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Verdampfen und Kondensieren verstehen - Aggregatzustände - Chemie

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Verdampfen und Kondensieren verstehen - Aggregatzustände - Chemie




Verdampfen und Kondensieren verstehen - Aggregatzustände - Chemie


Einleitung

Wasser kann fest, flüssig oder gasförmig sein. Diese Formen heißen Aggregatzustände.

Wird flüssiges Wasser warm, kann es verdampfen. Wird gasförmiges Wasser kalt, kann es kondensieren. Dabei entstehen wieder kleine Wassertropfen.

Achtung: Heißes Wasser und heißer Dampf können Dich verbrennen. Versuche mit heißem Wasser machst Du nur mit einer Lehrkraft oder einer erwachsenen Person.


Das lernst Du

  1. Du erkennst die drei Aggregatzustände.
  2. Du erklärst Verdampfen und Kondensieren.
  3. Du findest Beispiele aus Deinem Alltag.
  4. Du beobachtest einfache Versuche sicher.


Drei Aggregatzustände

Zustand Beispiel Teilchen
fest Eis dicht und geordnet
flüssig Wasser dicht und beweglich
gasförmig Wasserdampf weit verteilt und schnell


Das Teilchenmodell

Im Teilchenmodell besteht jeder Stoff aus sehr kleinen Teilchen. Beim Erwärmen bewegen sie sich schneller. Beim Abkühlen bewegen sie sich langsamer.


Verdampfen

Beim Verdampfen wird ein Stoff flüssig → gasförmig. Das Wasser nimmt Wärme auf.

Vorgang Beobachtung
Verdunsten Wasser verschwindet langsam an der Oberfläche.
Sieden Im ganzen Wasser bilden sich Dampfblasen.

Eine Pfütze kann auch ohne Kochen verdunsten. Wärme und Wind beschleunigen den Vorgang.


Ist die weiße Wolke Wasserdampf?

Wasserdampf ist unsichtbar. Die weiße Wolke über einem Topf besteht aus sehr kleinen Wassertröpfchen. Sie entstehen, weil der unsichtbare Wasserdampf in kühler Luft kondensiert.


Kondensieren

Beim Kondensieren wird ein Stoff gasförmig → flüssig. Das gasförmige Wasser kühlt ab. Kleine Tropfen entstehen.

Die Tropfen außen an einer kalten Flasche kommen aus der Luft. Sie sind nicht durch die Flasche gewandert.


Kondensieren im Alltag

  1. Ein Spiegel beschlägt nach dem Duschen.
  2. An einer kalten Flasche entstehen Tropfen.
  3. Am Morgen liegt Tau auf Gras.
  4. An einem Topfdeckel sammeln sich Wassertropfen.


Verdampfen und Kondensieren im Wasserkreislauf

Die Sonne erwärmt Wasser. Es verdampft. Oben kühlt das gasförmige Wasser ab. Es kondensiert zu kleinen Tröpfchen. So entstehen Wolken.


Merksatz

Wärme Zustandsänderung
Wärme aufnehmen flüssig → gasförmig: Verdampfen
Wärme abgeben gasförmig → flüssig: Kondensieren


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wie heißt der Übergang von flüssig zu gasförmig? (Verdampfen) (!Schmelzen) (!Erstarren) (!Kondensieren)




Wie heißt der Übergang von gasförmig zu flüssig? (Kondensieren) (!Sieden) (!Schmelzen) (!Gefrieren)




Was kann das Verdunsten von Wasser beschleunigen? (Wärme und Wind) (!Kälte und Windstille) (!Dunkelheit und Eis) (!Ein geschlossener Deckel)




Woher kommen die Tropfen außen an einer kalten Flasche? (Aus dem Wasserdampf der Luft) (!Aus dem Inneren der Flasche) (!Aus dem Glas) (!Aus dem Etikett)




Wie sieht echter Wasserdampf aus? (Er ist unsichtbar) (!Er ist immer weiß) (!Er ist blau) (!Er leuchtet)




Was geschieht beim Sieden? (Im ganzen Wasser entstehen Dampfblasen) (!Wasser wird zu Eis) (!Nur der Topf wird flüssig) (!Wasser wird zu Salz)




Was machen Teilchen beim Erwärmen meist? (Sie bewegen sich schneller) (!Sie verschwinden) (!Sie werden zu Licht) (!Sie stehen völlig still)




Warum beschlägt ein Spiegel nach dem Duschen? (Wasserdampf kondensiert am kühlen Spiegel) (!Der Spiegel schmilzt) (!Das Glas verdampft) (!Wasser läuft aus dem Spiegel)




Welche Regel gilt bei heißem Wasser? (Versuche nur mit Lehrkraft oder erwachsener Person durchführen) (!Das Gesicht über den Dampf halten) (!Kochendes Wasser mit der Hand prüfen) (!Heiße Gefäße ohne Schutz tragen)




Welche Vorgänge gehören zum Wasserkreislauf? (Verdampfen und Kondensieren) (!Schneiden und Kleben) (!Mahlen und Sieben) (!Falten und Rollen)





Memory

Verdampfen flüssig wird gasförmig
Kondensieren gasförmig wird flüssig
Verdunsten langsames Verdampfen an der Oberfläche
Sieden Dampfblasen im ganzen Wasser
Wasserdampf unsichtbares gasförmiges Wasser
Tau kleine Tropfen nach dem Abkühlen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Beobachtung
Verdampfen Flüssiges Wasser wird gasförmig.
Kondensieren Gasförmiges Wasser wird flüssig.
Sieden Im Wasser entstehen viele Dampfblasen.
Verdunsten Eine Pfütze wird langsam kleiner.
Abkühlen An einer kalten Fläche entstehen Tropfen.




...


Kreuzworträtsel

Verdampfen Wie heißt der Übergang von flüssig zu gasförmig?
Kondensieren Wie heißt der Übergang von gasförmig zu flüssig?
Wasserdampf Wie heißt Wasser im gasförmigen Zustand?
Teilchen Woraus bestehen Stoffe im einfachen Modell?
Tröpfchen Woraus besteht die weiße Wolke über heißem Wasser?
Siedepunkt Wie heißt die Temperatur, bei der eine Flüssigkeit siedet?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Wasser kann fest, flüssig oder

sein. Beim

wird flüssiges Wasser gasförmig. Beim

wird gasförmiges Wasser wieder flüssig. Beim Erwärmen bewegen sich die Teilchen

. Echter Wasserdampf ist

. Die weiße Wolke über heißem Wasser besteht aus kleinen

. Tropfen außen an einer kalten Flasche kommen aus der

. Im Wasserkreislauf erwärmt die

das Wasser.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Alltagsbeispiele: Finde drei Beispiele für Verdampfen oder Kondensieren. Zeichne sie.
  2. Fototagebuch: Fotografiere mit Erlaubnis eine Pfütze an zwei verschiedenen Zeiten. Beschreibe die Veränderung.
  3. Kalte Flasche: Stelle eine kalte Flasche auf den Tisch. Beobachte die Tropfen außen und male ein Vorher-Nachher-Bild.
  4. Begriffsplakat: Gestalte ein kleines Plakat mit den Wörtern fest, flüssig, gasförmig, Verdampfen und Kondensieren.


Standard

  1. Verdunstungsversuch: Gib gleich viel Wasser auf zwei Teller. Stelle einen warm und einen kühl. Vergleiche.
  2. Spiegeltest: Hauche auf einen kleinen Spiegel. Erkläre, warum er beschlägt.
  3. Wasserkreislauf im Beutel: Fülle wenig Wasser in einen dichten Beutel. Hänge ihn ans Fenster und beobachte Tropfen.
  4. Erklärvideo: Drehe ein kurzes Video, in dem Du Verdampfen und Kondensieren mit eigenen Worten erklärst.


Schwer

  1. Messreihe: Miss mehrere Tage, wie viel Wasser aus einem Becher verschwindet. Halte Ort, Zeit und Temperatur fest.
  2. Teilchenmodell: Baue mit Perlen oder Papierpunkten ein Modell für flüssiges und gasförmiges Wasser.
  3. Fehlerdetektiv: Prüfe den Satz „Die weiße Wolke über dem Topf ist Wasserdampf“ und verbessere ihn.
  4. Versuchsplanung: Plane mit einer Lehrkraft einen sicheren Versuch, der Verdampfen und Kondensieren zusammen zeigt.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Kalte Flasche erklären: Eine Flasche kommt aus dem Kühlschrank. Außen entstehen Tropfen. Erkläre Herkunft und Vorgang.
  2. Zwei Teller vergleichen: Auf einem warmen und einem kühlen Platz stehen gleiche Teller mit gleich viel Wasser. Sage voraus, welcher Teller zuerst trocken wird, und begründe.
  3. Topfdeckel deuten: Unter einem Deckel entstehen Tropfen. Beschreibe die zwei Zustandsänderungen vom Wasser im Topf bis zum Tropfen am Deckel.
  4. Aussage prüfen: Beurteile den Satz „Wasserdampf ist eine weiße Wolke“. Nutze eine Beobachtung als Begründung.
  5. Wasserkreislauf übertragen: Erkläre, wie Verdampfen und Kondensieren bei der Bildung von Wolken zusammenwirken.
  6. Teilchenmodell anwenden: Vergleiche die Bewegung und den Abstand der Teilchen in flüssigem und gasförmigem Wasser.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis ist wichtig:

  1. Du benennst die drei Aggregatzustände.
  2. Du erklärst Verdampfen und Kondensieren.
  3. Du unterscheidest Verdunsten und Sieden.
  4. Du nutzt das Teilchenmodell.
  5. Du erklärst Beispiele aus dem Alltag.
  6. Du dokumentierst Beobachtungen verständlich.
  7. Du beachtest die Sicherheitsregeln.




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