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Apps Spiele und Chats bewusst auswählen - Smartphone Start Grundschule

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Apps Spiele und Chats bewusst auswählen - Smartphone Start Grundschule




Apps, Spiele und Chats bewusst auswählen

Smartphone-Start für die Grundschule


Einleitung

Ein Smartphone ist ein kleines Gerät mit vielen Möglichkeiten. Du kannst damit telefonieren, Fotos machen, spielen, lernen und Nachrichten schreiben. Viele Kinder nutzen auch Apps, Spiele und Chats.

Aber nicht jede App ist gut für Kinder. Nicht jedes Spiel passt zu Deinem Alter. Nicht jeder Chat ist sicher. Darum lernst Du hier: Ich schaue genau hin, bevor ich klicke.

Merksatz: Erst prüfen. Dann nutzen. Bei Unsicherheit fragst Du eine erwachsene Vertrauensperson.


Das lernst Du in diesem aiMOOC

  1. Smartphone: Du lernst, wofür man ein Smartphone nutzen kann.
  2. App: Du lernst, woran Du eine gute App erkennst.
  3. Computerspiel: Du lernst, wie Du Spiele passend auswählst.
  4. Chat: Du lernst einfache Regeln für freundliches und sicheres Schreiben.
  5. Datenschutz: Du lernst, welche Daten privat bleiben sollen.
  6. Medienkompetenz: Du lernst, bewusst zu entscheiden.


Schau zuerst: Was ist ein Smartphone?

Ein Smartphone ist wie ein kleiner Computer für die Hosentasche. Auf dem Bildschirm siehst Du kleine Bilder. Diese Bilder heißen Icons. Wenn Du auf ein Icon tippst, öffnet sich eine App.

Beispiel aus dem Alltag: Du möchtest ein Tier malen. Dann suchst Du eine Mal-App. Du möchtest rechnen üben. Dann suchst Du eine Lern-App. Du möchtest spielen. Dann schaust Du zuerst, ob das Spiel zu Deinem Alter passt.

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Apps bewusst auswählen


Was ist eine App?

Eine App ist ein Programm auf dem Smartphone oder Tablet. Manche Apps helfen Dir beim Lernen. Manche Apps zeigen Videos. Manche Apps sind Spiele. Manche Apps sammeln Daten. Manche Apps zeigen Werbung.

Gute Frage vor dem Start: Hilft mir diese App? Passt sie zu mir? Ist sie sicher?


Der App-Check für Kinder

Prüfe eine App mit fünf Fragen.

  1. Altersempfehlung: Passt die App zu meinem Alter?
  2. Werbung: Gibt es sehr viel Werbung?
  3. In-App-Kauf: Kann man in der App Geld ausgeben?
  4. Datenschutz: Muss ich Namen, Adresse, Schule oder Fotos eingeben?
  5. Hilfe: Kann ich eine erwachsene Person fragen, bevor ich die App nutze?

Merksatz: Eine gute App macht Spaß, ist verständlich und bedrängt Dich nicht.


Die Ampel-Regel für Apps

Grün: Die App ist einfach. Sie passt zu Deinem Alter. Es gibt keine fremden Chats. Es gibt keine versteckten Kosten.

Gelb: Die App hat Werbung. Sie möchte viele Rechte. Sie fragt nach Daten. Dann fragst Du zuerst Erwachsene.

Rot: Die App macht Dir Angst. Sie will Geld. Sie fragt nach privaten Daten. Fremde können Dich anschreiben. Dann nutzt Du sie nicht allein.


Kleine Übung: App-Detektiv

Stell Dir diese App vor: Sie heißt Mathe-Monster. Sie ist lustig. Aber sie fragt nach Deinem Namen, Deiner Schule und Deinem Wohnort.

Was machst Du?

Gute Lösung: Du gibst die Daten nicht ein. Du fragst zuerst eine erwachsene Vertrauensperson. Dein Wohnort und Deine Schule sind privat.


Spiele bewusst auswählen


Was ist ein digitales Spiel?

Ein digitales Spiel spielst Du auf dem Handy, Tablet, Computer oder einer Konsole. Viele Spiele sind lustig. Manche Spiele sind knifflig. Manche Spiele sind nicht für Kinder geeignet.

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Der Spiele-Check

Bevor Du spielst, prüfe diese Fragen.

  1. USK: Welche Altersfreigabe steht beim Spiel?
  2. Gefühl: Macht mir das Spiel Spaß oder macht es mir Angst?
  3. Zeit: Kann ich nach der vereinbarten Zeit aufhören?
  4. Kosten: Kann man im Spiel Dinge kaufen?
  5. Chat: Können fremde Menschen mit mir schreiben?

Merksatz: Ein Spiel soll Dir guttun. Es soll Dich nicht stressen.


Alterszeichen einfach erklärt

Bei Spielen gibt es Alterszeichen. Sie helfen Erwachsenen und Kindern. Sie zeigen, ab welchem Alter ein Spiel besser passt.

Wichtig: Ein Alterszeichen ist eine Hilfe. Trotzdem sollst Du mit Erwachsenen sprechen. Ein Spiel kann für ein Kind toll sein und für ein anderes Kind zu aufregend.


Pause ist stark

Manchmal ist ein Spiel so spannend, dass man immer weiter spielen will. Dann hilft eine Pause. Stell Dir einen Timer. Trinke Wasser. Geh kurz raus. Beweg Dich. Sprich mit jemandem.

Merksatz: Ich spiele. Aber das Spiel bestimmt nicht über mich.


Chats bewusst auswählen


Was ist ein Chat?

Ein Chat ist ein Ort zum Schreiben. Du kannst Nachrichten, Bilder oder Zeichen verschicken. Ein Messenger ist eine App zum Chatten.

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Der Chat-Check

Im Chat gelten einfache Regeln.

  1. Höflichkeit: Ich schreibe freundlich.
  2. Privatsphäre: Ich verrate keine privaten Daten.
  3. Foto: Ich verschicke kein Foto ohne Erlaubnis.
  4. Fremde: Ich schreibe nicht allein mit fremden Menschen.
  5. Hilfe holen: Bei komischen Nachrichten hole ich Hilfe.

Private Daten sind zum Beispiel: Dein voller Name, Deine Adresse, Deine Schule, Deine Telefonnummer, Passwörter und Fotos von Dir.


Stopp-Regel bei komischen Nachrichten

Wenn Dir eine Nachricht komisch vorkommt, nutze die Stopp-Regel.

  1. Stopp: Nicht antworten.
  2. Screenshot: Nachricht sichern, wenn Erwachsene das sagen.
  3. Blockieren: Person blockieren oder melden.
  4. Hilfe: Sofort mit einer erwachsenen Vertrauensperson sprechen.

Merksatz: Du bist nicht schuld, wenn Dir jemand etwas Komisches schreibt. Hol Dir Hilfe.


Freundlich schreiben

Im Chat sieht man kein Gesicht. Deshalb kann man Wörter leicht falsch verstehen. Schreibe klar und freundlich.

Gut: Kannst Du mir bitte helfen?

Nicht gut: Du bist doof.

Gut: Ich möchte das nicht.

Nicht gut: Gemeine Wörter, Drohen oder Auslachen.


Werbung, Kosten und Daten


Werbung erkennen

Werbung will, dass Du etwas kaufst oder anklickst. Werbung kann bunt sein. Werbung kann wie ein Spiel aussehen. Werbung kann sagen: Klick schnell!

Merksatz: Wenn etwas drängelt, mache ich langsam.


Versteckte Kosten erkennen

Manche Apps und Spiele sind zuerst kostenlos. Später kann man Münzen, Figuren, Leben oder Kleidung kaufen. Das nennt man In-App-Kauf.

Regel: Ich kaufe nichts ohne Erwachsene. Ich tippe nicht auf Kaufen, Testen oder Abo, wenn ich es nicht verstehe.


Daten schützen

Datenschutz bedeutet: Private Dinge bleiben privat. Dein Passwort ist wie ein Haustürschlüssel. Den gibst Du nicht weiter.

Privat bleiben: Passwort, Adresse, Telefonnummer, Schule, Standort, Fotos und Familieninfos.


Medien hören und genau hinschauen


Hör mal: Ein Benachrichtigungston

Manche Apps machen Geräusche. Dann schauen wir schnell aufs Handy. Das ist normal. Aber Du darfst entscheiden, wann Du schaust.

Datei:Simple Happy Beep.ogg

Mini-Aufgabe: Höre den Ton. Atme einmal ruhig ein und aus. Sage dann: Ich entscheide selbst.


Video: Das Internet verstehen

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Nach dem Video: Erzähle einer Partnerin oder einem Partner einen sicheren Internet-Tipp.


Deine sichere Smartphone-Start-Regel


Die 5-Finger-Regel

Du hast fünf Finger. Jeder Finger hilft Dir beim Entscheiden.

  1. Daumen: Passt die App zu meinem Alter?
  2. Zeigefinger: Muss ich private Daten eingeben?
  3. Mittelfinger: Gibt es Werbung oder Käufe?
  4. Ringfinger: Fühle ich mich gut dabei?
  5. Kleiner Finger: Kann ich Hilfe holen?

Merksatz: Erst denken. Dann tippen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was solltest Du tun, bevor Du eine neue App nutzt? (Erst prüfen und Erwachsene fragen) (!Sofort alles anklicken) (!Das Passwort eingeben) (!Die Adresse eintragen)




Welche Information ist privat? (Meine Adresse) (!Meine Lieblingsfarbe) (!Mein Lieblingstier) (!Mein Lieblingsessen)




Was ist ein guter Chat-Satz? (Bitte hör damit auf) (!Du bist gemein) (!Ich verrate Dir mein Passwort) (!Komm allein zu mir)




Was bedeutet In-App-Kauf? (Man kann in einer App Geld ausgeben) (!Man malt in einer App) (!Man löscht eine App) (!Man schaltet das Handy aus)




Was machst Du bei einer komischen Nachricht? (Hilfe bei Erwachsenen holen) (!Allein antworten) (!Ein Foto schicken) (!Das Passwort senden)




Wofür hilft ein Alterszeichen bei Spielen? (Es zeigt, für welches Alter ein Spiel passt) (!Es macht das Spiel schneller) (!Es schenkt Münzen) (!Es löscht Werbung)




Was ist eine gute Pause beim Spielen? (Aufstehen und sich bewegen) (!Noch schneller weiterspielen) (!Alle Nachrichten öffnen) (!Geld für das Spiel ausgeben)




Was ist eine App? (Ein Programm auf dem Smartphone oder Tablet) (!Ein Haustier) (!Ein Schulranzen) (!Ein Fahrrad)




Was sollst Du mit Deinem Passwort machen? (Geheim halten) (!In den Chat schreiben) (!Auf den Pausenhof rufen) (!An Fremde senden)




Was bedeutet bewusst auswählen? (Genau hinschauen und gut entscheiden) (!Schnell klicken) (!Alles erlauben) (!Nie fragen)





Memory

App Programm auf Handy oder Tablet
Passwort Geheimer Schlüssel
Chat Schreiben mit Nachrichten
Werbung Will Dich zum Klicken oder Kaufen bringen
Pause Zeit ohne Bildschirm
Datenschutz Private Dinge schützen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
App prüfen Vor dem Nutzen nachdenken
Passwort schützen Geheim halten
Hilfe holen Bei komischen Nachrichten
Pause machen Nach der Spielzeit
Freundlich schreiben Im Chat nett bleiben






Kreuzworträtsel

App Programm auf dem Smartphone
Chat Schreiben mit Nachrichten
Pause Zeit ohne Bildschirm
Daten Private Infos über Dich
Werbung Sie will Dich zum Kaufen bringen
Hilfe Das holst Du bei Erwachsenen





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine

ist ein Programm auf dem Smartphone oder Tablet. Bevor ich eine neue App nutze, prüfe ich die

. Mein

bleibt geheim. In einem Chat schreibe ich

. Bei komischen Nachrichten hole ich

. Wenn ein Spiel zu lange dauert, mache ich eine

. Private Daten wie Adresse und Schule gehören zum

.




Mini-Aufgabe: Ampel entscheiden

Lies die Beispiele. Sage: Grün, Gelb oder Rot.

  1. Lern-App: Die App hilft beim Rechnen. Sie fragt nicht nach Deinem Namen. Das ist wahrscheinlich grün.
  2. Spiel-App: Das Spiel ist lustig. Aber es will ständig Geld. Das ist gelb oder rot.
  3. Chat-App: Eine fremde Person fragt nach Deiner Adresse. Das ist rot.
  4. Video-App: Ein Video macht Dir Angst. Das ist rot. Hol Hilfe.
  5. Mal-App: Die App speichert nur Dein Bild auf dem Gerät. Frage trotzdem kurz Erwachsene.


Offene Aufgaben


Leicht

  1. App-Bild: Male eine App, die Kindern beim Lernen hilft. Schreibe einen kurzen Namen dazu.
  2. Chat-Regel: Schreibe drei freundliche Sätze für einen Klassenchat.
  3. Privat-oder-nicht: Schneide aus Papier zwei Schilder aus: privat und nicht privat. Sortiere Beispiele dazu.
  4. Pause: Erfinde eine Bewegungspause für nach dem Spielen.


Standard

  1. App-Checkliste: Erstelle eine einfache Checkliste mit fünf Fragen für eine neue App.
  2. Spiel-Zeitplan: Male einen Wochenplan. Trage Spielzeit, Lernzeit, Schlafzeit und Draußenzeit ein.
  3. Werbungssuche: Suche mit einer erwachsenen Person in einer App nach Werbung. Beschreibe, woran Du sie erkennst.
  4. Chat-Plakat: Gestalte ein Plakat mit fünf Regeln für einen freundlichen Chat.


Schwer

  1. Interview: Frage eine erwachsene Person: Wie wählst Du sichere Apps aus? Schreibe drei Antworten auf.
  2. Erklärvideo: Drehe mit Erlaubnis ein kurzes Video: So prüfe ich eine App.
  3. Rollenspiel: Spiele mit anderen Kindern eine Situation im Chat nach. Zeigt, wie man Hilfe holt.
  4. Medienvertrag: Entwirf mit Deiner Familie drei Smartphone-Regeln für zu Hause.




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Lernkontrolle

  1. App-Entscheidung: Du findest eine neue Spiele-App. Sie ist kostenlos, hat aber viele Käufe. Erkläre, wie Du entscheidest.
  2. Chat-Situation: Eine fremde Person schreibt Dir im Spielchat. Erkläre Schritt für Schritt, was Du machst.
  3. Gefühlscheck: Ein Spiel macht Dich wütend und Du kannst schwer aufhören. Beschreibe eine gute Lösung.
  4. Datenschutz-Fall: Eine App fragt nach Deiner Schule und Deinem Wohnort. Erkläre, warum das ein Problem sein kann.
  5. Familienregel: Entwickle eine faire Smartphone-Regel für Kinder und Erwachsene. Begründe Deine Regel.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis sammelst Du kleine Ergebnisse. Du kannst sie in einer Mappe, auf einem Plakat oder in einem Heft zeigen.

  1. Checkliste: Eine App-Checkliste mit mindestens fünf Fragen.
  2. Chatregeln: Fünf freundliche und sichere Chatregeln.
  3. Ampelmodell: Eine App-Ampel mit Grün, Gelb und Rot.
  4. Beispiel: Eine kurze Geschichte: Ich wähle eine App bewusst aus.
  5. Reflexion: Drei Sätze: Das mache ich ab jetzt sicherer.




OERs zum Thema

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Links


Für Lehrkräfte und Eltern

Dieser aiMOOC passt zum Smartphone-Start in der Grundschule. Die Kinder sollen nicht allein gelassen werden. Sie üben einfache Entscheidungen. Sie sprechen über Gefühle, Regeln, Daten und Hilfe.

Wichtig: Kinder im Grundschulalter brauchen Begleitung. Gemeinsame Regeln helfen mehr als heimliche Verbote.


Merksätze zum Mitnehmen

  1. App: Erst prüfen, dann nutzen.
  2. Spiel: Es soll Spaß machen und nicht stressen.
  3. Chat: Freundlich bleiben und private Daten schützen.
  4. Passwort: Geheim halten.
  5. Hilfe: Bei komischen Dingen sofort Erwachsene fragen.
  6. Pause: Ich bestimme, nicht das Handy.


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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