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Eine E-Mail höflich und korrekt schreiben

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Eine E-Mail höflich und korrekt schreiben



Einleitung

Eine höfliche und korrekte E-Mail ist eine wichtige Form der schriftlichen Kommunikation. Du brauchst sie in der Schule, in der Ausbildung, im Studium, im Beruf und im Alltag, zum Beispiel für eine Nachricht an eine Lehrkraft, an eine Behörde, an einen Betrieb, an eine Kundschaft oder an eine unbekannte Person. Eine gute E-Mail ist mehr als ein schneller Text: Sie ist verständlich, respektvoll, sachlich, vollständig und adressatengerecht.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du eine E-Mail planst, höflich formulierst, sinnvoll gliederst, sprachlich überarbeitest und sicher verschickst. Du übst, zwischen privaten, schulischen und formellen Situationen zu unterscheiden. Außerdem lernst Du, warum Betreff, Anrede, Grußformel, Signatur, Anhang, Datenschutz und Netiquette wichtig sind.

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Was ist eine E-Mail?

Eine E-Mail ist eine elektronische Nachricht, die über ein Computernetzwerk verschickt wird. Der Begriff stammt von electronic mail, also elektronischer Post. E-Mails können Text, Anhänge, Bilder, Links und weitere Informationen enthalten. Sie werden besonders häufig genutzt, wenn eine Nachricht schnell, dokumentierbar und gut weiterleitbar sein soll.

Eine E-Mail wirkt auf andere Menschen ähnlich wie ein Brief, obwohl sie technisch anders funktioniert. Deshalb gelten viele Regeln guter Kommunikation auch für E-Mails: Du solltest Dein Anliegen klar nennen, die angesprochene Person respektvoll behandeln, unnötige Missverständnisse vermeiden und vor dem Absenden prüfen, ob der Inhalt wirklich passt.


Warum höfliche E-Mails wichtig sind

Eine höfliche E-Mail zeigt, dass Du die Empfängerin oder den Empfänger ernst nimmst. Sie kann dazu beitragen, dass Dein Anliegen schneller verstanden und eher positiv beantwortet wird. Unhöfliche, unklare oder fehlerhafte E-Mails können dagegen Missverständnisse, Rückfragen oder einen schlechten Eindruck verursachen.

Besonders wichtig ist Höflichkeit, wenn Du an Menschen schreibst, die Du nicht persönlich kennst oder die in einer offiziellen Rolle handeln. Dazu gehören zum Beispiel Lehrkräfte, Schulleitung, Ausbildungsbetriebe, Praktikumsstellen, Verwaltungen, Vereine oder Kundendienste.


Die passende Situation erkennen

Bevor Du eine E-Mail schreibst, solltest Du klären, in welcher Situation Du Dich befindest. Eine Nachricht an eine Freundin darf lockerer sein als eine Bewerbung um einen Praktikumsplatz. Eine Nachricht an eine Lehrkraft sollte höflich, klar und vollständig sein. Eine E-Mail an eine Behörde sollte besonders sachlich und präzise formuliert werden.

  1. Private E-Mail: Sie darf persönlicher sein, sollte aber trotzdem respektvoll bleiben.
  2. Schulische E-Mail: Sie soll klar, höflich und nachvollziehbar sein.
  3. Berufliche E-Mail: Sie muss sachlich, strukturiert und zuverlässig wirken.
  4. Formelle E-Mail: Sie verwendet eine förmliche Anrede, präzise Angaben und eine passende Grußformel.


Aufbau einer höflichen E-Mail

Eine gute E-Mail hat eine erkennbare Struktur. Diese Struktur hilft Dir beim Schreiben und der empfangenden Person beim Lesen. Besonders wichtig sind Empfängeradresse, Betreff, Anrede, Einstieg, Anliegen, Schluss, Grußformel und Signatur.


Empfängeradresse, CC und BCC

Die E-Mail-Adresse muss korrekt sein. Schon ein kleiner Tippfehler kann dazu führen, dass die Nachricht nicht ankommt oder an eine falsche Person geht. Prüfe deshalb die Adresse genau.

Mit CC kannst Du Personen sichtbar in Kopie setzen. Alle Empfängerinnen und Empfänger sehen dann, wer die E-Mail ebenfalls erhalten hat. Mit BCC kannst Du Personen in Blindkopie setzen. Das ist besonders wichtig, wenn viele Empfängerinnen und Empfänger geschützt werden sollen, damit nicht alle Adressen sichtbar werden. Im Schulkontext und im beruflichen Kontext solltest Du dabei immer auf Datenschutz achten.


Der Betreff

Der Betreff ist die kurze Überschrift einer E-Mail. Er sollte klar machen, worum es geht. Ein guter Betreff ist kurz, konkret und sachlich. Er hilft der empfangenden Person, die Nachricht einzuordnen und später wiederzufinden.

Ungünstig ist ein Betreff wie: Frage. Besser ist ein Betreff wie: Rückfrage zur Hausaufgabe in Deutsch am 3. Juli.

Weitere gute Beispiele sind:

  1. Praktikum: Anfrage für ein Schülerpraktikum im Oktober
  2. Termin: Bitte um Terminverschiebung
  3. Krankmeldung: Entschuldigung wegen Krankheit am Montag
  4. Bewerbung: Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Industriekauffrau


Die Anrede

Die Anrede eröffnet die E-Mail. Sie sollte zur Situation und zur Beziehung passen. In einer formellen E-Mail sind Formulierungen wie Sehr geehrte Frau Müller, oder Sehr geehrter Herr Schneider, passend. Wenn Du den Namen nicht kennst, kannst Du Sehr geehrte Damen und Herren, verwenden. In einer etwas weniger formellen Situation kann auch Guten Tag Frau Müller, passend sein.

Nach der Anrede folgt im Deutschen normalerweise ein Komma. Der nächste Satz beginnt dann klein, wenn er grammatisch zur Anrede gehört. Beispiel: Sehr geehrte Frau Müller, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. In vielen E-Mails beginnt nach der Anrede ein neuer Absatz; auch dann bleibt der Folgesatz meist klein, wenn kein neuer Satzanfang gesetzt wird.


Einstieg und Anliegen

Der Einstieg sollte freundlich und direkt sein. Du kannst Dich kurz bedanken, auf eine vorige Nachricht Bezug nehmen oder den Grund der E-Mail nennen. Danach formulierst Du Dein Anliegen klar. Wichtig ist, dass die empfangende Person schnell versteht, was Du möchtest und welche Information sie braucht.

Geeignete Einstiege sind zum Beispiel:

  1. Dank: Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
  2. Bezugnahme: Ich schreibe Ihnen wegen des Termins am Freitag.
  3. Anfrage: Ich möchte höflich nachfragen, ob ein Praktikumsplatz frei ist.
  4. Information: Ich möchte Sie darüber informieren, dass ich heute krank bin.


Hauptteil und Sachlichkeit

Im Hauptteil erklärst Du Dein Anliegen. Bleibe sachlich, auch wenn Du verärgert bist. Eine höfliche E-Mail greift niemanden an, sondern beschreibt die Situation, nennt das Problem und bittet um eine Lösung oder Antwort. Vermeide Vorwürfe, Ironie, viele Ausrufezeichen und reine Großschreibung. Großschreibung kann im digitalen Schreiben wie Schreien wirken.

Eine gute Orientierung ist die Reihenfolge: Situation nennen, Anliegen erklären, Bitte formulieren, nächsten Schritt ermöglichen.


Schluss, Grußformel und Signatur

Der Schluss rundet die E-Mail ab. Er kann eine Bitte, einen Dank oder einen Hinweis auf eine gewünschte Rückmeldung enthalten. Passende Formulierungen sind: Vielen Dank im Voraus., Ich freue mich über eine Rückmeldung. oder Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Danach folgt die Grußformel, zum Beispiel Mit freundlichen Grüßen in formellen Situationen. In schulischen oder halbformellen Situationen kann auch Freundliche Grüße passend sein. Unter die Grußformel setzt Du Deinen Namen. In beruflichen E-Mails ist eine Signatur hilfreich. Sie kann Name, Klasse, Firma, Telefonnummer oder weitere Kontaktdaten enthalten, wenn diese Angaben sinnvoll und erlaubt sind.


Sprache und Stil


Höflich, klar und konkret schreiben

Höfliches Schreiben bedeutet nicht, besonders kompliziert zu schreiben. Gute E-Mails sind verständlich. Kurze Sätze sind oft besser als sehr lange Sätze. Wichtig ist, dass Du präzise formulierst und die empfangende Person nicht raten muss, was Du meinst.

Statt Ich brauche das sofort kannst Du schreiben: Könnten Sie mir die Unterlagen bitte bis Donnerstag zusenden? Statt Ich war nicht da, schicken Sie mir alles ist höflicher: Könnten Sie mir bitte mitteilen, welche Aufgaben ich nachholen soll?


Siezen, Duzen und respektvolle Anrede

In formellen E-Mails verwendest Du meistens die Höflichkeitsform Sie. Das gilt besonders bei unbekannten Erwachsenen, Behörden, Betrieben und offiziellen Stellen. Wenn Du mit einer Person bereits per Du kommunizierst, kannst Du das Du verwenden. Achte aber darauf, nicht eigenmächtig zu duzen, wenn die Situation formell ist.

Eine respektvolle Anrede bedeutet auch, Namen richtig zu schreiben. Prüfe deshalb die Schreibweise von Vor- und Nachnamen. Wenn Du unsicher bist, ob eine Person mit Frau, Herr oder einer anderen Form angesprochen werden möchte, kann eine neutrale Anrede wie Guten Tag Vorname Nachname, eine Lösung sein.


Rechtschreibung und Zeichensetzung

Eine korrekte E-Mail muss nicht perfekt literarisch sein, aber sie sollte sorgfältig wirken. Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung helfen, den Inhalt verständlich zu machen. Fehler können passieren, aber vor dem Absenden solltest Du Deine E-Mail noch einmal prüfen.

Achte besonders auf:

  1. Großschreibung: Nomen und Satzanfänge groß schreiben.
  2. Komma: Anrede, Nebensätze und Aufzählungen prüfen.
  3. Absatz: Längere E-Mails in sinnvolle Abschnitte gliedern.
  4. Satzbau: Zu lange Sätze kürzen.
  5. Tippfehler: Namen, Termine und Zahlen besonders genau kontrollieren.


Ton und Wirkung

Der Ton einer E-Mail entsteht durch Wortwahl, Satzlänge, Höflichkeitsformen und Struktur. Ein höflicher Ton ist ruhig, lösungsorientiert und respektvoll. Auch wenn ein Problem vorliegt, solltest Du nicht drohen oder beleidigen. Eine gute E-Mail zeigt, dass Du an einer sachlichen Klärung interessiert bist.

Emojis, Umgangssprache und Abkürzungen wie LG, thx oder pls sind in privaten Nachrichten möglich, in formellen E-Mails aber meistens unpassend. Auch mehrere Ausrufezeichen oder Fragezeichen wirken schnell unprofessionell.


Inhaltliche Planung


Die W-Fragen vor dem Schreiben

Bevor Du schreibst, kannst Du Dir W-Fragen stellen. Dadurch wird Deine E-Mail klarer und vollständiger.

  1. Wer schreibt?
  2. An wen richtet sich die E-Mail?
  3. Was ist das Anliegen?
  4. Warum ist die Nachricht wichtig?
  5. Wann ist eine Antwort oder Handlung nötig?
  6. Welche Unterlagen oder Informationen werden gebraucht?

Wenn Du diese Fragen beantworten kannst, hast Du die wichtigsten Informationen für Deine E-Mail gesammelt.


Ziel und Erwartung deutlich machen

Viele unklare E-Mails entstehen, weil das Ziel nicht deutlich wird. Die empfangende Person weiß dann nicht, ob sie nur informiert wird, antworten soll oder etwas erledigen muss. Deshalb solltest Du klar formulieren, was Du erwartest.

Beispiele:

  1. Bitte: Könnten Sie mir bitte eine Rückmeldung bis Freitag geben?
  2. Information: Diese E-Mail dient nur zur Information.
  3. Terminvereinbarung: Ich würde gerne einen Termin für ein Gespräch vereinbaren.
  4. Unterlagen: Im Anhang sende ich Ihnen das ausgefüllte Formular.


Anhänge richtig verwenden

Ein Dateianhang sollte nur mitgeschickt werden, wenn er wirklich nötig ist. Nenne den Anhang im Text, damit die empfangende Person weiß, was sie öffnen soll. Achte auf sinnvolle Dateinamen, zum Beispiel Bewerbung_Max_Mustermann.pdf statt Dokument1.pdf. Verschicke keine unnötig großen Dateien und achte darauf, keine fremden oder sensiblen Daten weiterzugeben.

Vor dem Absenden solltest Du prüfen, ob der Anhang wirklich angefügt ist. Eine häufige Fehlerquelle ist die Formulierung im Anhang finden Sie ohne tatsächlichen Anhang.


Muster und Formulierungen


Beispiel für eine höfliche schulische E-Mail

Betreff: Rückfrage zur Hausaufgabe in Deutsch
Sehr geehrte Frau Müller,

ich habe eine Rückfrage zur Hausaufgabe für Freitag. Soll die Inhaltsangabe nur den ersten Abschnitt umfassen oder den gesamten Text?

Könnten Sie mir dazu bitte kurz eine Rückmeldung geben?

Vielen Dank und freundliche Grüße
Max Beispiel

Dieses Beispiel ist höflich, klar und kurz. Der Betreff nennt das Thema. Die Anrede ist passend. Das Anliegen wird verständlich formuliert. Am Ende steht eine konkrete Bitte um Rückmeldung.


Beispiel für eine formelle Anfrage

Betreff: Anfrage für ein Schülerpraktikum im März
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich besuche die Klasse 9 der Beispielschule und suche für den Zeitraum vom 4. bis 15. März einen Praktikumsplatz. Auf Ihrer Internetseite habe ich gesehen, dass Ihr Unternehmen im Bereich Mediengestaltung arbeitet. Dieser Bereich interessiert mich sehr.

Ich möchte höflich anfragen, ob in diesem Zeitraum ein Schülerpraktikum bei Ihnen möglich ist. Meine Bewerbungsunterlagen sende ich Ihnen gerne zu.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Mira Beispiel


Häufige Fehler und bessere Lösungen

Häufiger Fehler Warum problematisch Bessere Lösung
Kein Betreff Die E-Mail ist schwer einzuordnen. Einen kurzen und konkreten Betreff schreiben.
Unklare Anrede Die Nachricht wirkt unpersönlich oder unhöflich. Eine passende Anrede mit Namen verwenden.
Zu viele Informationen ohne Absätze Der Text ist schwer lesbar. Inhalt in kurze Absätze gliedern.
Fordernder Ton Die E-Mail kann unfreundlich wirken. Eine höfliche Bitte formulieren.
Vergessener Anhang Die empfangende Person kann nicht weiterarbeiten. Vor dem Absenden die Anhänge prüfen.


Checkliste vor dem Absenden

Eine gute Checkliste hilft Dir, Fehler zu vermeiden. Lies Deine E-Mail vor dem Absenden noch einmal mit der Frage: Würde ich diese Nachricht gerne erhalten?

Prüffrage Erledigt?
Ist die Empfängeradresse richtig geschrieben? Ja oder Nein
Ist der Betreff kurz und verständlich? Ja oder Nein
Passt die Anrede zur Situation? Ja oder Nein
Ist mein Anliegen klar erkennbar? Ja oder Nein
Habe ich höflich und sachlich formuliert? Ja oder Nein
Sind Rechtschreibung, Namen, Termine und Zahlen geprüft? Ja oder Nein
Ist ein genannter Anhang wirklich angefügt? Ja oder Nein
Enthält die E-Mail keine unnötigen personenbezogenen Daten? Ja oder Nein

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Datenschutz und Verantwortung

Beim Schreiben von E-Mails trägst Du Verantwortung für Informationen. Verschicke keine vertraulichen Daten, wenn es nicht nötig ist. Dazu gehören private Adressen, Telefonnummern, Gesundheitsdaten, Passwörter, Fotos anderer Personen oder interne Unterlagen. Prüfe besonders bei Weiterleitungen, ob alte Nachrichten, Anhänge oder E-Mail-Adressen mitgeschickt werden, die nicht für alle bestimmt sind.

Auch bei Beschwerden oder Konflikten solltest Du sachlich bleiben. Schreibe nur Dinge, die wahr, notwendig und angemessen sind. E-Mails können gespeichert, weitergeleitet oder ausgedruckt werden. Deshalb ist es sinnvoll, vor dem Absenden kurz Abstand zu nehmen, wenn Du emotional aufgewühlt bist.


E-Mail-Kompetenz als Medienbildung

Eine höfliche und korrekte E-Mail zu schreiben ist Teil der Medienbildung. Du lernst dabei nicht nur Sprache, sondern auch digitale Kommunikation, Verantwortung, Datenschutz, Adressatenorientierung und Selbstorganisation. Wer gute E-Mails schreiben kann, kann Anliegen besser vertreten, Missverständnisse vermeiden und professioneller auftreten.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was gehört in eine gute Betreffzeile? (Eine kurze und genaue Angabe des Anliegens) (!Eine möglichst lange Erklärung) (!Nur ein Smiley) (!Gar kein Text)




Welche Anrede passt gut zu einer formellen E-Mail an eine unbekannte Stelle? (Sehr geehrte Damen und Herren) (!Hey Leute) (!Hallo du) (!Was geht)




Warum ist eine höfliche Grußformel wichtig? (Sie schließt die E-Mail respektvoll ab) (!Sie ersetzt den Betreff) (!Sie macht den Anhang kleiner) (!Sie verhindert alle Tippfehler)




Was solltest Du vor dem Absenden besonders prüfen? (Empfängeradresse, Betreff, Inhalt, Rechtschreibung und Anhang) (!Nur die Farbe des Bildschirms) (!Nur die Uhrzeit auf dem Handy) (!Nur die Länge des Passworts)




Welche Formulierung ist besonders höflich? (Könnten Sie mir bitte eine Rückmeldung geben?) (!Schicken Sie sofort alles) (!Ich will das jetzt) (!Keine Ahnung, machen Sie mal)




Was bedeutet CC in einer E-Mail? (Eine sichtbare Kopie an weitere Empfängerinnen und Empfänger) (!Eine geheime Löschfunktion) (!Ein automatischer Übersetzer) (!Ein Ersatz für den Betreff)




Wann ist BCC besonders sinnvoll? (Wenn viele E-Mail-Adressen nicht für alle sichtbar sein sollen) (!Wenn man den Text fetter machen möchte) (!Wenn man keine Anrede schreiben will) (!Wenn der Anhang vergessen wurde)




Was ist bei einem Dateianhang wichtig? (Er sollte nötig, passend benannt und wirklich angefügt sein) (!Er sollte immer möglichst groß sein) (!Er sollte nie im Text erwähnt werden) (!Er ersetzt die ganze E-Mail)




Was ist in formellen E-Mails meistens unpassend? (Umgangssprache, viele Emojis und mehrere Ausrufezeichen) (!Eine klare Bitte) (!Eine höfliche Anrede) (!Eine sachliche Formulierung)




Warum sind Absätze in einer längeren E-Mail hilfreich? (Sie machen den Text übersichtlich und leichter lesbar) (!Sie löschen die Empfängeradresse) (!Sie ersetzen die Rechtschreibung) (!Sie verbergen den Betreff)





Memory

Betreff Kurze Überschrift der E-Mail
Anrede Respektvoller Beginn
Anliegen Grund der Nachricht
Grußformel Höflicher Abschluss
Signatur Angaben zur Absenderin oder zum Absender
Anhang Mitgesendete Datei
Korrekturlesen Prüfung vor dem Absenden
Datenschutz Schutz persönlicher Informationen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Betreff nennt kurz das Thema der E-Mail
Anrede eröffnet die Nachricht respektvoll
Hauptteil erklärt das Anliegen verständlich
Bitte macht die erwartete Reaktion deutlich
Grußformel beendet die E-Mail höflich
Signatur zeigt wichtige Angaben zur Absenderin oder zum Absender




...


Kreuzworträtsel

Betreff Wie heißt die kurze Überschrift einer E-Mail?
Anrede Wie heißt der höfliche Beginn einer E-Mail?
Signatur Wie heißt der Abschnitt mit Angaben zur Absenderin oder zum Absender?
Datenschutz Was schützt persönliche Informationen beim Schreiben und Versenden?
Korrektur Was hilft, Fehler vor dem Absenden zu finden?
Sachlichkeit Welche Haltung vermeidet Vorwürfe und bleibt beim Anliegen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine höfliche E-Mail beginnt mit einer passenden

und nennt im

kurz das Thema. Im Hauptteil erklärst Du Dein

klar und sachlich. Am Ende verwendest Du eine passende

und setzt Deinen

darunter. Vor dem Absenden prüfst Du die

, die Rechtschreibung und mögliche

. Bei mehreren Empfängerinnen und Empfängern achtest Du besonders auf den

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Betreff formulieren: Schreibe fünf verschiedene Betreffzeilen für schulische E-Mails, zum Beispiel zu Hausaufgaben, Krankheit, Termin und Rückfrage.
  2. Anrede üben: Sammle passende Anreden für eine Lehrkraft, eine Praktikumsstelle, eine Behörde und eine Freundin oder einen Freund.
  3. Grußformeln vergleichen: Ordne verschiedene Grußformeln nach privat, halbformell und formell.
  4. E-Mail-Bausteine ordnen: Schneide oder notiere die Bausteine einer E-Mail und bringe sie in die richtige Reihenfolge.


Standard

  1. E-Mail verbessern: Überarbeite eine unhöfliche oder unklare Beispiel-E-Mail so, dass sie höflich, korrekt und verständlich wird.
  2. Antwort auf Anfrage: Schreibe eine höfliche Antwort auf eine Anfrage, in der Du eine Information gibst, eine Rückfrage stellst und Dich verabschiedest.
  3. Adressatenorientierung: Schreibe dasselbe Anliegen einmal an eine Freundin, einmal an eine Lehrkraft und einmal an eine Praktikumsstelle.
  4. Checkliste entwickeln: Erstelle eine persönliche Checkliste mit zehn Punkten, die Du vor dem Absenden einer E-Mail prüfst.


Schwer

  1. Praktikumsanfrage verfassen: Schreibe eine vollständige formelle E-Mail an einen Betrieb, in der Du höflich nach einem Praktikumsplatz fragst.
  2. Konflikt sachlich klären: Formuliere eine E-Mail, in der Du ein Problem respektvoll ansprichst, ohne Vorwürfe zu machen.
  3. Interview zur E-Mail-Kultur: Befrage drei Erwachsene, worauf sie bei beruflichen E-Mails achten, und fasse die Ergebnisse in einem kurzen Bericht zusammen.
  4. Peer-Feedback-Runde: Tausche eine eigene E-Mail mit einer Partnerin oder einem Partner aus und gebt Euch Rückmeldung zu Betreff, Höflichkeit, Klarheit und Korrektheit.



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Lernkontrolle

  1. E-Mail-Situation analysieren: Erkläre anhand von drei Beispielen, warum eine E-Mail an eine Lehrkraft anders formuliert wird als eine Nachricht an eine Freundin.
  2. Ton und Wirkung beurteilen: Vergleiche zwei E-Mails mit gleichem Inhalt, aber unterschiedlichem Ton. Begründe, welche besser wirkt und warum.
  3. Fehlerfolgen einschätzen: Beschreibe mögliche Folgen, wenn Betreff, Anhang oder Empfängeradresse nicht sorgfältig geprüft werden.
  4. Datenschutz übertragen: Entwickle Regeln für eine E-Mail an eine große Gruppe, bei der die E-Mail-Adressen nicht öffentlich sichtbar werden dürfen.
  5. Eigene E-Mail reflektieren: Schreibe eine E-Mail, überarbeite sie mit einer Checkliste und erkläre anschließend, welche Änderungen Deine E-Mail verbessert haben.




Lernnachweis

Für einen guten Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Regeln auswendig kennst, sondern sie in echten Schreibsituationen anwenden kannst.

  1. Portfolio: Sammle mindestens drei eigene E-Mails zu unterschiedlichen Situationen, zum Beispiel schulisch, formell und halbformell.
  2. Überarbeitung: Zeige zu mindestens einer E-Mail eine erste Fassung und eine verbesserte Fassung.
  3. Begründung: Erkläre, warum Du bestimmte Anreden, Formulierungen, Absätze und Grußformeln gewählt hast.
  4. Feedback: Füge eine Rückmeldung einer Mitschülerin, eines Mitschülers oder einer Lehrkraft hinzu.
  5. Reflexion: Beschreibe, was Du beim Schreiben höflicher und korrekter E-Mails gelernt hast.
  6. Transfer: Wende die Regeln auf eine neue Situation an, zum Beispiel eine Praktikumsanfrage oder eine Terminverschiebung.




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