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Dur-Tonleitern aufbauen - Tonleitern und Intervalle

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Dur-Tonleitern aufbauen - Tonleitern und Intervalle




Einleitung

Dur-Tonleitern aufbauen bedeutet, eine Tonleiter von einem frei gewählten Grundton aus so zu bilden, dass die typische Dur-Struktur entsteht. Diese Struktur ist immer gleich: Ganzton – Ganzton – Halbton – Ganzton – Ganzton – Ganzton – Halbton. Wenn Du diese Schrittfolge sicher beherrschst, kannst Du jede Dur-Tonleiter aufbauen, Vorzeichen begründen und Intervalle innerhalb der Tonleiter erkennen.

Eine Tonleiter ist eine nach Tonhöhe geordnete Reihe von Tönen. Bei einer gewöhnlichen Dur-Tonleiter werden sieben verschiedene Tonstufen verwendet; der achte Ton ist wieder der Grundton, nur eine Oktave höher. In C-Dur heißt die Tonfolge: C – D – E – F – G – A – H – C. Im deutschen Sprachraum ist H der siebte Stammton; B bezeichnet das erniedrigte H.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du eine Dur-Tonleiter von jedem Grundton aus aufbauen, Ganzton- und Halbtonschritte bestimmen, wichtige Intervalle der Dur-Tonleiter benennen, Vorzeichen sinnvoll einsetzen und einfache Melodien auf der Grundlage einer Dur-Tonleiter untersuchen.


Die Grundformel der Dur-Tonleiter

Die Dur-Tonleiter folgt einer festen Folge aus Ganzton- und Halbtonschritten. Ein Ganztonschritt besteht im gleichstufigen Tonsystem aus zwei Halbtonschritten. Ein Halbtonschritt ist der kleinste Schritt zwischen zwei benachbarten Tasten auf dem Klavier, also zum Beispiel E–F oder H–C.

Dur-Formel: Ganzton – Ganzton – Halbton – Ganzton – Ganzton – Ganzton – Halbton

In C-Dur sieht diese Formel so aus:

Tonfolge Schritt Erklärung
C zu D Ganzton Zwischen C und D liegt ein weiterer Halbtonschritt.
D zu E Ganzton Der Abstand ist ebenfalls ein Ganzton.
E zu F Halbton E und F liegen direkt nebeneinander.
F zu G Ganzton Der Abstand ist ein Ganzton.
G zu A Ganzton Der Abstand ist ein Ganzton.
A zu H Ganzton Der Abstand ist ein Ganzton.
H zu C Halbton H und C liegen direkt nebeneinander.


Notenbild und Klang: C-Dur

Das folgende Notenbeispiel zeigt die C-Dur-Tonleiter aufwärts. Höre sie Dir an und achte besonders auf die engen Stellen E–F und H–C.


\header { tagline = "" }
\score {
  \new Staff \with { \remove Time_signature_engraver } \relative c' {
    \clef treble
    \key c \major
    \cadenzaOn
    c1^\markup { C } d^\markup { D } e^\markup { E } f^\markup { F } g^\markup { G } a^\markup { A } b^\markup { H } c^\markup { C }
    \bar "|."
    \cadenzaOff
  }
  \layout { ragged-right = ##t }
  \midi { \tempo 4 = 90 }
}


Dur-Tonleiter als Tetrachorde verstehen

Eine Dur-Tonleiter lässt sich in zwei gleich gebaute Vierergruppen zerlegen. Eine solche Vierergruppe nennt man Tetrachord. Jeder Tetrachord hat die Form Ganzton – Ganzton – Halbton. Zwischen den beiden Tetrachorden liegt ein weiterer Ganzton.

Bereich Töne in C-Dur innere Schrittfolge
Unterer Tetrachord C – D – E – F Ganzton – Ganzton – Halbton
Verbindung F – G Ganzton
Oberer Tetrachord G – A – H – C Ganzton – Ganzton – Halbton

\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  c4^\markup { unterer Tetrachord } d e f
  g^\markup { oberer Tetrachord } a b c
  \bar "|."
}


Ganzton und Halbton im Notenbild

Die wichtigsten Halbtonstellen in C-Dur sind E–F und H–C. Diese Stellen sind für den Dur-Charakter entscheidend, denn sie liegen zwischen der dritten und vierten sowie zwischen der siebten und achten Stufe.


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  c4^\markup { Ganzton } d
  e^\markup { Halbton } f
  g^\markup { Ganzton } a
  b^\markup { Halbton } c
  \bar "|."
}


Dur-Tonleitern Schritt für Schritt aufbauen

Um eine Dur-Tonleiter sicher aufzubauen, gehst Du immer vom Grundton aus. Danach überprüfst Du jeden Schritt mit der Dur-Formel. Wenn ein natürlicher Stammton nicht zur Formel passt, setzt Du ein Vorzeichen: ein Kreuz erhöht den Ton um einen Halbton, ein b erniedrigt den Ton um einen Halbton.

  1. Grundton: Wähle den Startton der Tonleiter.
  2. Stammtonreihe: Schreibe jeden Buchstaben genau einmal auf, bis der Grundton als Oktave wiederkehrt.
  3. Schrittfolge: Prüfe die Abstände nach der Formel Ganzton – Ganzton – Halbton – Ganzton – Ganzton – Ganzton – Halbton.
  4. Vorzeichen: Erhöhe oder erniedrige Töne, damit die Halbtonschritte an der richtigen Stelle liegen.
  5. Kontrolle: Singe, spiele oder überprüfe die Tonleiter mit dem Notenbild.


Beispiel: G-Dur aufbauen

G-Dur beginnt auf G. Ohne Vorzeichen wäre die Tonfolge G – A – H – C – D – E – F – G. Der letzte Schritt F–G wäre ein Ganzton, er müsste aber ein Halbton sein. Deshalb wird F zu Fis erhöht. G-Dur hat also ein Kreuz: Fis.


\relative c' {
  \clef treble
  \key g \major
  g4 a b c d e fis g
  \bar "|."
}


Beispiel: D-Dur aufbauen

D-Dur beginnt auf D. Damit die Dur-Formel stimmt, müssen F und C erhöht werden. D-Dur hat deshalb zwei Kreuze: Fis und Cis.


\relative c' {
  \clef treble
  \key d \major
  d4 e fis g a b cis d
  \bar "|."
}


Beispiel: F-Dur aufbauen

F-Dur beginnt auf F. Ohne Vorzeichen wäre der Schritt A–H ein Ganzton, an dieser Stelle braucht die Dur-Tonleiter aber einen Halbton. Deshalb wird H zu B erniedrigt. F-Dur hat also ein b: B.


\relative c' {
  \clef treble
  \key f \major
  f4 g a bes c d e f
  \bar "|."
}


Beispiel: B-Dur aufbauen

B-Dur beginnt auf B. Die Tonleiter enthält die Töne B – C – D – Es – F – G – A – B. Die beiden b-Vorzeichen sorgen dafür, dass die Halbtonschritte zwischen der dritten und vierten sowie zwischen der siebten und achten Stufe liegen.


\relative c' {
  \clef treble
  \key bes \major
  bes4 c d es f g a bes
  \bar "|."
}


Quintenzirkel als Orientierung

Der Quintenzirkel hilft Dir, die Vorzeichen der Dur-Tonarten zu ordnen. Gehst Du von C-Dur aus in Quinten nach oben, kommt jeweils ein Kreuz dazu: G-Dur hat ein Kreuz, D-Dur hat zwei Kreuze, A-Dur hat drei Kreuze. Gehst Du von C-Dur aus in Quinten nach unten beziehungsweise in Quarten nach oben, kommt jeweils ein b dazu: F-Dur hat ein b, B-Dur hat zwei b, Es-Dur hat drei b.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:

Die Reihenfolge der Kreuz-Vorzeichen lautet: Fis – Cis – Gis – Dis – Ais – Eis – His. Die Reihenfolge der b-Vorzeichen lautet: B – Es – As – Des – Ges – Ces – Fes.


Intervalle in der Dur-Tonleiter

Ein Intervall ist der Tonhöhenabstand zwischen zwei Tönen. Wenn Du vom Grundton einer Dur-Tonleiter ausgehst, entstehen charakteristische Intervalle. In C-Dur heißen sie:

Stufe Beispiel Intervall vom Grundton Qualität
erste Stufe C zu C Prime rein
zweite Stufe C zu D Sekunde groß
dritte Stufe C zu E Terz groß
vierte Stufe C zu F Quarte rein
fünfte Stufe C zu G Quinte rein
sechste Stufe C zu A Sexte groß
siebte Stufe C zu H Septime groß
achte Stufe C zu C Oktave rein

\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  c4 c
  c d
  c e
  c f
  c g
  c a
  c b
  c c'
  \bar "|."
}


Melodische und harmonische Intervalle

Ein Intervall kann nacheinander oder gleichzeitig erklingen. Erklingen die Töne nacheinander, spricht man von einem melodischen Intervall. Erklingen sie gleichzeitig, spricht man von einem harmonischen Intervall. Beide Arten sind wichtig: Melodische Intervalle prägen Melodien, harmonische Intervalle bilden die Grundlage von Akkorden.


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  c4 e
  <c e>2
  c4 g
  <c g'>2
  c4 c'
  <c c'>2
  \bar "|."
}


Der Dur-Dreiklang aus der Tonleiter

Aus der ersten, dritten und fünften Stufe einer Dur-Tonleiter entsteht der Dur-Dreiklang. In C-Dur sind das C, E und G. Das Intervall C–E ist eine große Terz, C–G ist eine reine Quinte. Deshalb klingt der Dur-Dreiklang häufig hell, offen und stabil.


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  c4 d e f g a b c
  <c, e g>1
  \bar "|."
}


Chromatische Kontrolle

Eine chromatische Tonleiter zeigt alle Halbtonschritte. Sie hilft Dir zu verstehen, warum manche Dur-Tonleitern Vorzeichen brauchen. Wenn Du zum Beispiel von D aus die Dur-Formel gehst, zeigt die chromatische Umgebung, dass F zu Fis und C zu Cis erhöht werden müssen.


\relative c' {
  \clef treble
  c4 cis d dis e f fis g gis a ais b c
  \bar "|."
}


Vergleich: Mehrere Dur-Tonleitern hören

Wenn Du mehrere Dur-Tonleitern nacheinander hörst, erkennst Du: Die absolute Tonhöhe ändert sich, aber die innere Schrittfolge bleibt gleich.


\relative c' {
  \clef treble
  \key c \major
  c4 d e f g a b c
  \key g \major
  g a b c d e fis g
  \key f \major
  f g a bes c d e f
  \bar "|."
}


Alternative Notenschreibweise für C-Dur

Die folgende Schreibweise erzeugt dasselbe Grundmuster: acht aufsteigende Töne vom Grundton bis zur Oktave. Auch hier kannst Du hören, dass die Halbtonstellen den Dur-Charakter prägen.


X:1
M:4/4
L:1/4
K:C
C D E F | G A B c |]


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest

  1. Halbtonstellen verwechseln: In Dur liegen die Halbtonschritte immer zwischen der dritten und vierten sowie zwischen der siebten und achten Stufe.
  2. Stammtonnamen doppeln: In einer Dur-Tonleiter muss jeder Stammtonbuchstabe genau einmal vorkommen.
  3. Vorzeichen nur auswendig lernen: Besser ist es, jedes Vorzeichen mit der Dur-Formel zu begründen.
  4. Intervallzählung falsch beginnen: Beim Zählen eines Intervalls werden Anfangs- und Zielton mitgezählt.
  5. B und H verwechseln: Im deutschen System ist B das erniedrigte H.


Lernvideo: Dur-Tonleitern verstehen

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=s-nPU5jusSs |500|center}}


Lernvideo: Intervalle erkennen

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=8UqqQkfyEkQ |500|center}}


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Schrittfolge beschreibt eine Dur-Tonleiter? (Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Ganzton Halbton) (!Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton) (!Halbton Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Ganzton) (!Ganzton Ganzton Ganzton Halbton Ganzton Ganzton Halbton)




Wo liegen in C-Dur die beiden Halbtonschritte? (E zu F und H zu C) (!C zu D und G zu A) (!D zu E und F zu G) (!A zu H und C zu D)




Warum braucht D-Dur die Töne Fis und Cis? (Damit die Halbtonschritte an den richtigen Stellen liegen) (!Damit die Tonleiter mit einem Halbton beginnt) (!Damit jeder Ton doppelt vorkommt) (!Damit die Tonleiter nur weiße Tasten nutzt)




Welches Intervall liegt in C-Dur zwischen C und E? (Große Terz) (!Kleine Sekunde) (!Reine Quarte) (!Kleine Septime)




Welches Vorzeichen hat F-Dur? (B) (!Fis) (!Cis) (!Gis)




Was geschieht im Quintenzirkel bei einer Quinte nach oben von C aus? (Es kommt ein Kreuz hinzu) (!Es kommt ein b hinzu) (!Alle Vorzeichen verschwinden) (!Die Tonleiter wird automatisch Moll)




Was ist der Grundton einer Tonleiter? (Start und Zielpunkt der Tonleiter) (!Immer der höchste Ton eines Liedes) (!Immer die fünfte Stufe) (!Ein Ton ohne Notennamen)




Welches Intervall liegt zwischen C und G? (Reine Quinte) (!Große Sekunde) (!Kleine Terz) (!Große Septime)




Was bedeutet B im deutschen Tonsystem? (Erniedrigtes H) (!Erhöhtes H) (!Ein anderer Name für C) (!Der Grundton jeder Dur-Tonleiter)




Woran erkennst Du eine richtig gebaute Dur-Tonleiter am sichersten? (An der passenden Ganzton und Halbton Folge) (!An möglichst vielen Kreuzen) (!An acht zufällig gewählten Tönen) (!An immer gleichen Notennamen)





Memory

Ganztonschritt weiter Tonschritt
Halbtonschritt enger Tonschritt
Grundton Startton
Vorzeichen Tonveränderung
Quintenzirkel Tonartenkarte
Oktave Rahmenton
Tetrachord Vierergruppe





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Funktion beim Aufbau einer Dur-Tonleiter
Grundton Start und Zielpunkt der Tonleiter
Stammtonreihe Jeder Buchstabe erscheint einmal
Ganzton Weiter Schritt innerhalb der Formel
Halbton Enger Schritt an den Spannungsstellen
Vorzeichen Anpassung der Tonhöhe
Oktave Wiederkehr des Grundtons






Kreuzworträtsel

Grundton Wie heißt der Startton einer Tonleiter?
Halbton Wie heißt der kleinste Schritt zwischen zwei benachbarten Tasten?
Quinte Wie heißt das Intervall von C nach G?
Oktave Wie heißt der Abstand vom Grundton zum gleichnamigen höheren Ton?
Vorzeichen Was erhöht oder erniedrigt einen Ton?
Tetrachord Wie heißt eine Vierergruppe innerhalb der Dur-Tonleiter?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Dur-Tonleiter beginnt und endet auf ihrem

. Die typische Dur-Formel besteht aus Ganztonschritten und

. In C-Dur liegen die engen Stellen zwischen E und F sowie zwischen

. Eine Dur-Tonleiter verwendet jeden Stammtonbuchstaben genau

. Ein Kreuz erhöht einen Ton um einen

. Ein b erniedrigt einen Ton um einen

. Das Intervall von C nach E heißt große

. Das Intervall von C nach G heißt reine

. Die achte Stufe heißt

. Der Quintenzirkel hilft beim Ordnen der

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. C-Dur: Schreibe die C-Dur-Tonleiter in Dein Heft, markiere die beiden Halbtonschritte farbig und spiele oder singe die Tonleiter langsam.
  2. Ganzton und Halbton: Suche auf einem Klavier, Keyboard oder einer Klavier-App die Stellen E–F und H–C und erkläre in eigenen Worten, warum sie Halbtonschritte sind.
  3. Grundton: Wähle drei verschiedene Grundtöne und notiere jeweils die ersten vier Stufen der möglichen Dur-Tonleiter.
  4. Hörtraining: Höre eine einfache Dur-Tonleiter und klatsche jedes Mal, wenn Du einen Halbtonschritt vermutest.


Standard

  1. G-Dur und F-Dur: Baue beide Tonleitern selbstständig auf, begründe jedes Vorzeichen und vergleiche die Halbtonstellen.
  2. Intervalle: Bestimme vom Grundton C aus die Intervalle zu D, E, F, G, A, H und C und ordne sie nach ihrer Klangwirkung.
  3. Quintenzirkel: Erstelle ein eigenes Quintenzirkel-Plakat für die Dur-Tonarten bis drei Vorzeichen und ergänze kurze Merksätze.
  4. Melodie: Komponiere eine viertaktige Melodie in C-Dur, in der mindestens ein Halbtonschritt bewusst verwendet wird.


Schwer

  1. Transposition: Übertrage eine kurze Melodie aus C-Dur nach D-Dur und erkläre, welche Töne verändert werden müssen.
  2. Dur-Dreiklang: Leite aus C-Dur, G-Dur und F-Dur jeweils den Dur-Dreiklang ab und vergleiche die verwendeten Stufen.
  3. Analyse: Untersuche ein Lied Deiner Wahl und finde heraus, ob die Melodie überwiegend Töne einer Dur-Tonleiter verwendet.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Lernvideo, in dem Du die Dur-Formel mit Noten, Tastaturbild und Hörbeispiel erklärst.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Dur-Tonleiter: Du bekommst den Grundton A. Entwickle daraus die A-Dur-Tonleiter, erkläre jeden Schritt und begründe alle Vorzeichen.
  2. Fehleranalyse: Eine Person schreibt D – E – F – G – A – H – C – D als D-Dur auf. Erkläre, warum diese Tonleiter nicht stimmt, und korrigiere sie.
  3. Transfer: Vergleiche C-Dur und G-Dur. Zeige, welche Eigenschaft gleich bleibt und welche Eigenschaft sich verändert.
  4. Intervallbezug: Erkläre, warum der Dur-Dreiklang aus der ersten, dritten und fünften Stufe entsteht und welche Intervalle darin wichtig sind.
  5. Komposition: Schreibe eine kurze Melodie in F-Dur und markiere die Stelle, an der das b für den richtigen Dur-Aufbau notwendig ist.
  6. Quintenzirkel: Erkläre, wie Du mit dem Quintenzirkel vorhersagen kannst, welche Dur-Tonart zwei Kreuze oder zwei b hat.
  7. Hörvergleich: Beschreibe, woran Du beim Hören erkennen kannst, ob zwei Tonleitern gleich aufgebaut, aber auf verschiedenen Grundtönen gespielt werden.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du Dur-Tonleitern nicht nur auswendig aufsagen, sondern selbstständig konstruieren kannst. Wichtig sind eine sauber notierte Dur-Tonleiter von einem vorgegebenen Grundton, die korrekte Markierung der Halbtonschritte, eine Begründung der Vorzeichen, die Benennung zentraler Intervalle und eine kurze Anwendung in einer eigenen Melodie oder Analyse.

  1. Notation: Eine Dur-Tonleiter ist vollständig, lesbar und mit korrekten Vorzeichen notiert.
  2. Begründung: Die Vorzeichen werden aus der Dur-Formel hergeleitet.
  3. Intervallverständnis: Die Intervalle vom Grundton aus werden richtig benannt.
  4. Anwendung: Eine kurze Melodie oder ein musikalisches Beispiel nutzt die Tonleiter bewusst.
  5. Reflexion: Die eigene Vorgehensweise wird verständlich erklärt und auf Fehler überprüft.




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