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Das Recht auf Schutz verstehen - Kinderrechte - Gemeinschaftskunde

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Das Recht auf Schutz verstehen - Kinderrechte - Gemeinschaftskunde




Das Recht auf Schutz verstehen - Kinderrechte - Gemeinschaftskunde

Datei:UN Convention on the Rights of the Child - Logo.svg


Einleitung

Kinder haben Kinderrechte. Diese Rechte gelten für alle Kinder. Ein sehr wichtiges Recht ist das Recht auf Schutz. Das bedeutet: Kinder sollen sicher leben. Niemand darf ein Kind schlagen, bedrohen, ausnutzen oder schlecht behandeln.

Das Recht auf Schutz steht in der UN-Kinderrechtskonvention. Es gilt zu Hause, in der Schule, auf dem Schulweg, im Verein und auch im Internet.


Was bedeutet Schutz?

Schutz bedeutet: Erwachsene müssen Kindern helfen, wenn sie in Gefahr sind. Kinder dürfen Hilfe holen. Kinder sind nicht schuld, wenn ihnen Gewalt, Mobbing oder schlechte Behandlung passiert.


Wovor sollen Kinder geschützt werden?

  1. Gewalt: Niemand darf ein Kind schlagen oder verletzen.
  2. Mobbing: Niemand darf ein Kind immer wieder ärgern, ausgrenzen oder beleidigen.
  3. Vernachlässigung: Kinder brauchen Essen, Kleidung, Pflege, Liebe und Hilfe.
  4. Ausbeutung: Kinder dürfen nicht zu gefährlicher Arbeit gezwungen werden.
  5. Internet: Kinder sollen vor Beleidigungen, Angst und gefährlichen Kontakten geschützt werden.


Wer kann helfen?

Du kannst mit einer Vertrauensperson sprechen. Das kann ein Elternteil, eine Lehrkraft, die Schulsozialarbeit, eine Trainerin, ein Trainer oder eine andere erwachsene Person sein. In einer großen Gefahr sollen Erwachsene sofort Hilfe holen.


Wichtig für Dich

Deine Gefühle sind wichtig. Wenn sich etwas falsch, gefährlich oder sehr unangenehm anfühlt, darfst Du Hilfe holen. Du darfst klar sagen: Stopp! Ich möchte das nicht.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet das Recht auf Schutz? (Kinder sollen sicher leben und Hilfe bekommen) (!Kinder müssen alles allein lösen) (!Kinder dürfen nie Nein sagen) (!Kinder haben keine Rechte)




Wo gelten Kinderrechte? (Überall, wo Kinder leben und unterwegs sind) (!Nur in der Schule) (!Nur im Sportverein) (!Nur zu Hause)




Was ist eine Vertrauensperson? (Eine Person, mit der Du über Sorgen sprechen kannst) (!Eine Person, die immer schimpft) (!Eine Person, die nichts wissen darf) (!Eine Person, die Kinder auslacht)




Was darfst Du tun, wenn Dir jemand Angst macht? (Hilfe holen) (!Still bleiben) (!Alles geheim halten) (!Dich selbst beschuldigen)




Was ist Mobbing? (Wiederholtes Ärgern, Beleidigen oder Ausgrenzen) (!Ein einzelner kurzer Streit) (!Ein freundliches Gespräch) (!Ein Spiel mit Regeln)




Was gehört zum Schutz vor Vernachlässigung? (Kinder bekommen Pflege, Essen und Hilfe) (!Kinder müssen immer allein bleiben) (!Kinder dürfen nicht schlafen) (!Kinder müssen alles selbst kaufen)




Was ist wichtig im Internet? (Bei Angst oder Druck Hilfe holen) (!Fremden immer alles glauben) (!Private Bilder an alle schicken) (!Gemeine Nachrichten weiterschicken)




Wer ist für den Schutz von Kindern besonders verantwortlich? (Erwachsene und der Staat) (!Nur Kinder selbst) (!Nur andere Kinder) (!Niemand)




Was bedeutet Stopp sagen? (Du zeigst eine Grenze) (!Du machst alles mit) (!Du gibst Deine Rechte ab) (!Du bist immer unhöflich)




Warum sprechen wir in Gemeinschaftskunde über Kinderrechte? (Weil Rechte und Zusammenleben zur Gesellschaft gehören) (!Weil Kinderrechte nur ein Spiel sind) (!Weil Rechte keine Bedeutung haben) (!Weil nur Erwachsene Bürger sind)





Memory

Schutzrecht Recht auf Sicherheit
Vertrauensperson Hilfe holen
Mobbing Wiederholtes Ärgern
Gewalt Verletzen und Drohen
Jugendamt Unterstützung für Kinder





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Körperliche Gewalt Schlagen oder Treten
Seelische Gewalt Drohen oder Beleidigen
Mobbing Immer wieder ausgrenzen
Vernachlässigung Nicht gut versorgen
Hilfe Vertrauensperson ansprechen






Kreuzworträtsel

Schutz Was soll jedes Kind vor Gewalt bekommen?
Rechte Was haben alle Kinder?
Mobbing Wie heißt wiederholtes Ärgern und Ausgrenzen?
Hilfe Was darfst Du holen, wenn Du Angst hast?
Vertrauen Was ist wichtig bei einer Vertrauensperson?
Sicherheit Wie soll sich ein geschütztes Kind fühlen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Kinder haben das Recht auf

. Niemand darf ein Kind mit

behandeln. Bei Angst darfst Du

holen. Eine gute Ansprechperson kann eine

sein. Kinderrechte stehen in der

. Auch im

müssen Kinder geschützt werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Schutzplakat: Gestalte ein Plakat mit drei Sätzen zum Recht auf Schutz.
  2. Gefühle erkennen: Male ein Bild zu der Frage: Wann fühle ich mich sicher?
  3. Stopp-Satz: Schreibe drei Sätze auf, mit denen Du freundlich, aber klar Stopp sagen kannst.
  4. Hilfe-Netz: Zeichne ein Netz mit Personen, die Kindern helfen können.


Standard

  1. Rollenspiel: Spielt in der Gruppe eine Szene, in der ein Kind Hilfe holt.
  2. Klassenregeln: Entwickelt fünf Regeln gegen Mobbing in der Klasse.
  3. Kinderrechte erklären: Erkläre einem jüngeren Kind das Recht auf Schutz in einfacher Sprache.
  4. Internet-Schutz: Sammelt Tipps, wie Kinder im Internet sicher bleiben können.


Schwer

  1. Fallbeispiel: Lies ein erfundenes Fallbeispiel und entscheide, welche Hilfe passend wäre.
  2. Interview: Befrage eine erwachsene Person, wie Kinder in der Schule geschützt werden.
  3. Projekt gegen Mobbing: Plant eine kleine Aktion für mehr Respekt in der Klasse.
  4. Schutzkonzept: Entwerft ein einfaches Schutzkonzept für Eure Klasse.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fall beurteilen: Erkläre an einem Beispiel, warum das Recht auf Schutz wichtig ist.
  2. Hilfe planen: Beschreibe, was ein Kind tun kann, wenn es bedroht wird.
  3. Mobbing stoppen: Entwickle drei Schritte, wie eine Klasse gegen Mobbing handeln kann.
  4. Grenzen achten: Erkläre, warum jedes Kind Nein sagen darf.
  5. Gesellschaft verstehen: Begründe, warum Erwachsene und Staat Kinder schützen müssen.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zeigst Du, dass Du das Recht auf Schutz erklären kannst. Du kannst Beispiele nennen, Gefahren erkennen und passende Hilfe vorschlagen. Wichtig ist auch, dass Du respektvoll über andere Kinder sprichst und ihre Grenzen achtest.




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