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Elvis Presley – What’d I Say

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Elvis Presley – What’d I Say




Elvis Presley – What’d I Say


Einleitung

„What’d I Say“ ist ein Schlüsselwerk der afroamerikanischen Rhythm-and-Blues-Geschichte und zugleich ein anschauliches Beispiel dafür, wie ein Song durch eine Coverversion in einen neuen musikalischen, medialen und kulturellen Zusammenhang gelangt. Das Stück wurde 1959 von Ray Charles veröffentlicht. Seine Verbindung aus Blues, Gospelmusik, Rhythm and Blues, Boogie-Woogie, markantem Riff, treibendem Rhythmus und Call and Response wirkte stilbildend für die Entwicklung der Soulmusik und der internationalen Popmusik.

Elvis Presley nahm seine Fassung am 30. August 1963 bei Radio Recorders in Hollywood auf. Die Aufnahme entstand für den Musikfilm Viva Las Vegas, in dem Presley gemeinsam mit Ann-Margret auftrat. Die Single mit „What’d I Say“ und „Viva Las Vegas“ erschien am 28. April 1964 bei RCA Victor. Presleys Version erreichte in den USA Platz 21 der Billboard Hot 100. Im Zentrum dieses aiMOOCs stehen die Entstehung des Originals, die Gestaltung der Elvis-Version, die musikalischen Mittel, der Filmkontext, die Bedeutung von Coverversionen und Methoden einer reflektierten Höranalyse.

Lernidee: Höre nicht nur darauf, was gespielt und gesungen wird, sondern auch darauf, wie musikalische Spannung erzeugt wird. Achte besonders auf Wiederholung, Steigerung, Klangfarbe, Rhythmus, Wechselgesang und die Wirkung der Performance. Vollständige Liedtexte werden nicht abgedruckt; für die Analyse reichen eigene Höreindrücke, musikalische Fachbegriffe und kurze, selbst formulierte Beschreibungen.


Lernziele

Nach der Bearbeitung dieses aiMOOCs kannst Du:

  1. Musikgeschichte: die Entstehung von Ray Charles’ „What’d I Say“ und die Einordnung der Elvis-Version in die frühen 1960er Jahre erklären.
  2. Höranalyse: zentrale Merkmale wie Riff, Call and Response, Blues-Schema, Synkope, Backbeat, Dynamik und Klangfarbe an einer Aufnahme erkennen.
  3. Coverversion: Original und Bearbeitung anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen.
  4. Filmmusik: erläutern, wie ein Song innerhalb eines Musikfilms eine Szene, eine Figur und eine Publikumswirkung unterstützt.
  5. Musikkultur: den afroamerikanischen Ursprung zentraler Gestaltungsmittel benennen und kulturelle Weitergabe differenziert beurteilen.
  6. Medienkompetenz: Aufnahmen, Videos, Datenbanken und Bildquellen hinsichtlich Herkunft, Aussagekraft und Rechtelage prüfen.
  7. Musikpraxis: ein eigenes Riff, ein Call-and-Response-Muster oder eine kurze Coveridee entwickeln und reflektieren.


Lernbereiche

  1. Musikgeschichte: Entstehung, Veröffentlichung und Wirkung von Original und Coverversion.
  2. Musikanalyse: Form, Rhythmus, Harmonik, Riff, Groove, Stimme und Instrumentierung.
  3. Filmmusik: Zusammenspiel von Musik, Schauspiel, Kamera, Schnitt und Starinszenierung.
  4. Medienbildung: Vergleich von Tonaufnahme, Filmszene, Schallplatte und digitalen Quellen.
  5. Kulturelle Bildung: afroamerikanische Musiktraditionen, kultureller Austausch und Machtverhältnisse.
  6. Musikpraxis: Improvisation, Call and Response, Arrangement und eigene kreative Produktion.


Grunddaten zur Aufnahme

Merkmal Information
Titel What’d I Say
Interpret der behandelten Coverversion Elvis Presley
Komponist und Autor Ray Charles
Aufnahmedatum der Elvis-Version 30. August 1963
Aufnahmeort Radio Recorders, Hollywood
Veröffentlichung 28. April 1964
Label RCA Victor
Filmbezug Viva Las Vegas
Stilistische Bezüge Rhythm and Blues, Rock ’n’ Roll, Gospelmusik, Blues, Soulmusik
US-Chartplatzierung Platz 21 der Billboard Hot 100


Das Original von Ray Charles


Entstehung aus der Improvisation

Ray Charles entwickelte „What’d I Say“ nach eigener Erinnerung während eines langen Auftritts Ende 1958. Das geplante Programm war bereits gespielt, doch es blieb noch Zeit zu füllen. Charles begann am elektrischen Klavier zu improvisieren und forderte seine Band sowie die Sängerinnen der Raelettes auf, seinen musikalischen Ideen zu folgen. Aus einer spontanen Bühnensituation entstand schrittweise ein wiederholbares Stück.

Diese Entstehung ist musikpädagogisch besonders interessant: Komponieren erscheint hier nicht als einsamer Schreibprozess, sondern als soziale Interaktion. Ein Musiker gibt einen Impuls, andere reagieren, das Publikum antwortet körperlich und akustisch, und aus dem Zusammenspiel bildet sich eine Form. Damit verbindet der Song Improvisation, Ensemble-Kommunikation und Publikumsbeteiligung.


Aufnahme und Veröffentlichung

Die Studioversion wurde am 18. Februar 1959 in den Atlantic-Studios in New York aufgenommen. Ray Charles sang und spielte elektrisches Wurlitzer-Piano. Bläser, Bass, Schlagzeug und die Raelettes erweiterten den Klang. Die lange Aufnahme wurde für die Veröffentlichung in zwei Teile gegliedert. Diese Aufteilung entsprach dem damaligen Format einer Schallplatten-Single, deren zwei Seiten nur begrenzte Spielzeit boten.

„What’d I Say“ wurde ein großer Erfolg und gehört zu den prägenden Aufnahmen des Rhythm and Blues. Der Song zeigt, wie sich Elemente afroamerikanischer geistlicher und weltlicher Musik verbinden: Aus der Gospelmusik stammen unter anderem die dialogische Anlage und die emotionale Steigerung; aus Blues und Boogie-Woogie kommen harmonische, rhythmische und pianistische Grundlagen.


Musikalische Innovation

Das elektrische Wurlitzer-Piano prägt den Beginn des Originals mit einem sofort wiedererkennbaren Riff. Ein Riff ist eine kurze, markante und wiederkehrende Tonfolge oder Akkordfigur. Es schafft Orientierung, Wiedererkennung und körperlichen Bewegungsimpuls. Durch das Hinzutreten weiterer Instrumente, Veränderungen der Lautstärke und vokale Antworten entsteht eine fortlaufende Steigerung.

Ein zweites Hauptmerkmal ist Call and Response. Eine Stimme, ein Instrument oder eine Instrumentengruppe formuliert einen musikalischen Ruf, auf den eine andere Stimme oder Gruppe antwortet. Das Prinzip hat tiefe Wurzeln in afrikanischen und afroamerikanischen Musiktraditionen und findet sich unter anderem in Arbeitsliedern, Spiritual, Gospel, Blues, Jazz, Rhythm and Blues, Soul, Funk, Rock und Hip-Hop.


Elvis Presleys Coverversion


Aufnahme für „Viva Las Vegas“

Elvis Presleys Version wurde am 30. August 1963 bei Radio Recorders in Hollywood aufgenommen. Sie gehörte zu den Arbeiten am Film Viva Las Vegas, der 1964 erschien. Die Einspielung überträgt Ray Charles’ Vorlage in Presleys damaligen Film- und Aufnahmekontext.

Die Aufnahme verbindet Presleys kraftvollen Gesang mit einer kompakten Studioband. Gitarren, Klavier, Saxophon, Bass, Schlagzeug, Perkussion und Vokalgruppen erzeugen eine dichte, auf unmittelbare Wirkung ausgerichtete Textur.


Veröffentlichung und Rezeption

Die Single erschien am 28. April 1964. Auf der anderen Seite befand sich „Viva Las Vegas“. „What’d I Say“ erreichte Platz 21 der Billboard Hot 100. Für die Rezeption ist wichtig, zwischen Chartplatzierung, künstlerischer Wirkung und langfristiger Bekanntheit zu unterscheiden. Ein höherer Rang kann momentane Marktresonanz anzeigen, sagt aber nicht allein, wie innovativ, einflussreich oder erinnerungswürdig eine Aufnahme ist.


Filmische Funktion

Im Musikfilm dient ein Song nicht nur als Tonaufnahme. Er kann Figuren charakterisieren, Beziehungen sichtbar machen, Tanz und Bewegung strukturieren oder das Publikum direkt ansprechen. Bei „What’d I Say“ wird die Energie des Stücks durch Mimik, Körperbewegung, Bühnensituation, Schnitt und Reaktionen der Anwesenden verstärkt.


Musikalische Analyse


Riff und Wiederholung

Ein Riff erzeugt Identität. Bei „What’d I Say“ bildet die wiederkehrende Tastenfigur ein klangliches Fundament. Wiederholung, Rhythmus, Klangfarbe, Schichtung und Erwartung greifen ineinander. Die Elvis-Fassung übernimmt die Grundidee des motorischen Riffs, verändert jedoch Klangbalance, Länge, Vokalwirkung und filmischen Zusammenhang.


Bluesform und Harmonik

Das Stück orientiert sich an einer zwölftaktigen Bluesstruktur. Dieses Formmodell beruht häufig auf drei harmonischen Hauptfunktionen. Die Bluesform bietet einen stabilen Rahmen für Improvisation und ermöglicht zugleich variable Ausgestaltung.


Rhythmus, Groove und Backbeat

Der Groove entsteht aus dem Zusammenwirken regelmäßig wiederkehrender rhythmischer Muster. Typisch ist ein deutlich wahrnehmbarer Backbeat, bei dem besonders die zweite und vierte Zählzeit eines Viervierteltakts hervorgehoben werden. Zusätzliche Spannung entsteht durch Synkopen.


Call and Response

Call and Response strukturiert das Hören als Wechselspiel. Es kann zwischen Solostimme und Chor, Gesang und Instrument, zwei Instrumentengruppen oder Bühne und Publikum stattfinden. Bei „What’d I Say“ ist dieses Prinzip ein Kern der musikalischen Dramaturgie.


Stimme und Ausdruck

Elvis Presley arbeitet mit einer kraftvollen, rhythmisch präzisen und körperlich wirkenden Gesangsweise. Kurze Ausrufe, gedehnte Töne, Akzentverschiebungen und Wechsel der Lautstärke machen die Stimme zu einem Teil des Grooves.


Original und Cover im Vergleich

Vergleichskriterium Ray Charles Elvis Presley
Historischer Kontext Rhythm-and-Blues-Aufnahme von 1959 Hollywood- und Rock-’n’-Roll-Kontext der frühen 1960er Jahre
Entstehung Aus Live-Improvisation entwickelt Geplante Coveraufnahme für einen Musikfilm
Klangliches Zentrum Wurlitzer-Piano und dialogische Vokalstruktur Stimme, Studioband, Gitarren, Klavier, Saxophon und Chor
Medialer Rahmen Schallplatte, Radio und Konzert Single, Film und Starperformance
Wirkung Gemeinschaftlicher Groove mit starker Steigerung Verdichtete und filmisch inszenierte Energie

Eine differenzierte Bewertung berücksichtigt, dass Elvis Presleys Version ohne Ray Charles’ Komposition und die afroamerikanischen Traditionen des Songs nicht denkbar wäre. Zugleich kann eine Coverversion durch Interpretation, Arrangement, Aufnahmetechnik und Bildinszenierung neue Bedeutungen erzeugen.


Kultureller und gesellschaftlicher Kontext

Blues, Gospel, Rhythm and Blues und Soul entstanden wesentlich aus Erfahrungen afroamerikanischer Gemeinschaften. Musikalische Merkmale wie Call and Response, expressive Stimmführung, rhythmische Mehrschichtigkeit und Improvisation haben lange Traditionslinien.

Kultureller Austausch beschreibt Prozesse, in denen Gruppen musikalische Ideen aufnehmen, verändern und weitergeben. Kulturelle Aneignung wird kritisch diskutiert, wenn mächtigere Akteure kulturelle Ausdrucksformen marginalisierter Gruppen übernehmen, dabei profitieren und die Herkunft unsichtbar machen. Eine verantwortungsvolle Analyse würdigt Presleys interpretatorische Leistung und hält zugleich die afroamerikanischen Urheber, Vorbilder und Kontexte sichtbar.


Anleitung zur Höranalyse

  1. Erster Höreindruck: Notiere drei Adjektive und begründe jedes mit einem hörbaren Merkmal.
  2. Form: Setze Zeitmarken für Einleitung, Gesangsphase, Call and Response, Steigerung und Schluss.
  3. Instrumentierung: Benenne Instrumente und beschreibe ihre Funktion.
  4. Rhythmus: Klatsche den Grundpuls und markiere den Backbeat.
  5. Stimme: Untersuche Artikulation, Dynamik, Klangfarbe und Phrasierung.
  6. Vergleich: Höre Ray Charles und Elvis Presley direkt hintereinander.
  7. Urteil: Formuliere ein begründetes Urteil mit mindestens drei Kriterien.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wer schrieb und veröffentlichte das Original von „What’d I Say“? (Ray Charles) (!Elvis Presley) (!Glen Campbell) (!Jerry Wexler)




Wann nahm Elvis Presley seine Version auf? (30. August 1963) (!18. Februar 1959) (!28. April 1964) (!20. Mai 1964)




Für welchen Film wurde Elvis Presleys Version aufgenommen? (Viva Las Vegas) (!Jailhouse Rock) (!Blue Hawaii) (!King Creole)




Welches Instrument prägt das Originalriff besonders? (Elektrisches Wurlitzer-Piano) (!Konzertflöte) (!Akkordeon) (!Cembalo)




Was bedeutet Call and Response? (Ein musikalischer Ruf wird von einer anderen Stimme oder Gruppe beantwortet) (!Ein Lied wird ohne Wiederholung gespielt) (!Ein Solo wird rückwärts wiedergegeben) (!Ein Rhythmus wird durch Stille ersetzt)




Welcher Formrahmen ist für das Stück wichtig? (Zwölftaktiges Blues-Schema) (!Sonatenhauptsatzform) (!Rondoform) (!Gregorianische Psalmodie)




Was ist ein Riff? (Eine kurze markante und wiederkehrende musikalische Figur) (!Ein vollständiger Liedtext) (!Eine technische Störung) (!Eine gesprochene Einleitung)




Wann erschien die Elvis-Single? (28. April 1964) (!30. August 1963) (!18. Februar 1959) (!8. Januar 1935)




Welche US-Chartplatzierung erreichte die Elvis-Version? (Platz 21) (!Platz 1) (!Platz 64) (!Platz 100)




Was kennzeichnet eine sinnvolle Coveranalyse? (Original und Cover werden nach mehreren Kriterien verglichen) (!Nur die Verkaufszahl entscheidet) (!Jede Veränderung ist ein Fehler) (!Der historische Kontext ist unwichtig)





Memory

Elvis Presley Coverversion von 1963
Ray Charles Komponist des Originals
Call and Response Musikalischer Ruf und Antwort
Wurlitzer-Piano Prägendes Instrument des Originals
Viva Las Vegas Filmischer Kontext
Riff Wiederkehrende markante Figur





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Ray Charles Urheber und Interpret des Originals
Elvis Presley Interpret der Coverversion
Call and Response Wechsel zwischen musikalischem Ruf und Antwort
Riff Kurze wiederkehrende Klangfigur
Viva Las Vegas Musikfilm mit der Elvis-Version






Kreuzworträtsel

Presley Welcher Nachname gehört zum Interpreten der Coverversion?
Charles Welcher Nachname gehört zum Komponisten des Originals?
Wurlitzer Welche Instrumentenmarke prägt das Originalriff?
Hollywood Wo wurde Elvis Presleys Version aufgenommen?
Rhythmus Welches Element erzeugt gemeinsam mit Puls und Akzenten den Groove?
Gospel Welche geistliche Musiktradition beeinflusste den Wechselgesang?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Das Original von „What’d I Say“ stammt von

. Der Song wurde im Jahr

veröffentlicht. Elvis Presley nahm seine Coverversion am

auf. Die Aufnahme entstand bei Radio Recorders in

. Sie wurde für den Film

verwendet. Ein kurzes wiederkehrendes musikalisches Muster heißt

. Der Wechsel zwischen einem musikalischen Ruf und einer Antwort heißt

. Die Originalaufnahme wird besonders durch ein elektrisches

geprägt. Ein starker Akzent auf der zweiten und vierten Zählzeit wird als

bezeichnet.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörprotokoll: Höre Elvis Presleys Aufnahme zweimal und ordne jedem spontanen Eindruck ein konkretes Klangmerkmal zu.
  2. Instrumentenkunde: Erstelle eine beschriftete Skizze der Besetzung und kennzeichne die Funktionen der Instrumente.
  3. Call and Response: Entwickle vier kurze Klatsch- oder Sprechmuster nach dem Ruf-und-Antwort-Prinzip.
  4. Begriffskarte: Gestalte eine Lernkarte zu Riff, Backbeat, Synkope, Groove oder Coverversion.


Standard

  1. Vergleichendes Hören: Vergleiche Ray Charles und Elvis Presley anhand von mindestens sechs Kriterien.
  2. Filmszenenanalyse: Untersuche Kamera, Schnitt, Körperbewegung, Raum, Publikum und Starinszenierung.
  3. Cover-Arrangement: Plane eine eigene kurze Bearbeitung mit Besetzung, Form und Call-and-Response-Muster.
  4. Mediengeschichte: Erstelle eine Zeitleiste von der Entstehung des Originals bis zum Film und zur Single von 1964.


Schwer

  1. Kulturelle Aneignung: Verfasse einen differenzierten Essay zu Anerkennung, Austausch, Vermarktung und Macht.
  2. Musikanalyse: Erstelle eine Formskizze mit Zeitmarken und untersuche Rhythmus, Harmonik, Stimme und Dynamik.
  3. Zeitzeugenprojekt: Führe ein Interview zur Wahrnehmung von Elvis Presley, Ray Charles und Rock ’n’ Roll durch.
  4. Audioproduktion: Produziere eine eigene kurze Aufnahme mit Riff, Bluesform und Call and Response und reflektiere die Gestaltung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Übertrage die Vergleichskriterien auf eine heutige Coverversion eines anderen Songs.
  2. Wirkungszusammenhang: Erkläre, wie Riff, Backbeat, Instrumentierung und Stimme gemeinsam Energie erzeugen.
  3. Medienwechsel: Beschreibe, wie sich die Bedeutung eines Songs beim Wechsel von Schallplatte zu Film oder Social Media verändert.
  4. Historische Einordnung: Beurteile die Aussage, Elvis habe aus einem Rhythm-and-Blues-Song einfach einen Rock-’n’-Roll-Song gemacht.
  5. Kulturelle Verantwortung: Entwickle Kriterien für einen respektvollen Umgang mit musikalischen Traditionen und wende sie an.
  6. Gestaltungsentscheidung: Begründe, welche Elemente bei einem Schularrangement erhalten bleiben und welche verändert werden sollten.




Lernnachweis

  1. Fachwissen: korrekte Einordnung von Original, Coverversion, Aufnahme, Veröffentlichung und Filmbezug.
  2. Fachsprache: sichere Verwendung von Riff, Groove, Backbeat, Call and Response, Blues-Schema und Klangfarbe.
  3. Hörbeleg: Aussagen werden durch konkrete Beobachtungen und Zeitmarken gestützt.
  4. Vergleichskompetenz: Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden nach nachvollziehbaren Kriterien geordnet.
  5. Kontextualisierung: musikalische Merkmale werden mit Mediengeschichte und afroamerikanischen Traditionen verbunden.
  6. Urteilskompetenz: Wertungen berücksichtigen mehrere Perspektiven und werden begründet.
  7. Eigenständigkeit: kreative Ergebnisse zeigen eigene Entscheidungen.
  8. Quellenkompetenz: Quellen werden nach Autorenschaft, Aktualität, Belegen und Lizenz geprüft.




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