.





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Vor dem Klicken mache ich eine

. Ein Passwort bleibt

. Meine Adresse ist eine

Information. Im Chat schreibe ich

. Wenn mir etwas Angst macht, hole ich

. Werbung will oft meine

. Ein Foto von anderen Kindern teile ich nur mit

. Bei einer fremden Nachricht klicke ich nicht sofort auf den

. Digitale Verantwortung bedeutet: Ich schütze mich und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Denkpause: Male ein Stoppschild mit dem Satz „Erst denken, dann klicken“.
  2. Passwort: Erkläre einem Kuscheltier, warum ein Passwort geheim bleibt.
  3. Datenschutz: Sortiere Karten in zwei Stapel: privat und nicht privat.
  4. Chat: Schreibe fünf freundliche Sätze für einen Klassenchat.


Standard

  1. Werbung: Suche in einer Zeitung oder auf einer Kinderseite nach Werbung und beschreibe, woran Du sie erkennst.
  2. Foto: Gestalte ein Plakat mit drei Regeln für Fotos im Internet.
  3. Cybermobbing: Entwickle mit einer Partnerin oder einem Partner ein kurzes Rollenspiel: Hilfe holen statt mitmachen.
  4. Kindersuchmaschine: Suche mit einer Kinderseite nach einem Tier und notiere, welche Seite Dir geholfen hat.


Schwer

  1. Digitale Verantwortung: Erstelle einen Klassenvertrag für gutes Verhalten mit Tablet, Computer und Chat.
  2. Falschmeldung: Vergleiche zwei Nachrichten zu einem Thema und überlege, welche Quelle vertrauenswürdiger wirkt.
  3. Medienzeit: Beobachte eine Woche lang Deine Bildschirmzeiten und schreibe auf, welche Pausen Dir guttun.
  4. Erklärvideo: Plane ein kurzes Video mit drei Tipps: Stopp, denk, frag.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Alltagstransfer: Du bekommst eine Nachricht mit einem Gewinn-Link. Erkläre Schritt für Schritt, was Du tust und warum.
  2. Datenschutz: Ein Spiel fragt nach Name, Adresse und Schule. Begründe, welche Angaben privat sind.
  3. Empathie: Ein Kind wird im Klassenchat ausgelacht. Beschreibe, wie Du helfen kannst, ohne selbst gemein zu werden.
  4. Bildrechte: Du hast ein lustiges Foto von einer Freundin. Erkläre, welche Fragen Du vor dem Teilen stellen musst.
  5. Werbekompetenz: Eine App zeigt einen bunten Knopf mit „Gratis“. Erkläre, warum eine Denkpause wichtig ist.
  6. Medienbalance: Du möchtest lange spielen. Plane eine faire Medienzeit mit Pause und anderem Hobby.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis ist wichtig:

  1. Du kannst die 5-Klick-Regel erklären.
  2. Du kannst private Daten nennen.
  3. Du kannst sagen, warum Passwörter geheim bleiben.
  4. Du kannst freundlich auf eine Chat-Situation reagieren.
  5. Du kannst Werbung und Gewinnversprechen vorsichtig prüfen.
  6. Du kannst erklären, wann Du Hilfe holst.
  7. Du kannst ein eigenes Schutzschild oder Plakat gestalten.
  8. Du kannst in einfachen Worten erklären, was digitale Verantwortung bedeutet.




OERs zum Thema

Kinderseiten zum Weiterlernen:

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Schulfach+

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Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

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Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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