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Digitale Zivilcourage zeigen - Digitale Verantwortung Grundschule

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Digitale Zivilcourage zeigen - Digitale Verantwortung Grundschule



Digitale Zivilcourage zeigen - Digitale Verantwortung in der Grundschule


Einleitung

Digitale Zivilcourage heißt: Du hilfst im Internet, wenn jemand unfair behandelt wird. Du schaust nicht weg. Du machst nicht mit. Du holst Hilfe.

Digitale Verantwortung heißt: Du denkst nach, bevor Du etwas schreibst, sendest oder teilst. Denn hinter jedem Bildschirm sitzt ein Mensch. Dieser Mensch hat Gefühle.

Ein Beispiel: Im Klassenchat schreibt jemand: „Du bist doof.“ Das ist verletzend. Du kannst helfen. Du kannst schreiben: „Stopp. Das ist gemein.“ Du kannst eine Lehrkraft oder Deine Eltern holen. Das ist kein Petzen. Das ist Hilfe.


So arbeitest Du mit diesem Kurs

Lies langsam. Mache Pausen. Sprich mit einem Kind oder einer erwachsenen Person über die Aufgaben. Öffne Videos nur, wenn eine erwachsene Person in der Nähe ist.

  1. Lesen: Lies einen kurzen Abschnitt.
  2. Nachdenken: Überlege: Kenne ich so eine Situation?
  3. Handeln: Mache eine kleine Aufgabe.
  4. Hilfe holen: Frage eine erwachsene Person, wenn Dir etwas Angst macht.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Digitale Zivilcourage bedeutet. Du kannst freundliche Sätze für den Chat finden. Du weißt, wann Du Hilfe holen sollst. Du weißt auch, warum Datenschutz und Privatsphäre wichtig sind.

  1. Freundlichkeit: Du erkennst freundliche und unfreundliche Nachrichten.
  2. Mut: Du übst, freundlich Stopp zu sagen.
  3. Hilfe: Du weißt, wen Du fragen kannst.
  4. Verantwortung: Du leitest keine gemeinen Bilder und Nachrichten weiter.
  5. Respekt: Du fragst, bevor Du Fotos teilst.


Was bedeutet digitale Zivilcourage?


Mut im Netz

Zivilcourage bedeutet: Ich setze mich für andere ein. Auch wenn es nicht ganz leicht ist.

Digitale Zivilcourage bedeutet: Ich setze mich im Internet für andere ein.

Du musst dabei nicht kämpfen. Du musst nicht laut sein. Oft helfen kleine Sätze.

Hilfs-Sätze im Chat:

  1. Stopp: Stopp. Das ist gemein.
  2. Mitgefühl: Ich glaube, das tut weh.
  3. Grenze: Ich mache da nicht mit.
  4. Hilfe holen: Ich hole jetzt Hilfe.
  5. Trost: Ich bin für Dich da.


Zuschauen oder helfen?

Manchmal sieht ein Kind im Chat eine gemeine Nachricht. Dann gibt es drei Möglichkeiten.

  1. Mitmachen: Das Kind lacht mit oder schickt die Nachricht weiter. Das verletzt.
  2. Zuschauen: Das Kind liest alles und sagt nichts. Das hilft zu wenig.
  3. Helfen: Das Kind sagt Stopp, tröstet und holt Hilfe. Das ist mutig.

Merke: Wer Hilfe holt, petzt nicht. Wer Hilfe holt, schützt.


Mini-Aufgabe: Drei Mut-Sätze

Schreibe drei Sätze auf ein Blatt. Du kannst sie später im Chat nutzen.

  1. Mut-Satz: Stopp. Bitte hör auf.
  2. Trost-Satz: Du bist nicht allein.
  3. Hilfe-Satz: Ich sage einer erwachsenen Person Bescheid.


Digitale Verantwortung


Erst denken, dann senden

Im Internet geht Senden sehr schnell. Manchmal zu schnell. Darum hilft die Denk-Pause.

Frage Dich vor dem Senden:

  1. Freundlich: Ist meine Nachricht freundlich?
  2. Wahr: Stimmt das, was ich schreibe?
  3. Privat: Verrate ich keine privaten Daten?
  4. Erlaubnis: Darf ich dieses Foto teilen?
  5. Mutig: Hilft meine Nachricht jemandem?


Persönliche Daten schützen

Persönliche Daten gehören Dir. Teile sie nicht einfach im Netz. Frage vorher eine erwachsene Person.

Persönliche Daten sind zum Beispiel Dein voller Name, Deine Adresse, Deine Schule, Deine Telefonnummer, Dein Passwort und private Fotos.

Ein Passwort ist wie ein Haustürschlüssel. Du gibst es nicht weiter.


Fotos und Videos

Ein Foto kann lustig sein. Ein Foto kann aber auch peinlich sein. Darum gilt eine einfache Regel:

Erst fragen. Dann teilen.

Wenn jemand auf einem Foto zu sehen ist, fragst Du: „Darf ich das schicken?“ Wenn die Person Nein sagt, teilst Du es nicht. Das ist Respekt.

Datei:De-Nein.ogg

Hör genau hin: Nein ist ein wichtiges Wort. Nein heißt: Stopp. Ich möchte das nicht.


Mini-Aufgabe: Foto-Ampel

Male eine Ampel auf ein Blatt.

  1. Grün: Das Foto darf ich teilen. Alle haben Ja gesagt.
  2. Gelb: Ich bin unsicher. Ich frage eine erwachsene Person.
  3. Rot: Das Foto ist peinlich oder privat. Ich teile es nicht.


Cybermobbing erkennen


Was ist Cybermobbing?

Cybermobbing ist Mobbing im Netz. Ein Kind wird online immer wieder geärgert, beleidigt, ausgeschlossen oder bloßgestellt. Das kann in einem Messenger, in einem Spiel, in einer App oder auf einer Internetseite passieren.

Cybermobbing ist kein Spaß. Es macht traurig. Es macht Angst. Es kann sehr wehtun.


Beispiele aus dem Alltag

  1. Beleidigung: Ein Kind bekommt gemeine Nachrichten.
  2. Ausgrenzung: Ein Kind wird absichtlich aus einer Chatgruppe geworfen.
  3. Gerücht: Jemand erzählt online etwas Falsches.
  4. Peinliches Foto: Ein Bild wird ohne Erlaubnis geteilt.
  5. Nachmachen: Jemand schreibt mit einem fremden Namen.


Was ist nicht okay?

Nicht okay ist: Auslachen, beleidigen, drohen, private Bilder teilen, Lügen verbreiten und andere aus Gruppen ausschließen.

Auch ein Like kann verletzen. Auch Weiterleiten kann verletzen. Auch Schweigen kann wehtun, wenn ein Kind Hilfe braucht.


Video: Cybermobbing verstehen

Schau das Video mit einer erwachsenen Person. Stoppe das Video, wenn Du etwas nicht verstehst. Sprich danach darüber.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=S-u1MfOkALs |500|center}}


Mini-Aufgabe: Gefühl erkennen

Stell Dir vor: Ein Kind liest eine gemeine Nachricht über sich. Wie fühlt sich das Kind?

  1. Traurig: Das Kind kann traurig sein.
  2. Allein: Das Kind kann sich allein fühlen.
  3. Wütend: Das Kind kann wütend sein.
  4. Unsicher: Das Kind kann Angst vor der Schule haben.

Schreibe einen Trost-Satz. Beispiel: „Ich bin da. Wir holen zusammen Hilfe.“


So kannst Du helfen


Die 5-Hilfe-Schritte

Wenn Du online etwas Gemeines siehst, helfen diese Schritte.

  1. Ruhig bleiben: Atme tief ein und aus.
  2. Nicht mitmachen: Leite nichts weiter.
  3. Stopp sagen: Schreibe freundlich und klar.
  4. Trost geben: Schreibe dem betroffenen Kind privat etwas Nettes.
  5. Hilfe holen: Sag es einer erwachsenen Person.

Datei:De-Hilfe.ogg

Hilfe ist ein starkes Wort. Du darfst immer Hilfe holen.


Was kann ich schreiben?

Kurze Sätze helfen. Sie sollen freundlich und klar sein.

  1. Stopp-Satz: Stopp. Das ist nicht okay.
  2. Trost-Satz: Ich glaube Dir.
  3. Hilfe-Satz: Komm, wir sagen es zusammen einer Lehrkraft.
  4. Lösch-Satz: Bitte lösche das Bild.
  5. Gruppen-Satz: Wir wollen im Chat freundlich bleiben.


Was soll ich nicht tun?

  1. Nicht beleidigen: Schreibe nicht gemein zurück.
  2. Nicht teilen: Schicke gemeine Bilder nicht weiter.
  3. Nicht allein bleiben: Behalte Angst nicht für Dich.
  4. Nicht beweisen wollen: Suche keinen Streit mit der Person.
  5. Nicht auslachen: Lachen macht es schlimmer.


Beweise sichern nur mit Erwachsenen

Manchmal müssen gemeine Nachrichten gezeigt werden. Das macht man nicht allein. Bitte eine erwachsene Person um Hilfe.

Eine erwachsene Person kann helfen, einen Screenshot zu machen. Sie kann Datum und Uhrzeit notieren. Sie kann Inhalte melden. Sie kann mit der Schule oder der Polizei sprechen.

Wichtig: Wenn ein Bild sehr schlimm ist oder Dir Angst macht, speichere es nicht allein. Lege das Gerät weg. Hole sofort Hilfe.


Video: Das Internet verstehen

Das Internet ist spannend. Es braucht aber Regeln. Schau das Video mit einer erwachsenen Person.

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Klassenchat-Regeln


Unsere freundlichen Regeln

Ein Klassenchat ist für wichtige Infos da. Er ist kein Ort zum Ärgern. Gute Regeln helfen allen.

  1. Freundlich schreiben: Wir schreiben höflich.
  2. Keine Beleidigungen: Wir verletzen niemanden.
  3. Keine Kettenbriefe: Wir schicken keine Angst-Nachrichten weiter.
  4. Keine privaten Bilder: Wir fragen zuerst.
  5. Pausen beachten: Wir schreiben nicht spät am Abend.
  6. Hilfe holen: Wir sagen Bescheid, wenn etwas schlimm ist.


Mini-Aufgabe: Chat-Regel wählen

Wähle eine Regel aus. Male dazu ein kleines Zeichen. Erkläre einem anderen Kind, warum diese Regel wichtig ist.


Klassenchat-Vertrag

Schreibt zusammen einen Klassenchat-Vertrag. Alle können eine Regel vorschlagen. Eure Lehrkraft hilft.

Start-Satz: Wir wollen im Klassenchat sicher, freundlich und fair miteinander umgehen.


Sichere Hilfe


Wen kannst Du fragen?

Du bist nie allein. Hilfe gibt es bei Menschen, denen Du vertraust.

  1. Eltern: Sie kennen Dich gut.
  2. Lehrkraft: Sie kann in der Schule helfen.
  3. Schulsozialarbeit: Sie hört zu.
  4. Freundschaft: Ein anderes Kind kann mitkommen.
  5. Nummer gegen Kummer: Dort können Kinder anrufen.

Die Nummer gegen Kummer ist 116 111. Der Anruf kostet in Deutschland kein Geld. Du musst Deinen Namen nicht sagen. Frage eine erwachsene Person, wenn Du unsicher bist.


Hilfe holen ist stark

Manche Kinder denken: „Ich will niemandem Ärger machen.“ Aber Hilfe holen ist richtig. Gemeine Nachrichten sollen aufhören. Betroffene Kinder sollen geschützt werden.

Merke: Mut ist nicht, alles allein zu schaffen. Mut ist, Hilfe zu holen.


Commons-Video: Sicher online surfen

Das Video ist auf Englisch. Du kannst trotzdem Bilder und Situationen beobachten. Was erkennst Du?

Datei:FBI Safe Online Surfing.webm


Kleine Übung: Was würdest Du tun?


Fall 1: Gemeiner Kommentar

Ein Kind postet im Klassenchat: „Mia kann gar nichts.“ Viele lesen es.

Deine gute Lösung: Du leitest den Satz nicht weiter. Du schreibst: „Stopp. Das ist gemein.“ Dann sagst Du einer erwachsenen Person Bescheid.


Fall 2: Peinliches Foto

Ein Kind schickt ein peinliches Foto von Ben. Ben weiß nichts davon.

Deine gute Lösung: Du schickst das Foto nicht weiter. Du sagst: „Bitte lösche das.“ Dann holst Du Hilfe.


Fall 3: Fremde Person im Spiel

Eine fremde Person fragt Dich nach Deinem Namen und Deiner Schule.

Deine gute Lösung: Du verrätst nichts. Du antwortest nicht weiter. Du sagst es einer erwachsenen Person.


Fall 4: Jemand ist traurig

Ein Kind sitzt still da. Es hat gemeine Nachrichten bekommen.

Deine gute Lösung: Du setzt Dich dazu. Du sagst: „Du bist nicht allein.“ Dann geht Ihr zusammen zu einer Lehrkraft.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet digitale Zivilcourage? (Jemandem online helfen) (!Jemanden online auslachen) (!Gemeine Bilder weiterleiten) (!Ein Passwort verraten)




Was tust Du, wenn im Klassenchat jemand beleidigt wird? (Ich hole Hilfe bei einer erwachsenen Person) (!Ich lache mit) (!Ich leite die Nachricht weiter) (!Ich schreibe noch etwas Gemeines)




Was machst Du mit einem peinlichen Foto von einem anderen Kind? (Ich leite es nicht weiter) (!Ich schicke es an alle) (!Ich speichere es heimlich) (!Ich mache mich lustig)




Warum fragst Du vor dem Teilen eines Fotos? (Weil jede Person mitbestimmen darf) (!Weil Fotos immer langweilig sind) (!Weil man nie Fotos machen darf) (!Weil Fragen verboten ist)




Was ist ein gutes Passwort? (Ein geheimes Passwort) (!Der Name meines Haustiers) (!Mein Geburtstag) (!Das Wort Passwort)




Was hilft einem Kind nach einer gemeinen Nachricht? (Eine freundliche Nachricht) (!Noch mehr Spott) (!Schweigen in der Gruppe) (!Ein gemeines Bild)




Was ist eine gute Reaktion auf eine Beleidigung? (Ruhig bleiben und Hilfe holen) (!Sofort zurück beleidigen) (!Die Beleidigung weiterleiten) (!Alle auslachen)




Was bedeutet Melden in einer App? (Ein Problem der App zeigen) (!Ein Passwort verschenken) (!Ein Spiel gewinnen) (!Ein Bild verschönern)




Was ist Cybermobbing? (Jemand wird im Internet immer wieder gemein behandelt) (!Jemand lernt ein neues Spiel) (!Jemand malt ein Bild) (!Jemand macht die Hausaufgaben)




Was machst Du mit privaten Daten? (Ich halte sie geheim) (!Ich schreibe sie in jede Gruppe) (!Ich gebe sie fremden Personen) (!Ich poste sie im Internet)





Memory

Hilfe holen Mit Erwachsenen sprechen
Stopp sagen Grenze zeigen
Screenshot Beweis sichern
Blockieren Kontakt stoppen
Melden Problem zeigen
Passwort Geheim halten
Foto fragen Erlaubnis holen
Trost Freundliche Nachricht





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Nicht weiterleiten Gemeine Bilder stoppen
Stopp schreiben Grenze zeigen
Hilfe holen Erwachsene informieren
Trösten Mut machen
Melden Plattform informieren
Passwort schützen Konto sicher halten






Kreuzworträtsel

Hilfe Was holst Du, wenn ein Chat gemein wird?
Stopp Welches Wort zeigt eine klare Grenze?
Respekt Wie nennt man freundliches und achtsames Verhalten?
Screenshot Was kann mit Erwachsenen als Beweis gesichert werden?
Melden Was tust Du in einer App bei gemeinen Inhalten?
Blockieren Wie stoppst Du mit Hilfe eines Erwachsenen den Kontakt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Digitale Zivilcourage bedeutet, dass ich im Internet

. Ich leite gemeine Bilder

weiter. Ich schreibe im Chat

. Wenn jemand beleidigt wird, sage ich klar

. Wenn ich Angst habe, hole ich

. Private Daten halte ich

. Vor dem Teilen eines Fotos frage ich um

. Ein Passwort ist wie ein

. Bei Cybermobbing bin ich nicht

. Ein guter Klassenchat braucht klare

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Mut-Satz: Schreibe drei freundliche Sätze, die im Chat helfen können.
  2. Stopp-Karte: Male eine Karte mit dem Wort Stopp und einem freundlichen Zeichen.
  3. Gefühlsbild: Male, wie sich ein Kind nach einer gemeinen Nachricht fühlen kann.
  4. Foto-Ampel: Male eine Ampel und schreibe zu jeder Farbe eine Foto-Regel.


Standard

  1. Rollenspiel: Spielt zu zweit eine Chat-Situation nach und übt einen guten Hilfs-Satz.
  2. Hilfe-Plan: Gestalte einen Plan mit drei Personen, die Dir bei Problemen im Netz helfen können.
  3. Klassenchat-Regel: Erfinde eine Regel für einen freundlichen Klassenchat und erkläre sie.
  4. Trost-Nachricht: Schreibe eine liebe Nachricht an ein Kind, das im Chat geärgert wurde.


Schwer

  1. Interview: Frage eine Lehrkraft, was Kinder bei Cybermobbing in der Schule tun können.
  2. Erklärvideo: Drehe mit Erlaubnis ein kurzes Video über digitale Zivilcourage.
  3. Klassenvertrag: Entwickelt in der Gruppe einen Vertrag für einen fairen Klassenchat.
  4. Medientagebuch: Beobachte eine Woche lang, wann Du digitale Verantwortung zeigst, und schreibe Beispiele auf.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallgeschichte: Lies eine kurze Geschichte über einen gemeinen Klassenchat und beschreibe drei gute Hilfs-Schritte.
  2. Entscheidung begründen: Erkläre, warum Weiterleiten ein Problem größer machen kann.
  3. Perspektivwechsel: Schreibe auf, wie sich ein Kind fühlt, wenn ein peinliches Foto geteilt wird.
  4. Hilfeweg planen: Zeichne einen Weg von der gemeinen Nachricht bis zur Hilfe durch Erwachsene.
  5. Chat-Regeln prüfen: Lies fünf Chat-Regeln und entscheide, welche besonders wichtig für Eure Klasse sind.
  6. Transfer: Überlege, wie digitale Zivilcourage auch in einem Online-Spiel helfen kann.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis sammelst Du Ergebnisse aus dem Kurs. Zeige, dass Du das Thema verstanden hast. Du darfst malen, schreiben, sprechen oder präsentieren.

  1. Portfolio: Sammle Deine Stopp-Karte, Deine Foto-Ampel und Deinen Hilfe-Plan.
  2. Erklärung: Erkläre in einfachen Sätzen, was digitale Zivilcourage bedeutet.
  3. Anwendung: Zeige an einem Beispiel, wie Du in einem Klassenchat helfen kannst.
  4. Regelplakat: Gestalte ein Plakat mit drei Regeln für digitale Verantwortung.
  5. Reflexion: Schreibe oder erzähle, welche Hilfe Du Dir wünschen würdest, wenn Du betroffen bist.




OERs zum Thema



Hilfe-Seiten für Kinder und Erwachsene

  1. Internet-ABC für Kinder: Hier findest Du kindgerechte Hilfe zum Internet.
  2. klicksafe: Hier gibt es Tipps für mehr Sicherheit im Netz.
  3. Nummer gegen Kummer: Hier können Kinder Hilfe bekommen.


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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
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  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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