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Artikel (Wortarten)

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Artikel (Wortarten)



Einleitung

Artikel sind eine wichtige Wortart der deutschen Grammatik. Sie stehen in der Regel vor einem Nomen oder vor einer Substantivierung und zeigen, ob etwas als bekannt, bestimmt, unbestimmt, allgemein oder neu eingeführt verstanden wird. In der traditionellen Schulgrammatik heißen Artikel auch Begleiter oder Geschlechtswörter. Die Bezeichnung Geschlechtswort ist hilfreich, weil man am Artikel häufig das grammatische Genus eines Nomens erkennt: der Tisch, die Lampe, das Heft. Gleichzeitig reicht diese Bezeichnung nicht aus, denn Artikel zeigen nicht nur das Genus, sondern auch Numerus und Kasus an.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Artikel erkennst, welche Formen sie im Deutschen haben, wie sie sich nach Genus, Numerus und Kasus verändern und wie Du bestimmte, unbestimmte und fehlende Artikel sicher verwendest. Dabei geht es nicht nur um Auswendiglernen, sondern vor allem um die Frage, wie Artikel die Bedeutung eines Satzes verändern.


Lernziele

  1. Artikel erkennen: Du kannst Artikel in Sätzen markieren und von anderen Wortarten unterscheiden.
  2. Bestimmter Artikel: Du kannst erklären, wann der, die und das verwendet werden.
  3. Unbestimmter Artikel: Du kannst erklären, wann ein und eine verwendet werden.
  4. Deklination: Du kannst Artikel nach Kasus, Numerus und Genus bestimmen.
  5. Nominalgruppe: Du kannst zeigen, wie Artikel mit Nomen und Adjektiven zusammenarbeiten.
  6. Sprachbewusstsein: Du kannst begründen, wie sich die Bedeutung eines Satzes durch den Artikel verändert.


Artikel als Wortart

Artikel gehören zu den Wortarten, weil sie typische grammatische Eigenschaften und typische Aufgaben im Satz besitzen. Sie stehen meistens am Anfang einer Nominalgruppe, also einer Wortgruppe, deren Kern ein Nomen ist. In der Nominalgruppe der kleine Hund ist Hund das Nomen, kleine ein Adjektiv und der der Artikel.

Ein Artikel hat normalerweise keine selbstständige lexikalische Bedeutung wie ein Nomen, ein Verb oder ein Adjektiv. Er macht also nicht allein deutlich, was ein Gegenstand ist oder was geschieht. Stattdessen ordnet er das Nomen grammatisch ein. Er zeigt zum Beispiel, ob eine Sache schon bekannt ist, ob sie neu eingeführt wird oder ob allgemein über eine Art gesprochen wird.


Artikel und Nomen

Artikel stehen fast immer zusammen mit einem Nomen oder einer Substantivierung. Eine Substantivierung entsteht, wenn ein Wort wie ein Nomen gebraucht wird: das Gute, ein Lachen, das Lernen. Der Artikel hilft Dir dabei, solche Wörter zu erkennen.

Beispiele:

  1. der Baum: Der Artikel zeigt ein maskulines Nomen im Singular.
  2. die Schule: Der Artikel zeigt ein feminines Nomen im Singular.
  3. das Spiel: Der Artikel zeigt ein neutrales Nomen im Singular.
  4. die Kinder: Der Artikel zeigt ein Nomen im Plural.
  5. das Lesen: Der Artikel zeigt eine Substantivierung.


Artikel und Determination

In der Linguistik werden Artikel häufig zu den Determinativwörtern gezählt. Sie bestimmen eine Nominalgruppe näher. Die grammatische Kategorie, die damit verbunden ist, heißt Determination. Besonders wichtig ist dabei die Definitheit: Ein bestimmter Artikel verweist auf etwas Bestimmtes oder Bekanntes, ein unbestimmter Artikel führt etwas Neues, Unbekanntes oder nicht genauer Bestimmtes ein.

Beispiel: Ein Hund läuft über die Straße. Der Hund bellt laut. Im ersten Satz wird ein Hund neu eingeführt. Im zweiten Satz ist klar, welcher Hund gemeint ist.


Bestimmte Artikel

Der bestimmte Artikel zeigt an, dass ein Nomen als bekannt, eindeutig bestimmbar oder allgemein gemeint verstanden wird. Im Deutschen lauten die Grundformen des bestimmten Artikels: der, die und das. Im Plural lautet die Grundform ebenfalls die.

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Beispiele für bestimmte Artikel

  1. Bekanntheit: Der Hund aus dem Garten bellt wieder.
  2. Eindeutigkeit: Schließe bitte die Tür.
  3. Allgemeine Aussage: Der Mensch ist ein sprachbegabtes Wesen.
  4. Wiederaufnahme: Ich sah gestern ein Fahrrad. Das Fahrrad war rot.

In allen Beispielen wird etwas als bekannt, eindeutig oder allgemein erkennbar dargestellt. Der bestimmte Artikel hilft der lesenden oder hörenden Person, den Bezug im Text zu verstehen.


Unbestimmte Artikel

Der unbestimmte Artikel zeigt an, dass ein Nomen neu eingeführt, nicht genauer bestimmt oder stellvertretend für eine Gruppe genannt wird. Im Deutschen lauten die Formen im Singular: ein, eine, einen, einem, eines und einer. Im Plural gibt es beim unbestimmten Artikel keine eigene Form. Man spricht dann oft vom Nullartikel.

Beispiele:

  1. Ich sehe einen Vogel.
  2. Auf dem Tisch liegt ein Buch.
  3. Sie kauft eine Mappe.
  4. Im Garten stehen Blumen.

Im letzten Beispiel steht vor Blumen kein Artikel. Das Nomen ist im Plural und unbestimmt. Man kann daher sagen: Es steht ein Nullartikel.


Bedeutung des unbestimmten Artikels

Der unbestimmte Artikel wird verwendet, wenn die genannte Person, Sache oder Vorstellung noch nicht bekannt ist oder nicht genau festgelegt werden soll. Der Satz Ich suche ein Heft bedeutet, dass irgendein passendes Heft gemeint sein kann. Der Satz Ich suche das Heft bedeutet dagegen, dass ein bestimmtes Heft gemeint ist.


Nullartikel

Der Nullartikel bezeichnet Fälle, in denen kein sichtbarer Artikel steht, obwohl die Nominalgruppe grammatisch trotzdem vollständig ist. Der Nullartikel ist besonders wichtig, weil Lernende oft denken, jedes Nomen müsse im Deutschen immer einen Artikel haben. Das stimmt nicht.

Typische Fälle des Nullartikels:

  1. Unbestimmter Plural: Auf dem Tisch liegen Bücher.
  2. Stoffname: Ich trinke Wasser.
  3. Abstraktum: Mut hilft in schwierigen Situationen.
  4. Eigenname: Anna liest ein Buch.
  5. Berufsbezeichnung: Er wird Lehrer.
  6. Feste Wendung: Sie fährt mit Bus und Bahn.

Der Nullartikel ist kein Fehler. Er ist eine grammatische Möglichkeit, eine Nominalgruppe ohne sichtbares Artikelwort zu bilden.


Artikel und Genus

Das Genus ist das grammatische Geschlecht eines Nomens. Im Deutschen gibt es drei Genera: Maskulinum, Femininum und Neutrum. Das Genus ist nicht immer mit dem natürlichen Geschlecht identisch. So ist das Mädchen grammatisch neutral, obwohl es eine weibliche Person bezeichnet. Deshalb solltest Du das Nomen möglichst immer zusammen mit seinem Artikel lernen.

Genus Bestimmter Artikel Beispiel
Maskulinum der der Tisch
Femininum die die Lampe
Neutrum das das Buch

Artikel helfen besonders beim Lernen neuer Wörter, weil sie das Genus sichtbar machen. Wer nur Tisch lernt, muss später den Artikel nachholen. Wer der Tisch lernt, speichert eine wichtige grammatische Information direkt mit.


Artikel und Numerus

Der Numerus zeigt an, ob ein Nomen in der Einzahl oder in der Mehrzahl steht. Im Singular unterscheidet der bestimmte Artikel drei Grundformen: der, die und das. Im Plural lautet der bestimmte Artikel für alle Genera die.

Numerus Beispiel Erklärung
Singular der Stift ein einzelner Stift
Plural die Stifte mehrere Stifte

Beim unbestimmten Artikel gibt es im Plural keine einfache Form wie im Singular. Aus ein Stift wird im unbestimmten Plural Stifte. Wenn eine Verneinung nötig ist, kann das Artikelwort kein verwendet werden: kein Stift und keine Stifte.


Artikel und Kasus

Der Kasus zeigt die grammatische Rolle einer Nominalgruppe im Satz. Im Deutschen gibt es vier Fälle: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ. Artikel verändern ihre Form je nach Kasus. Diese Veränderung nennt man Deklination.


Bestimmter Artikel im Überblick

Kasus Maskulinum Femininum Neutrum Plural
Nominativ der Mann die Frau das Kind die Kinder
Genitiv des Mannes der Frau des Kindes der Kinder
Dativ dem Mann der Frau dem Kind den Kindern
Akkusativ den Mann die Frau das Kind die Kinder


Unbestimmter Artikel im Überblick

Kasus Maskulinum Femininum Neutrum Plural
Nominativ ein Mann eine Frau ein Kind Kinder
Genitiv eines Mannes einer Frau eines Kindes Kinder
Dativ einem Mann einer Frau einem Kind Kindern
Akkusativ einen Mann eine Frau ein Kind Kinder

Die Tabellen zeigen, dass sich Artikel nicht beliebig verändern. Ihre Formen folgen festen Mustern. Besonders wichtig sind die Unterschiede zwischen der, den und dem, weil diese Formen oft anzeigen, welche Rolle eine Nominalgruppe im Satz spielt.


Artikel im Satz

Artikel sind keine Satzglieder für sich allein. Sie gehören zu einer Nominalgruppe, die als Ganzes ein Satzglied bilden kann. In dem Satz Der schnelle Läufer gewinnt das Rennen ist der schnelle Läufer das Subjekt und das Rennen ein Objekt. Die Artikel der und das sind Teile dieser Satzglieder.

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Vergleiche:

  1. Der Hund beißt den Mann.
  2. Den Hund beißt der Mann.

In beiden Sätzen stehen fast dieselben Wörter. Trotzdem ist die Bedeutung verschieden. Der Artikel zeigt, welche Nominalgruppe im Nominativ steht und welche im Akkusativ steht. Deshalb sind Artikel im Deutschen für das Satzverständnis sehr wichtig.


Artikel und Adjektive

Artikel beeinflussen auch die Form von Adjektiven. In der Nominalgruppe der kleine Hund trägt der bestimmte Artikel bereits viele grammatische Informationen. Das Adjektiv bekommt deshalb eine andere Endung als in ein kleiner Hund oder kleiner Hund.

Beispiele:

  1. der kleine Hund: bestimmter Artikel
  2. ein kleiner Hund: unbestimmter Artikel
  3. kleiner Hund: kein sichtbarer Artikel

Diese Unterschiede sind ein Grund, warum Artikel beim Schreiben und Sprechen genau beachtet werden müssen.


Artikelwörter und ähnliche Formen

Neben den Artikeln im engeren Sinn gibt es Wörter, die ähnlich funktionieren und ein Nomen begleiten. Dazu gehören Demonstrativwörter, Possessivwörter, Indefinitwörter und Negationswörter. In der Schule werden sie manchmal als Artikelwörter bezeichnet, weil sie eine ähnliche Position vor dem Nomen einnehmen.

Beispiele:

  1. dieser Stift
  2. mein Heft
  3. jedes Kind
  4. kein Fehler
  5. welches Buch

Wichtig ist: Ein Wort wie dieser ist nur dann ein Begleiter eines Nomens, wenn es tatsächlich vor einem Nomen steht. In Dieser ist neu steht es selbstständig und funktioniert pronominal.


Artikelpräpositionen

Manche Präpositionen verschmelzen mit einem Artikel. Solche Formen nennt man Artikelpräpositionen oder Verschmelzungen. Sie entstehen häufig in der gesprochenen und geschriebenen Standardsprache.

Verschmelzung Entstehung Beispiel
am an dem am Fenster
im in dem im Haus
zum zu dem zum Bahnhof
zur zu der zur Schule
beim bei dem beim Arzt
ins in das ins Kino
vom von dem vom Markt

Nicht jede Verbindung aus Präposition und Artikel muss verschmelzen. Manchmal ist die getrennte Form wichtig, wenn besonders betont wird: in dem Haus, nicht in einem anderen.


Häufige Fehler und Lernstrategien

Viele Fehler mit Artikeln entstehen, weil Genus, Kasus oder Numerus nicht gemeinsam beachtet werden. Wer nur nach dem Nomen fragt, übersieht oft den Kasus. Wer nur nach dem Kasus fragt, übersieht manchmal das Genus.

Hilfreiche Strategien:

  1. Nomen mit Artikel lernen: Lerne neue Nomen immer mit bestimmtem Artikel und Pluralform.
  2. Kasusfrage: Frage nach der Rolle im Satz: Wer oder was? Wessen? Wem? Wen oder was?
  3. Nominalgruppe prüfen: Betrachte Artikel, Adjektiv und Nomen zusammen.
  4. Textzusammenhang nutzen: Entscheide, ob etwas neu eingeführt oder schon bekannt ist.
  5. Fehleranalyse: Vergleiche falsche und richtige Sätze und begründe die Artikelwahl.


Zusammenfassung

Artikel sind kleine Wörter mit großer Wirkung. Sie begleiten Nomen, zeigen Genus, Numerus und Kasus an und steuern, ob ein Nomen bestimmt, unbestimmt oder ohne sichtbaren Artikel verwendet wird. Der bestimmte Artikel verweist meist auf Bekanntes oder Eindeutiges. Der unbestimmte Artikel führt häufig Neues oder nicht genauer Bestimmtes ein. Der Nullartikel zeigt, dass auch das Fehlen eines Artikels grammatisch bedeutsam sein kann. Wer Artikel sicher beherrscht, versteht Sätze genauer und schreibt sprachlich klarer.

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Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aufgabe hat ein Artikel im Deutschen besonders häufig? (Er begleitet ein Nomen und bestimmt es näher) (!Er ersetzt immer ein Verb) (!Er bildet allein ein Satzglied) (!Er steht immer am Satzende)




Welche Reihe enthält nur bestimmte Artikel im Singular? (der die das) (!ein eine kein) (!mein dein sein) (!dieser jener welcher)




Welche Aussage zum unbestimmten Artikel im Deutschen ist richtig? (Er hat im Plural keine eigene einfache Artikelform) (!Er lautet im Plural immer einen) (!Er steht nur bei Eigennamen) (!Er wird immer großgeschrieben)




Welcher Artikel passt im Nominativ Singular zu einem neutralen Nomen? (das) (!der) (!den) (!dem)




In welchem Beispiel steht ein Nullartikel? (Kinder spielen im Hof) (!Der Hund schläft) (!Eine Katze miaut) (!Das Fenster ist offen)




Welche grammatischen Merkmale zeigt ein Artikel im Deutschen häufig an? (Genus Numerus Kasus) (!Tempus Modus Person) (!Silbe Laut Reim) (!Subjekt Prädikat Objekt)




Welche Form ist Dativ Singular maskulin des bestimmten Artikels? (dem) (!der) (!den) (!das)




Warum sollte man Nomen im Deutschen möglichst mit Artikel lernen? (Weil der Artikel oft das Genus sichtbar macht) (!Weil jedes Nomen immer denselben Plural hat) (!Weil Artikel immer die Bedeutung des Nomens ersetzen) (!Weil Nomen ohne Artikel keine Wörter sind)




Welche Nominalgruppe enthält einen unbestimmten Artikel? (ein roter Ball) (!der rote Ball) (!dieser rote Ball) (!rote Bälle)




Was ist eine Artikelpräposition? (Eine Verschmelzung aus Präposition und Artikel) (!Ein Artikel ohne Nomen) (!Ein Nomen mit Großbuchstaben) (!Ein Verb im Nebensatz)





Memory

Bestimmter Artikel verweist auf Bekanntes
Unbestimmter Artikel führt Neues ein
Nullartikel kein sichtbarer Begleiter
Genus grammatisches Geschlecht
Numerus Einzahl oder Mehrzahl
Kasus grammatischer Fall
Artikelpräposition Verschmelzung mit Präposition
Nominalgruppe Wortgruppe mit Nomenkern





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
der bestimmter Artikel maskulin im Nominativ
die bestimmter Artikel feminin im Nominativ
das bestimmter Artikel neutral im Nominativ
ein unbestimmter Artikel maskulin oder neutral im Nominativ
eine unbestimmter Artikel feminin im Nominativ
dem bestimmter Artikel im Dativ maskulin oder neutral
den bestimmter Artikel im Akkusativ maskulin






Kreuzworträtsel

Artikel Welche Wortart begleitet häufig ein Nomen?
Nomen Welche Wortart wird durch Artikel begleitet?
Kasus Wie heißt der grammatische Fall?
Genus Wie heißt das grammatische Geschlecht?
Numerus Wie heißt die grammatische Zahl?
Nullartikel Wie heißt ein nicht sichtbarer Artikel?
Dativ Welcher Fall antwortet oft auf wem?
Akkusativ Welcher Fall antwortet oft auf wen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Artikel steht meist vor einem

und bestimmt es näher. Der bestimmte Artikel verweist häufig auf etwas

. Der unbestimmte Artikel führt oft etwas

in einen Text ein. Im Deutschen zeigen Artikel häufig Genus, Numerus und

an. Die Grundformen des bestimmten Artikels sind der, die und

. Beim unbestimmten Plural steht oft kein sichtbarer Artikel; man spricht dann vom

. Eine Verschmelzung wie im oder zum nennt man

. Artikel, Adjektiv und Nomen bilden zusammen häufig eine

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Artikel-Sammlung: Sammle in einem kurzen Text zehn Nomen mit Artikeln und markiere die Artikel farbig.
  2. Genus-Plakat: Gestalte ein Plakat mit je fünf Beispielen für Maskulinum, Femininum und Neutrum.
  3. Bestimmt oder unbestimmt: Schreibe fünf Satzpaare, in denen Du einmal einen bestimmten und einmal einen unbestimmten Artikel verwendest.
  4. Nullartikel entdecken: Suche in einem Sachtext fünf Nomen ohne sichtbaren Artikel und erkläre, warum dort kein Artikel steht.


Standard

  1. Kasus-Werkstatt: Erstelle eine Tabelle mit einem maskulinen, einem femininen und einem neutralen Nomen in allen vier Fällen.
  2. Artikel im Alltag: Fotografiere oder notiere zehn Aufschriften aus Deiner Umgebung und untersuche die verwendeten Artikel.
  3. Mini-Erklärvideo: Produziere ein kurzes Lernvideo, in dem Du den Unterschied zwischen der, die und das erklärst.
  4. Fehlerkorrektur: Schreibe einen kurzen Text mit absichtlich falschen Artikeln und tausche ihn mit einer anderen Person zur Korrektur.


Schwer

  1. Sprachvergleich: Vergleiche die Artikel im Deutschen mit den Artikeln einer anderen Sprache und präsentiere Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  2. Textanalyse: Untersuche einen Zeitungsartikel oder Blogbeitrag darauf, wie bestimmte und unbestimmte Artikel Informationen strukturieren.
  3. Grammatik-Erklärseite: Erstelle eine eigene Lernseite mit Beispielen, Tabellen und Übungen zu Artikel, Kasus und Nominalgruppen.
  4. Interviewprojekt: Befrage Lernende des Deutschen als Zweitsprache zu typischen Schwierigkeiten mit Artikeln und fasse die Ergebnisse auswertend zusammen.



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Lernkontrolle

  1. Bedeutungswechsel erklären: Erkläre an drei eigenen Beispielen, wie sich die Bedeutung verändert, wenn aus einem unbestimmten Artikel ein bestimmter Artikel wird.
  2. Kasus begründen: Analysiere einen Satz mit zwei Nominalgruppen und begründe, woran Du Nominativ und Akkusativ erkennst.
  3. Nullartikel anwenden: Schreibe einen kurzen Alltagstext, in dem mindestens drei sinnvolle Nullartikel vorkommen, und erkläre Deine Entscheidungen.
  4. Fehlerdiagnose: Korrigiere einen Text mit falschen Artikeln und formuliere zu jedem Fehler eine grammatische Begründung.
  5. Nominalgruppen untersuchen: Zerlege fünf Nominalgruppen in Artikel, Adjektiv und Nomen und erkläre das Zusammenspiel der Formen.
  6. Transferleistung: Entwickle eine Eselsbrücke oder Lernstrategie, die anderen hilft, Artikel und Genus gemeinsam zu lernen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Artikel (Wortarten) ist wichtig, dass Du Artikel nicht nur aufzählen, sondern in echten Sätzen begründet verwenden kannst. Du solltest zeigen, dass Du bestimmte, unbestimmte und nicht sichtbare Artikel erkennst, ihre Formen nach Genus, Numerus und Kasus bestimmen kannst und die Wirkung der Artikelwahl im Text verstehst.

Ein vollständiger Lernnachweis kann enthalten:

  1. Begriffserklärung: Eine verständliche Erklärung des Begriffs Artikel als Wortart.
  2. Formenübersicht: Eine korrekte Tabelle zu bestimmten und unbestimmten Artikeln.
  3. Satzanalyse: Die Analyse mehrerer Sätze mit Begründung der Kasusformen.
  4. Anwendungstext: Einen eigenen Text, in dem Artikel bewusst und korrekt verwendet werden.
  5. Reflexion: Eine kurze Auswertung, welche Artikelentscheidungen leicht oder schwierig waren.




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