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Eine einfache Präsentation erstellen - Präsentieren - Informatik und Medienbildung

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Eine einfache Präsentation erstellen - Präsentieren - Informatik und Medienbildung




Eine einfache Präsentation erstellen - Präsentieren - Informatik und Medienbildung


Einleitung

Eine Präsentation zeigt ein Thema mit Bildern, kurzen Texten und einem Vortrag. Du kannst dafür zum Beispiel PowerPoint, Impress oder Google Präsentationen nutzen.

In diesem aiMOOC lernst Du, eine einfache Präsentation zu planen, zu gestalten und vorzustellen.


Lernziele

Nach dem Kurs kannst Du:

  1. Thema: ein passendes Thema auswählen.
  2. Gliederung: eine klare Reihenfolge planen.
  3. Folie: einfache Folien gestalten.
  4. Bild: passende Bilder einfügen.
  5. Quelle: Quellen angeben.
  6. Vortrag: sicher und verständlich sprechen.


Eine Präsentation planen


Thema und Ziel

Wähle ein Thema, das Du verstehst. Überlege: Was sollen die anderen am Ende wissen?

Ein kleines Thema ist oft besser als ein sehr großes Thema.

Beispiel: Statt „Tiere“ nimmst Du „Der Lebensraum des Igels“.


Informationen sammeln

Suche nur wichtige Informationen. Nutze passende Sachbücher, sichere Internetseiten oder Schulmaterialien.

Schreibe die Quellen sofort auf. Kopiere nicht einfach lange Texte.


Eine einfache Gliederung

Eine gute Präsentation hat drei Teile:

  1. Einleitung: Du nennst das Thema und machst neugierig.
  2. Hauptteil: Du erklärst die wichtigsten Punkte.
  3. Schluss: Du fasst zusammen und stellst vielleicht eine Frage.


Folien gestalten


Eine Folie – eine Idee

Eine Folie ist eine Seite Deiner Präsentation. Jede Folie zeigt nur eine wichtige Idee.

Nutze wenige Wörter. Schreibe lieber kurze Stichpunkte als lange Sätze.


Gut lesbare Schrift

Die Schrift muss groß und klar sein. Prüfe sie aus einigen Metern Entfernung.

Nutze höchstens zwei verschiedene Schriftarten. Verwende einen starken Unterschied zwischen Schrift und Hintergrund.

Gut: dunkle Schrift auf hellem Hintergrund.

Schlecht: gelbe Schrift auf weißem Hintergrund.


Bilder nutzen

Ein gutes Bild hilft beim Verstehen. Es passt genau zum Inhalt der Folie.

Verzerre Bilder nicht. Gib die Bildquelle an. Achte auf Urheberrecht und freie Lizenzen wie Creative Commons.


Ruhige Gestaltung

Nutze Farben sparsam. Zu viele Effekte lenken ab.

Animationen sind nur sinnvoll, wenn sie etwas erklären.


Präsentieren


Üben

Übe Deinen Vortrag mehrmals. Sprich laut. Stoppe die Zeit.

Nutze kleine Karten mit Stichpunkten. Lies nicht alles von den Folien ab.


Sprechen und stehen

Sprich langsam, laut und deutlich. Mache kurze Pausen.

Stehe ruhig. Schau Dein Publikum an. Das nennt man Blickkontakt.


Mit dem Publikum sprechen

Beginne freundlich. Sage, worum es geht.

Am Ende kannst Du fragen: „Habt Ihr noch Fragen?“


Technischer Check

Teste vor dem Vortrag:

  1. Computer: Lässt sich die Datei öffnen?
  2. Beamer: Ist das Bild gut sichtbar?
  3. Ton: Funktioniert der Ton?
  4. Video: Startet das Video?
  5. Datensicherung: Gibt es eine zweite Kopie?

Speichere die Präsentation auch als PDF. So bleibt die Gestaltung meist gleich.


Merksatz

Wenig Text, klare Bilder, große Schrift und gutes Üben machen eine Präsentation verständlich.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was gehört auf eine gute Folie? (Wenige wichtige Stichpunkte) (!Ein langer Aufsatz) (!Viele verschiedene Schriftarten) (!Möglichst viele Animationen)




Was ist eine Gliederung? (Die Reihenfolge der Teile) (!Die Farbe des Hintergrunds) (!Der Name der Datei) (!Die Lautstärke des Computers)




Warum soll die Schrift groß sein? (Damit alle sie lesen können) (!Damit mehr Wörter auf die Folie passen) (!Damit Bilder verschwinden) (!Damit der Vortrag länger dauert)




Was hilft beim freien Sprechen? (Stichpunkte auf kleinen Karten) (!Ein vollständig auswendig gelernter Text) (!Sehr kleine Schrift) (!Viele lange Sätze auf der Folie)




Was bedeutet Blickkontakt? (Du schaust das Publikum an) (!Du schaust nur auf den Boden) (!Du liest nur von der Folie) (!Du schließt beim Sprechen die Augen)




Wann ist ein Bild gut gewählt? (Wenn es zum Inhalt passt) (!Wenn es nur lustig aussieht) (!Wenn es den Text verdeckt) (!Wenn die Quelle unbekannt ist)




Was solltest Du vor dem Vortrag tun? (Die Technik testen) (!Die Datei löschen) (!Alle Bilder entfernen) (!Die Präsentation nicht öffnen)




Wie beginnt eine einfache Präsentation? (Mit Thema und kurzer Einleitung) (!Mit einer langen Quellenliste) (!Mit dem letzten Ergebnis) (!Mit einer stillen Pause von zehn Minuten)




Warum gibst Du Quellen an? (Damit andere die Herkunft erkennen) (!Damit die Folie voller wird) (!Damit Bilder größer werden) (!Damit der Beamer funktioniert)




Was ist ein guter Schluss? (Eine kurze Zusammenfassung) (!Ein neues großes Thema) (!Mehrere ungelesene Textseiten) (!Das plötzliche Ausschalten des Computers)





Memory

Titelfolie Nennt Thema und Namen
Stichpunkt Kurze wichtige Information
Blickkontakt Das Publikum ansehen
Quelle Zeigt die Herkunft
Gliederung Ordnet die Teile
Technikcheck Prüft Geräte und Datei





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Titelfolie Start der Präsentation
Einleitung Macht neugierig
Hauptteil Erklärt die wichtigsten Inhalte
Schluss Fasst das Thema zusammen
Quellenfolie Zeigt die verwendeten Quellen
Fragerunde Das Publikum darf nachfragen




...


Kreuzworträtsel

Titelfolie Wie heißt die erste Folie mit Thema und Namen?
Stichpunkte Wie heißen kurze Informationen auf einer Folie?
Blickkontakt Wie nennt man das Anschauen des Publikums?
Quellen Was zeigt die Herkunft von Texten und Bildern?
Folien Wie heißen die einzelnen Seiten einer Präsentation?
Probe Wie heißt ein Übungsdurchlauf vor dem Vortrag?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine digitale Präsentation besteht oft aus mehreren

. Auf einer Folie stehen nur wenige wichtige

. Eine klare

ordnet Einleitung, Hauptteil und Schluss. Die Schrift soll groß und gut

sein. Bilder müssen zum

passen. Bei fremden Bildern wird die

genannt. Vor dem Vortrag solltest Du die

prüfen. Beim Sprechen hilft der

mit dem Publikum.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Titelfolie: Erstelle eine Titelfolie zu Deinem Lieblingstier. Schreibe Thema, Namen und Klasse darauf.
  2. Stichpunkt: Schreibe fünf kurze Stichpunkte zu Deinem Schulweg.
  3. Bildauswahl: Suche drei Bilder zu einem Thema. Begründe, welches Bild am besten passt.
  4. Sprechübung: Sprich eine Minute über Dein Hobby. Nutze nur eine Karte mit Stichpunkten.


Standard

  1. Drei-Folien-Präsentation: Erstelle drei Folien zu einem Unterrichtsthema: Start, Erklärung und Schluss.
  2. Gestaltungsvergleich: Gestalte eine gute und eine absichtlich unübersichtliche Folie. Vergleiche beide.
  3. Quellenangabe: Füge ein frei nutzbares Bild ein und schreibe eine passende Quellenangabe dazu.
  4. Partnerfeedback: Zeige Deine Folien einer Partnerin oder einem Partner. Nutzt eine Rückmeldung mit zwei Stärken und einem Tipp.


Schwer

  1. Kurzvortrag: Plane und halte einen Vortrag von drei Minuten mit höchstens fünf Folien.
  2. Erklärvideo: Erstelle aus Deinen Folien ein kurzes Erklärvideo mit eigener Stimme.
  3. Barrierefreiheit: Prüfe eine Präsentation auf große Schrift, klare Farben, einfache Sprache und verständliche Bilder.
  4. Medienvergleich: Erkläre dasselbe Thema einmal mit einem Plakat und einmal mit Folien. Vergleiche die Wirkung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Folien verbessern: Du bekommst eine Folie mit langem Text und kleiner Schrift. Überarbeite sie und begründe jede Änderung.
  2. Passendes Medium: Entscheide bei drei Inhalten, ob Text, Bild, Tabelle oder Video am besten passt. Begründe Deine Wahl.
  3. Vortragsproblem: Eine Person liest nur von den Folien ab. Entwickle drei konkrete Tipps für einen besseren Vortrag.
  4. Technikpanne: Der Beamer fällt aus. Erstelle einen Plan, wie der Vortrag trotzdem gelingen kann.
  5. Quellen prüfen: Vergleiche zwei Internetquellen. Erkläre, welche Quelle für eine Schulpräsentation besser geeignet ist.
  6. Zielgruppe beachten: Gestalte dieselbe Information einmal für Kinder und einmal für Erwachsene. Erkläre die Unterschiede.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis sind diese Punkte wichtig:

  1. Eine klare Gliederung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  2. Wenige und passende Stichpunkte.
  3. Große, gut lesbare Schrift.
  4. Passende Bilder mit Quellen.
  5. Ein geübter, verständlicher Vortrag.
  6. Sicherer Umgang mit Computer, Datei und Beamer.
  7. Eine kurze eigene Reflexion: Was ist Dir gut gelungen? Was möchtest Du verbessern?




OERs zum Thema



Links


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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
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Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

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  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

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Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

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