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Ein eigenes Medienprojekt präsentieren - Medienprojekt - Informatik und Medienbildung

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Ein eigenes Medienprojekt präsentieren - Medienprojekt - Informatik und Medienbildung




Einleitung

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du ein eigenes Medienprojekt gut präsentierst. Dein Projekt kann ein Video, eine Audioaufnahme, eine Bildergeschichte, ein Plakat, eine Animation oder eine Präsentation sein.

Am Ende kannst Du Deine Idee erklären, wichtige Medien zeigen und Fragen beantworten.


Lernziele

  1. Medienprojekt: Du erklärst, was Du gestaltet hast.
  2. Planung: Du zeigst Deine Idee und Deine Arbeitsschritte.
  3. Präsentation: Du sprichst deutlich und schaust Dein Publikum an.
  4. Medienrecht: Du achtest auf Bilder, Musik, Quellen und Personen.
  5. Feedback: Du gibst faire Tipps und nimmst Tipps an.


Dein Medienprojekt

Ein Medienprojekt verbindet eine Idee mit einem oder mehreren Medien.

Medium Beispiel
Bild Fotogeschichte oder Plakat
Audio Hörspiel oder Interview
Video Erklärfilm oder Nachrichtensendung
Folien Bilder und kurze Stichwörter
Animation Bewegte Figuren oder Texte


Schritt 1: Idee und Ziel

Beantworte drei Fragen:

  1. Thema: Worum geht es?
  2. Ziel: Was soll das Publikum verstehen?
  3. Zielgruppe: Für wen ist das Projekt?

Tipp: Schreibe Dein Ziel in einem kurzen Satz auf.


Schritt 2: Arbeit planen

Ein Storyboard ist ein Plan aus kleinen Bildern. Es zeigt die Reihenfolge Deines Projekts.

Dein Plan kann so aussehen:

  1. Anfang: Begrüßung und Thema
  2. Mitte: Idee, Arbeitsschritte und Ergebnis
  3. Ende: Zusammenfassung und Fragen


Schritt 3: Medien erstellen und auswählen

Nutze nur Medien, die Dein Thema erklären. Zu viele Bilder, Töne oder Effekte können ablenken.

Gute Medien sind:

  1. gut zu sehen oder zu hören
  2. passend zum Thema
  3. nicht zu lang
  4. leicht zu verstehen


Schritt 4: Sicher und fair arbeiten

Bilder, Musik und Texte gehören oft anderen Menschen. Beachte das Urheberrecht. Nenne Deine Quellen.

Freie Medien findest Du zum Beispiel bei Wikimedia Commons. Prüfe immer die Lizenz.

Eine erkennbare Person darfst Du nicht einfach veröffentlichen. Frage zuerst die Person und Deine Lehrkraft.

Teile keine privaten Daten wie Adresse, Passwort oder Telefonnummer.


Schritt 5: Präsentation gestalten

Eine gute Präsentation ist klar und einfach.

  1. Eine Folie zeigt nur eine wichtige Idee.
  2. Nutze große Schrift.
  3. Schreibe wenig Text.
  4. Zeige passende Bilder.
  5. Prüfe Ton, Bild und Technik.


Schritt 6: Sprechen und zeigen

Sprich langsam, laut und deutlich. Schaue immer wieder ins Publikum. Lies nicht alles ab.

Ein einfacher Ablauf:

  1. Begrüße Dein Publikum.
  2. Nenne Thema und Ziel.
  3. Zeige Dein Medienprodukt.
  4. Erkläre zwei wichtige Arbeitsschritte.
  5. Sage, was gut lief und was schwierig war.
  6. Beantworte Fragen.
  7. Bedanke Dich.


Schritt 7: Üben und Technik testen

Übe Deine Präsentation mindestens einmal. Nutze eine Uhr. Teste Datei, Ton, Bild, Kabel und Lautsprecher.

Plan B: Speichere Dein Projekt zusätzlich auf einem zweiten Gerät oder Datenträger. Halte auch eine Erklärung ohne Technik bereit.


Schritt 8: Feedback geben

Feedback hilft Dir beim Lernen.

  1. Sage zuerst, was gut war.
  2. Nenne danach einen klaren Tipp.
  3. Bleibe freundlich.
  4. Begründe Deine Meinung.

Ein guter Satz ist: Mir hat gefallen, dass ... Mein Tipp ist ...


Checkliste vor dem Start

Prüffrage Erledigt
Ist mein Thema klar?
Zeige ich mein fertiges Medienprodukt?
Sind Bilder und Schrift gut zu sehen?
Ist der Ton gut zu hören?
Habe ich meine Quellen genannt?
Habe ich Personen um Erlaubnis gefragt?
Habe ich die Technik getestet?
Habe ich meinen Vortrag geübt?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was gehört zu einer guten Präsentation eines Medienprojekts? (Ein klarer Aufbau) (!Sehr viel Text) (!Möglichst viele Effekte) (!Leises Sprechen)




Was zeigt ein Storyboard? (Die geplante Reihenfolge) (!Das Passwort) (!Die Schulnote) (!Die Lautstärke)




Warum nennst Du Quellen? (Damit andere die Herkunft erkennen) (!Damit die Datei größer wird) (!Damit der Vortrag länger dauert) (!Damit Bilder bunter werden)




Was solltest Du vor der Präsentation testen? (Bild und Ton) (!Nur Deinen Stift) (!Nur Deinen Sitzplatz) (!Nur die Uhrzeit)




Wie sollte Text auf einer Folie sein? (Kurz und gut lesbar) (!Sehr klein) (!Sehr lang) (!Versteckt)




Was machst Du vor dem Veröffentlichen eines Personenfotos? (Du holst eine Erlaubnis ein) (!Du lädst es sofort hoch) (!Du entfernst nur den Dateinamen) (!Du machst das Bild dunkler)




Was hilft gegen Nervosität? (Den Vortrag vorher üben) (!Alles auswendig schreien) (!Die Technik nicht prüfen) (!Ohne Plan beginnen)




Wie gibst Du gutes Feedback? (Freundlich und genau) (!Laut und gemein) (!Ohne Begründung) (!Nur mit einem Wort)




Was gehört in den Anfang der Präsentation? (Thema und Ziel) (!Nur die Quellenliste) (!Nur die letzte Folie) (!Nur eine Entschuldigung)




Was ist ein guter Plan B? (Eine Ersatzdatei und eine Erklärung ohne Technik) (!Keine Vorbereitung) (!Ein unbekanntes Passwort) (!Noch mehr Animationen)





Memory

Storyboard Plan mit Bildern
Quelle Herkunft eines Mediums
Publikum Menschen, die zuhören
Mikrofon Gerät für die Stimme
Feedback Freundliche Rückmeldung
Lizenz Regel zur Nutzung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Medienprojekt
Idee Thema finden
Storyboard Reihenfolge planen
Produktion Medien erstellen
Quellen Herkunft nennen
Probe Vortrag üben
Präsentation Projekt zeigen






Kreuzworträtsel

Storyboard Wie heißt ein Plan aus kleinen Bildern?
Publikum Wer hört und schaut bei einer Präsentation zu?
Mikrofon Welches Gerät nimmt eine Stimme auf?
Quellen Was nennst Du bei fremden Bildern und Texten?
Feedback Wie heißt eine hilfreiche Rückmeldung?
Urheberrecht Welches Recht schützt kreative Werke?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Medienprojekt beginnt mit einer klaren

. Ein Plan aus kleinen Bildern heißt

. In einer Präsentation soll die Schrift gut

sein. Vor dem Start prüfst Du Bild und

. Bei fremden Medien nennst Du die

. Für ein Foto von einer Person brauchst Du eine

. Deutliches Sprechen hilft dem

. Eine freundliche Rückmeldung heißt

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Projektlogo: Gestalte ein einfaches Logo für Dein Medienprojekt.
  2. Drei-Satz-Vorstellung: Erkläre Thema, Ziel und Ergebnis in drei Sätzen.
  3. Bildauswahl: Wähle drei passende Bilder aus und begründe Deine Wahl.
  4. Sprechübung: Nimm eine Begrüßung von etwa 20 Sekunden auf und höre sie an.


Standard

  1. Storyboard: Zeichne sechs Felder für den Ablauf Deiner Präsentation.
  2. Titelfolie: Gestalte eine klare Titelfolie mit Titel, Name und Bild.
  3. Quellenliste: Erstelle eine Liste für Bilder, Musik und Texte.
  4. Feedbackrunde: Präsentiere zwei Minuten vor einer kleinen Gruppe und sammle zwei Tipps.


Schwer

  1. Erklärvideo: Produziere einen kurzen Film über die Entstehung Deines Projekts.
  2. Technikplan: Plane Hauptgerät, Ersatzdatei und eine Lösung ohne Technik.
  3. Zielgruppenvergleich: Gestalte eine Erklärung für Kinder und eine zweite für Erwachsene.
  4. Projektmesse: Organisiere mit Deiner Klasse eine Ausstellung mit Stationen und Feedbackkarten.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Medienwahl begründen: Erkläre, warum ein bestimmtes Bild oder ein Ton Dein Thema besser verständlich macht.
  2. Folien verbessern: Untersuche eine überfüllte Folie und gestalte sie klarer.
  3. Rechte beachten: Entscheide bei drei Beispielen, ob ein Bild veröffentlicht werden darf. Begründe Deine Entscheidung.
  4. Panne lösen: Während der Präsentation funktioniert der Ton nicht. Beschreibe Deinen Plan B.
  5. Feedback anwenden: Wähle einen Tipp aus einer Rückmeldung und erkläre, wie Du Dein Projekt damit verbesserst.
  6. Präsentationen vergleichen: Vergleiche zwei Vorträge. Erkläre, welcher Vortrag verständlicher ist und warum.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis sind diese Punkte wichtig:

  1. Du zeigst ein eigenes Medienprodukt.
  2. Du erklärst Thema, Ziel und wichtige Arbeitsschritte.
  3. Du nutzt verständliche Bilder, Töne oder Folien.
  4. Du sprichst deutlich und hältst Blickkontakt.
  5. Du nennst Deine Quellen.
  6. Du beachtest Urheberrecht, Lizenz und Recht am eigenen Bild.
  7. Du beantwortest Fragen.
  8. Du denkst über Feedback nach.




OERs zum Thema



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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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