Cybermobbing erkennen und Hilfe holen - Medienbildung - Bildungsfilm


Cybermobbing erkennen und Hilfe holen - Medienbildung - Bildungsfilm
Cybermobbing erkennen und Hilfe holen - Medienbildung - Bildungsfilm

Einleitung
Cybermobbing sind Gemeinheiten mit dem Handy oder im Internet. Jemand verletzt ein Kind absichtlich. Das passiert oft immer wieder. Manchmal wird ein gemeines Bild nur einmal hochgeladen. Danach wird es oft geteilt.
Cybermobbing ist nicht in Ordnung. Du bist nicht allein. Hilfe holen ist mutig.
Cybermobbing erkennen

Das kann Cybermobbing sein
- Beleidigung: Jemand schreibt gemeine Wörter.
- Ausgrenzung: Ein Kind wird absichtlich aus einem Chat ausgeschlossen.
- Bild: Ein peinliches Foto wird ohne Erlaubnis verschickt.
- Drohung: Jemand macht einem Kind Angst.
- Lüge: Jemand erzählt im Internet falsche Dinge über ein Kind.
- Fake-Profil: Jemand gibt sich als ein anderes Kind aus.

Achte auf Deine Gefühle
Vielleicht wirst Du traurig, wütend oder ängstlich. Vielleicht möchtest Du nicht mehr auf Dein Handy schauen. Vielleicht hast Du Bauchweh.
Solche Gefühle sind ein Zeichen: Sprich mit einer erwachsenen Person.
Hilfe holen: Die 4-S-Regel
Stopp – Sichern – Sperren – Sagen
Stopp
Antworte nicht auf die gemeine Nachricht. Schreibe nicht gemein zurück. Leite die Nachricht nicht weiter.
Sichern
Mache zusammen mit einer erwachsenen Person einen Screenshot. Das ist ein Bild vom Bildschirm. So bleibt ein Beweis erhalten.

Sperren
Blockiere die Person. Dann kann sie Dir oft nicht mehr schreiben. Melde auch das Profil oder den Beitrag.

Sagen
Erzähle es sofort einer Person, der Du vertraust. Das können Eltern, Lehrkräfte, die Schulsozialarbeit oder andere vertraute Erwachsene sein.
Zeige die Nachrichten. Bleibe nicht allein.

Wenn Du Cybermobbing siehst
Lache nicht mit. Setze kein „Gefällt mir“. Teile die Gemeinheit nicht. Schreibe dem betroffenen Kind etwas Freundliches. Hole Hilfe bei einer erwachsenen Person.
Zuschauen und schweigen hilft den Mobbern. Hilfe holen hilft dem Kind.

Hilfe für Kinder
Du kannst zuerst mit einer vertrauten Person sprechen. Du kannst auch die Nummer gegen Kummer anrufen: 116 111. Der Anruf ist kostenlos und geheim. Das Kinder- und Jugendtelefon ist montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr erreichbar.
Bei einer schlimmen Drohung muss sofort eine erwachsene Person helfen. Erwachsene können auch die Polizei informieren.
Merksatz
Cybermobbing erkennen. Nicht antworten. Beweise sichern. Blockieren und melden. Hilfe holen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Wo kann Cybermobbing passieren? (Im Internet und auf dem Handy) (!Nur auf dem Schulhof) (!Nur im Sportverein) (!Nur im Klassenzimmer)
Was tust Du bei einer gemeinen Nachricht zuerst? (Nicht gemein antworten) (!Die Nachricht weiterleiten) (!Die Person beleidigen) (!Die Nachricht allen zeigen)
Was ist ein Screenshot? (Ein Bild vom Bildschirm) (!Ein neues Passwort) (!Ein Handyspiel) (!Eine Sprachnachricht)
Warum kann ein Screenshot wichtig sein? (Er kann ein Beweis sein) (!Er macht das Handy schneller) (!Er löscht alle Nachrichten) (!Er beendet das Internet)
Was bedeutet Blockieren? (Die Person kann Dich oft nicht mehr anschreiben) (!Die Person bekommt Dein Passwort) (!Die Nachricht wird lustiger) (!Alle Kinder sehen den Chat)
Wem solltest Du von Cybermobbing erzählen? (Einer vertrauten erwachsenen Person) (!Niemandem) (!Nur unbekannten Personen) (!Nur der mobbenden Person)
Was tust Du, wenn ein anderes Kind online beleidigt wird? (Nicht teilen und Hilfe holen) (!Mitlachen) (!Die Beleidigung kopieren) (!Ein gemeines Bild senden)
Wer trägt die Verantwortung für die Gemeinheit? (Die Person, die mobbt) (!Das betroffene Kind) (!Das Handy) (!Der Bildschirm)
Wie lautet die Nummer gegen Kummer? (116 111) (!112 112) (!111 999) (!123 456)
Was ist bei einer schlimmen Drohung wichtig? (Sofort eine erwachsene Person holen) (!Allein bleiben) (!Die Drohung beantworten) (!Das Handy verschenken)
Memory
| Cybermobbing | Gemeinheiten über Handy oder Internet |
| Screenshot | Bild vom Bildschirm |
| Blockieren | Kontakt stoppen |
| Melden | Plattform informieren |
| Vertrauensperson | Erwachsene Person, die hilft |
| Nummer gegen Kummer | 116 111 |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Nicht antworten | Gemeine Nachricht |
| Screenshot machen | Beweis sichern |
| Blockieren | Kontakt stoppen |
| Melden | Plattform informieren |
| Hilfe holen | Vertrauensperson ansprechen |
Kreuzworträtsel
| Screenshot | Wie heißt ein Bild vom Bildschirm? |
| Blockieren | Wie heißt das Stoppen eines Kontakts? |
| Melden | Was kannst Du mit einem gemeinen Beitrag bei einer Plattform tun? |
| Vertrauen | Was brauchst Du, um einer Person von Deinen Sorgen zu erzählen? |
| Beleidigung | Wie heißt eine gemeine Äußerung über einen Menschen? |
| Hilferuf | Wie heißt das deutliche Bitten um Unterstützung? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Gefühlsampel: Male eine Ampel. Ordne den Farben gute, unsichere und schlechte Gefühle im Internet zu.
- Hilfe-Hand: Zeichne Deine Hand. Schreibe an jeden Finger eine Person, die Dir helfen kann.
- Merksatz: Gestalte ein Bild zur Regel „Stopp – Sichern – Sperren – Sagen“.
- Freundliche Nachricht: Schreibe drei kurze Sätze, die einem traurigen Kind Mut machen.
Standard
- Rollenspiel: Spielt zu zweit eine Szene. Ein Kind zeigt einer Lehrkraft eine gemeine Nachricht.
- Comic: Zeichne einen Comic mit vier Bildern zur 4-S-Regel.
- Klassenchat-Regeln: Erfindet fünf faire Regeln für einen Klassenchat.
- Hilfe-Plakat: Gestaltet ein Plakat mit sicheren Schritten gegen Cybermobbing.
Schwer
- Storyboard: Plant einen kurzen Bildungsfilm. Zeigt, wie ein Kind Cybermobbing erkennt und Hilfe holt.
- Interview: Befragt eine Lehrkraft oder die Schulsozialarbeit. Welche Hilfe gibt es an Eurer Schule?
- Fallgeschichte: Schreibt eine Geschichte mit einem Problem, einer Hilfe-Kette und einem guten Ende.
- Klassenprojekt: Entwickelt gemeinsam eine Aktion mit dem Satz „Wir teilen keine Gemeinheiten“.


Lernkontrolle
- Fall Mila: Mila bekommt im Gruppenchat drei gemeine Nachrichten. Erkläre Schritt für Schritt, wie sie die 4-S-Regel anwenden kann.
- Zuschauer oder Helfer: Zwei Kinder sehen ein peinliches Bild. Ein Kind teilt es, das andere holt Hilfe. Vergleiche die Folgen.
- Reihenfolge begründen: Erkläre, warum ein Beweis möglichst vor dem Blockieren gesichert werden sollte.
- Streit und Cybermobbing: Beschreibe an einem eigenen Beispiel, woran Du einen kurzen Streit und wiederholtes Cybermobbing unterscheiden kannst.
- Hilfe-Kette: Plane drei Schritte für den Fall, dass die erste angesprochene Person nicht hilft.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis sollst Du zeigen:
- Du erkennst Beispiele für Cybermobbing.
- Du kannst die 4-S-Regel erklären.
- Du weißt, wie ein Screenshot beim Sichern helfen kann.
- Du kannst Blockieren und Melden unterscheiden.
- Du kennst mehrere Vertrauenspersonen.
- Du zeigst in einer Aufgabe, wie Du einem anderen Kind hilfst.
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