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Einen Computer sicher bedienen

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Einen Computer sicher bedienen




Einleitung

Einen Computer sicher bedienen bedeutet mehr als ihn einzuschalten, Programme zu öffnen und Dateien zu speichern. Sicheres Arbeiten verbindet drei Bereiche: Du schützt Dich selbst beim Umgang mit Hardware, Du schützt Deine Daten vor Verlust und Missbrauch, und Du schützt andere, indem Du verantwortungsvoll mit Netzwerken, E-Mails, Passwörtern und Internetdiensten umgehst. Dieser aiMOOC führt Dich Schritt für Schritt durch grundlegende Bedienkompetenzen, Sicherheitsregeln und typische Alltagssituationen in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie triffst Du beim Arbeiten am Computer gute Entscheidungen? Dazu lernst Du, ein Gerät sachgerecht zu starten und zu sperren, Dateien geordnet abzulegen, sichere Passwörter zu verwenden, Phishing zu erkennen, Malware zu vermeiden, regelmäßige Backups anzulegen und bei Problemen überlegt zu handeln. Der Kurs ist praxisorientiert: Du sollst am Ende nicht nur Begriffe erklären können, sondern eine eigene Sicherheitsroutine entwickeln.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum Informationssicherheit, Datenschutz und sorgfältige Bedienung zusammengehören. Du kannst einen Computer sicher starten, nutzen, sperren und herunterfahren. Du erkennst typische Risiken wie unsichere Downloads, gefälschte Nachrichten, unbekannte USB-Sticks, schwache Passwörter und fehlende Updates. Du kannst außerdem einen einfachen Sicherheitscheck durchführen, eine sinnvolle Ordnerstruktur planen und begründen, welche Schutzmaßnahme in einer Alltagssituation geeignet ist.


Was bedeutet sichere Computerbedienung?

Sichere Computerbedienung umfasst technische Sicherheit, organisatorische Sicherheit und verantwortliches Verhalten. Technische Sicherheit betrifft zum Beispiel Betriebssysteme, Software, Updates, Virenschutz, Firewall und Verschlüsselung. Organisatorische Sicherheit betrifft Regeln: Wer darf ein Gerät nutzen? Wo werden Dateien gespeichert? Wie werden Backups erstellt? Verantwortliches Verhalten betrifft Deine Entscheidungen: Klickst Du auf einen unbekannten Link? Gibst Du Dein Passwort weiter? Verlässt Du den Arbeitsplatz ohne Bildschirmsperre?

Ein Computer ist kein abgeschlossenes Einzelgerät. Sobald er mit dem Internet, einem Schulnetz, einer Lernplattform, einer Cloud oder einem Drucker verbunden ist, können falsche Bedienhandlungen Folgen für andere haben. Wenn Du zum Beispiel eine infizierte Datei weitergibst oder Zugangsdaten preisgibst, kann dadurch ein ganzes Konto, ein Klassenordner oder ein Netzwerk betroffen sein. Deshalb ist sichere Bedienung eine Grundkompetenz der Medienbildung.


Grundbegriffe

Computer: Ein elektronisches Gerät, das Daten verarbeitet, speichert und ausgibt. Dazu gehören Desktop-Computer, Laptops, Tablets und viele Spezialgeräte.

Hardware: Alle physischen Bestandteile eines Computers, zum Beispiel Bildschirm, Tastatur, Maus, Festplatte, Arbeitsspeicher, Netzteil und Anschlüsse.

Software: Programme und Systeme, die auf der Hardware laufen. Dazu gehören das Betriebssystem, Browser, Office-Programme, Lernsoftware und Sicherheitsprogramme.

Benutzerkonto: Ein Zugang zu einem Computer oder Dienst. Ein Konto sollte nur von der berechtigten Person verwendet werden.

Passwort: Ein geheimes Kennwort zum Schutz eines Kontos. Es sollte stark, einzigartig und nicht weitergegeben werden.

Zwei-Faktor-Authentisierung: Ein zusätzlicher Schutz beim Anmelden. Neben dem Passwort wird ein zweiter Faktor benötigt, zum Beispiel eine App, ein Sicherheitsschlüssel oder eine Bestätigung auf einem Gerät.

Backup: Eine Sicherungskopie wichtiger Daten. Sie hilft, Dateien nach Verlust, Defekt, Fehlbedienung oder Schadsoftware wiederherzustellen.

Malware: Schadsoftware, die Geräte oder Daten angreifen kann. Dazu gehören zum Beispiel Viren, Trojaner, Spyware und Ransomware.

Phishing: Eine Betrugsmethode, bei der gefälschte Nachrichten oder Webseiten verwendet werden, um Zugangsdaten oder persönliche Informationen zu stehlen.


Arbeitsplatz und Hardware sicher nutzen

Ein sicherer Computerarbeitsplatz beginnt vor dem Einschalten. Achte darauf, dass Kabel nicht zur Stolperfalle werden, Getränke nicht neben Tastatur oder Laptop stehen und Lüftungsschlitze frei bleiben. Ein überhitztes Gerät kann langsamer werden, abstürzen oder beschädigt werden. Bei gemeinsam genutzten Geräten solltest Du vor der Nutzung prüfen, ob Tastatur, Maus, Bildschirm und Anschlüsse in Ordnung sind.

Zur sicheren Bedienung gehört auch Ergonomie. Sitze so, dass Bildschirm, Tastatur und Maus bequem erreichbar sind. Der Bildschirm sollte nicht blenden, und Deine Haltung sollte regelmäßige Pausen erlauben. Ergonomische Sicherheit schützt nicht die Daten, aber sie schützt Dich als Nutzerin oder Nutzer.

Achte beim Anschließen von Geräten auf passende Anschlüsse. Stecke Stecker nicht mit Gewalt ein. Besonders bei USB-Sticks gilt: Verwende nur Speichermedien, deren Herkunft Du kennst. Ein unbekannter USB-Stick kann Schadsoftware enthalten oder Daten automatisch auslesen. In Schul- und Arbeitsumgebungen solltest Du die dort geltenden Regeln zur Nutzung externer Speichermedien beachten.


Starten, Anmelden, Sperren und Herunterfahren

Beim Start lädt der Computer das Betriebssystem. Danach meldest Du Dich mit Deinem Benutzerkonto an. Verwende nur Dein eigenes Konto und lasse andere nicht unter Deinem Namen arbeiten. Alles, was unter Deinem Konto geschieht, kann Dir zugerechnet werden: gespeicherte Dateien, gelöschte Daten, versendete Nachrichten oder geänderte Einstellungen.

Wenn Du den Arbeitsplatz verlässt, sperre den Bildschirm. Eine Bildschirmsperre verhindert, dass andere auf Deine Dateien, Nachrichten oder Lernplattformen zugreifen. Besonders wichtig ist das in Computerräumen, Bibliotheken, Büros und offenen Lernbereichen. Beim Herunterfahren solltest Du Programme schließen und Dateien speichern. Ziehe nicht einfach den Stecker, denn dadurch können Daten beschädigt werden.


Betriebssystem, Updates und Programme

Das Betriebssystem verwaltet Dateien, Benutzerkonten, Geräte, Programme und Netzwerkverbindungen. Bekannte Betriebssysteme sind zum Beispiel Microsoft Windows, macOS, Linux, Android und iOS. Ein Betriebssystem sollte regelmäßig aktualisiert werden. Updates schließen Sicherheitslücken, beheben Fehler und verbessern Funktionen. Wenn Updates dauerhaft aufgeschoben werden, bleiben bekannte Schwachstellen offen.

Auch Programme wie Browser, Office-Anwendungen, PDF-Programme, Videokonferenz-Software und Lernapps brauchen Updates. Besonders Browser sind sicherheitsrelevant, weil sie Webseiten aus dem Internet anzeigen und mit vielen Dateitypen umgehen. Installiere Programme nur aus vertrauenswürdigen Quellen, zum Beispiel aus offiziellen App-Stores, Herstellerseiten oder schulisch freigegebenen Softwareportalen. Kostenlose Programme aus unbekannten Quellen können unerwünschte Zusatzsoftware enthalten.

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Passwörter, Passwortmanager und Zwei-Faktor-Authentisierung

Ein Passwort ist wie ein Schlüssel. Ein gutes Passwort ist lang, einzigartig und nicht leicht zu erraten. Verwende nicht dasselbe Passwort für mehrere Dienste. Wenn ein Dienst gehackt wird und Du dasselbe Passwort auch anderswo nutzt, können Angreifende weitere Konten übernehmen. Ein Passwortmanager kann helfen, viele starke Passwörter sicher zu verwalten.

Moderne Anmeldesysteme nutzen oft Zwei-Faktor-Authentisierung. Dabei reicht ein Passwort allein nicht aus. Zusätzlich brauchst Du einen zweiten Nachweis, zum Beispiel einen Einmalcode, eine Bestätigung in einer App, einen Sicherheitsschlüssel oder eine biometrische Entsperrung auf Deinem Gerät. Dadurch bleibt ein Konto besser geschützt, selbst wenn ein Passwort bekannt wird.

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Gib Passwörter niemals weiter. Auch Freundinnen, Freunde oder Mitschülerinnen und Mitschüler sollten Dein Passwort nicht kennen. Lehrkräfte, Administratorinnen und Administratoren benötigen Dein Passwort ebenfalls nicht. Wenn jemand danach fragt, ist Vorsicht geboten. Verwende außerdem keine leicht zugänglichen Notizzettel am Bildschirm oder unter der Tastatur.


Sicher im Internet und im Browser

Der Browser ist das wichtigste Werkzeug für das Internet. Er zeigt Webseiten an, verwaltet Downloads, speichert teilweise Passwörter, warnt vor gefährlichen Seiten und nutzt Sicherheitsmechanismen wie HTTPS. Ein Schlosssymbol in der Adresszeile zeigt, dass die Verbindung verschlüsselt ist. Es beweist aber nicht automatisch, dass die Seite vertrauenswürdig ist. Auch betrügerische Seiten können verschlüsselt sein.

Prüfe deshalb immer die Adresse einer Webseite. Achte auf Tippfehler, ungewöhnliche Endungen und seltsame Weiterleitungen. Öffne häufig genutzte Seiten lieber über gespeicherte Lesezeichen oder durch direkte Eingabe der bekannten Adresse. Lade Dateien nur herunter, wenn Du Quelle, Zweck und Dateityp einschätzen kannst. Sei besonders vorsichtig bei ausführbaren Dateien und Archiven.


Phishing erkennen

Phishing nutzt Täuschung. Eine Nachricht sieht so aus, als käme sie von einer Bank, einem Paketdienst, einer Lernplattform, einem Online-Shop oder sogar von einer bekannten Person. Sie erzeugt Druck: Du sollst sofort klicken, Daten bestätigen, ein Passwort eingeben oder eine Rechnung öffnen. Häufig enthalten Phishing-Nachrichten Drohungen, angebliche Kontosperrungen, Gewinne oder dringende Sicherheitswarnungen.

Typische Warnzeichen sind eine unpersönliche Anrede, sprachliche Fehler, Zeitdruck, ungewöhnliche Absenderadressen, verkürzte Links, unerwartete Anhänge oder die Aufforderung, Zugangsdaten einzugeben. Sicheres Verhalten bedeutet: nicht vorschnell klicken, Adresse prüfen, im Zweifel über einen bekannten offiziellen Weg nachfragen und verdächtige Nachrichten melden. In Schule und Betrieb solltest Du Dich an die zuständige Lehrkraft, IT-Betreuung oder Datenschutzstelle wenden.

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Malware, Downloads und Anhänge

Malware ist ein Sammelbegriff für schädliche Programme. Manche Schadsoftware löscht Dateien, andere spioniert Zugangsdaten aus, zeigt unerwünschte Werbung an oder verschlüsselt Daten und verlangt Lösegeld. Besonders gefährlich sind Anhänge, die unerwartet eintreffen, sowie Downloads aus unbekannten Quellen. Auch scheinbar harmlose Dateien können Risiken enthalten, wenn Makros, Skripte oder eingebettete Inhalte aktiviert werden.

Ein Virenschutzprogramm kann helfen, ersetzt aber nicht Dein eigenes Denken. Sicherheitsprogramme erkennen nicht jede neue Bedrohung sofort. Klicke deshalb nicht auf alles, was technisch möglich ist. Prüfe zuerst: Habe ich diese Datei erwartet? Kenne ich den Absender? Passt der Inhalt zum Zusammenhang? Muss ich wirklich Makros aktivieren? Wenn Du unsicher bist, frage nach, bevor Du die Datei öffnest.


Dateien, Ordner und Daten sorgfältig verwalten

Eine sichere Bedienung zeigt sich auch in einer guten Dateiverwaltung. Wenn Dateien unübersichtlich abgelegt sind, werden sie leichter gelöscht, überschrieben oder versehentlich geteilt. Verwende eindeutige Dateinamen, passende Ordner und sinnvolle Versionen. Ein Dateiname wie Referat_Energie_Entwurf_2026-07-01 ist hilfreicher als neu_final_final2.

Speichere personenbezogene Daten nur dort, wo sie hingehören. Personenbezogene Daten sind Informationen, die sich auf eine Person beziehen, zum Beispiel Name, Foto, Adresse, Telefonnummer, Gesundheitsdaten, Noten oder Zugangsdaten. Teile solche Daten nicht unüberlegt über Cloud-Links, Messenger oder offene Ordner. Prüfe vor dem Teilen, wer Zugriff erhält und ob die Freigabe später wieder entfernt werden sollte.


Backups und Wiederherstellung

Ein Backup schützt vor Datenverlust. Daten können durch Defekte, Diebstahl, versehentliches Löschen, falsches Überschreiben, Schadsoftware oder verlorene Geräte verschwinden. Ein gutes Backup liegt nicht nur am selben Ort wie das Original. Wenn Deine einzige Sicherung auf demselben Laptop liegt, hilft sie bei einem Geräteverlust nicht.

Eine einfache Regel lautet: Wichtige Daten sollten regelmäßig gesichert und die Wiederherstellung gelegentlich getestet werden. In der Schule kann das bedeuten, wichtige Projektdateien zusätzlich in einem freigegebenen Lernordner oder auf einem zugelassenen Speichermedium abzulegen. Im privaten Bereich können externe Festplatten oder vertrauenswürdige Cloud-Dienste genutzt werden. Wichtig ist, dass Du weißt, welche Daten gesichert werden, wo die Sicherung liegt und wie Du sie wiederherstellen kannst.


Datenschutz und Privatsphäre

Datenschutz schützt Menschen, nicht nur Dateien. Wenn Du mit einem Computer arbeitest, können viele Spuren entstehen: Suchanfragen, Browserverlauf, Cookies, gespeicherte Logins, Metadaten in Dateien, Chatverläufe oder Standortinformationen. Überlege vor jeder Veröffentlichung, ob ein Bild, Dokument oder Kommentar andere Personen betrifft. Hole Einverständnis ein, wenn Du Fotos oder personenbezogene Informationen anderer verwenden möchtest.

Privatsphäre bedeutet auch, Bildschirme nicht unnötig einsehbar zu machen. In öffentlichen Räumen solltest Du vertrauliche Informationen nicht offen anzeigen. Melde Dich auf gemeinsam genutzten Geräten ab und lösche keine Daten anderer Personen. Respektiere digitale Grenzen genauso wie persönliche Grenzen im Klassenzimmer oder am Arbeitsplatz.


Verhalten in Schulnetz, Bibliothek und Betrieb

In einem gemeinsam genutzten Netzwerk gelten Regeln. Du solltest keine fremden Dateien öffnen, verändern oder löschen. Du solltest keine Software installieren, wenn dies nicht erlaubt ist. Du solltest Sicherheitseinstellungen nicht umgehen. Auch harmlose Experimente können andere stören, Daten beschädigen oder gegen Nutzungsordnungen verstoßen.

Wenn Du ein technisches Problem bemerkst, dokumentiere es sachlich: Was ist passiert? Wann ist es passiert? Welche Meldung wurde angezeigt? Welche Datei oder Webseite war beteiligt? So kann die IT-Betreuung schneller helfen. Versuche nicht, Sicherheitsprobleme heimlich zu lösen, indem Du fragwürdige Programme installierst oder Anleitungen aus unbekannten Foren ausprobierst.


Notfallplan bei Sicherheitsproblemen

Ein Sicherheitsproblem ist kein Grund zur Panik, aber ein Grund für klares Handeln. Wenn Du versehentlich auf einen verdächtigen Link geklickt hast, ein Passwort eingegeben hast oder eine merkwürdige Datei geöffnet wurde, solltest Du das Gerät nicht weiter für sensible Tätigkeiten nutzen. Trenne bei Verdacht auf Schadsoftware die Netzwerkverbindung, informiere eine verantwortliche Person und ändere betroffene Passwörter von einem sauberen Gerät aus.

Bei Kontodiebstahl ist Zeit wichtig. Ändere Passwörter, aktiviere Zwei-Faktor-Authentisierung, prüfe Wiederherstellungsadressen und melde verdächtige Aktivitäten. Bei verlorenen Geräten solltest Du prüfen, ob das Gerät gesperrt, geortet oder aus der Ferne gelöscht werden kann. Dokumentiere Vorfälle, damit nachvollziehbar bleibt, welche Daten betroffen sein könnten.


Sicherheitsroutine für den Alltag

Eine gute Sicherheitsroutine besteht aus kleinen Gewohnheiten. Vor dem Arbeiten prüfst Du, ob Du mit dem richtigen Konto angemeldet bist. Während des Arbeitens speicherst Du Dateien sinnvoll und klickst nicht unüberlegt auf Links. Beim Verlassen sperrst Du den Bildschirm. Nach dem Arbeiten meldest Du Dich ab oder fährst das Gerät herunter. Regelmäßig prüfst Du Updates, Sicherungen und Kontosicherheit.

Eine Merkhilfe lautet: Prüfen, schützen, sichern, melden. Prüfe Quellen und Adressen. Schütze Konten mit starken Passwörtern und zusätzlichen Faktoren. Sichere wichtige Dateien durch Backups. Melde Auffälligkeiten frühzeitig. So wird sichere Computerbedienung nicht zur einmaligen Aktion, sondern zu einer zuverlässigen Lern- und Arbeitsgewohnheit.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet sichere Computerbedienung am besten? (Computer, Daten und Nutzer verantwortungsvoll schützen) (!Möglichst viele Programme gleichzeitig öffnen) (!Alle Warnmeldungen schnell wegklicken) (!Passwörter für andere sichtbar notieren)




Welche Handlung ist sinnvoll, wenn Du den Arbeitsplatz kurz verlässt? (Den Bildschirm sperren) (!Den Browser offen lassen) (!Das Passwort auf den Tisch legen) (!Eine fremde Person weiterarbeiten lassen)




Warum sind Updates wichtig? (Sie schließen Sicherheitslücken und beheben Fehler) (!Sie machen jedes Passwort automatisch sicher) (!Sie ersetzen jedes Backup) (!Sie verhindern jede Phishing-Nachricht)




Welche Eigenschaft hat ein gutes Passwort? (Es ist lang, einzigartig und schwer zu erraten) (!Es besteht aus dem eigenen Vornamen) (!Es wird für alle Konten gleich verwendet) (!Es steht gut sichtbar am Bildschirm)




Was ist Zwei-Faktor-Authentisierung? (Ein Login mit Passwort und zusätzlichem Nachweis) (!Ein zweites Benutzerkonto ohne Passwort) (!Ein Programm zum Löschen alter Dateien) (!Eine Methode zum schnelleren Tippen)




Was ist ein typisches Warnzeichen für Phishing? (Starker Zeitdruck und Aufforderung zur Dateneingabe) (!Eine selbst geschriebene Notiz im eigenen Ordner) (!Ein gespeichertes Lesezeichen zur Lernplattform) (!Ein offiziell angekündigtes Update im Schulnetz)




Wie solltest Du mit einem unbekannten USB-Stick umgehen? (Nicht ungeprüft anschließen und eine verantwortliche Person fragen) (!Sofort öffnen und alle Dateien kopieren) (!An möglichst viele Geräte anschließen) (!Als sicheren Speicher für Passwörter nutzen)




Wozu dient ein Backup? (Zur Wiederherstellung wichtiger Daten bei Verlust) (!Zum Ersetzen aller Sicherheitsregeln) (!Zum automatischen Erkennen aller Betrugsversuche) (!Zum öffentlichen Teilen persönlicher Daten)




Was solltest Du bei verdächtigen E-Mail-Anhängen tun? (Nicht öffnen und die Echtheit prüfen) (!Makros immer aktivieren) (!Die Datei sofort weiterleiten) (!Den Anhang ohne Nachfragen herunterladen)




Welche Aussage zum Datenschutz ist richtig? (Personenbezogene Daten dürfen nicht unüberlegt geteilt werden) (!Fotos anderer dürfen immer veröffentlicht werden) (!Browserverläufe sind niemals persönliche Daten) (!Ein geteiltes Dokument ist automatisch privat)





Memory

Passwortmanager speichert Zugangsdaten verschlüsselt
Update schließt Sicherheitslücken
Backup rettet Daten bei Verlust
Phishing täuscht echte Nachrichten vor
Firewall filtert Netzwerkverkehr
Malware schadet Gerät oder Daten
Bildschirmsperre verhindert fremden Zugriff
Zwei-Faktor-Authentisierung ergänzt den Login





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Bildschirm sperren Arbeitsplatz kurz verlassen
Update installieren Sicherheitslücke schließen
Backup erstellen Datenverlust vorbeugen
Absender prüfen Phishing vermeiden
Passwortmanager nutzen Zugangsdaten verwalten
Dateien benennen Ordnung und Wiederfinden
Unbekannten USB-Stick meiden Malware-Risiko senken






Kreuzworträtsel

Passwort Geheimes Kennwort zum Schutz eines Kontos
Update Aktualisierung, die Fehler und Sicherheitslücken beheben kann
Backup Sicherungskopie wichtiger Daten
Phishing Betrug mit gefälschten Nachrichten oder Webseiten
Malware Schädliche Software für Geräte oder Daten
Firewall Schutzsystem zur Kontrolle von Netzwerkverkehr
Browser Programm zum Anzeigen von Webseiten
Konto Persönlicher Zugang zu einem Gerät oder Dienst





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein sicher bedienter Computer braucht ein aktuelles

.
Ein starkes und einzigartiges

schützt ein Konto besser als ein wiederverwendetes Kennwort.
Die

ergänzt den Login durch einen weiteren Nachweis.
Eine gefälschte Nachricht zur Dateneingabe nennt man

.
Schädliche Software wird häufig als

bezeichnet.
Eine Sicherungskopie wichtiger Dateien heißt

.
Beim Verlassen des Arbeitsplatzes sollte die

aktiviert werden.
Personenbezogene Informationen fallen unter den

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Sicherheitscheck: Prüfe an einem Schul- oder Privatcomputer, ob Bildschirm, Tastatur, Maus, Kabel und Arbeitsplatz sicher genutzt werden können. Notiere drei Verbesserungen.
  2. Dateiordnung: Erstelle eine sinnvolle Ordnerstruktur für ein Schulprojekt mit Material, Entwürfen, Bildern und Abgabeversion. Begründe Deine Struktur.
  3. Passwortregeln: Formuliere fünf Regeln für starke Passwörter in eigenen Worten. Verwende keine echten Passwörter als Beispiel.
  4. Bildschirmsperre: Erstelle ein kleines Hinweisschild oder digitales Poster, das daran erinnert, den Bildschirm beim Weggehen zu sperren.


Standard

  1. Phishing-Analyse: Untersuche eine ungefährliche Beispielnachricht oder ein selbst erstelltes Muster und markiere mindestens fünf mögliche Warnzeichen.
  2. Backup-Plan: Entwickle einen Backup-Plan für ein Referat, eine Projektarbeit oder eine Bewerbungsmappe. Erkläre, was wann wohin gesichert wird.
  3. Browser-Sicherheit: Erstelle eine Checkliste für sicheres Surfen mit Punkten zu Adresszeile, Downloads, Cookies, Passwörtern und privaten Daten.
  4. Nutzungsordnung: Vergleiche die Regeln eines Computerraums mit Deinem eigenen Verhalten. Welche Regeln schützen vor technischen, rechtlichen oder sozialen Problemen?


Schwer

  1. Sicherheitskonzept: Entwickle ein Sicherheitskonzept für einen Computerraum mit Regeln zu Konten, Updates, USB-Sticks, Backups, Meldungen und Datenschutz.
  2. Rollenspiel: Plane ein Rollenspiel zu einem Phishing-Vorfall. Eine Person ist betroffen, eine Person unterstützt, eine Person dokumentiert den Vorfall. Wertet anschließend aus, was gut funktioniert hat.
  3. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video oder Storyboard zum Thema Prüfen, schützen, sichern, melden. Achte darauf, keine echten Zugangsdaten zu zeigen.
  4. Fallstudie: Beschreibe einen fiktiven Sicherheitsvorfall, bei dem ein schwaches Passwort, ein unbekannter Anhang oder ein fehlendes Backup eine Rolle spielt. Entwickle danach einen Verbesserungsplan.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Alltagssituation bewerten: Du bekommst eine E-Mail mit der Aufforderung, Dein Lernplattform-Passwort sofort zu bestätigen. Erkläre, welche Prüfungen Du durchführst, bevor Du handelst.
  2. Maßnahmen begründen: Eine Klasse verliert wichtige Projektdateien, weil ein Laptop defekt ist. Entwickle einen Backup-Plan und begründe, warum er den Schaden künftig verringert.
  3. Risikoabwägung: Eine Freundin möchte kurz Dein Konto nutzen, um eine Datei auszudrucken. Beurteile die Situation aus Sicht von Sicherheit, Verantwortung und Vertrauen.
  4. Fehlerkette analysieren: Ein Computer wird langsamer, weil ein unbekanntes Programm installiert wurde. Beschreibe mögliche Ursachen, sichere Sofortmaßnahmen und eine sinnvolle Meldung.
  5. Datenschutz anwenden: Eine Gruppe möchte Fotos einer Projektarbeit online stellen. Erkläre, welche Datenschutzfragen vorher geklärt werden müssen.
  6. Schutzmaßnahmen kombinieren: Vergleiche Passwort, Passwortmanager, Zwei-Faktor-Authentisierung und Bildschirmsperre. Zeige, warum keine einzelne Maßnahme alle Risiken löst.
  7. Notfallplan entwickeln: Erstelle einen Ablaufplan für den Fall, dass Du versehentlich Zugangsdaten auf einer verdächtigen Webseite eingegeben hast.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du sichere Bedienung praktisch anwenden und begründen kannst. Wichtig sind ein dokumentierter Sicherheitscheck, eine klare Ordnerstruktur, ein Beispiel für eine Phishing-Analyse, ein persönlicher Backup-Plan, eine Erklärung zu starken Passwörtern und Zwei-Faktor-Authentisierung sowie eine reflektierte Einschätzung zum Datenschutz. Besonders aussagekräftig ist ein Portfolio, in dem Du Screenshots nur ohne sensible Daten verwendest und Deine Entscheidungen nachvollziehbar erläuterst.




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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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