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Eine Präsentation nach Kriterien bewerten

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Eine Präsentation nach Kriterien bewerten




Einleitung

Eine Präsentation nach klaren Bewertungskriterien zu bewerten bedeutet, nicht nur einen persönlichen Eindruck abzugeben, sondern beobachtbare Leistungen fair, nachvollziehbar und lernförderlich einzuschätzen. In der Schule, in der Ausbildung, im Studium und im Berufsleben werden Referate, Vorträge, Projektpräsentationen, PowerPoint-Präsentationen, Posterpräsentationen oder digitale Präsentationen häufig als Leistungsnachweis genutzt. Damit die Bewertung gerecht ist, müssen die Kriterien vorher bekannt sein und während der Präsentation gezielt beobachtet werden.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du eine Präsentation mit einem Bewertungsraster beurteilst. Du unterscheidest zwischen Inhalt, Struktur, Sprache, Körpersprache, Visualisierung, Quellenarbeit, Zeitmanagement und Publikumsorientierung. Außerdem übst Du, wie aus einer Bewertung ein hilfreiches Feedback wird, das Stärken sichtbar macht und konkrete Verbesserungen ermöglicht.

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Lernziele

  1. Bewertungskriterien: Du kannst zentrale Kriterien für eine gelungene Präsentation benennen und erklären.
  2. Beobachtung: Du kannst während einer Präsentation gezielt Hinweise sammeln, ohne vorschnell zu urteilen.
  3. Bewertungsraster: Du kannst ein Raster mit Leistungsstufen anwenden und begründen.
  4. Feedback: Du kannst Rückmeldungen wertschätzend, konkret und hilfreich formulieren.
  5. Selbstreflexion: Du kannst die Qualität einer eigenen Präsentation einschätzen und Verbesserungen planen.
  6. Medienkompetenz: Du kannst Folien, Bilder, Diagramme und digitale Medien nach Verständlichkeit und Funktion beurteilen.
  7. Fairness: Du kannst typische Bewertungsfehler erkennen und vermeiden.


Grundlagen: Was wird bei einer Präsentation bewertet?

Eine Präsentation verbindet mehrere Kompetenzbereiche. Sie besteht nicht nur aus Folien und nicht nur aus gesprochenem Text. Bewertet wird, wie gut ein Thema verstanden, strukturiert, sprachlich erklärt, visuell unterstützt und adressatengerecht vermittelt wird. Bei einer Präsentation geht es also um Sachkompetenz, Methodenkompetenz, Medienkompetenz, Kommunikationskompetenz und Reflexionskompetenz.


Präsentation, Referat und Vortrag

Ein Referat ist ein zeitlich begrenzter Vortrag zu einem Thema. In Schule und Hochschule dient es häufig dazu, recherchierte Informationen verständlich darzustellen. Eine Präsentation kann ein Referat enthalten, umfasst aber zusätzlich die Gestaltung von Medien, den Umgang mit dem Publikum, die Dramaturgie des Auftritts und die Fähigkeit, Fragen zu beantworten. Deshalb muss eine faire Bewertung mehrdimensional sein.

Wichtig ist: Eine Präsentation ist keine reine Vorleseübung. Wer präsentiert, muss auswählen, ordnen, erklären, veranschaulichen und auf Rückfragen reagieren. Eine gute Präsentation macht ein Thema für andere verständlich. Eine sehr gute Präsentation schafft zusätzlich Orientierung, Interesse und Erkenntnis.


Bewertung und Feedback

Eine Bewertung ordnet eine Leistung nach Kriterien ein. Sie kann zu Punkten, Noten, Kompetenzstufen oder einer verbalen Einschätzung führen. Feedback ist eine Rückmeldung zur Wirkung einer Präsentation. Es beschreibt, was beobachtet wurde, welche Wirkung dies hatte und was verbessert werden kann. Bewertung und Feedback hängen zusammen, sind aber nicht dasselbe. Eine Bewertung beantwortet die Frage: Wie gut wurde eine Leistung im Verhältnis zu den Kriterien erfüllt? Feedback beantwortet die Frage: Was war wirksam und wie kann die nächste Präsentation besser werden?


Warum Kriterien wichtig sind

Ohne Kriterien wirken Bewertungen oft willkürlich. Mit Kriterien werden Erwartungen transparent. Lernende wissen vor der Präsentation, worauf sie achten sollen. Beobachtende können während der Präsentation gezielt mitschreiben. Lehrkräfte können Rückmeldungen besser begründen. Kriterien schützen außerdem vor spontanen Urteilen nach Sympathie, Nervosität, Foliengeschmack oder Lautstärke allein.

Ein gutes Kriterium ist beobachtbar. Statt allgemein zu sagen: "Die Präsentation war gut", fragt man genauer: War der Inhalt fachlich richtig? War die Gliederung logisch? Wurden Fachbegriffe erklärt? Haben die Folien das Verstehen unterstützt? War die Sprache deutlich? Wurde der Blickkontakt genutzt? Wurden Quellen angegeben?


Zentrale Bewertungskriterien

Die folgenden Kriterien sind für die meisten Präsentationen geeignet. Je nach Fach, Alter, Aufgabenstellung und Ziel können einzelne Kriterien stärker oder schwächer gewichtet werden. In einem naturwissenschaftlichen Vortrag kann fachliche Richtigkeit besonders wichtig sein. In einer Deutsch-Präsentation können sprachliche Gestaltung und Argumentation stärker gewichtet werden. In einer Projektpräsentation können Prozess, Teamarbeit und Reflexion hinzukommen.


Inhalt und fachliche Richtigkeit

Das Kriterium Inhalt prüft, ob die Präsentation sachlich richtig, vollständig genug und auf das Thema bezogen ist. Dazu gehört, dass zentrale Begriffe erklärt werden, Behauptungen begründet sind und keine wichtigen Zusammenhänge fehlen. Eine Präsentation ist inhaltlich stark, wenn sie nicht einfach viele Informationen sammelt, sondern die wesentlichen Aspekte auswählt und verständlich macht.

Leitfragen zur Bewertung:

  1. Sachliche Richtigkeit: Stimmen die Informationen?
  2. Relevanz: Passen die Inhalte zur Aufgabenstellung?
  3. Tiefe: Werden Zusammenhänge erklärt statt nur Fakten aufgezählt?
  4. Begriffsarbeit: Werden wichtige Fachbegriffe korrekt verwendet und erklärt?
  5. Quellenarbeit: Werden Informationen belegt und nachvollziehbar gemacht?


Struktur und roter Faden

Die Struktur entscheidet darüber, ob das Publikum der Präsentation folgen kann. Eine klare Präsentation hat eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss. Sie zeigt am Anfang Thema, Ziel und Ablauf. Sie führt Schritt für Schritt durch die wichtigsten Gedanken. Übergänge helfen, die Orientierung zu behalten. Am Ende werden zentrale Ergebnisse zusammengefasst.

Ein roter Faden entsteht, wenn die Teile sinnvoll miteinander verbunden sind. Nicht jede interessante Information gehört in die Präsentation. Entscheidend ist, ob die Auswahl der Informationen das Ziel unterstützt. Eine starke Struktur beantwortet die Frage: Warum kommt dieser Punkt genau hier?


Sprache und Verständlichkeit

Das Kriterium Sprache umfasst Aussprache, Lautstärke, Tempo, Satzbau, Fachsprache und Verständlichkeit. Eine gute Präsentation verwendet Fachbegriffe, erklärt sie aber so, dass das Publikum folgen kann. Kurze, klare Sätze sind beim Vortragen oft wirksamer als lange Schachtelsätze. Wichtig ist auch, nicht nur Folien vorzulesen, sondern frei oder zumindest frei wirkend zu sprechen.

Verständlichkeit entsteht durch deutliche Aussprache, passende Pausen, Betonung und Beispiele. Wer zu schnell spricht, nimmt dem Publikum Zeit zum Denken. Wer zu leise spricht, erschwert das Zuhören. Wer Fachbegriffe ohne Erklärung verwendet, verliert Teile des Publikums.


Körpersprache und Auftreten

Körpersprache beeinflusst, wie sicher, offen und glaubwürdig eine Präsentation wirkt. Dazu gehören Haltung, Blickkontakt, Gestik, Mimik, Stand, Bewegung und Umgang mit Notizen. Körpersprache soll den Inhalt unterstützen, nicht davon ablenken. Ein sicherer Stand, gelegentlicher Blickkontakt und offene Gestik helfen dem Publikum, aufmerksam zu bleiben.

Nervosität ist kein Bewertungsfehler. Viele Menschen sind beim Präsentieren nervös. Bewertet wird, wie die präsentierende Person damit umgeht: Ist sie vorbereitet? Kann sie trotz Unsicherheit verständlich sprechen? Bleibt sie dem Publikum zugewandt? Nutzt sie Notizen sinnvoll, ohne vollständig abzulesen?


Visualisierung und Medieneinsatz

Visualisierung bedeutet, Inhalte durch Folien, Bilder, Diagramme, Tabellen, Modelle, Plakate oder digitale Medien zu unterstützen. Gute Medien ersetzen den Vortrag nicht, sondern machen ihn verständlicher. Folien sollten übersichtlich sein, nicht überladen wirken und die wichtigsten Gedanken sichtbar machen. Bilder müssen zum Thema passen und sollten erklärt werden. Diagramme müssen lesbar sein und eine klare Aussage haben.

Datei:Presentation & public speaking skills.pdf

Eine gute Folie enthält nicht alles, was gesagt wird. Sie zeigt, was das Publikum sehen muss, um den Gedanken besser zu verstehen. Deshalb gelten drei Grundsätze: weniger Text, klare Gestaltung und erkennbare Funktion. Medien sind dann gelungen, wenn sie dem Verstehen dienen.


Quellen, Urheberrecht und wissenschaftliche Redlichkeit

Wer präsentiert, übernimmt Verantwortung für die verwendeten Informationen. Deshalb müssen Quellen angegeben werden. Bei Bildern, Grafiken und Zitaten ist außerdem auf Urheberrecht und Lizenz zu achten. In Schule und Studium genügt oft eine einfache Quellenfolie, wenn klar erkennbar ist, woher Informationen und Medien stammen. Bei wissenschaftlichen Präsentationen gelten genauere Zitierregeln.

Eine Präsentation ist glaubwürdiger, wenn sie nachvollziehbare Quellen nutzt. Unklare Internetfunde, nicht belegte Behauptungen oder ungeprüfte KI-Ausgaben schwächen die Qualität. Quellenarbeit ist daher nicht nur eine formale Pflicht, sondern ein Teil der inhaltlichen Qualität.


Publikumsorientierung und Interaktion

Publikumsorientierung bedeutet, die Präsentation an Vorwissen, Alter, Interesse und Situation der Zuhörenden anzupassen. Eine Präsentation vor einer fünften Klasse braucht andere Beispiele als ein Vortrag im Studium. Gute Präsentierende beobachten, ob das Publikum folgen kann, stellen gelegentlich Fragen, aktivieren Vorwissen oder greifen Reaktionen auf.

Zur Interaktion gehört auch der Umgang mit Rückfragen. Wer eine Frage nicht sofort beantworten kann, sollte ehrlich bleiben und gegebenenfalls erklären, wie die Antwort recherchiert werden könnte. Eine gute Antwort zeigt Verständnis, Fachkenntnis und Gesprächsbereitschaft.


Zeitmanagement und Vorbereitung

Zeitmanagement ist ein sichtbares Zeichen guter Vorbereitung. Eine Präsentation sollte die vorgegebene Zeit einhalten. Wer deutlich zu kurz bleibt, hat das Thema möglicherweise nicht ausreichend entfaltet. Wer deutlich überzieht, hat vielleicht nicht genug ausgewählt oder geübt. Gute Vorbereitung erkennt man daran, dass die wichtigsten Punkte sicher beherrscht werden und der Ablauf auch bei kleinen Störungen funktioniert.

Zur Vorbereitung gehören Recherche, Gliederung, Mediengestaltung, Probedurchlauf, Technikcheck und die Planung möglicher Fragen. Eine Präsentation muss nicht perfekt sein, aber sie sollte zeigen, dass Zeit und Sorgfalt investiert wurden.


Ein Bewertungsraster entwickeln

Ein Bewertungsraster macht Kriterien und Leistungsstufen sichtbar. Es beschreibt nicht nur, wie viele Punkte vergeben werden, sondern woran man eine Leistung erkennt. Dadurch wird die Bewertung transparenter. Ein gutes Raster enthält wenige, aber aussagekräftige Kriterien. Zu viele Kriterien überfordern Beobachtende und führen zu ungenauen Urteilen.


Beispiel für ein Kompetenzraster

Kriterium Sehr sicher Sicher Teilweise sicher Noch unsicher
Inhalt Die Informationen sind fachlich richtig, treffend ausgewählt und erklären zentrale Zusammenhänge. Die Informationen sind überwiegend richtig und passen zur Aufgabenstellung. Einige Informationen passen, es fehlen aber wichtige Zusammenhänge oder Erklärungen. Mehrere Informationen sind unklar, falsch oder kaum auf das Thema bezogen.
Struktur Der Aufbau ist logisch, zielorientiert und durch klare Übergänge verbunden. Der Aufbau ist erkennbar und meist nachvollziehbar. Der Aufbau ist teilweise erkennbar, aber an mehreren Stellen sprunghaft. Es fehlt ein klarer roter Faden.
Sprache Die Sprache ist deutlich, angemessen, fachlich korrekt und gut verständlich. Die Sprache ist meistens verständlich und passend. Die Sprache ist teilweise unklar, zu schnell, zu leise oder zu stark abgelesen. Die Sprache erschwert das Verstehen deutlich.
Körpersprache Auftreten, Blickkontakt und Gestik unterstützen den Vortrag überzeugend. Das Auftreten ist überwiegend zugewandt und sicher. Das Auftreten ist teilweise unsicher oder wenig publikumsbezogen. Das Auftreten verhindert Kontakt zum Publikum.
Visualisierung Medien sind übersichtlich, funktional, gut lesbar und unterstützen das Verstehen. Medien sind passend und meistens übersichtlich. Medien sind teilweise überladen, unklar oder nur schwach eingebunden. Medien fehlen, sind unlesbar oder lenken stark ab.
Quellenarbeit Quellen sind zuverlässig, passend und transparent angegeben. Quellen sind vorhanden und überwiegend nachvollziehbar. Quellen sind teilweise unklar oder unvollständig. Quellen fehlen oder sind nicht nachvollziehbar.


Beispiel für eine Punkteverteilung

Eine Punkteverteilung sollte zum Ziel der Aufgabe passen. Das folgende Beispiel eignet sich für viele schulische Präsentationen. Es kann verändert werden, wenn ein Fach andere Schwerpunkte setzt.

Bereich Punkte Begründung der Gewichtung
Inhalt und fachliche Richtigkeit 30 Ohne fachlich tragfähige Inhalte kann eine Präsentation ihr Ziel nicht erfüllen.
Struktur und roter Faden 20 Das Publikum muss dem Gedankengang folgen können.
Sprache und Verständlichkeit 15 Der Vortrag muss hörbar, klar und adressatengerecht sein.
Körpersprache und Auftreten 10 Auftreten unterstützt Kontakt, Aufmerksamkeit und Wirkung.
Visualisierung und Medieneinsatz 15 Medien sollen Inhalte sichtbar machen und das Verstehen erleichtern.
Quellenarbeit, Zeitmanagement und Umgang mit Fragen 10 Glaubwürdigkeit, Vorbereitung und Gesprächsfähigkeit werden sichtbar.


Kriterien operationalisieren

Ein Kriterium wird erst dann gut bewertbar, wenn es durch Indikatoren beschrieben wird. Ein Indikator ist ein beobachtbares Zeichen. Das Kriterium "gute Körpersprache" ist zu allgemein. Besser sind konkrete Indikatoren wie Blickkontakt, offene Haltung, ruhiger Stand, passende Gestik und zugewandte Mimik. Das Kriterium "gute Folien" ist ebenfalls zu ungenau. Besser sind Lesbarkeit, Textmenge, Bildqualität, einheitliche Gestaltung und erkennbarer Bezug zum Gesagten.

Operationalisierung bedeutet: Aus einem allgemeinen Kriterium werden beobachtbare Merkmale. Dadurch können verschiedene Personen ähnlicher bewerten.


Präsentationen Schritt für Schritt bewerten

Eine faire Bewertung beginnt vor der Präsentation. Die Kriterien sollten bekannt sein, bevor die Leistung erbracht wird. Während der Präsentation werden Beobachtungen gesammelt. Nach der Präsentation werden Beobachtungen den Kriterien zugeordnet. Erst danach entsteht eine Gesamtbewertung.


Vor der Präsentation

  1. Transparenz: Kläre, welche Kriterien gelten und wie sie gewichtet werden.
  2. Aufgabenstellung: Prüfe, ob Thema, Zielgruppe, Zeitrahmen und Medienform klar sind.
  3. Bewertungsbogen: Bereite ein Raster vor, in dem Beobachtungen und Punkte getrennt notiert werden können.
  4. Rollenklärung: Entscheide, ob Lehrkraft, Mitschülerinnen und Mitschüler oder die präsentierende Person selbst bewerten.
  5. Fairness: Vereinbare, dass nicht Sympathie, Lautstärke allein oder Foliengeschmack bewertet werden, sondern die Kriterien.


Während der Präsentation

Beim Beobachten solltest Du zuerst beschreiben und erst danach bewerten. Eine gute Beobachtung lautet zum Beispiel: "Die Rednerin nennt am Anfang drei Leitfragen und greift sie am Ende wieder auf." Eine ungenaue Bewertung lautet dagegen: "Die Struktur war gut." Beobachtungen machen Bewertungen begründbar.

Hilfreich ist eine Tabelle mit zwei Spalten: In die erste Spalte kommen konkrete Beobachtungen, in die zweite Spalte das passende Kriterium. So vermeidest Du, alles gleichzeitig bewerten zu wollen.


Nach der Präsentation

Nach der Präsentation werden die Beobachtungen sortiert. Dann wird für jedes Kriterium entschieden, welche Leistungsstufe am besten passt. Die Gesamtbewertung sollte nicht aus einem Bauchgefühl entstehen, sondern aus den Einzelurteilen. Abschließend wird Feedback formuliert: Was war besonders gelungen? Was sollte konkret verbessert werden? Welcher nächste Schritt ist realistisch?


Konstruktives Feedback geben

Feedback ist besonders wirksam, wenn es konkret, respektvoll und handlungsorientiert ist. Es sollte nicht die Person bewerten, sondern das beobachtbare Verhalten und die Wirkung. Statt "Du warst unsicher" ist hilfreicher: "Beim Erklären des Diagramms hast Du häufig auf die Folie geschaut; mehr Blickkontakt könnte dem Publikum helfen, Dir besser zu folgen."

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Die Drei-Schritt-Formel für Feedback

  1. Beobachtung: Beschreibe konkret, was Du gesehen oder gehört hast.
  2. Wirkung: Erkläre, wie es auf Dich oder das Publikum gewirkt hat.
  3. Vorschlag: Formuliere einen machbaren Verbesserungsschritt.

Beispiel: "Du hast am Anfang eine klare Leitfrage genannt. Dadurch wusste ich, worauf ich achten soll. Beim nächsten Mal könntest Du die Leitfrage am Schluss noch einmal aufgreifen, damit der Vortrag runder endet."


Hilfreiche Satzstarter

Ziel Satzstarter
Stärke sichtbar machen Besonders gelungen fand ich, dass ...
Beobachtung konkretisieren Mir ist aufgefallen, dass ...
Wirkung beschreiben Dadurch konnte ich ...
Verbesserung anregen Noch verständlicher würde es, wenn ...
Frage stellen Ich frage mich, ob ...
Transfer ermöglichen Für Deine nächste Präsentation könntest Du ...


Feedbackregeln

  1. Wertschätzung: Beginne mit einer echten Stärke, nicht mit einem leeren Lob.
  2. Konkretheit: Beziehe Dich auf eine beobachtbare Stelle der Präsentation.
  3. Kriteriumsbezug: Verbinde Deine Rückmeldung mit einem Bewertungskriterium.
  4. Machbarkeit: Gib Hinweise, die bei der nächsten Präsentation umsetzbar sind.
  5. Balance: Nenne nicht nur Schwächen, sondern auch wirksame Elemente.
  6. Dialog: Gib der präsentierenden Person Gelegenheit, Fragen zu stellen oder die eigene Sicht zu ergänzen.


Selbstbewertung und Peer-Feedback

Eine Präsentation zu bewerten ist nicht nur Aufgabe der Lehrkraft. Selbstbewertung hilft Dir, die eigene Leistung bewusster wahrzunehmen. Peer-Feedback durch Mitschülerinnen und Mitschüler kann besonders hilfreich sein, weil das Publikum direkt zurückmeldet, was verständlich war und was nicht. Beide Formen sollten jedoch ebenfalls kriteriengeleitet sein.


Selbstbewertung

Nach einer Präsentation kannst Du Dich mit folgenden Fragen einschätzen: Habe ich das Ziel meiner Präsentation erreicht? Welche Stelle war besonders klar? Wo habe ich gemerkt, dass das Publikum unsicher wurde? Habe ich die Zeit eingehalten? Welche Rückfrage konnte ich gut beantworten? Was würde ich beim nächsten Mal anders vorbereiten?

Selbstbewertung wird stärker, wenn sie nicht nur aus Gefühlen besteht. Nutze das Bewertungsraster, markiere Deine Einschätzung und schreibe zu jedem Kriterium eine kurze Begründung. Vergleiche danach Deine Selbsteinschätzung mit Rückmeldungen anderer.


Peer-Feedback

Beim Peer-Feedback bewerten Lernende die Präsentation anderer Lernender. Das ist sinnvoll, wenn die Kriterien gemeinsam geklärt wurden. Peer-Feedback sollte nicht zur bloßen Notenvergabe werden. Es soll vor allem zeigen, wie die Präsentation beim Publikum angekommen ist. Besonders hilfreich sind Beobachtungsaufträge: Eine Person achtet auf Struktur, eine andere auf Sprache, eine andere auf Visualisierung.


Digitale Präsentationen und Online-Vorträge

Digitale Präsentationen stellen besondere Anforderungen. Bei einem Online-Vortrag zählen neben den klassischen Kriterien auch Technik, Kameraeinstellung, Tonqualität, Bildschirmfreigabe, Chatnutzung und digitale Interaktion. Eine sehr gute Online-Präsentation ist nicht automatisch eine Folienpräsentation mit vorgelesenem Text. Sie nutzt digitale Möglichkeiten bewusst.

Wichtige Zusatzkriterien sind: Ist der Ton verständlich? Sind Folien auch auf kleineren Bildschirmen lesbar? Werden Teilnehmende durch Fragen, Umfragen oder kurze Aktivierungen einbezogen? Gibt es klare Übergänge zwischen Vortrag, Medien und Gespräch? Werden technische Probleme ruhig gelöst?


Häufige Bewertungsfehler vermeiden

Bewertungen können verzerrt sein. Wer fair bewerten will, sollte typische Fehler kennen.

  1. Halo-Effekt: Ein auffälliger Eindruck überstrahlt andere Kriterien, zum Beispiel sehr schöne Folien oder große Nervosität.
  2. Sympathiefehler: Eine Person wird besser oder schlechter bewertet, weil man sie sympathisch oder unsympathisch findet.
  3. Mildefehler: Aus Rücksicht werden Schwächen nicht klar benannt.
  4. Strengefehler: Bewertende legen unrealistisch hohe Maßstäbe an.
  5. Reihenfolgeeffekt: Eine Präsentation wirkt besser oder schlechter, weil sie direkt nach einer sehr starken oder schwachen Präsentation kommt.
  6. Bestätigungsfehler: Bewertende suchen vor allem Hinweise, die ihre erste Meinung bestätigen.

Gegen diese Fehler helfen transparente Kriterien, mehrere Beobachtungen, kurze Notizen, getrennte Einzelbewertungen und ein bewusster Vergleich mit dem Raster. Besonders wichtig ist, nicht aus einem einzelnen Eindruck sofort eine Gesamtbewertung abzuleiten.


Beispiel: Bewertung einer kurzen Präsentation

Stell Dir vor, eine Schülerin präsentiert fünf Minuten lang das Thema Mikroplastik. Sie erklärt den Begriff korrekt, nennt Beispiele aus Kosmetik, Kleidung und Verpackungen und zeigt ein Diagramm zur Verbreitung in Gewässern. Die Folien sind übersichtlich, aber die Quellen stehen nur klein auf der letzten Folie. Sie spricht deutlich, schaut jedoch häufig auf ihre Notizen. Am Ende beantwortet sie eine Frage zu Alternativen, kann aber eine Nachfrage zur genauen Datenquelle nicht beantworten.

Eine kriteriengeleitete Bewertung könnte so aussehen: Inhaltlich ist die Präsentation stark, weil der Begriff erklärt und Beispiele passend ausgewählt wurden. Die Struktur ist nachvollziehbar, da Problem, Beispiele und Folgen nacheinander dargestellt werden. Die Visualisierung unterstützt das Verständnis, könnte aber durch größere Quellenangaben verbessert werden. Die Sprache ist verständlich. Die Körpersprache ist teilweise sicher, aber mehr Blickkontakt wäre hilfreich. Beim Umgang mit Fragen zeigt sich, dass die wichtigsten Inhalte verstanden wurden; die Quellenarbeit sollte genauer vorbereitet werden.

Ein gutes Feedback wäre: "Du hast Mikroplastik mit alltagsnahen Beispielen erklärt. Dadurch wurde das Thema schnell verständlich. Besonders das Diagramm hat geholfen, die Dimension des Problems zu erkennen. Für die nächste Präsentation könntest Du die Quellen direkt unter den Abbildungen größer angeben und Dir zu jeder Quelle eine kurze Notiz machen, damit Du Rückfragen sicherer beantworten kannst."


Bewertungsbogen zum Ausfüllen

Kriterium Beobachtung Punkte Verbesserungsidee
Inhalt
Struktur
Sprache
Körpersprache
Visualisierung
Quellenarbeit
Zeitmanagement
Umgang mit Fragen


Checkliste für die Bewertung

  1. Vorbereitung: Sind Thema, Ziel, Zeitrahmen und Kriterien bekannt?
  2. Inhalt: Sind die Aussagen fachlich richtig und relevant?
  3. Struktur: Gibt es eine erkennbare Gliederung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss?
  4. Verständlichkeit: Werden Fachbegriffe erklärt und Beispiele genutzt?
  5. Vortrag: Sind Stimme, Tempo, Pausen und Blickkontakt angemessen?
  6. Medien: Unterstützen Folien, Bilder oder Diagramme das Verstehen?
  7. Quellen: Sind Informationen und Medien nachvollziehbar belegt?
  8. Interaktion: Wird auf Fragen und Publikum angemessen reagiert?
  9. Reflexion: Kann die präsentierende Person Stärken und Verbesserungsbereiche benennen?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wozu dienen Bewertungskriterien bei einer Präsentation? (Sie machen Erwartungen und Urteile nachvollziehbar) (!Sie ersetzen die Vorbereitung der Präsentation) (!Sie bewerten nur die Gestaltung der Folien) (!Sie verhindern jede Form von Feedback)




Welches Kriterium prüft besonders, ob Informationen stimmen und zum Thema passen? (Inhalt) (!Körpersprache) (!Zeitmanagement) (!Folienfarbe)




Was beschreibt der rote Faden einer Präsentation? (Die logisch nachvollziehbare Verbindung der Inhalte) (!Die Farbe der Überschriften auf den Folien) (!Die Lautstärke der sprechenden Person) (!Die Anzahl der verwendeten Bilder)




Was gehört zu einem konstruktiven Feedback? (Eine konkrete Beobachtung mit hilfreichem Verbesserungsvorschlag) (!Eine allgemeine Bewertung ohne Beispiel) (!Eine persönliche Abwertung der vortragenden Person) (!Eine Notenvergabe ohne Kriterien)




Welche Aussage zur Visualisierung ist richtig? (Medien sollen das Verstehen unterstützen) (!Folien müssen möglichst viel Text enthalten) (!Bilder müssen nicht zum Thema passen) (!Diagramme müssen nicht erklärt werden)




Warum sind Quellenangaben wichtig? (Sie machen Informationen überprüfbar und glaubwürdig) (!Sie ersetzen eine verständliche Erklärung) (!Sie sind nur bei gedruckten Büchern nötig) (!Sie sollen das Publikum verwirren)




Was ist ein Indikator in einem Bewertungsraster? (Ein beobachtbares Merkmal für ein Kriterium) (!Eine zufällige Meinung aus dem Publikum) (!Ein dekoratives Symbol auf einer Folie) (!Eine Note ohne Begründung)




Welcher Bewertungsfehler liegt vor, wenn ein erster Gesamteindruck alle Einzelkriterien überstrahlt? (Halo-Effekt) (!Zeitfehler) (!Quellenfehler) (!Folienfehler)




Was zeigt gute Publikumsorientierung? (Die Präsentation passt zu Vorwissen und Situation des Publikums) (!Die Präsentation ignoriert Rückfragen) (!Die Präsentation nutzt nur Fachsprache ohne Erklärung) (!Die Präsentation wird unabhängig von der Zielgruppe immer gleich gehalten)




Was sollte nach einer Präsentation zuerst geschehen, bevor eine Gesamtbewertung entsteht? (Beobachtungen werden den Kriterien zugeordnet) (!Die sympathischste Person wird ausgewählt) (!Die Folien werden nur nach Farbe beurteilt) (!Alle Kriterien werden weggelassen)





Memory

Inhalt fachliche Richtigkeit
Struktur roter Faden
Sprache Verständlichkeit
Körpersprache Blickkontakt
Visualisierung Mediengestaltung
Quellenarbeit Nachvollziehbarkeit
Feedback Verbesserungsvorschlag





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Fachliche Richtigkeit Inhalt
Roter Faden Struktur
Deutliche Aussprache Sprache
Blickkontakt Körpersprache
Lesbare Folien Visualisierung
Nachweis der Informationen Quellenarbeit






Kreuzworträtsel

Kriterium Wie heißt ein Maßstab, nach dem eine Präsentation beurteilt wird?
Feedback Wie nennt man eine Rückmeldung zur Wirkung einer Präsentation?
Struktur Was sorgt für einen roten Faden im Vortrag?
Quellen Was belegt die Herkunft von Informationen?
Sprache Welches Kriterium umfasst Verständlichkeit und Fachbegriffe?
Publikum An wen muss eine Präsentation angepasst sein?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine faire Bewertung einer Präsentation braucht transparente

. Ein gutes Bewertungsraster beschreibt beobachtbare

. Der Inhalt wird danach geprüft, ob die Informationen fachlich

sind. Die Struktur hilft dem Publikum, dem roten

zu folgen. Sprache ist gelungen, wenn sie deutlich und

ist. Medien sollen den Vortrag unterstützen und nicht vom Thema

. Quellenangaben machen Informationen überprüfbar und erhöhen die

. Konstruktives Feedback verbindet Beobachtung, Wirkung und

. Nach der Präsentation sollten Beobachtungen zuerst den Kriterien

werden. Eine Selbstbewertung hilft, den eigenen Lernfortschritt bewusst zu

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kriterien sammeln: Notiere fünf Merkmale, an denen Du eine gelungene Präsentation erkennst, und ordne sie den Bereichen Inhalt, Struktur, Sprache, Körpersprache und Visualisierung zu.
  2. Mini-Feedback: Schaue Dir eine kurze Präsentation in der Klasse oder online an und formuliere zwei konkrete Stärken sowie einen Verbesserungsvorschlag.
  3. Foliencheck: Gestalte eine Beispielfolie zu einem frei gewählten Thema und prüfe sie mit den Kriterien Lesbarkeit, Textmenge, Bildbezug und Übersichtlichkeit.
  4. Beobachtungsauftrag: Beobachte bei einer Präsentation nur die Sprache und notiere drei konkrete Wahrnehmungen zu Lautstärke, Tempo und Verständlichkeit.


Standard

  1. Bewertungsraster erstellen: Entwickle ein Raster mit mindestens sechs Kriterien und vier Leistungsstufen für eine schulische Präsentation.
  2. Peer-Feedback durchführen: Gib einer Mitschülerin oder einem Mitschüler nach einer Präsentation ein Feedback nach der Formel Beobachtung, Wirkung und Vorschlag.
  3. Quellen prüfen: Untersuche eine Präsentation darauf, ob Quellen vollständig, passend und nachvollziehbar angegeben sind, und überarbeite die Quellenfolie.
  4. Vortrag verbessern: Nimm eine zweiminütige eigene Präsentation auf, bewerte sie mit einem Raster und plane drei konkrete Verbesserungen für einen zweiten Versuch.


Schwer

  1. Bewertung vergleichen: Lass dieselbe Präsentation von drei Personen mit demselben Raster bewerten und analysiere, wo die Einschätzungen übereinstimmen oder abweichen.
  2. Kriterien gewichten: Begründe für ein Fach Deiner Wahl, warum bestimmte Kriterien stärker gewichtet werden sollten als andere, und entwirf eine passende Punkteverteilung.
  3. Bewertungsfehler analysieren: Beschreibe an einem Beispiel, wie Halo-Effekt, Sympathiefehler oder Strengefehler eine Präsentationsbewertung verzerren können.
  4. Präsentationsworkshop gestalten: Plane eine Unterrichtsstunde, in der Lernende Kriterien für gute Präsentationen erarbeiten, anwenden und reflektieren.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Kriterien begründen: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum eine Präsentation mit schönen Folien trotzdem schwach bewertet werden kann.
  2. Bewertung übertragen: Übertrage das Bewertungsraster auf eine Online-Präsentation und ergänze mindestens drei digitale Zusatzkriterien.
  3. Feedback überarbeiten: Verwandle die Rückmeldung "Das war langweilig" in ein konstruktives Feedback mit Beobachtung, Wirkung und Verbesserungsvorschlag.
  4. Gewichtung diskutieren: Vergleiche zwei mögliche Punkteverteilungen und begründe, welche für eine naturwissenschaftliche Präsentation sinnvoller ist.
  5. Fairness prüfen: Analysiere eine Bewertungssituation, in der Sympathie oder Nervosität die Bewertung beeinflusst, und formuliere faire Gegenmaßnahmen.
  6. Transfer leisten: Entwickle Kriterien für eine Präsentation ohne Folien, zum Beispiel für ein freies Erzählen, eine Buchvorstellung oder eine Debatte.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du Kriterien nicht nur nennen, sondern anwenden und begründen kannst. Wichtig sind:

  1. Bewertungsraster: Du erstellst oder nutzt ein Raster mit klaren Kriterien und Leistungsstufen.
  2. Kriterienbezug: Du ordnest Beobachtungen passenden Kriterien zu.
  3. Begründung: Du erklärst, warum eine Leistung einer bestimmten Stufe entspricht.
  4. Feedbackkompetenz: Du formulierst wertschätzende und konkrete Rückmeldungen.
  5. Reflexion: Du bewertest eigene Präsentationsleistungen und leitest Verbesserungen ab.
  6. Fairness: Du benennst mögliche Bewertungsfehler und zeigst, wie sie vermieden werden können.
  7. Transfer: Du passt Kriterien an unterschiedliche Präsentationsformen, Fächer und Zielgruppen an.




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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

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  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

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THE MONKEY DANCE



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The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

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