Anime, Manga und Superkräfte - NOAH Podcast


Anime, Manga und Superkräfte - NOAH Podcast
Einleitung
Anime, Manga und Superkräfte sind ein wichtiger Teil vieler Formen von Jugendkultur. Sie verbinden Bildsprache, Erzählung, Musik, Fandom, Cosplay, Gaming, Social Media und persönliche Fragen: Wer bin ich? Welche Fähigkeiten hätte ich gern? Wie gehe ich mit Verantwortung, Freundschaft, Angst, Wut oder Ausgrenzung um? Der NOAH Podcast nutzt genau solche Themen, um Jugendkultur nicht nur zu beschreiben, sondern zu verstehen. In diesem aiMOOC arbeitest Du mit dem Podcastimpuls Anime, Manga und Superkräfte, lernst zentrale Begriffe kennen, untersuchst Erzählmuster und entwickelst eigene kreative Medienprodukte.
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Dieser aiMOOC eignet sich für Medienbildung, Deutschunterricht, Kunstunterricht, Ethik, Politische Bildung, Sozialkunde und projektorientiertes Lernen. Du lernst nicht nur Fakten über Anime und Manga, sondern analysierst, wie Geschichten wirken, wie Fans Medien aktiv mitgestalten und wie Superkräfte als Symbol für Wünsche, Konflikte und Verantwortung eingesetzt werden.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Anime, Manga, Podcast, Fandom, Cosplay und Superkraft bedeuten. Du kannst beschreiben, wie Panels, Sprechblasen, Einstellungen, Sounddesign, Musik und Figurenentwicklung Geschichten prägen. Du untersuchst, wie Superkräfte in Erzählungen Regeln, Grenzen und Folgen haben. Außerdem reflektierst Du, welche Rolle Anime und Manga in Deiner eigenen Medienwelt spielen und wie Du respektvoll über unterschiedliche Geschmäcker, Identitäten und Fankulturen sprechen kannst.
Der NOAH Podcast als Lernanlass
Der Podcastimpuls Anime, Manga und Superkräfte lädt dazu ein, Jugendkultur aus der Perspektive junger Menschen ernst zu nehmen. Ein Podcast ist ein Audioformat, das Gespräche, Interviews, Reportagen oder erzählte Beiträge enthalten kann. Für die Schule ist ein Podcast besonders geeignet, weil Du beim Zuhören gleichzeitig Inhalte, Gesprächsführung, Argumentation, Sprache, Humor und Perspektiven untersuchen kannst. Wenn in einem Podcast über Anime und Manga gesprochen wird, geht es selten nur um Serien oder Bücher. Oft werden auch Zugehörigkeit, Vorbilder, Trends, soziale Medien, Kreativität und Konflikte sichtbar.
Beim Hören kannst Du Dir drei Leitfragen stellen: Welche Beispiele werden genannt? Welche Wertungen hörst Du heraus? Welche Fragen bleiben offen? Ein guter Umgang mit Jugendkultur bedeutet nicht, alles unkritisch gut zu finden. Es bedeutet, genau hinzuhören, Erfahrungen ernst zu nehmen, Begriffe sauber zu verwenden und verschiedene Perspektiven miteinander zu verbinden.
Grundbegriffe
Anime
Anime bezeichnet im deutschsprachigen Gebrauch vor allem japanische oder japanisch geprägte Animationsfilme und Animationsserien. Anime ist kein einzelnes Genre, sondern eine Medienform, in der sehr unterschiedliche Genres vorkommen: Abenteuer, Fantasy, Science-Fiction, Romantik, Komödie, Drama, Sport, Horror oder Slice of Life. Viele Anime arbeiten mit ausdrucksstarken Figuren, dynamischen Bewegungen, starken Farben, symbolischen Bildern und wiedererkennbaren Erzählmustern. Gleichzeitig gibt es große Unterschiede zwischen Serien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Anime kann als Unterhaltung wirken, aber auch ernste Themen behandeln: Freundschaft, Verlust, Identität, Gerechtigkeit, Mobbing, Leistungsdruck, Familie, Umwelt, Technik oder Krieg. Deshalb ist es wichtig, nicht pauschal über Anime zu urteilen, sondern einzelne Werke, Zielgruppen, Themen und Darstellungsweisen genau zu unterscheiden.
Manga
Manga bezeichnet im westlichen Sprachgebrauch meist Comics japanischer Herkunft oder Comics, die stark von japanischer Bild- und Erzähltradition geprägt sind. Manga erscheinen häufig in Schwarz-Weiß, werden oft in Reihen veröffentlicht und nutzen eine dichte Verbindung von Bild, Text, Tempo und Perspektive. Typisch sind Panels, Sprechblasen, Bewegungslinien, Lautmalerei, starke Mimik und ein bewusst gesteuerter Leserhythmus.

Ein Manga wird nicht nur gelesen, sondern auch gesehen. Du deutest Blickrichtungen, Größenverhältnisse, Bildausschnitte, Pausen und Übergänge. Manche Seiten wirken schnell und actionreich, andere langsam und emotional. Die Reihenfolge der Panels, der Einsatz von Weißraum und die Gestaltung von Gesichtern beeinflussen, wie Du Figuren und Konflikte wahrnimmst.
Superkräfte
Eine Superkraft ist in Geschichten eine außergewöhnliche Fähigkeit, die über normale menschliche Möglichkeiten hinausgeht oder durch Technik, Training, Magie, Mutation, Energie, Wissen oder besondere Herkunft erklärt wird. Superkräfte können spektakulär sein, etwa Fliegen, Teleportation, übermenschliche Stärke oder Gedankenlesen. Sie können aber auch leiser auftreten, etwa als außergewöhnliche Empathie, strategisches Denken, Heilfähigkeit, Erinnerungsvermögen oder Mut.
In guten Geschichten sind Superkräfte selten nur Dekoration. Sie haben Regeln, Grenzen, Kosten und Folgen. Eine Figur, die sehr stark ist, kann trotzdem Angst haben. Eine Figur, die Gedanken lesen kann, muss lernen, Privatsphäre zu respektieren. Eine Figur, die andere rettet, kann Schuldgefühle entwickeln, wenn sie scheitert. Genau dadurch entstehen Spannung, Entwicklung und ethische Fragen.
Fandom und Jugendkultur
Fandom meint die Gemeinschaft von Fans, die sich aktiv mit einem Thema beschäftigen. Dazu gehören Gespräche, Fan Art, Fanfiction, Cosplay, Memes, Reviews, Podcasts, Conventions, Sammelkarten, Zeichnungen, Videos und Diskussionen. Fandom ist ein Beispiel für Partizipationskultur: Jugendliche konsumieren nicht nur Medien, sondern gestalten Bedeutung mit. Sie ordnen Figuren ein, vergleichen Kräfte, entwickeln Theorien, kritisieren Handlungen, erstellen eigene Inhalte und finden Menschen mit ähnlichen Interessen.
Fandom braucht Regeln des respektvollen Umgangs. Nicht alle mögen dieselben Serien. Nicht alle interpretieren Figuren gleich. Nicht alle haben denselben Zugang zu Geld, Zeit, Plattformen oder Merchandise. Deshalb gehören Netiquette, Urheberrecht, Datenschutz, Diversität und Medienkritik zu einer verantwortungsvollen Fanpraxis.
Anime, Manga und Erzählweisen
Bildsprache im Manga
Die Bildsprache eines Manga besteht aus vielen Zeichen. Große Augen können Gefühle betonen, müssen aber nicht in jedem Manga vorkommen. Bewegungslinien erzeugen Tempo. Schraffuren können Spannung oder Dunkelheit darstellen. Ein leerer Hintergrund kann eine Figur isolieren. Nahaufnahmen zeigen Gefühle, Totalen zeigen Umgebung und Handlung. Auch die Leserichtung kann wichtig sein, denn viele Manga werden in der japanischen Originalrichtung von rechts nach links gelesen.
Ein einzelnes Panel zeigt nur einen Moment. Die Bedeutung entsteht aber zwischen den Panels. Dort ergänzt Dein Kopf Bewegung, Zeit und Ursache. Deshalb ist Manga-Lesen eine aktive Form des Verstehens. Du kombinierst Bildinformationen, Text, Geräuschwörter, Mimik und Vorwissen.
Anime als audiovisuelle Erzählung
Anime arbeitet zusätzlich mit Animation, Stimme, Musik, Geräusch, Schnitt, Kameraperspektive und Rhythmus. Ein Kampf kann durch schnelle Schnitte hektisch wirken oder durch langsame Einstellungen besonders bedeutungsvoll werden. Musik kann eine Figur heroisch, traurig oder bedrohlich erscheinen lassen. Synchronisation und Untertitel beeinflussen, wie Witze, Emotionen und kulturelle Begriffe verstanden werden.
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Für die Analyse hilft Dir eine einfache Frage: Was wird gezeigt, was wird gesagt und was wird nur angedeutet? Gerade bei Superkräften ist das wichtig. Manche Kräfte werden durch sichtbare Effekte dargestellt. Andere entstehen durch Dialoge, innere Monologe oder Reaktionen anderer Figuren.
Figurenentwicklung und Konflikt
Viele Anime- und Manga-Geschichten erzählen von Figuren, die wachsen müssen. Anfangs fehlen ihnen Wissen, Kontrolle, Mut, Vertrauen oder Selbstakzeptanz. Eine Superkraft kann diesen Konflikt verstärken. Eine Figur erhält Macht, weiß aber noch nicht, wie sie damit umgehen soll. Eine andere Figur besitzt eine scheinbar schwache Fähigkeit, entdeckt aber durch Kreativität ihren Wert. Wieder andere Figuren müssen lernen, dass Stärke ohne Verantwortung gefährlich werden kann.
Ein gutes Figurenprofil enthält mehr als Name und Fähigkeit. Es umfasst Ziele, Ängste, Beziehungen, innere Widersprüche, Grenzen und Entscheidungen. Besonders spannend wird eine Figur, wenn ihre größte Stärke zugleich ein Problem erzeugt.
Superkräfte als Symbol
Wunsch und Verantwortung
Superkräfte zeigen oft Wünsche, die viele Menschen kennen: schneller sein, stärker sein, unsichtbar sein, heilen können, dazugehören, geliebt werden oder Kontrolle über das eigene Leben gewinnen. Gleichzeitig stellen sie die Frage nach Verantwortung. Wer mehr kann als andere, kann auch mehr Schaden anrichten. Deshalb erzählen viele Geschichten nicht nur von Macht, sondern von Selbstkontrolle.
Eine wichtige Unterscheidung lautet: Eine Fähigkeit macht eine Figur nicht automatisch gut. Entscheidend ist, wie sie handelt, wem sie hilft, welche Regeln sie akzeptiert und ob sie bereit ist, aus Fehlern zu lernen.
Grenzen, Kosten und Regeln
Ein Power System ist ein Regelsystem, das erklärt, wie Fähigkeiten funktionieren. Es kann magisch, technisch, biologisch, spirituell oder humorvoll sein. Gute Regeln machen Kämpfe und Entscheidungen nachvollziehbar. Wenn eine Kraft immer alles lösen kann, verliert die Geschichte Spannung. Wenn eine Kraft Grenzen hat, müssen Figuren planen, kooperieren und moralische Entscheidungen treffen.
Beispiele für Grenzen sind Erschöpfung, Zeitlimit, Verletzungsgefahr, emotionale Kontrolle, Training, seltene Energiequellen, soziale Folgen oder ethische Regeln. Grenzen machen Figuren menschlicher, auch wenn sie übermenschliche Fähigkeiten besitzen.
Superkräfte und Identität
Superkräfte können Identitätsfragen sichtbar machen. Eine Figur kann sich fragen: Bin ich nur wegen meiner Kraft wertvoll? Darf ich anders sein? Muss ich Erwartungen erfüllen? Wie gehe ich mit Angst vor Ablehnung um? Solche Fragen verbinden fantastische Geschichten mit realen Erfahrungen. Gerade Jugendliche erleben oft, dass Fähigkeiten, Aussehen, Interessen oder Gruppenzugehörigkeiten bewertet werden. Anime und Manga können dafür Bilder finden, über die man leichter sprechen kann.

Medienkritik und Verantwortung
Altersfreigabe und Inhaltssensibilität
Anime und Manga richten sich nicht automatisch an Kinder. Manche Werke enthalten Gewalt, sexualisierte Darstellungen, psychische Belastungen, Diskriminierung oder sehr komplexe Themen. Deshalb solltest Du auf Altersfreigaben, Inhaltswarnungen und Empfehlungen achten. Für Schule und Jugendarbeit ist es wichtig, Beispiele sorgfältig auszuwählen und niemanden zu zwingen, belastende Inhalte anzusehen.
Medienkritik bedeutet nicht, ein Medium abzulehnen. Sie bedeutet, genauer zu fragen: Welche Rollenbilder werden gezeigt? Wer hat Macht? Wer wird ausgelacht? Welche Konflikte werden verharmlost? Welche Perspektiven fehlen? Welche Werte werden belohnt?
Urheberrecht und Fan-Kreativität
Viele Fans zeichnen Figuren, schreiben eigene Geschichten oder erstellen Videos. Dabei ist Urheberrecht wichtig. Figuren, Logos, Musik und Szenen gehören meist Rechteinhabern. Für private, nicht-kommerzielle Fanpraxis gibt es unterschiedliche Regeln und Grauzonen. In schulischen Projekten solltest Du möglichst eigene Figuren, eigene Musik, freie Materialien oder korrekt zitierte Quellen verwenden. Das stärkt Deine kreative Selbstständigkeit und schützt Dich vor rechtlichen Problemen.
Stereotype und Vielfalt
Anime und Manga sind vielfältig, können aber auch stereotype Darstellungen enthalten. Dazu gehören überzeichnete Geschlechterrollen, problematische Körperbilder, Klischees über Herkunft, Behinderung, Stärke, Schönheit oder Heldentum. Eine gute Analyse fragt nicht nur, ob eine Figur stark ist, sondern auch, wie Stärke dargestellt wird. Ist Stärke nur körperlich? Werden Gefühle ernst genommen? Dürfen Figuren scheitern? Gibt es unterschiedliche Lebensentwürfe?
Arbeiten mit dem Podcast
Hörstrategie
Höre den Podcast in Abschnitten. Notiere zunächst Begriffe, Beispiele und Aussagen, die Du spontan wichtig findest. Höre danach gezielt auf Begründungen: Warum findet jemand eine Figur interessant? Warum wird eine Superkraft als cool, lustig, gefährlich oder unfair beschrieben? Achte auch auf Gesprächsdynamik. Wer stellt Fragen? Wer erklärt? Wo wird gelacht? Wo wird bewertet?
Eine gute Podcastanalyse verbindet Inhalt und Form. Der Inhalt beantwortet, worüber gesprochen wird. Die Form zeigt, wie gesprochen wird: locker, erklärend, kritisch, emotional, ironisch oder erzählend.
Gesprächsimpulse für die Klasse
Für ein respektvolles Gespräch kannst Du mit einfachen Satzanfängen arbeiten: Ich habe verstanden, dass..., Mich überrascht..., Ich sehe das anders, weil..., Ein Beispiel dafür ist..., Eine offene Frage bleibt.... Solche Formulierungen helfen, Meinungen zu begründen und andere Sichtweisen ernst zu nehmen.
Eigene kreative Praxis
Du kannst aus dem Thema viele eigene Produkte entwickeln: ein Figurenprofil, eine Manga-Seite, ein Storyboard, eine Podcastfolge, ein Interview, ein Klassenplakat, eine Ausstellung, eine Debatte oder ein kurzes Erklärvideo. Wichtig ist, dass Deine Superkraft nicht nur spektakulär ist, sondern eine Bedeutung hat. Frage Dich: Was kann meine Figur? Was kostet diese Fähigkeit? Welche Entscheidung muss sie treffen? Welche Werte zeigt die Geschichte?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bezeichnet Manga im westlichen Sprachgebrauch meist? (Japanische Comics) (!Musikvideos aus Korea) (!Computerspiele aus Europa) (!Hörspiele aus den USA)
Was bezeichnet Anime im deutschsprachigen Gebrauch meist? (Japanische Animationsfilme und Serien) (!Gedruckte Jugendromane) (!Live Theaterstücke) (!Sportliche Wettbewerbe)
Wozu dienen Superkräfte in Geschichten häufig? (Sie machen innere Konflikte sichtbar) (!Sie ersetzen jede Figurenentwicklung) (!Sie verhindern Spannung) (!Sie machen Regeln überflüssig)
Was bedeutet Fandom? (Eine Gemeinschaft von Fans) (!Ein einzelner Buchverlag) (!Eine Art Schulnote) (!Ein technisches Zeichenprogramm)
Welche Frage gehört zur Medienkritik? (Welche Werte vermittelt die Geschichte) (!Wie schwer ist das Buch in Gramm) (!Wie viele Farben hat das Cover) (!Welche Regalnummer hat der Manga)
Was ist ein Panel im Comic? (Ein einzelnes Bildfeld) (!Ein gesprochenes Lied) (!Ein Kostümteil) (!Ein Podcastmikrofon)
Was bedeutet Cosplay? (Figuren durch Kostüme darstellen) (!Texte automatisch übersetzen) (!Bücher nach Größe sortieren) (!Musik ohne Instrumente hören)
Warum brauchen gute Superkräfte Grenzen? (Damit Spannung entsteht) (!Damit Figuren nie scheitern) (!Damit Entscheidungen unwichtig werden) (!Damit jede Szene gleich endet)
Was macht einen Podcast über Jugendkultur besonders nützlich? (Er lässt Jugendliche über Interessen sprechen) (!Er verbietet persönliche Meinungen) (!Er ersetzt jedes Lesen) (!Er zeigt nur Tabellen)
Was ist bei Fan Art besonders wichtig? (Urheberrechte und Respekt beachten) (!Immer fremde Logos verkaufen) (!Quellen absichtlich weglassen) (!Nur bekannte Figuren kopieren)
Memory
| Manga | Japanische Bildgeschichte |
| Anime | Animierte Erzählung |
| Panel | Einzelnes Bildfeld |
| Fandom | Gemeinschaft der Fans |
| Cosplay | Kostümierte Rolleninterpretation |
| Power System | Regeln von Kräften |
| Podcast | Gesprächsformat zum Hören |
| Medienkritik | Nachdenken über Wirkung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Manga | Gedruckte oder digitale Bildgeschichte |
| Anime | Animierte Film- oder Serienform |
| Panel | Einzelnes Bildfeld einer Comicseite |
| Superkraft | Außergewöhnliche Fähigkeit einer Figur |
| Fandom | Gemeinschaft aktiver Fans |
Ordne die Begriffe so zu, dass jeweils die Medienform, das Gestaltungsmittel oder die soziale Praxis erkennbar wird.
Kreuzworträtsel
| Manga | Wie heißt eine aus Japan geprägte Form der Comic-Erzählung? |
| Anime | Wie heißt eine japanisch geprägte Animationsform? |
| Panel | Wie heißt ein einzelnes Bildfeld in einem Comic? |
| Cosplay | Wie nennt man das Darstellen von Figuren durch Kostüme? |
| Fandom | Wie heißt die Gemeinschaft aktiver Fans? |
| Empathie | Welche Fähigkeit hilft, Figuren und andere Fans respektvoll zu verstehen? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Podcastnotiz: Höre einen Abschnitt des NOAH Podcasts und notiere fünf Begriffe, die für das Thema Anime, Manga oder Superkraft wichtig sind.
- Figurensteckbrief: Erfinde eine eigene Figur mit Name, Ziel, Stärke, Schwäche und einer klar begrenzten Superkraft.
- Panelanalyse: Wähle eine Manga-Seite oder eine selbst gezeichnete Seite und beschreibe, wie Panels, Blickrichtung und Sprechblasen die Wirkung steuern.
- Fanwortschatz: Erstelle ein kleines Glossar mit zehn Begriffen aus Anime-, Manga- und Fankultur und erkläre sie in eigenen Worten.
Standard
- Podcastanalyse: Untersuche, wie im Podcast über Jugendkultur gesprochen wird, und belege Deine Beobachtungen mit mindestens drei sinngemäß wiedergegebenen Aussagen.
- Storyboard: Entwickle ein Storyboard für eine kurze Szene, in der eine Superkraft ein Problem löst, aber gleichzeitig ein neues Problem erzeugt.
- Medienvergleich: Vergleiche eine Szene als Manga-Seite und als Anime-Szene und erkläre, welche Wirkung Bild, Bewegung, Ton und Tempo jeweils haben.
- Debatte: Bereite eine Pro-und-Contra-Diskussion zur Frage vor, ob Superkräfte in Geschichten eher Flucht aus der Realität oder Hilfe zum Nachdenken über Realität sind.
Schwer
- Kritische Medienanalyse: Analysiere ein Anime- oder Manga-Beispiel hinsichtlich Rollenbildern, Machtverhältnissen, Gewalt, Verantwortung und Vielfalt.
- Eigener Podcast: Produziere eine kurze Podcastfolge über eine selbst gewählte Jugendkultur und achte auf Einstieg, Gesprächsführung, Quellenklarheit und respektvolle Sprache.
- Manga-Projekt: Zeichne eine eigene einseitige Manga-Szene mit mindestens sechs Panels, einer klaren Leserichtung, einer Superkraftregel und einem moralischen Konflikt.
- Ausstellungskonzept: Plane eine kleine Schulausstellung zu Anime, Manga und Superkräften mit Lernstationen, Medienbeispielen, Mitmachaufgaben und Hinweisen zum Urheberrecht.

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Lernkontrolle
- Transferanalyse: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie eine Superkraft ein reales Thema wie Leistungsdruck, Ausgrenzung, Freundschaft oder Verantwortung symbolisieren kann.
- Perspektivwechsel: Schreibe eine Szene aus der Sicht einer Nebenfigur und zeige, wie sich dadurch die Bewertung einer Superkraft verändert.
- Regelsystem: Entwickle ein Power System mit drei Regeln, zwei Grenzen und einer ethischen Folge und begründe, warum es erzählerische Spannung erzeugt.
- Medienkritik: Beurteile, ob ein Anime- oder Manga-Beispiel respektvoll mit Vielfalt umgeht, und formuliere konkrete Verbesserungsvorschläge.
- Podcastbewertung: Bewerte eine Podcastfolge nicht nach Deinem Geschmack, sondern nach Verständlichkeit, Gesprächsführung, Perspektivenvielfalt und Erkenntnisgewinn.
- Kreativer Vergleich: Vergleiche, wie dieselbe Superkraft in einem Manga, einem Anime und einem Podcast unterschiedlich dargestellt oder besprochen werden könnte.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zeigst Du, dass Du Fachbegriffe korrekt verwendest, Medienformen unterscheiden kannst und Zusammenhänge erklärst. Wichtig ist nicht nur, dass Du weißt, was Anime oder Manga bedeutet, sondern dass Du beschreiben kannst, wie Erzählweisen wirken und warum Superkräfte oft mehr über Figuren aussagen als über ihre Stärke.
- Begriffsverständnis: Du erklärst zentrale Begriffe wie Anime, Manga, Panel, Fandom, Cosplay, Podcast und Superkraft in eigenen Worten.
- Analysefähigkeit: Du untersuchst Bild, Ton, Sprache, Figurenentwicklung und Regeln von Superkräften an konkreten Beispielen.
- Reflexion: Du bewertest Darstellungen von Macht, Verantwortung, Vielfalt und Rollenbildern begründet und respektvoll.
- Kreativität: Du entwickelst ein eigenes Produkt, etwa ein Storyboard, eine Manga-Seite, ein Figurenprofil oder eine Podcastfolge.
- Quellenbewusstsein: Du beachtest Urheberrecht, freie Materialien, korrekte Quellenangaben und Datenschutz.
- Präsentation: Du stellst Dein Ergebnis verständlich vor und gehst konstruktiv auf Rückfragen ein.
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