Zum Inhalt springen

Er ist’s - Eduard Mörike 1

Aus MOOCsWiki Staging

Er ist’s - Eduard Mörike 1




Einleitung

„Er ist’s“ von Eduard Mörike gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Frühlingsgedichten. Der berühmte erste Vers „Frühling läßt sein blaues Band“ verbindet Naturlyrik, Klang, Sinneseindrücke und eine überraschend lebendige Bildsprache. In diesem aiMOOC untersuchst Du, wie Mörike mit wenigen Versen eine ganze Jahreszeit hörbar, sichtbar und spürbar macht. Du lernst, das Gedicht formal zu beschreiben, sprachliche Mittel zu deuten und die Wirkung einer lyrischen Stimme zu erklären.

Das Gedicht entstand 1829 und erschien 1832 im zweiten Teil von Mörikes Roman Maler Nolten. Literaturgeschichtlich lässt sich Mörike häufig dem Biedermeier und der Schwäbischen Schule zuordnen; zugleich arbeitet „Er ist’s“ mit Motiven, die an romantische Naturwahrnehmung erinnern. Deshalb eignet sich das Gedicht besonders gut, um Übergänge zwischen Epochen, Naturbildern und persönlicher Wahrnehmung zu erkunden.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du das Gedicht „Er ist’s“ in eigenen Worten zusammenfassen, zentrale Stilmittel wie Metapher, Personifikation und Anrede erkennen, die Wirkung von Reim, Rhythmus und Metrum beschreiben, den Zusammenhang zwischen Frühling, Sinneswahrnehmung und Gefühl erklären und eine eigene begründete Gedichtinterpretation verfassen.


Videoimpuls: Gedichte als Songs

Das folgende Video setzt den Text musikalisch um. Achte beim Anschauen und Hören darauf, wie Melodie, Tempo, Stimme und Bild die Wirkung des Gedichts verändern.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=aosolYc5_TY |500|center}}


Originaltext

Text nach einer gemeinfreien Fassung des Gedichts.

<poem> Er ist’s

Frühling läßt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte; Süße, wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon, Wollen balde kommen. – Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist’s! Dich hab’ ich vernommen! </poem>


Eduard Mörike und das Gedicht


Autor und literarischer Kontext

Eduard Mörike wurde 1804 in Ludwigsburg geboren und starb 1875 in Stuttgart. Er war Lyriker, Erzähler, Übersetzer und evangelischer Pfarrer. Viele seiner Texte wirken auf den ersten Blick schlicht, entfalten aber bei genauerer Betrachtung eine hohe sprachliche Genauigkeit. Mörikes Lyrik steht häufig in der Nähe des Biedermeier, weil sie oft kleine, konzentrierte Wahrnehmungsräume gestaltet. Gleichzeitig zeigen viele Gedichte eine feine Musikalität und eine intensive Beziehung zur Natur, die an romantische Dichtung anschließt.

„Er ist’s“ wurde zuerst im Roman Maler Nolten veröffentlicht. Dort wirkt das Gedicht wie ein lyrischer Moment der Öffnung: Die Natur ist nicht bloß Hintergrund, sondern erscheint als lebendige Kraft. Der Frühling wird nicht erklärt, sondern erkannt. Genau in diesem Erkennen liegt die Pointe des Gedichts.


Thema und Grundsituation

Das Gedicht beschreibt das Nahen des Frühlings. Zuerst nehmen wir Bewegungen, Farben und Düfte wahr: Ein „blaues Band“ flattert, Düfte streifen das Land, Veilchen kündigen sich an. Dann kommt ein akustischer Eindruck hinzu: ein „leiser Harfenton“. Am Ende spricht die lyrische Stimme den Frühling direkt an: „Frühling, ja du bist’s!“ Der Titel „Er ist’s“ wird dadurch aufgelöst. Gemeint ist der Frühling selbst.

Die Grundbewegung des Gedichts führt von der Ahnung zur Gewissheit. Am Anfang steht eine zarte Wahrnehmung, am Ende ein freudiges Wiedererkennen. Das macht den Text für viele Leserinnen und Leser zugänglich: Er stellt den Frühling als ein Ereignis dar, das man mit allen Sinnen spürt.


Aufbau und Form

Das Gedicht besteht aus einer kurzen Strophe mit neun Versen. Die ersten vier Verse bilden einen in sich geschlossenen Wahrnehmungsraum. Dort herrscht ein umarmender Reim: „Band“ reimt sich auf „Land“, „Lüfte“ auf „Düfte“. Danach wird die Form lockerer. Die Verse werden kürzer, die Bewegung beschleunigt sich, und die lyrische Stimme tritt stärker hervor.

Das Metrum ist überwiegend trochäisch geprägt. Das bedeutet: Viele Verse beginnen mit einer betonten Silbe, auf die eine unbetonte folgt. Dadurch entsteht ein schwingender, tänzerischer Rhythmus. Dieser Rhythmus passt zum Bild des flatternden Bandes und zur leichten Bewegung des Frühlings. Mörike nutzt also nicht nur Bilder, sondern auch Klangstrukturen, um den Frühling erfahrbar zu machen.


Sprache und Stilmittel

Das zentrale Bild des Gedichts ist die Metapher vom „blauen Band“. Dieses Band kann an den blauen Himmel, an bewegte Luft, an eine Frühlingsbrise oder an ein festliches Zeichen denken lassen. Gerade weil das Bild nicht eindeutig festgelegt ist, wirkt es poetisch offen. Es zeigt nicht nur etwas Sichtbares, sondern löst eine Stimmung aus.

Auch Personifikationen prägen den Text. Die Düfte „streifen“ das Land, Veilchen „träumen“, der Frühling wird am Ende direkt angesprochen. Die Natur erscheint dadurch nicht stumm, sondern lebendig und beinahe ansprechbar. Besonders auffällig ist der Übergang von Geruch und Sehen zum Hören: „Horch“ fordert die Leserinnen und Leser auf, selbst aufmerksam zu werden. Der „Harfenton“ verbindet Naturwahrnehmung und Musik.


Sinneseindrücke im Gedicht

Mörike gestaltet den Frühling als ein Zusammenspiel verschiedener Sinne. Das „blaue Band“ spricht das Sehen an. Die „süßen, wohlbekannten Düfte“ sprechen den Geruchssinn an. Das Wort „streifen“ ruft zugleich eine leichte Berührung hervor. Der „Harfenton“ öffnet schließlich das Hören. So entsteht ein synästhetischer Eindruck: Mehrere Sinnesbereiche wirken zusammen.

Gerade diese Mischung macht das Gedicht lebendig. Der Frühling wird nicht als Kalenderdatum dargestellt, sondern als Wahrnehmungserlebnis. Du kannst daran erkennen, dass Lyrik oft nicht nur beschreibt, was geschieht, sondern wie etwas empfunden wird.


Das lyrische Ich

Das lyrische Ich tritt erst am Ende deutlich hervor: „Dich hab’ ich vernommen!“ Vorher scheint die Natur beinahe allein zu sprechen. Dadurch entsteht eine besondere Wirkung: Die lyrische Stimme ist nicht dominant, sondern aufmerksam. Sie hört, riecht, sieht und erkennt. Das Gedicht zeigt also eine Haltung der Achtsamkeit gegenüber der Natur.

Die direkte Anrede „Frühling, ja du bist’s!“ wirkt wie ein freudiger Ausruf. Der Frühling ist keine abstrakte Jahreszeit, sondern ein Gegenüber. Das lyrische Ich erlebt ihn fast wie eine vertraute Person, die zurückkehrt.


Deutung des Titels

Der Titel „Er ist’s“ ist kurz, aber spannungsvoll. Das Pronomen „Er“ bleibt zunächst unbestimmt. Wer ist gemeint? Erst am Ende wird klar: Es ist der Frühling. Der Titel funktioniert deshalb wie eine kleine Rätselstruktur. Das Gedicht beantwortet sein eigenes Rätsel durch die wachsende Gewissheit der lyrischen Stimme.

Diese Struktur passt zum Frühlingserlebnis: Man merkt oft zuerst nur einzelne Zeichen, bevor man sicher sagen kann, dass der Frühling wirklich da ist. Mörike verwandelt dieses alltägliche Erkennen in ein poetisches Ereignis.


Lyrik und Musik

Das Gedicht eignet sich besonders für musikalische Umsetzungen, weil es selbst stark musikalisch gebaut ist. Der schwingende Rhythmus, die weichen Laute, der Ausruf „Horch“ und der „Harfenton“ laden zum Sprechen, Singen und Vertonen ein. Deshalb kann man „Er ist’s“ nicht nur lesen, sondern auch als Lied, Rezitation oder Klangexperiment erschließen.

Eine bekannte kunstmusikalische Tradition ist die Vertonung von Mörike-Gedichten, besonders durch Hugo Wolf. In Wolfs Mörike-Liedern findet sich auch „Er ist’s“. Dadurch wird deutlich, wie eng Gedicht und Musik miteinander verbunden sein können.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=dxBIwBX9L8Q |500|center}}


Analysekompass für Deine Interpretation

Wenn Du „Er ist’s“ interpretierst, kannst Du Dich an fünf Leitfragen orientieren. Erstens: Welche Zeichen des Frühlings werden genannt? Zweitens: Welche Sinne werden angesprochen? Drittens: Welche Stilmittel machen die Natur lebendig? Viertens: Wie passen Form, Reim und Rhythmus zur Aussage? Fünftens: Warum erkennt das lyrische Ich den Frühling erst am Ende ausdrücklich?

Eine gute Interpretation verbindet Beobachtung und Deutung. Du solltest also nicht nur sagen, dass es eine Metapher gibt, sondern erklären, welche Wirkung sie hat. Ebenso reicht es nicht, das Reimschema zu benennen; Du solltest zeigen, wie die Form die Leichtigkeit und Bewegung des Gedichts unterstützt.


Sprachliche Besonderheiten und heutige Schreibweise

Im Original findest Du Schreibweisen wie „läßt“ und „hab’“. In der heutigen Rechtschreibung würde man meist „lässt“ schreiben. Für die Analyse ist wichtig: Historische Schreibweisen sind kein Fehler, sondern Teil der überlieferten Textfassung. Sie erinnern daran, dass literarische Texte in einer bestimmten Zeit entstanden sind und später in verschiedenen Ausgaben leicht unterschiedlich erscheinen können.


Bedeutung für den Deutschunterricht

„Er ist’s“ eignet sich für den Deutschunterricht, weil das Gedicht kurz, einprägsam und zugleich vielschichtig ist. Es ermöglicht erste Schritte in der Gedichtanalyse, bietet aber auch anspruchsvolle Deutungsfragen. Besonders geeignet sind Aufgaben zur Bildsprache, zur Sinneswahrnehmung, zur Naturlyrik, zur Rezitation und zur Verbindung von Lyrik und Musik.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wer schrieb das Gedicht Er ist’s? (Eduard Mörike) (!Johann Wolfgang von Goethe) (!Theodor Fontane) (!Heinrich Heine)




Welche Jahreszeit steht im Mittelpunkt des Gedichts? (Frühling) (!Sommer) (!Herbst) (!Winter)




Welches Bild eröffnet das Gedicht? (Frühling lässt sein blaues Band flattern) (!Ein roter Mond steigt über dem Wald) (!Ein Sturm zerreißt die Wolken) (!Ein Vogel singt auf einem Dach)




Welches Stilmittel liegt im blauen Band besonders nahe? (Metapher) (!Ironie) (!Hyperbel) (!Vergleich mit wie)




Was tun die Veilchen im Gedicht? (Sie träumen schon) (!Sie verwelken schnell) (!Sie schweigen traurig) (!Sie fliegen fort)




Welcher Sinn wird durch süße wohlbekannte Düfte besonders angesprochen? (Geruchssinn) (!Tastsinn) (!Geschmackssinn) (!Gleichgewichtssinn)




Welches Wort fordert zum Hören auf? (Horch) (!Balde) (!Ahnungsvoll) (!Wieder)




Welche Reimform prägt die ersten vier Verse? (Umarmender Reim) (!Paarreim) (!Schweifreim) (!Haufenreim)




Worauf bezieht sich der Titel Er ist’s am Ende? (Auf den Frühling) (!Auf den Winter) (!Auf den Dichter) (!Auf das Veilchen)




In welchem Werk erschien das Gedicht zuerst? (Maler Nolten) (!Effi Briest) (!Faust) (!Der Schimmelreiter)





Memory

Titel Er ist’s
Autor Eduard Mörike
Jahreszeit Frühling
Bildsprache Metapher
Klangmotiv Harfenton
Blume Veilchen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Blaues Band Bild für bewegten Frühlingshimmel
Veilchen Frühlingsblume im Gedicht
Harfenton Akustisches Zeichen der Ankunft
Personifikation Vermenschlichung von Natur
Umarmender Reim Reimform der ersten vier Verse
Lyrisches Ich Wahrnehmende Stimme am Ende






Kreuzworträtsel

Fruehling Welche Jahreszeit kündigt sich im Gedicht an?
Moerike Wie heißt der Autor mit Nachnamen?
Veilchen Welche Blume träumt im Gedicht schon?
Metapher Welches Stilmittel ist das blaue Band?
Harfenton Welcher leise Klang ist von fern zu hören?
Trochaeus Welches Metrum prägt viele Verse?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Das Gedicht

stammt von Eduard Mörike. Im Mittelpunkt steht die Ankunft des

. Das blaue Band ist eine

. Die süßen Düfte sprechen besonders den

an. Die Veilchen werden durch eine

lebendig gemacht. Das Wort Horch lenkt die Aufmerksamkeit auf das

. Der leise Harfenton verbindet Naturwahrnehmung mit

. Die ersten vier Verse bilden einen

. Das lyrische Ich erkennt den Frühling am

. Mörike wird häufig dem

zugeordnet.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Vorlesen: Lies das Gedicht laut vor und markiere Stellen, an denen Deine Stimme heller, leiser, schneller oder langsamer werden soll.
  2. Wortfeld: Sammle Wörter aus dem Gedicht, die zum Frühling passen, und ergänze eigene Wörter aus Deiner Lebenswelt.
  3. Bildcollage: Gestalte eine Collage zum „blauen Band“ und erkläre in drei Sätzen, warum Deine Farben und Formen zum Gedicht passen.
  4. Sinnesprotokoll: Gehe fünf Minuten nach draußen und notiere, was Du siehst, riechst, hörst und fühlst. Vergleiche Deine Notizen mit Mörikes Sinneseindrücken.


Standard

  1. Gedichtanalyse: Schreibe eine kurze Analyse zu Bildsprache, Sinneseindrücken und Wirkung des Gedichts.
  2. Stilmittel: Erstelle eine Tabelle mit mindestens fünf sprachlichen Mitteln aus dem Gedicht und erkläre ihre Wirkung.
  3. Rezitation: Nimm eine eigene Rezitation auf und begründe, wie Du Rhythmus, Pausen und Betonungen gestaltet hast.
  4. Vergleich: Vergleiche „Er ist’s“ mit einem anderen Frühlingsgedicht und arbeite Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede heraus.


Schwer

  1. Interpretation: Verfasse eine vollständige Interpretation mit Einleitung, Inhaltsdeutung, Formanalyse, Sprachanalyse und Schluss.
  2. Vertonung: Entwickle eine eigene musikalische Umsetzung des Gedichts mit Stimme, Instrumenten oder digitalen Klängen und reflektiere die Wirkung.
  3. Epochenfrage: Diskutiere, ob das Gedicht eher dem Biedermeier, der Romantik oder einer Übergangsposition zugeordnet werden sollte.
  4. Medienanalyse: Analysiere das angegebene YouTube-Video: Wie verändert die musikalische Form Dein Verständnis des Gedichts?




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Erkläre, wie ein kurzer Naturtext eine große emotionale Wirkung entfalten kann, und beziehe Dich dabei auf mindestens drei Beobachtungen aus „Er ist’s“.
  2. Form und Inhalt: Zeige an zwei Beispielen, wie Reim, Rhythmus oder Verslänge die Bewegung des Frühlings unterstützen.
  3. Symboldeutung: Deute das „blaue Band“ auf mindestens zwei verschiedene Weisen und entscheide, welche Deutung Dich mehr überzeugt.
  4. Perspektivwechsel: Schreibe einen kurzen Prosatext aus Sicht des Frühlings und erkläre anschließend, welche Elemente Du aus Mörikes Gedicht übernommen hast.
  5. Vergleichende Interpretation: Vergleiche Mörikes Naturwahrnehmung mit einer heutigen Frühlingsdarstellung aus Werbung, Musik oder Social Media.
  6. Kritische Reflexion: Beurteile, ob das Gedicht nur idyllisch wirkt oder ob seine besondere Kunst gerade in der genauen Wahrnehmung liegt.
  7. Klangexperiment: Entwickle eine Klangspur zum Gedicht und begründe, welche Wörter oder Verse Du musikalisch besonders hervorgehoben hast.
  8. Unterrichtsgespräch: Bereite drei Diskussionsfragen vor, mit denen eine Lerngruppe über die Wirkung des Gedichts sprechen kann.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu „Er ist’s“ solltest Du zeigen, dass Du den Inhalt sicher verstehst, zentrale Stilmittel benennen und deuten kannst, die Verbindung von Naturwahrnehmung und Gefühl erklärst, formale Merkmale wie Reim und Rhythmus nicht nur beschreibst, sondern auf ihre Wirkung beziehst, eine eigene begründete Interpretation formulierst und Deine Ergebnisse sprachlich klar präsentierst.

Mögliche Formen des Lernnachweises sind eine schriftliche Gedichtinterpretation, ein kommentiertes Portfolio, eine Rezitation mit Reflexion, eine kreative Vertonung mit Analyse, ein Lernplakat zur Bildsprache oder eine kurze Präsentation zu Eduard Mörike und seinem literarischen Umfeld.




OERs zum Thema


Quellen und Vertiefung

  1. Wikisource: Der frei zugängliche Text von Er ist’s bietet eine gemeinfreie Textfassung und Angaben zu Entstehung, Veröffentlichung und Werkzusammenhang.
  2. Wikimedia Commons: Die verwendeten Bilder zu Eduard Mörike und zum Gedicht stammen aus freien Medienbeständen.
  3. Wikipedia: Der Artikel zu Eduard Mörike bietet eine erste Orientierung zu Leben, Werk und literaturgeschichtlicher Einordnung.
  4. IMSLP: Informationen zu Hugo Wolfs Mörike-Liedern können zur Verbindung von Gedicht und Kunstlied herangezogen werden.


Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen